Gift

Toxische Kopfsalate in der Schweiz

onlineredaktion – Wer in der Schweiz lebt und im vergangenen Winter emsig Grünzeugs gegessen hat, sollte sich nicht wundern an Parkinson zu erkranken. Neueste Studien ergaben nämlich, dass Vergiftungen mit Pestiziden zu Parkinson führen. Und wie die Kantonslabors Basel-Stadt und Aargau Pestizide in rund 80 Prozent der getesteten Salate feststellten, wurden in den Wintermonaten Millionen von pestizidhaltigen Salaten verkauft und sicherlich auch gegessen.

Nach einem Bericht der „Sonntags-Zeitung“ wurden vor allem bei Importwaren aus Italien und Frankreich die Höchstwerte hoch überschritten, bei den Sorten Kopfsalat und roter Lollo. Ebenfalls hohe Grenzwertüberschreitungen wurden bei Eichblatt- und Rucolasalat festgestellt.

Warum die toxisch hoch belasteten Salate trotz der Erkenntnisse der Kantonslabore in den Handel gelangten und warum die Bevölkerung nicht davor gewarnt wurde, sollte nun geklärt werden.

Gut sollen einzig die Biosalate abgeschnitten haben. In denen wurden keine Rückstände von Pflanzenbehandlungsmitteln nachgewiesen.

Gift

Toxische Chinaware – Reebok in USA zu Millionen-Strafe verurteilt

onlineredaktion – Ist dies das Ende der rücksichtslosen Profit-Sucht westlicher Unternehmen, die als „Global Player“ in China hergestellte, mit gefährlichen Chemikalien vergiftete Produkte verscherbeln? Eine Millionen US-Dollar Strafe soll nun der US-Sportartikelhersteller Reebok zahlen, weil er giftigen Modeschmuck in die USA importiert und dort verkauft hat. Es sollen 300.000 Armbänder gewesen sein – mit einem angeblich zu hohem Bleigehalt. Schlimm genug, dass sie überhaupt Blei enthielten!

Im März 2006 war nach Angaben der US-Verbraucherschutzbehörde CPSC ein vier Jahre alter Junge gestorben, weil er den bleihaltigen Anhänger eines Armbands verschluckt hatte. Reebok hatte den Armreif Kinderschuhen beigelegt. Die Obduktion der Leiche des Kindes ergab, dass der Beigehalt im Blut den als gefährlich geltenden Wert um das Vierfache überstieg. Reebok sah sich daraufhin zum Rückruf der toxischen Armbänder veranlasst.

Die Adidas-Tochter stimmte einem Vergleich mit der US-Verbraucherschutzbehörde CPSC zu. Wie die CPSC sagt, sei die Strafzahlung die höchste, die je wegen eines Verstoßes gegen das Gesetz gegen schädliche Substanzen verhängt wurde.