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1999 war games foresaw problems in Iraq

John Heilprin – The U.S. government conducted a series of secret war games in 1999 that anticipated an invasion of Iraq would require 400,000 troops, and even then chaos might ensue.

In its „Desert Crossing“ games, 70 military, diplomatic and intelligence officials assumed the high troop levels would be needed to keep order, seal borders and take care of other security needs.

The documents came to light Saturday through a Freedom of Information Act request by the George Washington University’s National Security Archive, an independent research institute and library.

„The conventional wisdom is the U.S. mistake in Iraq was not enough troops,“ said Thomas Blanton, the archive’s director. „But the Desert Crossing war game in 1999 suggests we would have ended up with a failed state even with 400,000 troops on the ground.“

There are currently about 144,000 U.S. troops in Iraq, down from a peak of about 160,000 in January.

A spokeswoman for U.S. Central Command, which sponsored the seminar and declassified the secret report in 2004, declined to comment Saturday because she was not familiar with the documents.

The war games looked at „worst case“ and „most likely“ scenarios after a war that removed then-Iraqi President Saddam Hussein from power. Some are similar to what actually occurred after the U.S.-led invasion of Iraq in 2003:

„A change in regimes does not guarantee stability,“ the 1999 seminar briefings said. „A number of factors including aggressive neighbors, fragmentation along religious and/or ethnic lines, and chaos created by rival forces bidding for power could adversely affect regional stability.“

„Even when civil order is restored and borders are secured, the replacement regime could be problematic – especially if perceived as weak, a puppet, or out-of-step with prevailing regional governments.“

„Iran’s anti-Americanism could be enflamed by a U.S.-led intervention in Iraq,“ the briefings read. „The influx of U.S. and other western forces into Iraq would exacerbate worries in Tehran, as would the installation of a pro-western government in Baghdad.“

„The debate on post-Saddam Iraq also reveals the paucity of information about the potential and capabilities of the external Iraqi opposition groups. The lack of intelligence concerning their roles hampers U.S. policy development.“

„Also, some participants believe that no Arab government will welcome the kind of lengthy U.S. presence that would be required to install and sustain a democratic government.“

„A long-term, large-scale military intervention may be at odds with many coalition partners.“

The War Game

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Druck auf CIA-Entführer und deren Unterstützer wächst

Helmut Küfner – Neue Erkenntnisse über das Entführungsprogramm der CIA und die durch Ermittler geplante Veröffentlichung mehrerer tausend Flugdaten des US-Geheimdienstes im Internet nähren die Hoffnung, dass es langsam eng werden könnte für die Kidnapper und deren europäischen Unterstützer. Hier eine kurze Zusammenfassung über den aktuellen Stand:

Das Schattenreich der CIA“ ein breites Medieninteresse ausgelöst. Dank seiner hervorragenden Recherchen kommen immer mehr Einzelheiten über die Entführungspraktiken, die Täter, die Opfer und die Folterkerker ans Tageslicht. Auch können jetzt zur Beweisführung weitere diverse Entführungen anhand der Flugdaten ganz bestimmten Flugzeugen zugeordnet werden, insbesondere der N379P. (Liste demnächst hier bei WCN)

Sowohl der Sonderermittler der EU, Dick Marty, als auch Grey wollen in Kürze jeweils Tausende von Flugdaten, die der CIA zugerechnet werden, im Internet zur Verfügung stellen. Durch die Veröffentlichung soll unter anderem auch Druck auf die europäischen Regierungen ausgeübt werden, mögliche Verwicklungen in das Entführungsprogramm einzuräumen.

erlaubt zu haben. Darüber hinaus weist eine vom Parlament in Auftrag gegebene Untersuchung über Flugdaten der CIA einen besonders prekären Fall für Deutschland aus: Am 17.07. 2004 um 15:18 Uhr hob eine Gulfstream mit der Registriernummer N982RK (Richmor Aviation) auf den Azoren ab, die erst wenige Stunden zuvor aus Guantanamo gekommen war. Flugziel war die Frankenmetropole Nürnberg, nach einer kurzen Zwischenlandung ging es von dort um 19:58 Uhr weiter nach Duschanbe in Tadschikistan. Der Rückflug erfolgte einen Tag später wiederum über Nürnberg. Die Flugdaten dieser Maschine sind bisher nicht gänzlich untersucht worden. War es nur ein Gefangenenflug von vielen, in die deutsche Flughäfen verwickelt waren?

Fall“>Ermittlungen wegen des Verdachts auf Beihilfe. Mit der Auslieferung der durch Haftbefehl gesuchten Agenten durch die USA dürfte vorerst jedoch nicht zu rechnen sein und der Chef der Gruppe, Bob Lady, soll in Mittelamerika untergetaucht sein.

Syna“>Vita des Agenten sowie seinen eMail-Verkehr mit angeworbenen Spitzeln im Internet. Es halten sich hartnäckig Spekulationen, er könnte auch die Entführung von Abu Omar koordiniert haben, da er just zu diesem Zeitpunkt seinen Posten in der Botschaft antrat und es den Anschein hat, als wären die Entführer über die Schweiz eingereist (Flug N500GV am 12.02.2003 nach Sitten/Sion) und von dort aus nach Mailand weitergefahren.

Gleich mehrere auffällig gewordene CIA-Flugzeuge haben in den letzten Wochen ihren Besitzer gewechselt:

Das von Grey ausführlich beschriebene „Folter-Taxi“, die ehemalige N313P / N4476S, die unter anderen den Deutschen Khaled al-Masri entführte, wurde umregistriert auf N720MM und fliegt jetzt überraschenderweise für den Multimilliardär Kirk Kerkorian aus Las Vegas, sie wurde von einer seiner vielen Firmen, die MGM Mirage Aircraft Holdings LLC vom CIA-Geisterunternehmen Keeler & Tate Management erworben. (Näheres dazu hier in Kürze)

Auch eine andere Berühmtheit, der „Guantanamo Bay Express“, die ehemalige N379P, jetzt N126CH, ist inzwischen in anderen Händen. Der Milliardär Bruce Menin von Crescent Heights hat sie an die „Treuhandgesellschaft“ Wilmington Trust weitergereicht. Die Maschine ist inzwischen in Sydney, Australien abgetaucht.

Die N129QS, in England verdächtigt, wechselte von Netjets zu Wells Fargo Bank Sie ist mittlerweile ebenso wie die ex-N313P auf der Lackland Airbase (bei San Antonio, Texas) geparkt, wo auch die „Air Intelligence Agency“ (AIA) zu Hause ist. Auch andere Maschinen mit viel Europaverkehr haben dort Zuflucht gefunden, u.a. die N127QS (NetJets / Executive Air), N737ER (Boetti Air), N544PA (Phoenix), N772BC (NetJets Large), N836BA (Wells Fargo Bank, ex-N156QS), N727GP (Malibu Consulting) Was die wohl vorhaben ?

Die N259SK, besser bekannt als das Entführungsflugzeug des Syrers Maher Arar (ex-N829MG, Mark Gordon, Presidential Aviation), hat sich vor kurzem erdreistet, genauer gesagt am 19.10.06, auf dem Flughafen von Karlsruhe/Baden-Baden zu landen. Am 30.10 kehrt sie über Shannon in die USA zurück. Was sie dazwischen angestellt hat, ist noch nicht ermittelt. Der aktuelle Besitzer, Stuart Lasher, hatte schon im Sommer nichts zu lachen, als er von den Medien in die Zange genommen wurde, weil er auch einen Kandidaten für die Gouverneurswahlen in Florida mit dieser Maschine spazieren geflogen hatte. Lashers Antwort: Er habe von der CIA-Vergangenheit dieses Flugzeugs nichts gewusst. (Schaun wir mal – mehr über den Millionärsklüngel und Politiker und ihre Verwicklung in Renditions und Koks demnächst hier)..

Die ansonsten so seriöse Firma Jeppesen Dataplan, die u.a. Karten und Software für die Flugnavigation vertreibt und weltweit Büros unterhält, soll nach einem Bericht des Magazins „New Yorker“ das „Reisebüro der CIA“ gewesen sein, wo Entführungen geplant und koordiniert worden sein sollen. Einer ihrer Firmensitze, von dem aus die Aktionen gesteuert wurden, liegt – aha – wiederum in San Antonio, Texas (siehe Lackland AFB). Und darüber hinaus ist die Firma Jeppesen laut Eurocontrol UK auch selbst unterwegs gewesen, als kurzzeitiger Operator der Maschinen N4476S (ex-N313P, siehe Kerkorian), N168D, N187D (Devon Holding), N4456A (Aviation Specialties).

Auch bei der CIA-Frontfirma Aero Contractors scheint die Tür jetzt einen Spalt weit aufzugehen. Wie bekannt, liefen unter deren Verbund die Flugzeuge der Firmen Premier Aircraft Management (N313P, N39P), Aviation Specialties (N157A, N299AL, N312ME, N4456A, N4466A, N4476S, N4489A, N5139A, N5155A, N58AS, N6161Q und andere), Stevens Express Leasing (N173S, N4009L, N4042J, N845S) und Devon Holding (N168D, N187D, N196D, N219D).

Wie die Flugzeuge innerhalb der Firmen weitergereicht wurden, zeigt folgendes Beispiel aus der Registrierungshistorie der Twin Otter N6161Q, ein Flugzeug, das sich sowohl in Camp Peary, als auch in Mittel- und Osteuropa herumgetrieben hat:

N391AC Aero Contractors 1979
N6292Q Devon Holding 1996
N237JR Devon Holding 1998
N6151C Courtland Air Services 05/2001
N6161Q Aviation Specialties Inc. 07/2001

Kann denn Zufall Sünde sein? „Aerocontractors“ heißt auch eine äußerst seriöse Airline in Nigeria. Na ja, mag man denken, eben eine zufällige Namensähnlichkeit in dieser Sparte. Aber Flugzeug-Recherchen über Eigentümer anhand der fortlaufenden Seriennummern des Herstellers der DeHavilland und deren Auslieferungszeitpunkt machen dann doch stutzig, die Wahrscheinlichkeit, dass die Bestellungen vom selben Konto ausgegangen sind, ist groß:

c/n 633 N391AC Aero Contractors 05.10.79
c/n 634 5N-AVG Aerocontractors 11.79

Quelle: Planemad

Bleibt die staunende Frage, wer war wohl zuerst da – die Henne oder das Ei? War die von US-Managern dominierte nigerianische Fluglinie, die bereits seit 1959 aktiv ist, eine frühe Auslandszentrale der CIA oder haben sich deren Besitzer Ende der siebziger Jahre mit Jim Rhyne, dem Gründer der US-Aero und ehemaligen Piloten der „Air America“ zusammengetan und sich anschließend für Spezialaufgaben angeboten?

Der Vollständigkeit halber seien noch die Tarnnamen der Entführungscrew von Khaled al-Masri aufgeführt, die im Sold der US-Aero Contractors unterwegs gewesen waren. Die Liste stammt von „El Pais“, die sie von spanischen Behörden erhalten hat, die wiederum auf die exzellenten Recherchen von Stephen Grey zurückgehen:

Bird, Kirk James
Bryson, Charles Goldman
Deckard, John Richard
Fain, Eric Matthew (Pilot)
Fairing, James
Franklin, Jason
Grady, Michael
Greesbore, Walter Richard
Loren, Hector
Lumsden II, Lyle Edgar
O’Hale, James
O’Riley, Patricia
Payne, Jane

Auch die Klarnamen und Anschriften der Entführer sind in der Obhut der Behörden, und es sieht so aus, als ob es angeichts der Beweislast auch in Deutschland für eine Anklage reichen dürfte.

Umgekehrt müssen sich deutsche Regierungsstellen und Behörden auf weitere Enthüllungen gefasst machen. Spätestens seit der Verdacht aufkam, dass es auch in Deutschland illegale Geheimgefängnissse, sog. „Black Sites“ existierten, verfällt man dort in eisiges Schweigen und zieht nur noch den Kopf ein. Zuviele neue Vorwürfe sind in den letzten Wochen auf sie eingeprasselt:

«Base Alliance» gewesen, in dem BND und CIA zusammenarbeiten.

Murat Kurnaz wurde seinen Aussagen nach von KSK- Soldaten misshandelt: „… Sie trugen die deutsche Flagge am Ärmel. Ich musste mich hinlegen, die Hände auf dem Rücken gefesselt. Der eine zog mich an den Haaren hoch. Weisst Du, wer wir sind?‘ Der wollte angeben. ‚Wir sind die deutsche Kraft.‘ Er hat jedenfalls meinen Kopf auf den Boden geschlagen, und die Amerikaner fanden das lustig. …“ Zuerst wurde alles abgestritten, dann doch bestätigt, dass es im Januar 2002 in Afghanistan Kontakte zwischen Bundeswehrsoldaten und Kurnaz gegeben habe. Es sollen nur «verbale, nicht körperliche Kontakte» gewesen sein. Schwer zu glauben, wenn es vorher hieß, dass es überhaupt kein Aufeinandertreffen gab.

Dann der „Stern“-Bericht, BND und BKA wussten bereits seit Herbst 2001 dass die USA in Europa Gefängnisse für Terrorverdächtige unterhielt und dass jene dort auch misshandelt worden seien. Er bezog sich auf einen Besuch von Behördenvertretern auf der US-amerikanischen «Eagle Base» in Tuzla Sie beobachteten, wie ein etwa 70-jähriger Deutsch-Ägypter so schwer geschlagen worden sei, «dass die bei der Verhaftung mit Gewehrkolben zugefügte Kopfwunde 20 Stiche benötigte». Der BND und das Kanzleramt soll die vorangegangene Entführung von Abdel-Halim K. durch maskierte Männer aus einem Hotel in Sarajevo vertuscht haben.

Die Familie des Mannes habe nach seinem plötzlichen Verschwinden, das ihr von einer Hotelangestellten übermittelt wurde („Überall im Zimmer war Blut“) die Behörden informiert, und bei der deutschen Botschaft in Sarajevo nachgefragt, jedoch keine Auskuft erhalten. Der BKA-Beamte wiederum soll unmittelbar nach seiner Rückkehr einen Bericht für die Nachrichtendienst-Lage im Kanzleramt geschrieben haben, so das ARD-Magazin „Kontraste“. Einer der beteiligten Beamten vermerkte nach dem Besuch in Tuzla: „Für das, was die Amerikaner dort machten, würden vor dem Kriegsverbrecher-Tribunal in Den Haag Prozesse geführt.“

Es gibt also noch jede Menge aufzuarbeiten. Bereits jetzt schon ließe sich ein dickes Buch mit diesen unerhörten Vorgängen füllen, die in jeder verantwortungsbewussten Demokratie schon längst zu Rücktritten von Mitwissern und Beteiligten hätte führen müssen. So werden vermutlich wohl die Gerichte das letzte Wort haben, hier geht es schliesslich um unterlassene Hilfeleistung und womöglich auch um Beihilfe zu schwerer Körperverletzung.

Weierführende Artikel:
WorldContentNews
Landungsdaten im Allerheiligsten der CIA
Dreist: Folterflieger in Zürich gelandet
Kurnaz: Gefoltert und in Fesseln nach Hause geschickt
BAZL-Direktor bestätigt CIA Flüge
Bush gibt Gefangenenflüge über Europa zu
Flugdatenanalyse: N35NK
CIA-Flüge nach Baku

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Concerne: Claude COVASSI / Son retour en Suisse

ATS
AGENCE TELEGRAPHIQUE SUISSE
Lenggassstr. 7
3012 BERNE

Par fax n° 031 309 30 30

Genève, le 2 novembre 2006

Concerne : Claude COVASSI / Son retour en Suisse

Madame, Monsieur,

Suite à l’article paru dans le Blick du 2 novembre 2006, ainsi qu’aux nombreux appels téléphoniques – parfaitement légitimes – qui sont parvenus à l’Etude du Conseil soussigné le même jour, Monsieur Claude COVASSI entend s’exprimer de la manière suivante:

Tout d’abord, il confirme son retour effectif en Suisse ainsi que son arrestation à l’aéroport de Zurich Kloten, puis son audition, quelques heures plus tard, par la police judiciaire à Genève, Monsieur Claude COVASSI ayant été relâché après interrogatoire (la police n’ayant rien à lui reprocher), aux alentours de 22h15.

Très marqué par ce retour mouvementé dans son pays d’origine et par l’arrestation, puis la détention dont il a fait l’objet – lors de son séjour en Egypte – de la part des services de sécurité de ce pays, Monsieur Claude COVASSI – également tenu par un devoir de réserve – ne souhaite pas s’exprimer plus avant pour l’instant.

Il informe la presse qu’il reprendra toutefois très rapidement contact avec elle afin de fournir, cas échéant, toutes explications utiles sur cette affaire.

Veuillez agréer, Madame, Monsieur, l’expression de ma parfaite considération.

Razi ABDERRAHIM, avt

Claude Covassi: Menes
Communiqué ATS/SDA: ULTIMATUM
Claude COVASSI / Son audition par la Délégation des Commissions de Gestion
Covassi: lettre à la Delegation des Commissions de Gestion
Covassi: Communiqué à l’ATS/SDA
Lettre à Monsieur Hofmann et La Délégation des Commissions de gestion
Claude Covassi: Communiqué à l’ATS/SDA
Affäre Covassi: Wer trägt die Verantwortung?
Communique a l’ATS-SDA
Streng öffentlich: Ex-Spion droht Geheimdienst bloßzustellen
Schweiz: Covassi – der Spion, der in die Kälte kam …
Vereitelte Schweizer Geheimdienst Terroranschlag auf El-Al?

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Syna überreicht Protestnote an US Botschaft

SDA – Die Gewerkschaft Syna hat am Dienstag in einer der US-Botschaft in Bern übergebenen Protestnote gegen einen Bespitzelungsversuch durch die CIA protestiert. Rund 100 Gewerkschafter nahmen an der Demonstration teil.

In der Protestnote verlangt die Syna, dass die US-Regierung künftig auf solche Aktionen verzichtet und den damit Beauftragen CIA-Beamten aus der Schweiz zurückzieht.

Vom obersten Chef des Schweizerischen Nachrichtendienstes DAP, Bundesrat Christoph Blocher, verlangt die Gewerkschaft, dass die Bevölkerung der Schweiz und ihre Institutionen vor solchen Spionage- Angriffen geschützt werden.

Der Kampf gegen den Terrorismus sei zwar berechtigt, trotzdem dürften Persönlichkeitsrechte nicht missachtet und Gewerkschaften illegal ausspioniert werden.

Misslungener Spionageangriff

Die Indizien, dass Syna Opfer eines Spionageversuches durch den US-Geheimdienst wurde, haben sich in der vergangenen Woche verdichtet. Im Frühsommer habe die CIA versucht, über nebenamtliche Werber an das Adressmaterial von potenziellen Mitgliedern zu gelangen, wie die Syna in einem Communiqué vom Dienstag schreibt.

Die Mitgliederdaten der Syna seien aber rigoros geschützt: Da die freien Mitarbeiter keinen Zugriff auf diese Daten hätten, sei der Spionageversuch erfolglos geblieben, betont die Gewerkschaft.

Die Bundesanwaltschaft (BA) bestätigte, dass sie am 12. September «ein gerichtspolizeiliches Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täterschaft» eröffnet hatte. Dabei gehe es um die Straftatbestände verbotener Nachrichtendienst, politischer Nachrichtendienst und verbotene Handlungen für einen fremden Staat.

Zwei in Frage kommende Personen seien identifiziert worden. Da es sich um ein politisches Delikt handelt, muss nun der Bundesrat die Ermächtigung für ein Strafverfolgung erteilen.

Syna: Protestnote an amerikanische Botschaft in Bern
Blick: CIA spioniert Schweizer Gewerkschaft aus!
Syna verurteilt den CIA-Angriff aufs Schärfste!

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Secret Cabinet memo: Iraq situation fuels terror in UK

Sunday Telegraph reported.

The classified Cabinet document written by senior Cabinet officials has blown apart Prime Minister Tony Blair’s claim that there is no link between Britain’s foreign policy and terrorist attacks in Britain, the paper reported.

The memo, circulated in recent weeks to ministers and security chiefs, says that everything Britain does overseas for the next decade must have the ultimate aim of reducing „terror activity, especially that in or directed against the UK,“ the paper said.

The memo admits that, in an ideal world, „the Muslim would not perceive the UK and its foreign policies as hostile“ – effectively accepting the argument that Britain’s military action in Iraq has served as a recruiting sergeant for terrorist groups, it said.
Publicly, Blair has resisted this argument fiercely. During his final speech as leader to Labor’s annual conference last month, he described such claims as „enemy propaganda.“

But the memo leaves no doubt that all foreign policy must be driven by the goal of thwarting terrorism in Britain. It demands a „significant reduction in the number and intensity of the regional conflicts that fuel terror activity,“ the paper said.

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Syna: Protestnote an amerikanische Botschaft in Bern

Rund 360 Delegierte der Gewerkschaft Syna haben in Baden Kurt Regotz zum neuen Präsidenten gewählt. Weiter beschlossen die Delegierten, der US – Botschaft eine Protestnote wegen der CIA-Affäre zu übergeben.

Der Spionageangriff durch die CIA sei inakzeptabel und müsse verurteilt werden, sagte ein Syna-Sekretär. Der Verdacht liegt nahe, dass der CIA – Agent Daten über arabischstämmige Mitglieder der Gewerkschaft habe ausspionieren wollen. „Wir werden die Ausweisung des Agenten mit diplomatischen Pass verlangen“,sagte Präsident Kurt Regotz in seiner Antrittsrede.

Blick: CIA spioniert Schweizer Gewerkschaft aus!
Syna verurteilt den CIA-Angriff aufs Schärfste!
Blick: Muss «Mister Tom» die Schweiz jetzt verlassen?

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Syna verurteilt den CIA-Angriff aufs Schärfste!

Syna – Mit Bestürzung haben wir erfahren, dass der amerikanische Geheimdienst (CIA) versuchte, die Gewerkschaft Syna auszuspionieren. Syna verurteilt solche Machenschaften mit aller Deutlichkeit und fordert die Bundesbehörden auf, diese Attacke restlos aufzuklären. Syna stellt fest, dass kein Datenmaterial von Mitgliedern in unbefugte Hände geraten ist.

Die CIA hat offenbar im Frühsommer erfolglos versucht, über ehemalige nebenamtliche Werber Adressmaterial von potenziellen Mitgliedern zu erhalten. Die Mitgliederdaten der Syna sind rigoros geschützt, so dass Unberechtigte keinen Zugriff auf diese haben.

Syna hält fest, dass diese freien Mitarbeiter nie in Kontakt mit bestehenden Mitgliederdaten gekommen sind. Den erfolglosen Spionageangriff können wir uns nur im Zusammenhang mit dem morgen statt findenden Syna-Kongress zum Thema Globalisierung vorstellen.

An diesem Kongress wird sich Syna eingehend mit allen Facetten der Globalisierung auseinandersetzen. Für Syna ist der CIA-Angriff ein Indiz dafür, dass mächtige Global-Players nervös auf kritische und differenzierte Hinterfragungen reagieren.

Syna verlangt vom Chef des Schweizerischen Nachrichtendienstes DAP (Dienst für Analyse und Prävention), Bundesrat Christoph Blocher, dass die Bevölkerung der Schweiz und ihre Institutionen umfassend von jeglichen ausländischen Spionage-Attacken geschützt werden.

Syna verurteilt jeglichen Missbrauch von geschützten Personendaten aufs Schärfste und fordert schonungslose Aufdeckung und Sanktionierung solcher illegaler Methoden.

Weitere Auskünfte:
Kurt Regotz, designierter Präsident der Syna, Natel 079 617 62 94
Werner Rindlisbacher, Mitglied der Geschäftsleitung, Natel 079 200 20 04

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Neuer Job für alten Spion

Stephan Fuchs – George Tenet, ehemaliger Chef des amerikanischen Geheimdienstes CIA arbeitet nun für die Briten. Allerdings nicht für „her majesties secret service“ MI6, sondern für die britische recherche Firma QinetiQ. Das Q steht für die Fabelfigur des Quartiermeisters aus James Bond, Major Geoffrey Boothroyd. Als Fabelfigur und quasi Qaurtiermeister hat Tenet nun bei der Firma einen Job als non-executive director bekommen.

“I am especially interested in the capacity of the company’s technologies to meet a number of the challenges faced by our nations’ military and intelligence personnel,” sagte Tenet vor den Medien. Tenet ist einer der längstgedienten Spionagemeister der amerikanischen Geheimdienstgeschichte.

Bereits unter Bill Clinton diente George Tenet als CIA Direktor von 1997 bis zu seinem Rücktritt unter George W. Bush im Juni 2004.

Trotz seines Einstands in die britische Firma bleibt Tenet der amerikanischen Geheimdienst- und Kriegswelt wie es sich gehört, familiär treu ergeben. QinetiQ ist im Eigentum der mächtigen Carlyle Group. Die berüchtigte Powerplay- Firma mit dem unausgesprochenen Slogan: „Jeder Schuss klingelt uns die Kassen.“ QinetiQ, ehemalig eine geheime Frontfirma des britischen Verteidigungsministerium ist seit Februar an der Londoner Stock Exchange.

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Bald Prozess gegen 26 CIA-Agenten

SDA – Die Mailänder Staatsanwaltschaft hat die Eröffnung eines Verfahrens gegen 38 Personen im Zusammenhang mit der Entführung des ägyptischen Imams, Abu Omar, im Jahr 2003 in Mailand beantragt.

Unter anderem droht 26 Agenten des US-Geheimdienstes CIA der Prozess. Sie werden für die Entführung des ägyptischen Imams verantwortlich gemacht, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Gegen die 26 CIA-Agenten wurden bereits früher Haftbefehle erlassen. Ein Verfahren will die Staatsanwaltschaft auch gegen den Chef des italienischen Militärgeheimdienstes (Sismi), Nicolo Pollari, sowie gegen seinen Mitarbeiter, Marco Mancini beantragen. Beide waren im vergangenen Frühjahr in Zusammenhang mit der Entführung des Imams festgenommen worden.

Mailänder Staatsanwalt ermittelt
Der Mailänder Staatsanwalt Armando Spataro ermittelt seit Monaten wegen möglicher Verstrickungen von Sismi und CIA. Er ist der Ansicht, dass der italienische Militärgeheimdienst über drei Jahre hinweg eine Desinformationskampagne geführt habe. Der Sismi zählte auch zwei Journalisten der rechtsgerichteten Zeitung «Libero» zu seinen Informanten.

Diese informierten angeblich den Geheimdienst über die Ermittlungen Spataros wegen des Vorgehens der CIA in Italien. Sollten sich nun im Verlaufe des Verfahrens die Verdachtsmomente für eine Zusammenarbeit des Sismi mit dem CIA erhärten, könnte dies eine Kooperation europäischer Staaten mit den USA bei den Gefangenenflügen und Entführungen der CIA beweisen.

Fehlende Beweise für Dick Marty
Dieser Beweis fehlt Europaratsermittler Dick Marty noch, der seit Monaten auch wegen mutmaßlichen CIA-Gefängnissen in Europa ermittelt. Der Tessiner FDP-Ständerat hat bisher keine konkreten Beweise, aber starke Indizien gefunden. Auch die Schweiz ist vom Fall Abu Omar betroffen. Am Tag der Entführung, am 17. Februar 2003, überflog ein Flugzeug des US-Verteidigungsministeriums zweimal die Schweiz. Die Bundesanwaltschaft eröffnete Ende 2005 wegen der möglichen Benutzung des Schweizer Luftraumes für CIA-Gefangenentransporte ein Strafverfahren.