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CIA-Agentin entlassen

Karl Weiss – Der Teil der Menschen auf der Welt – und das ist die bei weitem überwiegende Mehrheit -, für den Gerechtigkeit, Schutz vor willkürlichem Gefängnis, Verschwindenlassen und Folter noch Begriffe sind, die ihnen etwas sagen und Teil ihres Wertsystems sind, hat eine neue Märtyrerin. Die CIA-Angestellte McCarthy wurde jetzt entlassen. Sie ist verantwortlich dafür, daß Informationen über die geheimen CIA-Gefängnisse, Entführungen und Folterflüge an die ‚Washington Post’ gingen, die – wenn auch äußerst behutsam – darüber berichtete.


Nicht alles schlecht was aus dem Tempel der CIA HQ kommt

Danach war kein Halten mehr. Die häufigen Flüge von Flugzeugen, die offensichtlich im Dienste des CIA standen, wurden dokumentiert, ihr Zwischenlandungen und ihre Ziele. Praktisch alle Regierungen der EU wußten zwar davon, hielten aber alle dicht und weigern sich bis heute, ihre Kenntnisse zu offenbaren, einschließlich der letzten und der heutigen Bundesregierung. Es kann inzwischen als gesichert gelten, daß zumindest in Polen, Rumänien und Bulgarien solche CIA-Geheimgefängnisse bestehen.

Im Verdacht stehen auch Tschechien und die Slowakei. Fast alle diese
Foltertransporte wurden über deutschen Boden abgewickelt.

Die größten CIA-Folterlager dürften aber in Staaten des Bereichs der früheren Sowjetunion bestehen, in denen heute die Regierenden dem US-Imperialismus die Stiefel lecken.

Daneben wissen wir heute sicher, daß in Staaten, die besonders für ihre Foltergefängnisse bekannt sind, wie Ägypten, Syrien und Marokko, CIA-Gefangene „exportiert“ wurden, um den Ruch der Folter nicht so direkt der US-Regierung anzuhängen. Es sind mit Sicherheit Tausende von Menschen, darunter auch Deutsche, die entweder beliebig auf offener Straße entführt und mit den bekannten Folterflügen in eines dieser Lager gebracht, oder bei Grenzübertritten festgenommen und dem CIA überstellt, oder auf Anweisung aus Washington von lokalen Polizeikräften festgenommen und ebenfalls überstellt wurden.

In diese kriminellen Machenschaften sind offensichtlich praktisch alle EU-Regierungen verstrickt, auch und gerade die Bundesregierung und ihre Vorgängerin. Denn es handelt sich um die Verbrechen der Entführung und Freiheitsberaubung. Wodurch unterscheiden sich diese Verbrechen von Festnahmen durch Polizeikräfte und rechtmäßigen Auslieferungen? Dadurch, daß für Festnahmen und Auslieferungen immer richterliche Verfügungen vorliegen bzw. bei Gefahr im Verzug nachgeliefert werden müssen, während die hier genannten Fälle niemals vor einen Richter gekommen sind und auch gar nicht kommen sollen.

Im Prinzip waren diese Machenschaften durch die Kenntnisse über das US-Folterlager in Guantanamo schon bekannt, nur betraf dies eine begrenzte Zahl von Entführten, die fast alle in Afghanistan nach dem Einmarsch der Nato-Truppen verschleppt wurden.

Frau McCarthy hat das unsterbliche Verdienst, als erste einen kleinen Zipfel des riesigen Netzes von geheimen Verschleppungen, CIA-Folterlagern und -Folterflügen aufgedeckt zu haben. Alle Menschen guten Willens auf der Erde sind ihr zu Dank verpflichtet.

Allerdings dürfte sie sich schwerlich in Sicherheit befinden. Wenn es ihr nicht gelingt unterzutauchen, könnte eventuell ihr Leben gefährdet sein. Der CIA ist eine Organisation, aus der man weder austreten kann noch so ohne weiteres entlassen wird. Die ehemaligen CIA-Kollegen sind hochspezialisierte Fachleute im Verselbstmorden von Menschen, wie wahrscheinlich vor kurzem im Fall des Journalisten Garry Webb wieder deutlich wurde.

Wenn wir also – mit einem angemessenen Zeitabstand – hören werden, daß Frau McCarthy sich aus Gram um ihre Entlassung aus dem CIA umgebracht hat, dann wissen wir Bescheid.

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Die Old Boys Dirigenten von Genf

Stephan Fuchs – William Casey war 1984 gerade CDI (Director of Central Intelligence), als sämtliches Kokain über Hangar vier und fünf von der Ilapango Airbase in El Salvador nach Amerika, in den putzigen Flughafen Mena geflogen wurde. Verantwortlich für den reibungslosen Ablauf waren John Poindexter, Robert McFarland und Oliver North. Casey gab die Befehle.

Casey veranlasste das Trio ausserhalb jeglicher offiziellen Kanäle und unter Einbeziehung der Mafia sicherzustellen, dass der Stoff am amerikanischen Zielflughafen ankommt. Dazu meint William Casey:

„My pointman at Mena was Adler Berriman Seal… Barry Seal“

Barry Seal – CIA Mann, Drogenschmuggler und Tausendsassa. Er gilt als einer der größten und erfolgreichsten Drogenschmuggler in der Geschichte, der Straßenverkaufswert der von ihm importierten Drogen wird offiziell auf drei bis fünf Milliarden US-Dollar geschätzt. Das sind einige Nasen voll. Ihm gehörte das Frachtflugzeug mit dem am 5. Oktober 1986 Eugene Hasenfus über Nicaracua abgeschossen werden wird und den ganzen Skandal raufspühlt wie warme Scheisse.


Sandinisten haben Barry Seals Fairchild abgeschossen – Eigentor für die Special Ops Samurai

Das Mena Team hatte Kontakte in die Rhone und Bankenstadt Genf. Das von Edward Wilson und Richard Secord bereits aufgebaute Finanznetz in Genf kam zum Einsatz um die Milliarden zu waschen. Die Lake Resource Ltd, die Standford Technologie Corporation SA und viele mehr. Es war ein Rosenkranz an Firmen und Scheinfirmen. Das Zentrale Regie Pult für diese Operationen war die Compagnie de Services SA, über diese Firma wurde die Southern Air Transport finanziert, welche für die Contras Versorgungsflüge ausführte und in einer dieser Maschinen, einer Fairchild 123 sass Hasenfus.

Verbindung zur Mafia
In der Compagnie de Services SA sass auch Willard Zucker. Ein amerikanischer Anwalt, der noch bis mindestens 2001 in der Firma verweilte, obwohl sie schon seit Jahren in der Liquidation stand und Zucker… meine Güte auch nicht mehr der Jüngste war. Sie steht immer noch in der Liquidation. Von Zucker wurde wurde im November 1986 bekannt, dass die Contras den Kaufpreis für ein Kampfflugzeug bei einer seiner Firmen auf den Bermudas bezahlt hatten. In den sechziger Jahren arbeitete er mit Robert L. Vesco für die legendäre IOS, der Investment Overseas Services, für die auch Werner K. Rey tätig war. Letzterer wurde von Mena Beschützer Bill Clinton als eine seiner letzten Amtshandlungen begnadigt. Freunde muss man haben. Vesco war eine Läuferfigur auf dem Schachbrett der Special Operation Samurai, er fungierte als Geldwäscher der grossen Sorte. Dazu wiederum William Casey:

„Colby told me, that profits from the prepositioned cocain would be laundered through the New York Mafia ( die Genovese Familie) and Robert Vesco.“

In der Schweiz kam so einiges an Geld zusammen. Ist es übertrieben zu sagen, dass die ganze Operation die Schweiz bis aufs Mark korruptierte?

Das Old Boys Netzwerk
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Das Old Boys Netzwerk


Stephan Fuchs – Die Geschichte der verdeckten Kriegsführung in den Händen der Special Operation Samurai zieht sich rein wie eine fett gelegte Linie Koks. Kokain, aber auch Heroin ist eines der Hauptgeschäfte der Special Ops, dem Old Boys Netzwerk der CIA. Das Old Boys Netzwerk ist aktiv wie immer und schaut auf eine skandalöse lange Geschichte zurück. Wann immer die Schattenkrieger zuschlugen, rollten monströse Skandale auf die CIA zu.


They chose the drug. I chose to use their habit to finance the democracy that all american’s enjoy.

Intensiviert und zur eigentlichen Kultur stilisiert wurde die quasi privatisierte oder outsourced Gruppe bei einem fatalen Entscheid des damaligen US Präsidenten Jimmy Carter. Carter war kein Freund der verdeckten Einsätze und hatte die Nase voll. (Nicht Koks natürlich) Die verdeckten Operationen hatten die CIA derart in Verruf gebracht, dass Jimmy Carter rund 800 CIA Samurai’s zum Teufel schickte. Die Rechnung machte Carter und der Kongress allerdings ohne den Wirt. Die Krieger gingen in den Untergrund.

Unter ihnen waren Ted Shakley, Richard Secord und Edwin Wilson, der nach Genf zog und dort aufbaute was bei den dreien schon seit 1975 intensiv im Gespräch war: der Aufbau einer privaten CIA. Eine Firma, die verdeckte Operationen weiterführen sollte. In Genf sollte das Hauptquartier entstehen. Das war in der Weihnachtszeit von 1978. Mit dabei im Club, war auch ein Herr Namens Michael Ledeen!

Drugs? I don’t care!
Obwohl die Special Operation Samurai zum Teufel geschickt wurden, hatten sie immer wohl wollende Chefdirigenten an der Führungsspitze in Langley, dem Hauptquartier der CIA: William Egan Colby 1973-1976, George Herbert Walker Bush 1976-1977, Stansfield Turner 1977-1981, William Casey 1981-1987. Von Casey haben wir ein wunderbares Dokument:

„The tool is Cocain. The trick is to understand that the drug user had the freedom to make a choice. They chose the drug. I chose to use their habit to finance the democracy that all american’s enjoy.“

Weiter im Text:
„My Actions may be recorded as criminal condemning countless american’s to drug dependency. I don’t care.“

Als Grossverteiler und Geldwäscher, das weiss man unterdessen, war Vito Genovese der führende Pate der New Yorker Mafia Familie gewesen. Von da ging der weisse Stoff an die Gangs und die Black Comunity, die den Stoff arg gestreckt auf der Strasse verkaufte. Das war die Scheissware. Die Drogenhölle. Das gute Material wurde von den Italienern über Clubs und Bars verkauft. Auch in der Schweiz.

Die Idee kam freilich nicht von Casey, sondern wurde bereits unter William Colby durchgeführt. Casey weiter im Text:

„After I became DCI (Director of Central Intelligence) in 1981 I was…off the record… briefed by William Colby about his ongoing two operations in Latin America. Both Operations without knowledge of the US Congress.“

So erfreute sich die Black CIA mit Hauptqurtier in Genf einer gut funktionierenden Bruderschaft, die nur gestört wird, wenn sandinistische Nicaraguaner auf ein C-123K Transportflugzeug schiessen das der CIA kontrollierten Firma Southern Air Transport gehört und dabei auf das Nest der Schattenkrieger stösst, oder in Ciudad del Carmen die mexikanische Polizei am 10. April eine DC-9 mit 5.5 Tonnen Koks herausfischt und man dabei sehr wahrscheinlich wieder auf die gleichen Schattenkrieger trifft. Was war doch kürzlich? Ja genau:

„Intelligence insiders report that CIA Director Porter Goss has authorized the CIA to resume Iran-contra-era networks that is permitting former agency contractors to renew their illicit trade in drugs.“

So geht die endlose Geschichte wohl weiter. Gut haben wir Informationen gesammelt, haben die Firmen auf dem Radar und lassen uns überraschen was die Verwandten von Goss und die überlebenden des Old Boys Netzwerkes in Genf so machen.

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Fliegt die DEA mit Air Opium?

World Content News & Stephan Fuchs – Gestern verunglückte im Land des Opiums eine Antanov 32. Die Maschine donnerte in Laschkar Gah, der Hauptstadt der Provinz Helmand in Afghanistan in Nomadenzelte und Häuser am Rande der Landebahn. Dabei starb ein Kind und zwei erwachsene Personen. In anderen Berichten werden vier und fünf Tote genannt. Brisant; mindestens zwölf der sechzehn Verletzten der russischen Antanov sind Amerikanische DEA Agenten.


Ob der Lastwagen ein kleines Begrüssungsgeschenk der Warlords war ist nicht auszuschliessen. Schliesslich geht es um Opium.

Die Antanov befand sich in der Landephase auf den Flughafen. Das Gebiet um Helmand ist der „Wilde Osten“ des Opiums, von hier finden die Rekordernten ihren Weg nach Europa und Amerika. Opium wird im afghanisch- pakistanisch- iranischen Grenzgebiet in Morphin verarbeitet und in dieser Form in den Nahen Osten und die Türkei gebracht, wo es zu hochwertigem Heroin für die europäischen Märkte verarbeitet wird.

Offensichtlich wurde die Antanov Maschine vom US State Department geleast, in der Maschine waren Agenten der amerikanischen Drogenbehörde DEA. Dass DEA Agenten vor Ort wissen wollen was die Warlords so treiben, das ist klar. Die Maschine mit der Registration ZS-PDV wurde von der Moldawischen Firma Valan International Cargo Charter geleast. Jene arbeitet vor allem für die UN. Für das World Food Programm, in Sierra-Leone, in Kenia, Irak und natürlich in Afghanistan. Dabei unterhält sie russische Maschinen wie die Antanov АN-32 ER-AWK und andere militärische Maschinen und einen Helikopter vom Typ МI-8.

Aufträge bekommt die moldawische Firma auch von der kanadischen Firma Skylink Aviation Inc. Eine Firma, die ebenfalls im UN Business tätig ist. Nur ist die U.N. Auf die Schwestergesellschaft in Washington D.C. nicht nicht gut zu sprechen. Bereits zweimal wurde die Firma von den lukrativen Geschäften mit der U.N. ausgeschlossen. Bereits 1993 wurde die Firma verwiesen, da sie Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten hatte und eine Serie von Crash Flügen fabrizierte. 1997 kam die kanadische Firma wieder ins Schlaglicht, weil sie Verträge manipulierte. Trotzdem darf Skylink noch immer in „Hot Zones“ operieren und fliegt in Basra, Baghdad und Mosul, oder lässt andere für sie fliegen.

Die Antanov Maschine mit den DEA und Law Enforcment Personen an Bord hatte höllisches Glück. Bei der Landung kreuzte ein Lastwagen die Landebahn. Ob der Lastwagen ein kleines Begrüssungsgeschenk der Warlords war ist nicht auszuschliessen. Schliesslich geht es um Opium.

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CIA-Flieger in Mexiko mit 128 Koffern voll Kokain erwischt

World Content News – Beim Umsatz im Drogengeschäft musste die CIA im 2. Quartal dieses Jahres erstmals empfindliche Einbußen hinnehmen. Der Grund: In Ciudad del Carmen hat die mexikanische Polizei am 10. April eine DC-9 der CIA (sprich: Cocaine Import Agency) gefilzt und dabei 5,5 Tonnen Kokain sichergestellt, das in 128 Koffern verpackt war. Der Marktwert des Drogenfundes wird auf ca. 100 Millionen US-Dollar geschätzt. Der Copilot, ein Kolumbianer wurde festgenommen, dem Piloten gelang die Flucht. Der Durchsuchungsaktion war angeblich ein Hinweis von Interpol vorausgegangen. Andere Quellen dagegen berichten von einer unge-planten Notlandung.


Mit Ach und Krach seine Wiederzulassung erhalten

Das Uralt-Flugzeug (Baujahr 1966) mit der Registriernummer N900SA hatte erst vor wenigen Wochen mit Ach und Krach seine Wiederzulassung erhalten. Gleich beim ersten Flug ging’s also schief. Nun steht ein Skandal erster Güte ins Haus: Der bei der Flugaufsichtsbehörde eingetragene Besitzer der DC-9, die Charterflug-Firma Royal Sons Inc. aus Clearwater, Florida, wird in Zusammenhang mit dem saudischen Prinzen Nayif al-Saud gebracht, der bereits im Juni 1999 in Paris dabei erwischt wurde, als er mit etlichen saudischen Prinzen und Prinzessinnen und mit 2 Tonnen Kokain in seiner hauseigenen Firmen-Boeing (Skyways International) spazierenflog. Dank des Diplomatenstatus hatte dies für ihn keine weiteren unangenehmen Folgen.

Bis vor einigen Jahren gab es eine Teilhaberschaft an der N900SA von der Firma Skyway Communications Holding Corp. Die Firma, deren Direktor ein gewisser Brent Kovar, a good old friend vom republikanischen Mehrheitsführer im Kongress, Tom DeLay, ist, ging zwar 2005 pleite, ihr Emblem („Sky Way Aircraft – Protection of America’s Skies“) prangt noch heute an dem Flugzeug.

Und was hat das nun alles mit der CIA zu tun? Am 26.11.2004 wurde von Planespottern auf dem Flughafen in Caracas, Venezuela eine Beech 200 gesichtet. Die aufgemalte Registriernummer N168D stellte sich als gefälscht heraus, anhand der Seriennummer BC-37 konnte ermittelt werden, dass die Maschine in Wirklichkeit unter der Nummer N391SA geführt wurde. Angeblich war das Flugzeug zu diesem Zeitpunkt bereits verkauft und nach Venezuela exportiert worden. Ihr damaliger Besitzer wiederum: Sky Way Aircraft Inc aus Florida, Präsident der Firma: Brent Kovar.

Die echte N168D dagegen ist eine Casa CN-235 der CIA-Firma Devon Holding. Sie wird in Europa verdächtigt, Gefangenenflüge für die CIA durchgeführt zu haben. Es gibt Planespotterberichte und Fotos aus Afghanistan, Baku, Jordanien, Prag und vor allem aus Ungarn. Auch in Deutschland war sie schon zu Gast: am 18.07.02 in Nürnberg, am 19.07.02 und am 01.09.04 in Frankfurt. Warum mit der N391SA ausnahmsweise mal ein Schaf in den Wolfspelz geschlüpft ist, ist nicht überliefert, möglicherweise gab es zu diesem Zeitpunkt noch keine öffentlichen Erkenntnisse über die N168D.

Und als ob das alles noch nicht genug wäre – back to top: Royal Sons Inc. benutzte auf dem Airport in Venice den gleichen Flugzeughangar wie die Flugschule Huffman Aviation. Dort machten zu diesem Zeitpunkt niemand geringere als die beiden (ähem, mutmaßlichen!) Flugzeugattentäter Mohammed Atta und Marwan al-Shehhi ihren Pilotenschein. Ob das nun Zufall ist oder eine ziemlich böse Auflösung nach sich ziehen könnte, das weiß zur Zeit wohl nur Allah persönlich. Der Ex-NSA-Agent Wayne Madsen berichtet aber, dass 2 Jahre vor dem 11. September Venice Tummelplatz von Mossad-Agenten gewesen sein soll, die sich als Kunststudenten getarnt hatten.

Die CIA und der Drogenschmuggel – das ist meist ein Thema, wo jeder demokratiefromme Bürger gerne den Kopf einzieht. Dabei ist es ein offenes Geheimnis, dass die „Firma“ mit diesem Nebenverdienst einen nicht unerheblichen Beitrag zu ihrer Selbstfinanzierung leistet. In Südamerika ist es das Kokain, in Afghanistan das Heroin, das den anrüchigen Sauber-männern ihren marktbeherrschenden Anteil garantiert. Mit der gleichzeitigen staatlichen Lizenz, ihren Mit-Konkurrenten die Beute abzujagen.


Mit Heroin mal da und dort hin. Und wo werden die Gelder gewaschen?

Die Gelder aus dem Heroingeschäften werden z.B. von einem entfernten Verwandten des jetzigen CIA-Präsidenten Porter Goss in Genf gewaschen. Für den Schmuggel aus Afghanistan werden Kleinflugzeuge von fundamental-christlichen Hilfsorganisationen angeheuert, die die Ernte dann ins nahegelegene Pakistan transportieren.

Die Embleme von NGOs bieten guten Schutz vor allzu strengen Kontrollen. Da wäre etwa die Firma „Air Serv“, die mit einer alten klapprigen Beech 200 den kleinen Grenzverkehr regelt, welche sie sich von der Entwicklungshilfeorganisation „Pactec“ ausgeliehen hat. (ursprüngliche RegNr. N70766, Seriennummer LM-64 und lange Zeit in Mali in Betrieb, fliegt jetzt unter afghanischem Kennzeichen und befördert auch schon mal dort ansässige Warlords). Der gute Ruf und das gut sichtbare Logo von Pactec lädt für gewöhnlich zum Durchwinken ein.

Air Serv ist eine Schlüssselfirma der evangelikalen Dachgesellschaft „Mission Aviation Fellowship“ (MAF). Der MAF wird nachgesagt, sie transportiere nicht nur Hilfsgüter und habe seit den 70er Jahren besonders in Südamerika in Kooperation mit der CIA sehr gute Ernten eingefahren. Die Mehrheit der überaus idealistischen und anspruchslosen Mitarbeiter ahnt davon allerdings nichts.

Wie das Zeugs dann weitertransportiert wird, liegt noch im Dunkeln, aber merke – nicht jede CIA-Maschine, die aus Pakistan oder Afghanistan angeflogen kommt, sollte man von vorneherein des (von der EU erlaubten!) Transports von Gefangenen bezichtigen. Gerade in Frankfurt würde es sich lohnen, öfter mal dem Piloten unter seinen Sessel zu greifen, die betreffenden Registriernummern der CIA-Flugzeuge sind ja dort jetzt wohl hinreichend bekannt.

Wer tiefer in den Drogenhandel der CIA einsteigen möchte, dem sei zum Studium ein Buch empfohlen:
Die CIA und das Heroin. Weltpolitik durch Drogenhandel, von Alfred W McCoy, Andreas Simon, Taschenbuch – 840 Seiten – ZWEITAUSENDEINS, Erscheinungsdatum: Dezember 2003, 14,90€, ISBN: 3861506084

Und was die Verwicklungen zum 11. September betrifft, man/frau sollte sich bitte nicht narkotisieren lassen: Weder von den Lügen und Manipulationen der amerikanischen Regierung noch von den Ver-schwörungsenthusiasten, die jede kleine Ungereimtheit gleich als Beweis herausposaunen. Die Wahrheit über die tatsächlichen Geschehnisse herauszufinden ist ein Jahrhundertkapitel, an dessen Aufarbeitung die Historiker noch lange zu knabbern haben werden.

Verbindung von US-Politiker zu 5,5 Tonnen Kokain

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Verbindung von US-Politiker zu 5,5 Tonnen Kokain

Karl Weiss – Kürzlich wurde in Mexiko auf der Halbinsel Yukatan von mexikanischen Behörden ein Verkehrsflugzeug aufgebracht, das 5,5 Tonnen Kokain beförderte. Nun stellt sich heraus, daß einer der Eigner dieses Flugzeugs ein US-Republikaner ist, der bereits wichtige Ämter in der Partei innehatte. Auf ungeklärte Weise verschwand der Pilot dieses Flugzeugs. Es besteht intensiver Verdacht, daß es sich ein weiteres Mal um einen CIA-Drogenflug handelte.


Nur ein bisschen Koks rumfliegen

Bei Daniel Hopsicker, einem der letzten Investigativ-Journalisten in den Vereinigten Staaten und seiner Website madcowprod muß man aufpassen, was da genau steht, denn er liebt es, zu vermischen, was genau Tatsachen sind, die seine Recherchen ergeben haben und was Folgerungen und Vermutungen sind. Hat man das aber einmal herausgefunden, so kann man sich auf seine Recherchen verlassen, denn die gefundenen Tatsachen haben sich in der Vergangenheit als stichhaltig bewiesen.

Volltreffer
Dieses Mal hat er sich die Mühe gemacht, einer eigentlich banalen Meldung nachzugehen: Die mexikanische Armee hatte ein Flugzeug aufgebracht und dort 5,5 Tonnen Kokain gefunden. Dann stellte sich aber heraus: Volltreffer! Er hatte mal wieder seinen Spürsinn bewiesen.

Die reinen Fakts stellen sich folgendermaßen dar: Auf einem kleinen Flughafen der mexikanischen Halbinsel Yukatan nahe des Städtchens Ciudad del Carmen landete ein kleiner ‚Falcon’-Jet mit zwei mexikanischen Piloten, die anschließend in der Nähe des Flughafens blieben, anscheinend ohne irgendetwas zu tun. Nach einigen Tagen versuchten sie die Militärwache, die diesen Flughafen bewacht, zu bestechen mit der Bitte, einer DC9 am nächsten Tag eine Notlandung zu erlauben, wenn der Flughafen bereits geschlossen sein wird.

Die Wächter nahmen zwar das Bestechungsgeld an, meldeten den Vorfall aber innerhalb der Militärhierarchie weiter. Als die Meldung beim General Carlos Gaytan ankam, roch der Unregelmäßigkeiten (clevere Generäle, da in Mexiko, nicht wahr?) und beschloß, am nächsten Tag die DC9 mit einem Battallion Soldaten zu empfangen. So war der Flughafen bereits umstellt, als die DC9 ihre vermeintliche Notlandung machte. Was dann genau geschah, darüber liegen keine Meldungen vor. Jedenfalls gelang es dem Piloten der DC9, unerkannt zu entkommen. Wie er das angestellt haben mag? Vielleicht durch magische Kräfte? Auch „beamen“ könnte es gewesen sein.

Was noch viel verwunderlicher ist, er wurde auch nicht identifiziert. Das nun allerdings ist tatsächlich ein an Wunderkräfte grenzendes Kunststück. Eine DC9 ist ja keine Cessna, die mal schnell irgenwo rumfliegen kann, ohne daß jemand weiß, wer sie fliegt. Es handelte sich vielmehr um den offiziellen Flug einer Passagiermaschine von Caracas zu einem nicht genannten Zielort, bei der die Identität des Piloten immer bekannt ist.

Die Eigner von N900SA
Zwar ist der Copilot in mexikanischem Gewahrsam, ebenso wie die beiden mexikanischen Piloten, aber für das übernatürliche Verschwinden des Piloten mitsamt seinem Namen gibt es keine Erklärung, außer ….. Nun, lassen wir das spekulieren und sehen wir uns an, wessen Flugzeug das war. Das Flugzeug mit der Registrier-No. N900SA hatte zwei Eigner, einer ist US-Amerikaner und heißt Brent Covar, die andere Hälfte gehört einer Firma „Royal Sons“, deren aktuelle Eigner noch nicht festzustellen waren.

Wendet man sich nun Brent Kovar zu, so kommt man zu der bemerkenswerten Feststellung, daß es sich um einen Geschäftsmann handelt, der mit seiner Firma Pleite ging, was aber die republikanische Partei nicht daran hinderte, ihn in ein Berater-Gremium für ein Congress-Committee aufzunehmen. Er wurde außerdem zum Ehrenvorsitzenden eines ‚Business-Advisory-Councils’ der Republikanischen Partei ernannt, der Partei Präsident Bushs. Es wurde ausdrücklich erwähnt, daß er für Verdienste, die er sich um die Republikanische Partei erworben habe, dazu ernannt wurde, wobei offen bleibt, welcher Art diese Verdienste waren. Jedenfalls wurde er in das Beratergremium aufgenommen, um die Stimme des kleinen Unternehmers dort darzustellen. Er war also keine Berufspolitiker, wurde aber in Beratungsgremien geschickt. Man kann wohl davon ausgehen, daß es nicht das Geschäft war, mit dem er 2005 Bankrott ging, das jene Verdienste hervorgebracht haben konnten.

Näher kommen wir den Lösungen der ganzen Rätsel, wenn wir uns dem zweiten Besitzer des Flugzeugs zuwenden, der „Royal Sons Company LLC“. Diese noble Firma hatte nämlich vor einigen Jahren ihren Sitz in 224 E, Airport Avenue, Venice, Florida , USA. Dies war – und das dürfte nun wirklich keine Zufall mehr sein, zu jener Zeit die Adresse des Hangars von Huffmann Aviations, einer Flugschule, dessen Eigner Wally Hilliard mindestens zwei der Terroristen des 11. September, unter ihnen dem mutmaßliche Anführer, Mohammed Atta, das Fliegen von Passagiermaschinen beibrachte.

Koks & Heroin
Diese zwielichtige Figur, Wally Hilliard, war bereits wenige Tage nach den Attentaten des 11. September 2001 von offiziellen US-Stellen für unschuldig erklärt worden, obwohl er zwei Saudis, die ohne gültiges Visa in den USA waren, Flugstunden gegeben hatte. Um diese „schnellste Weißwaschung des Jahrhunderts“ zu erklären, braucht man nur einen Blick auf Hopsickers bereits erwähnte Website zu werfen. Er hat dort ein Photo eingestellt, das Präsidenten-Bruder und Florida-Gouverneur Bush in holder Eintracht mit der Familie Williards in die Kamera grinsend abbildet.

Auffallend auch eine andere Parallele: Zur damaligen Zeit wurde eines der Flugzeuge Williards mit über 22 Kilo reinen Heroins aufgebracht – und es passierte genau das gleiche wie jetzt: der Pilot löste sich in Luft auf!

Auffallend auch, daß die beiden Eigner von „Royal Sons“ zu jener Zeit, als die Firma dort ihren Sitz hatte, von niemand identifiziert werden konnten, der damals in jenem Hangar arbeitete. Es handelte sich also offenbar um Strohmänner, die von ungenannten Organisationen als Frontfiguren benutzt werden, um die wahre Eignerschaft zu verdecken.

Hopsickers Erklärung für alle diese Besonderheiten klingt einleuchtend: In Wirklichkeit handelt es sich bei all diesen Flugzeugen, Flugzeugeignern und Flugschulen um Tarnorganisationen des CIA. Nur der (oder andere unmittelbar mit der US-Regierung verbundene Stellen) können dafür sorgen, daß ein mit 5,5 Tonnen Kokain gefaßter Jet-Pilot in Mexiko verschwinden darf, ebenso wie einer in den USA, der mit über 22 Kilo Heroins gefaßt wird. Das würde auch die Weißwaschung Williards erklären, ebenso, wieso Brent Kovar von der Republikanischen Partei als verdienter Mann angesehen wird.

Daß das nebenbei auch heißen würde, daß der CIA Mohammed Atta das Fliegen von Passagierjets beigebracht hat, sei nur angemerkt.

Wie wissen ja auch schon aus anderen Quellen, daß ein wesentlicher Teil des Rauschgiftschmuggels vom CIA bewerkstelligt wird, so z.B. aus den Veröffentlichungen des US-Journalisten Garry Webb, der letztes Jahr mit zwei Schüssen (!) verselbstmordet wurde.

Was aber wirklich eine Tragödie ist: Die US-Mainstrem-Medien werden über all dies schlicht und einfach Stillschweigen bewahren. Normal wäre, daß Journalisten aus Zeitungen und Fernsehstationen nun diesen Hinweisen nachgehen, recherchieren und, wenn sich das alles als verifizierbar herausstellt, dies an die Öffentlichkeit bringen und auf einen Aufklärung und Verfolgung dringen. Die US-Mainstream-Medien haben aber beschlossen, daß man über einen Staat und einen Präsidenten, der im Krieg steht, nichts eventuell Negatives berichten darf, vor allem keine Verbindung mit Verbrechen, und werden all dies einfach mit Schweigen übergehen. Eine ‚freie Presse’ existiert nicht mehr. Bush muß nur weiterhin im Krieg bleiben oder neue Kriege anfangen – und er wird weiterhin in Zeitungen und Fernsehen mit Samthandschuhen angefaßt werden.

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Osama Bin Langley

Karl Weiss – Nach einer Vorabveröffentlichung des britischen „Observer“ vom 9.April enthält die endgültige Version des offiziellen Untersuchungsberichts zu den Anschlägen vom 7.7.2005 in London u.a. die Aussage, daß es keinerlei Zusammenhang des Attentats mit der „Al Quaida“ gegeben habe. Die vier britischen Jungs hätten das Attentat allein vorbereitet und ausgeführt.

Damit haben nun im Abstand von zwei Wochen die offiziellen Untersuchungsberichte über zwei der drei „Al-Quaida-Attentate“ in westlichen Ländern ausgesagt, daß es überhaupt keine ‚Al Quaida’ war, die dahintersteckte. Bleibt festzuhalten: Das einzige Attentat, das laut offiziellem Bericht einer ‚Al Quaida’ zuzurechnen sei, ist jenes des 11. September 2001.


Schrubben hilft auch nichts

Da wird uns andauernd erklärt, es sei ein Krieg gegen den Terror notwendig, dieser Terror sei durch die Al Quaida mit ihrem Chef Osama Bin Laden repräsentiert und alle Ländern des Westen seien ununterbrochen in schwerster Gefahr, ein Bombenattentat zu erleiden, denn ‚Al Quaida’ sei immer und überall. Und da stellt sich heraus, außer dem denkwürdigen 11. September 2001 hat die Al Quaida nicht mehr ein einziges Attentat in irgendeinem westlichen Land durchgeführt – immer der offiziellen Version folgend. Das wird jetzt dann bald 5 Jahre her sein.

Irgendetwas ist also superfaul
Entweder ist die Al Quaida gar nicht mehr in der Lage, irgendwelche Attentate durchzuführen oder es gibt sie gar nicht oder sie hat ihre Strategie geändert oder was? Wenn man annimmt, daß die von Zeit zu Zeit auftauchenden Videos wirklich von Osama Bin Laden stammen, dann gibt es keinerlei Änderung der Strategie. Er droht dort den USA mehr und mehr. Was also? Osama ein schlichtes Großmaul? Oder ist es nicht wahrscheinlicher, daß der wirkliche Osama Bin Laden – so er denn noch lebt – sich hüten würde, solche Videos zu fabrizieren und wir in Wirklichkeit von Videos westlicher Stasi-Dienste hinters Licht geführt werden?

Da ist denn auch noch ein weiteres Detail: Sowohl beim Madrider Anschlag als auch – etwas mehr als ein Jahr später – beim Londoner wurden kurz danach auf dubiosen Websites Erklärungen der ‚Al Quaida’ gefunden, die die Verantwortung für die Anschläge übernahm. Wenn also nun feststeht, daß sie gar nicht dahinter steckte, wer hat dann diese „Verantwortung übernommen“-Erklärungen verfaßt und ins Web gestellt? Und – noch verzwickter, wenn es nicht ‚Al Quaida’ war, irgendjemand dies auf jenen Websiten aber behauptete, warum hat die wirkliche ‚Al Quaida’, warum hat Osama Bin Laden dann nicht ein Video veröffentlicht, daß man es nicht war?

Nun, all diese unbeantworteten Fragen lassen sich mit einem Schlag beantworten, wenn man weiß: Es gibt keine Al Quaida. Die Al Quaida kann sich nicht gegen falsche Zuweisungen von Anschlägen wehren, weil es sie gar nicht gibt. Der Begriff Al Quaida heißt auf arabisch : Der Ort. Es kann aber auch heißen: ‚Das Örtchen’ und deshalb würde sich niemals eine arabische Terrorgruppe so nennen. Der Begriff wurde vielmehr in den 80er-Jahren geprägt, als sich westliche Stasi-Dienste Osama Bin Laden und seine Terroristengruppe als Kampftruppe gegen die damaligen sowjetischen Truppen in Afghanistan hielten. Man traf sich mit ihm an einem geheimgehaltenen Ort, der einfach den Namen „der Ort“ in arabisch erhielt: Al Quaida.

Von Paulus zu Saulus?
Später machte man sich Bin Laden und seine Terrortruppe in Bosnien zu nutze, wo Terroranschläge gegen Serben durchgeführt wurden und dann wieder in Tschetschenien: Dort ging es wieder gegen die Sowjetunion und später dann gegen Rußland. Zu irgendeinem Zeitpunkt – so die Version westlicher Stasi-Dienste – habe Osama sich dann von seinen Sponsoren abgewendet und sie fortan für das Böse in Menschengestalt erklärt. Auch dies ist ein wenig ungewöhnlich. Osama hatte über 10, 15 Jahre nicht die geringsten Skrupel, im Dienst der USA und ihrer und anderer westlicher Geheimdienste zu stehen und dann plötzlich endeckte er, daß diese Auftraggeber das absolute Böse sind? Von Paulus zu Saulus?

Viel wahrscheinlicher ist, daß er sehr wohl weiterhin eng mit westlichen Stasi-Diensten zusammenarbeietet, aber auch eigene Macht- und Ruhm-Bestrebungen entwickelte (Geld-Probleme kennt er nicht, er ist Millionärssöhnchen). Nicht klar ist, ob er zum Zeitpunkt der Anschläge vom 11. September noch in Diensten westlicher Dienste stand oder vielleicht so etwas wie ein Doppelagent war. Wahrscheinlich ist, daß er gegenüber den islamistischen Anhängern den Ober-Islamisten spielte, während er in Wirklichkeit die Kontaktperson zwischen der US-Regierung und der ausführenden Truppe von extremistischen religiösen Fanatikern war.

So würden sich eine Menge von Ungereimtheiten bezüglich der offiziellen Version der Anschläge des 11. September 2001 klären. Auch wäre dies eine logische Erklärung, warum die US-Truppen ihn bis heute nicht aufgespürt hätten. So viele Höhlen es auch in den Bergen nahe der afghanisch-pakistanischen Grenze geben mag, die US-Truppen stehen nun drei und einhalb Jahre in Afghanistan und sind genug, um sie alle abgeklappert haben zu können. Wenn man wirklich wollte, hätte man ihn längst gefaßt.

Mit ‚google earth’ können wir uns alle deutlich machen, was heute Satellitenbilder hergeben. Dabei wissen wir, daß die eigentlichen Netze von Spionagesattelitten noch viel besser auflösen. Es ist unmöglich, sich in Höhlen in Bergen zu vertsecken, wo man auf Nachschub von Karawanen angewiesen ist, die leicht erfaßt werden können und den Aufenthaltsort verraten. Mit der heutigen Technik hätte Osama keine zwei Monate gehabt, bis er ausgeräuchert worden wäre.

Viel wahrscheinlicher ist, daß die US-Truppen ihn nicht finden, weil er gar nicht da ist. Viel wahrscheinlicher lebt er – so er denn noch lebt – in einer pakistanischen Großstadt in einem Viertel, wo ihn 100.000 fanatische sunnitische religiöse Extremisten verteidigen würden, falls jemand es wagte dorthin vorzudringen – so er denn nicht noch in US-Diensten steht und daher sowieso nicht aufgespürt werden soll.

Wenn das so ist – und das ist das allerwahrscheinlichste – dann kann es sogar sein, daß es wirklich Osama Bin Langley selbst ist, der jene Videos produziert, die immer dann auftauchen, wenn der US-Präsident dringend eine Aufbesserung seines Ansehens braucht. Jemand , der von Osama angefeindet wird, kann ja so schlecht nicht sein, nicht wahr?

Weitgehende Folgerungen ergeben sich auch, wenn das alles so ist (wenn jemand andere logische Erklärungen hat, sei er aufgefordert, sie zu schreiben), in Bezug auf die Vorgänge im Irak. Dort sitzt ja angeblich der Stellvertreter Bin Ladens, eine gewisser Al Zarqawi, und begeht in frenetischem Rhythmus Bombenanschläge auf schiitische Zivilisten. Unabhängig davon, ob es Al Zarqawi (noch) gibt, werden diese Anschläge also dann von oder im Auftrag westlicher Stasi-Dienste begangen. Das ergibt Sinn, denn wenn die US-Truppen den Krieg schon nicht gewinnen können, dann wollen sie doch wenigstens, wenn sie abziehen, ein Land in offenem Bürgerkrieg zurücklassen. Schiiten gegen Sunniten, der Traum W. Bushs.

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Löffelverbieger will für die CIA arbeiten

Harald Haack – In der ARD-Sendung „Beckmann“ behauptete am Montag, den 10. April 2006, der als Löffelverbieger und Konkurrent „unfähiger“ Uhrmacher berühmt gewordene Suggestionskünstler iraealischer Herkunft, Uri Geller, er arbeite für die CIA und andere Geheimdienste. Ist Uri Geller zu einem leichtsinnigen Großmaul mutiert?

Sein Auftrag sei streng geheim, sagte er. Aber er behauptete, ein Seher wie er, der in Lage sei von Ferne in die Gehirne russischer Agenten zu dringen, und den Namen des spirituellen Fernerkunders wolle er nicht verraten, habe auch mitgeholfen den irakischen Diktator Saddam Hussein in dessen Erdloch zu entdecken. „Sagen Sie mir, wie das sein kann, dass ein amerikanischer Soldat da hingeht, einen Teppich hoch hebt und darunter Saddam in seinem Erdloch findet und sagt: Seht da ist er“, fragte Geller und führte seine Frage als Beweis dafür an, ein „Wahrsager“ habe das Versteck ermittelt und der CIA geholfen. Wer auf eine solch plumpe Suggestion hereinfällt, glaubt ihm glatt alles.

Vor 30 Jahren verbog er zum ersten Mal im deutschen Fernsehen einen Löffel, und wer ein gutes Gedächtnis hat und genau hinschaute, der wird als Zuschauer der ARD-Sendung „Beckmann“ bemerkt haben, dass Uri Geller jedes Mal bei seinen Fernsehauftritten Löffel im selben Design verbiegt und zerbricht. Die sind am Stilansatz, wo er sie zwischen seinen Finger hält und angeblich verbiegt, extrem schmal und verjüngen sich zu einer Spitze am Stilende.


Von Uri Geller bevorzugter Löffel.

War Uri Geller schuld an der Behauptung von US-Präsident George W. Bush, der Irak verfüge über Massenvernichtungswaffen? Der Irak-Krieg war mit dieser angeblich auf CIA-Erkenntnissen beruhenden Behauptung begründet worden. Im Februar 2004 räumte Bush dann ein, im Irak seien keine atomaren, biologischen oder chemischen Waffen gefunden wurden, aber Saddam Hussein hätte die Kapazitäten gehabt solche Waffen anzuschaffen. Bush fügte damals hinzu: „Wir dachten, er habe Waffen. … Er hatte zumindest die Fähigkeit, Waffen herzustellen.“

Und Uri Geller hat wieder etwas für sich getan. Immerhin stellte er bei Beckmann sein Buch vor. Muss man es kaufen und gelesen haben? Warum dringt Herr Geller nicht einfach in unsere Gehirne und spinnt uns auf diese Weise den Inhalt seines Buches vor?

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Schweizer Faxaffäre: Regierung verliert die Nerven

World Content News – Gleich reihenweise hat die Schweizer Bundesanwaltschaft in den vergangenen Wochen Mitarbeiter des eigenen Geheimdienstes zum Verhör abgeholt: Mindestens 20-30 verdächtige Schlapphüte aus der Schweizer Geheimdienstzentrale in Bern mussten «weitreichende Befragungen» über sich ergehen lassen, um dem „Leck“ auf die Spur zu kommen, durch das vor drei Monaten das ägyptische Geheim-Fax über den Schweizer „SonntagsBlick“ an die Öffentlichkeit gelangte.

«Ich wurde von zwei Bundeskriminalbeamten an der Papiermühlestrasse abgeholt, durch die ganze Stadt in die Zentrale an der Taubenstrasse gefahren und dort verhört wie ein Krimineller», so ein gebeutelter SND-Mitarbeiter.

Offenbar hat die Schweizer Regierung panische Angst vor weiteren Enthüllungen und hat nun die Notbremse gezogen. Zwei militärische (!) Untersuchungsrichter versuchen seit Anfang Januar, die undichte Stelle ausfindig zu machen. An den völkerrechts- und menschenrechtswidrigen Geheimdienstaktivitäten der USA scheint dagegen niemand interessiert zu sein.

Jetzt scheint auch klar zu sein, wie das Geheimdienst-Dokument an die Öffentlichkeit gekommen ist: Es lag im Zugabteil eines Intercity. Ein aufmerksamer Reisender hatte das skandalträchtige Papier unter dem Sitz auf dem Fußboden gefunden und es Gott sei Dank nicht zum Fundbüro gebracht, sondern an die Zeitung „Sonntagsblick“ weitergegeben. Jetzt ist das Rätselraten groß, ob das Dokument dort bewusst platziert wurde oder ob nur typisch menschliches Versagen vorliegt – sprich – der Intercity-Gast in spezieller Mission sein James-Bond-Diplom auf dem Schwarzmarkt gekauft hat.

Die beteiligten Journalisten des Ringier-Verlages haben dazu jetzt ein Buch veröffentlicht, wie das Geheimdokument in deren Hände kam und der Schweizer Bundesrat versuchte, den Skandal herunterzuspielen: CIA-Gefängnisse in Europa – Die Fax-Affäre und ihre Folgen (orell füssli Verlag, 176 S., CHF 29.80 / € 18.00)

Und zum Schluss noch ein Lese-Tipp der besonderen Art, wie man als Geheimdienstverächter die Welt nicht den Schnüfflern alleine überlässt: Das Internetportal „Wissen.de“ klärt auf: „Spionage leichtgemacht„. Wir Bürger können den Geheimniskrämern zumindest dort auf die Finger schauen, wo sie elektronische Spuren hinterlassen: als Zahlen-funklauscher, Planespotter und Spionagesatelliten-Beobachter. Im Informationszeitalter gibt es reichlich Möglichkeiten festzustellen, welche CIA-Flieger im geheimen Ausbildungslager Camp Peary landen oder mit welchem Palmtop sich ein gewisser Herr Mahlstedt auf dem Flughafen in Sydney einloggt, um dort die neuesten Nachrichten über seine eigene Enttarnung abzurufen.

So haben sich die Architekten des Überwachungsstaates das nicht vorgestellt: Wir alle sind „Big Brother“!

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Militärgericht hebt SonntagsBlick-Urteil auf
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ONYX – Die langen Ohren der Schweiz
Spionage leicht gemacht
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Amnesty: Sechs CIA-Flüge in der Schweiz zwischengelandet

SDA – Der US-Geheimdienst CIA soll Terrorverdächtige teilweise mit Hilfe von Strohfirmen verschleppt haben, berichtet Amnesty International (AI) in einem neuen Rapport. Insgesamt sechs CIA-Flüge seien in der Schweiz zwischengelandet.

Bislang waren hierzulande erst zu den Überflügen Zahlen bekannt. Ein Flugzeug mit der inoffiziellen Bezeichnung «Guantánamo-Express» sei zweimal in Genf gelandet, heisst es nun im AI-Bericht vom Mittwoch. Die Maschine sei im Laufe der Jahre 114-mal in das umstrittene US-Gefangenenlager Guantánamo geflogen.

Eine Boing 737, die häufig auf US-Stützpunkten in Afghanistan gesehen wurde, war laut AI einmal in Genf. Ein anderes Flugzeug landete gemäss dem Bericht einmal in Zürich und zweimal in Genf. Es handle sich um dieselbe Maschine, mit der der Terrorverdächtige Abu Omar aus Mailand nach Ägypten verschleppt worden sei.

Die Geschäftsprüfungsdelegation der Eidgenössischen Räte (GPDel) hatte im Februar erklärt, dass es im Falle des ägyptischen Imams Abu Omar Hinweise für eine Verletzung des Schweizer Luftraums gebe. Die US-Behörden versicherten der Schweiz jedoch, dass sie den schweizerischen Luftraum oder schweizerische Flughäfen nicht für Gefangenentransporte benutzt hätten. Ermittlungen der Bundesanwaltschaft sind im Gang.

Verschleppungen mit Privatmaschinen?
AI wertete für seinen neuen Bericht 1000 Flüge der CIA in den Jahren 2001 bis 2005 aus. Die Ergebnisse zeigten, dass CIA- Flugzeuge regelmässig den europäischen Luftraum benutzt hätten, schreibt die Menschenrechtsorganisation. Unklar sei, wie oft die USA so Gefangene transportiert hätten.

Der Bericht belegt laut AI jedoch, dass die CIA die Verschleppung von Terrorverdächtigen teilweise über Strohfirmen und private Unternehmen abgewickelt habe. Dies ist von Bedeutung, weil Privatmaschinen keine Überflug- und Landebewilligungen einholen müssen. «Dieses Vorgehen hat einen einfachen Grund: Den USA ist klar, dass die Entführungen illegal sind», erklärte Irene Khan, die Generalsekretärin von Amnesty International, gemäss dem AI- Communiqué.

Neue Indizien zu Geheimgefängnissen
Die Organisation kann gemäss eigenen Angaben auch neue Indizien für US-Geheimgefängnisse in Europa vorweisen. Mehrere Zeugen hätten glaubwürdige Angaben zu Verschleppungen gemacht. Aufgrund ihrer Aussagen über Flugzeiten, klimatische Bedingungen und andere Haftumstände könne rekonstruiert werden, in welchen Ländern die USA die Gefangenen vermutlich festhielten, schreibt AI. Im Verdacht stünden die Türkei, Rumänien, Bulgarien und Albanien.

Es handelt sich um Länder, die schon früher als Standorte möglicher US-Geheimgefängnisse erwähnt wurden. In der Sache ist auch der Europarat aktiv; er lässt den Tessiner FDP-Ständerat Dick Marty ermitteln. Seine Arbeit ist noch im Gang.

World Content News
Dossier Geheime CIA Flüge & das ägyptische Fax:
<% image name="Link" % Ist die GPDel geblendet?
http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/1507846/
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