Krieg

26.09.1983: Der Tag, an dem die Welt um Haaresbreite einem Atomkrieg entging

World Content News – Unter dem Titel „1983: The Brink of Apocalypse“ strahlt der britische Sender Channel 4 an diesem Wochenende eine 90-minütige Dokumentationssendung aus, die uns vor Augen führen wird, wie knapp wir in der Hochphase des Kalten Krieges an einem weltweiten atomaren Holocaust vorbeigeschrammt sind. Sie haben davon noch nie etwas gehört? Da sind Sie nicht der Einzige! WCN hat sich schon mal vorsichtig an das heiße Eisen herangetastet, das später als Serpukhov-15-Vorfall tituliert wurde.


Beinahe-Apokalypse: Sendetermin Sa., 05.01.08, 19:30 Uhr, Channel 4

Serpukhov (bzw. Serpuchov)-15 ist der Name einer Frühwarnstation für den Anflug ballistischer Raketen in der Nähe von Moskau. Am 26.09.1983, etwa 30 Minuten nach Mitternacht, meldete der Computer dass feindliche Atomraketen im Anflug wären. Zuerst war es nur eine, dann plötzlich kletterte der Zahl auf 2, 3, 4 und 5. Fälschlicherweise, wie sich erst später herausstellte, der Grund soll meteorologisch außergewöhnliche Höhenwolken gewesen sein.

Es war der wohl bisher gefährlichste Moment in der Geschichte des Kalten Krieges, denn eigentlich sahen die Vorschriften vor, dass für eine solche Situation der Vergeltungsschlag des Warschauer Paktes hätte starten müssen. Dass dies nicht geschah, lag einzig an der Reaktion des diensthabenden Offiziers Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow: Er tat nichts, er wartete einfach nur ab, lies die wenigen Minuten verstreichen, in denen ein Zweitschlag „erfolgversprechend“ gewesen wäre.

Es war aber beileibe nicht der einzige, bereits etwas mehr als einen Monat später, begann die NATO-Übung „Able Archer„, die einen Atomkrieg mit der Sowjet-Union simulieren sollte, und aufgrund von Missverständnissen ähnliche Gefahren heraufbeschwor.


Stanislav Petrov, der Mann der die Welt rettete:
„Im Zweifel für den Angeklagten“

Eine der wenigen Veröffentlichungen, die die Geschehnisse des 26.09. beschreiben, stammt ursprünglich aus dem Magazin „Freiraum“, ein Projekt der Friedens- und Begegnungsstätte Mutlangen e.V. (2006):

Stanislav Petrov – der Mann, der den Atomkrieg verhinderte

Oberstleutnant Stanislav Petrov war der diensthabende Offizier im sowjetischen Kontrollzentrum für Atomwaffen in der Septembernacht 1983, in der der sowjetische Spionagesatellit Kosmos 1382 plötzlich den Abschuss 5 amerikanischer Atomraketen in Richtung Sow jetunion meldete. Der Oberstleutnant musste eine Entscheidung treffen.

Der kalte Krieg war 1983 eiskalt“, erinnert sich Petrov. US-Präsident Reagan nannte die Sowjets „Evil Empire“ (Reich des Bösen). Das russische Militär hatte drei Wochen vor dem Vorfall ein koreanisches Passagierflugzeug abgeschossen, und die Führung in Moskau war nervös. Die USA und die NATO planten die Stationierung von Pershing II Raketen in Europa. In der Nacht auf den 26.9.1983 hatte Oberstleutnant Stanislav Petrov die Vertretung für einen Kollegen übernommen. So kam es, dass er Dienst hatte im obersten Kontrollzentrum für Atomwaffen der Sowjetunion, Serpukhov-15. Plötzlich leuchtete mitten in der Nacht auf dem „roten Knopf“ das Signal „Start“.

Petrov erinnert sich: „Es fühlte sich an wie ein Schlag in mein Nervensystem. Auf der Kontrollkarte sah ich, dass eine Militärbasis an der US-Ostküste blinkte als Signal dafür, dass von dort eine Rakete auf uns abgefeuert worden war. Vor meinem geistigen Auge sah ich, wie sich der Deckel vor dem Raketensilo wegschob und der Silo durch das Feuer der abgeschossenen Rakete zerstört wurde. Die Silos wurden nicht dafür gebaut, mehr als ein Mal benutzt zu werden, denn es würde keiner übrigbleiben, um sie je noch einmal mit einer Rakete zu bestücken. Ich dachte: „In 40 Minuten ist sie hier.“ Und dann dachte ich: „Aber wenn sie nur eine schicken, dann ist noch kein Atomkrieg.

In dem Moment blinkte wieder der Startknopf, und dann nochmals und nochmals. Insgesamt wurde der Abschuss von fünf interkontinentalen ballistischen Atomraketen registriert. Petrov wusste, dass auch die Kommandozentrale automatisch den Bericht erhalten hatte. Er rief dort an und stotterte: „Das ist verrückt“, noch bevor die Stimme am anderen Ende befahl: „Ich kann sie sehen. Bleiben Sie ruhig; tun Sie Ihre Pflicht.

Petrov und seine Truppe hatten 8-10 Minuten um zu entscheiden, ob es ein falscher Alarm war oder nicht. “Ich handelte nach dem Prinzip: Im Zweifel für den Angeklagten.“ sagt Petrov. „Die Amerikaner wussten, dass ein atomarer Angriff auf uns bedeuten würde, mindestens die Hälfte ihrer eigenen Bevölkerung auszulöschen. Ich erinnere mich daran, dass ich dachte: So ein großer Idiot ist noch nicht geboren, nicht mal in den USA, und dann nahm ich das Telefon und meldete einen falschen Alarm an die Kommandostation.

Wenn Petrov einen Gegenangriff ausgelöst hätte, hätte dies den Beginn eines verheerenden 3. Weltkriegs bedeutet.

Nach quälenden Minuten erwies sich Petrov’s Entscheidung als richtig. Es war ein Computerirrtum, der den US-Angriff signalisiert hatte.

Zwar gab es auch auf amerikanischer Seite mehrere Fehlalarme, in denen zum Beispiel Zugvögelschwärme mit Atomraketen verwechselt wurden. Bruce Blair, Präsident des amerikanischen Zentrums für Verteidigungsinformation, sagt jedoch: „Ich denke, dies war der Fall, in dem wir einem „versehentlichen Atomkrieg“ am nahesten gekommen sind.

Oberst Petrov bekam eine Rüge für sein nicht ordnungsgemäßes Handeln und wurde nach einigen Jahren mit einer kaum für das Leben ausreichenden Pension aus der Armee entlassen. Seine Gesundheit verschlechterte sich wegen des hohen Stresses während des Vorfalls. Seine Frau starb an Krebs, und er lebt heute mit seinem Sohn in einer kleinen heruntergekommenen Wohnung in einem Wohnblock bei Moskau.

2004 erhielt Petrov den World Citizen Award

Daraufhin bekam er die Einladung, im Januar 2006 im Dag Hammarskjöld Auditorium bei der UNO in New York zu sprechen.

Petrov weist darauf hin, dass Tausende Atomraketen aus dem Kalten Krieg heute noch genau dort stationiert sind, wo sie damals waren. Viele von ihnen befinden sich nach wie vor in höchster Alarmbereitschaft. Er sagt: „Früher hätte ich gerne eine Würdigung dessen gehabt, was ich tat. Aber jetzt ist es zu lang her und heute ist alles in mir emotional ausgebrannt. Es ist nett, dass sie mich für einen Helden halten. Ich weiß nicht, ob ich einer bin. Da ich der Einzige bin, der in diesem Land je in diese Situation kam, ist es schwierig zu sagen, wie andere reagieren würden.“ Hoffentlich wird die Welt es nie herausfinden.

siehe auch:
September 26th, 1983: The day the world almost died
(Daily Mail, 29.12.2007)
The day we nearly died (greengalloway, 30.12.2007)
Megatons and Memory Holes (freezerbox.com, 14.12.2007)
Kurz vor dem Atomkrieg (Junge Welt, 22.11.2007)

Film:
1983: The Brink of Apocalypse
Samstag, 05.01.2008, 19:30 Uhr
Channel 4 (UK)
Dokumentation, 90 Minuten
Von: Henry Chancellor

linkDieser Artikel erschien erstmalig bei World Content News

Krieg

Die Kriege der Welt auf Google Earth

onlineredaktion – Konfliktforscher Nils B. Weidmann und die deutsche Kartografin Doreen Kuse haben mit «WarViews» ein Werkzeug zur Visualisierung von Kriegen programmiert. Damit ist erstmals ein Programm in der Lage, die Konflikte der Welt auf einen Blick zu studieren.

Mit «WarViews» können die Kriege der Welt auf Knopfdruck angezeigt werden. Dabei handelt es sich nicht im eigentlichen Sinn um eine Software, sondern um ein Datenpaket. Wahlweise können die Daten über eine Karte à la Google Maps oder aber als *.kml-Datei in Google Earth eingebunden werden.

«Geoinformationssysteme sind unübersichtlich und schwierig zu handhaben, besonders für jemanden, der sich nicht in erster Linie mit Computern und Informatik beschäftigt», erläutert Nils B. Weidmann gegenüber dem Magazin «ETH Life» das Projekt. Nachdem die Daten in Google Earth eingebunden sind, tauchen überall rote Flecken auf der Karte auf – überall wo die rote Marke aufleuchtet, findet oder fand ein kriegerischer Konflikt statt.

Der Clou: Ebenfalls markiert werden die Ressourcen des jeweiligen Landes. Diamant- und Edelsteinvorkommen sind gelb und grau markiert, Öl- und Gasfelder grün und rot. Auch der Verlauf von Erdölpipelines ist eingezeichnet. Auch die Territorien verschiedener Ethnien wurden in Eigenarbeit eingezeichnet.

Mittels Zeitachsen in Google Earth kann vorwärts oder rückwärts zwischen 1960 und 2004 gesprungen werden. «Gerade für die Erforschung von Konflikten ist dies unabdingbar, da es sich um dynamische Prozesse handelt», so der junge Forscher gegenüber dem ETH-Magazin. Bereits haben Universitäten ihr Interesse angemeldet. So soll «WarViews» Norwegian University of Science and Technology in Trondheim eingesetzt werden.

ETH

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Grafik des Tages – Der Esel des Terrors

FriedensTreiberAgentur – Die Grafik des Tages ist ein Foto aus dem Irak. Es zeigt, wie einer der heldenhaft die Freiheit des amerikanischen Volkes und seines größten Präsidenten aller Zeiten und Obersten Kämpfers George Walker („Der auf dem Pfade des Krieges wandelt“) Bush verteidigender US-Recke einen der größten Terroristen, den er – trotz der meisterhaften Tarnung – durch schnelles Denken entlarvt hat, ins Visier nimmt:


Fuck The Army: Antiterrorkampf im Irak (Source: junge Welt)

Da dieses Foto unter den Augen der Öffentlichkeit entstand, ist damit zu rechnen, daß der Betreffende die Enttarnung überlebt hat und verhaftet wurde. Er dürfte bereits in linkGuantanamo Bay eingeliefert worden sein und den dort üblichen und nicht einmal für bundesdeutsche Innenminister tadelnswerten Verhören unterworfen worden sein.

Die linkFriedensTreiberAgentur (FTA) bietet seit 2002 eine tägliche Presseschau in Form eines kostenlosen eMail-Newsletters an. FTA versucht, die blinden Stellen des bundesdeutschen Mediensystems etwas auszuleuchten und dabei Sand ins Getriebe des militärisch-industriellen Komplexes zu streuen. Der Newsletter ist mit seinen hilfreichen Deep Links ein hervorragendes Nachrichtenergänzungsmittel für alle, die sich gegen Krieg und Repression zur Wehr setzen.

linkDieser Artikel erschien bei World Content News

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Iran – Knapp am Krieg vorbei?

Dr. Alexander von Paleske – Der Bericht der 16 US-Geheimdienste über die Einstellung des Atomwaffenprogramms seitens der Regierung des Iran, bereits im Jahr 2003 erstellt, hat die Politik der USA und Israels gegenüber dem Iran über den Haufen geworfen. Oder wie ein führender israelischer investigativer Journalist mir gegenüber erklärte:

„Is is a disaster for Israeli Policy. Israel’s policy on Iran has been crushed and collapsed, and so Vice President Cheney’s and Bush’s.”

Israels Regierungschef Olmert hatte von Bush unter vier Augen die Zusage erhalten, dass im Fall eines Angriffs Israels auf den Iran die USA Israel zur Seite stehen würden. Da Israel allein nicht in der Lage ist, durch Luftangriffe die Nukleareinrichtungen des Iran zu zerstören, anders noch als bei der Zerstörung des irakischen Reaktors in Osirak im Jahre 1981, wäre es auf einen Zweitschlag seitens der USA angewiesen.

Die Vorbereitungen eines Angriffs gegen den Iran durch Israel und die USA waren offenbar weit fortgeschritten, und der von den Verbündeten der USA erbetene Aufschub, die Wirksamkeit von Sanktionen zunächst zu prüfen, hatte an diesen Plänen grundsätzlich nichts geändert.

Damit ist es nun erst einmal vorbei. Nachdem die eigenen Nachrichtendienste, die Gefahr des Iran heruntergespielt haben, fehlen der Regierung Bush die Argumente. Zwar hat Bush nun lauthals verkünden lassen, an den Plänen der USA habe sich nichts geändert, aber längst haben Russland und die VR China sich die Argumente der US-Geheimdienste sich zu eigen gemacht und sehen sie als Rechtfertigung ihrer eigenen Politik gegenüber dem Iran. Anders als im Fall des Irak ist es offenbar nicht gelungen, die Geheimdienstberichte seitens der Bush-Administration zurecht zu biegen.

Gasmasken, Giftgas und Milliardenbetrug – auf den Spuren des Moshe Regev
Massenvernichtungswaffen in den Iran – Schmierige Geschäfte internationaler Kriegstreiber
Israels tödlicher Export – Waffen in den Iran
Massenvernichtungswaffen für den Iran

Krieg

Democrats Greedily Blocking Healthcare for our Returning Veterans

Rachel Alexander – Whether one agrees with the war or not, individual patriotic Americans who signed up to serve our country, putting their lives in danger, should not be blamed.

The Democrats in Congress did a sneaky thing to try and force massive spending increases for social welfare programs and government education through – they included them in a bill that provided funding for veterans’ healthcare. Instead of including all funding for veterans’ healthcare in a defense appropriations bill, Democrats put part of the authorization for funds for veterans’ healthcare in a $606 billion dollar domestic spending bill that contained more than 2,000 pork earmarks, including a sailing school taught aboard a catamaran, a prison museum, a Portugese language program, $665 million in sheer giveaways to private community organizations, and $225 million for community health centers, something that is already well-served by the private sector.

The bill would have increased spending for social services and government education by more than $10 billion over what Bush told the Democrats the country could afford, another 4.3% more for these programs than last year. 56 of the programs are ineffective or duplicative and should be eliminated. Bush observed that although the Democrats ran on a platform of fiscal responsibility last year, they’ve acted like a teenager with a new credit card.

Consequently, Bush was forced to veto this spending monstrosity until a compromise could be made to allow the veterans’ healthcare provisions to pass. Democrats, not surprisingly, led by Senator Joe Biden, have used the opportunity to blame Bush for blocking veterans’ healthcare provisions. This is a transparent attempt at fooling the voters, considering the Democrats‘ tradition of advocating for reductions to all things military while Republicans have consistently asked for more support for our troops.

This is despicable considering that our wounded veterans are this country’s greatest heroes. Whether one agrees with the war or not, individual patriotic Americans who signed up to serve our country, putting their lives in jeopardy, should not be blamed.

Since the war in Iraq began in 2003, over 60,000 troops have returned with physical injuries or mental health problems. 1/3 of the troops returning from Iraq are diagnosed with some kind of mental health problem within 3-5 months. Coincidentally, Post Traumatic Stress Disorder wasn’t diagnosed until the Vietnam War – when war protesters first emerged, calling our troops “babykillers” and taunting them when they came home.

With the emergence of TV during that war, and now the ever present media of today, hatred towards our troops is magnified. It was appalling to hear of the rude protesters who showed up at Veterans’ Day parades around the country last week. Hollywood actors and stars like the Dixie Chicks are contributing to the psychological toll that is demoralizing our troops and contributing to mental health issues like depression. According to CBS, over 120 veterans per week across the U.S. committed suicide in 2005, a total of 6,256 that year.

It is impossible to determine how many of our veterans’ mental health issues have been caused or made worse by the American left’s harsh criticism and ridicule. The number is probably in the thousands, but we’ll never know. Similarly, it’s unknown how many of our enemies have decided to continue their terrorism and killing due to encouragement from American leftists.

If we could identify an absolute number of American troops who have been killed due to leftist criticism of the war, perhaps the left would be shamed into subduing their criticism of our government during times of defensive war. The American left is gambling that if the U.S. withdraws from Iraq, the terrorists won’t attack us again. We already know the terrorists are irrational, and are becoming increasingly emboldened, so why would we think they would be satisfied with killing just 2,996 Americans on 9-11?

Our troops who return from Iraq unable to work requiring disability income are encountering bureaucratic delays, no doubt caused by government giving priority to other interest groups over our veterans. There is only so much money to go around in government to administer programs. War veteran D.A. King recently observed that illegal immigrants have more powerful lobbyists in Congress than our veterans , because illegal immigrants have unfettered access to no-cost healthcare paid for by American taxpayers under federal mandated law.

Whereas according to the American Journal of Public Health, more than one million of our vets have no insurance or access to VA medical care. Unlike illegal immigrants, veterans are screened out from healthcare coverage by income, number of dependents, and the nature of their condition. This is a direct result of Democrats prioritizing medical care for illegal immigrants and designating the medical care of our vets to second-rate citizen status instead, ironically.

Democrats are playing similar games with providing adequate funding for our troops who are still in Iraq. They’ve tacked a “cut-and-run” withdrawal deadline onto a defense bill authorizing continuing funds for our troops in Iraq. They won’t authorize necessary supplies, ammunition, and basic living expenses for our troops unless a deadline for withdrawal is included in the bill. By cutting funds for the troops in Iraq and Afghanistan and setting a timeline to leave, Democrats are sending a clear message to our enemies that we are giving up. Democrats are gambling on the risky chance that the terrorists will never make a major attack on the U.S. again. Which party do you feel safer with? If you serve your country, which party do you think will consistently value that service?


Rachel Alexander ist praktizierende Anwältin für die Regierung in Phönix im U.S. Staat Arizona. Als ehemaliges Redaktionsmitglied und Kolumnistin des Arizona Daily Wildcat, gewann sie für ihre journalistischen Arbeiten drei Auszeichnungen und schreibt Kolumnen für IntellectualConservative.com

Krieg

Musharraf shuts down Geo TV

Hamid Mir – Geo News, Pakistan’s premier Urdu news channel, also seen round the world as the main source of news and current affairs, was shut down at 1 a.m. Pakistan time (12 midnight Dubai time) after President Pervez Musharraf put tremendous pressure to silence a media outlet which had refused to bow down to his dictates.

Sources said President Pervez Musharraf himself intervened to stop all Geo News transmissions from Dubai, after a two-week standoff in Pakistan during which all major news channels were shut down by cable operators, who are directly controlled by the Pakistani authorities.

The closure of the Geo News was universally condemned by almost every political party and member of the civil society minutes before the anchors, almost in tears, signed off.


Shocked Hamid Mir’s initial testimonial report

PML-N leader Mian Nawaz Sharif told Dr. Shahid Masood on telephone from London it was a tragic moment in Pakistan’s history as the Musharraf regime was bent upon destroying every symbol of free speech and democracy in the country.

Makhdoon Amin Faheem, the PPP Vice Chairman, told the Geo News in its dying moments that it would be a tragedy for the country and democracy if Geo went off the air, which it did minutes later.

Lt. General Talat Masood, former Chief Justice Saeeduzzaman Siddiqi and many others representing the civil society, who used to regularly appear in Geo talk shows, expressed shock and disgust at the decision to shut down Geo News.

Popular news anchors came on Geo News around midnight Pakistan time to announce that the channel had been ordered to go off the air as result of the continued deadlock between the Pakistani authorities and the media channels, following the imposition of emergency in the country.

In Pakistan, all Geo channels were blocked by the military regime after the imposition of the emergency but on Friday two main channels, Dawn News and AAJ were back on air, with AAJ announcing that its two most popular talks shows, hosted by Talat Hussain, Nusrat Javeed and Mushtaq Minhas, were suspended temporarily.

The Geo News was shut down because it had refused to budge. After six years of objective and highly-professional telecasts, which earned the channel the honour of being the most popular TV channel, the Government of Pakistan put it off the air on Nov 4 after emergency was imposed.

The Geo News was under pressure from the day one. The government tried to bring it down but the channel became a household name in Pakistan and abroad and was declared by international observers as the most seen TV channel.

Its role in the judicial crisis which started on March 9, when the President filed a reference against the Chief Justice, was highly applauded, both domestically and internationally.

Geo kept the whole world informed about the developments regarding the events unfolding during the struggle of people of Pakistan for restoration of dignity of the judiciary through its objective reporting by giving all points of view. The programmes, talk shows and commentaries produced by Geo created an impact and awareness among the people.

Sources said the government first asked the Geo administration to stop the most popular programmes of popular TV hosts Dr. Shahid Masood, Hamid Mir and Kamran Khan without offering any tangible reason why they should be stopped.

After the success of the Chief Justice campaign all private news channels were banned from telecasting live programmes and filming outside the studios.

The media protested against the move and the government had to accept its demands. The shows were allowed to continue but live coverage was banned.

In the meanwhile General Pervez Musharraf kept on resorting to pressure tactics and the Geo channels revenue sources were targeted.

Under his orders, all government advertisements were not only stopped but other commercial advertisers were also pressurized not to give business to Geo. The channel withstood all the pressures and suffered huge losses. A statement submitted in the Sindh High Court on Friday said almost Rs 1 billion was lost by the channel.

After the emergency, General Musharraf banned Geo and other channels inside Pakistan. Geo withstood the pressure and refused to sign on the dotted line.

The sources pointed out that the government under General Pervez Musharraf enhanced its pressure on the media to regulate itself under the command of the administration after the clamping of emergency.

The media was strangulated through an ordinance that placed restrictions on its freedom that had no precedent. It was virtually made impossible to carry on free journalism in the country in the presence of the said ordinance.

A so-called code of conduct was thrust upon the media to follow without any consultations with the journalist community. Private channels were asked to sign an undertaking that would have made the channels subservient to the authorities.

This was done after suspending all private channels of the country and the channel administrations were asked to accept the conditions and sign the document of undertaking.

They were told to accept provisional licenses instead of the permanent ones they had. The earlier licenses were cancelled through the same order. The sources said that General Pervez Musharraf asked the channels to stop their current affairs programmes which were not acceptable to him and demanded that anchorpersons should be fired.

The channels which signed the document were restored on the cable. Some channels accepted the official advice while others refused to follow. Geo declined to oblige General pervez Musharraf as the demands included cooperation on all points which the new caretaker government would bring up.

It was demanded that Geo should stop the objectionable current affairs programmes and toe the official line. The authorities wanted that the channel should cooperate with President General Pervez Musharraf.

The channel was further asked to submit all its programmes for monitoring by government officials as no programme without clearance would not be aired.

The sources said that Geo was first forbidden in Pakistan through cable operators and then pressure was mounted through the authorities concerned of the country from where it was being aired.

The channel was being seen at some places in the country through dish antennas and internet but the government’s technical experts first tried to stop it on the internet and then a ban was placed on the import of dish antenna and relevant equipment used for receiving direct satellite signals.

The authorities in the host country had to ask the Geo News to stop its telecast from their up-linking station under excruciating pressure coming from the Government of Pakistan without considering its long-term adverse impact on the image of the host country.

The authorities concerned while conveying the message of the Pakistan Government to close down the channel, ridiculed the decision as they had no experience of facing such a demand which was contrary to all norms of decency and business in the modern time business culture, the sources revealed.

At 1 am PST, Geo’s voice was silenced by General Pervez Musharraf as its anchors, almost in tears, bid farewell to its viewers throughout the world.

Hamid Mir, the author of this article, is a top Pakistani reporter, head of the Geo TV Bureau in Islamabad. He has won a world-wide acclaim for his interviews with Osama bin Laden and Dr. Ayman al-Zawahiri, before and following 9/11. His new book about OBL is due to appear in Britain, later this year.

Journalists resent news channels blackout
Reporters without borders

This article was published at Canada Free Press

Krieg

US-Regierung gegen eigene Soldaten – Lügen auf Teufel komm raus

Karl Weiss – Was viele schon vermutet hatten, aber bisher noch keine wirklichen Beweise fand, ist nun Gewissheit: Der israelische Angriff auf das US-Abhörschiff „Liberty“ während des Sechs-Tage-Krieges war keine Irrtum und keine Verwechslung, sondern der bewusste kriegsverbrecherische Gewaltschlag gegen ein fast unbewaffnetes Schiff eines Verbündeten aus niedrigen Beweggründen. Ein Skandal nicht nur, dass Israel dies Verbrechen beging, sondern auch, dass die US-Regierung trotz des Wissens um die Wahrheit so tat, als glaubte man die Ausreden von der „Verwechslung“.

Kürzlich von der NSA (Militärgeheimdienst) veröffentlichte Dokumente, die vorher als geheim klassifiziert waren, lassen keinen Zweifel: Die israelische Führung liess den Angriff auf das Schiff der Verbündeten mit vollem Bewusstsein durchführen, die US-Regierung wusste dies und beide hielten diese Fakten bis jetzt geheim, mehr als 40 Jahre später. Bis dahin wurde gelogen und verschwiegen auf Teufel komm raus.

Der Angriff diente dazu, das Schiff zu versenken und die gesamte Besatzung zu töten. Dass es dazu nicht kam, war der Tatsache zu verdanken, dass die Liberty trotzt starker Funkstörungssignale einen Notruf absetzen konnte, der von Schiffen der im Mittelmeer stationierten sechsten Flotte aufgefangen wurde.

Bei dem Angriff wurden an Bord der Liberty von den 291 Soldaten und drei Zivilisten 34 Menschen getötet und 174 weitere teilweise schwer verletzt. Das Schiff selbst mit einem geschätzten Wert von 40 Millionen US-Dollar wurde bei dem Angriff so schwer beschädigt, daß es zum Schrottpreis verkauft wurde.

Nach dem Angriff hatte Israel offiziell behauptet, das Schiff sei mit einem ägyptischen verwechselt worden. Nur war dieses ägyptische Schiff nur etwa halb so gross wie die Liberty. Ebenso behauptete man, das Schiff habe sich den Angriff selbst zuzuschreiben, weil es keine US-Fahne gehisst hätte.

Der Angriff fand in internationalen Gewässern im Roten Meer vor der Halbinsel Sinai am 8. Juni 1967 statt. Der Angriff begann um etwa 14 Uhr und wurde zunächst von einer Flugzeugstaffel durchgeführt. Mit Raketen und Bordgeschützen sowie mit Napalm-Bomben (Kriegsverbrechen) wurden Welle auf Welle Angriffe auf das Schiff vorgetragen.

Aus den jetzt veröffentlichten Dokumenten geht hervor, der Funkverkehr zwischen der israelischen Befehlsstelle und den Flugzeugen war abgehört worden und die entsprechenden Mitschnitte standen den US-Stellen zur Verfügung. Ein Zeuge erinnert sich: „Die Bodenstation erklärte, daß das Ziel amerikanisch war und daß die Flugzeuge dies bestätigen sollten.Die Flugzeuge bestätigten die Identität des Ziels als amerikanisch anhand der amerikanischen Fahne. Die Bodenstation befahl den Flugzeugen, das Ziel anzugreifen und zu versenken und sicherzustellen, daß es keine Überlebenden gibt (Kriegsverbrechen).“

Der Zeuge erinnerte sich noch deutlich an „die offensichtliche Frustration des Controllers angesichts des Unvermögens der Piloten, das Ziel schnell und vollständig zu versenken. Er betonte immer wieder, daß es Ziel der Mission war, das Ziel zu versenken und war frustriert über die Antworten der Piloten, daß es nicht sank.“ Der Zeuge gab an, alle wichtigen US-Stellen hätten diese Mitschrift gesehen.

Nach der ersten Angriffswelle kam eine andere Staffel von israelischen Flugzeugen und führte die Angriffe fort. Wie durch ein Wunder sank das Schiff immer noch nicht. Der Kapitän gab Anweisung, in die Rettungsboote zu gehen.

Kurz danach erschienen israelische Torpedoboote und begannen Torpedos gegen das Schiff abzufeuern. Einer der Torpedos traf. Die Boote schossen dann mit Maschinengewehren auf die Rettungsboote (Kriegsverbrechen). Der Kapitän zog daraufhin den Räumungsbefehl zurück.

„No one ist left behind“
Zu diesem Zeitpunkt kam einer der Notrufe der Liberty zur sechsten Flotte durch. Von den Flugzeugträgern starteten Militärjets, um dem Schiff zu Hilfe zu kommen. Die israelischen Flugzeuge sollten abgeschossen werden. In diesem Moment griff die US-Regierung ein und gab den Befehl, umzukehren. Ein Zeuge berichtet, der Verteigungsminister McNamara habe den Abbruch der Aktion befohlen und gesagt: „Präsident Johnson wird nicht einen Krieg anfangen oder einen amerikanischen Alliierten in Verlegenheit bringen wegen ein paar Seeleuten.“

„Wegen ein paar Seeleuten.“ Das ist das wirkliche Verhältnis der US-Administrationen damals wie heute gegenüber ihren eigenen Soldaten. Das ist doch auffallend, wenn in den US-Filmen dagegen immer behauptet wird, das wichtigste Motto des US-Militärs sei : „No one ist left behind“. „Niemand wird zurückgelassen“

Jetzt wird auch deutlich, warum die US-Regierung bis heute nicht den Einsatz der Munition mit abgereichertem Uran gestoppt hat, obwohl von den dieser Munition im ersten Golfkrieg 1991 ausgesetzten US-Soldaten bereits 11 000 gestorben sind und mehrere Hunderttausend arbeitsunfähig erkrankt sind. Siehe hierzu auch diesen Artikel.

Das Schicksal ihrer eigenen Soldaten ist der US-Regierung – damals wie heute – schlicht und einfach egal.

Der andere wichtige Aspekt für heute angesichts dieser riesigen Cover-up-Aktion über ein Kriegsverbrechen der israelischen Truppen ist die grosse Anzahl von Zeugen, die alle wussten, es hatte nie einen Irrtum gegeben und die US-Stellen wussten dies. Nachdem die US-Regierung damals öffentlich den Liberty-Zwischenfall als „tragischen Irrtum“ akzeptiert hatte, zogen alle Medien in den USA am gleichen Strick.

Offenbar auch unter heftigem Druck der mächtigen US-Israel-Lobby veröffentlichte über Jahrzehnte kein einziges der Massenmedien Aussagen der Zeugen, die den tatsächlichen Verlauf hätten klären können. Erst jetzt, fast 40 Jahre später, hat als einzige die „Chicago Tribune“ einen Artikel über die neu aufgetauchten Dokumente gebracht und zitiert auch Zeugenaussagen. Der Rest der Massenmedien „hält weiterhin die Klappe“, wie damals die von der US-Regierung ausgegebene Losung lautete.

Damit sind die immer wieder wiederholten Behauptungen widerlegt, eine Tatsache in den USA, die vielen Leuten bekannt sei, könne nicht geheimgehalten werden. Umweigerlich würden Zeugen auftreten, die jene Geheimhaltung durchbrechen würden.

Das mag gegolten haben, solange noch einige wichtige Massenmedien Journalisten mit viel Mut aufwiesen, die sich auch von Druck von oben nicht abhalten lassen, die Wahrheit ans Licht zu bringen, solange Chefredaktionen solche Journalisten unterstützten oder jedenfalls gewähren liessen. Das alles ist aber, in unterschiedlichem Masse bei unterschiedlichen Themen, schon lange schon nicht mehr der Fall.

Offenbar gilt das Schweigegebot bei besonders heiklen Themen, wie jene, die Israel einschliessen, bereits seit mindestens 1968. Die Stärke der zionistischen Lobby in den USA ist Legende.

So ist es denn auch keine Wunder: Die Beteiligung US-amerikanischer Stellen an den Anschlägen des 11. September sind ein anderes der Themen mit Schweigegebot und bisher haben sich nur wenige Zeugen gefunden, die darüber gesprochen haben – und dann auch promt desavouiert wurden.

Die Thesen von verschiedenen Kritikern der US-Kriege gegen arme Länder, wie z.B. Naom Chomsky und Michael Moore, es sei nicht möglich, dass es eine solche Beteiligung gegeben hätte, denn das hätten zu viele Leute gewusst und die hätten nicht alle den Mund gehalten, sind damit also widerlegt.

Es gibt sehr wohl ein generelles Medien-Schweigen, das es unmöglich macht, solche Themen mit Zeugen und Fakten in breitem Masse bekannt zu machen. Zusammen mit den infamen Verschwörungstheoretiker-Vorwürfen wird so ein Klima von Schweigen und frechen Gegen-Anklagen geschaffen gegen jeden, der das Schweigen brechen könnte, das die Wahrheit zu einer Sache macht, die erst nach 40 Jahren oder noch später aufscheint.

Bleibt nur noch eine Frage: Warum hat Israel damals das Schiff angegriffen, das doch einem Verbündeten gehörte und den Funkverkehr des Gegners abhörte, also hilfreich war? Das ist nicht geklärt. Die bei weitem wahrscheinlichste Theorie darüber ist:

In den ersten vier Tagen des israelischen Überraschungsangriffs gegen die umliegenden arabischen Länder im 6-Tage-Krieg (der Angriff auf die Liberty fand am 5. Tag statt) hatte die israelische Armee so viele Massaker und Exekutionen begangen, prinzipiell de Exekution von Soldaten, die sich schon ergeben hatten, dass man sicher war, die Liberty hatte davon viel aufgezeichnet. Man wollte verhindern, dass diese Aufzeichnungen an die Öffentlichkeit kommen.

Später waren auf der Sinai-Halbinsel viele Massengräber, hauptsächlich von ägyptischen Soldaten, gefunden worden, in denen viele der Leichen den Schuss in den Nacken aufwiesen, das typische Anzeichen von Exekutionen.

Die Veröffentlichung zu diesem Thema in „freace.de“, „Nur ein paar Seeleute“, hält dies für unwahrscheinlich, denn man brauchte ja nicht zu befürchten, die US-Stellen hätten dies veröffentlicht, da man ja auch darauf vertraute (und zu Recht), die US-Regierung würde nicht einmal einen bewussten Angriff auf ihr eigenes Schiff an die Öffentlichkeit bringen.

Diese Theorie vergisst aber: Das erklärte Ziel, das mit viel Ausdauer verfolgt wurde, war das Versenken des Schiffes ohne einen einzigen Überlebenden. Dann wäre es leicht gewesen, diesen Angriff den Ägyptern in die Schuhe zu schieben. Es wäre niemand übrig gewesen, der etwas Anderes hätte berichten können.

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Musharraf’s Step Back

David Dastych – In a sharp political analysis published in India on September 5, 2007, Hamid Mir, one of the top Pakistani journalists (and also a CFP columnist) predicted the imposition of martial law in his country. His article, entitled “Pakistan and the ‘minus two’ formula” suggested: “Pakistan President Pervez Musharraf’s top advisers have seriously suggested applying Bangladesh’s ‘minus two formula’ in Pakistani politics (…) The army-backed interim government in Bangladesh suspended general elections for one year and imposed emergency in early 2007. The Bangladeshi army also attempted to banish two former prime ministers Khaleda Zia and Sheikh Hasina from politics (hence ‘minus two’).”

I remember having read Hamid’s article in September, but the later development of events suggested that General Musharraf did not need to ban neither Mrs. Benazir Bhutto nor Mr. Sharif Nawaz (both former prime ministers). On the contrary, Mrs. Bhutto struck a deal with the ruling President and came back to Pakistan from exile, while Mr. Sharif tried to land and was deported.

The return of the former prime minister, the late Zulfikar Ali Bhutto’s brave daughter accused of “corruption” and pardoned by the President, provoked riots in Karachi, wherein nearly 140 persons lost their lives. The situation in Pakistan, following the presidential elections and the re-election of Pervez Musharraf, became very complicated but not critical. The President-elect, who had broken his solemn promise not to run in uniform and as the Army chief, was elected but a court ruling was to decide about the constitutional legality of his election at the beginning of November.


Fear of loosing his grip over the Army and Special Services

The judicial power in the country becoming more influential, one could expect that the Supreme Court could prevent Musharraf from ruling the country as a military man. In fear of loosing his grip over the Army and Special Services, the President-elect introduced “emergency” rule in Pakistan, in the evening of Saturday, November 3. As usual with dictators trying to perpetuate their rule, Musharraf cited other pretexts to motivate his decision and to make himself a “savior” of the country in the time of “chaos.”

Pinochet, Jaruzelski, Musharraf and…Lincoln
Incidentally, President Musharraf suspended the 1973 Constitution in Pakistan in November 2007 and introduced, in fact, a martial law in the country, like Augusto Pinochet did thirty-four years ago (1973) in Chile. General Wojciech Jaruzelski took the same decision on December 13, 1981 in Poland, twenty-six years ago. The leitmotiv of Pinochet was to “save” the country from Communists, while the main motive of Jaruzelski was to save the Communist rule in Poland, opposing a call for democracy led by Lech Walesa and his Solidarity Free Trade Union.

Pinochet’s pretext was a Communist threat, and Jaruzelski’s was a threat of democracy to Communism. In 1973, Chile was not to be invaded from outside but was ruled by a legally elected socialist, President Allende. In 1981, Poland was under strong Soviet pressure, a threat of invasion, and Jaruzelski used this pressure to motivate his “state of war” (a synonym of martial law).

What were the motives of General Musharraf? Hamid Mir pointed out in an interview to Indian Rediff.com, on November 3 (before his GEO TV was banned and the phone and e-mail links were cut off) that: “In Pakistan, emergency can be declared only under Article 232 [of the Constitution], but today President Musharraf has suspended the country’s Constitution. So where is the question of having emergency? This is martial law. Pakistan is now ruled by real military men.” Mir also said that this was the fourth time that the military rule was imposed in Pakistan in the last 60 years (and lasted 32 years all together).

I had the patience to listen to Musharraf’s Saturday midnight (Nov.3/4) speech on the PTV, transmitted by the CNN live with a simultaneous translation form Urdu to “Pak-English.” At the end of his address, the President switched to correct English and explained the motive of his decision for the international public. The General, dressed in civilian clothes, quoted from Abraham Lincoln and cited the former president’s suspension of some rights during the American Civil War as justification for his own state of emergency:

“I would at this time venture to read out an excerpt of President Abraham Lincoln, specially to all my listeners in the United States. As an idealist, Abraham Lincoln had one consuming passion during that time of crisis, and this was to preserve the Union… towards that end, he broke laws, he violated the Constitution, he usurped arbitrary power, he trampled individual liberties. His justification was necessity and explaining his sweeping violation of Constitutional limits he wrote in a letter in 1864, and I quote, ‘My oath to preserve the Constitution imposed on me the duty of preserving by every indispensable means that government, that Nation of which the Constitution was the organic law. Was it possible to lose the Nation and yet preserve the Constitution?’”

Nice justification of the martial law in Pakistan, neither Pinochet nor Jaruzelski could think about that.

A green light from the U.S. Embassy
I tried to phone my friend Hamid, in Islamabad on Sunday, November 4, and on Monday but to no avail. A nice woman’s voice announced in Urdu that the connection was impossible. Reports from Pakistan came through satellite phones of Western correspondents and probably also could be filed in via direct Internet connections. In many of these reports, I found quotes from Hamid Mir’s Saturday interview (video), GEO TV, November 3, 2007:

Several media outlets repeated Hamid’s views about international backing of the martial law imposed on Pakistan: Rediff.com in India quoted Hamid Mir on Nov.4: “It’s unfortunate that amongst Musharraf’s strongest supporters, one is America and another is India” and on Nov.4 Tariq Ali reported on Countercurrents.com: “The two institutions targeted by the emergency are the judiciary and the lively network of independent TV stations, many of whose correspondents supply information that can never be gleaned from politicians.

Geo TV, the largest of these, continued to broadcast outside the country. “Hamid Mir, one of its sharpest journalists, reported that according to his sources the US Embassy had green-lighted the coup because they regarded the chief justice as a nuisance and ‘a Taliban sympathiser’.” On Nov.5 Tehran Times wrote: “As Hamid Mir, one of the country’s sharpest journalists, revealed Saturday, he believed the U.S. Embassy in Islamabad had green-lighted for the emergency move”.

I remember once Hamid told me: “The U.S.A. always supported military dictators in Pakistan and always turned against the country’s democratically elected governments”. But the situation in Pakistan is so complicated and dangerous that the U.S. Government, though condemning the last Musharraf’s anti-democratic move from the mouth of Mrs. Condoleezza Rice, gives a clear signal to the military dictator from the U.S. Senate that the military aid to the Pakistani Army will not be suspended. Hamid Mir said: “The people of Pakistan will resist the moves of Musharraf.” And the development of the recent events proves that he is right.

The lawyers’ rebellion
Thousands of lawyers took to the streets of the main Pakistan’s cities to protest against the martial law imposed on the country by its President-elect. Clashes with security forces, mass arrests, siege of the Supreme Court by paratroopers were the response to the people’s opposition. Pakistan is a big (over 165 million, the 6th most populated country in the world), multi-ethnic country torn by strife, with “lawless” tribal territories ruled by the Taliban and local Islamists.

Suicide bombers explode their charges, soldiers, policemen, ordinary people die in blood-baths and… lawyers lead the protests both against the military dictatorship and the rule of Sharia imposed by Islamist fundamentalists. A strange country, indeed, bound together by the religion of Islam and a sense of patriotism of the middle class and soldiers, educated by British standards of law. A country, where the anniversary of the first successful nuclear blast is a National Holiday, and where women are more emancipated than in other Muslim countries, and one of them, Mrs. Benazir Bhutto, is a national leader.

A country, where private enterprise and media flourish and the average level of life is lower than in the neighboring India and Iran. A known British-Pakistani historian, novelist, film-maker, campaigner and commentator, Tariq Ali, 64, observed after the military takeover: “The two institutions targeted by the emergency are the judiciary and the lively network of independent TV stations, many of whose correspondents supply information that can never be gleaned from politicians (…) Global media coverage of Pakistan suggests a country consisting of Generals, corrupt politicians and bearded lunatics. The struggle to reinstate the Chief Justice presented a different snapshot of the country. This movement for constitutional freedoms revived hope at a time when most people are alienated from the system and cynical about their rulers, whose ill-gotten wealth and withered faces consumed by vanity inspire nil confidence.”

In this Islamic Republic the military leadership has suspended the 1973 Constitution, took thirty-plus private television channels off the air, jammed the mobile phone networks all over the country and imposed severe restrictions on the media. President Pervez Musharraf is not a bloodthirsty Pinochet, maybe a sort of Jaruzelski, the former Polish Communist leader who gradually relaxed the martial law and finally handed the power to the democratic opposition. Let’s hope that the “emergency” in Pakistan will not last too long and that this important country will not “sink deeper into the night” as Tariq Ali wrote recently.

This article was first published at Canada Free Press

David Dastych is a former Polish intelligence operative, who served in the 1960s-1980s and was a double agent for the CIA from 1973 until his arrest in 1987 by then-communist Poland on charges of espionage. Now he is an international journalist, who writes for Poland’s acclaimed weekly, WPROST, Canada Free Press, and The Polish Panorama (Canada), Ocnus Net (Britain), FrontPageMagazine and The New Media Journal (USA), Axis Information and Analysis (international), Nachrichten Heute (Switzerland), Agentura.ru (Russia), and runs his own David’s Media Agency.

Krieg

Pakistani flags removed from Taliban-held areas in Swat

(Editor’s Note: As his colleague and „Nachrichten Heute“ author, the Polish-based journalist David Dastych, Pakistani journalist Hamid Mir is alive and “kicking”, reporting from Swat Valley, which is a territory under Taliban control). GOOD NEWS! Hamid Mir is alive and “kicking”, reporting from Swat Valley (see below), which is a territory under Taliban control.)

Hamid Mir – MATTA-Swat-The imposition of emergency in Pakistan has not put any pressure on the Taliban in Swat district, who have not only announced the imposition of Shariah but also removed national flags from all the government buildings in the areas under their control.

The Taliban have taken over the police stations in Tehsil Matta, Khawazkhela and Charbagh. This scribe visited the Matta police station after the imposition of emergency rule in Pakistan. The Taliban there have replaced Pakistan’s flag with their own at the Police Station following surrender of more than 120 soldiers of the security forces two days ago.

Taliban commanders controlling Matta police station are not worried about the emergency. Immediately after President Musharraf’s speech, the Pakistan Army swapped 25 Taliban fighters for 211 kidnapped soldiers in South Waziristan.


Hamid Mir at Tora Boro 2005

There is a feeling of achievement among the local militants over the banning of private TV channels all over the country as they think Musharraf had accepted their point of view in this matter.

Many shopkeepers in the main market of Matta condemned both the Taliban and the new NWFP government. They said that the government is creating problems by bombing the civilians while Taliban are inflexible; both are responsible for our miseries.

Taliban leader Maulvi Fazalullah is moving around half of the Swat area like a ruler with full protocol. He has appointed his own “governors” in Tehsil Kabal, Matta and Khawazkhela. He has also ordered the setting up of Islamic courts for providing justice in areas under his control. He has opened a complaints register in his headquarters in Iman Dherai; the area has been bombed many times in the last couple of weeks by the Army.

Local Taliban claim they are not responsible for slaughtering people. They claim the local population took revenge on them because gunship helicopters killed a large number of innocent people which was “regrettable”.

As tension between security forces and local Taliban is increasing day by day, more than 50,000 people have fled the Taliban-controlled areas. Many areas of this tourist paradise look like ghost towns.

More than 500 hotels and restaurants have closed down in the last two months. Schools are closed in all the Taliban-controlled areas. Security forces have converted many restaurants and shopping plazas into trenches. I went past more than 20 Taliban check-posts from Koza Bandi to Matta.

The Saidu Sharif airport is closed, though it is still under Government control but Taliban have surrounded it on two sides. Mingora city is still controlled by the Government, but nobody is ready to speak against Maulvi Fazalullah even in those areas which are the under the control of government.

Many people told us privately that the 32-year Maulvi Fazalullah is not a Mufti, and cannot issue fatwas. Many well-respected Islamic scholars of the areas don’t like him but they are not ready to speak against him because he is popular among local people. Recently, he got a donation of more than 4 kilogram of gold from the women of one village in Kabal because he arrested and punished three people, who had kidnapped a local woman.

People under his areas are safe from dacoits and thieves–but they are not safe from gunship helicopters. Many locals have requested Maulvi Fazalullah to start negotiations with the government for peace in the area. Official sources in Mingora claimed that more Army troops are coming to Swat and a new operation will be launched soon against the Al Qaeda-sponsored Taliban.

The Taliban commanders of Swat, Bajour, North Wazirastan and South Waziristan have decided to adopt a well-coordinated new strategy. They will open new fronts to counter the new operation.

This article was first published at Canada Free Press
Website Hamid Mir
Hamid Mir, the author of this article, is a top Pakistani reporter, head of the Geo TV Bureau in Islamabad. He has won a world-wide acclaim for his interviews with Osama bin Laden and Dr. Ayman al-Zawahiri, before and following 9/11. His new book about OBL is due to appear in Britain, later this year.

Krieg

„Stellvertreterkriege“ in Deutschland

onlineredaktion – Randale bei Demonstrationen zwischen Kurden und Türken in Berlin und Hamburg. Deutsche Politiker und Medien sprechen schon von „Stellvertreterkriegen“ rivalisierender Ausländer in Deutschland. Kurden gegen Türkei.

Nun haben dänische LKW-Fahrer am späten Sonntagabend zwei Übergänge an der Grenze zu Deutschland teilweise blockiert. Bei Harrislee nahe Flensburg und an der Ellund-Autobahn staute sich der Verkehr in Richtung Süden auf dänischer Seite zurück. Mit ihren Fahrzeugen sperrten die dänischen Lastwagenfahrer mehrere Stunden lang einen Fahrstreifen. Sie wollten mit ihrer Aktion Polizeiangaben zufolge auf ihrer Ansicht nach zu hohen Bußgeldern bei Verkehrssünden in Dänemark protestieren. Kurz nach Mitternacht lief der Verkehr wieder normal. Dänen gegen Dänemark.

Und in Hamburg kam es zu wilden Schlägereien in den Stadtteilen Steilshoop und Lokstedt. Inder gegen Inder.

Das Hamburger Abendblatt spricht von einem „Tempel-Krieg“ rivalisierender Sikhs.

Der Pressetext der Hamburger Polizei:

05.11.2007 | 12:50 Uhr
POL-HH: 071105-3. Auseinandersetzung zwischen Angehörigen einer indischen Glaubensgemeinschaft in Hamburg-Steilshoop

Hamburg (ots) – Tatzeit: 04.11.07, 14:10 Uhr
Tatort: Hamburg-Steilshoop, Schwarzer Weg

Am Sonntagnachtmittag entwickelte sich vor dem Gebetsraum einer Glaubensgemeinschaft indischer Sikhs in Hamburg-Steilshoop eine Auseinandersetzung mit etwa 70 Beteiligten. Dabei wurden acht Männer und eine Frau dieser Glaubensgemeinschaft zum Teil schwer verletzt.

Zahlreiche Gemeindemitglieder hielten sich vor dem Gebetsraum auf der Straße auf, als mehrere Pkw vorfuhren. Etwa 20 Inder stiegen aus und bewaffneten sich mit Hockeyschlägern, Axtstielen, Teleskopschlagstöcken, Eisenstangen, etc. Die Männer schlugen sofort auf die auf der Straße stehenden Mitglieder der indischen Glaubensgemeinschaft ein. Es entwickelte sich eine Massenschlägerei mit rund 70 Beteiligten. Nach diesem überfallartigen Angriff flüchteten die Täter vom Tatort.
Eintreffende Polizeibeamte konnten drei Männer aus der Tätergruppierung vorläufig festnehmen. Acht Männer und eine Frau wurden zum Teil schwer verletzt.

Hintergrund der Auseinandersetzung sind offenbar Spannungen zwischen den Mitgliedern der indischen Glaubensgemeinschaft, die zur Spaltung der Glaubensgemeinde führten. Während ein Teil der Gemeinde in den Räumen am Schwarzen Weg verblieb, richteten sich die anderen Gemeindemitglieder eigene Gebetsräume im Grandweg in Hamburg-Lokstedt ein.

Da ein Teil der Täter auf der Flucht waren, überprüften Polizeibeamte die Räume der Glaubensgemeinde im Grandweg n Hamburg-Lokstedt. Dabei versuchte ein 24-jähriger Inder zu flüchten und bedrohte einen Polizeibeamten mit einem Messer. Der Beamte gab daraufhin zwei Warnschüsse ab und nahm den 24-Jährigen vorläufig fest. Bei dem 24-Jährigen besteht der Verdacht des illegalen Aufenthaltes, er wurde der Ausländerbehörde übergeben. Am Grandweg wurden insgesamt 85 Personen überprüft.

Die drei Tatverdächtigen (38, 51, 59), die in Hamburg-Steilshoop festgenommen worden waren, bestritten eine Tatbeteiligung. Sie wurden nach der erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen.

Es waren 50 Funkstreifenwagen und der Polizeihubschrauber eingesetzt.

Sch.

ots Originaltext: Polizei Hamburg
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=6337

Rückfragen bitte an:

Polizei Hamburg
Polizeipressestelle, PÖA 1
Andreas Schöpflin
Telefon: 040/4286-56211
Fax: 040/4286-56219
E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de
http://www.polizei.hamburg.de

Hamburger Abendblatt – Sieben Verletzte Angriff mit Knüppeln und Macheten