Krieg

Turkey is the problem this time of year

Rachel Alexander – As the U.S. strains to support the fledgling Iraqi government, countering internal battles as well as threats from Iran in the east and Syria in the west, another threat is emerging, Turkey from the north. And like Afghanistan in the past, the players involved have switched roles. The Kurds, who were gassed in massive numbers by Saddam Hussein, are now the aggressors. Specifically, the PKK, a Marxist-nationalist group of Kurds considered a terrorist organization by the U.S. and European Union. The PKK has launched attacks inside Turkey, killing police and military with mines and bombs. Turkey has begun attacking back, although its strikes have not yet crossed the boundary into Iraq.

So far the U.S. hasn’t interfered with the PKK, not wanting to create further instability within Iraq. But it hasn’t denounced Turkey either. Turkey is a democracy, an asset to the U.S. in the Middle East. The reason the PKK is attacking Turkey is because it doesn’t like Kurds being assimilated into a democracy, the PKK believes they should be a separate nation.

Fortunately, the solution may lie with Turkey itself, and will not involve more U.S. manpower. A few surgical strikes by Turkey on the PKK’s military operations could quell the uprising, like Israel’s targeted strikes did to Hezbollah in Lebanon last year. But it would probably need to happen before the next U.S. presidential election. If Hillary Clinton is elected, she has said she intends to leave U.S troops in Iraq beyond the current mission to protect the Kurds. What she means by „protect“ however will probably benefit the PKK, which hurts Turkey and could spur a revolt of its Kurdish population.

Note: D.A. King was in the USMC 1970-1971 and stayed in Camp Pendleton, California. It should be noted that means testing for vets has only recently been implemented. His website is TheDustinInmanSociety.org

This artcle was first published @ IntellectualConservative.com


Rachel Alexander ist praktizierende Anwältin für die Regierung in Phönix im U.S. Staat Arizona. Als ehemaliges Redaktionsmitglied und Kolumnistin des Arizona Daily Wildcat, gewann sie für ihre journalistischen Arbeiten drei Auszeichnungen und schreibt Kolumnen für IntellectualConservative.com

Krieg

ABRECHNUNG – Sir Richard Dearlove (MI6) gegen Tony Blair

Dr. Alexander von Paleske — 3.11. 2007—- Der ehemalige Chef des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6 von 1999 bis 2004, Sir Richard Dearlove, hat in der vergangenen Woche in einem Vortrag in der hochrenommierten London School of Economics die Irak-Politik des ehemaligen britischen Premiers Tony Blair einer vernichtenden Kritik unterzogen.

Sir Dearlove hatte im Juli 2002, nach einem Treffen mit hochrangigen Mitarbeitern des amerikanischen Geheimdienstes CIA, ein Dossier verfasst, das sogenannte „Downing Street Memo“, zur Kenntnis nur für den britischen Premier. Darin warnte der Geheimdienstchef, ein Jahr vor dem Einmarsch in den Irak, dass die Fakten in den USA zurecht gebogen würden, um einen Angriff gegen den Irak zu rechtfertigen.

Dieses Memo, anstatt es ernst zu nehmen, sorgte für eine Verstimmung zwischen Dearlove und Blair, weil es Blair offenbar nicht in den Kram passte.

Blair unbound
Die Abrechnung mit Tony Blair endet aber nicht hier, sondern wird sich am Montag, dem 5. November, mit der Vorstellung eines Buches der investigativen Journalisten Anthony Seldon, Peter Snowdon und Daniel Collings „Blair unbound“ fortsetzen. In dem Buch werden Details aus der Zeit nach dem 11. September 2001 zum Teil erstmalig berichtet, die ein vernichtendes Bild Tony Blairs hinterlassen. Demnach hat bereits eine Woche nach dem Angriff auf die Twin Towers der damalige US-Verteidigungsminister Rumsfeld vorgeschlagen, die Gunst der Stunde zu nutzen und nun den Irak anzugreifen, obgleich Al Qaeda nichts mit Saddam Hussein am Hut hatte und umgekehrt und dies nicht nur im Geheimdienstkreisen Allgemeinwissen war. Also mussten die Lügen über die Massenvernichtungswaffen kreiert werden.

Aber damit nicht genug, kurz vor dem Angriff auf Afghanistan machten die USA gegenüber Blair klar, dass es hier um die Vernichtung des Terrorismus gehe und nicht um Truppen bereitzustellen, um den Wiederaufbau des Landes abzusichern.

Kabul fiel am 13. November 2001 – bereits acht Tage später. Am 21 November 2001, beauftragte der US-Präsident Bush seinen Verteidigungsminister Rumsfeld, die Invasionspläne für den Irak auf Vordermann zu bringen.

Blair hatte zum Entsetzen seiner Berater nichts Besseres zu tun, als Bush Vasallentreue zuzusichern:
„You know George, whatever you decide to do, I’ll will be with you.“
Am 18. März 2003 stimmte das britische Unterhaus, gefüttert mit den Lügen Blairs, über den Einmarsch ab. Am Tage darauf begann die Invasion des Irak.

Am 16. April 2003 traf dann der britische Außenminister Jack Straw den pensionierten US-General Jay Gardner, der den Wiederaufbau des Irak organisieren sollte. Er hatte ein kleines Büro in Kuwait und 20 Mitarbeiter. Straw fiel der Unterkiefer herunter, als er das sah und es dämmerte ihm wohl, dass die US-Regierung mit einer „Reconstruction“ des Irak so gut wie nichts am Hut hatte.

Und was von Anfang an vermutet wurde, findet nunmehr jetzt seine offizielle Bestätigung: Es ging ums Öl und sonst gar nichts.

Der ehemalige US Notenbankchef Alan Greenspan bemerkte kürzlich:
„What everyone knows, the Iraq war is largely about oil.”
Und der Medientycoon Rupert Murdoch verkündete bereits vor dem Einmarsch in den Irak:

„The greatest thing to come out of this for the
worldeconomy would be a US$ 20 for the barrel of
oil.”

Es läuft schief im Irak
Bereits im Frühjahr 2004 dämmerte es Blair, dass es im Irak schief läuft. Aber nach außen demonstrierte er unerschütterlichen Optimismus. An Warnungen hatte es ja nicht gefehlt. Der ehemalige französische Staatspräsident Chirac erinnerte Blair vor der Invasion des Irak daran, dass er, Blair, im Gegensatz zu ihm, keinerlei Kriegserfahrung besitze. Chirac hatte 50 Jahre zuvor als wehrpflichtiger Soldat im Algerienkrieg gekämpft – ein Krieg, der in vieler Hinsicht Ähnlichkeiten mit dem Krieg im Irak aufweist.

Und weiter, dass die Briten wohl dem Irrglauben erliegen, sie seien im Irak willkommen.

Schließlich, dass der Einmarsch im Irak einen Bürgerkrieg dort entfesseln könnte.

Blair grinste nur und meinte später:
“Armer alter Chirac, er versteht gar nichts mehr.“
Und Murdoch ließ darauf sein britisches Massenblatt „Sun“ nach einem Telefonat mit Blair Chirac angreifen und nannte ihn einen „Wurm“, wir berichteten darüber.

Mittlerweile liegt der Ölpreis bei knapp unter 100 US-Dollar, der Bürgerkrieg im Irak tobt und die USA planen den Angriff auf den Iran.

Lügen vor dem Irakkrieg und Vorbereitungen für den Irankrieg
Rupert Murdoch – Citizen Kane in der Aera der Globalisierung

Krieg

Iran’s Luftwaffe (3) – Unschlagbare Luftabwehr?

Michael Schulze von Glaßer – Neben Kampfflugzeugen gehören vor allem Bodengestützte Luftabwehrsysteme zu einer modernen und effektiven Verteidigung. Ein Krieg wurde zwar nie nur aus der Luft gewonnen aber die Lufthoheit bringt den Sieg nahe. Falls es also zu einem Krieg zwischen den USA und ihren Verbündeten und dem Iran – und somit zuvor zum totalen Realitätsverlust der USA – kommen sollte, wird die Luftschlacht enorm und kein Vergleich mit der im Irak von 2003 sein.

Der Iran besitzt zwar zumeist veraltete Kampfflugzeuge und die eigene Luftwaffenindustrie steckt noch in den Kinderschuhen, doch hat das große Land ein ganzes Arsenal verschiedenster Luftabwehrgeschütze und die Boden-Luft Raketen gehören teilweise zu den besten der Welt. Lieferländer sind Irans engste verbündete in Sachen Rüstung: Russland und China, aber auch NATO-Staaten. Trotzdem ist das große Land nicht vollkommen durch Luftabwehrsysteme „gesichert“ sondern nur an strategisch wichtigen Arealen wie beispielsweise großen Städten oder militärischen Einrichtungen.

HAWK
Klein und daher nur schwer zu entdecken ist die HAWK-Flugabwehrrakete. Sie wurde noch vor der islamischen Revolution in die iranische Armee eingeführt und ist auch heute noch – wie in vielen anderen Ländern – einsatzfähig. 12 Bataillone der insgesamt etwa 15.000 Mann starken iranischen Luftabwehr sollen mit rund 150 Abschussvorrichtungen (á 3 Raketen) ausgerüstet sein. Durch die geringen Ausmaße des Raketensystems kann es schnell verlegt werden oder beispielsweise sogar in größere Garagen oder Höhlen versteckt werden – eine Fähigkeit die schon die NATO beim Ausbruch eines Krieges gegen die Sowjetunion nutzen wollte.

Die Reichweite der Raketen beträgt 40 Kilometer bei einer maximalen Flughöhe von 12 Kilometern, damit können zwar nicht alle Flugzeuge erreicht werden aber besonders für Hubschrauber sind die HAWK’s eine Gefahr. Durch die große Zahl an Raketen und den „Überraschungseffekt“ der von dieser Rakete ausgeht wird die HAWK zu einer ernsten Gefahr – auch wenn die Technik nicht mehr die allerneuste ist. Der Iran soll mittlerweile eigene – verbesserte – HAWK-Raketen herstellen deren Anzahl jedoch unbekannt ist.


Militärs und das geistliche Oberhaupt des Iran – Seyyed Ali Chamenei – besichtigen vom Iran selbst hergestellte und verbesserte HAWK-Luftabwehrraketen.

SA-2
Der Iran soll bis zu 60 Stück der 10 Meter langen Boden-Luft Rakete besitzen die schon für den Ausbruch der Kuba-Krise im Jahr 1962 verantwortlich war. Die Rakete hat eine enorme Reichweite von 120 Kilometern und wurde speziell für den Abschuss hochfliegender Bomber und Spionageflugzeuge konzipiert. Schon mehrfach schossen SA-2 Raketen US-amerikanische Militärflugzeuge ab. Beispielweise bei einem Spionageflug über Kuba wurde eine US-Amerikanische U-2 in der Höhe von Rund 21 Kilometern vernichtet.

HQ-2J
Diese chinesische Luftabwehrrakete ist ein verbesserter Nachbau der SA-2. Die Feststoffrakete ist 10 Meter lang und Luftbilder lassen Vermutungen einer Stationierung dieser Raketen westlich von Teheran zu. Wie viele dieser Raketen der Iran besitzt ist unbekannt.


Im Rüstungsbereich arbeiten der Iran und China eng zusammen. China rüstete den Iran jüngst mit relativ modernen HQ-2J Raketen aus.


Kein UFO-Landeplatz sondern eine Luftabwehrraketenstellung westlich der iranischen Hauptstadt Teheran auf der sich…


…bei näherem Betrachten Raketen (und deren Schatten) entdecken lassen die auf die 10 Meter hohen HQ-2J Raketen hindeuten.

SA-6
Im Jahr 1996 soll der Iran acht SA-6 Abschussvorrichtungen von Russland erworben haben, der Deal wurde jedoch nie bestätigt. Die genaue Anzahl von SA-6 Systemen im iranischen Besitz ist ungenau, grobe Schätzungen sprechen heute von 25 Trägersystemen mit jeweils bis zu drei SA-6 Raketen. Die Raketen sind jedoch veraltet und können leicht ausmanövriert werden, trotzdem gelang es bosnischen Serben überraschenderweise im Juni 1995 eine US-amerikanische F-16 abzuschießen. Das Raketensystem ist auf einem mobilen Kettenfahrzeug installiert, außerdem gehört ein gepanzertes Radar-Fahrzeug zur Zielerfassung zum Umfang der SA-6. Die Mittelstreckenraketen können binnen 15 Minuten Einsatzbereit gemacht werden.

SA-5
Auch diese Rakete ist veraltet und steht im Herstellungsland Russland vor der Ausmusterung. Die Langstreckenrakete soll im Iran jedoch noch im Einsatz sein. Etwa 15 SA-5 Raketen soll der Iran besitzen die nicht-mobil fest in Raketenstellungen montiert sind. Welche der zahlreichen Varianten der Iran besitzt ist unbekannt, was bei dieser Rakete ein großes Problem darstellt, da sie auch mit nuklearen Sprengköpfen ausgestatten werden können.

S-300
2001 soll der Iran einige S-300 Luftabwehrsysteme in Einsatz gestellt haben. Diese mobilen Einheiten sind mit modernen Langstreckenraketen bestückt. Die Lieferung ist aber sehr zweifelhaft, da die USA politischen Druck auf das Herstellerland des Systems, Russland, ausgeübt haben um den Verkauf zu verhindern. Ob Russland die Waffen an den Iran verkauft hat oder dem Druck der USA nachgegeben hat ist unbekannt.

SA-15
Im Dezember 2005 kaufte der Iran 29 SA-15 Systeme (auch „Tor M-1“ genannt) für 700 Millionen Dollar (rund 540 Millionen Euro) von Russland. Die Auslieferung soll im Januar 2007 begonnen haben. Damit besitzt der Iran das modernste Raketen-Luftabwehrsystem der Welt. Kein anderes Luftabwehrsystem kann mit der SA-15 mithalten und der westliche Gegenpart soll frühestens mit dem MEADS-System im Jahr 2010 entstehen. Von der Zielerfassung bis zum Abschuss der Raketen dauert es nur 5-10 Sekunden. Die Kurzstreckenraketen haben eine beachtliche Trefferquote: Gegnerische Flugzeuge werden nach Herstellerangaben in 92 – 95 Prozent der Fälle getroffen; Hubschrauber in 80 – 96 Prozent der Fälle; Marschflugkörper zu 60 – 90 Prozent; Drohnen werden mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit von den Raketen zerstört und sogar Präzisionsbomben kann eine Rakete mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 – 90 Prozent zerstören.

Das System ist so automatisiert wie weltweit kein anderes und sowohl auf Kettenfahrzeugen, als auch auf Lastwagen und Schiffen installiert. Der Iran soll mit dem Luftabwehrsystem zurzeit vor allem seine Nuklearanlagen schützen und macht somit einen überraschenden US-amerikanischen Raketenangriff der nur auf die Zerstörung des iranischen Atomprogramms zielt beinahe unmöglich. Durch die hohe Mobilität der Trägersysteme und dem Einsatz während der Fahrt ist das System sehr schwer zu zerstören. Im Dezember 2006 sollen iranische Soldaten einen Lehrgang zur Bedienung der SA-15 in Russland abgeschlossen haben.


Ein Video der iranischen „Revolutionären Garden“ über das SA-15 System. Mit dem hochmodernen Luftabwehrraketensystem können zwei Ziele gleichzeitig bekämpft werden.

Rapier
Das kleine Boden-Luft-Raketensystem Rapier wurde in Großbritannien entwickelt und rund 30 dieser Systeme sollen sich im iranischen Besitz befinden und vor allem zur Flugplatzverteidigung genutzt werden. Das System kann auf Jeeps installiert werden und dann beispielsweise in Garagen versteckt werden und in einer Art Guerilla-Taktik schnell hervorkommen, seine Raketen abfeuern und wieder verschwinden – eine große Gefahr vor allem für langsame Hubschrauber die über die Städte fliegen.


Das Rapier-System ist hochmobil, wird jedoch an iranischen Militärflughäfen oft fest installiert wie…


…eine Rapier Stellung am militärisch genutzten Flughafen von Mehrabad in Teheran und…


…am internationalen Flughafen von Esfahan – der ebenfalls militärisch genutzt wird – zeigen. In jedem Eck des Dreiecks befindet sich eine Raketenbatterie, falls eine durch feindliche Raketen zerstört wird können die anderen Systeme den Feind gleich ins Visier nehmen und ihre Raketen abfeuern.

FM-90
Dieses System soll eine kleine tragbare Boden-Luft-Rakete sein die zusammen mit China entwickelt worden sein soll. China und der Iran haben in den letzten Jahren bei vielen Raketen-Projekten zusammengearbeitet.


Die Luftabwehrrakete FM-90 kann von nur einer Person bedient werden.

Unschlagbare Luftabwehr?
Der iranische Luftraum ist nicht vollkommen von Boden-Luft-Raketensystemen und Flak-Geschützen – die der Iran mittlerweile auch selbst herstellt – abgedeckt – eine Flächendeckende Luftabwehr gibt es noch nicht. Viele Raketensysteme sind veraltet. Allerdings besitzt der Iran auch das hochmoderne SA-15 System was einen Angriff aus der Luft gegen die iranischen Atomanlagen für die Angreifer gefährlich machen würde, da die mobilen Systeme wohl in der Nähe der Anlagen auf ihren Einsatz warten. Unklar ist auch wie viele der alten Luftabwehrsysteme überhaupt noch funktionstüchtig sind. Luftaufnahmen vom Iran zeigen aber viele Raketenstellungen an sensiblen Orten wie Großstädten und militärischen Einrichtungen. Die iranische Luftabwehr ist nicht unschlagbar aber schwer zu schlagen.

Iran’s Luftwaffe (1) – Eine Gefahr?
Iran’s Luftwaffe (2) – Was bastelt der Iran?
Iran’s Luftwaffe (3) – Unschlagbare Luftabwehr?

Krieg

Der Zauber der Zahl 9 – Burmas Generäle und der Aberglaube

Malte Olschewski – Unter tosendem Jubel kam der Erlöser im Jahr 2003 auf einem Floss den Irrawadifluss herunter. Er wurde von geschmückten Soldaten in einen eilig errichteten Tempel geleitet. Mönche stimmten Gesänge an. Man schlug den Gong. Die Generäle der Staatsführung verneigten sich mehrfach. Dann warf man dem Erlöser riesige Mengen Blätter zum Frass vor, denn der neue Messias von Myanmar war ein weisser Elefant. Nach altem Volksglauben bringt ein Elefant mit einer Albinohaut seinem Finder grosses Glück und muss daher in Burma (Myanmar) sofort per Adresse der regierenden Militärjunta abgeliefert werden. Die Politik Myanmars muss immer mit einem Blick auf die Staatsgewalt des Aberglaubes beschrieben und verstanden werden.


Die Generäle um Than Shwe, die Ne Win an der Macht nachgefolgt waren, standen zwar nicht mehr unter der Diktatur der Zahl 9, waren aber dennoch extrem abergläubisch.

Die Burmesen sind ein kriegerisches, doch extrem abergläubisches Volk. In der Vergangenheit hatten sie mehrmals ihre thailändischen Nachbarn überrannt und besiegt. Burma war einer der Hauptschauplätze im Zweiten Weltkrieg. Anfangs waren die Burmesen mit Japan verbündet. Da ihnen Tokio die Unabhängigkeit nicht geben wollte, begann Aung San mit britischer Hilfe einen Guerillakrieg gegen die Japaner. 1947 hat er den Briten die Unabhängigkeit entwunden. Aung San wurde bei einer Kabinettsitzung erschossen. Er gilt als Nationalheld und Staatsgründer. Das ist so ziemlich der einzige Konsens, der zwischen den seit 1962 diktierenden Militärs, der demokratischen Opposition und den vielen Minoritäten des Landes aufzufinden ist.

Die Kampfkraft der burmesischen Armee wird durch die bewaffneten Truppen der Minderheiten stark eingeschränkt. Die mit den Thais verwandten Shan, die christlichen Karen, die Kachin und die Mon kämpfen alle für einen eigenen Staat oder für mehr Unabhängigkeit. Dem Regime in Rangun gelang es, Teile des „Roten Wa“ von der chinesischen Grenze nach Süden umzusiedeln und als Speerspitzen gegen andere Volksgruppen einzusetzen. Als Gegenleistung wurde den Wa die Herstellung von Opium und die Produktion von Amphetaminen erlaubt, die sie nach Thailand und weiter nach Europa und in die USA schleusen. Armeechef Ne Win (d.h. Glänzende Sonne/ 1911-2002/ Amtszeit: 1962-81) hatte 1962 in einem Putsch die Macht an sich gerissen und eine vorsichtige Demokratisierung beendet. Seine „Sozialistische Programmpartei“ ging mit Unterstützung Chinas auf kommunistischen Kurs.

Ne Win aber traute weniger Karl Marx als der Zahl „9“. Er war Nummerologe, da ihm ein Magier versichert hatte, er sei der neunte, illegitime Sprössling der historischen Alaungpaya-Dynastie. Daher wurde die Zahl 9 zum Programm der Programmpartei. Der 9.9. wurde ein Staatsfeiertag. Ne Win suchte Burma entlang dieser Zahl neu zu ordnen, was katastrophale Folgen hatte. Dem Schein nach trat er 1981 vom Amt des Staatschefs zurück, behielt aber als Parteichef alle Macht. Das bisherige Zehnersystem war ihm ein Dorn im Auge.

Daher zog er 1985 die Banknoten von 50 und 100 Kyat aus dem Verkehr und ersetzte sie durch 45 und 90 Kyat. 1986 war der 75. Geburtstag des obersten Nummerologen mit 75 Kyat zu feiern. Ne Win trat auf den Scheinen nie auf und überließ das Kopfbild seinem ehemaligen Mitkämpfer Aung San, wobei mythische Figuren und Fortschrittsbilder auf den Rückseiten wechselten. Höchste Note blieben 90 Kyat, doch war Aung San vom Geld bald verschwunden, da seine Tochter Aung San Suu Kyi mit der Opposition gegen New Win begonnen hatte. Daher trat der historische Bauernrebellen Seya San auf den Neunziger als der höchsten Banknote.

Ne Win baute sich einen Palast, in dem alle Maße durch die Zahl 9 bestimmt waren. Als er bezichtigt wurde, kommunistischen Linkskurs zu steuern, befahl er per Dekret einen Fahrbahnwechsel auf die rechte Straßenseite. Da nur wenige Burmesen ein Auto hatten, hielt sich der Schaden in Grenzen. Ne Win trat 1981 als Staatschef zurück, behielt aber als Parteichef die Fäden in der Hand. Dies auch, um seine Tochter Sanda als Nachfolgerin aufzubauen. Am 8.8.1988 begannen Studentenunruhen gegen Programmparteichef Ne Win und die herrschende „9“. Für Ne Win war alles klar: Die 8 rebelliert gegen die 9.

Das konnte Ne Win nicht dulden. Er liess die Unruhen blutig niederschlagen. Es soll über 2000 Tote gegeben haben. Im Gegenzug ließ der abergläubige Diktator am 9.9.1988 (dreimal 9 gegen zweimal 8) die Militärjunta mit dem Akronym SLORC gründen. Für den 27.5.1990 (2 plus 7 sind 9 samt zweimal 9 in der Jahreszahl) wurden all-gemeine Wahlen ausgeschrieben. Fast 100 Parteien beteiligten sich am Urnengang. Die Wahlen wurden von der Demokratiebewegung unter Führung von Aung San Suu Kyi gewonnen. Die Militärs annullierten die Ergebnisse und schlugen die folgenden Demonstrationen neuerlich nieder. Kyi wurde unter Hausarrest gestellt. Aber auch Ne Win wurde langsam von jüngeren Kräften entmachtet.

Mit dem Aufstieg des Geheimdienstchefs Khun Nhint verbanden sich viele Hoffnungen, doch auch er ist von dem „alten Kameraden“ um Than Shwe gestürzt worden. Der Name des Landes wurde 1989 in „Union von Myanmar“ geändert. Die nummerologische Währung wurde abgeschafft. Man kehrte zum Dezimalsystem zurück. Burma war ins Kreuzfeuer internationaler Kritik geraten. Aug Sans Tochter war mit 1991 dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Sie steht seitdem unter Hausarrest und verweigert das Exil. Sie sieht ihrem Vater ähnlich. Große, von Banknoten abgenommene Kopien seines Porträts waren bei den Studentenunruhen aufgetaucht.

Die Zahl „9“ droht weiter aus dem Hintergrund. Das Militär ließ vor dem 19.9.1999 hunderte Personen verhaften, weil man am Tag der fünffachen Neun einen Aufstand befürchtete. Ne Wins Clan war langsam entmachtet worden. Sanda Win verlor ihre Posten. Die von Zahlen berauschte Familie scheiterte am 2.2.2002 mit einem Putsch. Monate danach ist Ne Win gestorben. Sein letzter Wunsch ist ihm erfüllt worden. Er hat das neunte Lebensjahrzehnt erreichen dürfen.

Die Generäle um Than Shwe, die Ne Win an der Macht nachgefolgt waren, standen zwar nicht mehr unter der Diktatur der Zahl 9, waren aber dennoch extrem abergläubisch. Ziffern und Zahlen erklären ihnen die Welt. Juntachef Than Shwe hält sich eine oberste Wahrsagerinn, die vom Volk ehrfürchtig als „ET“ bezeichnet wird. Von ET stammt die Idee, im Landesinneren eine neue Hauptstadt zu errichten. Unter enormen Kosten hat man in einer Einöde die Stadt Naypyidaw (Königliches Land) errichtet. Der Erstbezug soll von ET mit dem 6.11.2005 festgelegt worden sein. Die Junta fühlte sich durch Zuspruch von ET vor weiteren, gefährlichen Kalendertagen sicher, wäre da nicht der 9.9.2007 (Zweimal 9 mit 2 plus 7 „ 9 in der Jahreszahl) gewesen. Es war genau der Tag, an dem sich ein paar wenige Mönche erstmals aus den Tempeln und Pagoden gewagt hatten.

Krieg

Blackwater faces Iraq deaths probe

Al Jazeera – US security contractor Blackwater was involved in nearly 200 shooting incidents in Iraq over the past two years and opened fire first in most of them, a US congressional report has said.

Blackwater is under investigation after some of its troops shot dead 11 Iraqis on September 16.

The private contractor in Iraq hired by the US state department has been the first to fire in more than 80 per cent of shooting incidents in which it has been involved according to a memorandum released on Monday, Henry Waxman, a Democrat, said.

The report said the company had been involved in 195 shooting incidents since 2005.

‚First to fire‘
„In 32 of those incidents, Blackwater were returning fire after an attack while on 163 occasions Blackwater personnel were the first to fire,“ said Waxman, the chair of the Committee on Oversight and Government Reform, which is investigating the company.

The revelation comes a day before Blackwater faces questions over the September shooting.

Details of the shootings, from Blackwater’s own reports, indicate involvement in an average of 1.4 shooting incidents per week since 2005.

Of the total cases, there were 16 Iraqi casualties and 162 incidences of property damage, Waxman said.

FBI investigation
The oversight committee will on Tuesday also question senior state department officials to assess whether the growing use of military contractors is undermining US efforts in Iraq.

State department rules say Blackwater’s actions should be defensive rather than offensive.

The US Federal Bureau of Investigation (FBI) is sending a team to Iraq to investigate the role of Blackwater in the September 16 shoot-out in Baghdad, an FBI spokesman said Monday.

Richard Kolko, an FBI agent, said the state department requested the FBI to examine evidence in the incident.

„The results of the investigation will be reviewed for possible criminal liability and referred to the appropriate legal authority,“ Kolko said.

Contractor criticised
Blackwater, which has received over $1bn from the US government since 2001, declined to comment on Waxman’s statement.

„We look forward to setting the record straight on this and other issues“ when Erik Prince, Blackwater’s chief, testifies before the committee, Anne Tyrrell, a spokesperson for Blackwater, said.

Waxman criticised the US state department’s handling of several incidents involving Blackwater.

He accused the department of trying to get the contractor to pay off victims‘ families rather than investigate.

„It appears that the state department’s primary response was to ask Blackwater to make monetary payments to put the ‚matter behind us‘ rather than to insist upon accountability or to investigate Blackwater personnel for potential criminal liability,“ said the memorandum.

Payments made
A security guard for Adel Abdul-Mahdi, Iraq’s vice-president, was killed by an allegedly drunken Blackwater contractor in December 2006.

The contract worker was then flown out of the country and faced no charges for the killing.

E-mail correspondence from the US embassy in Baghdad to Washington described Iraq concerns over the incident.

„Iraqis would not understand how a foreigner could kill an Iraqi and return a free man to his own country,“ it said.

The state department’s charge d’affaires recommended Blackwater make a „sizeable payment“ and an „apology“.

Waxman said the state department’s diplomatic security said such a move was too much and Blackwater later agreed on a $15,000 payment.

Tom Casey, a state department spokesman, declined to comment on Waxman’s specific examples but said the department was „scrupulous“ in its oversight of all contractors.

„These are tough jobs and these people often perform heroically in very difficult circumstances,“ Casey said.

„But at the same time they have to be held accountable for their actions.“

On The Road Again – Blackwater-Söldner dürfen weiter töten

Krieg

Iran’s Luftwaffe (2) – Was bastelt der Iran?

Michael Schulze von Glaßer – Das ARD sprach in einem kurzen Bericht über die iranische Militärparade am 22.September 2007 von neuen Kampfflugzeugen die der Iran selbst gebaut haben will. Drei dieser neuen Kampfjets wurden bei der Parade vor den Augen des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad vorgeführt. Doch ist die iranische Industrie wirklich schon fähig einen ganz eigenen Kampfjet zu bauen?


Ausschnitt aus dem Bericht des ARD dass die drei angeblichen „neuen“ und „selbst entwickelten“ Kampfflugzeuge des Iran bei der Militärparade am 22.September 2007 zeigen soll.

Medienberichte verwirren zudem. So spricht das ARD von „neuen, erstmals im Iran hergestellten Kampfjets“, andere Quellen wie beispielsweise GlobalSecurity.org sprechen von drei Typen von Kampfflugzeugen die der Iran selbst hergestellt haben will, wieder andere von zwei Flugzeugtypen. Drei Bezeichnungen tauchen immer wieder auf: Azarakhsh, Saeqeh und Shafaq. Oft tritt auch die Bezeichnung Tazarv auf, dies ist jedoch nur ein vom Iran entwickeltes Trainingsflugzeug für die Luftwaffe.

Azarakhsh („Blitz“)
Im April 1997 verkündete der iranische Brigadegeneral Arasteh den erfolgreichen Bau eines neuen – eines eigenen – Kampfjets. Die Maschine erinnert jedoch sehr stark an die US-amerikanische Northrop F-5 und einige Teile scheinen auch von der F-4 „Phantom“ abgekupfert zu sein. Nach iranischen Angaben soll die Azarakhsh jedoch rund 15 Prozent größer als die F-5 sein und natürlich kein Plagiat.


Oben zusehen ist eine Azarakhsh mit Lufteinlässen unterhalb der Tragflächen (gelb eingekreist). Das untere Foto zeigt eine Northrop F-5 aus iranischen beständen mit Lufteinlässen oberhalb der Tragflächen. Außerdem wurden Veränderungen am Aufbau hinter dem Cockpit vorgenommen.

Das Radar sollen die Iraner selbst entwickelt haben – jedoch mit einiger Hilfe russischer Ingenieure. Im September 1997 verkündete Arasteh den Beginn der Massenproduktion des ersten im Iran entwickelten Kampfflugzeugs. Im Februar des Jahres 1999 verkündete Habibollah Baqaei, Brigadegeneral der iranischen Luftwaffe, stolz den technologischen Fortschritt den der Iran seit der islamischen Revolution vollzogen hat und dass der iranische Luftraum durch die neuen Flugzeuge gesichert sei. Die Produktion des iranischen Jets verschob sich jedoch um Jahre. Im Juni 1999 sollte die Linienfertigung endlich beginnen doch noch im Jahr 2000 gab es nur vier der Flugzeuge.

2001 tauchten sechs Maschinen im Inventar der iranischen Luftwaffe auf, mit dem Vermerk in den folgenden drei Jahren weitere 30 Maschinen fertig zustellen. Heute wird davon ausgegangen das der Iran rund 30 Azarakhsh einsatzfähig hat. Der Plagiatsvorwurf an die Iraner fruchtet beim vergleichenden Blick auf F-5 und Azarakhsh, die aerodynamische Form ist beinahe identisch, größter Unterschied ist die Anordnung der Flügel und Lufteinlässe für die Düsen die bei der F-5 oberhalb und beim iranischen Kampfjet unterhalb der Vorderflügel liegen. Beim genauen Blick zeigen sich kleinere Unterschiede wie beispielsweise der Aufbau hinter dem Cockpit. Die Behauptung der Iraner die Flugzeuge seien ganz neu und eigens entwickelt scheinen schlicht gelogen: es handelt sich lediglich um eine eigens aufgerüstete Version der US-amerikanischen Northrop F-5.

Saeqeh („Donnerschlag“)
1998 stellte der Iran überraschend ein neues Projekt namens „Saeqeh“ vor. Das Projekt wurde der Öffentlichkeit erst spät bekannt gegeben. Die ersten Flüge des Kampfjets fanden im Jahr 2001 statt, am 6.September 2006 zeigte das iranische Fernsehen erstmals ein Video des Jets.


Video in den iranischen Nachrichten über das neue Flugzeug „Saeqeh“.

Wenn es um genaue Daten des Kampfflugzeuges geht übt sich der Iran noch heute in Zurückhaltung. Auffällig ist bei diesem Jet wieder die aerodynamische Nähe zur F-5 beziehungsweise der verbesserten Northrop F-5 „Tiger“ die der Iran ebenfalls besitzt. Die doppelten vertikalen Heckflügel der Saeqeh sollen die Maschine sehr wendig machen und einen Vorteil im Luftkampf verschaffen. Dies scheint eine eigene Erfindung des Iran zu sein. Vorbild für die Saeqeh scheint die amerikanische F-18 Hornet gewesen zu sein die ebenfalls zwei angewinkelte – V-Flügel genannte – vertikalen Heckflügel besitzt.


Die Stellung der Heckflügel bei beiden Maschinen – Seaeqeh (oben) und F-18 Hornet (unten) – ist beinahe identisch. Außerdem sieht die Flügelkonstruktion bei der iranischen Saeqeh wie „aufgesetzt“ aus, der Lack ist an den Verbindungen zwischen den vertikalen Heckflügeln und dem Flugzeugrumpf schwarz statt grau – wurde also einer normalen Northrop F-5 der Heckflügel abgenommen und eine Konstruktion mit doppelten vertikalen Heckflügeln draufgesetzt?

Die US-amerikanische F-18 ist aber um einiges größer als die Saeqh. Auch hier sollen russische Ingenieure beim Radar geholfen haben. Wie viele der Maschinen die iranische Luftwaffe besitzt ist unbekannt. Sehr hoch wird die Stückzahl bei dem relativ neuen Jet jedoch nicht sein da der iranischen Luftwaffenindustrie bekanntlich Kontingente fehlen.

Am 23.September 2007 berichtete die IRNA – Islmic Republic News Agency – dass der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad drei Modelle der Kampfflugzeuge Saeqeh, Azarakhsh und Tazarv besichtigt hat und sehr zufrieden mit der Arbeit der iranischen Entwickler ist.


Es scheint die Saeqeh in zwei Varianten zu geben. Einmal mit eckigen Lufteinlässen (oben) und einmal in blauer Lackierung mit runden Lufteinlässen (unten). Ob dieser Unterschied nur äußerlich ist oder ob die Maschinen auch ein anderes Innenleben besitzen ist unbekannt. Die runden Lufteinlässe sollen jedoch automatisch verschließbar sein – ein Schutz vor dem staubigen iranischen Wüstensand?

Shafaq („Morgengraun“)
Das neueste Projekt des Iran heißt Shafaq. Die ersten Prototypen sollen erst im Jahr 2008 flugfähig sein, es ist jedoch nicht genau zu erkennen ob es sich auf den Bildern des ARD von der iranischen Militärparade 2007 um Saeqeh oder sogar Shafaq handelt. Die Shafaq ist das erste wirklich moderne Flugzeug des Iran, das zwar noch an die F-5 erinnert aber sich radikal von der alten Technik absetzt. Der Entwürfe für den Jet, der bedingte Stealth-Eigenschaften haben soll, kommt wahrscheinlich aus dem Haus des russischen Rüstungsherstellers Mikojan-Gurewitsch der bei dem Projekt auch mit anderen russichen Rüstungskonzernen zusammengearbeitet haben soll. Unverkennbar ist auch die Verwandtschaft beim vergleich zwischen der iranischen Shafaq und der russischen YAK-130.


Video über das neue Kampfflugzeug „Shafaq“ im iranischen Fernsehen.

Auch die Schleudersitze sollen aus Russland kommen. Inwieweit Russland sich an dem Projekt Shafaq beteiligt ist noch unbekannt – es gibt viele Spekulationen dass sich Russland mittlerweile ganz aus dem Projekt zurückgezogen hat. Die Shafaq soll rund 5 Tonnen wiegen, 14 Meter lang sein und eine Spannweite von 12 Metern besitzen. Die Maschine sollte einst von zwei Düsen angetrieben werden, neuste Fotos und Informationen sprechen jedoch nur von einer Düse die aus der F-4 Phantom stammen soll und somit überschallfähig ist.

Das ganze Projekt steht unter der Aufsicht der iranischen Revolutionsgarde – einer Art Eliteeinheit – und wird an der Malek Ashtar University of Technology am Flughafen Mehrabad entwickelt. Die Shafaq gehört zu einer Gruppe von kleinen Bodenangriffsflugzeugen die zurzeit von vielen Nationen entwickelt werden. Die internationalen Gegenstücke zur Shafaq sind neben der russichen YAK-130, die polnische PZL-230 „Skorpion“ und die „Mako“ vom europäischen Rüstungskonzern EADS.


1 – Das neue iranische Flugzeug „Shafaq“ auf einem iranischen Flugplatz.
2 – Die „Mako“ des europäischen Rüstungsgiganten EADS.
3 – Die russische „YAK-130“ vom Hersteller Yakovlev und dem italienischen Rüstungskonzern Aermacchi.
4 – „PZL-230 Skorpion“ ist die Bezeichnung des polnischen Trainings- und leichten Kampfflugzeuges.

Trotzdem stellt sich die Frage ob der Iran in der Lage ist ein Flugzeug mit Stealth-Eigenschaften zu bauen. Russische Ingenieure müssen bei der Entwicklung ordentlich mitgeholfen haben. Doch warum hat sich der russische Rüstungshersteller Mikojan-Gurewitsch aus dem Projekt zurückgezogen? Konnte die iranische Rüstungsindustrie den Jet überhaupt ohne russische Hilfe zu Ende bauen? Bisher gibt es keine Beweise für die Flugfähigkeit der neuen Shafaq. Auf den Bildern des ARD ist nicht genau zu erkennen ob es sich um Saeqeh oder Shafaq handelt, ob die Lufteinlässe wie bei der neuen Shafaq unterhalb der Tragflächen oder wie bei der Saeqeh oberhalb der Tragflächen liegen.

Was bastelt der Iran?

Auch wenn die iranische Luftwaffe nicht sehr schlagfertig sein mag und gegen einen US-amerikanische Angriff nicht lange standhalten würde ist in dem Land am persischen Golf mittlerweile eine fast eigenständige kleine Luftwaffenindustrie entstanden. Das neue Kampfflugzeug Shafaq ist – wenn es funktioniert – ein ernstzunehmender Feind für gegnerische Bodentruppen. Da die Zahl der neu entwickelten iranischen Flugzeuge wohl nur sehr gering ist wird es wohl noch Jahrzehnte dauern bis der Iran seine Luftwaffe vollkommen modernisiert hat. Je länger die USA und ihre Verbündeten also mit einem Einmarsch warten desto höher wird die Gefahr hoher Verluste in den eigenen Reihen.


Eine Saeqeh oder gar schon eine moderne Shafaq? Die Bilder des ARD lassen nur Vermutungen zu. Ist der Iran überhaupt in der Lage die Shafaq in die Luft zu bekommen?

Ein Militärischer Angriff gegen den Iran wäre jedoch Schwachsinn, da das Land – wie schon der Irak – nicht unter Kontrolle gebracht werden kann. Zudem ist es viel größer und geografisch unzugänglich – ideal für einen Zermürbungskrieg. Zudem kommt noch die Schlagkraft der iranischen Armee die viel größer als die der Iraker vor dem Sturz Saddam Husseins ist.

Iran’s Luftwaffe (1) – Eine Gefahr?
Iran’s Luftwaffe (2) – Was bastelt der Iran?
Iran’s Luftwaffe (3) – Unschlagbare Luftabwehr?

Krieg

Iran’s Luftwaffe (1) – Eine Gefahr?

Michael Schulze von Glaßer – Alljährlich findet im Iran am 22. September eine große Militärparade zum Gedenken an den Beginn des Irak-Iran-Krieges von 1980 statt. Der Krieg dauerte acht Jahre und forderte auf beiden Seiten mehrere hunderttausend Tote.

Heute stehen sich die USA und Iran feindlich gegenüber. Immer wieder wird in den Medien über einen Angriff auf den Iran spekuliert. Die „Surge“-genannte Truppenaufstockung der USA im Irak – dem Nachbarstaat des Iran – mit über 30.000 zusätzlichen Soldaten und die Ansammlung großer amerikanischer Flottenverbände im persischen Golf – darunter auch U-Boote und Flugzeugträger – nährten solche Spekulationen. Die USA halten Ausschau nach möglichen Verbündeten wie neuerdings Frankreich oder sogar Deutschland – der Iran rüstet sich für das Schlimmste.

Bei der diesjährigen Militärparade durch Irans Hauptstadt Teheran ließ der islamische Staat seine Muskeln spielen. „Wir lassen uns von keinem Gremium der Welt davon abhalten“ so Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad „unsere Technik auf den neuesten Stand zu bringen. Sowohl bei der Urananreicherung als auch bei den Waffen für unsere Verteidigung.“ Eine unmissverständliche Botschaft an den Westen – die Zeichen stehen auf Rüstung. Die veraltete iranische Armee rüstet sich für eine bevorstehende Schlacht mit den USA und ihren Verbündeten.

Die USA rüsten nicht nur ihre eigene Armee mit Unsummen auf den neuesten Stand der Technik, sondern exportiert in die Region auch Unmengen von Waffen an „befreundete“ Staaten wie Saudi-Arabien, Ägypten, Oman und Kuwait. Am 2. August 2007 kündigte die US-amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice an, in den nächsten zehn Jahren Waffen im Wert von 46 Milliarden Dollar in die arabischen Staaten zu exportieren. Der engste Verbündete der USA in der Region – der Staat Israel – bekommt von den Amerikanern in den nächsten zehn Jahren allein Waffen für 30 Milliarden Dollar – ein Erhöhung der Militärhilfe für Tel Aviv um ein Viertel!

Der Iran wendet sich indes an Russland und China, um an militärischer Stärke zu gewinnen. Besonders interessant bei der diesjährigen Militärparade waren drei neue Kampfflugzeuge, die der Iran selbst entwickelt und gebaut haben will.

Mannstärke und Liegenschaften der iranischen Luftwaffe
Seit 1996 sollen rund 52.000 Soldaten in der iranischen Luftwaffe aktiv sein, davon jedoch ein großer Teil – rund 15.000 – in Luftabwehrdivisionen. Im Iran gibt es 46 größere Flughäfen, die theoretisch vom Militär genutzt werde könnten. Von den Flughäfen sind sechs internationale Großflughäfen, sechs werden von iranischen Ölfirmen betrieben, acht sind in privatem Besitz und 26 sind kleine Zivilflughäfen.

Die Luftwaffe des Iran hat das Land in die drei Areale West, Ost und Süd unterteilt. Kommandozentrale der Luftstreitkräfte ist der Flughafen „Doshan Teppeh“ im Osten Teherans. Der größte Militärflughafen des Iran ist gleichzeitig auch der größte Zivilflughafen: „Mehrabad“ westlich von Teheran.

Kampfjets des Iran
Das iranische Arsenal an funktionstüchtigen Kampfflugzeugen soll nach Schätzungen von Militärs relativ klein sein. So sind noch viele Flugzeuge aus den Beständen der Schah-Zeit vor der islamischen Revolution 1979. Außerdem führte der Iran einige von den Irakern erbeutete Maschinen in ihre Luftwaffe ein. Obwohl sich der Irak und der Iran noch 1991 offiziell im Krieg befanden, brachte Saddam Husseins Luftwaffe viele Flugzeuge in den vermeintlich sicheren Iran, um sie vor der Zerstörung durch die USA im Golf-Krieg zu schützen – der Iran gab die 94 Maschinen des Irak jedoch nie wieder her und überführte sie in die eigenen Armee. Heute besitzt der Iran eine ganze Palette verschiedener – meist veralteter – Flugzeuge; genaue Angaben wie viele der Kampfjets noch einsatzbereit sind, gibt es aber nicht:

F-4 Phantom
Die iranische Luftwaffe soll einst 225 dieser auch heute noch von der deutschen Luftwaffe und anderen Armeen eingesetzten Flugzeuge gehabt haben. Davon 16 als Aufklärer, 32 mit verbesserter Luft-Boden Angriffstechnik und 177 F-4E mit einem „Vulcan“-Geschütz, da die Lenkraketen zu oft versagten. Weil die Maschinen aus US-Produktion stammen und die USA ihre Beziehungen nach der islamischen Revolution beziehungsweise dem Irak-Iran-Krieg auf Eis legten, fehlen heute vermutlich viele Ersatzteile. Heute sollen nur noch 60 – 65 F4-Phantom einsatzfähig sein. Die Bewaffnung der Flugzeuge stellt ein weiteres Problem für den Iran dar, schon im Irak-Iran-Krieg war die schlagkräftige iranische Luftwaffe durch Munitionsengpässe stark behindert.

Northrop F-5
Das kleine und wendige Jagdflugzeug wurde ab 1962 gebaut, erlangte aber nie den Ruhm anderer amerikanischer Kampfflugzeuge. Allerdings wurde die relativ preiswerte Maschine zum Exportschlager und wird noch heute in rund 32 Ländern eingesetzt – darunter auch im Iran. Es sollen noch 60 der Maschinen einsatzfähig sein.


Die Northrop F-5 und ihre zahlreichen Varianten sind ein wahrer Exportschlager. Gelb gefärbt sind die Länder welche die F-5 besitzen und größtenteils noch heute einsetzen.

F-14 „Tomcat“
Von dem schweren Jagdbomber sollen mittlerweile wieder 25 von der iranischen Luftwaffe genutzt werden können. Kurz vor dem Sturz des Schahs lieferten die USA 200 dieser relativ modernen Maschinen an den Iran. Amerikanische Ingenieure, die zur Wartung und Übergabe der Flugzeuge mit in den Iran gereist waren, gaben jedoch an, die Kampfflugzeuge vor ihrer Flucht aus dem Land wegen des politischen Umsturzes sabotiert zu haben. Der Iran hat nach mehr als 20 Jahren jedoch heute eine kleine eigenständige Luftwaffenindustrie aufgebaut und soll die sabotierten Flugzeuge teilweise selbst repariert haben können.


Eine US-amerikanische F-14 „Tomcat“ vor ihrem Hangar am Flughafen Esfahan. Das Flugzeug ist sehr groß, besitzt Schwenkflügel und kann eine enorme Bombenlast tragen.

J-7
Der chinesische Import fand in den 80er Jahren ihren Weg in die iranische Luftwaffe. 25 einsatzbereite Maschinen soll der Iran besitzen. Das im Anschaffungspreis relativ billige Flugzeug soll jedoch nicht mit anderen seiner Klasse mithalten können.

MiG-29 Fulcrum
Die sowjetischen Maschinen waren in den 1980ern der Schreck des Westens, da sie den westlichen Kampfflugzeugen überlegen waren. Die Iraner gliederten vier irakische Maschinen in ihre Luftwaffe ein und kauften zudem noch 32 weitere von Russland. Die USA verhinderten den Lizenzbau von 120 weiteren Maschinen indem sie politischen Druck auf Russland ausübten. Mittlerweile sollen noch 25 Mig-29 der iranischen Armee einsatzfähig sein, die von der iranischen Luftwaffenindustrie noch verbessert worden sein sollen.


Eine iranische MiG-29 nach der Landung auf einem iranischen Flugfeld. Wegen dieses und anderer Fotos iranischer Kampfflugzeuge soll der Fotograf heute mit dem Vorwurf der Spionage im iranischen Gefängnis sitzen.

Suchoi SU-25
Es sollen sich noch sieben einsatzbereite SU-25 „Erdkampfflugzeuge“ in iranischen Besitz befinden. Die „Frogfoot“ genannten Maschinen ähneln der noch heute von den USA im Irak eingesetzten A-10 „Thunderbolt“.


Am Shiraz International Airport lassen sich einige SU-25 sichten.

Suchoi SU-24
Ebenso wie die MiG-29 und die SU-25 kommt auch die SU-24 aus irakischen Beständen. 30 einsatzbereite Maschinen des „Schwenkflüglers“ sollen sich noch in der iranischen Luftwaffe befinden.


Auch diese Aufnahme stammt vom Shiraz International Airport und zeigt vier SU-24 die wegen ihrer lang gestreckten Form und den Schwenkflügeln einfach zu erkennen sind.

Mirage F-1
Das Flugzeug stammt aus französischer Produktion und absolvierte im Mai 1958 ihren Erstflug. Die F-1 ist eine verbesserte Version der Mirage, wurde jedoch auch schon 1973 in Dienst gestellt. Der Iran besitzt heute wahrscheinlich 25 flugfähige Maschinen.

Mig-23 Flogger
15 Maschinen soll der Iran noch flugbereit haben. Von dem sowjetischen Erfolgsflugzeug wurden rund 11.000 Stück gebaut. Die letzte Mig-23 ging 1978 vom Band, viele Flugzeuge werden aber noch heute eingesetzt.

Es sollen insgesamt nur noch 300 iranische Flugzeuge einsatzfähig sein, von denen viele veraltet und wohl nur notdürftig mit Ersatzteilen zusammengeflickt sind. Im Jahr 2001 schätzten US-Militärexperten, dass sogar nur 100 Flugzeuge in einem Krieg vom Iran einsetzbar wären. Allerdings hat die iranische Luftwaffenindustrie in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht und steht im Verdacht, nun auch eigene Ersatzteile für westliche Flugzeuge bauen zu können.


Propagandavideo über die iranischen Luftwaffe.

Eine Gefahr?
Einen Luftkampf gegen die USA würde der Iran – wie wohl die meisten Länder – verlieren. Die iranische Luftwaffe ist zu veraltet. Käme ein Erstschlag der USA überraschend, könnten die Flugfelder zerbombt werden und ein Starten der iranischen Maschinen unmöglich werden lassen. Kriegt der Iran seine Flugzeuge allerdings in die Luft, müssten die USA immerhin mit eigenen Verlusten durch Luftkämpfe rechnen. Eins steht schon heute fest: Kommt es zu einem Krieg zwischen den USA und ihren Verbündeten und dem Iran, wird die Luftschlacht umkämpfter sein als beim Krieg gegen den Irak – Verluste auf beiden Seiten wären absehbar. Hinzu kommt die Gefahr, dass über die iranische Luftwaffe wenig bekannt ist und viele Zahlen nur auf Spekulationen beruhen. Bei einem Krieg gegen den Iran wären die iranischen Luftstreitkräfte ein unkalkulierbares Risiko.

Iran’s Luftwaffe (1) – Eine Gefahr?
Iran’s Luftwaffe (2) – Was bastelt der Iran?
Iran’s Luftwaffe (3) – Unschlagbare Luftabwehr?

Krieg

„Lost“ B-52 nuke cruise missiles were on way to Middle East for attack on Iran

Wayne Madsen. SPECIAL REPORT — „Lost“ B-52 nuke cruise missiles were on way to Middle East for attack on Iran; Air Force refused to fly weapons to Middle East theater.

WMR has learned from U.S. and foreign intelligence sources that the B-52 transporting six stealth AGM-129 Advanced Cruise Missiles, each armed with a W-80-1 nuclear warhead, on August 30, were destined for the Middle East via Barksdale Air Force Base in Louisiana.

However, elements of the Air Force, supported by U.S. intelligence agency personnel, successfully revealed the ultimate destination of the nuclear weapons and the mission was aborted due to internal opposition within the Air Force and U.S. Intelligence Community.

Yesterday, the Washington Post attempted to explain away the fact that America’s nuclear command and control system broke down in an unprecedented manner by reporting that it was the result of „security failures at multiple levels.“ It is now apparent that the command and control breakdown, reported as a BENT SPEAR incident to the Secretary of Defense and White House, was not the result of a command and control chain-of-command „failures“ but the result of a revolt and push back by various echelons within the Air Force and intelligence agencies against a planned U.S. attack on Iran using nuclear and conventional weapons.

The Washington Post story on BENT SPEAR may have actually been an effort in damage control by the Bush administration. WMR has been informed by a knowledgeable source that one of the six nuclear-armed cruise missiles was, and may still be, unaccounted for. In that case, the nuclear reporting incident would have gone far beyond BENT SPEAR to a National Command Authority alert known as EMPTY QUIVER, with the special classification of PINNACLE.

Just as this report was being prepared, Newsweek reported that Vice President Dick Cheney’s recently-departed Middle East adviser, David Wurmser, told a small group of advisers some months ago that Cheney had considered asking Israel to launch a missile attack on the Iranian nuclear site at Natanz. Cheney reasoned that after an Iranian retaliatory strike, the United States would have ample reasons to launch its own massive attack on Iran. However, plans for Israel to attack Iran directly were altered to an Israeli attack on a supposed Syrian-Iranian-North Korean nuclear installation in northern Syria.

WMR has learned that a U.S. attack on Iran using nuclear and conventional weapons was scheduled to coincide with Israel’s September 6 air attack on a reputed Syrian nuclear facility in Dayr az-Zwar, near the village of Tal Abyad, in northern Syria, near the Turkish border. Israel’s attack, code named OPERATION ORCHARD, was to provide a reason for the U.S. to strike Iran. The neo-conservative propaganda onslaught was to cite the cooperation of the George Bush’s three remaining „Axis of Evil“ states — Syria, Iran, and North Korea — to justify a sustained Israeli attack on Syria and a massive U.S. military attack on Iran.

WMR has learned from military sources on both sides of the Atlantic that there was a definite connection between Israel’s OPERATION ORCHARD and BENT SPEAR involving the B-52 that flew the six nuclear-armed cruise missiles from Minot Air Force Base in North Dakota to Barksdale. There is also a connection between these two events as the Pentagon’s highly-classified PROJECT CHECKMATE, a compartmented U.S. Air Force program that has been working on an attack plan for Iran since June 2007, around the same time that Cheney was working on the joint Israeli-U.S. attack scenario on Iran.

PROJECT CHECKMATE was leaked in an article by military analyst Eric Margolis in the Rupert Murdoch-owned newspaper, the Times of London, is a program that involves over two dozen Air Force officers and is headed by Brig. Gen. Lawrence Stutzriem and his chief civilian adviser, Dr. Lani Kass, a former Israeli military intelligence officer who, astoundingly, is now involved in planning a joint U.S.-Israeli massive military attack on Iran that involves a „decapitating“ blow on Iran by hitting between three to four thousand targets in the country. Stutzriem and Kass report directly to the Air Force Chief of Staff, General Michael Moseley, who has also been charged with preparing a report on the B-52/nuclear weapons incident.

Kass‘ area of speciality is cyber-warfare, which includes ensuring „information blockades,“ such as that imposed by the Israeli government on the Israeli media regarding the Syrian air attack on the alleged Syrian „nuclear installation.“ British intelligence sources have reported that the Israeli attack on Syria was a „true flag“ attack originally designed to foreshadow a U.S. attack on Iran. After the U.S. Air Force push back against transporting the six cruise nuclear-armed AGM-129s to the Middle East, Israel went ahead with its attack on Syria in order to help ratchet up tensions between Washington on one side and Damascus, Tehran, and Pyongyang on the other.

The other part of CHECKMATE’s brief is to ensure that a media „perception management“ is waged against Syria, Iran, and North Korea. This involves articles such as that which appeared with Joby Warrick’s and Walter Pincus‘ bylines in yesterdays Washington Post. The article, titled „The Saga of a Bent Spear,“ quotes a number of seasoned Air Force nuclear weapons experts as saying that such an incident is unprecedented in the history of the Air Force. For example, Retired Air Force General Eugene Habiger, the former chief of the U.S. Strategic Command, said he has been in the „nuclear business“ since 1966 and has never been aware of an incident „more disturbing.“

Command and control breakdowns involving U.S. nuclear weapons are unprecedented, except for that fact that the U.S. military is now waging an internal war against neo-cons who are embedded in the U.S. government and military chain of command who are intent on using nuclear weapons in a pre-emptive war with Iran.

CHECKMATE and OPERATION ORCHARD would have provided the cover for a pre-emptive U.S. and Israeli attack on Iran had it not been for BENT SPEAR involving the B-52. In on the plan to launch a pre-emptive attack on Iran involving nuclear weapons were, according to our sources, Cheney, National Security Adviser Stephen Hadley; members of the CHECKMATE team at the Pentagon, who have close connections to Israeli intelligence and pro-Israeli think tanks in Washington, including the Hudson Institute; British Foreign Secretary David Miliband, a political adviser to Tony Blair prior to becoming a Member of Parliament; Israeli political leaders like Prime Minister Ehud Olmert and Likud leader Binyamin Netanyahu; and French Foreign Minister Bernard Kouchner, who did his part last week to ratchet up tensions with Iran by suggesting that war with Iran was a probability. Kouchner retracted his statement after the U.S. plans for Iran were delayed.

Although the Air Force tried to keep the B-52 nuclear incident from the media, anonymous Air Force personnel leaked the story to Military Times on September 5, the day before the Israelis attacked the alleged nuclear installation in Syria and the day planned for the simultaneous U.S. attack on Iran. The leaking of classified information on U.S. nuclear weapons disposition or movement to the media, is, itself, unprecedented. Air Force regulations require the sending of classified BEELINE reports to higher Air Force authorities on the disclosure of classified Air Force information to the media.

In another highly unusual move, Defense Secretary Robert Gates has asked an outside inquiry board to look into BENT SPEAR, even before the Air Force has completed its own investigation, a virtual vote of no confidence in the official investigation being conducted by Major General Douglas Raaberg, chief of air and space operations at the Air Combat Command.
br>ates asked former Air Force Chief of Staff, retired General Larry Welch, to lead a Defense Science Board task force that will also look into the BENT SPEAR incident. The official Air Force investigation has reportedly been delayed for unknown reasons. Welch is President and CEO of the Institute for Defense Analysis (IDA), a federally-funded research contractor that operates three research centers, including one for Office of Science and Technology Policy in the Executive Office of the President and another for the National Security Agency. One of the board members of IDA is Dr. Suzanne H. Woolsey of the Paladin Capital Group and wife of former CIA director and arch-neocon James Woolsey.

WMR has learned that neither the upper echelons of the State Department nor the British Foreign Office were privy to OPERATION ORCHARD, although Hadley briefed President Bush on Israeli spy satellite intelligence that showed the Syrian installation was a joint nuclear facility built with North Korean and Iranian assistance. However, it is puzzling why Hadley would rely on Israeli imagery intelligence (IMINT) from its OFEK (Horizon) 7 satellite when considering that U.S. IMINT satellites have greater capabilities.

The Air Force’s „information warfare“ campaign against media reports on CHECKMATE and OPERATION ORCHARD also affected international reporting of the recent International Atomic Energy Agency (IAEA) resolution asking Israel to place its nuclear weapons program under IAEA controls, similar to those that the United States wants imposed on Iran and North Korea. The resolution also called for a nuclear-free zone throughout the Middle East. The IAEA’s resolution, titled „Application of IAEA Safeguards in the Middle East,“ was passed by the 144-member IAEA General Meeting on September 20 by a vote of 53 to 2, with 47 abstentions. The only two countries to vote against were Israel and the United States. However, the story carried from the IAEA meeting in Vienna by Reuters, the Associated Press, and Agence France Press, was that it was Arab and Islamic nations that voted for the resolution.

This was yet more perception management carried out by CHECKMATE, the White House, and their allies in Europe and Israel with the connivance of the media. In fact, among the 53 nations that voted for the resolution were China, Russia, India, Ireland, and Japan. The 47 abstentions were described as votes „against“ the resolution even though an abstention is neither a vote for nor against a measure. America’s close allies, including Britain
, France, Australia, Canada, and Georgia, all abstained.

Suspiciously, the IAEA carried only a brief item on the resolution concerning Israel’s nuclear program and a roll call vote was not available either at the IAEA’s web site — www.iaea.org — or in the media.

The perception management campaign by the neocon operational cells in the Bush administration, Israel and Europe was designed to keep a focus on Iran’s nuclear program, not on Israel’s. Any international examination of Israel’s nuclear weapons program would likely bring up Israeli nuclear scientist Mordechai Vanunu, a covert from Judaism to Christianity, who was kidnapped in Rome by a Mossad „honey trap“ named Cheryl Bentov (aka, Cindy) and a Mossad team in 1986 and held against his will in Israel ever since.

Vanunu’s knowledge of the Israeli nuclear weapons program would focus on the country’s own role in nuclear proliferation, including its program to share nuclear weapons technology with apartheid South Africa and Taiwan in the late 1970s and 1980s. The role of Ronald Reagan’s Director of the Arms Control and Disarmament Agency Ken Adelman in Israeli’s nuclear proliferation during the time frame 1983-1987 would also come under scrutiny. Adelman, a member of the Reagan-Bush transition State Department team from November 1980 to January 1981, voiced his understanding for the nuclear weapons programs of Israel, South Africa, and Taiwan in a June 28, 1981 New York Times article titled, „3 Nations Widening Nuclear Contacts.“ The journalist who wrote the article was Judith Miller. Adelman felt that the three countries wanted nuclear weapons because of their ostracism from the West, the third world, and the hostility from the Communist countries. Of course, today, the same argument can be used by Iran, North Korea, and other „Axis of Evil“ nations so designated by the neocons in the Bush administration and other governments.

There are also news reports that suggest an intelligence relationship between Israel and North Korea. On July 21, 2004, New Zealand’s Dominion Post reported that three Mossad agents were involved in espionage in New Zealand. Two of the Mossad agents, Uriel Kelman and Elisha Cara (aka Kra), were arrested and imprisoned by New Zealand police (an Israeli diplomat in Canberra, Amir Lati, was expelled by Australia and New Zealand intelligence identified a fourth Mossad agent involved in the New Zealand espionage operation in Singapore). The third Mossad agent in New Zealand, Zev William Barkan (aka Lev Bruckenstein), fled New Zealand — for North Korea.

New Zealand Foreign Minister Phil Goff revealed that Barkan, a former Israeli Navy diver, had previously worked at the Israeli embassy in Vienna, which is also the headquarters of the IAEA. He was cited by the Sydney Morning Herald as trafficking in passports stolen from foreign tourists in Thailand, Myanmar, Laos, and Cambodia. New Zealand’s One News reported that Barkan was in North Korea to help the nation build a wall to keep its citizens from leaving.

The nuclear brinkmanship involving the United States and Israel and the breakdown in America’s command and control systems have every major capital around the world wondering about the Bush administration’s true intentions.

publication date: Sep 23, 2007

Wayne Madsen is a Washington, D.C.-based investigative journalist, author, and syndicated columnist. His articles have appeared in The Village Voice and Wired.

Wayne Madsen Report

Krieg

Attack said spawned from chemical weapons disaster

Larisa Alexandrovna – „Israel did not strike a nuclear weapons facility in Syria on Sept. 6, instead striking a cache of North Korean missiles, current and former intelligence officials say.

American intelligence sources familiar with key events leading up to the Israeli air raid explained tell RAW STORY that what the Syrians actually had were North Korean No-Dong missiles, possibly located at a site in either the city of Musalmiya in the northern part of Syria or further south around the city of Hama.“

„By most accounts of intelligence officials, both former and current, Israel and the US both were well aware of the activities of North Korea and Syria and their attempts to chemically weaponize the No-Dong missile (above right). It therefore remains unclear why an intricate story involving evidence of a Syrian nuclear weapons program and/or enriched uranium was put out to press organizations.“

„Vincent Cannistraro, Director of Intelligence Programs for the National Security Council under President Ronald Reagan and Chief of Operations at the Central Intelligence Agency’s Counterterrorism Center under President George H. W. Bush, said Sunday that what the Israelis hit was „absolutely not a nuclear weapons facility.“

„Syria has a small nuclear research facility and has had it for several years,“ Cannistraro said. „It is not capable of enriching uranium to weapons capability levels. Some Israelis speculated that the Syrians had succeeded in doing just that, but according to the US intelligence experts that is simply not true.“

But „Syria has a chemical weapons capability and has been trying to chemically weaponize war heads on their existing stocks of North Korean originated missiles,“ Cannistraro added.“

According to intelligence sources familiar with the events leading up to the raid, an explosion on July 20 at a Syrian facility near the city of Halab, in the Northern part of Syria, caused Israel’s retaliatory strike on Sept. 6.

They could not say what caused the delayed reaction.

Chemical warhead exploded at site
„North Korean scientists working with Syrian military and intelligence officials attempted to load a chemical warhead onto one of the North Korean missiles, likely the No-dong 1 model, according to intelligence current and former intelligence officers interviewed for this article. The result was an explosion that killed a few of those present and, according to some official reports of the blast, as many as 50 civilians.“

Read the full article HERE.

Krieg

Nahost – neue Eskalationsstufe erreicht

Dr. Alexander von Paleske – 24.9. 2007 — Am 6. September diessen Jahres griffen israelische F-15 und F-16 Kampfflugzeuge Ziele im Nordosten Syriens an. Nach syrischen Angaben seien die israelischen Flugzeuge in die Flucht geschlagen worden und hätten in aller Eile Zusatztanks und Munition nahe der Grenze mit der Türkei abgeworfen.

Syrien legte Protest gegen die Verletzung seines Luftraums bei den Vereinten Nationen ein, von einem Angriff gegen Einrichtungen am Boden keine Rede. Israel gab zunächst keinerlei offizielle Erklaerungen ab.

Allerdings ließ dann der israelische Oppositionsführer Benjamin Netanyahu verlauten, er sei von Regierungschef Olmert vor dem Einsatz konsultiert worden und habe seine Zustimmung gegeben. Zustimmung zu was? Auch hierzu keinerlei Angaben. Jetzt liess der ZEIT Herausgeber Josef Joffe in der schweizer „Sonntagszeitung“ durchblicken, es habe sich wohl um einen Angriff auf Nukleareinrichtungen in Syrien gehandelt.

Er bezog sich dabei auf die Veröffentlichungen in der Wochenzeritung Jane’s Defence Weekly, die gewöhnlich gut unterrichtet ist. Bereits zuvor waren nach Angaben von Jane’s Defence Journal 15 syrische Offiziere und Dutzende von iranischen Ingenieuren getötet worden, als sie versuchten, Massenvernichtungswaffen, in diesem Falle Giftgase, in SCUD-Raketen einzubauen.

Was steckt hinter diesen Meldungen?
Fassen wir erst einmal zusammen, was offenbar jetzt festeht, bevor wir uns auf das Feld der Spekulationen begeben: Israel hat einen Luftangriff gegen Syrien geflogen und dabei Ziele am Boden, militärische Einrichtungen an der Grenze zur Türkei, angegriffen. Möglicherweise handelte es sich dabei auch um unterirdische Einrichtungen, bei denen Israel die im Jahre 2004 von den USA gekaufte Buster-bomb BLU 109 zum Einsatz brachte, sozusagen ein Testlauf fuer die Angriffe gegen den Iran.

Damit hat Israel im Nahen Osten eine neue Eskalationsstufe erreicht. Das Verschweigen des Angriffs auf Ziele am Boden seitens Syrien lässt den Schluss zu, dass es sich um Massenvernichtungswaffen entweder zur Herstellung oder Lagerung der Giftgase Sarin und Mustard gehandelt hat, oder aber radioaktives Material.

Blick zurück
Wir haben wiederholt darauf aufmerksam gemacht, dass Israel, Grossbritannien und Deutschland in den 90er Jahren chemische Massenvernichtungswaffen und Know How für deren Herstellung in den Iran geliefert haben.

Ab 1995 kaufte dann Israel in den USA Langstrecken-Kampfflugzeuge der Typen F15 und F16 in den USA ein, um sich auf einen Angriff gegen den Iran vorzubereiten. Dies berichtet der israelische investigative Journalist in seinem Buch ueber Ahmadinejad.

Nordkorea und Syrien
Am 14 August besuchte der nordkoreanische Handelsminister, Rim Kyong Man, Syrien, um eine verstärkte Zusammenarbeit auf dem Gebiet von Wissenschaft und Technologie zu vereinbaren. Ausser Nuclear- und Raketentechnologie hat Nordkorea aber nichts zu liefern.

Die 60-120 SCUD Raketen, die Syrien besitzt, sollen offenbar von Nordkorea umgerüstet werden, über die ursprüngliche Reichweite von 500 Kilometern. Dies könnte den Schluss zulassen, wenn man die engen Beziehungen zwischen Teheran und Damaskus in Betracht zieht, Iran könnte einen Teil der Vergeltungswaffen nach einem nun immer wahrscheinlcher werdenenden Angriff auf Iran, nach Syrien ausgelagert haben. Darunter könnte sich auch eine schmutzige Atombombe, also eine konventionelle Waffe angereichert mit radioaktivem Material befinden

Damit zeichnet sich jetzt schon ab, dass ein wahrscheinlcher massiver Luftangriff auf den Iran, der dessen Infrasturktur, abgesehen von den Oelquellen weitgehend vernichten soll, auch Luftangriffe auf Syrien beinhalten würde. Nicht nur der Krieg, sondern die Apokalypse rückt näher.

Keine Freilassung des Waffenhändlers Nahum Manbar zu erwarten
Der Iran, das Atomprogramm und Ahmadinejad
Iran: Der Krieg rückt näher
Gasmasken, Giftgas und Milliardenbetrug – auf den Spuren des Moshe Regev
Massenvernichtungswaffen in den Iran – Schmierige Geschäfte internationaler Kriegstreiber
Israels tödlicher Export – Waffen in den Iran
Massenvernichtungswaffen für den Iran