Krieg

On The Road Again – Blackwater-Söldner dürfen weiter töten

Dr. Alexander von Paleske — 22.9. 2007- Nachdem am Montag die Regierung Iraks die Suspendierung der Söldnerfirma Blackwater im Irak verkündet hatte, sind weniger als eine Woche später die Söldner genau dieser Firma in den Strassen Bagdads wieder schiessmässig unterwegs.

Der Zwischenfall vergangene Woche, bei dem Beschäftigte der Söldnerfirma Blackwater wahllos auf Zivilisten schossen und dabei 20 Menschen töteten, hat einmal mehr gezeigt, dass die Regierung des Irak eine reine Marionettenregierung ist und die Söldner, deren Zahl im Irak mittlerweile bei 40.000 liegt, keinerlei Strafe zu befürchten haben

Blackwater – Beste Kontakte ins Weisse Haus

Wir haben uns in den letzten Monaten insbesondere mit der Firma Aegis und deren Chef, Oberst Tim Spicer, beschäftigt. Heute wollen wir einen Blick auf Blackwater werfen. Blackwater ist zwar nicht die größte Söldnerfirma im Irak, aber diejenige mit den besten Kontakten zu Präsident Bush und Vize Cheney.

Vor 10 Jahren gab es diese Firma praktisch nicht.
Der Einmarsch in den Irak brachte sofort Verträge im Gesamtwert von 750 Millionen US Dollar, im Budget werden diese Kosten unter „Reconstruction of Iraq“ geführt, wobei diese Söldnerfirmen etwa 50% von dem Gesamtbudget einsacken.

Heute ist Blackwater global tätig, überall dort, wo schiesswutige Söldner die Strasse freikämpfen sollen, also in Afghanistan, Kolumbien, Kasachstan aber auch zu Hause, nach dem Wirbelsturm Kathrina.

Geführt wird die Firma von Eric Prince, 38 jähriger konservativer Christ, für den das Gebot „Du sollst nicht töten“ im Falle Iraks einfach ausser Kraft gesetzt ist. Aber weitere illustre Namen finden sich dort, z.B Cofer Black, ehemaliger Leiter der Counterterrorismus-Abteilung des CIA oder aber Robert Richer, ebenfalls aus dem CIA aber auch das Pentagon ist mit ehemaligen Mitarbeitern vertreten, so z.B. einem Herrn Joseph Schmitz.

Söldner-Arbeitsalltag im Irak
Sehen wir uns an, wie so ein Arbeitstag im Irak aussieht. Z.B. am 8. Juli diesen Jahres. Da fuhr ein Allradfahrzeug aus der sogennaten grünen Zone, drinnen sassen vier Söldner, einer davon mit dem Namen Jacob Washbourne. „ Ich will heute jemanden töten“ sagt er gleich zu Beginn der Fahrt, um sich auf seinen am nächsten Tag beginnenden Urlaub einzustimmen.

http://video.google.com/videoplay?docid=499399687545634893#

Das Video wurde von Google auf Verlangen von Aegis entfernt, es kann aber hier angesehen werden und auf anderen Websites bei Eingabe der Key Words „Shooting video“ und „Aegis“

Ich will heute jemanden töten
Als erstes feuerte er in ein Taxi, einfach so zum Vergnügen, drei weitere „Zwischenfälle“ mit Schiessereien auf der Strasse zum Flughafen Bagdads folgten, z.B. das unprovozierte Schiessen auf einen Kleinlaster, der sich einem Checkpoint näherte.

Auf der Rückfahrt sahen sie dann, dass mehrere Ambulanzen am Ort des „Zwischenfalls“ dabei waren, Verletzten zu helfen.

Globale Söldnerrekrutierung
Die Söldner kommen mittlerweile aus über 100 Ländern, das größte Kontingent stellt Südafrika, dabei vor allem Mitglieder der ehemaligen Terror- und Mördereinheiten des Apartheidstaates, wie der 44 Parachute Brigade, dem 32 Buffalo Battalion, der Todesschwadron Civil Cooperation Bureau oder aber der Reconnaissance Commandos (Recce). Sie operieren, wie wir mehrfach berichtet haben, in einem rechtsfreien Raum, da sie weder der Justiz des Irak unterliegen, noch irgendeiner Militärgerichtsbarkeit.

Und so wundert es dann auch nicht, dass die ungezählten Verbrechen dieser Söldner ohne jegliche Konsequenzen blieben. Schlimmstenfalls wird der Söldner nach Hause geschickt

Waffen an den Gegner
Aber offenbar sind die Einnahmen aus dem Pentagon noch nicht ausreichend, denn nunmehr wird Blackwater beschuldigt, Waffen in den Irak geschmuggelt zu haben, die offenbar auf dem Schwarzmarkt verkauft wurden und damit an die Gegenseite gelangten, darunter Nachtsichtgeräte, Schnellfeuerwaffen etc., getreu dem Motto, wer von zwei Enden zur Mitte arbeitet, der kann Extrapofite einstreichen.

Chefsöldner Tim Spicer erhält Pentagon-Vertragsverlängerung im Irak
Irak: Wenn die regulären Truppen gehen, kommen die Söldner
British Mercenary Simon Mann’s last journey?
Blair drängt auf Söldnernachschub aus Südafrika
Söldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe

Krieg

Blitz-Links: Frankreich droht Iran mit Krieg

World Content News – Nach dem vereinnahmenden Küsschen (und mehr?) auf Schloss Meseberg:


Herzig: Küsschen vor dem Krieg?

Leselinks zum Kriegsgetöse Frankreichs vor den Beratungen über verschärfte Sanktionen gegen den Iran.

Frankreich droht Iran mit Krieg (Junge Welt)
Frankreich schürt Angst vor Krieg (taz)
Frankreich warnt „vor dem Schlimmsten“ in Krise mit Iran (Yahoo)
Moskau warnt vor katastrophalem Krieg (focus.de)
Droht Krieg? (Analyse) (Die Zeit)
Blitzkrieg 2.0? (Telepolis)
IAEO-Chef warnt vor Militäreinsatz gegen Iran (Ria Nowosti)
EU-Kommission distanziert sich von Kouchner (Spiegel Online)
Berlin will keinen Krieg gegen Iran (Der Standard)
Genervt vom Nachbarn (t-online)
Italien und Russland weisen Kouchner in die Schranken (Spiegel Online)
Skepsis bei britischer Regierung (Der Standard)
„In einem halben Jahr vor der Katastrophe“ (Der Standard)
Kouchner relativiert Aussage über Krieg gegen Iran (Kleine Zeitung)
Warum schweigt die deutsche Presse zu den US-Kriegsvorbereitungen gegen den Iran? (Linke Zeitung)
Iran: Moderate Töne nach Frankreichs Warnungen (nachrichten.ch)
Ahmadinedschad nimmt Warnungen nicht ernst (szonline.ch)
Iranisch-amerikanische Journalistin aus Iran ausgereist (Yahoo)
Iran: 600 Raketen auf Israel gerichtet (israelnetz.de)
Iran sperrt Google aus dem Internetangebot aus (Yahoo)
Spekulationen über atomares Material in Syrien (Spiegel Online)
Speculation flourishes over Israel’s strike on Syria (Guardian)
Russland – Frankreich: Außenminister sprechen über Iran-Atomproblem und Kosovo-Regelung (russland.ru)
Russische Bomber trainieren Dauerflüge mit Nachtanken in der Luft (rian.ru)
US-Militärs besichtigen Radarstation in Aserbaidschan (freenet.de)
USA beschuldigen Russland und China der Spionage (aktuell.ru)
China says it opposes threatening Iran with war (Reuters)
IAEA Chief Opposes Impulsive War Against Iran (china.org.cn)
China protests US weapons sales to Taiwan (taipeitimes.com)

Diese Zusammenfassung erschien beri World Content News

Krieg

Iran: Washington setzt auf wohltemperierte Eskalation

World Content News – Unter dem Aufmacher „Bush setting America up for war with Iran“ berichtet heute der britische „Sunday Telegraph“ mit Berufung auf eine nicht näher genannte Quelle aus dem Weißen Haus, dass die Regierung der USA in diesen Tagen ein vorsichtig kalibriertes Programm der Eskalation gestartet hat, das am Ende in eine militärische Kraftprobe mit dem Iran münden könnte.

Der Zeitung zufolge sei US-Außenministerin Condoleezza Rice, die bisher – zumindest nach außen hin – auf eine diplomatische Lösung drängte, jetzt bereit, ihre Differenzen mit Vizepräsident Dick Cheney beizulegen und militärische Handlungen zu sanktionieren. Zudem gäbe es einen inneren Zirkel um US-Präsident Bush, der die Eskalation stufenweise hochfahren wolle. Wie das geschehen soll, darüber seien nur wenige eingeweiht, gleichwohl existiere bereits eine mehrheitliche Meinung im Weißen Haus, dass die Diplomatie am Ende scheitern würde.

Ein ehemals ranghoher CIA-Beamter glaubt, ein mögliches Szenario beginne mit der öffentlichkeitswirksamen Zurschaustellung von im Januar im Irak gefangen genommenen Iranern, die dort Aufständische bewaffnet und ausgebildet haben sollen. Eine weitere Folge nach der Beweisführung wäre z.B. die anschließende Bombardierung der von den Revolutionären Garden unterhaltenen Fajr-Basis im Süden des Irans, wo unter anderem panzerbrechende Waffen hergestellt werden. Dies wiederum würde eine bedeutende Antwort des Irans nach sich ziehen, vielleicht in dem Versuch der Unterbrechung der Öllieferungen vom Persischen Golf. Am Ende stünde eine Liste mit ca. 2000 auf iranischem Territorium zu bombardierenden Zielen und dem Abschluss der Operation nach maximal 72 Stunden.

Dass die geheimen Verhandlungen über eine Freilassung der acht Gefangenen bisher offenbar fruchtlos gewesen sind, könnte auch das geistliche Oberhaupt des Irans, Ajatollah Chamenei, der sich in den letzten Monaten auffällig mit rüden Äußerungen zurückhielt, dazu bewogen haben, beim Freitagsgebet in Teheran Präsident Bush mit Adolf Hitler und Saddam Hussein zu vergleichen.

Auf der anderen Seite habe Bush – so wird jedenfalls gemunkelt – seine Kursänderung ausgerechnet auf eine Äußerung von Präsident Ahmadinedschad hin vollzogen, die jeder neutrale Beobachter eher für einen gelungenen Scherz gehalten hatte. Ahmadinedschad hatte vor wenigen Wochen erklärt, falls die USA aus dem Irak abzöge, könnte der Iran dafür sorgen, das dadurch entstehende Vakuum auszugleichen.

Auch die jüngsten Entwicklungen könnten Anlass zur Sorge geben. So sind z.B. jetzt 350 britische Soldaten aus den Einheiten, die vor kurzem aus Basra abgezogen wurden, an die irakisch-iranische Grenze beordert worden, um dort den möglichen Waffenschmuggel in den Irak zu unterbinden. Mehr als 2500 der ursprünglich 5000 Soldaten sollen künftig in Kuwait stationiert werden. Die US-Truppen wollen nur vier Kilometer von der iranischen Grenze entfernt im Süden Iraks einen neuen Stützpunkt bauen lassen. Und die Nachrichtenagentur Associated Press meldete gestern als Reaktion auf die Ermordung des US-Strohmanns Sheik Abu Risha:

Sheik Majid Tahir al-Magsousi, the leader of the Migasees tribe here in Wasit province, acknowledged tribal leaders have discussed creating a brigade of young men trained by the Americans to bolster local security as well as help patrol the border with Iran.

Ein kleiner „Trost“, daß am Ende alles seinen geordneten Gang geht:

The Sunday Telegraph has been told that Mr Bush has privately promised her that he would consult „meaningfully“ with Congressional leaders of both parties before any military action against Iran on the understanding that Miss Rice would resign if this did not happen.

Trotz alledem: Man sollte zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Pferde scheu machen. Schließlich könnten sich die vielen Indiskretionen und Nadelstiche auch als gezielte Druckmittel erweisen, die Einfluss auf die Verhandlungen und auf die in der nächsten Woche anstehenden Sanktionsberatungen des UNO-Sicherheitsrates ausüben sollen. Bush weiß nur zu gut, dass der Iran in einer militärischen Antwort einen Teil seines Arsenals an Mittelstreckraketen vom Typ Shahab (1, 2, 3 und 4) auf die Grüne Zone in Bagdad und möglicherweise auch auf Israel abfeuern würde. Käme auch nur eine durch und würde nennenswerten Schaden anrichten, könnte dies sein vorzeitiges politisches Ende bedeuten.

Quellen:
Bush setting America up for war with Iran
(telegraph.co.uk, 16.09.2007)
Teheran fury as US soldiers arrest Iranians
(telegraph.co.uk, 31.08.2007)
Chamenei vergleicht Bush mit Hitler (N 24, 14.09.2007)
President Ahmadinejad Says Iran Ready to Fill Power Vacuum in Iraq
(Fox News, 28.08.2007)
The ‚proxy war‘: UK troops are sent to Iranian border
(Independent UK, 12.09.2007)
British troops withdrawing to Kuwait (UPI, 15.09.2007)
U.S. expands Anbar model to Iraq Shiites (Yahoo-News, 15.09.2007)
Paris treibt die Europäer im Atomstreit zur Eile (FAZ, 13.09.2007)
Deutschland schuld an möglichem US-Angriff auf den Iran ?
(WCN, 13.09.2007)

Krieg

Deutschland schuld an möglichem US-Angriff auf den Iran ?

World Content News – Die Kriegspropaganda der USA schießt mittlerweile wieder aus allen Rohren. Thomas McInerney, der Vorsitzende des „Iran Policy Committee“ hat frechweg erklärt, daß die Entscheidung Deutschlands, zunächst keine weiteren Sanktionen gegen den Iran zu verhängen, der USA keine andere Wahl mehr ließen, der militärischen Variante den diplomatischen Einflußnahmen gegenüber künftig einen höheren Stellenwert einzuräumen. Die Gerüchte über einen bevorstehenden Angriff reißen derweilen nicht ab, hinzu kommt, daß der mysteriöse Luftschlag der israelischen Armee gegen Syrien, zu dem noch immer keine Details vorliegen, die Spannungen in Nahost schlagartig verschärfen könnte.

Am 21. September wollen auf Druck der USA hin die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats und Deutschland erneut gegen schärfere Sanktionen gegen den Iran beraten. Im Hintergrund laufen derzeit heftige Auseinandersetzungen über einen einheitlichen europäischen Kurs. Frankreichs Präsident Sarkozy hat sich offen auf die Seite der USA gestellt und fordert zügige Strafmaßnahmen. Deutschland will damit mindestens so lange warten, bis der November-Bericht der IAEO über den Iran herauskommt. IAEO-Chef Mohamed ElBaradei hatte dagegen vorgeschlagen, im iranischen Atomkonflikt eine „Auszeit“ zu nehmen, um Verhandlungen zu ermöglichen, damit Teheran das Programm zur Urananreicherung einstellt.

Die Falken im Pentagon wollen aber nicht mehr so lange zusehen, da es das Zeitfenster für einen möglichen Angriff noch vor den Präsidentenwahlen in den USA sehr verkürzen würde. Und erhalten auch gewichtige Unterstützung aus Europa: Wie die Zeitung „Le Monde“ berichtete, habe Frankreichs Präsident bereits Ende Juni mit US-Außenministerin Condoleezza Rice über die Möglichkeit gesprochen, auch außerhalb der Vereinten Nationen Sanktionen gegen den Iran zu verhängen. Jetzt hagelt es heftige Schelte von deutscher Seite an dem geplanten französischen Ausscheren: Der SPD-Außenexperte Mützenich kritisierte die «Alleingänge», die einer «gemeinsamen europäischen Außen- und Sicherheitspolitik» abträglich seien.

Freilich ist dies nicht der einzige Knackpunkt in der momentanen Belastung der deutsch-französischen Beziehungen. Der offenbar etwas machttrunkene Sarkozy hatte sich erstmals mit seiner nationalpatriotischen Politik ins Fettnäpfchen gesetzt, als er im Gegenzug für die Freilassung der bulgarischen Krankenschwestern ein Geheimabkommen zwischen Frankreich und Libyen ratifizierte, das den Verkauf von Kampfflugzeugen, Panzerabwehrraketen, Satelliten und Funksystemen an Libyen erlaubt sowie die Zusammenarbeit in der Ausbildung von militärischen Spezialeinheiten und sogar die Lieferung eines Atomreaktors vorsieht. Dazu kommt noch ein handfester Streit mit Finanzminister Peer Steinbrück, der Sarkozy bereits vor zwei Monaten vorwarf, er setze sich über den vereinbarten Sparplan hinweg.

Frankreich verspricht sich durch die Unterstützung der USA eine größere geopolitische Einflußnahme in Nahost. Noch vor der Beratung des UN-Sicherheitsrates will US-Außerministerin Rice zu einem Treffen nach Jerusalem und Ramallah reisen, um mit Olmert und Abbas zusammenzutreffen. Im Vordergrund sollen dabei Gespräche über die von den USA und Israel favorisierte Zwei-Staaten-Lösung stehen, die auf einer im November geplanten internationalen Konferenz in Washington in ein Rahmenabkommen umgesetzt werden soll. Eine reine Show, so kritisieren Beobachter, die den Friedensprozess im Nahen Osten keineswegs voranbringe. Dass Israel vergangene Woche nur auf die Vermutung hin, Syrien arbeite mit Hilfe Nordkoreas an Atomwaffen, bisher nicht näher bekannte Ziele auf syrischen Territorium aus der Luft angegriffen hatte, ist nicht ohne das Wohlwollen der USA vorstellbar und ist ein Indiz dafür, dass nach anhaltender Konzeptionslosigkeit jetzt wohl zur außen- und militärpolitischen Brechstange gegriffen wird.

Doch auch Deutschland als der wichtigste Handelspartner des Iran versucht längst nicht nur aus friedenspolitischen Motiven eine Verschärfung der Sanktionen hinauszuzögern. Bei einem Einfrieren der Wirtschaftsbeziehungen drohen Milliardenverluste, die gehörigen Einfluss auf das deutsche Wirtschaftswachstum hätten. Und mit welchem Regime man in den über hundertjährigen Beziehungen zum Iran jeweils Geschäfte machte, war eh und je nur von sekundärer Bedeutung. Ob Deutschland jetzt an seiner Bremserrolle festhalten wird ist indessen auch wieder ungewiss. Es darf erwartet werden, dass die USA neben der Peitsche auch hintenrum wieder ein Zuckerbrot bereithalten wird, das der Regierung ein Umlenken versüßen soll. Schon weist das US-Außenministerium Meldungen als falsch zurück, dass Deutschland sich vorige Woche gegen weitere Sanktionen gegen Iran ausgesprochen habe. Das Theater dürfte sich noch fortsetzen.

Dass der Konflikt mit Teheran offenbar in diesen Tagen in eine neue Runde geht, zeigen auch die heutigen scheinbar beschwichtigenden Äußerungen von Irans Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad: „Wir brauchen keine Atombombe“, sie wäre politisch „nicht nützlich“. Man wolle jedoch an der Anreicherung von Uran festhalten. Zuvor hatte Irans Atom-Chefunterhändler Ali Laridschani gewarnt, neue UN-Sanktionen gegen sein Land könnten die derzeitige Zusammenarbeit mit internationalen Atom-Inspekteuren gefährden.

Zugleich flammen bereits seit zwei Jahren genährte Gerüchte wieder auf, dass ein begrenzter Luftschlag gegen iranische Atomeinrichtungen in den „kommenden acht bis zehn Monaten“ bevorstehe. In einer auf drei Tagen begrenzenten Angriffswelle sollen auch bunkerbrechende Bomben eingesetzt werden, die unterirdische Anlagen zerstören sollen. Diesmal scheint es nicht nur Propaganda zu sein: Selbst der durch CIA-Verstrickungen gut informierte Sohn des gestürzten Schahs Reza Pahlavi hatte im Juni als einer der ersten öffentlich vor Angriffen auf sein Heimatland gewarnt. Ein Angriff ohne das iranische Regime dabei zu stürzen käme ihm wohl nicht besonders gelegen, würde es doch die eh verschwindend geringen Hoffnungen auf eine Re-Inthronisierung völlig zunichte machen. Weitere Warnsignale gab es indes vom Ex-Top-Agenten der CIA, Michael Baer. Letzte Woche legte dann die Londoner Times mit einer ungewöhnlich detaillierten Angriffsskizzierung nach.

Nach einem Vorwand, der einen Angriff in den Augen der USA rechtfertigen würde, müsste man auch nicht lange suchen: Bei einem Angriff auf den zentralen US-Militärstützpunkt am Bagdader Flughafen haben die Angreifer nach Angaben eines amerikanischen Generals eine aus iranischer Produktion stammende Rakete benutzt. Bei dem Beschuss von Camp Victory soll mindestens ein Mensch ums Leben gekommen sein, elf Personen wurden verletzt. Auf dem Stützpunkt ist auch das Hauptquartier der multinationalen Streitkräfte untergebracht.

Quellen:
USA debattieren Militärschlag gegen den Iran
(Wiener Zeitung, 13.09.2007)
Pentagon plant „Blitz“-Operation gegen Iran
(diepresse.com, 03.09.2007)
Diplomaten: Deutschland zögert bei neuen Iran-Sanktionen
(Reuters, 13.09.2007)
Rückzug Deutschlands bei Sanktionen als Auslöser
(networld.at, 13.09.2007)
„Auszeit“ im Atomkonflikt vorgeschlagen (Der Standard, 13.09.2007)
EU will europäische Firmen vor US-Sanktionen schützen
(Der Standard, 13.09.2007)
Iran: „Atombombe? Brauchen wir nicht
(Süddeutsche Zeitung, 13.09.2007)
US-Kreise: Israels Angriff auf Syrien war Warnschuss
(Reuters, 13.09.2007)
Angriff auf US-Stützpunkt laut General mit iranischer Rakete
(Basler Zeitung, 13.09.2007)
USA dementierten Berichte über Vorbereitungen von Angriff auf Iran
(Ria Novosti, 13.09.2007)
Shah’s exiled son: Don’t attack Iran (Haaretz, 10.06.2007)
SPD-Kritik an Frankreichs Iran-Politik (live-pr.com, 13.09.2007)
Sarkozy? Oh ja, das ist schwierig (Berliner Morgenpost, 13.09.2007)
Ein Schritt vor, ein kleiner zurück (Spiegel Online, 13.09.2007)
Das Paar des Jahres: Sarkozy – Gaddafi (Berliner Umschau, 31.08.2007)

Krieg

Bush vergleicht Irak mit Vietnam

Prof. Marjorie Cohn – Verzweifelt bemüht, seinen unpopulären Krieg im Irak fortzusetzen, sprach George W. Bush in seiner Rede vor den ‚Veterans of Foreign Wars‘ von einer Analogie zwischen Irak und Vietnam. „Den Preis für Amerikas Rückzug (aus Vietnam) zahlten Millionen unschuldiger Zivilisten“, erklärte Bush. Dabei hat er die 4 Millionen Toten Indochinas und die 58 000 getöteten US-Soldaten übersehen. Sie waren es, die den ultimativen Preis für diesen Imperialkrieg zahlten. Myriaden von Vietnamesen und Amerikanern leiden zudem bis heute unter den verheerenden Folgen von Agent Orange, das die US-Streitkräfte über Vietnam versprühten. Zehn Jahre haben wir gebraucht, um unseren Krieg dort zu beenden – zehn Jahre, in denen unzählige Menschen starben.

In seiner Rede spielte Bush auf Kambodschas „killing fields“ an. Er bezog sich auf jene über 1 Million Kambodschaner, die starben, nachdem wir uns aus Vietnam zurückgezogen hatten. Was Bush nicht erwähnte: Hätte Nixon den Vietnamkrieg schon 1969 – wie von der Antikriegsbewegung gefordert -, beendet, der Krieg hätte sich nicht auf Kambodscha ausgeweitet. Kambodscha wurde von den USA durch heimliche Flächenbombardements zerstört, wodurch es Pol Pot und den Roten Khmer ermöglicht wurde, an die Macht zu kommen.

Auch Nixon hatte damals vor einem Blutbad gewarnt, um die Fortsetzung seines Krieges in Vietnam zu rechtfertigen.Im Gegensatz zu dem Bild, das Bush in seiner Rede entworfen hat, ist Vietnam ein stabiles, vereinigtes Land, das keine Bedrohung für die Region darstellt. Vietnam ist heute Handelspartner der USA.

In seinem verzweifelten Bemühen, rational zu begründen, was er über den Irak gebracht hat – Tod und Zerstörung – führte Bush Südkorea und Japan als Beispiel an. Ihre großen Fortschritte hätten sie Amerika zu verdanken. Dabei ließ er unerwähnt, dass die Menschen in Süd- und Nordkorea ein vereinigtes Korea anstreben und die USA dabei im Weg stehen. Er vergaß auch zu erwähnen, dass seine Regierung Druck auf die Japaner ausübt, Artikel 9 der japanischen Friedensverfassung aufzuheben, der es heute verbietet, das Militär zu Zwecken der Aggression einzusetzen.

George Bush betonte in seiner Rede erneut, der Irak sei „die zentrale Front“ im Krieg gegen den Terror. Ohne den Irakkrieg und die Okkupation wäre Al Kaida allerdings erst gar nicht im Irak.

Bush behauptete in seiner Rede, „unsere Truppen sehen den Fortschritt, der vor Ort erzielt wird“. Vielleicht hat er den eleganten Artikel übersehen, den sieben Infanteristen/ (inaktive) Offiziere letzte Woche in der New York Times veröffentlichten: „Die Behauptung, wir hätten mehr und mehr die Kontrolle über das Schlachtfeld im Irak, ist eine Einschätzung, die durch ein wurmstichiges, Amerika zentriertes Rahmenwerk zustande gekommen ist“, schrieben sie. Über zwei Millionen Iraker würden in Flüchtlingslagern leben, fast ebenso viele seien Vertriebene im eigenen Land. „Nach vier Jahren der Besatzung haben wir alle unsere Versprechen gebrochen und die Tyrannei der Bath-Partei durch eine Tyrannei islamistischer, militärischer und krimineller Gewalt ersetzt“.

Wir waren nur deshalb so lange in Vietnam, damit die Supermacht USA nicht als „Verlierer“ dastehen musste. Die amerikanische Rolle in Vietnam endete schließlich, weil unsere Soldaten sich weigerten zu kämpfen, weil das amerikanische Volk in rekordverdächtiger Zahl auf die Straße ging, weil Nixon ein Amtsenthebungsverfahren drohte und er deshalb geschwächt war und weil die Nordvietnamesen – im Gegensatz zu der Regierung Südvietnams – die Vietnamesen emotional und geistig für sich gewinnen konnten.

Was den US-Kongress angeht, so ist er heute nicht gewillter als damals, den Krieg zu beenden. Erst nachdem unsere Truppen schon ein Jahr aus Vietnam zurück waren, hatte der Kongress die Finanzierung sämtlicher Hilfen für die Regierung Südvietnams gestoppt. Nixon legte kein Veto dagegen ein, um vor einem Amtsenthebungsverfahren sicher zu sein. Auch heute findet sich im Kongress – oder unter den führenden Präsidentschaftskandidaten – keine substantielle Unterstützung für einen Truppenrückzug und für die Auflösung der von Bush im Irak aufgebauten Mega-Basen.

Der Widerstand innerhalb des Militärs gegen den Irakkrieg wird wachsen. Auch die Irakis werden – wie damals die Vietnamesen – dazu beitragen, Bushs Krieg zu beenden. Die 7 US-Soldaten schrieben in ihrem Artikel für die New York Times, die Iraker „werden bald erkennen, dass sie ihre Würde am besten dadurch wiedererlangen, dass sie uns als das bezeichnen, was wir sind – eine Besatzungsarmee – und indem sie unseren Rückzug erzwingen“

Übersetzung von Andrea Noll.
Dieser Artikel erschien erstmalig bei ZMag.

Visit also Marjorie Cohn’s Website
Marjorie Cohn ist Professorin an der Thomas Jefferson School of Law, Präsidentin der Lawyers Guild, und die US Repräsentantin des exekutivkomitees der American Association of Jurists. Ihr Buch “Cowboy Republic: Six Ways the Bush Gang Has Defied the Law” erscheint am 28. Juni 2007
Marjorie Cohn’s neustes Buch: Cowboy Republic

Krieg

Bandenkrieg in Bagdad’s US Truppen

Stephan Fuchs – 7.9. 2007 —-20’000 Gangmembers kämpfen den Krieg in Bagdad nicht gegen den Terror, sondern gegen andere amerikanische Gangs. Blood und Crips und die Gangster Disciples, eingebettet in den amerikanischen Truppen haben den Bandenkrieg amerikanischer Urbans in den Irak gebracht. Im Irak soll Kampferfahrung gelehrt und Ehre nach Hause gebracht werden.

Gangs of Iraq
Es war ein Wunder dass Juwan Gomez noch stand. Fußtritte mit dem Kampfstiefel in den Magen, in die Nieren, Gewehrkolbenschläge in den Rücken, aus seinem Mund rann Blut. In jener Nacht wurde Gomez Mitglied der Crips, einer Gang aus Los Angeles die sich seit den 70er Jahren in amerikanischen Großstädten ausbreitete.

Sie dealen Koks, Angel Dust und Heroin, halten sich Nutten auf der Strasse und eroberten sich die Autorität mit Uzis. Sie wurden so mächtig, dass sie mit der CIA und der Mafia ins Geschäft kamen. Gomez indessen hielt noch immer das blaue Band, blau ist das Zeichen der Crips, in seinen Händen. Ein Zeichen der absoluten Loyalität. Nach dieser Nacht der Prügel und des Blutes soll er, nicht loyal der US Armee, sondern loyal der Gang, Mitglied der Crips werden.


L.A. City Gangs in Bagdad City

Im heimischen Bandenkrieg kämpften sie um die Vormachtstellung um Nutten, Drogen und Schutzgeld. Stanley „Tookie“ Williams, einer der Mitbegründer der Crips wurde, des vielfachen Mordes beschuldigt, am 15. Dezember 2005 mit der Giftspritze hingerichtet. Nun sind die Straßenkämpfer in den Irakkrieg gezogen um das zu tun was sie am besten können: töten.

Mit den Crips sind aber auch die Bloods und die Gangster Disciples mit in den Krieg gezogen. Auch sie wollen Kriegserfahrung, Drill und möglichst neue Gangmembers mit nach Hause nehmen. Dies schreit nach Krieg im Krieg und stellt fragen.

Offensichtlich sind Platoons (ein Zug in einer Kompanie) in einigen Kampfeinheiten mit Gangmitgliedern besetzt und werden als eigentliche Gang geführt. Verheerend, denn der Bandenkrieg ist so brutal, dass der Krieg sich gegen die eigenen Truppen wenden kann. Friendly fire! Truppenteile die aus eigenen Reihen angegriffen und getötet werden.

Gründer der Crips Hingerichtet

Krieg

Klubdrogen für Pentagon’s Urban Warfare

Stephan Fuchs – Angel Dust, LSD, THC, Acid, Special K, Valium, Fentanyl, GHB und verschiedene Spielrichtungen der Partydrogen stehen dem Pentagon für den “Low Intensity Krieg” bereit. Unter den Bezeichnungen “Off the Rocker” und “On the Floor” wurden die ruhigstellenden und euphorisch wirkenden Drogen, die vor 55 Jahren unter dem Programmnamen MK-Ultra von der CIA für den Einsatz entwickelt wurden dem Militär zur Weiterentwicklung abgegeben. Die Drogen sollen im urbanen Gelände zum Einsatz kommen. Sponsor ist ausgerechnet das amerikanische Justizministerium.

Das Chaos brechen
Im Jahre 2015, werden Städte mit über 10 Millionen Menschen zu Megacities, in denen Gewalt, organisiertes Verbrechen, ethnische Konflikte, terroristische Banden und gewalttätige Demonstrationen an der Tagesordnung sein werden. Das Chaos wird kaum unter Kontrolle zu halten sein. So und ähnlich sieht es ein Report mit dem Titel: Global Trend 2015, der vom „National Intelligence Council“ bereitgestellt und von der „Central Intelligence Agency“ publiziert wurde. Man geht davon aus, dass in solchen Ballungszentren nicht nur eine rigorose Verarmung vor sich geht, sondern regelrechte Schlachten wüten werden.


Das Gespenst aus der Flasche befreit

Das Interesse neuer Kampfstoffe, der so genannten „Non-Lethal-Weapon“ (nicht tödliche Waffen), wurde bereits in den 80er Jahren vom ehemaligen Kommandanten der Green Berets in Vietnam und Oberst a.D. John Alexander geweckt. Der Begriff „nichttödlich“ ist hierfür allerdings irreführend, da vier von hundert betroffenen an den direkten Folgen sterben können und gesundheitliche Schäden nicht einberechnet sind. Im Dezember 1980 publizierte Alexander einen Artikel im U.S. Armee Magazin “ Military Review“ unter dem Titel: „The New Mental Battlefield“. In diesem Artikel spricht Alexander über die Möglichkeit, dass Telepathie gebraucht werden könnte um das Hirn des Gegners zu beeinflussen und somit über Distanz Krankheit und Tod auszulösen. Dieser Artikel weckte unweigerlich die Interessen einiger Generäle, die ihn ermutigten sein Studium zu vertiefen. Nachdem sich Colonel Alexander 1988 von der Armee offiziell verabschiedete um in Pension zu gehen, begann er an den „Los Almos National Laboratories“ seine Arbeit weiter zu verfolgen und arbeitete unter anderem mit Janet Morris, Direktorin sowie CEO der oben erwähnten Firma „M2 Technologies Inc.“, zusammen.

Laut einem 700.000 US-Dollar schweren Vertrag (DAAE-30-01-C-1077) vom 28. Juni 2001 entwarf die Firma „M2 Technologies“ in West Hyannisport, Massachusetts, drei funktionsfähige Exemplare einer 81mm Granate. Die Projektile sind darauf ausgelegt, vom 81mm Standardmörser der US-Militärs mit einer Reichweite von 2,5km abgeschossen zu werden und sind für die Ausbringung chemischer Waffen geeignet. Nach dem Vertrag müssen die Granaten mit einer „adäquaten Ladung für einen sichtbaren Effekt“ ausgestattet sein.“

Janet Morris war zu dieser Zeit Forschungsdirektorin des „U.S. Global Strategy Council“ (USGSC) und Sciencefiction Autorin mehrerer Bücher. Das USGSC ist ein unabhängiger rechtskonservativer think-tank der 1981 von ranghohen US Militärs wie General Maxwell Taylor und Dr. Ray Cline, dem ehemaligen CIA Direktor, als Strategisches Institut für Langzeitstudien gegründet wurde. Nicht nur Janet Morris, sondern auch ihr Mann Chris Morris, ebenfalls Direktor von „M2 Technologies Inc.“, war aktiv in diesem think-tank als Forschungsdirektor tätig und von 1989- 1994 direkt Dr. Cline unterstellt. Von 1991–1992 war er Direktor des „U.S. Global Strategy Council“ für die „Non-lethality Policy Review Group“.[5] Das Institut tätigte rege Lobby Arbeit bei wichtigen amerikanischen Laboratorien, großen Verteidigungsfirmen, und wichtigen Militär- sowie Geheimdienst Offizieren. In einem Memorandum, datiert auf den 10. April 1991 mit dem Titel „Do we need a Non-lethal Defense Initiative?”, schrieb Paul Wolfowitz, an den damaligen Verteidigungsminister und jetzigen Vizepräsidenten Dick Cheney: „Eine amerikanische Führung in der Non-Lethal Technologie wird unsere Optionen vergrößern und unsere Position in der Zeit nach dem kalten Krieg verstärken. Unsere Forschungsanstrengungen müssen somit unbedingt vergrößert werden.“

Somit war das Fenster für nahezu unbegrenzte Forschungsgelder geöffnet. Die neue Militäroption ebnete der seltsam gemischten Truppe aus Schriftstellern und Militärs den Weg zu den US-Atomwaffenlaboratorien von Los Alamos, Oakridge und Lawrence Livermore, die seit dem Ende des kalten Krieges verzweifelt nach neuen Aufgaben suchten. An verschiedenen Universitäten und speziell hierfür eingerichteten Denkfabriken wurden Ideen gesammelt und Forschungen mit zum Teil skurrilen Resultaten getätigt, die den Sciencefiction Filmen in nichts nachstehen. Es wurden Ultraschall-waffen, Lasergeräte, Hologramme, Elektromagnetische Pulswaffen, Varianten von Netzgranaten mit klebrigen Substanzen, nichttödliche Splitterminen, psychoaktive Wirkstoffe zur Aufstandsbekämpfung die starke Schmerzen, zeitweiliges Erblinden, Erbrechen oder Erstickungsgefühl verursachen oder Lethargie, Erschöpfung und Glücksgefühle erzeugen, Schmierstoffe die allerlei Fahrzeuge außer Gefecht setzen, nichttödliche Minen die bei Auslösung eine Drahtbarriere entfalten sowie Lärmbomben, Schallkanonen und ähnliches entwickelt und zum Teil getestet.


Madmax um die Ecke im Kampf um die Strasse

Oberst Alexander ging sogar soweit, regelrechte Jedi- Projekte und auf paranormale Forschung spezialisierte Institute zu eröffnen. Das wohl bekannteste von ihnen war das noch immer aktive „Psy-Tech“ Institut, das mit der geheimen Welt der Militärspionage betraut war. Geeignete Personen, zumeist Angehörige der Special Forces wurden aus deren Körper gedrängt, um Informationen des Gegners auf medialem Weg einzusehen. Selbst im Golfkrieg gegen den Irak, versuchten die New Age Warrior Saddam Hussein mental zu beeinflussen.

Das „New Mental Battlefield“ fand seinen Weg in die weniger exotische Realität der Strategischen Denker. Aus ihrer Sicht musste sich die Militärtaktik, mit den neuen Aufgaben und Schwierigkeiten der Zukunft auseinander setzen.

„The Age Of Chaos“…
…nennt Janet Morris die prognostisierte Zukunft. Der Zweifrontenkrieg, der sich auf einem Schlachtfeld mit zwei sich bekämpfenden und in Uniform stehenden Armeen beschränkte nahm im ersten telemedialen Krieg, dem Golfkrieg von 1991, definitiv seinen Abschied. Die folgenden Kriege, wie zum Beispiel Bosnien, Kosovo, Mogadischu und jetzt der weltweite Anti-Terror Krieg, verlangen ganz neue Taktiken und Einsatzwaffen. Der Feind ist nicht mehr eine geschlossene Armee, sondern mehr und mehr paramilitärische Einheiten, Banden, Warlords und Zivilisten. Die Front offenbart sich zunehmend interdimensional. Zudem stellen sich die Militärs und Sondereinheiten der Polizei immer mehr auch auf Operationen gegen die zivile Bevölkerung ein: Massendemonstrationen, Massenbewegungen von Flüchtlingen, terroristische Extremisten.

Die von den think-tanks erarbeiteten Szenarios bringen einseitige Lösungen. Nicht etwa eine Wurzelbehandlung um dem Desaster von Grund auf bei zu kommen. Aus sämtlichen Szenarios geht hervor, dass die westliche Welt und ihnen voran die U.S.A. ihre Dominanz erweitern, Ressourcen weiter abbauen und somit das Ungleichgewicht rapide weiter peitschen werden. Die militärische Gewalt wird als simpelste, aber wohl profitabelste Lösung weiter entwickelt um die erwarteten Ausschreitungen in Kontrolle zu halten. Janet Morris nennt es „Weapons of mass Protection“, Waffen zum Schutz der Massen, was eigentlich ganz human klingt. Nur in keinem der von Fachleuten, Strategen und Sciencefiction Autoren geschriebenen Reports taucht die Frage auf, was geschehen wird wenn das demokratische System zerbröselt und ein kleiner Herr mit lustigem Schnauzbart das politische Parkett betritt.

Der Duft aus dem die Träume sind
Ein 50 Seiten umfassender Bericht des „College of Medicine“ vom „Applied Research Laboratory“ ARL in Pennsylvania vom 3. Oktober 2000 schreibt unter dem Titel: „The Advantages and Limitations of Calmatives for use as a Non-Lethal Technique” eine fundamentale Einführung in die Welt der illegalen Drogen und der psycho-pharmakologischen Waffen. Deren vor und nachteile in einem Srassenkampf werden darin akribisch analysiert. Einige der in dem Report geschilderten Techniken wurden bereits auch im Anti-Terror Krieg eingesetzt.

Die Drogen müssen schnell, innert Sekunden, effektiv, nicht abhängig von Körpermasse und Vitalität, alte und junge gleichermaßen und für einige Minuten wirken und somit eine große Masse kampfunfähig machen. Es wird darauf hingewiesen, dass genügend Sanitäter zur Stelle sein sollten, um Drogenbedingte Schockzustände, hysterische oder epileptische Anfälle, wie sie bei Drogenkonsumenten oft bei zu gutem Stoff zu beobachten sind, zu behandeln. Es wird weiter darauf hingewiesen, dass darauf zu achten sei schwere Verwundungen oder indirekte tödliche Verletzungen zu vermeiden, denn bei einigen könnte der Kopf wohl mit voller Wucht auf den Gehsteig klatschen.

Das ARL Team verlangt die Realisation Waffenfähiger psychiatrischer und betäubender Pharmazeutika, wie auch illegaler „Club Drogen“, so zum Beispiel MDMA ähnliche Substanzen oder die „date rape drug“ GHB. Laut dem Report könnten die Substanzen „über Trinkwasser, über die Haut, Aerosole Spraysysteme via Atemwege, oder Drogen gefüllte Gummigeschosse“ eingesetzt werden. Weiter dachte man daran, die Technik bei „hungrigen Flüchtlingen mittels Lebensmittel, revoltierenden Strafgefangenen, aufgebrachten Bevölkerungen und in Geisel Situationen“ anzuwenden.

Die Drogen, teils synthetische, teils natürliche, sind Opiate (Morphin ähnliche Drogen), Valium, Antidepressiva wie Prozac und Zoloft, geeignete Neurotransmitter, die bei gesunden Personen Panik auslösen können, Phentanyl, das vom biologischen Effekt mit Heroin nicht zu unterscheiden ist und zum Tod führen kann. Auch die Drogen der Rave- und Nightclub Szene scheinen gut genug für den militärischen Einsatz. Unter diesen gelten den Militärs als besonders Einsatzfähig: Ketamine „Special K“, das Halluzinationen und Delirium verspricht, GHB (Gamma-hydroxybutate oder einfacher liquid ecstasy), das in der Szene viel bei Vergewaltigungen im Spiel ist und Rohypnol. Alle diese Drogen werden von den meisten Drogenpolizeien rund um die Welt verfolgt.

Eine andere Droge die auf nahezu perverse weise zweckentfremdet werden kann ist das Sedativ „Precedex“, das unter normalen Umständen in amerikanischen Spitälern bei intensiver Beobachtung zur Anwendung kommt. Der Report des ARL kam zu dem interessanten Schluss, dass „Precedex“ die Reaktion auf Elektroschocks vergrößerte. Offensichtlich kann die Droge bei Folter eingesetzt werden und verspricht hier eine Erfolgsvergrößernde Option.

Das Dokument, das auf geplante oder bereits durchgeführte Experimente an Menschen hindeutet, ist ein Vertrag zwischen dem „Joint Non-Lethal Weapons Directorate“ (JNLWD) und der „Marine Corps Research University“ (an der Pennsylvania State University) vom 29. Januar 2002. Laut Vertrag (M67004-99-D-0037//M9545002RCR2BC6) muss die Universität eine Bewertung der gegen Personen gerichteten Techniken durchführen und Expertenmeinungen einholen „über die geplanten und/oder durchgeführten Tests zu den Effekten auf Menschen (human effects testing)“. Ausmaß und Art dieser Experimente, die möglicherweise Tests von Bewusstseins verändernden und Schlaf oder Krämpfe auslösende Drogen an Freiwilligen einschließen, werden in dem Vertrag nicht weiter erläutert, ebenso wenig wie die institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen für derartige Versuche.

Gefangene als Opfer „Calmativer“ Zwangsbehandlung sind bereits öffentlich zugegeben worden: Die Taliban Krieger, die in das kubanische US Gefangenenlager in Guantanamo verfrachtet wurden, sind gewaltsam mit „Calmativen“ ruhig gestellt worden. Der ehemalige Kommandant des „JNLWD“ und jetzige „Penn State“ Direktor, Colonel Andy Mazzara bestätigte auch, dass ein wissenschaftlicher Berater die US Navy im Krieg gegen den Terrorismus unterstützt. Ein ausgezeichneter Ort für heikle Tests…

Partydrogen richtig gestestet
Just einige Wochen nachdem die brisante Meldung über amerikanische Forschungen publiziert und von einigen Staaten kritisiert wurde, übernahmen die „Todgeweihten der 29.Division“ mit dem 27 jährigen Kommandanten Movsar Barayev die Regie im ersten russischen Musical „Nord-Ost“, des Moskauer Dubrovkas Theater. Das Kommando kam mit der Option nach Moskau, sich und die rund 800 Geiseln in die Luft zu sprengen. Die Situation schien von Anfang an aussichtslos. Eine Erstürmung des Theaters kam nicht in Frage. Das ganze Haus wurde von innen vermint und 18 Frauen der Geiselnehmer waren bereit die um ihre Taillen befestigten Bomben jederzeit zu zünden.

Am dritten Tag wurde eine Option gewählt, die in der ganzen Geschichte terroristischer Geiselnahmen noch nie praktiziert wurde. Nicht tödliches Gas. Das Gas, so rechnete man, musste innert Sekunden wirken. Es musste trainierte und korpulente Menschen ebenso in die Knie zwingen, wie auch geruchlos und nahezu unsichtbar sein. Dann wurden riesige Mengen eines unbekannten Gases in hoher Konzentration über die Lüftungsschächte in das Theater gepumpt. Das Gas musste derart schnell und im ganzen Raum verteilt werden, dass die Suizid Bomber keine Chance hatten ihre TNT Bomben zu zünden. Einige der Geiseln, die von drei Tagen psychologischem Stress und Physisch durch wenig Nahrung und Wasser geschwächt waren, hatten keine Chance. Ein einkalkuliertes Todesurteil. Verheerend für die Opfer war die katastrophale medizinische Versorgung. Die von den amerikanischen Szenarien berücksichtigte Weisungen an die Einsatzleiter genügend Hilfspersonal und Gegenmittel bereit zu halten wurde fatal vernachlässigt. Ein Heer von Notfallärzten hätte bereitstehen müssen.

Menschen die offensichtlich noch geatmet haben setzte und stellte man in die Busse, Köpfe verdreht nach hinten gekippt, zusammen-gesackt sitzend. Die Leute klatschen also wirklich weg. Bewusstlos, kollaborierend, am eigenen Erbrochenen sterbend, karrte man die Leute in die Spitäler. Keiner der Ärzte wusste bescheid. Offensichtlich waren die Spitäler auf Sprengopfer und Brandopfer vorbereitet, aber nicht auf Gasopfer.

Bis jetzt ist nicht restlos geklärt was für Stoffe eingesetzt wurden. Mutmaßungen über den geheimnisvollen Stoff reichten von Lachgas bis zum Nervenkampfstoff Sarin, vom Narkosemittel Halothan bis zu BZ, ein Stoff der in den achtziger Jahren in der Sowjetunion entwickelt wurde. Der russische Gesundheitsminister Yuri Shevchenko sagte in einem offiziellen Statement es wäre das Opiate Narkotika Fentanyl. Fentanylderivate sind allerdings keine Gase sondern Feststoffe. Was die zweite Substanz war, teilte er nicht mit. Deutsche Mediziner, die Heimkehrende Opfer untersucht haben, fanden auch den Stoff Halothan in Blutproben. Für die Ärzte ist eine Therapie somit schlicht nicht möglich und bereits kamen entlassene Patienten mit Atmungsbeschwerden und neurologischen Problemen in die Kliniken zurück. Moskau schweigt trotzdem. Zu offensichtlich ist, dass in geheimen Städten wie Arzamas 16 oder dem Karpov Institut über Jahre hinweg an solchen Chemikalien geforscht worden ist.

Trojanisches Pferd
Die Situation ist paradox; amerikanische Truppen marschieren in islamische Länder ein, um deren verbotene Chemiewaffenproduktionen zu verhindern, aber Zuhause haben wir eine ganz ähnliche Küche. Jan van Aken vom deutschen Büro des Sunshine Projects, meint hierzu: „Die US-Regierung hat bei Abrüstungsverhandlungen anderen Ländern Verstöße vorgeworfen. Wir haben es schriftlich, dass die britische Regierung im JNLWD-Programm einen Verstoß gegen das Chemie Waffen Übereinkommen sieht. Das wird jedoch nur hinter verschlossenen Türen so geäußert. Die europäischen Regierungen müssen jetzt auch in aller Öffentlichkeit das amerikanische Programm kritisieren. Wer schweigt, macht sich mitschuldig.“

Recht hat er. Leider jedoch, ist es wohl kaum im Interesse der westlichen Staaten, vor allem im Bereich der nicht-tödlichen Waffen, sich von den Segnungen der Aufstandbekämpfung zu distanzieren. Jedes Jahr Davos, jedes Jahr die 1.Mai Schlacht in Berlin, immer wieder Paris, Rom, Heiligendamm, von den Schlachten in Dublin, Palästina, Jakarta, Tschetschenien und Islamabad ganz zu schweigen. Niemand will sich die Optionen darauf verbauen den sich entwickelnden Sturm nicht im Griff zu haben.

Militärische Operationen in militärischen Nicht-Kriegs-Konflikten (military operations other than war) und militärische Operationen in urbanen Gebieten (military operations in urban terrain), sowie die Erörterungen über NLW Tauglichkeit in Anti-Terror Einsätzen als auch bei der Aufstandsbekämpfung wird die Zukunft sein.

Operation Garden Plot – The United States Civil Disturbance Plan 55-2
Weiterführende Literatur: ‘Off the Rocker’ and ‘On the Floor’: The Continued Development of Bio

Krieg

Amerikaner verhaften Iraner in Bagdad

Stephan Fuchs – Iran hat offiziell gegen die Verhaftung einer iranischen Delegation in Bagdad protestiert. Der iranische Aussenminister hat den Schweizer Botschafter aufgefordert eine Protestnote zu überreichen und eine amerikanische Erklärung zu fordern. Die Schweiz tritt seit Jahren als Mittler zwischen den zwei Staaten auf.

Laut iranischer Erklärung war die iranische Gruppe in Bagdad für Verhandlungen zum Bau eines Elektrizitätswerkes vor Ort und dem iranischen Energieministerium unterstellt. Die Männer wurden von amerikanischen Truppen in Handschellen und Augenbinden aus dem Sheraton Hotel im Zentrum er Stadt geführt worden. Die acht Männer wurden wieder freigelassen.

Amerika zeigt sich von der nervösen Seite. Das Kriegskabinett in Amerika vermutet, dass die Aufständischen im Irak durch iranische Kräfte ausgebildet, finanziert und mit Waffen versorgt werden. Für Bush keine Frage: „Iran muss diese Aktionen, die gegen uns gerichtet sind stoppen. Wenn sie es nicht tun, werde ich gegen Iran in Aktion treten.“

Das Iran Dossier
CIA hires terrorist group to operate inside Iran
Iran baut intelligente Bomben, Bush sieht nuklearen Holocaust
US preparing ‚massive‘ military attack against Iran
Iranian government clandestinely supporting Taliban

Krieg

Iran baut intelligente Bomben, Bush sieht nuklearen Holocaust

Stephan Fuchs – Iran hat die Serienproduktion von „intelligenten“ lasergelenkten Fliegerbomben mit der Bezeichnung „Kased“ „Botschafter“ in die Wege geleitet. Mit den 909 Kilogramm schweren Bomben, die von Spezialisten entwickelt wurden, sollen die von Amerika gekauften US-Flugzeuge F-4 und F-5 ausgestattet werden, mit denen die iranische Luftwaffe interessanterweise ausgerüstet ist.

Irans Verteidigungsminister Mohammad Nadjar sagte in seiner Stellungnahme, die neue Bombe sei die weltweit präziseste und habe eine enorme Zerstörungskraft. Die Bomben können gegen Wirtschaftsinfrastruktur und strategische Objekte des Feindes eingesetzt werden, hieß es. Das freute auch Bush: Vor Armeeveteranen in Reno im US Bundesstaat Nevada sah er bereits den „nuklearen Holocoust“. Wieder drängen alle Zeichen auf Krieg.

Bush will seinen nuklearen Holocaust
Bush richtete in Reno erneut scharfe Vorwürfe an den Iran. Die Führung in Teheran verkörpere und unterstütze den schiitischen Extremismus. Der Iran sei weltweit der führende Staatssponsor für Terrorismus, sagte Bush. Außerdem liefere der Iran den radikal-islamischen Taliban-Milizen in Afghanistan Waffen, die für Angriffe auf US-oder Nato-Truppen genutzt werden könnten. Ausserdem würden erste Bewegungen in Richtung Demokratie gewaltsam umgedreht. Die USA wollten sich deshalb weiterhin für Gerechtigkeit, Menschenwürde sowie Menschenrechte im Nahen Osten einsetzen.

Wie Larisa Alexndrovna heute berichtete, erhärtet der publizierte Bericht „Considering a war with Iran: A discussion paper on WMD in the Middle East“ von Dr. Dan Plesch und Martin Butcher die Befürchtungen, dass amerikanische Bomben ohne Vorwarnung Irans Nukleareinrichtungen zum Ziel haben könnten. Die Arbeit von Dr. Plesch und Butcher analysierte Open Source Informationen und kommen zum Schluss, dass das amerikanische Militär für einen massiven Schlag positioniert ist. Was noch fehlt ist der entscheidende Grund, diese werden mit Hochdruck fabriziert.

Das Iran Dossier
US preparing ‚massive‘ military attack against Iran
Iranian government clandestinely supporting Taliban

Krieg

US preparing ‚massive‘ military attack against Iran

Larisa Alexandrovna and Muriel Kane – „The U.S has the capacity for and may be prepared to launch without warning a massive assault on Iranian uranium enrichment facilities, as well as government buildings and infrastructure, using long-range bombers and missiles, according to an analysis paper.

The paper, „Considering a war with Iran: A discussion paper on WMD in the Middle East“ – written by well-respected British scholar and arms expert Dr. Dan Plesch, Director of the Centre for International Studies and Diplomacy of the School of Oriental and African Studies (SOAS) at the University of London, and Martin Butcher, a former Director of the British American Security Information Council (BASIC) and former adviser to the Foreign Affairs Committee of the European Parliament – was exclusively provided to RAW STORY late Friday under embargo.

„We wrote the report partly as we were surprised that this sort of quite elementary analysis had not been produced by the many well resourced Institutes in the United States,“ wrote Plesch in email on Tuesday.“

„Most significantly, Plesch and Butcher dispute conventional wisdom that any US attack on Iran would be confined to its nuclear sites. Instead, they foresee a „full-spectrum approach,“ designed to either instigate an overthrow of the government or reduce Iran to the status of „a weak or failed state.“ Although they acknowledge potential risks and impediments that might deter the Bush administration from carrying out such a massive attack, they also emphasize that the administration’s National Security Strategy includes as a major goal the elimination of Iran as a regional power.“

„Former CIA analyst and Deputy Director for Transportation Security, Antiterrorism Assistance Training, and Special Operations in the State Department’s Office of Counterterrorism, Larry Johnson, does not agree with the report’s findings.

„The report seems to accept without question that US air force and navy bombers could effectively destroy Iran and they seem to ignore the fact that US use of air power in Iraq has failed to destroy all major military, political, economic and transport capabilities,“ said Johnson late Monday after the embargo on the study had been lifted.

„But at least in their conclusions they still acknowledge that Iran, if attacked, would be able to retaliate. Yet they are vague in terms of detailing the extent of the damage that the Iran is capable of inflicting on the US and fairly assessing what those risks are.“‚

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They still need a trigger,’ former official says
Raw Story: US has been covertly arming Gulf States since 2004, officials say