kriminalitaet

Es war einmal eine Arbeiterbank in Wien

Dr. Alexander von Paleske —- 29.6. 2007 — Unser Ausflug in die Skandallandschaft der österreichischen Banken, der sich ausschließlich mit der Hypo-Alpe Adria beschäftigte, kann nicht abgeschlossen werden, ohne einen Blick auf den zweiten großen Skandal zu werfen, den mit der Bank für Arbeit und Wirtschaft. Das soll nicht heißen, dass die Alpen-Republik nicht noch weitere Skandale zu verdauen hat, aber dies es sind die größten und die meist diskutierten.

Wie alles anfing
Begeben wir uns also in die Seitzergasse in Wien, zum Hauptquartier dieser Bank, einstmals von dem ehemaligen Marxisten und späteren Staatskanzler und Sozialdemokraten Karl Renner im Jahr 1922 gegründet; dort sollten sich die Arbeiter günstige Kleinkredite beschaffen können und nicht von der Benutzung kapitalistischer Einrichtungen abhängig sein. Der Vorläufer war der Kreditverband der österreichischen Arbeitervereinigungen. Auch in der Bundesrepublik Deutschland gab es ähnliche Einrichtungen, genannt sei die Bank für Gemeinwirtschaft, eine Gewerkschaftsbank und einstmals viertgrößte Bank der Bundesrepublik, bevor sie Mitte der 80er Jahre durch Misswirtschaft in die roten Zahlen abrutschte und schließlich als selbständige Bank verschwand.

Nachdem die Nazis in Österreich die Arbeiterbank aufgelöst hatten, entstand sie nach dem 2. Weltkrieg erneut als Bank für Arbeit und Wirtschaft AG (BAWAG). Die BAWAG hatte, als “Bank der kleinen Leute” einen großen Kundenkreis und durch die Streikgelder der Gewerkschaften, die dort Mehrheitsaktionär waren, eine solide Grundlage. Das sollte sich jedoch grundlegend ändern, denn jetzt machte sich der Gierfaktor allenthalben breit, mit dem es zunächst hoch hinaus ging, bevor dann der geschickt verschleierte Absturz kam.

Die flotten Flöttls – oder: Wenn der Vater mit dem Sohne.
Walter Flöttls begann seine Karriere noch in den geruhsamen Zeiten der BAWAG. Stetig stieg er von 1950 an die Stufenleiter in der Bank herauf, bis er 1981 Vorstandsvorsitzender wurde. Diese Geruhsamkeit redete ihm offenbar sein Sohn Wolfgang aus. Der hatte nicht nur in Österreich das Recht studiert, sondern sich auch an der London School of Economics und an der Harvard Universität in den USA weitergebildet.

Und da die Kassen der Bank mit Arbeitergeldern gut gefüllt waren, sollte das Geld jetzt erst einmal richtig in Schwung gebracht werden; nicht läppische Kreditzinsen, sondern satte Spekulationsgewinne bei denen der Sohn als Vermittler natürlich auch ordentlich mitverdienen sollte. Also ab in die Karibik in das Paradies der Briefkastenfirmen! Zum Beispiel: Anguilla, wo hinter hochtrabenden Namen sich oftmals nicht einmal ein Büro befindet. Zwei Milliarden US Dollar erhielt der Sohn für das Handeln mit Swaps, etwas, was mehr mit dem Casino als mit solider Banktätigkeit zu tun hat. Und weil der Vater Flöttl offenbar den Sohn als Teil von sich ansah, wurde natürlich der Aufsichtsrat auch nicht informiert. Das Swapsen fing erstmals im Jahre 1987 an und ging bis 1994 gut – im Bermudadreieck verschwindet ja auch nicht jedes Schiff. Aber die Öffentlichkeit war empört, dass die Arbeiterbank sich an diesem Casinokapitalismus beteiligte, steuerfrei versteht sich.

Ein Sturmtief im Bermudadreieck
Der Vater zog 1995 in den Ruhestand, aber der Nachfolger Helmut Elsner, zur Zeit im Gefängnis zu erreichen, hatte offenbar Gefallen an dieser scheinbar unermüdlichen Gelddruckmaschine gefunden, und so ging es also wieder mit Wolfgang Flöttl und den Arbeiter- und Gewerkschaftsgeldern ins Bermudadreieck. Und dieses Mall erwartete das mit Geld beladene Schiff ein Sturmtief: Eine Milliarde Euro gingen über Bord bei riskanten Spekulationsgeschäften.

Nun folgte der zweite Teil des Schmierenstücks: Die Verheimlichung. Für diese Casinoverluste musste ja gerade gestanden werden, und das tat der österreichische Gewerkschaftsbund. Der opferte die Streikkasse. Rund 1 Milliarde Euro wanderten in Richtung Karibik schön versteckt hinter wohlklingenden Namen im Briefkastenformat und mit Hilfe einer Brokerfirma namens REFCO, geleitet von einem gewissen Herrn Philip Bennett. Im Jahr 2005 geriet dann der gute Freund REFCO bzw. Bennet in Schwierigkeiten.

Ein guter Freund
Das war nicht das Ende einer wunderbaren Freundschaft, sondern die Verlängerung. Denn jetzt gab die BAWAG dem Herrn Bennet bzw. seiner notleidenden Firma REFCO, die so schön bei der Verschleierung mitgemacht und mitverdient hatten, noch einen Kredit über 350 Millionen Euro, wenige Tage bevor REFCO zusammenbrach und erhielt dafür 34 Prozent der REFCO-Aktien als “Pfand”, wenige Tage später nichts mehr wert. Herr Bennett wanderte ins Gefängnis.

Aber damit nicht genug, denn jetzt rückten die anderen REFCO-Gläubiger der BAWAG auf die Pelle. Sie beschuldigten die BAWAG, bei REFCO mit im Buero bei dessen Betrugsmanövern gesessen und mitgemischt zu haben. Also, um das Problem loszuwerden: Nochmal zahlen, dieses Mal eine Milliarde Euro.

Die bayerische Landesbank, der jetzige Käufer der anderen Skandalbank, der Hypo Alpe, hatte sich offenbar rechtzeitig im Jahr 2004 von ihrem Aktienpaket getrennt.

„A Bank for Sale“
BAWAG war nun reif zum Verscherbeln. Und als Käufer trat eine Equity Firma namens Cerberus (zu Deutsch: Höllenhund) auf den Plan. Die Bank wurde sozusagen „verheuschreckt“. Die ganzen Details der chronique scandaleuse sollten nun im Untersuchungsausschuss des österreichischen Parlaments ans Tageslicht befördert werden. Dazu soll es aber nicht kommen. Denn das Ende der Ausschussberatungen wurde für den 2 Juli festgesetzt. Etliche Zeugen sind aber erst danach abkömmlich. Warum diese Eile?

Es bestehen vielleicht nicht grundlose Vermutungen, dass nicht alles Geld im Bermudadreieck über Bord gegangen ist, sondern ein Teil davon seinen Weg in die Alpenrepublik zurückgefunden hat, in diesem Fall in die Parteikasse der SPÖ. Und da die ÖVP sich mit einem ähnlichen Problem herumschlägt und Haider mit der Hypo-Alpe sowieso, sieht alles nach einer einverständlichen Skandalbeerdigung erster Klasse aus.

Wäre ja noch schöner, wenn man neuerdings auch noch die eigenen Skandale ausgraben muss! Nur die Grünen wollen weiter graben, aber haben nicht die Mehrheit, um das durchzusetzen.

Tu felix Austria ….. dupe

Die lange Reise der Finanzjongleure in den Knast
Jörg Haiders Hypo-Alpe (Skandalpe) auf dem Balkan
Der Fall Hypo-Alpe-Adria- Bank (Skandalpe) – Ein österreichisch-deutsches Schmierenstück.
Prostituierte, Parties, Pferderennen, Penny Stocks, Deutsche Bank in Toronto und Khashoggi
Söldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe
Adnan Khashoggi, Rakesh Saxena and the Spiderweb

kriminalitaet

Hypo-Alpe-Adria – A Bank-Scandal in Austria

Dr. Alexander von Paleske – 22 June 2007 — A Scandal is presently rocking Austria, involving Austria’s fifth largest Bank, the Hypo-Alpe-Adria, which was recently bought by the German bank “Bayerische Landesbank”, owned by the German state of Bavaria. The majority shareholder was up to then the Austrian county of Carinthia/Kaernten, whose governor is Joerg Haider, ultra right winger and well known for his praise of Adolf Hitler’s labour market policies and his derogatory remarks about foreigners as well as asylum seekers.

When in 2000 his Party, the FPOe or so called Liberal Party of Austria formed a coalition government with the OeVP, Israel recalled it’s ambassador from Vienna and the European Union reduced it’s contacts to Austria to a minimum. So what are the scandals, rocking this bank now?

Let’s start in the US in the year 1993.
A man by the name Robert Mc Farlane, security adviser to former US President Ronald Reagan at the time of the Iran-Contra scandal and now adviser to the mercenary company AEGIS, headed by Tim Spicer, on a Pentagon contract in Iraq, was with others founding a bank by the name of Czech Industries. The company was in 1996 merged with a company Eastbrokers International, in which a certain Wolfgang Koessner from Vienna became a shareholder,

Koessner brought with him a Bank in Austria by the name of WMP AG, which was now merged with Eastbrokers to be named Global Capital Partners. However disagreement led Koessner to disengage from Global Capital Partners and after the Global Capital Partners issued more shares, Koessner lost control of the WMP Bank and became a minor shareholder. Noteworthy is the fact, that Czech industries was majority owned by Stratton Oakmont, a broker house, headed by the „Wolf of Wallstreet“, made famous by actor Leonardo di Caprio, that was closed by the Securities and exchange commission because of fraud.

Minority shareholder at the WMP-Bank, that was now re-named “General Commerce Bank”, was the Hypo-Alpe-Adria Bank.

Koessner did a lot of work to establish the relationship with this bank, before he lost control at the WMP. As a result, Hypo-Alpe-Adria Bank sold shares and bonds of Global Capital partners to it’s customers, worthless shares as it would turn out and many of the customers now suing the bank.

A crack crew arrives
Koessner, no longer in control, had to witness, that a crack crew appeared in 2000 at the WMP Bank for a “turnaround”, however not for better, but for worse. The crack crew comprised:

1. Regis Possino, former US lawyer:

– Arrested after he tried to sell in 1978 Cocaine to undercover agents.

– Tried also to land a deal over the monthly sale of Cocaine at a street value of 680.000 US Dollars

– Tried to sell stolen bonds to the public.

– Arrested during his trail because he tried to influence one member of the jury.

– Disbarred as a lawyer in 1984 because of his criminal record.

– In 1996 again sentenced for stock fraud.

2. Amador Pastrana, Filipino king of the “boiler rooms”. He allegedly commandeered at least t 100 boiler rooms. Offices, where fraudulent telemarketing of worthless shares is organised from.

3. Sherman Mazur, US citizen, convicted in 1993 in Arkansas for severe cheque fraud and sentenced to five years imprisonment. Allegedly authorised, while in prison, Amador Pastrana to continue with his fraudulent activities.

4.Raoul Berthaumieu,Canadian of Belgian origin, alias Raoul Berthamieu, alias Lee Sanders, convicted for cheque fraud in the US in 1991, met in prison Sherman Mazur, who allegedly taught him there a thing or two.

5. Adnan Khashoggi, international arms dealer and fraudster, involved in the Iran-Contra Scandal.

6. Rakesh Saxena, Indian, international megafraudster, , allegedly committed fraud at the Bangkok Bank of Commerce in the 90s together with the then CEO Krirkiat Jalichandra to the tune of 2,2, billion US Dollars and thus triggering the Asian Banking Crisis in 1997. Fled with allegedly 88 million US Dollars “pocket money” to Canada and continuing his fraudulent activities there from self paid house arrest. Extradition procedures (Thailand wants him) are lasting now already 11 years.

This crack crew, Saxena under house arrest via the phone, allegedly turned the WMP/General Commerce Bank in 2000 into a boiler room. The fraud allegedly amounted to 1 billion US Dollars. 1 billion in 1 year.

Dr. Kulterer, CEO of Hypo Adria until 2006, trusted Berthaumieu, the convicted fraudster, according to information he received from the police(The local police station?) an honest man ! The Hypo Alpe Adria Bank gave Berthaumieu several loans and tasked him to sort out “problems” at the General Commerce Bank. In late 2000 Berthamieu introduced Adnan Khashoggi to Dr. Kulterer and his team. A couple of months later, reacting to pressure from the FBI and SEC the General Commerce Bank was closed by the Austrian authorities. One would expect, that the day for departure or better sacking of Dr. Kulterer had arrived by now, however the clocks in Haider’s Kaernten/Carinthia are ticking in a different way.

A friend, a good friend
Kaernten/Carinthia was, as already mentioned, the biggest shareholder of Hypo-Alpe-Adria bank. And the Governor (Landeshauptmann) of Kaernten/Carinthia is Joerg Haider. Haider praised Dr. Kulterer as “Visionary” and “Austrias’s best bank manager ” Kulterer in return gave a loan to Haider’s then party, the FPOe, for expected election expenses until the year of 2013. Obviously the voters in Kaernten are “ownership” of his party and serving as a collateral. And Kulterer accompanied Haider on his trip to Libya in 2000 , and met with Gaddafi, when Libya and Gaddafi were still part of the “axis of evil”.

Ed Fagan comes on stage
In 2003, however, Ed Fagan, US Star-lawyer entered the stage and took Kulterer and his Bank to court. He accused them of Insider trading, fraud and falsifying balance sheets. Kulterer in return lodged a complaint with the state prosecutor in Austria, accusing Ed Fagan of blackmailing.

14 days in 2004
In 2004 Dr. Kulterer could prove, what a visionary he was. His bank started trading in Swaps and within 14 days lost 328 million Euro. His bank managers then allegedly tried to hide the loss in the balance sheet by stretching it over several years, a criminal act which came under the spotlight now in a parliamentary subcommittee of the Austrian parliament. And he allegedly informed the supervisory board only six months later.

And when the bank ran short of the legally required capital, the bank allegedly issued shares and sold them to customers, giving them at the same time loans in order to buy them , the loan supplied from a subsidiary of the bank in Liechtenstein, re-routing then the money via Virgin Islands back to Austria. A carousel as a money spinner.

Dr. Kulterer had to vacate his position as CEO however was immediately installed as head of the supervisory board, the visionary became the controller. Haider wanted to park him there for a while, and then put him back as CEO. And Kulterer was, in view of his performance at the Hypo-Alpe offered and he accepted the job of the head of the Flick Foundation and the manager of the Flick money.

As a remainder: Friedrich Flick was a convicted war criminal in the Nuremberg trials and became later on a billionaire and one of the richest, if not the richest man in post war Germany.
His son, Friedrich Karl Flick, regarded the inheritance tax, which his heirs once would have to pay as too high in Germany and emigrated lock stock barrel before his death to Austria.

A former Croatian General
In April this year, the former Croatian General Vladimir Zagorek was arrested in Vienna on request of the Croatian government. He is accused of embezzlement of state money and money laundering. He was a prominent customer of the Hypo Alpe-Alpe Adria Bank, which is now also under investigation for alleged money laundering. And last week the weekly DIE ZEIT reported yet another scandal involving the bank, this time in Istria/Croatia, where large tracks of pristine state land were bought at low prices and then sold with a 200 fold price increase, after the land was subdivided into plots in collusion with the local authorities, many of them now behind bars.

A Bank on sale
The Hypo-Alpe Adria Bank was supposed to be floated on the stock market this year, however this became impossible in view of the scandals. So Dr. Kulterer was actively looking for a buyer and found the Bavarian“Landesbank” (county bank) 100% owned by the state of Bavaria/Germany as being very interested.

So Haider flew on 16.th of May 2007 to Munich to seal the deal. He was not only met by the CEO of Bayerische Landesbank, Werner Schmidt, but also by the Bavarian Finance minister Kurt Faltlhauser and Home Affairs Minister and future Prime minister of Bavaria, Guenther Beckstein. They did, what the European Union refused to do, to negotiate with and thus uplifting the reputation of Haider. And they were not only meeting him, but also exploring ways to strengthen the ties between Bavaria and Kaernten.

Insider Trading?
The sale of the Bank went ahead not without another suspected scandal: Insider Trading. An investment Company headed by Tilo Berlin, the Berlin AG, , where the Flicks had also invested their money, bought in January, when the negotiations started with Bayerische Landesbank, 4% of the shares, and another 10%, when the negotiations were coming to a close. These shares were now sold to Bayerische Landesbank with 50% gain, 148 million Euro profit, and cash to carry in less than 6 months. If this is not Insider trading, what is it? However there are more scandals connected with this bank.

A Jewish family and a plot in Belgrade
On 22.April 2005 the Hypo Alpe announced, that they had acquired for 20 million Euro from the state prime land in Belgrade’s city centre. What the Hypo Alpe regional representative did not tell was, that this plot has a history. It was called “Three Tobacco Leaves” and was owned for generations by the Jewish family Galich. Two of the family member were killed in 1944 by the SS when they tried to defend the building against German troops, on the retreat, who wanted to blow up the building, which they eventually did. Immediately after the Germans had left, the Galich family rebuilt the Three Tobacco Leaves Building, however were later expropriated by the Tito government of Jugoslavia.

The Galich family emigrated to the US.
The building was eventually torn down by the Milosevic Government of Serbia. Potential buyers were advised by the Galich family, that they intend to reclaim the plot from the state, and thus no buyers came forward until eventually the Hypo-Alpe-Adria Bank entered the stage.

Totally disregarding the interests of the Galich family and the history of the plot and it’s former buildings on it,, they grabbed the plot. However protests against this ridiculous grabbing mounted and in May 2005 several hundred people, some of them Holocaust survivors, demonstrated in front of the Hypo-Alpe dependance in Belgrade. The local newspapers, reporting about the scandal, asked, whether the Hypo Alpe had learned nothing from the scandal around the Croatian ski-athlete Ivica Kostelic in 2003.

A Ski athlete named Kostelic
Kostelic was sponsored by the Hypo-Alpe Adria Bank, better named Scandalpe or Skandalpe. He became not only famous for his skiing performance, but also for his remarks about Nazi-Germany similar to Joerg Haider, Governor of the Austrian county of Kaernten which owned half of the shares of the Hypo Alpe bank. Haider, similar to Kostelic also became famous for his praise of Nazi Germany’s labour policy, recommending it as a good example to Austria’s government. A few statements of Kostelic in 2003:

The Nazi-System was a healthy system for an ambitious person

Before a start to one slalom, he felt well prepared like a German soldier on the 22nd June 1941 (the day, Hitler attacked the Soviet Union)

The Nazi Regime equals to 2000 years of Roman history, compressed into 12 years

The Communists were worse than the Nazis, because under Nazi rule one could pursue a career.

He was excited when watching in a movie the attack of the Nazi airforce on Britain, the so called Battle of Britain.

As a remainder: England was at that time alone in it’s fight against Adolf Hitler’s army. In a heroic performance the British pilots pushed back Hitler’s air force. Their performance was acknowledged in Churchill’s historic speech in the commons “never before in history owed so many so much to so few”. One would have expected, that the Hypo-Alpe-Adria bank would have immediately cancelled the sponsorship. That did not happen, they were satisfied with a lukewarm apology from Kostelic.

What happened to the alleged WMP criminals?
Regis Possino is still in business. Last year he was with his company “Geneva Equities” on a “roadshow” in Asia and collected 28 million US Dollars money from investors. Geneva equities was also involved in a fake company by the name of “L-Air” supposedly to be an airline, however it’s planes never made it to the runway, only the money of the investors flew away-forever.

Sherman Mazur is busy in the US. He created a company with his children by the name of “Accu-Poll-Holdings”, and selling the shares via boiler-rooms, the usual story.

Adnan Khashoggi is allegedly in the United Arab Emirates and enjoying his retirement. Last year Deutsche Bank, Germany’s biggest bank, paid 350 million US Dollars in compensation for share fraud, in which both, Deutsche Bank and Khashoggi were involved, the Genesis Intermedia scandal.

Rakesh Saxena was last year put into prison, pending extradition to Thailand. In December he was freed as the extradition request from Thailand expired after 10 years. Good to be a rich economic refugee in Canada! He is now again in self paid house arrest and most likely doing, what he always did.

Raoul Berthaumieu did not get a good reputation either. If you put the name of his company, Pacific Federal SA into a search engine, plenty of warnings, not to do business with this company, are appearing.

linkHypo-Alpe-Adria-Bank (Scandalpe): Update of the Scandal
linkKilling the Journalist or: Sreten Jocic alias Joca Amsterdam – The bloody journey of a Mafia boss across Europe

Adnan Khashoggi, Rakesh Saxena and the Spiderweb
Jörg Haiders Hypo-Alpe (Skandalpe) auf dem Balkan
Neues von der Hypo-Alpe- Adria Bank (Skandalpe): Gewinne verheuschreckt, Verluste gekärntent, das Volk verhaidert
Der Fall Hypo-Alpe-Adria- Bank (Skandalpe) – Ein österreichisch-deutsches Schmierenstück.
Tilo Berlin und das schnelle Geld mit der Hypo-Skandalpe Bank
Hypo-Alpe wird zum Beckstein-Skandal
Jörg Haider: Rechtsaussen, Saubermann und Lügner – Hypo-Alpe letzter Teil
Haider und Khashoggi und das Spinnennetz internationaler Abzocke (1)
Haider, Kulterer und die Hypo-Alpe-Adria Bank (2)
Prostituierte, Parties, Pferderennen, Penny Stocks, Deutsche Bank in Toronto und Khashoggi
Söldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe
Haider und Khashoggi und das Spinnennetz internationaler Abzocke

kriminalitaet

Schwere Vorwürfe gegen die Hypo Alpe-Skandalbank (Skandalpe)

Dr. Alexaner von Paleske – Der Prüfbericht der österreichischen Nationalbank, dessen Details heute durchgesickert sind, erhebt schwere Vorwürfe gegen die Hypo-Alpe-Adria-Bank.

Die Vorwürfe lauten:
Geldwäsche
Unterhaltung von Geschäftsbeziehungen zu Briefkastenfirmen in Liechtenstein, wobei nicht bekannt war wer dahinter steckt. In einem Fall habe eine Person als Käufer und Verkäufer gezeichnet – in einer Person. Also ein klassiches In-sich-Geschäft.
Der zwingend vorgeschriebenen Meldepflicht bei Verdacht auf Geldwäsche sei die Bank nicht nachgekommen.
Insgesamt seien neun wesentliche Gesetzesverstoösse festgestellt worden.

So sieht es also aus, wenn der selbsternannte Saubermann Jörg Haider und sein Kumpel Dr. Kulterer in einer Bank das Sagen hatten.

Aber damit noch nicht genug

In einem investigativen Bericht für die Österreich-Ausgabe der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ wurde diese Woche nachgewiesen, wie auf der Halbinsel Istrien die Hypo-Alpe Hand in Hand mit einer kriminellen Mafia sich an Grundstücksspekulationen beteiligt hat. Naturschutzgebiete wurden billig gekauft und dann, wie bereits mit den Behörden abgesprochen, in Bauland umgewidmet. Anschliessend wurde alles weiterverkauft.

Die Profite lagen so um die 200%

Die meisten der Akteure sitzen mittlerweile in Kroatien im Gefängnis.Zuletzt wurde der ehemalige kroatische General Vladimir Zagorek in Österreich verhaftet, wir berichteten darüber. Und die Hypo-Alpe glaubte fein raus zu sein.

Wir haben seit Wochen die Skandale um diese Bank aufgedeckt. Jetzt wird alles zu einem Megaskandal.

Jörg Haiders Hypo-Alpe (Skandalpe) auf dem Balkan
Neues von der Hypo-Alpe- Adria Bank (Skandalpe): Gewinne verheuschreckt, Verluste gekärntent, das Volk verhaidert
Der Fall Hypo-Alpe-Adria- Bank (Skandalpe) – Ein österreichisch-deutsches Schmierenstück.
Tilo Berlin und das schnelle Geld mit der Hypo-Skandalpe Bank
Hypo-Alpe wird zum Beckstein-Skandal
Jörg Haider: Rechtsaussen, Saubermann und Lügner – Hypo-Alpe letzter Teil
Haider und Khashoggi und das Spinnennetz internationaler Abzocke (1)
Haider, Kulterer und die Hypo-Alpe-Adria Bank (2)
Prostituierte, Parties, Pferderennen, Penny Stocks, Deutsche Bank in Toronto und Khashoggi
Söldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe
Haider und Khashoggi und das Spinnennetz internationaler Abzocke

kriminalitaet

Jörg Haiders Hypo-Alpe (Skandalpe) auf dem Balkan

Dr. Alexander von Paleske

Ein Grundstück in Belgrad— 10.6.2007 —
Am 22.4. 2005 verkündete die Hypo-Alpe, sie habe für 20 Millionen Euro ein Grundstück in Belgrad von den staatlichen Behörden erworben. Was der Skandalpe-Vertreter vor Ort, Boris Ignjatovic, nicht erwähnte, war, dass es sich um ein Grundstück mit „Geschichte“ handelt, genannt: „Three Tobacco Leaves“, drei Tabakblätter. Es gehörte einst über Generationen der jüdischen Familie Galich. Zwei der Familienmitglieder kamen bei der Verteidigung des Gebäudes gegen Nazitruppen im Jahre 1944 ums Leben. Sie wurden von der SS erschossen.

Unmittelbar nach dem Krieg errichte die Familie Galich auf dem Grundstück unter großen Schwierigkeiten wieder ein Gebäude, bevor dann das Grundstück von Titos Regierung enteignet und das Gebäude abgerissen wurde. Das Grundstück blieb unbebaut und potentielle Investoren wurden von der Familie Galich kontaktiert und darauf hingewiesen, man wolle das Grundstück zurückverlangen. Die Investoren winkten daraufhin ab. Bis die Hypo-Alpe kam und sich das Grundstück schnappte, kurz bevor ein Gesetz zur Restitution verabschiedet werden sollte, das bei unbebauten Grundstücken die Rückgabe vorsah.

Womit die Hypo Alpe aber nicht gerechnet hatte, war der Sturm der Entrüstung, der dann losbrach und in einer Demonstration am 30.5. 2005, an der mehrere hundert Menschen teilnahmen, seinen Höhepunkt fand. Die Zeitungen fragten, ob die Hypo Alpe, die dort jetzt ein Hotel und Einkaufszentrum errichtet, Baubeginn diesen Sommer, nichts aus dem Skandal um den Ski-Athleten Kostelic gelernt habe.

Ein Skiathlet namens Kostelic
Der kroatische Ski-Athlet Ivica Kostelic wurde von der Hypo-Alpe gesponsert. Er hatte, wie auch Joerg Haider, Landeshauptmann Kärntens und damit Mehrheitseigentümer der Hypo-Alpe, der seinerzeit die hitlersche Arbeitsmarktpolitik als vorbildlich gelobt hatte, durch Nazi freundliche Äußerungen auf sich aufmerksam gemacht.

Ein paar Kostproben aus dem Jahre 2003:

Das Nazi-System sei ein gesundes System für einen ambitionierten Menschen;

Vor dem Start zu einem Wettkampf sei er vorbereitet gewesen wie ein deutscher Soldat am 22.Juni 1941 (Tag des Angriffs Hitlers auf die Sowjetunion);

Das Nazi-Regime sei 2000 Jahre römische Geschichte komprimiert auf 12 Jahre gewesen;

Die Kommunisten seien schlimmer als die Nazis gewesen, weil man unter den Nazis habe Karriere machen können;

Ein Film über den Angriff der Nazi-Luftwaffe 1940/1941 auf Großbritannien habe Begeisterung bei ihm ausgelöst.

Zur Erinnerung: England stand damals allein im Kampf gegen Hitler. In einem heroischen Kampf wehrten die britischen Piloten den Angriff der Nazi-Luftflotte ab. Dies führte zur Rettung Englands und wurde in der berühmt gewordenen Rede Churchills vor dem britischen Unterhaus gewürdigt: „Never in the field of human conflict was so much owed by so many to so few“

Man hatte erwarten können, dass die Hypo Alpe sofort diesen Kerl von der Liste der Gesponserten streicht, stattdessen akzeptierte man eine lauwarme Entschuldigung dieses „Vorzeigeathleten“.

Schöne Geschäfte in Kroatien
Schliesslich sei auch auf die Grundstücksgeschäfte in Kroatien verwiesen – ZEIT online http://www.zeit.de/2007/25/Istrien Wie die Kärntner Bank Hypo Alpe-Adria die istrische Riviera zu Geld machte – gemeinsam mit kroatischen Verbrechern .

Der Fall Hypo-Alpe-Adria- Bank (Skandalpe) – Ein österreichisch-deutsches Schmierenstück.</a>
Hypo-Alpe wird zum Beckstein-Skandal
Kroat-Rocker Marko Perkovic und die Hypo-Alpe-Adria Bank
linkEin kroatischer Rechtsrocker und die „Junge Freiheit“ in Deutschland
Kroatiens Rechts-Rocker Marko Perkovic – im Ausland unerwünscht
Prostituierte, Parties, Pferderennen, Penny Stocks, Deutsche Bank in Toronto und Khashoggi
Söldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe

kriminalitaet

Neues von der Hypo-Alpe- Adria Bank (Skandalpe): Gewinne verheuschreckt, Verluste gekärntent, das Volk verhaidert

Dr. Alexander von Paleske – Immer neue Nachrichten tauchen im Zusammenhang mit der Skandalpe Bank auf. Wir hatten seinerzeit die Äusserungen des Herrn Haider, Kärnten sei nun reich, als Lüge bezeichnet. Und das scheint sich jetzt mit aller Deutlichkeit zu bestätigen.

Heuschrecken sahnen ab
Hinter dem Investor Tilo Berlin stehen bzw. standen nicht nur reiche Familien wie die Flicks, sondern, wie sich jetzt herausstellt, auch zwei Heuschrecken, nämlich der Hedgefond Kingsbridge Capital und vermutlich der Hedgefond Pamire.

Aber Rechtsaussen und Ausländerfeind Jörg Haider, der sich gerne als der moderne Andreas Hofer aus Tirol feiern lässt hatte dem Kärntener Volk vollmundig erzählt, dass Kärnten nicht nur reich sei, sondern man die Heuschrecken bei der Veräusserung der Bank nicht zum Zuge kommen lassen werde, man also dem internationalen Finanzkapital ein Schnippchen geschlagen hätte. Er hat wieder mal sein Volk verhaidert. Haider hat nämlich die Heuschrecken ordentlich verdienen lassen.

Die haben innerhalb von sechs Monaten auf das eingesetzte Kapital 25% gutgemacht, auf das Jahr umgerechnet also ein “Zinssatz” von 50%. Gedacht war das Ganze ja als “Überbrückungskredit” wenn auch als Aktienkauf verschleiert. Im Bürgerlichen Gesetzbuch wird ein solcher “Zinssatz” als Wucherzins und damit als rechtswidrig und nichtig angesehen. Im Internationalen Kapitalgeschäft herrschen andere Gesetze. Hier sind dem Profit keinerlei Genzen gesetzt. Je mehr umso besser.Und hier war der Kapitaleinsatz auch noch risikolos, da die Bayern LB fest entschlossen war zu kaufen. Was könnte schöner sein.

Bayern LB überlasst die Altlasten Kärnten

Und, was völlig unter den Tisch gefallen ist, die Bayern LB überlaesst natürlich die Altlasten für weitere 10 Jahre dem Land Kärnten. Und diese Altlasten könnten noch im Milliardenbereich liegen, nicht nur die ausstehenden Prozesse geprellter Kunden im Zusammenhang mit der General Commerce Bank/WMP Bank, sonderm auch die Milliarden-Klagen des US Staranwalts Ed Fagan. Armes, reiches Kärnten.

Der Fall Hypo-Alpe-Adria- Bank (Skandalpe) – Ein österreichisch-deutsches Schmierenstück.
Tilo Berlin und das schnelle Geld mit der Hypo-Skandalpe Bank
Hypo-Alpe wird zum Beckstein-Skandal
Jörg Haider: Rechtsaussen, Saubermann und Lügner – Hypo-Alpe letzter Teil
Haider und Khashoggi und das Spinnennetz internationaler Abzocke (1)
Haider, Kulterer und die Hypo-Alpe-Adria Bank (2)
Jörg Haider: Rechtsaussen, Saubermann und Lügner – Hypo-Alpe letzter Teil
Prostituierte, Parties, Pferderennen, Penny Stocks, Deutsche Bank in Toronto und Khashoggi
Söldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe
Haider und Khashoggi und das Spinnennetz internationaler Abzocke

kriminalitaet

Insider Trading and Fraud: Texas (Pakistan) Style

Larisa Alexandrovna – Somebody should have written a book called „What’s the matter with Texas,“ a state which has essentially become in comparison with the rest of the US what Sicily is to Italy. Here is the latest money laundering, insider trading, and fraud scandal out of Pakistan and sure enough, it includes Texas (and the house of Saud):

„Federal prosecutors charged a high-level investment banker in Pakistan yesterday with earning more than $7.5 million in illegal profit from an insider-trading scheme that they say was run by a former Credit Suisse banker.

In a 26-count complaint filed in Federal District Court in Manhattan, the United States attorney’s office accused Ajaz Rahim, 44, the country head of investment banking at Faysal Bank Limited, of conspiracy and securities fraud. Mr. Rahim is accused of profiting from confidential information about nine deals, including the $45 billion buyout of TXU, the Texas energy giant. Credit Suisse was an adviser on all nine deals.

Altogether, prosecutors said that Mr. Rahim earned more than $7.5 million from the nine transactions. More than $5.1 million of that stemmed from trading in TXU alone.“ Read all @ at-largely

kriminalitaet

Der Fall Hypo-Alpe-Adria- Bank (Skandalpe) – Ein österreichisch-deutsches Schmierenstück.

Dr. Alexander von Paleske – — 29.5. 2007— Wir haben in einer Reihe von Artikeln über diese Bank und die mit ihr verbundenen Skandale berichtet. Aus einem Skandal sind mittlerweile wenigstens vier geworden. Und statt immer wieder auf die früheren Artikel zurückzuverweisen, geben wir hier nun eine zusammenfassende Darstellung der Skandalchronik.

In den Skandalen wirkten mit:
Jörg Haider, (Österreichischer Rechtsaussen, Landeshauptmann, führender Sprecher Österreichs in Sachen Ausländerfeindlichkeit), Adnan Khashoggi (internationaler Waffenhändler und Grossbetrüger), Günther Beckstein, (Bayerischer Innenminister und demnächst Ministerpräsident), Kurt Faltlhauser (Bayerischer Finanzminister) Wolfgang Kulterer (Aufsichtsratspräsident und ehemaliger Vorstand der Hypo-Alpe-Adria Bank und Geschäftsführer der Flick Vermögensverwaltung und der Flick Stiftung), Rakesh Saxena, (internationaler Grossbetrüger), Ed Fagan (US Staranwalt) Tilo Berlin (Vermögensvermehrer, Investor) Christian Rauscher (Schatzmeister der Hypo-Alpe), Werner Schmidt (Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Landesbank) und einige mehr. Sowie die folgenden Banken: WMP/General Commerce Bank, Hypo Alpe Adria Bank, Bayerische Landesbank (Anstalt des öffentlichen Rechts).

Wie alles anfing
Die Skandalchronik fängt in den USA im Jahre 1993 an. Dort begann eine Bank unter dem Namen Czech Fund mit ihren Aktivitäten. Mit dabei bis zum Jahre 1996 der ehemalige Reagan- Sicherheitsberater während des Iran-Contra-Skandals Robert Mc Farlane, mittlerweile als Berater für den Irak-Chefsöldner Tim Spicer und seine Irak-Söldnerfirma Aegis tätig.

Die Firma verschmolz im Jahre 1996 mit einer Firma Eastbrokers International in dessen Verlauf ein gewisser Herr Kössner aus Wien Anteilseigner wurde. Er hatte schon eine Wiener Broker Firma unter dem Namen WMP Bank AG mehrheitlich besessen, die mit Eastbrokers verschmolzen wurde und sich nun Global Capital Partners nannte. Die WMP Bank wurde an Kössner zurückverkauft und er diese dann in “General Commerce Bank” umbenannte.

Der Grund für dieses hin- und her war vielleicht Spurenverwischen, denn der Mehrheitsaktionär von Czech Industries, eine Firma Stratton Oakmont, war wegen Aktienbetrugs geschlossen worden, ein böses Omen!

Die Hypo-Alpe-Adria Bank kommt ins Spiel

Die Hypo-Alpe Adria Bank gehört zur Hälfte dem Land Kärnten/Österreich deren Landeshauptmann Jörg Haider ist, Österreichs Rechtsaussen, Saubermann und Ausländerfeind Nr. 1. Die Hypo-Alpe-Bank war Minderheitsaktionär in der WMP Bank und verkaufte Anleihen der Global Capital Partners an ihre Kunden, wertlose Papiere wie sich herausstellen sollte und das sollte sich noch bitter rächen. Kössner hatte mit grosser Sorgfalt diese Beziehungen zu der renommierten Bank aufgebaut. Er verlor allerdings durch Kapitalerhöhungen die Mehrheit in der Bank und damit den Einfluss auf das Geschehen.

Dort tauchte nun Mitte 2000 eine CrackCrew bei der WMP/Genneral Commerce Bank Bank auf, die den Laden so richtig aufmischen sollte.

Es handelte sich im einzelnen um

1. Regis Possino, ehemaliger US-
Rechtsanwalt

– 1978 wegen Verkaufs von Kokain verhaftet

– versuchte ausserdem einen Deal über einen monatlichen
Verkauf von Kokain im Werte von US Dollar 680.000 zu landen.

– Versuchte weiterhin gestohlene Pfandbriefe unter das Volk zu
bringen

– Verhaftet erneut während des Prozesses, weil er versuchte, eine
Geschworene zu beeinflussen.

– Verlust der Anwaltslizenz im Jahre 1984 wegen seiner
kriminellen Aktivitäten.

– 1996 erneut verurteilt wegen Aktienbetrugs.

2. Sherman Mazur, US Amerikaner

– 1993 im US Bundesstaat Arkansas rechtskräftig wegen
Scheckbetrugs zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Während der
Zeit seines Gefängnisaufenthalts soll er einen Filipino namens
Amador Pastrana beauftragt haben, seine kriminellen Aktivitaten
fortzuführen.

3. Amador Pastrana, Filipino
– König des internationalen Aktienbetrugs. Er soll wenigstens 100
internationale Zweigstellen des betrügerischen Telemarketings
(Boiler Rooms) kommandiert haben.

4. Rakesh Saxena, Inder
– internationaler Grossbetrüger, Resident in Kanada, das seit 10
Jahren über einem Auslieferungsbegehren von Thailand
brütet.

– Soll in Thailand Betrug in Höhe von 2,2 Milliarden US
Dollar begangen haben.

– Soll von Kanada aus unter Hausarrest
weiter Betrügereien in grossem Stil begangen haben.

5. Adnan Kashoggi
– internationaler Waffenhändler und Grossbetrüger. Zusammen
mit Oliver North in den Iran-Contra Skandal verwickelt.

6. Raoul Barthaumieu (auch Raoul
Berthamieu) alias Lee Sanders. Kanadier belgischer
Abstammung.

– 1991 wegen Scheckbetrugs in den USA zu einer mehrjährigen
Freiheisstrafe verurteilt. Traf dort auf Sherman Mazur

Diese Herren organisierten nach Presseberichten in Wien Betrug im grossen Stil, indem die die General Commerce Bank in ein Zentrum des internationalen Aktienbetrugs verwandelten. Wertlose Wertpapiere sollen weltweit von dieser Crew verhökert worden sein. Der Schaden soll sich auf insgesamt 1 Milliarde US Dollar belaufen.

Die Vorstrafen des Herrn Berthaumieu haben die Hypo Alpe Bank und deren Vorstand Dr. Wolfgang Kulterer keinswegs davon abgehalten, ihm im Jahre 2000 einen 100 Millionen Schilling Kredit zur Finanzierung zweier Lagerhäuser in Belgien zu gewähren.

Als die WMP Bank schliesslich ins Trudeln kam, spielte sich Berthaumieu als Sanier auf und zu diesem Zweck erhielt er nochmals von der Hypo-Alpe- Bank Kredit über mehrere Millionen Schilling. Gutes Geld hinter schlechtem Geld hergeworfen.

Aber Herr Dr. Kulterer wusste von Nichts und hörte nichts von der Vergangenheit dieser Herren, im Gegenteil, er bezeichnete den vorbestraften Berthaumieu als seriös, das habe er polizeilich nachprüfen lassen. Bei der Polizei in Kärnten? Von einer Internet Suchmaschine hatte er offenbar noch nichts gehört.

Im Herbst 2000 schliesslich machte Berthaumieu Herrn Dr. Kulterer von der Hypo-Alpe mit Herrn Khashoggi bekannt. Khashoggi wollte direkt bei der Hypo-Alpe Geschäftskonten eröffnen und brachte eine Reihe “interessanter” Geschaftsmodelle zu Sprache. Betrugsmodelle?

Das war dann wohl selbst Herrn Dr. Kulterer etwas zuviel. Im Jahre 2001 flog dann alles auf und die Tür zur General Commerce Bank flog zu, amtlich mit Siegel. Herr Kössner wanderte ins Gefängnis, aber ein Prozess hat bis heute, nach 6 Jahren, noch nicht stattgefunden.

Der US Staranwalt Ed Fagan, der schon Schweizer Banken und die Bundesrepublik mittels Klagen dazu gebracht hatte, Entschädigungszahlungen an ehemalige NS-Zwangsarbeiter zu leisten, hatte die Hypo-Alpe Bank auf Schadensersatz in Milliardenhöhe verklagt. Er wirft Kulterer und seiner Hypo-Mannschaft Insider Trading, Bilanzfälschung und Betrug vor.

Da der Herr Bankdirektor Kulterer sich aber sehr bedrängt fühlte, hat er den schneidigen US Advokaten wegen gewerbsmässiger versuchter Erpressung angezeigt. Nun würde man vernünftigerweise erwarten, dass Herr Kulterer mit Schimpf und Schande davongejagt würde, aber das Gegenteil war der Fall.

Ein Freund, ein guter Freund
In Kärnten ist Haider der Boss als Landeshauptmann und damit grösster Aktionär der Hypo Alpe. Der bezeichnete den Dr. Kulterer auch als „Visionär“ und „erfolgreichsten Bankmanager Österreichs“.

Kulterer liess sich nicht lumpen und gewährte Haider und seiner FPÖ einen Wahlkampfkostenerstattungsvorausschuss bis zum Jahre 2013. Offenbar werden die Wähler dort als beleihbares Eigentum und/oder als beleihbares Stimmvieh angesehen.
Kulterer begleitete Haider, auch auf dessen Besuchsreise zu Libyens Staatschef Gadhaffi im Jahre 2000 als Gadhaffi noch zur „Achse des Bösen“ gehörte. Und Kulterer begann seine Visionen umzusetzten.

14 Tage im Jahre 2004
Im Jahre 2004 stieg die Bank in das Geschäft mit SWAPS ein. Etwas, was man besser als Casino-Banking bezeichnet. Binnen 14 Tagen verlor die Bank bei diesem Roulette 328 Millionen Euro. Und wie Weinpanscher versuchten Kulterer und Co angeblich, den Verlust zu strecken. Das ist schon beim Wein verboten, erst recht bei Bankbilanzen. Und es flog auf.

Kulterer musste seinen Platz räumen, durfte aber sofort auf dem Sitz des Aufsichtsratspräsidenten Platz nehmen. Dort sollte er ursprünglich geparkt werden, bis sich die Wogen gelegt hätten, und dann wieder Vorstandschef werden. So belohnt Haider Treue. Aber auf seine weiterlaufenden Vorstandsbezüge verzichtete Kulterer erst nach Protesten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt mittlerweile.

Ein
Koffer voller brisanter Dokumente
Der Schatzmeister der Bank, Christian Rauscher, entwickelte offenbar Schuldgefühle und beschädigte am 17.1.2005 sich selbst, aber als Überfall vorgetäuscht.
Als die Polizei in seine Wohnung kam, stand dort ein Koffer, in dem sich angeblich Belastungsmaterial gegen die Bank en masse befunden haben soll. Die Polizei sah den Koffer, nahm aber weiter keine Notiz.
Bankangestellte, die alarmiert worden waren, rannten in die Wohnung Rauschers und sicherten den Koffer. Der Polizei erklärten sie, der Koffer enthielte Bankgeheimnisse. Die Polizei liess sie ziehen. Gut, solche Kofferträger in einer Bank zu haben.

Ein kroatischer Ex-General
Im vergangenen Monat schliesslich wurde der ehemalige kroatische General Vladimir Zagorek verhaftet. Ihm wird Betrug, Geldwäsche pp. zur Last gelegt. Klar, dieser General war gern gesehener Kunde der Hypo-Alpe, dem man reichlich Kredit gab.

Kulterer und Flick
Der Herr Kulterer schmiedete weiter Pläne während seine Parkuhr lief. Aber zunächst einmal wurde ihm im Hinblick auf seine grossartige Arbeit in der Hypo-Alpe eine neue Aufgabe angetragen. Er wurde Chef der Flick Privatstiftung und der FKF Vermögensverwaltung.

Zur Erinnerung: Friedrich Karl Flick wollte nicht, dass seine Erben die angeblich zu hohen Erbschaftssteuern in Deutschland bezahlen müssen, dort, wo sein Vater, Friedrich Flick zum Milliardär wurde, nachdem er aus dem Kriegsverbrechergefängnis in Nürnberg entlassen worden war. FKF, der Sohn, wanderte vor seinem Tod mit (Geld)sack und Pack in das Erbschaftssteuerparadies Österreich aus.

Während Kulterer geruhsam auf der Parkbank verweilte, konnte die Hypo-Alpe Bank den Betrugsfall General Commerce Bank/Global Capital Partners nicht abschliessen. Dutzende Klagen von geprellten Kunden laufen gegen sie. Der erste, über eine Summe von 600.000 Euro, wurde im Juli 2005 letztinstanzlich wegen falscher Anlageberatung stattgegeben. Und natürlich stehen die Milliardenklagen des Ed Fagan weiterhin im Raum. Ausgang: Ungewiss

Herr Kulterer schmiedet weitere Pläne
Ursprünglich sollte die Skandalpe im Jahre 2007 an die Börse gebracht werden. Daraus wurde angesichts der Skandale nichts. Deshalb streckte Kulterer seine Fühler nach Bayern aus und siehe da, die bayerische Landesbank zeigte grosses Interesse. Sie ist mit ihrem Vorsitzenden Werner Schmidt auf Expansionskurs, aber da Deutschland schon übergebankt ist, gibt es dort nichts mehr zu expandieren. Also: Los in den Süden. Der erste Versuch mit der BAWAG, einer anderen österreichischen Bank in dieser Richtung war kläglich gescheitert, nachdem dort ein Bankangestellter Millionen mit riskanten Finanzgeschäften in den Sand gesetzt hatte. Also: Neuer Versuch. Geld genug hat man ja. Aber Kulterer darf ja auch seinen zweiten Job nicht vergessen, den bei den Flicks..

Herr Berlin kreuzt auf
Und siehe da, rein zufällig taucht auch der Herr Berlin, mit den Flicks geschäftlich verbunden, bei der Hypo Skandalpe auf und kauft sich mit 4,5 Prozent ein. Die Erben Flick haben Herrn Berlin Geld zur Geldvermehrung anvertraut – seid fruchtbar und vermehret Euch. Viele Milliarden sind eben noch nicht genug. Rein zufällig nimmt zu diesem Zeitpunkt auch Herr Kulterer die Kontakte mit der Bayerischen Landesbank auf. Diese verlaufen sehr erfolgreich. Und als sich das abzeichnet kauft Herr Berlin – rein zufällig- noch einmal 10% der Aktien.

Bayern wertet Haider auf
Um die Verkaufsverhandlungen auch politisch erfolgreich zu gestalten, fliegt Herr Haider am 16.5. nach München und trifft dort mit BayernLB Chef Werner Schmidt, aber auch mit Innenminister Beckstein und Finanzminister Faltlhauser zusammen.

Sie machten, was die Europäische Union seinerzeit strikt abgelehnt hat, den Rechtsaußen Haider salonfähig. Und nicht nur über die Hypo-Alpe wurde gesprochen, sondern auch über eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bayern und Kärnten von Landeshauptmann zu Ministerpräsident in spe.

Zur Erinnerung: Als Haiders FPÖ im Jahre 2000 eine Koalition mit der ÖVP einging, da entschied die Europäische Union, die Kontakte zu Österreich als Antwort darauf einzuschränken. Haider erhielt Einreiseverbot nach Israel, Israel zog seinen Botschafter ab. Er hatte durch Bemerkungen wie: ”die österreichische Regierung solle sich Adolf Hitlers ordentliche Beschäftigungspolitik als Vorbild nehmen” auf sich aufmerksam gemacht. Fremdenfeindliche Äusserungen kamen im Wochentakt.

Zuletzt wollte er den noch nicht verurteilten angeblichen Wirtschaftskriminellen Helmut Elsner des Landes (Kärnten) verweisen, getreu dem Motto: „Kärnten muss sauber bleiben“ . Die zweisprachigen Ortsschilder an der Grenze zu Slowenien, dort lebt eine slowenische Minderheit, wollte er entfernen lassen, daran hinderte ihn jedoch ein Gerichtsbeschluss. Asylanten beschimpfte er als Parasiten.

Und jetzt planen Beckstein und Haider an einem Tisch die gemeinsame Zukunft von Bayern und Kärnten im Allgemeinen und der Hypo-Adria Skandalpe im Besonderen.

Herr Berlin verkaufte schnell seine Aktien an der Skandalpe und machte damit 154 Millionen Euro gut. 154 Millionen in fünf Monaten. Die Flicks wirds freuen. Es besteht aber der Verdacht, dass es sich um ein Insidergeschäft handelt. Und während bei seinem ersten Aktienkauf die Skandalpe nur mit 2,6 Milliarden bewertet wurde, sind es jetzt auf einmal 3,2 Milliarden, nächstes Jahr sollen es sogar 4,8 Milliarden sein. Billig einkaufen und teuer verkaufen, einfach durch eine unterschiedliche Bewertung.

Und was wurde aus den WMP -Kriminellen?
Regis Possino ist weiter “geschäftlich” unterwegs, zuletzt vor einem Jahr bei einer “Roadshow” in Asien, wo er 28 Millionen US Dollar „Anlagegelder“ einsammelte für seine Firma “Geneva Equities”. Die Firma Geneva Equities war auch bei dem Verkauf von Aktien einer Luftlinie “L-Air” Belgien-Kanada involviert, einer Fluglinie, deren Flugzeuge nie abhoben, nur das Geld der Investoren flog davon – auf Nimmerwiedersehen

Herr Mazur ist geschäftlich weiter in den USA tätig, zuletzt verkaufte er Wahlmaschinen einer Firma Accu Poll Holdings, in der seine Kinder Aktionäre sind. Die Aktien wurden nach dem Motto „pump and dump“ über Boiler Rooms verscherbelt. Betrügerisches Telemarketing – ein anderes Wort dafür.

Rakesh Saxena hatte nach zehnjähriger anstrengender Betrugstätigkeit unter Hausarrest in Kanada erst einmal eine Ruhepause eingelegt und wartete im Auslieferungsgefängnis von Vancouver/Kanada auf seine Auslieferung nach Thailand. Seit Dezember ist er wieder frei.

Raoul Berthaumieu alias Lee Sanders konnte ebenfalls keine gute Reputation erwerben. Wer den Namen seiner Firma „Pacific Federal S.A.“ .in eine Suchmaschine eingibt, erhaelt jede Menge Warnungen,sich nicht mit dieser Gesellschaft einzulassen, sie reichen von der britischen BBC bis zur belgischen Finanzaufsicht.
Im Rahmen des Skandals um die Air Holland, einer Fluglinie,die am Kokaintropf hing,wurde er im Jahre 2004 in Luxemburg verhaftet.
Im Oktober 2008 wurde er schliesslich in Brüssel wegen Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren verurteilt.

Khashoggi soll sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten aufhalten und seinen wohlverdienten Ruhestand geniessen. Die Deutsche Bank hat voriges Jahr 350 Millionen US Dollar für einen Aktienbetrug bezahlt, in den nicht nur sie sondern auch Khashoggi verwickelt war, der Genesis Intermedia Skandal.

linkBayernLB-Tochter Hypo Group Alpe Adria – Reicht mir die Hand, meine Skandale
linkJörg Haiders Hypo-Alpe (Skandalpe) auf dem Balkan
Prostituierte, Parties, Pferderennen, Penny Stocks, Deutsche Bank in Toronto und Khashoggi
Söldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe
linkInvestmentbank Luxembourg (IBL) und der Air-Holland-Skandal

kriminalitaet

Tilo Berlin und das schnelle Geld mit der Hypo-Skandalpe Bank.

Dr. Alexander von Paleske – … 24.5. 2007 — Der Verkauf der Kärntner Bank Hypo-Alpe-Adria an die Bayerische Landesbank durch den Kärntner Landeshauptmann, den Ausländerfeind, den Rechtsaußen und Bewunderer hitlerscher Arbeitsmarktpolitik, Jörg Haider, ging vor zwei Tagen über die Bühne. Der Skandal, der mit dem Treffen von Haider und dem bayerischen Innenminister Beckstein begann, zieht immer weitere Kreise.

Jetzt geht es um den Verdacht auf Insidertrading, also wo Insiderwissen viel Geld einbringen kann, was strafbar ist. Anders als Herr Haider es verkündete, ist nämlich nicht Kärnten bei dem Deal reich geworden, sondern nur der Investor Tilo Berlin. Der machte schnell mal eben rund hundert Millionen Euro. Nach seiner Ansicht natürlich völlig legal. Das lässt sich auch anders sehen.

Tilo Berlin und die Reichen
Tilo Berlin gehört zu den Investoren, die von Reichen überschüssiges Geld einsammeln und es dann vermehren. Einer seiner Kunden ist die Flick’sche Privatstiftung und Flick’sche Vermögensverwaltung. Wir berichteten: Friedrich Karl Flick der Sohn des Milliardärs Friedrich Flick, der seine Milliarden in Deutschland machte, nachdem er aus dem Kriegsverbrechergefängnis entlassen worden war, empfand die Erbschaftssteuern in Deutschland als zu hoch. Er wanderte daher vor seinem Tode mit (Geld)Sack und Pack in das Erbschaftssteurparadies Österreich aus.

Nachdem der Dr. Kulterer seinen Vorstandsposten bei der Hypo-Alpe Adria oder Skandalpe Bank wegen Bilanzschwindel räumen musste, und auf dem Posten des Aufsichtsratspräsidenten von Haider vorübergehend “geparkt” wurde, bot man ihm die Stelle des Chefmanagers bei der Flickschen Vermögensverwaltung an. Kulterer bekam den Managerposten bei der Flickstiftung nicht nur angeboten, sondern er nahm dieses Angebot freudig an.

Zu viele Zufälligkeiten
Und siehe da, rein zufällig taucht auch der Herr Berlin, mit den Flicks geschäftlich verbunden, bei der Hypo Skandalpe auf und kauft sich mit 4,5 Prozent ein. Rein zufällig nimmt zu diesem Zeitpunkt auch Herr Kulterer die Kontakte mit der Bayerischen Landesbank auf. Und als diese erfolgreich verlaufen, kauft Herr Berlin – rein zufällig – noch einmal 10 Prozent der Aktien, die er jetzt, nach nur wenigen Wochen, mit 100 Millionen Euro Gewinn weiter verkauft.

100 Millionen cash to carry, finanziert von der Bayerischen Landesbank, im Besitz des Freistaates Bayern. Der Verdacht strafbaren Insidertradings ist nicht mehr zu leugnen. Der Skandal dürfte damit jetzt richtig in die Gänge kommen.

Hypo-Alpe wird zum Beckstein-Skandal
Jörg Haider: Rechtsaussen, Saubermann und Lügner – Hypo-Alpe letzter Teil
Haider und Khashoggi und das Spinnennetz internationaler Abzocke (1)
Haider, Kulterer und die Hypo-Alpe-Adria Bank (2)
Jörg Haider: Rechtsaussen, Saubermann und Lügner – Hypo-Alpe letzter Teil
Prostituierte, Parties, Pferderennen, Penny Stocks, Deutsche Bank in Toronto und Khashoggi
Söldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe
Haider und Khashoggi und das Spinnennetz internationaler Abzocke

kriminalitaet

Hypo-Alpe wird zum Beckstein-Skandal

Dr. Alexander von Paleske – — 20.5. 2007 — Die Skandalbank Hypo-Alpe “Skandalpe Bank” soll für 1,5 Milliarden Euro von der Bayerischen Landesbank übernommen werden. Wir ‚ hatten ausführlich darüber berichtet.

Nun stellt sich, wie wir gemeldet hatten, heraus, dass Herr Haider zu den Verhandlungen am Mittwoch nach München flog und dort mit den Ministern Beckstein, noch Innenminister, demnächst Ministerpräsident und dem Finanzminister Faltlhauser am Tisch saß.

Sie machten, was die Europäische Union seinerzeit strikt abgelehnt hat, den Rechtsaußen Haider salonfähig. Und nicht nur über die Hypo-Alpe wurde gesprochen, sondern auch über eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bayern und Kärnten von Landeshauptmann zu Ministerpräsident in spe.

Zur Erinnerung: Als Haiders FPÖ im Jahre 2000 eine Koalition mit der OVP einging, da entschied die Europäische Union, die Kontakte zu Österreich als Antwort darauf einzuschränken. Haider erhielt Einreiseverbot nach Israel, Israel zog seinen Botschafter ab. Er hatte durch Bemerkungen wie: ”die österreichische Regierung solle sich Adolf Hitlers ordentliche Beschäftigungspolitik als Vorbild nehmen” auf sich aufmerksam gemacht. Fremdenfeindliche Äuesserungen kamen im Wochentakt.

Zuletzt wollte er einen noch nicht verurteilten herzkranken österreichischen Wirtschaftskriminellen des Landes (Kärnten) getreu dem Motto: „Kärnten muss sauber bleiben“ verweisen. Die zweisprachigen Ortsschilder an der Grenze zu Slowenien wollte er entfernen lassen, daran hinderte ihn jedoch ein Gerichtsbeschluss. Asylanten beschimpfte er als Parasiten.

Und jetzt planen Beckstein und Haider an einem Tisch die gemeinsame Zukunft von Bayern und Kärnten im Allgemeinen und der Hypo-Adria Skandalpe im Besonderen.

Mittwoch der 16.5. 2007 in München: Kein Tag wie jeder andere.

Jörg Haider: Rechtsaussen, Saubermann und Lügner – Hypo-Alpe letzter Teil
Prostituierte, Parties, Pferderennen, Penny Stocks, Deutsche Bank in Toronto und Khashoggi
Söldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe
Haider und Khashoggi und das Spinnennetz internationaler Abzocke

kriminalitaet

Jörg Haider: Rechtsaussen, Saubermann und Lügner – Hypo-Alpe letzter Teil

Dr Alexander von Paleske – 18.5. 2007 — Gestern erklärte Österreichs Jörg Haider, dass das Land Kärnten nun “sehr reich” sei. Donnerwetter, woher auf einmal der Reichtum?

Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider, verkauft, oder man muss besser sagen, verscherbelt Kärntens Anteil an der Hypo Alpe Adria Skandalbank, kurz: “Skandalpe Bank”, an die Bayerische Landesbank für 1.5 Milliarden Euro. Der für dieses Jahr geplante Börsengang sollte wesentlich mehr einbringen. Er musste wegen der vielen Skandale leider ausfallen. Journalismus – Nachrichten von heute hatte über die Hintergründe dieser Bank, ihrer Akteure und Skandale berichtet.

Aus 1,5 Milliarden Euro wurde in der Stellungnahme von Haider nun plötzlich 3 Milliarden – eine glatte Lüge, die von der Bayerischen Landesbank prompt korrigiert wurde. Natürlich gibt es bei solchen Geschäften auch Gewinner, in diesem Fall heißt er Tilo Berlin, der vor wenigen Wochen seine Minderbeteiligung an der Skandalpe aufstockte und sie nun mit 100-prozentigem Gewinn weiterreicht an die Bayern. Geld heckendes Geld sozusagen. Der bayerische Innenminister Beckstein und Finanzminister Faltlhauser hatten die Verkaufsverhandlungen auf Seiten der Bayerischen Landesbank geführt. Haider, der als größter Fremdenfeind Österreichs bezeichnet werden kann, hatte 1991 der österreichischen Regierung „die ordentliche Beschäftigungspolitik von Adolf Hitler“ als Vorbild genannt. Kärnten ist die Bank los, nicht jedoch Haider.

Der hatte sich außerdem rechtzeitig eine darlehensweise Wahlkampfkostenerstattungsvorauszahlung bis zum Jahre 2013 von der Skandalpe geben lassen, damit ist Haiders Partei die erste Partei, welche die Wähler nicht nur als garantiertes Stimmvieh ansieht, sondern darauf auch noch einen Kredit bekommt.

Haider und Khashoggi und das Spinnennetz internationaler Abzocke (1)
Haider, Kulterer und die Hypo-Alpe-Adria Bank (2)
Jörg Haider: Rechtsaussen, Saubermann und Lügner – Hypo-Alpe letzter Teil
Prostituierte, Parties, Pferderennen, Penny Stocks, Deutsche Bank in Toronto und Khashoggi
Söldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe
Haider und Khashoggi und das Spinnennetz internationaler Abzocke