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Endlich: Rumsfeld in Berlin angezeigt

US-Menschenrechtler wollen den ehemaligen US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und andere wegen Kriegsverbrechen vor ein deutsches Gericht bringen. Ihr Rechtsanwalt, der Berliner Wolfgang Kaleck, teilte am Montag mit, Generalbundesanwältin Monika Harms werde am Dienstag eine 220 Seiten umfassende Anzeige gegen die seiner Ansicht nach Verantwortlichen für Misshandlungen und Folter in den berüchtigten US-Gefängnissen Abu Ghraib in Bagdad und Guantanamo auf Kuba erhalten.


Rumsfeld verliert nach seiner Abberufung die Immunität

Deutsche Gerichte sind nach Angaben von beteiligten Menschenrechtsgruppen wie Center for Constitutional Rights, International Federation for Human Rights und Republican Attorneys Association die letzte Hoffnung auf ein Verfahren. Denn die USA hätten den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH/ICC) in Den Haag nicht anerkannt. Irakische Gerichte wiederum hätten kein Mandat zur Verfolgung von US-Regierungsmitgliedern. Deutsche Ermittler jedoch dürften bei Kriegsverbrechen tätig werden, unabhängig davon, an welchem Ort die Taten begangen worden seien. Zudem verliere Rumsfeld nach seiner Abberufung seine Immunität.

Die Beschwerde wird im Namen von elf Irakern, die in Abu Ghraib einsaßen, und einem Saudi eingereicht. Der Saudi Mohammed al Kahtani soll in Guantanamo mit der besonderen Genehmigung Rumsfelds und unter Aufsicht eines Generals gefoltert und misshandelt worden sein. Er soll in die Anschläge vom 11. September verwickelt sein.

Die Beschwerde erwähnt als Verantwortliche auch Justizminister Albert Gonzales, den ehemaligen CIA-Direktor George Tenet, den früheren Kommandeur der US-Truppen im Irak, General Ricardo Sanchez, sowie acht weitere Personen. Ihnen wird vorgeworfen, Kriegsverbrechen entweder angeordnet, unterstützt oder nicht verhindert zu haben.

Die Beschwerde ist der zweite Anlauf nach einem als unzulässig verworfenen Versuch 2004. Die aktuelle Beschwerde führt nach Angaben Kalecks neue Zeugen und frische Erkenntnisse aus offiziellen US-Anhörungen auf. Als Kronzeugin wird die ehemalige Kommandantin der US-Militärgefängnisse im Irak, Brigadegeneral Janis Karpinski, benannt.

US-Vize Cheney hält Folter für „selbstverständlich“
The Interrogation Documents:
Rumsfeld: Kriegsverbrechen auf höchster Ebene
Endlich: Rumsfeld in Berlin angezeigt
Vielen Dank Herr Rumsfeld – gehen Sie nun ins Gefängnis?
Background Brief on the case against Rumsfeld, Gonzales and others. Filed in Germany on November 14, 2006
US Army Report on Abuse of Iraqi Prisoners
The CIA’s Pain Project

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Google mit der CIA im Bett? Oder bloss ein schüren der Paranoia?

Stephan Fuchs – Das Nachrichtenmagazin der Spiegel publizierte eine der heissesten Geschichten des Tages mit dem Titel: „Google im Bett mit der CIA?“ einen Knüller! Laut Robert David Steele, einem renommierten amerikanischen ex – Agenten der CIA, sollen zwischen Google und dem CIA Kontakte bestehen. „Ich glaube, dass Google einen entscheidenden strategischen Fehler gemacht hat, als sie Verhandlungen mit den ‚geheimen Elementen‘ der amerikanischen Regierung aufgenommen haben.“ Er hoffe, dass sie „da wieder rauskommen“, bestenfalls, indem sie sämtlichen Kontakt beenden.“ Zitiert Spiegel den Bericht. Und weiter: „Google war ein wenig heuchlerisch, als sie der Aufforderung des Justizministerium nach Aktenübergabe nicht nachkamen – aber gleichzeitig mit der CIA-Abteilung für Forschung und Entwicklung im Bett waren.“

Legal schnüffeln mit dem „Todesboten der Demokratie“

Vielleicht ist es wahr, dass Google mit der NSA im Bettchen sitzt, einer der führenden Software Entwickler bei Google, Matt Cutts, verfügte über eine Top-Secret Clearance bei den grossen Schnüfflern der National Security Agency. Die gigantische Agency ist verantwortlich für grosse Ohren: Fax, Telefon, Email, Internet und Funk weltweit abzuhören. Es ist wohl schon so, dass Google mehr über das Verhalten der Surfbürger weiss, als der Bürger selbst, denn Google vergisst, im Gegensatz zu uns, nichts.

An dieses Wissen kommen die amerikanischen Dienste – wenn sie denn wollen – als Folge des Terroranschlages 9/11 vollkommen legal, nämlich seit Präsident Bush den Patriot Act unterzeichnete. Seit der Unterzeichnung des „Todesboten der Demokratie“, dem Patriot Act, sämtliche Firmen dazu verpflichtet wurden auf Verlangen entsprechender Regierungsstellen alle gespeicherten Daten an diese weiterzugeben, sollte Google und Geheimdienst kein Thema mehr sein. Google soll vom Department of Justice DoJ im März gedrängt worden sein 10’000 Webseiten und 1000 Suchanfragen dem DoJ zur Analyse zu übergeben. Während Microsoft und MSN die geforderten Unterlagen ohne Murren übergab, focht Google zumindest einen verlorenen Kampf gegen das staatliche Imperium.

Im Bett mit der Mutter der Urban Legend
Spiegel nennt die Quelle: Dailytech.com,“>Alex Jones Radio Show. Ein Mann der auch „Grossvater des 9/11 Truth Movement“ genannt wird. Ohne Zweifel, aus seinem Haus kommen viele spannende und vor allem beängstigende und harte Radiosendungen. Vieles wird seine Hintergründe haben – einiges ist äusserst Spekulativ.

Jones im Spinnennetz?
Alex Jones scheidet die Geister. Für die einen ist er der Gott der unzensierten Wahrheit, für die anderen ein Desinformant, einer der Verwirrung stiftet und bei vielen Sauer aufstösst. Vor allem bei jenen die 9/11 akribisch recherchieren, ist der Elefant im Porzellanladen ein Dorn im Auge. Die Alex Jones Show ist, laut Jones, Teil des GENESIS Communications Network. Eine Firma in Händen des notorischen Waffenhändlers und ehemaligen Mitorganisators der Iran-Contra Affäre der 80er Jahre. Adnan Khashoggi und Ramy El-Batrawi. Iran Contra war jene Operation, die den Contras in Nicaragua Waffen brachte und den amerikanischen Kids Kokain und von denen viele der Involvierten wieder am Rockzipfel des Präsident Bush zupfen dürfen – mit verheerenden Folgen wie man mittlerweile weiss. Monströse Verbindungen, die sich hier auftun.

Genesis am Rande einer Koksaffäre?
Die Genesis Firmen – es sind deren einiger – tauchen in den verschiedensten Affären auf. Aktuell: Der Koksflieger N900SA, der mit sagenhaften 5.5 Tonnen reinem Kokain in Mexiko gestrandet ist. Michael Farkas, der Gründer der dubiosen Firma Skyway und ehemaliger Inhaber der Koksmaschine war auch Major Investor der Batrawi / Khaschoggi Firma Genesis Reality, bevor die Maschine an die ebenfalls dubiose Royal Sons zurückverkauft wurde. Die Zwillingsmaschine der N900SA, ebenfalls eine DC-9, die alte Swissair Graubünden, war ebenfalls im Besitz einer Batrawi-Farkas-Khaschoggi Firma bevor sie an Skyway kam. Auch sie hat den Hangar von Royal Sons Inc gesehen. Dieser – eine eigenartige Wendung des Ulks, war der gleiche Hangar wie die Flugschule Huffmann Aviation von Rudi Dekkers benutzte. Ausgerechnet da, wo Atta und Freunde trainiert haben. Damaliger – wenn auch nicht offizieller – Eigentümer der Huffmann Aviation war neben Rudi Dekkers auch der Grand Senior des Drogenschmuggels Wallace „Wally“ Hilliard. Jener, der inzwischen weit über 80-jährige Hilliard, soll als Strohmann des nur zehn Jahre jüngeren saudischen Milliardärs Adnan Kashoggi firmiert haben, der in den achtziger Jahren eben als Drahtzieher der Iran-Contra-Affäre galt. Und unter dem Schirm jener Genesis Firma von Kashoggi, der „Genesis Communications Network“ wird die Desinformationskampagne des „9/11 Truth Movement“ propagiert. Der Ulk hat ein trauriges Gesicht.

Weiterführende Links zum Thema:

Mena Drug Connection / Iran Contra Affäre

The Crimes of Mena
Ollie North and the C-123 Story
Fallout an Heroin
Mit dem Flugzeugbomber, Oli North & Felix Rodriguez auf der Pista Coca
Pizza aus dem Hindukusch gefällig?
Islamische Mullahs & kalte Krieger in der Liebkosung
Krausköpfe mit Stinger-Raketen
Raul Castro’s fidele Kokain Connection

Kashoggi / Söldnertum & Giftgas Links
Gasmasken, Giftgas und Milliardenbetrug – auf den Spuren des Moshe Regev
Der Wonga Coup
Prostituierte, Parties, Pferderennen, Penny Stocks, Deutsche Bank in Toronto und Khashoggi
Gletscher, Safari und Zyanid – Barricks-Gold
Massenvernichtungswaffen für den Iran
Söldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe

Kokainaffäre / Skyway / N900SA & Royal Sons Inc.
Koks in Mexiko – Heisse Kartoffeln in Clearwater
Bermudadreieck: Koks, Gambling & Politik
Mit Nebelgespenstern, Koks & Poker rund um die Welt
Skyway und die Räuberpistolen
Der seltsame Weg einer DC-9
Hasenfus Kokain? Oder kein Hasenfus Kokain?
Swissair DC-9 „Graubünden“ steckt mit in der Kokain Affäre
Special Operation Samurais & die 5.5 Tonnen Koks
Kokain nicht nur Straffrei sondern bald Pflicht?
Wer war denn Mr. Bramble?
In Coca Mekka Schnee bis in die Niederungen
Die Old Boys Dirigenten von Genf
Das Old Boys Netzwerk
CIA-Flieger in Mexiko mit 128 Koffern voll Kokain erwischt
Verbindung von US-Politiker zu 5,5 Tonnen Kokain

Meta Group & the Global Drug Traffic Serie:
Part I: History and the Political Requirements of the Global Drug Traffic
Part II: The Meta-Group, West, and East
Part III: The Meta-Group, BCCI, and Adnan Khashoggi
Part IV: Dunlop’s Account of the Beaulieu Meeting’s Purpose: The “Russian 9/11” in 1999
Part V: Dunlop’s Redactions of His Source Yasenev
Part VI: The Khashoggi Villa Meeting, Kosovo, and the “Pristina Dash”
Part VII: The Role of Anton Surikov: The Dunlop and Yasenev Versions
Part VIII: Saidov, Surikov, Muslim Insurrectionism, and Drug Trafficking
Part IX: Allegations of Drug-Trafficking and Far West Ltd.
Part X: Far West Ltd, Halliburton, Diligence LLC, New Bridge, and Neil Bush
Part XI: The U.S. Contribution to the Afghan-Kosovo Drug Traffic.
Last Part XII: Concluding Remarks: Meta-Groups and Transpolitics.

Waffen – Drogenhandel
Geheimer Waffendeal mit MEK Terroristen?

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Nichts wissen über Nordkorea?

Harald Haack – In der „Berliner Runde“ von PHOENIX wurde es wieder einmal gesagt: Man wisse nichts über Nordkorea. TELEPOLIS hatte es kurz zuvor geschrieben: „Über Nordkorea ist erstaunlich wenig bekannt.“

Doch tatsächlich gibt es über Nordkorea eine Menge an furchtbarem Wissen. Reicht das nicht? Will man mehr über nordkoreanisches Trachten-Ringelreien schreiben, anstatt über die Realität? Die aber wird von westlichen Medien größtenteils unter dem Teppich gekehrt. Ihr Interesse dreht sich vornehmlich darum, ob von Korea wieder ein Krieg droht und ob dadurch die allgemeine „Feierabendsruhe“ gefährdet wird, sprich: Ob das bisherige Schubladendenken in Bezug auf Nordkorea verlassen werden muss.

Nichts zu wissen über dieses Land, in dem die Menschenrechte laut Amnesty International nicht mehr existieren, heißt auch: Über die Jahre hinweg haben westliche Politiker wegen der Schreckensnachrichten aus Nordkorea die Köpfe eingezogen und geschwiegen.

Unverständlich ist bis heute, weshalb US-Präsident George W. Bush trotz aller gesicherten Erkenntnisse über die nukleare Aufrüstung Nordkoreas sowie die Existenz von Konzentrationslagern dort, das Bild von Nordkorea auf den Irak projizierte, den Irak angriff und mit dem Krieg die ohnehin instabile Lage im Nahen Osten vollends in ein Chaos verwandelte und damit terroristische Vereinigungen wie Al Qaida reichlich Nahrung für deren Feuer gab. Wer versucht das zu verstehen, kommt kaum an dem Punkt vorbei den US-Präsidenten selbst als Terroristen zu sehen. Aber das ändert nichts an der Lage in Nordkorea. Damit verschwinden die Straflager nicht, davon wird keiner in dem Land satt.

Seit etwa drei Jahren häufen sich Information, die trotz der Strenge der nordkoreanischen Führung aus dem Land, das sich entgegen seiner stalinistisch-kommunistischen Politik „Demokratische Volksrepublik Korea“ nennt, geschmuggelt werden konnten.

Die Verschleppung des Nordkoreaners Park Yong-chol
Amnesty International Deutschland (AID) schreibt am 23.12.2004 über den Fall des Nordkoreaners Park Yong-chol, der im Oktober 2004 nach Nordkorea „zurückgebracht“ wurde. Seitdem fehle von ihm jede Nachricht. Möglicherweise sei er in Gefahr gefoltert oder hingerichtet zu werden.

Park Yong-chol soll einer der Organisatoren des „Boot-Zwischenfalls von Yantai“ im Januar 2003 gewesen sein. Damals versuchte eine Gruppe von 30 Nordkoreanern von der chinesischen Hafenstadt Yantai in Shandong aus, Südkorea auf dem Seeweg zu erreichen. Deshalb verbüßte er im Gefängnis von Weifang in der chinesischen Provinz Shandong eine zweijährige Haftstrafe. Im Januar 2005 sollte er freigelassen werden. Vier weitere Personen waren zusammen mit ihm wegen Fluchthilfe zu Gefängnisstrafen verurteilt worden, von denen drei inzwischen aus der Haft entlassen worden sind. Der Vierte, ein Südkoreaner, soll dagegen weiter in Haft sein.

AID: „Die 30 in Yantai inhaftierten Nordkoreaner sind zum größten Teil zwangsweise nach Nordkorea zurückgeschickt worden. Es ist davon auszugehen, dass sie in ihrem Heimatland unter miserablen Haftbedingungen festgehalten werden. Unbestätigten Berichten zufolge verbüßen sie in Straflagern für politische Gefangene (kwalliso) lange Haftstrafen.“

Gemäß § 117 des Strafgesetzbuches Nordkoreas wird der „illegale Grenzübertritt“ mit bis zu drei Jahren Haft in einem Straflager für politische Häftlinge bestraft.

Dies sei, wie AID weiter ausführt, ein klarer Verstoß gegen das Grundrecht auf Bewegungsfreiheit wie es in Artikel 12 (2) des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte festgeschrieben ist und der auch von Nordkorea unterzeichnet wurde: „Jedermann steht es frei, jedes Land einschließlich seines eigenen zu verlassen.“

Unbestätigten Berichten zufolge soll damals schon mindestens ein von den chinesischen Behörden nach Nordkorea abgeschobener Nordkoreaner exekutiert worden sein. Über zwei Brüder und deren Cousine, die aus Nordkorea stammen, sei aber bekannt, dass China sie in ihre nordkoreanische Heimat abgeschoben habe, wo sie gefoltert und zu fünf bis zehn Jahren Haft im Straflager verurteilt wurden. Seit Oktober 2004 habe man nichts mehr von ihnen gehört.


Mutmaßliches nordkoreanisches Konzentrationslager „Nummer 14“


Kein Mangel an politischen Gefangenen: Nordkoreanisches KZ „Nummer 14“.
Beide Fotos: © 2006 DigitalGlobe/Google Earth

Die Hinrichtung der Arbeiterin Yoo Bun Hee
NKNET (Network for North Korean Democracy and Human Rights) zeigt seit dem 25. September 2006 Standbilder aus einem heimlich gedrehten Video, das zuvor am 20. September vom japanischen Fernsehsender „Asahi Television” gesendet wurde. Darin soll die Hinrichtung der Arbeiterin Yoo Bun Hee zu sehen sein. Ihr wurde vorgeworfen 20 lbs (511 Gramm) Getreide gestohlen zu haben. Offenbar sofort nach der angeblichen Tat wurde sie von einem Erschießungskommando hinter einem Markt am Ufer des Flusses Juyi in der Provinz Hamju im Juli 2006 erschossen. Mutmaßlich fand kein Prozess statt, in dem sie sich hätte verteidigen können.

Videoframes von der Erschiessung der nordkoreanischen Arbeiterin Yoo Bun Hee am Ufer des Flusses Juyi in der Provinz Hamju im Juli 2006.
© 2006 NKNET / Asahi Television

Das nordkoreanische Volk hungert. Die akute Knappheit von Nahrungsmitteln zwingt Zehntausende von Nordkoreanern zur Flucht in die nordöstlichen chinesischen Provinzen. Die Bedingungen sollen dort für sie erbärmlich sein: Von den chinesischen Behörden erhalten sie keine Unterstützung. Zudem sind sie dem Risiko ausgesetzt körperlich und sexuell ausgebeutet zu werden.

Chinas einzige Reaktion: Ausweisung und Rücktransport von Tausenden dieser Nordkoreaner in ihr Heimatland – zurück in die Hölle des Großen Führers. Die chinesischen Behörden hatten im Oktober 2004 angekündigt „ohne Toleranz“ gegen illegale Immigranten aus Nordkorea vorzugehen.

Dem Großen Führer gedient und zu „menschlichem Unrat“ erklärt
Rico Czerwinski schreibt am 6. März 2005 in seinem Artikel für den TAGESSPIEGEL über die Nordkoreanerin Sun-Ok Li, die sechs Jahre im KZ „Nummer 14“ war, das zu einem System von Konzentrationslagern zählt, „von deren Innenleben man seit einigen Jahren durch die Erzählungen von sechs Männern und einer Frau weiß und für die die Sicherheitsbehörden des Landes den Namen Kjohwa-soh“ benutzen: „Erziehungslager für die Gedankenveränderung“.

Gleich nach ihrer Ankunft werden Gefangene dieses Lagers über ihren Status aufgeklärt. Nach der Lehre von der Eigenständigkeit des „Neuen Koreanischen Menschen“, die erdacht wurde von Kim Il Sung, der zwölf Jahre nach seinem Tod noch immer Staatsoberhaupt des Landes zu sein scheint, gelten Kriminelle als „menschlicher Unrat“. Aber wer alles in Nordkorea ist ein Krimineller? Für die Offiziere von „Nummer 14“ zählen dazu auch politische Gefangene; besonders wohl jene, die dem Großen Führer fanatisch in den Allerwertesten krochen. Auch Sun-Ok Li wurde erklärt, als Kriminelle in einem solchen Kjohwa-soh sei sie noch weniger als menschlicher Unrat, das habe mit der Evolution zu tun.

„Es gibt, sagte einer der Leutnants am Empfang, wo man die Kleider auszog, von nun an nur noch einen Unterschied zwischen euch und Ratten und Hunden. Er deutete auf das Gesäß einer Frau. Es habe bei diesen Gefangenen eine Rückverwandlung stattgefunden, die nicht ganz vollständig verlaufen war. An ihren Gesäßen fehlte das vielen Tieren typische Schwanzende der Wirbelsäule. Gefangene in Nummer 14 gehörten daher zum Stamm der Kkori-Eopneun-Jimseung, dem Stamm der „schwanzlosen Tiere“.“


Mutmaßliche Brandrodung an einem Berghang südlich eines Konzentrationslagers (im Hintergrund im Tal am oberen Bildrand).
© 2006 TerraMetrics / DigitalGlobe / Europa Technologies / Google Earth

In Nummer 14 kamen viele an, die Mitglied der Partei waren. Auch Sun-Ok Li war Mitglied der Partei und hatte ihr Leben dem Führer Kim Il Sung gewidmet und ihre eigene Familie dabei vernachlässigt. Sie wurde im Namen Kim Il Sungs unschuldig inhaftiert.

Ihr Schicksal wie auch das vieler anderer Tausender inhaftierter Nordkoreaner, zeigt, wie destruktiv und selbstzerstörisch die kommunistischen Führer Nordkoreas, Kim Il Sung und sein Nachfolger Kim Jong-il, handeln. Mutmaßlich steht Nordkorea unmittelbar vor dem Zusammenbruch. Dies dürfte die aktuellen Drohungen von Kim Jong-il erklären – ebenso den angeblichen Atomtest. Auffallend in den nördlichen Provinzen Nordkoreas ist die spärliche Besiedlung, was wohl nicht mit den Bergwäldern erklärt werden kann. Satelliten-Fotos zeigen lediglich militärische Bauten: In den Tälern die Konzentrationslager und auf den gerodeten Bergkuppen militärische Anlagen, die sich größtenteils unterirdisch in den Bergen befinden. Die Bauwut des nordkoreanischen Militärs scheint dort ungebrochen. Weitere Bergkuppen werden gerodet, wahrscheinlich mittels Brände. Und dass es sich um Aktivitäten des nordkoreanischen Militärs handelt und nicht um das Anlegen von Getreidefeldern, um damit den Hunger in der Bevölkerung bekämpfen zu können, dafür spricht, dass nahezu alle Bergkuppen jener Region mit militärischen Anlagen überzogen sind.

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Mysterium um den Flugzeugabsturz in Brasilien – Mehr offene Fragen als Passagiere in einer Boeing

Karl Weiss, Rio de Janeiro – Eine Boeing 737 der brasilianischen Billig-Fluglinie Gol, Flug Gol 1907, fast fabrikneu, stürzte am 29. September, etwa um 5 Uhr nachmittags örtlicher Zeit, auf dem Weg von Manaus nach Brasilia über dem Gebiet des Amazonas-Regenwaldes ab. Alle 155 Insassen kamen ums Leben. Gleich nach dem Bekannt werden der Meldungen über den Absturz begannen sich widersprechende Aussagen von offiziellen und inoffiziellen brasilianischen Stellen durch den Äther zu schwirren, was vieles offen ließ. Nach dem letzten Stand gibt es mehr offene Fragen als Passagiere in eine Boeing passen. Woher all diese Widersprüche?

Es liegt nicht nur der Brandgeruch eines abgestürzten Passagierflugzeuge über jenem Ort in der Region „Alto Xingu“ im Norden des brasilianischen Bundesstaates Mato Grosso, es riecht auch faul im Staate Brasilien angesichts der ungeklärten Umstände des Absturzes.

Gleich am Samstagmorgen konnten die verblüfften Brasilianer widersprüchliches hören. Während der Fernsehsender Globo (Fast –Monopol) sowie die örtlichen Radiosender alle übereinstimmend berichteten, das Flugzeug sei mit einem Exekutiv-Jet zusammengestoßen und danach abgestürzt, konnte man aus anderen Teilen der Welt gegenteiliges hören.

Die Nachrichtenagentur AFP schrieb, dass die These von einem Zuammenstoß in der Luft von brasilianischen Stellen als Spekulation zurückgewiesen worden sei. Das gleiche meldete um diese Zeit CNN International: Spekulation. Angesichts der Tatsache, daß jetzt bereits ein Photo von dem beschädigten Flügel des Exekutiv-Jets vorliegt, muß man sich unwillkürlich fragen, wer hatte ein Interesse, die Kollision in Frage zu stellen und warum?

Von wem diese Dementis kamen, wurde kurz danach klar: es war die ANAC, die Behörde der zivilenLuftfahrt, verantwortlich für den Luftraum oberhalb von 8500 Metern, reserviert im wesentlichen für die zivile Passagierluftfahrt. Offenbar wurde von dieser Seite der Versuch gemacht, die Kollision zu leugnen, aus Gründen, die man nur vermuten kann.

Eine Stange Geld

Schaltete man – wie der Berichterstatter – auf BBC International um am Kabelfernsehen, bekam man ebenfalls die Version „Spekulation “ zu hören. Dort hatte man sich aber die Mühe gemacht, die Morgennachrichten der brasilianischen „Globo“ aufzunehmen und stellte sie mit einer Übersetzung live in die Sendung: Da wurden die Details des Zusammenstoßes genannt: Der Exekutiv-Jet war eine Embraer Legacy und war an jenem Nachmittag in São Jose dos Campos gestartet, im Bundesstaat São Paulo.

Das ergab einen Sinn, denn an diesem Ort ist die Firma Embraer angesiedelt, eine der zwei großen Lieferanten von Exekutiv-Jets und kleinen Passagier-Jets (neben der kanadischen Bombardier) auf der Welt. Die Embraer war früher eine brasilianische Staatsfirma und ist heute, nach einem extrem verdächtigen Privatisierungsprozeß, ein französisch-brasilianisches Privatunternehmen. Die „Legacy“ ist eines der Erfolgs-Flugzeuge der Embraer, ein Jet für die Zwecke von Großunternehmen mit Top-Leuten, die dauernd in der Welt herumfliegen müssen. Es hat eine Reichweite fast wie ein Passagier-Jet, könnte z.B. den Flug von São Paulo nach Caracas (5 Stunden Flug nahe den 900 km/h) ohne Zwischenlandung zurücklegen.

Für diese Mobilität muß man allerdings eine Stange Geld auf den Tisch legen: Die „Legacy“ kostet 24,5 Millionen US-Dollar und kann in verschiedenen Versionen ausgeliefert werden, die von 10 bis 16 Passagieren Platz bieten.

Begann man nun am Samstag-Morgen im Internet nach Informationen zu suchen, so fand man eine weitere Information: Bewohner des Dorfes São Felix do Xingu, nahe der Grenze der Bundesstaaten Mato Grosso und Pará, hätten ein Passagierflugzeug niedrig fliegen gesehen und keinerlei Explosion gehört.

Das weckte nun die Hoffnungen der Angehörigen der Passagiere, die verzweifelt auf Nachrichten warteten, wer denn nun genau an Bord gewesen sei und ob es eine Chance von Überlebenden gibt.

Die Tragödie
Um die Mittagszeit am Samstag wurde gemeldet, man habe Wrackteile des Flugzeugs gesichtet. Die Teile seien über ein weites Gebiet verstreut. Das bedeutete, es konnte keine Überlebenden gegeben haben. Gleichzeitig kam die Information, daß die Kollision in einer Höhe von 11.000 Metern stattgefunden habe.

Damit wurde nun klar: Die Beobachtung der Dorfbewohner mußte sich auf die Legacy bezogen haben, denn nun wurde bestätigt, daß die Legacy mit beschädigtem Flügel sicher auf einem militärischen Fliegerhorst im Gebiet der „Serra do Cachimbo“ landen konnte, nicht weit vom Ort des Zusammenstoßes entfernt, im Süden des Staates Pará gelegen.

Nach verschiedenen Meldungen seien sechs oder sieben Personen an Bord gewesen, einschließlich der Piloten.

Am Nachmittag des Samstag kam dann die endgültige Passagierliste der Boeing, gleichzeitig mit der Aussage, daß kaum mit Überlebenden gerechnet werden könne. Wer die Liste mit den 155 Namen gesehen hat, ist beeindruckt. Eine riesenlange Liste, eine große Tragödie!

Kurz danach kam jene Meldung, die nun die meisten Fragen aufwarf. Diesmal war es einer der Leiter der militärischen Behörde der Luftaufsicht, die in Brasilien den Namen CINDACTA hat. Sie ist zuständig für den Nicht-Passagier-Flugverkehr, d.h. neben den Militärmaschinen vor allem die kleinen Jets (die anderen Kleinflugzeuge im untersten Luftraum werden nicht offiziell überwacht). Im Wesentlichen handelt es sich um den mittleren Luftraum, der von der CINDACTA kontrolliert wird. Ohne Zweifel jedenfalls war sie für die Legacy zuständig.

Ein Offizier der CINDACTA, der sich als zuständig für die Kontrolle der Legacy erklärte, wurde von der Zeitung „Estado de São Paulo“ interviewt. Er enthüllte, daß die Legacy sich außerhalb ihrer Route befunden hätte. Außerdem sei sie in der falschen Höhe gewesen, nämlich viel zu hoch. Er habe wiederholt versucht, de Legacy zu rufen und sie auf den Kollisionskurs aufmerksam zu machen. Es habe aber keine Reaktion der Legacy gegeben, bis es zum Zuammenstoß kam. Das allerdings ist eine Enthüllung, die massiv die Frage der Ursache der Tragödie auf die Seite der Legacy verschiebt.

Gleich danach kam eine andere Nachrcht, die dies sogar noch kritischer machte. Sie sei hier im Original zitiert: „Fontes da Aeronáutica também suspeitam que o piloto do Legacy possa terdesligado o transponder, aparelho que permite a identificação da posição da aeronave por outros aviões. Uma das possbilidades é a de que o comandante tenha desligado o aparelho para voar mais alto.“ „Quellen bei der Luftwaffe vermuten außerdem, daß der Pilot der Legacy den „transponder“ ausgeschaltet haben könnte, der anderen Flugzeugen ermöglicht, die Position des Flugzeugs auszumachen. Er könnte dies getan haben, um weit höher zu fliegen als es ihm zugewiesen war.“

Sollte sich diese Vermutung bewahrheiten, müßte der Pilot der Legacy des Totschlags in 155 Fällen angeklagt werden.

Tatsächlich hat eine Exekutiv-Jet nichts in einer Höhe von 11.000 Metern zu suchen, außer er hätte denn die besondere Erlaubnis gehabt.

Es ist also notwendig, sich ein wenig genauer mit den Leuten zu beschäftigen, die in der Legacy waren bzw. mit ihr zu tun hatten und was mit ihnen weiter geschah.

CIA Verbindungen?

Geht man diesen Informationen nach, kommen einige Überraschungen. Die Legacy war auf ihrem Überführungsflug von der Fabrik an den Käufer. Der Käufer ist eine US-amerikanische Luftfahrtgesellschaft mit dem Namen Excel Air (War das nicht der Name eine der Gesellschaften, unter deren Namen CIA-Flüge auftauchten? – Das ist noch zu klären).

Falls es aber eine Aero-Taxi-Firma ist, wird das Ganze noch mysteriöser. Die Legacy ist für ein Aero-Taxi viel zu aufwendig, zu teuer und hat eine zu große Reichweite. Sie ist sinnvoll nur für Großunternehmen. Als normales Passagierflugzeug ist sie ebenfalls nicht brauchbar. Dazu hat sie nicht genug Plätze.

Was ist das für ein Journalist?
Die Personen im Flugzeug wurden als US-Amerikaner bezeichnet. Der Pilot wurde mit dem Namen Joe Lepore benannt, der Copilot als Jan Palltino, vier Pasagiere mit den Namen Ralph Michielli, David Rimmer, Daniel Bachmann und Henry Yendle. Der siebte aber – und jetzt wird es schon wieder mysteriös – sei ein Reporter der New York Times mit dem Namen Joe Sharkey. Die New York Times allerdings weiß davon nichts – oder sie unterschlägt bewußt, daß einer ihrer Reporter in diesem Flugzeug war. Sie berichtet über den Absturz, ohne dies zu erwähnen. Für beides müßte es eine Begründung geben. Bisher hat niemand danach gefragt.

Doch das Mysterium der New York Times ist klein gegenüber dem Mysterium, das am Sonntag, den 1.Oktober bekannt gegeben wurde. Man hat nämlich die sieben Insassen des Legacy vom Luftwaffenstützpunkt, wo der Jet gelandet war, nach Cuiabá gebracht, der Hauptstadt des Staates Mato Grosso, wo das Unglück passiert war. Als Zeugen. Als Zeugen? War da nicht ein Verdacht gegen den Flugkapitän, der zu klären war? Warum wird dann ausdrücklich betont, sie würden nur als Zeugen befragt?

Noch mysteriöser
Dann wird es noch mysteriöser. Im Lauf des Sonntags wird bekannt, daß die sieben auf eigenen Wunsch zurück nach São Jose dos Campos gebracht worden wären. Offenbar konnte man den Behörden in Cuiabá nicht genügend zutrauen, das nötige Feingefühl aufzubringen und keine unbequemen Fragen zu stellen. Die US-Bürger seine auf ihrem normalen Weg nach Manaus gewesen und seien mit Autopilot gefogen, als es einen Schlag gegeben habe. Moment, nach Manaus? Da stimmt was nicht! Die Linien von Manaus nach Brasilia und von São Jose dos Campos nach Manaus kreuzen sich nicht. Bestenfalls in der Nähe von Manaus kommen sie sich nahe. Aber das Unglück geschah mehr als 1000 km von Manaus entfernt. Demgegenüber würden sich die Linien von Manaus nach Brasilia und von São Jose dos Campos nach Boa Vista genau am Unglückspunkt kreuzen. Auffallend, nicht?

Entweder sie waren auf dem Weg nach Manaus, dann waren sie weitab vom Kurs oder sie waren auf dem Weg nach Boa Vista (oder Caracas?) Warum gibt man dann an, sie seien auf dem Weg nach Manaus gewesen? Der zuständige Staatsanwalt wird denn auch gleich mit den Worten zitiert, es läge nichts gegen die US-Amerikaner vor. Ihre Pässe seien in Ordnung. Wie? Wer redet denn von den Pässen? Es ist noch nicht einmal der Flugschreiber ausgewertet und man weiß bereits, es läge nichts vor? Wie das?

Dazu muß man wissen: Die Region des Amazonas-Urwaldes ist das Hauptumschlaggebiet des Kokains aus Kolumbien und Peru. Ebenso muß man wissen: Der CIA ist der Haupttäter beim Schmuggel von Kokain von dort in die USA. Weiterhin ist das System SIVAM zu berücksichtigen, das seit etwa 2003/2004 das ganzeAmazonasbecken bewacht, ein System mit vielen Radar-Bodenstationen und 100 Radarflugzeugen. Es liegen also über den Absturz auch die SIVAM-Unterlagen vor. Vorsichtshalber haben dies alle Beteiligten „vergessen“ und die Medien tun so, als wüßten sie nichts von einem System SIVAM.

Weiterhin ist da ein Detail wichtig: Alle SIVAM-Daten werden immer zuerst von US-Amerikanern ausgewertet. Nur was da durchgegangen ist, wird dann auch an die brasilianischen Behörden weitergegeben – sofern man es nicht lieber
unterschlägt.

Mysteriös, nicht? Na eben, das war es, was es zu berichten gab bisher.

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Geldwäscherring in der Romandie ausgehoben

Bern – Die Schweizerische Bundesanwaltschaft hat einen mutmasslichen Geldwäscherring ausgehoben. Über diesen Ring sollen illegale Erträge aus dem Drogenhandel von der Romandie via Frankreich nach Westafrika geflossen sein. Eine gemischte Ermittlungsgruppe aus Vertretern der Bundeskriminalpolizei und der waadtländischen Kriminalpolizei hat wesentlich zum Erfolg beigetragen. Das Dossier geht in den nächsten Tagen von der Bundesanwaltschaft an den Eidgenössischen Untersuchungsrichter mit dem Antrag auf Eröffnung der Voruntersuchung.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der sehr gut organisierte, vermutlich über Jahre aufgebaute Geldwäscherring mit Personen operierte, die das Geld aus Drogenverkäufen in der Westschweiz einsammelten und es danach mittels Kurieren zu Sammelstellen in Frankreich befördern liessen. Von dort aus transportierten Reisende, wie es scheint, aus reiner Gefälligkeit das Geld, versteckt in ihrem Gepäck nach Westafrika bzw. zu dort eingerichteten Verteilerzentren. Die Familienangehörigen der Drogenhändler konnten das Geld in diesen Verteilerzentren in Empfang nehmen. Die Mitglieder des Rings verlangten von den hiesigen Drogenhändlern pro Geldtransport eine Provision von etwa 10%.

Im Zuge mehrerer koordinierter Operationen in der Westschweiz und im nahe gelegenen Grenzgebiet konnten mehrere, vermeintlich in den Ring verwickelte Personen angehalten werden. Zahlreiche Personen wurden zur Sache befragt. Die beiden Hauptverantwortlichen des Geldwäscherrings befinden sich wegen Flucht- und Kollusionsgefahr in Untersuchungshaft. Im Laufe der Ermittlungen wurden über CHF 700’000.— und rund 20 Mobiltelefone beschlagnahmt.

Der bevorstehende Abschluss des gerichtspolizeilichen Ermittlungsverfahrens erlaubt eine erste Bilanz. Die eigens für dieses Verfahren geschaffene Ermittlungsgruppe aus Beamten der Bundeskriminalpolizei und der waadtländischen Kriminalpolizei hat sich bewährt. Diese positive Erfahrung festigt die Grundlage für den weiteren Einsatz gemeinsamer polizeilicher Ermittlungsgruppen aus Bund und Kanton.

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Ein „größerer Fall von Armeewaffendiebstahl“

Harald Haack – Ist es nur ein Zufall, dass etwa zeitgleich zusammen mit der Übergabe einer Petition der Schweizer Frauenzeitschrift „Annabelle“ an die eidgenössischen Räte und an den Bundesrat, in der es um die Verbannung von Armeewaffen aus Privathaushalten geht, aus einer Truppenunterkunft im freiburgischen Marly 82 Sturmgewehre der Armee und Munition gestohlen wurden?

Der Übergabe der Petition vorausgegangen war eine aufklärende Informationskampagne der Frauenzeitschrift. So kamen rund 17 400 Unterschriften zusammen. Die Unterzeichnerinnen und auch Unterzeichner fordern darin konkret: Dienstpflichtige sollen künftig ihre Armeewaffe nicht mehr zu Hause aufbewahren und sie nach Ablauf der Wehrpflicht nicht mehr behalten können; außerdem soll ein nationales Waffenregister geschaffen werden. Der Hintergrund: Morde, in denen Schweizer Armeewaffen verwendet wurden. Die Opfer: Frauen und Kinder der Schweizer Dienstpflichtigen.

Der Einbruch ausgerechnet einer Zivilschutzanlage, in der die Waffen eingeschlossen waren, erfolgte nach Erkenntnissen der Ermittler am vergangenen Wochenende. Diese Zivilschutzanlage wird derzeit im Rahmen eines Wiederholungskurses durch die Kompanie 3 des Führungsunterstützungsbataillons 15 der Logistikbrigade 1 belegt. Von den Tätern aber fehlt angeblich jede Spur.

Der Untersuchungsrichter nahm in Zusammenarbeit mit der Militär- und der Zivilpolizei seine Ermittlungen auf. Laut dem Medien- und Informationschef der Militärjustiz, Martin Immenhauser, werden bei Wiederholungskursen über das Wochenende die Gewehre in einer Waffenkammer eingeschlossen. Die Untersuchung soll nun zeigen, ob im konkreten Fall alles „reglementskonform“ gesichert gewesen sei. Mit anderen Worten: Ob die Täter nicht unter den Teilnehmern des Wiederholungskursus zu suchen sind.

Erst am Montagmorgen wurde der Diebstahl entdeckt. Einbruchspuren gab es an der Tür zum Munitionsmagazin und der Waffenkammer. Verschwunden sind nun 82 Sturmgewehre, 43 Pakete Taschenmunition, drei Pistolen sowie zehn Nachtsichtgeräte und drei Infrarot-Pointer.

Alles unerlässliche Artefakte für den patriotischen Schweizer Familienvater im wehrpflichtigen Alter mit dem Auftrag zum Töten oder zur Sicherung und Überwachung seiner Familie?


Uniform und Waffengewalt: Stärkt offensichtlich das Selbstvertrauen dienstpflichtiger Schweizer gegenüber Zivilisten.

Normalerweise sind in einem Päckchen Taschenmunition 50 Schuss für das Sturmgewehr „90“ enthalten. Laut Immenhauser wurde die Munitions- und Waffenkammer vollständig ausgeräumt. Immenhauser sagte: Es handle sich um „einen größeren Fall von Armeewaffendiebstahl“.

Wer in der Schweiz braucht diese Bewaffnung und Ausrüstung, wenn nicht fürs Schweizer Militär? Vor allem: Wie oft wurden der Schweizer Armee Waffen, Munition und Ausrüstung gestohlen? Leider war Herr Immenhauser zur Beantwortung dieser Fragen derzeit nicht erreichbar. Auch er muss schließlich einmal schlafen. Ich werde mich weiterhin um seine Beantwortung bemühen.

Machen Schusswaffen Schweizer Armeeangehörige zu Mördern?

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A Reinvigorated Bush Narco-regime?

B. Ehkstruh – The dirtiest of all Bush secrets? Why do analysts say Bush’s appointment of Porter Goss to head the CIA heralds a worsening Bush narco regime—under which narcotics moneys are quietly and murderously funneled into black budget programs to avoid elected oversight? Read the following:

In the words of Al Martin, ret. Navy Lt. Commander (who worked directly with Bush Sr.’s men on Iran Contra and who testified for Kerry’s Iran Contra hearings):

“Since (Bush-appointed Richard) Armitage is currently the Under Secretary of State, he is in charge of the Foreign Narcotics Control Office of the State Department, which is supposed to control cocaine and heroin…. The famous quote by Kerry Committee senior panel member Senator Daniel Inouye of Hawaii (D-Hawaii) should be noted. When Armitage was put under oath, he kept calling him (Armitate) „Mr. Cocaine“ instead of „Mr. Secretary….“

Armitage was also a member of the restricted access group known as RAG-1 (Restricted Access Group One) along with Elliott Abrams, Clair George, Attorney General Ed Meese, David Margolis, Chief of Domestic Criminal Operations of the Department of Justice, and Mark Richards, Chief of the International Criminal Division of the Department of Justice… The purpose of RAG-1 was first to develop and then to coordinate the CIA’s policy of trafficking in narcotics on a large-scale basis, in order to produce ongoing covert revenue streams pursuant to the aid and sustenance of illegal operations of state.

Richard Armitage coordinated CIA heroin trafficking principally out of Cambodia and Laos, and he was a close confederate of General Huang Soong, the CIA’s principal (narcotics) trafficker in Cambodia…. (Note: Bush certainly knew about Armitage’s sordid history when he appointed him. In fact, Bush may have done so to further his own, personally frustrated reach within the black budget community.)

The State Department’s Foreign Narcotic Control Office essentially fronts for the Central Intelligence Agency…. What happens is the State Department effectively becomes a front for the CIA, which is actually trafficking the narcotics…. This department is specifically staffed by CIA personnel…. The State Department tolerates this because it’s part of its function, through the FNCO — to aid the CIA in narcotics trafficking to produce covert revenue.

(Armitage) tried to claim publicly before the Kerry Committee hearings that he had been a U.S. Marine Corps officer. He wasn’t…. Armitage acted as head of the FNCO, both then and now, to control narcotics-producing areas. Now it’s in Afghanistan, and there’s a direct relationship, which you can point to. Every time the State Department’s FNCO controls an area or moves in to control a region of the world that produces narcotics or produces the materials that wind up being narcotics after they’re refined, you will quickly see thereafter a noticeable increase in drug trafficking in the United States in that particular drug.

“Armitage said it is the responsibility of the FNCO of the State Department to put all other large drug dealers out of business…. What a lot of people didn’t understand is that they’re putting them out of business to take over that business.

“What Ollie (North) said was absolutely true. He said, “Our cost equation is such that net delivered, that we are trading for every one kilogram of refined 90-proof–he used to call it ‘proof.’ I like the way he used to say it. He used to call it ‘proof.’ Ollie would say, for every one-kilogram of 90-proof coke, we are trading one factory-fresh M16 rifle with a full field kit and a thousand rounds of ammunition that cost us $650.

“Fred C. Ikle (a Reagan DIA man in ’86) had outlined this tremendous expansion in cocaine imports that was going to take place. This was the establishment of the infamous sea routes out of Swan Island, Honduras. And Ollie had said to me, “We’re going to be able to ship it in 50,000 kilograms at a time… Anyway the 50,000 kilos a month only existed for about 6 months in 1986 because Iran-Contra, as you know, fell apart. This was when there was so much coke stacked up in freighters that there was no place to put it. Ollie, towards the very end, was trying to figure out a place of where to put these beat-out old freighters full of Agency coke….

“It should be noted that Armitage has never changed hats. All these years he’s performed exactly the same function for Bushonian regimes or the Republican Right in general in terms of the FNCO (shepherding narcotics $ into crony hands).”

“It was the Bush faction that controlled the two key components of the Agency (CIA) in the ‘80’s. And this is what (Porter) Goss has done again. They controlled Department Four. It was the first thing they sought to control… DWO, Department Four, Domestic Wet Operations (assassinations in the US)…. Bushonian control was centered around Clair George. They wanted to control CIA narcotics distribution efforts.”

*Why? To gain control of the grand prize in conservative government: the billions of dollars reaped from intelligence trafficking of narcotics, to be used to pay off US officials and to fund cronies’ black budget projects (like the MAJIC program and more).

See reports about MAJIC, plus allegations about Bush Sr.’s prime role in Operation Watchtower—an early 1970’s erection of aviation beacons running from Columbia toward islands leading to the US. These became part of the early basis for cocaine trafficking, which was another CIA financial boon, i.e. during Iran Contra (and beyond). See also: reports about Nixon’s ties to mob money and Meyer Lansky, plus the Mena, AR story.

Martin says Armitage’s FNCO (State Dep’t narcotics office) controls northwest Afghanistan’s Peshawar Valley area of mountains, the best opium growing area, and says when such areas came under Armitage’s FNCO control, the result was a big boost in narcotics production, for obvious reasons. Martin suggests that Richard Armitage’s resignation from Bush’s Undersecretary of State job in October 2004 is being allowed because the new CIA chief, Porter Goss, will now consolidate Armitage’s FNCO narcotics operations in Afghanistan under CIA control. Martin further suggests that Goss served on a Bush Sr. commission to help stop further interception of CIA authorized narcotics shipments. Ironically, Martin says Armitage is now setting up an import/export business in Kabul, Afghanistan (center of the heroin trade) with Richard Secord, Bush family favorite Donald Gregg, and Elliott Abrams as partners. Typical Bush men.

Michael Moore, among others, wonders how Porter Goss could have amassed his $53 million fortune by legal means. Daniel Hopsicker’s website, Mad Cow Morning News has posted a 1960’s photo taken in a Mexico City nightclub in which then-CIA man Porter Goss sits happily at a table with Barry Seal, allegedly the biggest narcotics trafficker in US history. Goss also worked under Gen. Ed Lansdale, the man named by Col. Fletcher Prouty (see Prouty website photos and story) for arranging the JFK assassination. Prouty and his Pentagon colleagues say they’re certain Lansdale is seen in photos (on the website) walking across Dealey Plaza right after the JFK, hit, an assassination op that was Lansdale’s CIA specialty.

Further quotes: “In May 1987, Gen Khun Sa, in his jungle headquarters, named Richard Armitage as a key connection in a ring of heroin trafficking mobsters and USG officials. A U.S. agent I have known for many years stopped by my home last month en route to his next overseas assignment. He remarked that he had worked for those CIA chiefs named by Khun Sa, and that by his own personal knowledge, he knew what Khun Sa said was true.” “Bo” Gritz: note to Geo. Bush Sr. during his presidency.

Richard Armitage, the same man identified by Danny Sheehan of the Christic Institute in his suit and by General Khun Sa as the bagman in the dope deals through the years. … the man who has been protecting him over the years is another former CIA man, Mr. Carlucci” (Carlucci later became head of Bush Sr.’s employer, the Carlyle Group) Tom Fitzpatrick, New Times (11/11/87)

“Khun Sa thought by revealing the names of the major drug traffickers, to Col. Bo Gritz, that he could get his nation both recognized and subsidized. So the General opened his log book which held the records of the major traffickers in South East Asia. The record revealed that the number one buyer of Heroin was CIA operative Richard Armitage.” Anthony J. Hilder, Pink Elephants (website)

According to Daniel Sheehan, Ross Perot, Bo Greitz and numerous others (including a CIA agent I interviewed), during the 1970’s Armitage headed the Far East company, which laundered Golden Triangle heroin in Thailand toward the end of the CIA’s heroin doings during the Vietnam war.

“Armitage was nominated, in February 1989, by a grateful President George Bush (Senior) to be Assistant Secretary of State for Far Eastern Affairs. The move was blocked and Armitage was, instead, nominated for the post of Secretary of the Army. Behind the scenes a virtual war was in progress as the Department of Justice and the FBI sought to indict Armitage for his narcotics and other criminal activities.” William Guyatt, The CIA’s Secret Drug Wars.

More disturbing are the allegations of Dr. Steven Greer, head of CSETI, which investigates black budget programs that have been essentially privatized, using narcotics monies to research government-obtained technologies, which are then ceded private parties secretly. According to Greer, “A senior SAIC executive (Space Applications International Corporation—i.e. Star Wars and beyond) told me of this and how there was an army of 8000 men who did nothing but import drugs under the cover of classified, need-to-know operatives. He stated that of the 8000 men involved (as of 1997 when we spoke of this) that 2000 of them had been killed for sometimes minor infractions of security. He assured me that this was a major covert funding source and that it was destroying our country, but nobody is willing to take on such a lethal and powerful group to stop it.” (My note: from the inside, that is. Many are now working to expose the group, including many CSETI whistleblowers, some of whom were ranking defense and intelligence officials. Bush Sr. seems to think himself for having worked with the Carlyle Group, which manages at least a few black budget projects of the sort. Payback for his narco cover for decades running?) Quote from Disclosure, by Steven M. Greer M.D.

Finally, readers are encouraged to read Daniel Hopsicker’s book, Welcome to Terrorland, which is the first to expose a deep web of narcotics trafficking at the very Venice, FL airport where Mohammed Atta and other 911 attackers studied to be pilots. 43 pounds of heroin were seized in the private jet of the owner of the airport school where Atta and cohorts studied–at the time. In a separate article, Hopsicker writes:

“Cabbie Simpson described several occasions when he drove Mohamed Atta and Marwan Alshehhi from Venice on one-way trips to the Orlando Executive Airport.

“This places the two terrorists at the same airport where DEA agents brandishing submachine guns seized a Lear jet belonging to the owner of the flight school where Atta and Al-shehhi were taking lessons (lessons in what is anybody’s guess) at that very moment…

“The agents found 43 pounds of heroin aboard the Lear jet of Huffman Aviation’s secretive financier Wallace J. Hilliard. The Orlando Sentinel called the bust “the largest seizure in Central Florida’s history.”

“After we’d learned the whole story we discovered the bust had been an accident, carried out by low-level DEA operatives not clued-in to the protected nature of the trade. Nor was this the only time Hilliard’s name came up in connection with narcotics trafficking.“I flew Wally’s Turbo-Commander, a 698, twin turbo prop, till I got stopped one time in Haiti,” a former pilot of Hilliard’s told us….

““U.S. Customs and the DEA wanted to know the nature of my business. I was detained for 5-and-a-halfhours. They told me, ‘We stopped you and detained you because this airplane is known for running drugs in and out of the country.’”

“Nor are we alone in our discovery of the officially-protected drug trafficking network.

“FBI whistle-blower Sibel Edmonds, in the months after the attack, bumped into the arms for drugs deals, she said in a recent interview with BreackForNews. Edmonds alleged that the US State Department blocked investigations showing links between criminal drug trafficking networks and the terror attacks on 9/11.

„Certain investigations were being quashed, let’s say per State Department’s request, because it would have affected certain foreign relations [or] affected certain business relations with foreign organizations,“ she stated.

“In Venice, drug activity was conducted in 2000 and 2001 by “deep bellied Cessna,” Venice local Simpson told us. “One was even found abandoned at Huffman with traces of both cocaine and heroin.”

According to Mohammed Atta’s girlfriend in Venice, FL, where he studied, Atta and cohorts weren’t strict fundamentalists. Instead, some of them drank heavily and did cocaine, plus frequented strip clubs. Hopsicker interviewed numerous witnesses in the area who knew Atta but were threatened by the FBI to not talk about what they knew. The question is, why not?

Hopsicker shows that US intelligence clearly knew both who and where Atta was, at the time. Worse yet, the Washington Post, Newsweek, and the Miami Herald reported that as many as seven of the hijackers did special training at guarded US military sites. Mohammed Atta’s name is listed as a graduate of the US International Officers School at Maxwell Air Force Base in Alabama, and Abdulaziz Alomari as a graduate of the Aerospace Medical School at Brooks Air Force Base in San Antonio, said the Post.

The former wife of a CIA pilot, a woman who works on Maxwell Air Force Base in Montgomery, told Hopsicker: “I have a girlfriend who recognized Mohamed Atta. She met him at a party at the Officer’s Club,” she said. “The reason she swears it was him is because she didn’t just meet him and say hello. After she met him she went around and introduced him to the people that were with her. So she knows it was him.” (p. 141, Welcome to Terrorland) It helps to know that Atta had a habit of telling people in the US that he was a Saudi prince, hence his bodyguard and nice clothes, plus excess money.

Stranger still, one New York Times reporter told another Venice, FL witness to Atta’s presence there to shut up and not tell anyone about what she knew. Why, we must wonder?

In short, Hopsicker shows that US intelligence certainly knew that Atta and co-conspirators were in the US for training, if not training under Saudi Air Force auspices, in part. But, for some secret reason, Bush officials have repeatedly threatened press, witnesses, officials, and more to shut up about their stay in Venice, Florida—site of massive drug trafficking. The fact that Bin Laden controlled Afghanistan, location of Bush/Armitage-prized opium fields, suggests that Bin Laden may have been given special protection to do opium dealing with the Bushies’ cronies, in exchange for possible arms and more. This was before 9-11, of course, when opium and natural gas appear to have been the biggest dollar value items on the Bush/Armitage agenda regarding Afghanistan.

So, why so much direct Bush implication in narcotics dealings? Because narcotics is the most valued, most secretive cash crop on the planet, because the money can be used to buy people off, to shut others up, to fund secret programs and grease the palm of deep operatives whose support is necessary to get in on cash cows like Carlyle, BCCI, Saudi Arabia, Noriega, Lansky, Columbia, Haiti, the MAJIC program, offshore finance, and much more. Perhaps most of all, such power can be used to literally terrorize those who might object to the private use of government for criminal purposes, in the first place—something more along the lines of Kitty Kelly’s remark about the Bush’s resembling the Sopranos than Ozzie and Harriet.

The Crimes of Mena
Ollie North and the C-123 Story
Raul Castro’s fidele Kokain Connection
Gasmasken, Giftgas und Milliardenbetrug – auf den Spuren des Moshe Regev
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Geheimer Waffendeal mit MEK Terroristen?
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Mehrere Millionen Franken von Genfer Justiz blockiert

SDA – Ein grosser Briefmarkenskandal in Spanien hat Auswirkungen in die Schweiz. Die Genfer Justiz hat ein Strafverfahren wegen Geldwäscherei eingeleitet und mehrere Millionen Franken eingefroren.

«Ich habe das Einfrieren von mehreren Millionen Franken auf Bankkonten angeordnet», erklärte der Untersuchungsrichter Vincent Fournier am Dienstag gegenüber der SDA und bestätigte damit eine Information der spanischen Zeitung «El Pais».

Der Genfer möchte Francisco Briones befragen: Der Präsident des Briefmarkenversandhauses Forum Filatelico gilt als einer der Hauptprotagonisten des Falls, er ist derzeit in Spanien in Haft. Es ist somit möglich, dass Fournier sich für eine Befragung nach Spanien begeben wird.

Bank schlug Alarm
Die Genfer Justiz war von den Geldwäschereibehörden in Bern gewarnt worden: Eine Bank hatte auf ihren Konten mögliche Verbindungen zum Philateliebetrug festgestellt und Alarm geschlagen.

Die spanischen Justizbehörden verfolgten seine Arbeit aufmerksam- und er die ihre auch, erklärte Fournier. Es gehe darum festzustellen, ob Geldwäscherei stattgefunden habe.

Gemäss «El Pais» handelt es sich um den grössten Anlagebetrug der spanischen Geschichte. Das Loch in der Kasse des Unternehmens beträgt 3,4 Mrd. Euro, auch ein weiteres Unternehmen, Afinsa, soll in die Sache verwickelt sein. Betroffen vom Betrug sind etwa 350 000 Kleinsparer in Spanien und mindestens 20 000 in Portugal.

Afinsa et Forum Filatelico verkauften als Investitionen Briefmarken und versprachen eine jährliche Rendite von 6 bis 10 Prozent. Der Betrug funktionierte nach dem Schneeballprinzip.

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A Meta-Group Managing Drugs, Violence, and the State

Concluding Remarks: Meta-Groups and Transpolitics. / Last Part XII

Peter Dale Scott – Relatively open societies produce wealth, and wealth, unregulated, tends to convert what were once relatively open societies, perhaps even republics (as in the case of Athens, Rome, and the Netherlands) into empires. Institutions and relationships outside the bounds of these civil societies will tend to consolidate into meta-groups, groups outside the state, and often offshore, that have the wealth and de facto power to influence the policies of the state.

This has been particularly true in America since the so-called Reagan Revolution and the collapse of the Soviet Union. U.S. bases have now appeared in previously unthinkable outposts like the former Soviet republics of Kyrgyzstan and Georgia, but only after U.S. oil majors had already secured multi-billion dollar contracts for oil exploration in the Transcaspasian basin.

Insofar as this expansion into Central Asia was a matter of geostrategic policy, it was a policy primarily directed by private oil companies and PMCs, not the state. The sense of powerlessness that pervades American civil society, and even Congress, derives in part from this awareness that the state only mediates in foreign imperial expansion today after crucial decisions have already been made by institutions over which the state has no control.

Since the year 2000 the American state has been, to an unprecedented extent, dominated by these outside forces. Thus, in studying recent developments, I have come to articulate further the distinction I have made previously between parapolitics, the covert actions and policies which can be traced back to secret state agency, and deep politics, the entire field of political practices and relationships, deliberate or not, which are usually repressed rather than acknowledged.

I now see a third level, still deeper and even less documented, for which I can only think provisionally of the abused term transpolitics: actions and policies which are deliberate, but which have been determined by overworld groups and agencies beyond the reach of the domestic state.

The “Pristina dash,” if truly an action not initiated by the Kremlin, would constitute an example of transpolitics.


Drugs, Oil, and War: The United States in Afghanistan, Colombia, and Indochina, explores the underlying factors that have engendered a U.S. strategy of indirect intervention in Third World countries through alliances with drug-trafficking proxies.

Part I: History and the Political Requirements of the Global Drug Traffic
Part II: The Meta-Group, West, and East
Part III: The Meta-Group, BCCI, and Adnan Khashoggi
Part IV: Dunlop’s Account of the Beaulieu Meeting’s Purpose: The “Russian 9/11” in 1999
Part V: Dunlop’s Redactions of His Source Yasenev
Part VI: The Khashoggi Villa Meeting, Kosovo, and the “Pristina Dash”
Part VII: The Role of Anton Surikov: The Dunlop and Yasenev Versions
Part VIII: Saidov, Surikov, Muslim Insurrectionism, and Drug Trafficking
Part IX: Allegations of Drug-Trafficking and Far West Ltd.
Part X: Far West Ltd, Halliburton, Diligence LLC, New Bridge, and Neil Bush
Part XI: The U.S. Contribution to the Afghan-Kosovo Drug Traffic.
Last Part XII: Concluding Remarks: Meta-Groups and Transpolitics.

Peter Dale Scott, a former Canadian diplomat and English Professor at the University of California, Berkeley, is a poet, writer, and researcher.

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A Meta-Group Managing Drugs, Violence, and the State

The U.S. Contribution to the Afghan-Kosovo Drug Traffic. / Part XI

Peter Dale Scott – Reportedly Far West was founded in 1998; and Surikov and Saidov were already directors when they attended the Beaulieu meeting in July 1999. I believe that this meeting discussed the Russian presence in Kosovo, and the imminent increase in the flow of Afghan drugs through Kosovo.

That this flow is huge has been attested to by many observers. Russian sources estimate that from 1991 to 2003 the same group shipped to Western Europe up to 300 tons of heroin and sold it to wholesale buyers of Kosovo Albanian nationality. In the same period they sold up to 60 tons of heroin to Azeri and Roma (gypsy) wholesalers in the Volga and the Urals Federal Districts of Russia. The group’s total receipts for heroin in 1991-2003 are estimated to be $5 billion. (1)

The chief narco-baron of the group is said to be Vladimir Filin, the head of Far West. Like Surikov, Filin has been known to share his knowledge of drug-trafficking with the public. (2) And grounds have been alleged to suspect that his contacts with the CIA through drug-trafficking date back to Afghanistan in the 1980s.

The informed Indian observer B. Raman charged in 2002 that

the Central Intelligence Agency (CIA) of the USA, which encouraged these heroin barons during the Afghan war of the 1980s in order to spread heroin-addiction amongst the Soviet troops, is now using them in its search for bin Laden and other surviving leaders of the Al Qaeda, by taking advantage of their local knowledge and contacts. (3)

The narco-barons selected by the CIA, according to Raman, were “Haji Ayub Afridi, the Pakistani narcotics baron, who was a prized operative of the CIA in the 1980s,” Haji Abdul Qadeer, Haji Mohammed Zaman and Hazrat Ali. (4)

Philip Smucker, a journalist for the Christian Science Monitor, has confirmed that in 2001 the drug trafficker Haji Mohammed Zaman (once “at the top of the heroin trade in Jalalabad”) was recruited in Dijon, France for the anti-Taliban cause, by “British and American officials.” (5) And the Asian Times corroborates Raman’s claim that Zaman’s long-time Pakistani drug-trafficking partner, Haji Ayub Afridi, was also released from a Pakistani jail at this time. (6)

If Raman is correct, the CIA not only blessed but directed the 1980s flow of drugs from Afridi, Zaman, and Abdul Qadeer into the hands of Soviet officers like Vladimir Filin and Aleksei Likhvintsev. It would appear that corruption was being used as a political tool to weaken and subvert the Soviet Union.

Although the United States may have used known traffickers like Zaman and Qadir to regain access to Afghanistan, its stated ultimate goal, and the one assumed by the mainstream media, was to reimpose its own kind of order. Whether the country is Afghanistan, Azerbaijan, Georgia, Colombia, or Kosovo, America’s national interest is said to be to install and then protect pipelines. And pipelines require peace and security.

The prime geostrategic interest of the drug traffic in Afghanistan and elsewhere was precisely to prevent peace and security from happening. (7) It is true that the international illicit drug industry, like the international oil industry, is polymorphous and flexible, relying on diversified sources and markets for its products in order to maintain its global dominance. But for the global drug traffic to prosper, there must always be key growing areas where there is ongoing violence, and state order does not prevail.

The Bush Administration’s policies cannot be characterized as reflecting the national goals of peace and security, as outlined above. On the contrary, its shocking underfunding of Afghanistan’s recovery, like its complex and destabilizing interventions in Georgia, suggest that it too, as much as the drug traffic, hopes to utilize instability – as a pretext for maintaining U.S. bases.

America now faces in Afghanistan, what Russia faces in Chechnya, a conflict which is favorable to drug trafficking but increasingly deleterious to orderly reconstruction. (8) Meanwhile elements profiting from the flow of Afghan drugs continue to grow stronger and more dangerous.

Footnotes
1: http://www.compromat.ru/main/zuganov/surikov2.htm.

2: Alexander Nagorny „Narcobarons from the CIA and MI-6“ Pravda-info 2004.09.13

3: B. Raman, “Assassination of Haji Abdul Qadeer in Kabul,” South Asia Analysis Group, Paper No. 489,

4: Raman, “Assassination of Haji Abdul Qadeer in Kabul.”

5: Philip Smucker, Al Qaeda’s Great Escape: The Military and the Media on Terror’s Trail (Washington: Brassey’s, 2004), 9. This decision by British and American officials (the latter almost certainly CIA) may have contributed to bin Laden’s escape from Tora Bora in December 2001. Cf. CNN, 12/29/01.

6: „US turns to drug baron to rally support,“ Asia Times Online, 12/4/01; Peter Dale Scott, “Pre-1990 Drug Networks Being Restored Under New Coalition?”

7: Thus Shamil Basaev, who controls the Abkazian drug traffic, and his lieutenant Khattab, are famous among Russians and Chechens alike as “the incorrigibles” who want only “endless war” (Murphy, Wolves of Islam, 136, 165).

8:The Iraq War is also beneficial to the drug traffic. See the following story from the Balochistan Post, quoting the London Independent: ““BAGHDAD: The city, which had never seen heroin, a deadly addictive drug, until March 2003, is now flooded with narcotics including heroin. According to a report published by London’s The Independent newspaper, the citizens of Baghdad complained that the drugs like heroin and cocaine were being peddled on the streets of the Iraqi metropolis. Some reports suggest that the drug and arms trafficking is patronized by the CIA to finance its covert operations worldwide.“

Part I: History and the Political Requirements of the Global Drug Traffic
Part II: The Meta-Group, West, and East
Part III: The Meta-Group, BCCI, and Adnan Khashoggi
Part IV: Dunlop’s Account of the Beaulieu Meeting’s Purpose: The “Russian 9/11” in 1999
Part V: Dunlop’s Redactions of His Source Yasenev
Part VI: The Khashoggi Villa Meeting, Kosovo, and the “Pristina Dash”
Part VII: The Role of Anton Surikov: The Dunlop and Yasenev Versions
Part VIII: Saidov, Surikov, Muslim Insurrectionism, and Drug Trafficking
Part IX: Allegations of Drug-Trafficking and Far West Ltd.
Part X: Far West Ltd, Halliburton, Diligence LLC, New Bridge, and Neil Bush
Part XI: The U.S. Contribution to the Afghan-Kosovo Drug Traffic.
Last Part XII: Concluding Remarks: Meta-Groups and Transpolitics.

Peter Dale Scott, a former Canadian diplomat and English Professor at the University of California, Berkeley, is a poet, writer, and researcher.