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Vermisstes Kind nach acht Jahren wieder da?

Harald Haack – Immer wieder verschwinden Kinder spurlos. Polizei und Öffentlichkeit gehen dann von einem Verbrechen aus; irgendwann wird die Leiche des Kindes entdeckt und es stellt sich heraus, dass es zur Befriedigung sexueller Triebe entführt und zum Vertuschen der Tat ermordet wurde. Doch es gibt auch Fälle, da bleiben die vermissten Kinder verschwunden. Keine Leiche, keine Hinweise auf Täter.

So war das auch im Fall der am 2. März 1998 verschwundenen, damals zehnjährigen Natascha.

An jenem Tag sollte Natascha wie jeden Morgen mit ihrer Schultasche von der elterlichen Wohnung im Wiener Distrikt Donaustadt zur Schule gehen, doch der Tag beginnt nicht ganz wie gewohnt. Natascha verschläft, die Zeit drängt und die Mutter schimpft. Das Mädchen verabschiedet sich von seiner Mutter nicht, als es um 7.02 Uhr die Wohnung verlässt.

Zur Schule ist es nicht weit, und nach der Schule geht Natascha üblicherweise selbständig in einen nahe gelegenen Kinderhort. Um 16.15 Uhr ruft die besorgte Mutter in der Schule an und erfährt, das das Kind nicht in der Schule war. Sie fragt im Hort nach, doch auch dort war ihre Tochter nicht erschienen und bleibt verschwunden. Natascha wurde zum vermutlich meist gesuchten Kind Österreichs.

Doch nun, nach acht Jahren, wurde eine junge Frau im niederösterreichischen Deutsch-Wagram aufgefunden. Sie erklärte, die einst auf dem Weg zur Schule verschwundene Natascha zu sein. Sollte nun das wahr geworden sein, womit niemand mehr gerechnet hat?

Die zunächst angeblich verwirrt wirkende Frau wurde von der Polizei vernommen. Nach dem Verhör leitete die Polizei sofort eine Großfahndung nach den möglichen Entführern von Natascha im Osten Österreichs ein. Die Identität der jungen Frau soll mittels eines DNA-Tests geklärt werden. Ein Sprecher der Kriminalpolizei teilte der Nachrichtenagentur APA am Nachmittag des 23. Augsut 2006 mit, man wisse noch nicht, ob es sich tatsächlich um Natascha oder um eine verwirrte Frau handelt. Die Frau sei zwar in schlechtem Gesundheitszustand, aber unverletzt.

Einer der spektakulärsten Fälle der jüngsten Kriminalgeschichte. Nataschas rätselhaftes Verschwinden aus Wien-Donaustadt hatte vor acht Jahren für Hysterie gesorgt. Zeugen wollten das Mädchen einmal in einem Supermarkt in Liesing, dann in einer Straßenbahn in Döbling gesehen haben. Auch sah sich die Polizei veranlasst, einen Jungen zu verhören, der behauptet hatte, die damals Zehnjährige einen Tag nach ihrem Verschwinden in der U-Bahn gesehen zu haben. Er hatte behauptet, er wisse, Natascha sei ausgerissen und würde in einem Keller der Wohnhausanlage am Rennbahnweg schlafen. Doch später gab der Junge zu, Natascha nicht zu kennen. Er habe sich alles nur ausgedacht.

Aber wahrscheinlich wirklich zuletzt gesehen wurde Natascha von ihrer Mitschülerin Bettina, die damals versicherte, sie habe sie am Tag des Verschwindens gegen 7.30 Uhr wenige hundert Meter von der Schule entfernt am Broschiweg gesehen. Natascha sei in Richtung Schule gegangen.

Erfolglos überprüfte die Polizei damals mehr als 700 Kleinbusse in ganz Österreich. Teiche wurden von Tauchern durchsucht. Mit Wärmebildkameras wurde von Helikoptern aus nach dem vermutlich meist gesuchten Kind Österreichs gesucht. Tausenden von Hinweisen verfolgte die Polizei. Noch unter dem Eindruck des Dutroux-Skandals in Belgien standen die österreichische Öffentlichkeit und die Polizei und es wurde spekuliert, die Zehnjährige sei von einem Kinderschänder entführt worden.

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie weggelaufen ist“, meinte damals Nataschas Lehrerin, Susanne B. und schränkte ein: „Zumindest wäre sie, wenn sie aus irgendeinem Ärger nicht in die Schule gegangen wäre, spätestens am Nachmittag wieder heimgegangen.“ Und der Schuldirektor Günter W. teilte mit, Natascha habe in dem Schuljahr noch kein einziges Mal gefehlt.

Wegen des Streits um Nataschas Verschlafens sei ihre Tochter nicht ausgerissen, war Brigitta S. überzeugt. Doch sie und auch ihr Mann, Ludwig K., der Vater des Mädchens, gaben die Hoffnung nicht auf, dass es dennoch ausgerissen war. Sie vermuteten, sie sei vielleicht nach Ungarn, wo der Vater in Nöygr ein Haus besaß. In diesem Haus hatte er das Wochenende mit seiner Tochter vor ihrem Verschwinden verbracht. Deshalb besaß sie auch einen EU-Reisepass und den soll sie auch noch am Montag danach, dem Tag ihres Verschwindens, bei sich gehabt haben. „Sie kann sich doch nicht in Luft auflösen“, hatte Ludwig K., der Verzweiflung nahe, geschimpft und fuhr in der Nacht auf Mittwoch, am 4. März 1998 nach Nöygr, um die Suche nach Natascha dort anzukurbeln. Doch gefunden wurde sie auch dort nicht. Sie blieb verschwunden. Vielleicht aber ist sie jetzt wieder aufgetaucht. Ist sie es wirklich? Ist sie einem Irren in die Hände gefallen, wie ihre Mutter damals vermutete?

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The Crimes of Mena

Sally Denton and Roger Morris – Barry Seal: gunrunner, drug trafficker, and covert C.I.A. operative extraordinaire – is hardly a familiar name in American politics. But years after he was murdered in a hail of bullets by Medellin cartel hit men outside a Salvation Army shelter in Baton Rouge, Louisiana, he has come back to haunt the reputations of three American presidents.

Seal’s legacy includes more than 2,000 newly discovered documents that now verify and quantify much of what previously had been only suspicion, conjecture, and legend. The documents confirm that from 1981 to his brutal death in 1986, Barry Seal carried on one of the most lucrative, extensive, and brazen operations in the history of the international drug trade, and that he did it with the evident complicity, if not collusion, of elements of the United States government, apparently with the acquiescence of Ronald Reagan’s administration, impunity from any subsequent exposure by George Bush’s administration, and under the usually acute political nose of then Arkansas governor Bill Clinton.


Few reporters covering Clinton in the 1992 campaign missed hearing at least something about Mena. But it was obviously a serious and demanding subject – the spectre of vast drug smuggling with C.l.A. involvement – and none of the major media pursued it… why?

The newly unearthed papers show the real Seal as far more impressive and well-connected than the character played by Dennis Hopper in a made-for-TV movie some years ago, loosely based on the smuggler’s life. The film portrayed the pudgy pilot as a hapless victim, caught in a cross fire between bungling but benign government agencies and Latin drug lords. The truth sprinkled through the documents is a richer – and altogether more sinister – matter of national and individual corruption. It is a tale of massive, socially devastating crime, of what seems to have been an official cover-up to match, and, not least, of the strange reluctance of so- called mainstream American journalism to come to grips with the phenomenon and its ominous implications – even when the documentary evidence had appeared.

The trail winds back to another slightly bruited but obscure name – a small place in western Arkansas called Mena.

Of the many stories emerging from the Arkansas of the 1980s that was crucible to the Clinton presidency, none has been more elusive than the charges surrounding Mena. Nestled in the dense pine and hardwood forests of the Oachita Mountains, some 160 miles west of Little Rock, once thought a refuge for nineteenth-century border outlaws and even a hotbed of Depression-era anarchists, the tiny town has been the locale for persistent reports of drug smuggling, gunrunning, and money laundering tracing to the early eighties, when Seal based his aircraft at Mena’s Intermountain Regional Airport.

From first accounts circulating locally in Arkansas, the story surfaced nationally as early as 1989 in a „Penthouse“ article called „Snowbound,“ written by the investigative reporter John Cummings, and in a Jack Anderson column, but was never advanced at the time by other media. Few reporters covering Clinton in the 1992 campaign missed hearing at least something about Mena. But it was obviously a serious and demanding subject – the specter of vast drug smuggling with C.l.A. involvement – and none of the major media pursued it seriously During 1992, the story was kept alive by Sarah McClendon, „The Nation“, and „The Village Voice“.

Then, after Clinton became president, Mena began to reappear. Over the past year, CBS News and „The Wall Street Journal“ have reported the original, unquieted charges surrounding Mena, including the shadow of some C.l.A. (or „national security“) involvement in the gun and drug traffic, and the apparent failure of then governor Clinton to pursue evidence of such international crime so close to home.

„Seal was smuggling drugs and kept his planes at Mena,“ „The Wall Street Journal“ reported in 1994. „He also acted as an agent for the D.E.A. In one of these missions, he flew the plane that produced photographs of Sandinistas loading drugs in Nicaragua.

He was killed by a drug gang [Medellin cartel hit men] in Baton Rouge. The cargo plane he flew was the same one later flown by Eugene Hasenfus when he was shot down over Nicaragua with a load of contra supplies.

In a mix of wild rumor and random fact, Mena has also been a topic of ubiquitous anti-Clinton diatribes circulated by right-wing extremists – an irony in that the Mena operation was the apparent brainchild of the two previous and Republican administrations.

Clinton, Bush, and the C.l.A.
Still, most of the larger American media have continued to ignore, if not ridicule, the Mena accusations. Finding no conspiracy in the Oachitas last July, a „Washington Post“ reporter typically scoffed at the „alleged dark deeds,“ contrasting Mena with an image as „Clandestination, Arkansas … Cloak and Dagger Capital of America.“ Noting that „The New York Times“ had „mentioned Mena primarily as the headquarters of the American Rock Garden Society,“ the „Columbia Journalism Review“ in a recent issue dismissed „the conspiracy theories“ as of „dubious relevance.“

A former Little Rock businessman, Terry Reed, has coauthored with John Cummings a highly controversial book, Compromised: Clinton, Bush, and the C.l.A., which describes a number of covert activities around Mena, including a C.l.A. operation to train pilots and troops for the Nicaraguan Contras, and the collusion of local officials. Both the book and its authors were greeted with derision.

Now, however, a new mass of documentary evidence has come to light regarding just such „dark deeds“ – previously private and secret records that substantiate as never before some of the worst and most portentous suspicions about what went on at Mena, Arkansas, a decade ago.


One of Mr. North’s Contra Plains, a C-123. Now a Restaurant

Given the scope and implications of the Mena story, it may be easy to understand the media’s initial skepticism and reluctance. But it was never so easy to dismiss the testimony arid suspicions of some of those close to the matter: Internal Revenue Service Agent Bill Duncan, Arkansas State Police investigator Russell Welch, Arkansas Attorney General J. Winston Bryant, Congressman Bill Alexander, and various other local law-enforcement officials and citizens.

All of these people were convinced by the late eighties that there existed what Bryant termed „credible evidence“ of the most serious criminal activity involving Mena between 1981 and 1986. They also believed that the crimes were committed with the acquiescence, if not the complicity, of elements of the U.S. government. But they couldn’t seem to get the national media to pay attention.

During the 1992 campaign, outside advisers and aides urged former California governor Jerry Brown to raise the Mena issue against Clinton – at least to ask why the Arkansas governor had not done more about such serious international crime so close to home. But Brown, too, backed away from the subject. I’ll raise it if the major media break it first,“ he told aides. „The media will do it, Governor,“ one of them replied in frustration, „if only you’ll raise it.“

Mena’s obscure airport was thought by the l.R.S., the F.B.I., U.S. Customs, and the Arkansas State Police to be a base for Adler Berriman „Barry“ Seal, a self-confessed, convicted smuggler whose operations had been linked to the intelligence community. Duncan and Welch both spent years building cases against Seal and others for drug smuggling and money laundering around Mena, only to see their own law-enforcement careers damaged in the process.

What evidence they gathered, they have said in testimony and other public statements, was not sufficiently pursued by the then U.S. attorney for the region, J. Michael Fitzhugh, or by the l.R.S., Arkansas State Police, and other agencies. Duncan, testifying before the joint investigation by the Arkansas state attorney general’s office and the United States Congress in June 1991, said that 29 federal indictments drafted in a Mena-based money- laundering scheme had gone unexplored. Fitzhugh, responding at the time to Duncan’s charges, said, „This office has not slowed up any investigation … [and] has never been under any pressure in any investigation.“

By 1992, to Duncan’s and Welch’s mounting dismay, several other official inquiries into the alleged Mena connection were similarly ineffectual or were stifled altogether, furthering their suspicions of government collusion and cover-up. In his testimony before Congress, Duncan said the l.R.S. „withdrew support for the operations“ and further directed him to „withhold information from Congress and perjure myself.“

Duncan later testified that he had never before experienced „anything remotely akin to this type of interference…. Alarms were going off,“ he continued, „and as soon as Mr. Fitzhugh got involved, he was more aggressive in not allowing the subpoenas and in interfering in the investigative process.“

State policeman Russell Welch felt he was „probably the most knowledgeable person“ regarding the activities at Mena, yet he was not initially subpoenaed to testify before the grand jury. Welch testified later that the only reason he was ultimately subpoenaed at all was because one of the grand jurors was from Mena and „told the others that if they wanted to know something about the Mena airport, they ought to ask that guy [Welch] out there in the hall.“

Colombian assassins
State Attorney General Bryant, in a 1991 letter to the office of Lawrence Walsh, the independent counsel in the Iran-Contra investigation, wondered „why no one was prosecuted in Arkansas despite a mountain of evidence that Seal was using Arkansas as his principle staging area during the years 1982 through 1985.“

What actually went on in the woods of western Arkansas? The question is still relevant for what it may reveal about certain government operations during the time that Reagan and Bush were in the White House and Clinton was governor of Arkansas. In a mass of startling new documentation – the more than 2,000 papers gathered by the authors from private and law-enforcement sources in a year-long nationwide search – answers are found and serious questions are posed.

These newly unearthed documents – the veritable private papers of Barry Seal – substantiate at least part of what went on at Mena. What might be called the Seal archive dates back to 1981, when Seal began his operations at the Intermountain Regional Airport in Mena. The archive, all of it now in our possession, continues beyond February 1986, when Seal was murdered by Colombian assassins after he had testified in federal court in Las Vegas, Fort Lauderdale, and Miami for the U.S. government against leaders of the Medellin drug cartel.

The papers include such seemingly innocuous material as Seal’s bank and telephone records; negotiable instruments, promissory notes, and invoices; personal correspondence address and appointment books; bills of sale for aircraft and boats; aircraft registration, and modification work orders.

In addition, the archive also contains personal diaries; handwritten to-do lists and other private notes; secretly tape-recorded conversations; and cryptographic keys and legends for codes used in the Seal operation.

5 billions US$ smuggled into the US
Finally, there are extensive official records: federal investigative and surveillance reports, accounting assessments by the l.R.S. and the D.E.A., and court proceedings not previously reported in the press – testimony as well as confidential pre-sentencing memoranda in federal narcotics-trafficking trials in Florida and Nevada – numerous depositions, and other sworn statements. The archive paints a vivid portrait not only of a major criminal conspiracy around Mena, but also of the unmistakable shadow of government complicity. Among the new revelations:

Mena, from 1981 to 1985, was indeed one of the centers for international smuggling traffic. According to official l.R.S. and D.E.A. calculations, sworn court testimony, and other corroborative records, the traffic amounted to thousands of kilos of cocaine and heroin and literally hundreds of millions of dollars in drug profits. According to a 1986 letter from the Louisiana attorney general to then U.S. attorney general Edwin Meese, Seal „smuggled between $3 billion and $5 billion of drugs into the U.S.“

Seal himself spent considerable sums to land, base, maintain, and specially equip or refit his aircraft for smuggling. According to personal and business records, he had extensive associations at Mena and in Little Rock, and was in nearly constant telephone contact with Mena when he was not there himself. Phone records indicate Seal made repeated calls to Mena the day before his murder. This was long after Seal, according to his own testimony, was working as an $800,000-a-year informant for the federal government.

A former member of the Army Special Forces, Seal had ties to the Central Intelligence Agency dating to the early 1970s. He had confided to relatives and others, according to their sworn statements, that he was a C.l.A. operative before and during the period when he established his operations at Mena. In one statement to Louisiana State Police, a Seal relative said, „Barry was into gunrunning and drug smuggling in Central and South America … and he had done some time in El Salvadore [sic].“ Another then added, „lt was true, but at the time Barry was working for the C.l.A.“

In a posthumous jeopardy-assessment case against Seal – also documented in the archive – the l.R.S. determined that money earned by Seal between 1984 and 1986 was not illegal because of his „C.l.A.-D.E.A. employment.“ The only public official acknowledgment of Seal’s relationship to the C.l.A. has been in court and congressional testimony, and in various published accounts describing the C.l.A.’s installation of cameras in Seal’s C- 123K transport plane, used in a highly celebrated 1984 sting operation against the Sandinista regime in Nicaragua.

The CIA’s sensitive mission
Robert Joura, the assistant special agent in charge of the D.E.A.’s Houston office and the agent who coordinated Seal’s undercover work, told „The Washington Post“ last year that Seal was enlisted by the C.l.A. for one sensitive mission – providing photographic evidence that the Sandinistas were letting cocaine from Colombia move through Nicaragua. A spokesman for then Senate candidate Oliver North told „The Post“ that North had been kept aware of Seal’s work through „intelligence sources.“

Federal Aviation Administration registration records contained in the archive confirm that aircraft identified by federal and state narcotics agents as in the Seal smuggling operation were previously owned by Air America, Inc., widely reported to have been a C.l.A. proprietary company. Emile Camp, one of Seal’s pilots and a witness to some of his most significant dealings, was killed on a mountainside near Mena in 1985 in the unexplained crash of one of those planes that had once belonged to Air America.

According to still other Seal records, at least some of the aircraft in his smuggling fleet, which included a Lear jet, helicopters, and former U.S. military transports, were also outfitted with avionics and other equipment by yet another company in turn linked to Air America.

Hasenfus shot down over Nivaragua
Among the aircraft flown in and out of Mena was Seal’s C-123K cargo plane, christened Fat Lady. The records show that Fat Lady, serial number 54-0679, was sold by Seal months before his death. According to other files, the plane soon found its way to a phantom company of what became known in the Iran-Contra scandal as „the Enterprise,“ the C.l.A.-related secret entity managed by Oliver North and others to smuggle illegal weapons to the Nicaraguan Contra rebels. According to former D.E.A. agent Celerino Castillo and others, the aircraft was allegedly involved in a return traffic in cocaine, profits from which were then used to finance more clandestine gunrunning.

F.A.A. records show that in October 1986, the same Fat Lady was shot down over Nicaragua with a load of arms destined for the Contras. Documents found on board the aircraft and seized by the Sandinistas included logs linking the plane with Area 51 – the nation’s top-secret nuclear-weapons facility at the Nevada Test Site. The doomed aircraft was co-piloted by Wallace Blaine „Buzz“ Sawyer, a native of western Arkansas, who died in the crash. The admissions of the surviving crew member, Eugene Hasenfus, began a public unraveling of the Iran-Contra episode.

An Arkansas gun manufacturer testified in 1993 in federal court in Fayetteville that the C.l.A. contracted with him to build 250 automatic pistols for the Mena operation. William Holmes testified that he had been introduced to Seal in Mena by a C.l.A. operative, and that he then sold weapons to Seal. Even though he was given a Department of Defense purchase order for guns fitted with silencers, Holmes testified that he was never paid the $140,000 the government owed him. „After the Hasenfus plane was shot down,“ Holmes said, „you couldn’t find a soul around Mena.“

Meanwhile, there was still more evidence that Seal’s massive smuggling operation based in Arkansas had been part of a C.l.A. operation, and that the crimes were continuing well after Seal’s murder. In 1991 sworn testimony to both Congressman Alexander and Attorney General Bryant, state police investigator Welch recorded that in 1987 he had documented „new activity at the [Mena] airport with the appearance of … an Australian business [a company linked with the C.l.A.], and C-130s had appeared….“
At the same time, according to Welch, two F.B.I. agents officially informed him that the C.l.A. „had something going on at the Mena Airport involving Southern Air Transport [another company linked with the C.l.A.] … and they didn’t want us [the Arkansas State Police] to screw it up like we had the last one.“

The hundreds of millions in profits generated by the Seal trafficking via Mena and other outposts resulted in extraordinary banking and business practices in apparent efforts to launder or disperse the vast amounts of illicit money in Arkansas and elsewhere. Seal’s financial records show from the early eighties, for example, instances of daily deposits of $50,000 or more, and extensive use of an offshore foreign bank in the Caribbean, as well as financial institutions in Arkansas and Florida.

According to l.R.S. criminal investigator Duncan, secretaries at the Mena Airport told him that when Seal flew into Mena, I’there would be stacks of cash to be taken to the bank and laundered.“ One secretary told him that she was ordered to obtain numerous cashier’s checks, each in an amount just under $10,000, at various banks in Mena and surrounding communities, to avoid filing the federal Currency Transaction Reports required for all bank transactions that exceed that limit.

Bank tellers testified before a federal grand jury that in November 1982, a Mena airport employee carried a suitcase containing more than $70,000 into a bank. „The bank officer went down the teller lines handing out the stacks of $1,000 bills and got the cashier’s checks.“

Law-enforcement sources confirmed that hundreds of thousands of dollars were laundered from 1981 to 1983 just in a few small banks near Mena, and that millions more from Seal’s operation were laundered elsewhere in Arkansas and the nation.

Spanish-language documents in Seal’s possession at the time of his murder also indicate that he had accounts throughout Central America and was planning to set up his own bank in the Caribbean.

Royale: The Kings way
Additionally, Seal’s files suggest a grandiose scheme for building an empire. Papers in his office at the time of his death include references to dozens of companiesQall of which had names that began with Royale. Among them: Royale Sports, Royale Television Network, Royale Liquors, Royale Casino, S.A., Royale Pharmaceuticals, Royale Arabians, Royale Seafood, Royale Security, Royale Resorts … and on and on.


The guys of the Gang: among those pictured are Felix Rodriguez, Porter Goss, Barry Seal

Seal was scarcely alone in his extensive smuggling operation based in Mena from 1981 to 1986, commonly described in both federal and state law-enforcement files as one of the largest drug- trafficking operations in the United States at the time, if not in the history of the drug trade. Documents show Seal confiding on one occasion that he was „only the transport,“ pointing to an extensive network of narcotics distribution and finance in Arkansas and other states. After drugs were smuggled across the border, the duffel bags of cocaine would be retrieved by helicopters and dropped onto flatbed trucks destined for various American cities.

In recognition of Seal’s significance in the drug trade, government prosecutors made him their chief witness in various cases, including a 1985 Miami trial in absentia of Medellln drug lords; in another 1985 trial of what federal officials regarded as the largest narcotics-trafficking case to date in Las Vegas; and in still a third prosecution of corrupt officials in the Turks and Caicos Islands. At the same time, court records and other documents reveal a studied indifference by government prosecutors to Seal’s earlier and ongoing operations at Mena.

In the end, the Seal documents are vindication for dedicated officials in Arkansas like agents Duncan and Welch and local citizens‘ groups like the Arkansas Committee, whose own evidence and charges take on new gravity – and also for „The Nation“, „The Village Voice“, the Association of National Security Alumni, the venerable Washington journalists Sarah McClendon and Jack Anderson, Arkansas. reporters Rodney Bowers and Mara Leveritt, and others who kept an all-too-authentic story alive amid wider indifference.

But now the larger implications of the newly exposed evidence seem as disturbing as the criminal enormity it silhouettes. Like his modern freebooter’s life, Seal’s documents leave the political and legal landscape littered with stark questions.

What, for example, happened to some nine different official investigations into Mena after 1987, from allegedly compromised federal grand juries to congressional inquiries suppressed by the National Security Council in 1988 under Ronald Reagan to still later Justice Department inaction under George Bush?

Seal clearly employed by CIA & DEA
Officials repeatedly invoked national security to quash most of the investigations. Court documents do show clearly that the C.l.A. and the D.E.A. employed Seal during 1984 and 1985 for the Reagan administration’s celebrated sting attempt to implicate the Nicaraguan Sandinista regime in cocaine trafficking.

According to a December 1988 Senate Foreign Relations Committee report, „cases were dropped. The apparent reason was that the prosecution might have revealed national-security information, even though all of the crimes which were the focus of the investigation occurred before Seal became a federal informant.“

Tax records show that, having assessed Seal posthumously for some $86 million in back taxes on his earnings from Mena and elsewhere between 1981 and 1983, even the l.R.S. forgave the taxes on hundreds of millions in known drug and gun profits over the ensuing two-year period when Seal was officially admitted to be employed by the government.

To follow the l.R.S. Iogic, what of the years, crimes, and profits at Mena in the early eighties, before Barry Seal became an acknowledged federal operative, as well as the subsequently reported drug-trafficking activities at Mena even after his murder – crimes far removed from his admitted cooperation as government informant and witness?

„Joe [name deleted] works for Seal and cannot be touched because Seal works for the C.l.A.,“ a Customs official said in an Arkansas investigation into drug trafficking during the early eighties. „A C.l.A. or D.E.A. operation is taking place at the Mena airport,“ an F.B.I. telex advised the Arkansas State Police in August 1987, 18 months after Seal’s murder. Welch later testified that a Customs agent told him, „Look, we’ve been told not to touch anything that has Barry Seal’s name on it, just to let it go.“

„The London Sunday Telegraph“ recently reported new evidence, including a secret code number, that Seal was also working as an operative of the Defense Intelligence Agency during the period of the gunrunning and drug smuggling.

Perhaps most telling is what is so visibly missing from the voluminous files. In thousands of pages reflecting a man of meticulous organization and plan- ning, Barry Seal seems to have felt singularly and utterly secure – if not somehow invulnerable – at least in the ceaseless air transport and delivery into the United States of tons of cocaine for more than five years. In a 1986 letter to the D.E.A., the commander and deputy commander of narcotics for the Louisiana State Police say that Seal „was being given apparent free rein to import drugs in conjunction with D.E.A. investigations with so little restraint and control on his actions as to allow him the opportunity to import drugs for himself should he have been so disposed.“

The first daylight cocaine drop in the history of the state of Louisiana
Seal’s personal videotapes, in the authors‘ possession, show one scene in which he used U.S. Army paratroop equipment, as well as militarylike precision, in his drug-transporting operation. Then, in the middle of the afternoon after a number of dry runs, one of his airplanes dropped a load of several duffel bags attached to a parachute. Within seconds, the cargo sitting on the remote grass landing strip was retrieved by Seal and loaded onto a helicopter that had followed the low-flying aircraft. „This is the first daylight cocaine drop in the history of the state of Louisiana,“ Seal narrates on the tape. If the duffel bags seen in the smuggler’s home movies were filled with cocaine – as Seal himself states on tape – that single load would have been worth hundreds of millions of dollars.

Perhaps the videos were not of an actual cocaine drop, but merely the drug trafficker’s training video for his smuggling organization, or even a test maneuver. Regardless, the films show a remarkable, fearless invincibility. Barry Seal was not expecting apprehension.

His most personal papers show him all but unconcerned about the very flights and drops that would indeed have been protected or „fixed,“ according to law-enforcement sources, by the collusion of U.S. intelligence.

In an interview with agent Duncan, Seal brazenly „admitted that he had been a drug smuggler.“

If the Seal documents show anything, an attentive reader might conclude, it is that ominous implication of some official sanction. Over the entire episode looms the unmistakable shape of government collaboration in vast drug trafficking and gunrunning, and in a decade-long cover-up of criminality.

Government investigators apparently had no doubt about the magnitude of those crimes. According to Customs sources, Seal’s operations at Mena and other bases were involved in the export of guns to Bolivia, Argentina, Peru, and Brazil, as well as to the Contras, and the importation of cocaine from Colombia to be sold in New York, Chicago, Detroit, St. Louis, and other cities, as well as in Arkansas itself.

Duncan and his colleagues knew that Seal’s modus operandi included dumping most of the drugs in other southern states, so that what Arkansas agents witnessed in Mena was but a tiny fragment of an operation staggering in its magnitude. Yet none of the putative inquiries seems to have made a serious effort to gather even a fraction of the available Seal documents now assembled and studied by the authors.

Finally, of course, there are somber questions about then governor Clinton’s own role vis-a-vis the crimes of Mena.

Clinton has acknowledged learning officially about Mena only in April 1988, though a state police investigation had been in progress for several years. As the state’s chief executive, Clinton often claimed to be fully abreast of such inquiries. In his one public statement on the matter as governor, in September 1991 he spoke of that investigation finding „linkages to the federal government,“ and „all kinds of questions about whether he [Seal] had any links to the C.l.A…. and if that backed into the Iran-Contra deal.“

But then Clinton did not offer further support for any inquiry, „despite the fact,“ as Bill Plante and Michael Singer of CBS News have written, „that a Republican administration was apparently sponsoring a Contra-aid operation in his state and protecting a smuggling ring that flew tons of cocaine through Arkansas.“

Clinton’s presence
As recently as March 1995, Arkansas state trooper Larry Patterson testified under oath, according to „The London Sunday Telegraph“, that he and other officers „discussed repeatedly in Clinton’s presence“ the „large quantities of drugs being flown into the Mena airport, large quantities of money, large quantities of guns,“ indicating that Clinton may have known much more about Seal’s activities than he has admitted.

Moreover, what of the hundreds of millions generated by Seal’s Mena contraband? The Seal records reveal his dealings with at least one major Little Rock bank. How much drug money from him or his associates made its way into criminal laundering in Arkansas’s notoriously freewheeling financial institutions and bond houses, some of which are reportedly under investigation by the Whitewater special prosecutor for just such large, unaccountable infusions of cash and unexplained transactions?

„The state offers an enticing climate for traffickers,“ I.R.S. agents had concluded by the end of the eighties, documenting a „major increase“ in the amount of large cash and bank transactions in Arkansas after 1985, despite a struggling local economy.

Meanwhile, prominent backers of Clinton’s over the same years – including bond broker and convicted drug dealer Dan Lasater and chicken tycoon Don Tyson – have themselves been subjects of extensive investigative and surveillance files by the D.E.A. or the F.B.I. similar to those relating to Seal, including allegations of illegal drug activity that Tyson has recently acknowledged publicly and denounced as „totally false.“ „This may be the first president in history with such close buddies who have NADDIS numbers,“ says one concerned law-enforcement official, referring to the Narcotics and Dangerous Drugs Intelligence System numbers assigned those under protracted investigation for possible drug crimes.

The Seal documents are still more proof that for Clinton, the Arkansas of the eighties and the company he kept there will not soon disappear as a political or even constitutional liability. „I’ve always felt we never got the whole story there,“ Clinton said in 1991.

Indeed. But as president of the United States, he need no longer wonder – and neither should the nation. On the basis of the Seal documents (copies of which are being given to the Whitewater special prosecutor in any case), the president should ask immediately for a full report on the matter from the C.l.A., the D.E.A., the F.B.I., the Justice Department, and other relevant agencies of his own administration – including the long-buried evidence gathered by l.R.S. agent Duncan and Arkansas state police investigator Welch. President Clinton should also offer full executive-branch cooperation with a reopened congressional inquiry, and expose the subject fully for what it says of both the American past and future.

Seal saw himself as a patriot to the end. He had dictated his own epitaph for his grave in Baton Rouge: „A rebel adventurer the likes of whom in previous days made America great.“ In a sense his documents may now render that claim less ironic than it seems.

The tons of drugs that Seal and his associates brought into the country, officials agree, affected tens of thousands of lives at the least, and exacted an incalculable toll on American society. And for the three presidents, the enduring questions of political scandal are once again apt: What did they know about Mena? When did they know it? Why didn’t they do anything to stop it?

The crimes of Mena were real. That much is now documented beyond doubt. The only remaining issues are how far they extended, and who was responsible.

First published @ the „Penthouse“

Recomended Link: The Activities at Mena

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Sicherheitsrisiko: Spanische Küstenwache

Harald Haack – Bisher hat die spanische Küstenwache noch nie ein U-Boot von Drogenschmugglern beschlagnahmt. Dennoch glauben die Beamten, dass das verlassene U-Boot, das in einer Bucht an der Nordwestküste Spaniens gefunden wurde, Drogenbanden gehörte und zum Koksschmuggel diente. Die Besatzung ist verschwunden. Im Boot wurden auch keine Drogen gefunden.

Weil der Küstenabschnitt, in dem das Boot trieb, mit seinen zahlreichen Buchten und Höhlen für die Küstenwache schwer zu kontrollieren ist und oft kriminellen Banden zur illegalen Einfuhr kolumbianischen Kokains diente, geht die Küstenwache davon aus, so ein Sprecher, dass das mehr als zehn Meter lange Boot solchen Banden gehörte.

Beweise dafür gibt es nicht. Und so könnte die Leichtgläubigkeit der spanischen Beamten ein Fehler mit fatalen Folgen sein.

Eben weil jener Küstenbereich zum Schmuggeln ideal ist, werden wohlmöglich ganz andere Waren nach Spanien geschafft worden sein; Sprengstoffe beispielsweise – in fester oder flüssiger Form – wie auch andere Kampfstoffkomponenten, die miteinander reagieren und das Giftgas Sarin entstehen lassen. Sogar fertige Bomben jeglicher Art könnten mit dem U-Boot an Land gebracht worden sein – von Terroristen. Und selbst wenn in dem U-Boot nichts transportiert wurde, dann hätten es Terroristen nutzen können, um unerkannt in Europa einreisen zu können. Denkbar aber wäre auch die Möglichkeit, dass die Terroristen, um das U-Boot zu erhalten, sich auf den Deal eingelassen hatten gleichzeitig damit Drogen zu schmuggeln. Diese letzte Möglichkeit wäre sehr plausibel, denn um für die Küstenwache „unsichtbar“ zu werden, hätten sie nur mit dem U-Boot abtauchen und auf Grund gehen müssen.

Drogenschmuggler aber lösen keinen nationalen Sicherheitsalarm mit implizierter Großfahndung aus. Genau das ist der wunde Punkt, den sich Terroristen zunutze gemacht haben könnten.

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Raul Castro’s fidele Kokain Connection

Stephan Fuchs – Laut ABC News soll der kubanische Bruder Fidel Castros während Jahren der Kopf einer gigantischen Kokain Schmuggel Verschwörung gewesen sein. Bill Clinton, damals Präsident und Genießer dicker Zigarren und sein Justice Departement sollen die Strafverfolger aus Miami jedoch gestoppt haben. Das war 1993.


Gute Geschäfte sind immer gut

Personen die an dem Fall Coca-Castro arbeiteten sagen, dass Rau, damals im Amt als Verteidigungsminister, den kolumbianischen Drogenbaronen erlaubt haben soll kubanische Gewässer und Landebahnen für die Flugzeuge zu benutzen. Dies war in der Zeit von 1980 – 1990.

„It was a major investigation involving numerous witnesses that was killed at the highest levels in Washington,“

sagte einer der ehemaligen, der den Fall untersuchte.

„There were numerous national security and intelligence issues that would have made the case difficult,“

sagte Tom Cash, ehemaliger Chef der Drug Enforcement Administration DEA in Miami gegenüber ABC. Und das kann man ihm glauben: Denn auch die amerikanische CIA machten bei dem Deal mächtig mit.


Über Mena die schützende Hand des Präsidenten

Der verurteilte kolumbianische Drogenchef des Medellin Kartells, Carlos Lehder, beteuerte 1991 in einem Gericht, dass er in Havanna zweimal mit Raul Castro zusammen gewesen sei um sichere Routen für die Kokainflüge im kubanischen Luftraum zu besprechen. Jetzt, 15 jahre später, machen solche Aussagen plötzlich Sinn.

Amerikas Staatsfeinde unter sich?
Lehder, vor seiner Verhaftung 1987 Amerikas Staatsfeind Nummer 1 arbeitete sehr wohl auch mit „Amerikanern“ zusammen. Eine kleine Geschichte des Medellin Kartells aus der Wikipedia:

„Als der Kokain-Schmuggler Carlos Lehder 1978 die Bahamas-Insel Norman’s Cay kaufte, um von dort den Drogenschmuggel in die USA zu organisieren, formierten Escobar, die Ochoa-Brüder Jorge und Juan, Gonzalo Rodriguez Gacha (auch bekannt als „der Mexikaner“) und Lehder selbst in und um Medellín ein Netzwerk, das als Infrastruktur für die gewinnträchtige Herstellung und den Handel mit Kokain diente, daraus entstand das Netzwerk mit dem Namen „Medellín-Kartell“.

Die Mitglieder des Kartells organisierten den Kauf und Transport der Coca-Paste aus Bolivien und Peru, errichteten Labors zur Kokain-Veredelung und Landebahnen im Dschungel, die häufig über Tarnvorrichtungen und Technik zum Aufspüren von Radar-Flugzeugen der Anti-Drogenbehörden verfügten. Vor allem Escobar erkaufte sich die Loyalität brutaler Banden und Paramilitärs, auf denen der gewalttätige Charakter des Medellín-Kartells beruhte. In den 80ern sollen über 50 kolumbianische Richter und Staatsanwälte im Auftrag des Kartells bzw. Escobars ermordet worden sein“

Wie der Stoff nach Amerika kam? Am besten folgen wir der Schneeschmelze: Die Tonnagen wurden in den Jahren 1976 bis 1981 von Panama nach Costa Rica, El Salvador und Honduras gebracht. Und in einer dritten Phase bis 1989 wurde das Kokain vornehmlich an den putzigen Flughafen Mena in Arkansas geflogen, über dessen Betriebsamkeit und Schutz Gouverneur Bill Clinton wachte… und am Zielflughafen stand Barry Seal. Alleine Barry Seal, der ausrangierte CIA Tausendsassa erzielte mit dem Koks einen Strassenverkaufswert von bis fünf Milliarden US Dollar.

Aus Mena wurde das Kokain an die Gangs von L.A, die Bloods and Crips geliefert. Ihnen wurde aber vor allem auch „China White“, das Heroin der Mudjaheddin angedreht. Die Gangs freilich lieferten sich auf den Strassen von L.A. verheerende Strassenkämpfe um die Vormachtstellung, was der Polizei von Los Angeles wunderbar passte.

Offensichtlich gab es, nebst dem Umweg über El Salvador und Honduras (Iran Conta Verbindung) über Kuba auch Verteilstrassen, die allerdings dürften eher klein ausfallen, es handelte sich in den zehn Jahren um etwa 7.5 Tonnen Kokain. Für was die Kubaner das Blutgeld gebrauchten, ist nicht klar. Aber zum Vergleich: Erst kürzlich wurde eine DC 9 beschlagnahmt, die mit 5.5 Tonnen Kokain gefüllt war. Die Verbindungen sind dieselben. Nicht die Castros, sondern ausrangierte CIA Veteranen.

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Spies May Have Stolen U.S. Bioweapons

Soviet spies may have stolen deadly viruses from a U.S. biodefense laboratory in Maryland in the 1980s and shipped them to Moscow, a report says.

A U.S. arms control expert says he has independent evidence of a Soviet spy at Fort Detrick 20 years ago, The Baltimore Sun reported, and a former Soviet scientist says his laboratory routinely received dangerous pathogens and other materials from Western labs through clandestine channels.

The allegations, while not definitive, raise questions about whether the United States‘ huge $7-billion-a-year biological defense effort at Fort Detrick will increase the odds of bioterrorism — by generating dangerous new microbes and scientific knowledge that could be diverted or stolen, the newspaper said.

The FBI would not comment on the possibility of Soviet spying at Fort Detrick in the 1980s. But if an agent did penetrate the top U.S. biodefense lab, biowarfare experts say, the incident would show how difficult preventing such losses can be, the Sun says.

Source: UPI

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Politisches Ziel: Sex mit Kindern

Harald Haack – Soziologisch gilt Sex mit Kindern als typisches Zeichen für den Verfall und bevorstehenden Tod einer Gesellschaft. Offenbar war sich ein niederländisches Gericht dessen nicht bewusst, denn es unterstützt mit seiner Entscheidung eine im Mai gegründete Partei, deren Ziel es ist, die Altersgrenze für straffreien Sex mit Minderjährigen von derzeit 16 auf 12 Jahren zu senken. Das Gericht in Den Haag lehnte das Verbot der neuen Partei mit pädophilen Zielen ab und begründete dies damit, die Freiheit zur Bildung einer politischen Vereinigung sei eine Basis der Demokratie; Wähler hätten die Möglichkeit, die Parteien nach ihren Inhalten zu beurteilen.

Aus der Bevölkerung kamen scharfe Proteste. Und so ist die Pädophilen-Partei gegenwärtig noch klein. Sie hat nur drei bekennende Mitglieder. Ihre Chancen auf eine Kandidatur bei der Parlamentswahl im November gelten in den Niederlanden als gering. Doch Lawinen kommen bekanntlich durch kleinste Erschütterungen ins Rollen. Gemessen an der Menge der angeblich im Internet kursierenden Kinderpornofotos sowie der immer größer werden Kinderpornoringe, die bisher aufflogen, sollte die geringe Größe der Pädophilen-Partei nicht darüber hinwegtäuschen, dass das latente Interesse in der Bevölkerung an Sex mit Kindern wahrscheinlich enorm hoch ist.

Die Klägeranwältin Anke de Wijn schimpfte, die drei Pädophilen nutzten die niederländische Toleranz aus. Indem sie ihr Verlangen als politisches Ziel deklarieren, brächten sie geschändete und missbrauchte Kinder an den Rand der Rechtlosigkeit.

Sollte sich diese Partei durchsetzen, so dürfte der Sex mit Kindern künftig als „politischen Vereinigung“ und als „Basis einer Demokratie“ verstanden werden. Das „platte Land“, die Niederlande, haben sich mit diesem Gerichtsurteil einmal mehr platt gemacht. War es bislang der ungehinderte Handel mit Haschisch, mit dem die Niederländer in Europa auffielen, so wird es künftig vermutlich auch der Handel mit Kindern als Sexobjekte sein.

Die Niederlande haben sich soeben ihr Grab ausgehoben.

Kinderschänder-Special (inklusiv Papst-Foto)

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Steuerzahler-Raub von 14 Milliarden

Karl Weiss – Überall müsse gespart werden, tönt es uns aus Zeitungen, Fernsehen und von Politikern entgegen. Man könne nicht mehr aus dem Vollen schöpfen wie früher. Dinge wie soziale Preise für öffentliche Verkehrsmittel könne man sich einfach nicht mehr leisten, heißt es. Wie läßt sich das damit in Übereinstimmung bringen, daß von Geldern der Steuerzahler jährlich 33 Milliarden Euro an die Christlichen Kirchen in Deutschland gehen?

Die Kirchen erfüllen für viele Bürger sicherlich eine wichtige Funktion. Man soll und muß deren Gefühle, daß ihre jeweilige Kirche notwendig sei, auch respektieren. Aber man muß von den Gläubigen verlangen, daß sie die Ausgaben dieser Kirchen selbst aufbringen. Es kann nicht angehen, daß all jene, die keineswegs mit diesen Kirchen und ihren Einmischungen in die Politik einverstanden sind, für sie mitzahlen müssen.

Das gilt übrigens auch für die Juden, die Muslime und Buddhisten, die nicht von staatlichen Leistungen für ihre Kirchen profitieren können.

Nun wäre das Ganze kein so großes Ärgernis, wenn es sich um ein paar Millionen Euro jährlich handeln würde, so wie auch andere kulturelle Organisationen manchmal kleine Zuwendungen erhalten. Bei den christliche Kirchen in Deutschland aber handelt es sich um 33 Mrd. Euro jährlich. Das ist mehr als die Gesamtsumme, die für Arbeitslosengeld II an etwa 6 Millionen Berechtigte ausgezahlt wird.

Unter diesen 33 Mrd. sind 9 Mrd Kirchensteuer, die also wirklich von den Angehörigen der Kirchen aufgebracht wird. Bleiben aber immer noch 24 Mrd Euro. Davon sind dann etwa 10 Mrd. Zuschüsse an kirchliche Sozialeinrichtungen, wie Krankenhäuser, Kindergärten usw.

Diese Zuschüsse sind im Prinzip berechtigt. Ein Ärgernis ist es aber, daß damit z.B. der Bau von solchen Einrichtungen finanziert wird, die dann anschließend aber der Kirche gehören. Sie werden in der Regel zu 90% vom
Steuerzahler finanziert. So kann die Kirche, sei es die katholische oder eine der protestantischen, dann z.B. ein Krankenhaus verscherbeln, wenn sie Geld braucht, muß aber die Zuschüsse vom Staat nicht zurückzahlen. Das
gleiche gilt für die kritischen Fragen, ob die Einrichtungen für Bürger aller Religionen und auch Nicht-Gläubige offenstehen. Dies ist keineswegs immer gegeben.

Vor allem aber geht es um die Beschäftigten in diesen Einrichtungen. Obwohl sie lediglich geringe eigene Geldmittel für Bau und Unterhalt aufwenden, haben die Kirchen frei Hand, wen sie dort beschäftigen. So werden denn auch bestimmte Orden bevorzugt und Bedingungen gestellt für Kandidaten bezüglich Zugehörigkeit zu den Kirchen oder daß keine zum zweiten Mal Verheirateten eingestellt werden.

Das alles mag man noch verteidigen, aber wirklich empörend und unannehmbar sind die restlichen 14 Milliarden Euros, die aus Steuermitteln jährlich an die Kirchen gehen. Sie haben keinerlei vertretbare Begründungen und sind schlicht und einfach eine skandalöse Beraubung der Steuerzahler und gleichzeitig eine Subvention, die durch nichts zu rechtfertigen ist.

Der größte Brocken an diesen 14 Milliarden Euro jährlich ist mit 3,5 Mrd. Die Absetzbarkeit der Kirchensteuer, die zu Steuerausfällen in dieser Höhe führt. Hier wird also ein wesentlicher Teil der Kirchensteuer in Wirklichkeit von der Allgemeinheit übernommen.

Der zweitgrößte Brocken sind die diversen Steurbefreiungen für die Kirchen. Kirchen bezahlen keine Umsatz-, Zinsabschlags- oder Kapitalertragsteuer sowie einige kleinere Steuern, was zu einem Loch im Steuersäckel von 2,75 Mrd. Euro jährlich führt.

Einen fast gleich großen Brocken machen mit 2,45 Milliarden Euro jährlich die stattliche Bereitstellung und Finanzierung des Religionsunterrichts und der Religionslehrer aus. Damit werden auch viele Orden finanziert, deren Mitglieder Religionsunterricht geben und die Gehälter an die Orden abführen. Religionsunterricht ist Sache der Gläubigen und muß auch von ihnen in ihren Einrichtungen finanziert werden!

Auch die Kommunen, die uns ganz besonders das Lied von den leeren Kassen singen, haben es dicke, wenn es darum geht, Gelder an die Kirchen zu geben. Allein 2,45 Mrd. Jährlich sind deren Leistungen für die sowieso bereits steinreichen Kirchen. Das vermögen wird auf mindestens 500 Milliarden Euro geschätzt – und das ist nur die katholische Kirche. Zu diesen kommunalen Geldüberweisungen gehören u.a. auch die sogenannten Kirchenbaulast-Leistungen. Das sind Ausgleichszahlungen, die Kirchen wegen der Auflösung von Klöstern in der Reformationszeit erhalten (also seit 500 Jahren) und wegen der Säkularisierung im Jahr 1803, also seit über 200 Jahren. Nun, diese Verluste sind längst bezahlt und können nicht zu ewigen Ausgleichsleistungen mißbraucht werden – wenn sie denn überhaupt je berechtigt waren.

Die Länder zahlen aus diesen und anderen Gründen etwa 720 Millionen Euro jährlich an die Kirchen.

Ein weiterer großer Brocken mit 1000 Millionen jährlich ist der staatliche
Einzug der Kirchensteuer, den den christlichen Kirchen riesige Ausgaben erspart.

620 Millionen kostet den Steuerzahler jährlich die Ausbildung der Theologen.

Daneben gibt es die Bezahlungen der Gehälter von Bischöfen, Erzbischöfen und Kardinälen, ihre Dienstsitze, Dienstwagen usw., Ausgaben für Kirchentage, Denkmalschutz, die Militärseelsorge, Zahlungen an Orden, kirchliche Medien und Missionswerke.

Trennung von Kirche und Staat! Schluß mit Kirchenfinanzierung aus Steuermitteln!

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Prostituierte, Parties, Pferderennen, Penny Stocks, Deutsche Bank in Toronto und Khashoggi

Dr. Alexander von Paleske— 6.7. 2006 — Am 29 Juni 2006 erschien eine kleine Meldung in der Tageszeitung Pioneer Press, die in Minneapolis im US Bundesstaat Minnesota erscheint. Danach hat die Deutsche Bank ohne einen Kommentar abzugeben, einen Betrag von etwas unter 100 Millionen US Dollar an ein dortiges Brokerhaus namens Stockwalk gezahlt.

Schon am 18 Januar dieses Jahres hatte das grösste deutsche Finanzhaus einen Betrag von 270 Millionen US Dollar in dieser Sache gezahlt, allerdings an andere Brokerhäuser und an eine Versicherungsagentur für zusammengebrochene Brokerhäuser.

Auch hierzu hatte die Deutsche Bank keinen Kommentar abzugeben.
Woher auf einmal diese Grosszügigkeit, wo man sich doch gerade vorher strikt geweigert hatte, dem eigenen offenen Immobilienfonds, der in Schieflage geraten war, unter die Arme zu greifen, obwohl bis zuletzt und in Kenntnis dieser Schieflage der Fond seitens der Bank den Kunden wärmstens angeboten worden war, etwas, was schon an Betrug grenzt? Und natürlich sollten dann die Kunden der Bank die Verluste übernehmen.

Die Erklärung ist simpel: Wenn die Deutsche Bank damals am 18. Januar und jetzt nicht gezahlt hätte, wären massive Strafzahlungen auf sie zugerollt, die sicherlich im Bereich von mehreren Milliarden US Dollar gelegen hätte und weggerollt wäre der Kopf des Herrn Ackermann. Von Grosszügigkeit daher keine Rede, sondern die nackte Furcht hatte das diktiert. In Deutschland nennt man so etwas einen Unterwerfungsvergleich, wenn einem die Argumente ausgehen und die Verurteilung gewiss ist.

Was war geschehen?
Die Geschichte die jetzt folgt spielt sich in den trüben Gewässern des internationalen Finanzbetrugs ab. Starten wir also mit der Deutschen Bank in Toronto. Die heuerte Ende der 90er Jahre einen Finanzfachmann namens Wayne Breedon an und machte ihn flugs zum Leiter der Wertpapierleihabteilung.

Dieser Breedon hatte vorher bei einem vorbestraften Broker namens d’Angelo in seiner Firma RBF in New Jersey/USA gearbeitet. D’Angelo war wegen Aktienbetrugs im Jahre 1985 rechtskräftig verurteilt worden. Diesem Herrn fehlte ganz offensichtlich das Unrechtsbewusstsein, denn im Jahre 1993 geriet er wieder mit dem Gesetz in Konflikt und wurde von der Securities und Exchange Commission (SEC) zu einem saftigen Bussgeld verdonnert.

Dieser schwarze Fleck in dem Curriculum Vitae – Mitarbeit in einem dubiosen Brokerhaus – hat die Deutsche Bank bei der Einstellung des Herrn W.Breedon offenbar keineswegs gestört, solange der nur sein Geld wert war. Und der war sein Geld wert, nicht nur für die Deutsche Bank.

Alte Freundschaft rostet nicht, Breedon und d’Angelo hielten Kontakt. Eines Tages kochten die beiden einen Plan aus, in dem ein gewisser Herr Batrawi und ein Herr Khashoggi auftaucht. Khashoggi gehörte über seine Firma Ultimate Holdings, auf dem Steuerparadies Bahamas angesiedelt, die grosse Mehrheit der Aktien der Firma GenesisIntermedia, eine dot-com Blase ohne Gewinne aber mit viel heisser Luft rund um die Verwertungsrechte der tiefschürfenden Partnerlektüre „Männer kommen vom Mars und Frauen von der Venus“, verfasst von einem gewissen John Gray.

Wer nun wen hier ansprach und wer was im Einzelnen ausheckte ist nicht ganz klar, Tatsache ist, dass auf einmal eine ganze Crew zusammen war und zwar:

Wayne Breedon, wir kennen ihn schon
Kennneth d’Angelo, auch ihn kennen wir schon
Mr. Keiller, Stripbarbesitzer aus Las Vegas
Mr. Evangelista, der bei einer Brokerfirma in New Jersey arbeitete, die der Schauspielerin Valerie Red Horse gehörte. Sie spielte in Serien wie: Santa Barbara, Perry Mason, „Murder she wrote“ etc mit.

Klar, dass da wenig Zeit blieb, sich um die Brokergeschäfte zu kümmern, Das besorgte Herr Evangelista – nicht gerade zum Besten wie sich zeigen sollte.

Der Plan war ebenso durchtrieben wie simpel.
Die Herren Khashoggi und El Batrawi liehen die Papiere von Genesis Intermedia an andere Brokerhäuser aus, das ist in den USA gang und gäbe und bekommen dafür Geld. Wenn zwischenzeitlich der Kurs fällt, dann muss das verleihende Brokerhaus Geld zurückgeben, steigt der Kurs, dann muss das ausleihende Brokerhaus Geld an das verleihende Brokerhaus zahlen und genau auf diese Variante hatten es alle abgesehen.

Durch allerhand Tricks, die hier im einzelnen nicht dargestellt werden sollen, aber im internationalen Finanzbetrug gang und gäbe sind, wurde nun von der gesamten Crew der Kurs hochgetrieben (im Fachjargon „Pump and Dump“ genannt) und immer mehr Geld floss an El Batrawi und Khashoggi.

Die Papiere wurden von den ursprünglichen Brokern weiter verliehen und schliesslich blieb ein grosser Teil bei Stockwalk hängen. Im Zuge des Anschlages vom 9/11 kollabierte dann der Kurs.

Die Brokerhäuser wollten die Papiere zurückgeben, fanden aber die Verleiher El Batrawi und Khashoggi nicht mehr, die hatten sich mit 140 Millionen US Dollar aus dem Staube gemacht, cash to carry, sozusagen.

Stockwalk ging bankrott, 200 Beschäftigte flogen auf die Strasse und auch auf dem Haus von Valerie Red Horse hatte sich der Pleitegeier niedergelassen. Dann setzten die Ermittlungen ein und die ergaben das Komplott, in welchem die Deutsche Bank über Herrn Breedon offenbar bei der Verleihaktion ordentlich mitgespielt und mitverdient hatte, ohne dass die Bank schliesslich nach 9/11 einen nennenswerten Schaden erlitten hatte. Man war rechtzeitig ausgestiegen.
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El Batrawi und Kashoggi wollten sich nicht lumpen lassen. Nach Berichten des investigativen kanadischen Finanzreporters Brent Mudry, der jetzt bei der Polizei in Vancouver arbeitet, gab es zur Unterhaltung Prostituierte, Parties, Dinners, Sports -Tickets und natürlich Cash. So fröhlich kann das Leben in einer Bank sein.

Selbstverständlich stritt die Deutsche Bank jegliche Verantwortung ab als die Sache aufflog obgleich die Beweislast durch das Geständnis des Herrn d’Angelo und die mitgeschnittenen Telefonate erdrückend war.

Die Sache ging vor Gericht und nach vierjährigem Leugnen, das von der Zentrale in Frankfurt abgesegnet war, stimmte die Bank in allerletzter Minute dem Unterwerfungsvergleich zu. Ohne jegliche Anerkennung einer Schuld, versteht sich.

Alles zusammen 350 Millionen US Dollar, oder 3 1/2 Packungen Peanuts in der Sprache der Deutschen Bank.

Schön wäre es gewesen, wenn niemand etwas in Deutschland davon erfahren hätte, Herr Ackermann hatte mit dem gerade vom Bundesgerichtshof aufgehobenen Freispruch vom Vorwurf der Untreue schon genug an Hals. Die Nachricht platzte aus einer Ecke auf den Redaktionstisch, die etwas weiter entfernt liegt, aus Botswana.

Denn auch in Afrika gibt es mittlerweile das Internet. Am 27. Dezember 2005 erhielt der Finanzeditor der Financial Times Deutschland, Clausen, das Material auf den Tisch, das bis dato unbekannt war. Innerhalb von zwei Tagen war das von mir übersandte Material nachrecherchiert und am 29.12. als grosser Exklusivartikel erschienen. Mit der letzten Zahlung vor knapp zwei Wochen kommt dieser Skandal nun zum Abschluss. Herr Ackermann bleibt trotz allem. Wie schön.

Viele Skandale hat die Deutsche Bank schon hinter sich gebracht, da kommt es auf einen mehr oder weniger gar nicht mehr an. Bei der Eingabe der Key Words Deutsche Bank und Skandal werden bei Google 129.000 Websites ausgeworfen. Na denn.

Dr. Alexander von Paleske ist Arzt für Innere Medizin – Haematologie und Head des Department of Oncology am Princess Marina Hospital im afrikanischen Gabarone in Botswana. Herr Dr. von Paleske ist ehemaliger Rechtsanwalt beim Landgericht Frankfurt (M).

Gletscher, Safari und Zyanid – Barricks-Gold
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Ganoven, Goldgräber, Geheimdienste und Diplomaten

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Nazis schuld am Absturz des Wasserflugzeugs?

Harald Haack – Im Hamburger Freihafen war ein Wasserflugzeug abgestürzt. Jörg Steber, Pilot des abgestürzten Flugzeuges der Himmelsschreiber GmbH erlag leider seinen schweren Brandverletzungen im Krankenhaus Boberg, einer Spezialklinik für Brandverletzungen. Das Hamburger Abendblatt berichtet, er und sein Passagier Jürgen Z., der Vater des 12jährigen Jungen, der in dem Flugzeugwrack verbrannte und der an diesem Tag Geburtstag hatte, hätten es geschafft sich aus dem lichterloh brennendem Wrack zu befreien. Die Haut des Passagiers Z. soll zu 40 Prozent verbrannt gewesen sein, die des Piloten Steber zu 80 Prozent und damit gab es kaum Überlebenschance für ihn. Bevor er ins Koma fiel, sprach er noch mit den Rettern. Für die anderen Passagiere kam jede Hilfe zu spät.

Nach Zeugenaussagen soll Steber mit seinem Wasserflugzeug gegen 10.30 Uhr am Sonntag, den 2. Juli 2006 von seinem Stützpunkt am östlichen Ende des City-Sporthafens abgefahren sein. Es herrschte ein schwacher Südostwind der Stärke 3. Beste Voraussetzungen für den Start, denn seine Startbahn ist die Norderelbe, die hier genau südöstlich verläuft.

Der Start erfolgt immer gegen den Wind, weil Flugzeuge besonders beim Start die entgegenströmende Luft nutzen. Das erleichtert das Abheben. Und so drehte der Pilot auf der Elbe sein Flugzeug in Richtung der Freihafenbrücke, die seine Startbahn begrenzte.

Aber eine solche lange Strecke brauchte die De Havilland Beaver DHC-2 gewöhnlich nicht, denn sie hat sich besonders wegen seiner hervorragenden Kurzstart- und Landeeigenschaften als Buschflugzeug weltweit bewährt. Und damit gedieh es zum erfolgreichsten Flugzeug der Herstellerfirma Havilland Canada (DHC), das 1946 auf Ausschreibung der kanadischen Forstverwaltung als leichter Transportflieger entwickelt wurde.

Hamburger hatten sich längst an das über ihren Dächern kreisende Wasserflugzeug gewöhnt. Auch die Starts und die Landungen kannte man, aber es war dennoch immer wieder ein Erlebnis, weil das Flugzeug für diese Aktion eine verblüffend kurze Strecke benötigte. Dennoch sollen sich Skipper auf ihren Yachten gewundert haben, „dass er so schnell aus dem Wasser kommt.“


Das Wasserflugzeug in der Kurve über der Freihafenbrücke.
Foto: Thomas Kessler


Schematische Darstellung des Hamburger Hafens. Graphik: Harald Haack

Nach Angaben der Feuerwehr hob das Wasserflugzeug mit 150 Kilometern pro Stunde gegen 10.38 Uhr vom Wasser der Norderelbe ab. Schon um 10.40 Uhr erhielten Feuerwehr und Polizei erste Meldungen über den Absturz. Zeugen berichteten, das Flugzeug hatte noch in der Startphase einen Motor-Aussetzer. Wie auf unserem Foto von Thomas Kessler ersichtlich, der das Wasserflugzeug kurz nach dem Start fotografierte als es sich vor einigen Tagen über der Freihafenbrücke befand, flog der der Pilot bei südöstlichem Wind nach dem Start eine Rechtskurve und hätte die Gleisanlagen des Veddeler Güterbahnhofs überflogen, um dann über das langgestreckte Hafenbecken des Kaiser-Wilhelm-Hafens, das sich längst zu seiner Flugrichtung befunden hätte, zur Elbe zu fliegen, die er passiert hätte. Seine Passagiere hätten dann als erste Attraktion den Süllberg in Hamburg-Blankenese aus der Luft sehen können.

Aber dazu kam es leider nicht mehr. Offensichtlich versuchte der Pilot eine Notlandung, wollte möglicherweise auf dem Wasser des vor ihm liegenden Kaiser-Wilhelm-Hafens notlanden. Aber das Wasserflugzeug, nunmehr den Wind von hinten und damit negative Segelflugeigenschaften, sackte schon über den Gleisen des Güterbahnhofs ab. Mit dem linken Flügel soll es gegen einen stehenden Eisenbahnwaggon geprallt und fast horizontal um 180 Grad um die eigene Achse geschleudert sein. Es krachte dann auf ein Gleis, wo es sofort Feuer fing.


Die Absturzstelle einen Tag nach dem Unglück: Gut „versteckt“ zwischen den abgestellten Güterzügen (Bildmitte).


Der Rangierbahnhof Veddel „aus der Luft“. Gegenwärtig werden hier Gleise abtragen. Fotos: Harald Haack

Der Pilot Jörg Steber war nicht nur in Hamburg bekannt. Mehrere Fernsehsender hatten über ihn und seine Himmelsschreiber GmbH berichtet. Allen Berichten gemein war, dass Steber ein sehr veranwortungsbewußter Pilot war, der besonders gründlich sein Flugzeug vor jedem Start untersuchte und es ebenso gründlich pflegte. Immerhin forderte es das 62 Jahre alte Flugzeug auch von ihm und kleinere Mängel gab es somit immer wieder einmal, die Steber entdeckte und die erforderlichen Reparaturen veranlasste, wenn er nicht selbst an der Maschine herumschraubte. Er kannte sein Flugzeug wie kein Anderer.

Um so erstaunlicher ist nun, dass es Motoraussetzer gegeben hatte, die zum tragischen Absturz führten. Hatte da jemand nachgeholfen?

Neider gab es viele. Nur Steber hatte es nach langen Verhandlungen geschafft, die Genehmigung für seinen Flugbetrieb zu erhalten. Und er hatte sich nicht nur Freunde gemacht, sondern auch Feinde geschaffen, als er im September 2001 über Hamburg ein anderes Flugzeug verfolgte, das Bannerwerbung für die rechtsradikale DVU machte. An sein Flugzeug hatte er einen „Nazis raus“-Banner gehängt. Was viele Hamburger mit Schmunzeln gelassen hinnahmen, hatte die tonangebenden Gestalten der DVU aufbrausen lassen.

In nur wenigen Tagen sollen die ersten Ergebnisse der amtlichen Flugzeugexperten, die das Wrack untersuchen, vorliegen. Erste Erkenntnisse der Brandermittler beim Hamburger Landeskriminalamt lassen als Unfallursache einen technischen Defekt vermuten. Doch dergleichen kann durch Fremdverschulden verursacht worden sein – entweder durch Fahrlässigkeit oder mit Vorsatz. Falls letzteres zutreffen sollte, dann dürfen wir gespannt sein ob die Polizei „braunen Rächern“ auf die Spur kommt.

Fortsetzung demnächst:
Nazis – Jetzt drohen sie nicht mehr, jetzt machen sie Ernst

Geburtstag-Ticket in den Tod

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Mickey Cobras Street Gang Mitglieder verhaftet

Stephan Fuchs – Die Drug Enforcement Administration DEA verhaftete in Chicago 29 Mitglieder der Mickey Cobras Street Gang. Darunter der 29 Jährige „König“ der Cobras, James Austin von Ohio. Die Gang soll massiv mit Heroin und Crack gedealt haben.

Zur Verhaftung der Chicagoer Gangmembers wurde im Vorfeld ein der Polizei angegliedertes Intelligence Unit, eine Einheit die sich geheimdienstlich um die Gangs kümmert, eingesetzt. Um die Verhaftungen vorzunehmen wurden 400 Polizisten und DEA Spezialisten eingesetzt. Dabei wurden in der Operation Snakebite mehr als 100 Kilogramm Heroin, fünf Schusswaffen und vier Fahrzeuge sowie eine beachtliche Menge Bargeld sichergestellt. Das Heroin war, nach Analysen der Polizei, mit Fentanyl versetzt.

Fentanyl ist ein synthetisches Opioid, das vor allem in der Anästhesie bei Narkosen, sowie in der Krebs-Therapie angewandt wird. Fentanyl verstärkt den Rausch durch Heroin und Kokain extrem. In April und Mai 2006 wurde in den USA eine Häufung von Fentanylvergiftungen bei Drogenkonsumenten beobachtet; betroffen waren dabei insbesondere die Ostküstenstädte Detroit, Philadelphia und Chicago. Das Fentanyl, das meist zum Strecken von Heroin und vereinzelt auch bei Kokain verwendet wurde, soll illegal hergestellt worden sein.

Neben ihrem Einsatz in der Medizin wurden Fentanyl-Derivate möglicherweise auch auf ihre Verwendbarkeit als chemische Kampfstoffe hin untersucht. Es wurden Vermutungen darüber angestellt, ob ein besonders potentes, in der Humanmedizin nicht zugelassenes Fentanyl-Derivat, das Carfentanyl, in Aerosol-Form bei der Geiselbefreiung im Moskauer Dubrowka-Theater im Oktober 2002 zum Einsatz kam und dabei für 127 Todesfälle mitverantwortlich war.

Die Gang verkaufte das tödliche Heroin unter den sinnigen Labels „Drop Dead“ und „Lethal Injection“ und funktionierte wie eine Firma mit einem Verwaltungsrat. Die Mickey Cobras Gang wurde, so wie man sie heute in Chicago und anderen Städten der Ostküste kennt, am 25. Februar 1977, nachdem Mickey Cogwell getötet wurde, gegründet. Die Cobras kennt man unter den Namen Kingdom of the Mickey Cobra New Movement, Almighty Cobra Nation. Mittlerweile in der dritten Generation, steht die Gang unter einem starken islamischen Einfluss.

Ein interessanter Zusammenhang mit der Gang Kultur den schwarzamerikanisch-islamischen Gangs in Chicago ist, dass sie in den 60er und 70er Jahren mit MK-Ultra in Berührung gekommen sind, einem Mindcontrol Experiment, das auch auf Gangs und Kultgruppen ausgeweitet wurde.

Der Polizei Geheimdienst in Chicago bringt die Cobras auch mit dem Chicago Outfit, eines der grossen Mafia Syndikate und mächtiger Gegenspiler der New York Five Families in Verbindung. Das Chicago Outfit Kartell ist, neben Chicago, hauptsächlich auch in Las Vegas und in Florida stark vertreten.

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