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Eidgenössische Bobhaufen – Der Deutsche Welle Monsteraward

Stephan Fuchs – Soviel ist klar: Schweizer spielen nicht nur guten Fussball auch vom bloggen verstehen wir was. Dass sich schweizerisches Weblog in der internationalen Liga zeigen darf, beweisen immer wieder gute, spannende und geistreiche BetreiberInnen. Weltklasse darf es schon sein.

Krusenstern“>The Best of Bobs“ der Deutschen Welle vernetzen will. Bislang haben sich acht Deutschschweizer Blogs bei dem Award angmeldet. Ein kleiner aber feiner Haufen. Noch bis Ende September 2006 können der Deutschen Welle herausragende Blogs in zehn Sprachen vorgeschlagen werden. Auch andere Schweizer Weblogs haben also noch Zeit mitzumachen. Eine internationale Jury und die Online-Abstimmung werden nach Eingabefrist die weltweite Blogosphäre ermitteln und daraufhin die Gewinner feststellen. Bei dem Monsteraward werden sich über 2.500 Blogger um den ersten Platz buhlen.

Ob es die Eidgenossen zu einem Gewalthaufen schaffen, liegt an Ihnen. Wählen sie für Schweizer Qualitätsblogs.

Die 15 bisherigen Schweizer Bewerber um The Best Weblog in deutscher Sprache sind (in alphabetischer Reihenfolge):

Arlesheim Reloaded
BloggingTom
Blogwiese
BloxBox
Gedankenbörsen-Blog
Glücksblog
Infomagazin zum Alltag der Generationen
Journalismus, Nachrichten von heute
Krusenstern
Kultpavillon
Leumund
Shibby
Starfrosch
Taberna Kritika
Travelblogger

The Bobs

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USA: Faschisierung des Staatsapparates

Karl Weiss – Die Faschisierung des Staatsapparates in den USA schreitet fort. Noch bestehen wesentliche bürgerliche Rechte für die breite Mehrheit der US-Bürger, aber für solche, die willkürlich als „Terrorverdächtige” bezeichnet werden und solche, die vom FBI unter die Kategorie „Anarchisten”gesteckt werden ohne irgenwelche Anhaltspunkte, gelten sie schon nicht mehr. Damit ist der Willkür Tür und Tor geöffnet.


Journalist Josh Wolf inhaftiert: Die Rüstung gegen das eigene Volk hat begonnen.

Der letzte skandalöse Fall ist die widerrechtliche Inhaftierung des Journalisten Josh Wolf in San Francisco. Die Rüstung gegen das eigene Volk hat begonnen.

Als im Jahre 1776 die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika verkündet wurde, wurde dieser neue Staat zur Hoffnung für die Menschheit, zum Leuchtfeuer der Freiheit, das die Franzosen wenig später mit der Freiheitsstatue in Metall gossen, die am Einfallstor der Schiffe aus Europa, der Hafeneinfahrt von New York, aufgestellt wurde. Damals begann das neue Zeitalter, die Epoche des Kapitalismus. Millionen von Europäern entflohen in den darauffolgenden Jahrzehnten und Jahrhundert den Willkürregimes des europäischen Hochadels und schifften sich mit nicht mehr als einem Bündel auf den Schultern zur Fahrt in jenes Land ein, in dessen Verfassung stand, was unerhört war bis dahin: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“.

Nun müßte die Fackel der Freiheitsstatue eigentlich schon teilweise abgedunkelt werden, aber die extremistischen US-Regierungen werden natürlich noch das Wort „Freiheit“gebrauchen, wenn sie bereits den letzten Rest davon in den Staub getreten haben werden.

Es gab schon seit geraumer Zeit Aushöhlungen der Rechte, die Inbegriff der US-Verfassung darstellen, aber ins Galopptempo ging die Entrechtung über, als man die Anschläge des 11. September 2001 als Vorwand genommen hatte, Afghanistan zu überfallen. Den dort gemachten Gefangenen wurde weder die Rechte von Kriegsgefangenen noch die gewöhnlicher Verbrecher zugestanden.

Sie wurden, so wie das früher unter der Willkürherrschaft der Feudalherren üblich war, einfach auf unbestimmte Zeit festgesetzt und gefoltert. Das Wort Guntánamo ist für alle Zeiten mit diesen Unrechtspraktiken verbunden. Dazu kamen dann die bekannten Folterflüge in geheim gehaltene Gefängnisse, die in Wirklichkeit als Folterhöhlen bezeichnet werden müssen.

Nun hat man in den USA einen neuen Gegner entdeckt, angebliche Anarchisten. Gruppen,die für den Frieden eintreten und solche,die gegen die unmenschlichen Auswirkungen der sogenannten Globalisierung protestieren, werden seit neuestem vom FBI als Anarchisten bezeichnet. Auch ihnen werden nicht mehr die Rechte zugestanden, die eigentlich in der Verfassung verankert sind, wie z.B. das, nur mit richterlicher Genehmigung abgehört werden zu können.

Besoners unerhörte Methoden bei diesem Abbau von Rechten sind die, welche rechtliche Maßnahmen benutzen, um Unrecht zu tun. Das aktuelle Beispiel ist dafür die Verwendung des Mittels der sogenannten „Grand Jury“, um unliebsame Gegner der Regierung ins Gefängnis zu werfen.

Ursprünglich war die „Grand Jury“ ein einem Prozeß vorgeschaltete öffentliche Untersuchung, mit der geprüft werden sollte,ob ein Prozeß eröffnet werden sollte. Nun wird dies Rechtsmittel mißbraucht,um Journalisten dazu zu zwingen,ihr Recht auf Nicht-Nennen von Quellen und auf Zurückhalten von Informationen, die keinen Zusammenhang mit einem Verbrechen haben, auszuhebeln. In den Regeln der „Grand Jury“ gibt es nämlich das Gebot, daß Zeugen aussagen müssen. Dies wird nun so ausgelegt, daß die Rechte des Journalisten da plötzlich nicht mehr gelten, sondern er Informanten nennen muß und Material in seinem Besitz zur Verfügung stellen muß.

Tut er es nicht, kann er ins Gefängnis gesteckt werden.

Im Moment sind insgesamt 66 Personen in den USA von einem solchen Aussagezwang betroffen, davon hat ein Teil die Aussage verweigert und eine Anzahl von ihnen sind bereits im Gefängnis. Im einzelnen handelt es sich um Aktivisten der Friedensbewegung gegen den Irak-Krieg und gegen einen Angriff auf den Iran, um Tierversuchsgegner, um Demonstranten gegen die Auswirkungen der sogenannten Globalisierung und um Gruppen, die das Selbstbestimmungsrecht von Unterdrückten verteidigen, z.B. der noch überlebenden Indianer.

Der Fall des Journalisten ist der von Josch Wolf, der ein Video von einer Manifestation von Globalisierungsgegnern in San Francisco machte. Ein Wagen der Polizei von San Francisco fuhr in die protestierende Menge und verletzte eine Anzahl der Demonstranten, ein bis heute nicht untersuchter Skandal. Nun machte die Polizei das, was alle Polizei-Einheiten von Obrigkeitsstaaten immer tun, wenn sie irgendeiner Sache angeklagt werden: Sie klagen ihrerseits die Ankläger an. In diesem Fall behauptete die Polizei von San Francisco, der Polizeiwagen sei von Demonstranten beschädigt worden. Zur Aufklärung dieses „Verbrechens“ der Beschädigung eines Polizeiwagens wurde eine „Grand Jury“ bestellt, ein beispielloser Vorgang.

Über das Hineinfahren in eine Menschenmenge, für das es zig Zeugen gibt, wurde bisher nicht einmal eine Untersuchung eingeleitet, außer einer polizeiinternen, die vorausschaubar zu keinerlei Ergebnissen kam noch kommen wird. So agieren Diktaturen und Polizeistaaten.

Der Journalist Josch Wolf, der das Ganze auf Video aufgenommen hat, wurde nun per Vorladung (subpoena) vor die „Grand Jury“ berufen und man verlangte von ihm, das Video herauszugeben. Die Absicht ist klar: Dort kann man alle Demonstranten identifizieren und mit Prozessen überziehen bzw. in die „Staatsfeindekartei“ einordnen. Er hat laut der US-Verfassung natürlich das Recht, seine Quellen und persönlichen Unterlagen für sich zu behalten.

Gäbe es das nicht, gäbe es ja keine Pressefreiheit. Mit diesem Trick der „Grand Jury“ über ein Verbrechen, das gar keines ist und außerdem auch nicht stattfand, wird versucht, das Recht des Zurückhaltens von Quellen und Unterlagen des Journalisten aufzuheben. Ebenfalls ein Charakteristikum eines Polizeistaates, daß zwar rein formal Rechte bestehen, aber in der Praxis nicht wirken.

Josch Wolf berief sich auf seine verfassungsmäßigen Rechte und weigerte sich, das Video herauszugeben. Er wurde dafür vom Vorsitzenden der Grand Jury zu Beugehaft verurteilt. Die kann theoretisch unbegrenzt sein.

Independent Journalist Jailed for Resisting Grand Jury Subpoena
Josh Wolf

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Irans Präsident ist ein Bloger

Stephan Fuchs – Wer hätte das gedacht, Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad ist unter die Bloger gekommen. Rührend: Während er sich die Seele aus dem Leibe blogt, bleibt das Tor zur grossen weiten Welt vielen seiner iranischen Blogerkumpels verschlossen. Der Chefbloger zensiert, wer nicht kuscht kommt in den Knast. Eifersucht weil die anderen besser blogen? Oder wirklich was zu sagen haben?


Will auch als Bloger was zu sagen haben

Ganz persönlich will der Präsident sein und erzählt aus seiner harten Jugend und dem Erfolg bei seinem Universitäts-Eingangstest. Bei dem will er aus 400.000 Teilnehmern auf Platz 132 gelandet sein… mit Nasenbluten. War da Kokain mit im Spiel Herr Präsident?

Das nähme uns Bloger doch Wunder… Koks – Weiber- Geheimdienst- und Mordgeschichten. Aber nein, Ahmadinedschad’s erster Blogeintrag – er hat noch keinen Kommentar – zeigt das Leben eines einfachen Sohnes, der nicht viel vom Protz der iranischen Metropole hält. Schade, denn ich habe mir von meinen Kontakten im Iran sagen lassen, dass Teheran eine Oase der Kultur, des pulsierenden Lebens und der Freude sein soll. He, Mr. President zeigen Sie uns doch mal das wirkliche Leben in Ihrem Palast.

Der Präsidenten Blog

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Keine Zeitungen für Häftlinge

SDA – Insassen der US-Haftanstalten darf es verboten werden, die Zeitung zu lesen. Dies entschied der Oberste Gerichtshof in Washington.

In dem zugrunde liegenden Fall ging es um eine Vorschrift in einem Gefängnis in Pittsburgh im Bundesstaat Pennsylvania. Darin wird den Insassen eines bestimmten Trakts der Zugang zu Zeitungen, Zeitschriften und Fotos untersagt, die keinen religiösen Charakter haben.

Mehrere Häftlinge hatten gegen diese Regelung geklagt. Der Supreme Court kam jedoch zu dem Schluss, das Verbot verstosse nicht gegen die Verfassung. Die Gefängnisleitung begründet das Zeitungsverbot unter anderem damit, dass die Blätter als Waffe missbraucht werden könnten.

Dagegen führten die Anwälte der Häftlinge vergeblich ins Feld, dass dann konsequenterweise auch Blätter religiösen Inhalts verboten werden müssten.

Das Oberste Gericht kam zum Schluss, dass bestimmte Grundrechte wie das auf Informationsfreiheit zwar nicht automatisch für Gefängnissinsassen ausser Kraft träten; allerdings erlaube es die Verfassung, diese Rechte für Häftlinge einzuschränken.

Das Zeitungsverbot für Schwerverbrecher gilt in diversen US-Haftanstalten. Davon betroffen ist auch der im Zusammenhang mit den Anschlägen des 11. September 2001 verurteilte Franzose Zacarias Moussaoui, der in einem Hochsicherheitsgefängnis im Rocky-Mountains-Staat Colorado untergebracht ist.

Im Unterschied zu diesem Gefängnis kann aber in der Anstalt in Pittsburgh ein Insasse durch Wohlverhalten in relativ kurzer Zeit erreichen, dass das Zeitungsverbot wieder aufgehoben wird.

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TV-Nachrichten: Eine Militarisierte Zone

Norman Solomon – Als die Bombardierung Aghanistans am 8. Oktober 2001 wieder aufgenommen wurde, zeigten pensionierte Generale, auf ihren Posten unter den gleissenden Scheinwerfer der Fernsehstudios kein Zeichen von Müdigkeit. Auf CNN setzte sich der ehemalige NATO Oberkommandierende Wesley Clark mit Maj. General Don Shepperd zusammen, um militärische Strategien zu erklären; ihre Einsichten teilten sie der Welt als Angestellte von AOL Time Warner mit.

Weit entfernt fliegen Raketen und explodieren Bomben – aber in Fernsehland herrscht ein Gleichgewichtssinn. Die Stimmen sind ruhig, die Korrespondenten gefasst. Nachrichtenbulletine kriechen über den unteren Bildschirmrand, zusammen mit Einladungen mehr zu erfahren. „Betrachten sie ein U.S. Militärflugzeug in 3-D auf CNN.com.“

Auf den Presseerklärungen des Pentagons, die live übertragen werden, sieht der Verteidigungsminister einem seiner Vorgänger, McNamara, erschreckend ähnlich. Aber die Sprache von Donald Rumsfeld ist durch und durch modern, als er ein Krieg ohne Ende ankündigt: „In dem Kampf gegen Terrorismus gibt es keine Silberkugel.“ Aber es wird viele Kugeln, Raketen und Bomben geben. Wir hören die gewöhnlichen Versicherungen, dass die Luftschläge chirurgisch genau sein werden, und Rumsfeld wiederholt die Metapher wie ein Echo: „Terrorismus ist ein Krebsgeschwür der Menschheit.“

Die Berichte über die Bombardierungen sind mit Referenzen über Lebensmittelabwürfe durchgespickt. Die Details waren unscharf. Aber die Selbstgratulation im Fernsehen ist verschwenderisch gewesen, nun eine feuerfreie Zone für Kriegspropaganda.

Am Sonntag Nacht (7.Okt.) bei „Larry King Live,“ bestätigten eine bipartisane Gruppe von Senatoren ihre Loyalität zum Präsidenten. Der leitende GOP Mitglied des Senatskomitees für Waffendienst, ein ehemaliger Navy-Sekretär, beleuchtete unsere Herzensgüte.

Senator John Warner sagte: „Ich glaube, dies ist das erste Mal in der zeitgenössischen Militärgeschichte, dass eine militärische Operation gegen die Regierung eines Landes geführt wird, während gleichzeitig mit den Truppen die unsere Mission ausführen, andere Truppen versuchen sich um die unschuldigen Opfer zu kümmern, die allzu oft in die Schusslinie geraten.“

Stunden nach Warners Erklärung der Amerikanischen Heiligkeit, stellte das UN Welternährungsprogramm seine Nothilfskonvois an Afghanistan wegen der Bombardierungskampagne ein.

Währenddessen meldeten private Hilfsarbeiter zunehmende Panik. Eine Nachricht, die von meine Kollegen am Institut für Öffentliche Genauigkeit (www.accuracy.org) veröffentlich wurde, zitiert den Präsident der humanitären Hilfsorganisation Conscience International, Jim Jennings: „Lebensmittelabwürfe aus grosser Höhe können absolut keine ausreichende und effektive Hilfe liefern, die dringend notwendig ist um eine Hungerkatastrophe zu verhindern.“

Die U.S. Regierung hat zwei C-17 Flugzeuge losgeschickt um Rationen abzuwerfen. Jennings, der zwei Jahrzehnte lang an humanitäre Arbeit rund um den Globus beteiligt gewesen ist, war nicht beeindruckt. In einem einzigen Lager in Afghanistan, in Herat, „befinden sich 600.000 Mensche an der Grenze zum Hungertod,“ sagte er. „Wenn man ein Pfund Lebensmittel pro Tag liefert, das Minimum fürs blanke Überleben, würde es 500 Flugzeugladungen pro Monat erfordern, um nur ein einziges Lager in Herat zu versorgen, und Afghanistan ist so gross wie Texas. Die Regierung hat erklärt, dass bisher zwei Flugzeuge für Lebensmittelabwürfe eingesetzt werden – für ganz Afghanistan.“

Nach eigener Aussage, sind die Hauptziele der Bombardierung die Angehörige des Bin Laden Netzwerkes. Aber die rhetorischen Salven werden im breiteren Kontext nur allzu deutlich verstanden werden. „Wir werden sie entwurzeln und aushungern,“ sagte Rumsfeld, kurz vor der Beendigung einer Pressekonferenz mit einer hallenden Erklärung: „Wir sind entschlossen uns nicht terrorisieren zu lassen.“

„Dieser letzte Zitat sagt alles,“ warf der MSNBC Sprecher Brian Williams ein Moment später ein, bevor er an den „NBC Militäranalysten“ Bernard Trainor weitergab, ein ehemaliger General des Marine Corps. Wie die anderen Ex-Generäle die von Fernsehsender bezahlt werden, benutzt Trainor ständig das Wort „wir“, um U.S. Militäraktionen zu erklären. („Wir haben nun die Möglichkeit…“) Die Erörterungen von Kriegsspielszenarios sind verschwenderisch mit high-tech Landkarten und Videografiken ausgestattet.

Ehemalige Diplomaten können auch mitspielen. Auf NBC plauderte Richard Holbrooke — ein Liebling der Presse, der in Frühling 1999 das diplomatische Vorspiel auf die Bombardierung auf Jugoslawien organisiert hat – mit Tom Brokaw, während er ein Zeiger und eine hell erleuchtete Landkarte benutzte um die geopolitische Dynamiken darzulegen.

Ständig kriecht irgendetwas über die Fernsehbildschirme, Zitatfetzen verschwimmen… Bin Laden sagt dass die Gläubigen triumphieren werden, Bush erklärt „möge Gott Amerika weiterhin segnen,“ der Taliban beschuldigt die U.S. „terroristischer“ Attacken… im Laufe der Zeit scheinen die Gegner immer mehr die selbe Sprache zu sprechen.

Die Logos auf den Bildschirmen, in Rot-Weiss-Blau umrissen, fliessen über vor Stolz auf einer sich wiedererhebenden Nation. CBS hat sich für „Amerika Kämpft Zurück“ entschieden. NBC und MSNBC verwenden „Amerika Schlägt Zurück“. Ab und zu wechselt MSNBC zu einer alternativen Phrase über „Verteidigung des Heimatlandes“

Die Bombardierung Afghanistans soll uns angeblich hier drüben in der USA sicherer machen. Aber Stunden nachdem die Angriffe am 7. Oktober 2001 begonnen hatten, rief der FBI eine erhöhte Alarmbereitschaft für die ganzen Vereinigten Staaten aus — weil die Gefahr eines weiteren tödlichen Angriffs auf dieses Land soeben gestiegen war. Wenn Krieg Frieden sein kann, wieso kann grössere Gefahr uns dann keine grössere Sicherheit bringen?

Am Montagnachmittag zeigten die Fernsehsender Bomber beim Abheben von Flugzeugträgern, auf dem Weg nach Afghanistan. Die Zuschauer von MSNBC kriegten Aufnahmen von Sprengköpfe zu sehen, mit „NYPD“ bekritzelt; im Hintergrund flatterte die amerikanische Flagge am Deck.

Und so nähert sich eine Köderkampagne patriotischer Bilder ihrer Vollendung. Wochenlang, nach den schrecklichen Ereignissen des 11. Septembers, umarmte das Publikum die Alte Glorie als ein Symbol der Trauer, menschlichen Solidarität und Vaterlandsliebe. Nun wird die allgegenwärtige amerikanische Flagge an militärische Massenvernichtungswaffen befestigt.

„Es wird ein langer Krieg werden,“ versprach George W. Bush am Montag. Allen Anzeichen nach, sind die Fernsehsender bereit ihren Teil für die Militäroperation zu leisten, die gerade auf „Enduring Freedom – Dauernde Freiheit“ getauft wurde. Aber weit entfernt von den Bequemlichkeiten von Fernsehland, werden viele Menschen lediglich unsere Freiheit zu töten dauernd ertragen.

Dieser Artikel erschien in der deutschen Übersetzung von Andrea Noll erstmalig bei Zmag.de


Norman Solomons aktuelles Buch ‚War Made Easy: How Presidents and Pundits Keep Spinning Us to Death‘

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Newsbattery 08 das Politmagazin der Blogsphäre

Stephan Fuchs – Zum achten Mal erscheint Newsbattery, das Politmagazin aus den Blogs. Auf 38 Seiten schreiben Autoren aus verschiedenen Weblogs was bewegt. Weltweit: Im Krieg, im Terror und im Dschungel der harten Drogen. Aber auch im nahen Deutschland und in der Schweiz: Hartz IV, WM, Geheimdienstaffären und CIA Flüge. Brisante Themen mit Biss. Autoren in dieser Ausgabe sind World Content News, Harald Haack, Norman Solomon, Karl Weiss und Stephan Fuchs.



In NewsBattery herrscht die schnelle Blog-Sprache ebenso wie fundierte Hintergrund- und Rechercheartikel.

NewsBattery ist Europas erstes Polit- Magazin das mit Blog-Artikeln aus verschiedenen Weblogs in den Print geht. Und das Webkonform. NewsBattery braucht man sich nicht am Kiosk holen und der Postbote braucht sich nicht vor bissigen Hunden zu fürchten. Das Magazin braucht keinen Vertrieb, keine große Logistik, keine retournierten und weggeschmissenen Rohstoffe.

NewsBattery ist ohne Abo und ohne Kosten für Sie erhältlich. Das im PDF Format downloadbare Magazin lässt sich selbstverständlich ausdrucken, das Design ist für A4 konzipiert und wird vorwiegend in Graustufen gehalten. Das Magazin lässt sich archivieren und ergibt über einige Monate eine beachtliche Sammlung spannender und brisanter Artikel. Das Magazin können Sie Ihren Freunden verschicken, vervielfältigen & auf ihrem Blog oder Ihrer Homepage ebenfalls zum Download anbieten. Das gute auch für Sie, auch Ihr Weblog mit journalistisch aufbereiteten Polit-Storys kann vertreten sein.

Download: Newsbattery.de
Download: Newsbattery.ch

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Tratschundlaber

Sonja Wenger – Was können wir froh sein, dass die Schweizer Politik die Doris Leuthard hat. Endlich mal eine Frau, die all die «Dorlis», «Bambis» und «Duschpäckli»- Etiketten mit einem breiten Lächeln abzuschmettern versteht. Immerhin macht sich der Chefredaktor der «Schweizer Illustrierten» Gedanken darüber, ob es nun ein Problem ist, eine Frau über Äusserlichkeiten zu definieren. Um die Frage gleich selbst zu beantworten, bringt die Zeitung dann eine Bildreportage über Doris’ Garten-, Koch- und Tischdekorationskünste.


Immer lustig für eine Schlagzeile

Auch eine andere Frau muss viel einstecken. Der «Blick» textete kürzlich zu einer Fotoserie von Madonna, die sie in Leder und mit viel nackter Haut zeigte: «Was für ein toller Hengst, diese Frau.» Doch auch andere werden nicht verschont. Im Zusammenhang mit der Schwangerschaft seiner Frau verkündete DJ Bobo in der SI: «Ich weiss halt, wie’s geht», und unser neuer Mister Schweiz, Miguel San Juan antwortete auf die Frage, was er gerne für ein Mister sein möchte mit: «Ich möchte unbedingt mein Bestes geben.»


Immer schön bieder die Miss Schweizerinnen

Immerhin: Er sieht auf jedem Foto genau gleich aus. Da ist sein weiblicher Gegenpart Lauriane Gilliéron in der «Coop-Zeitung» schon mutiger: «Mir ist Gesundheit wichtig.» Aber enorm überrascht natürlich, dass Ex-Mister Schweiz Sven Melig «noch immer verliebt ist in seine Freundin.»

Somit dümpelt die Schweizer Medienlandschaft seelig vor sich hin. Man muss schon über die Grenze schielen, um neue Dimensionen der Stupidität zu finden. Dazu wurde nun die Doku-Soap «Tatjana & Fof. » geboren. Ihre Hohlwohlgeborenen versprechen «ungeschminkte Einblicke» in das aufregende Privatleben des Starlets Tatjana Gsell und ihres doppelt so alten Prinzen Ferfried von Hohenzollern. Wobei das «ungeschminkt» zu bezweifeln ist. Apropos Kurioses. Da ist George Clooney auf dem Titelbild des «Vanitiy Fair – Green Issue» zu sehen, auf das er es dank seines Engagements für die Umwelt geschafft hat. Und dann macht der gute Mann Werbung für Nespresso. Kein Widerspruch zu klein, um noch lukrativ zu sein. Da bleibt eigentlich nur, sich wie der Psychiatrieprofessor Daniel Lang in der SI zu fragen:

«Welchen Sinn machen Depressionen?» Als Gegenmittel empfiehlt sich, bei «Pflücke Swarowski Steinchen von einem nackten Modell» mitzumachen. Zu . nden gibt’s diese Glanzleistung der Sinnlosigkeit unter http://www.millioncrystalbody..com. Bei der Käuferliste findet sich eine Weltkarte, auf der man sieht, wer in welchem Land bereits wie viele Steine für einen Euro pro Stück gekauft hat. Das ist dann ein bisschen wie beim Eurovision Song Contest: «Royaume-Uni, zero points.»

Tratschundlaber erscheint bei ensuite kulturmagazin

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k-notes:

Lukas Vogelsang – Sommerpause. Oder vielleicht streichen wir den Sommer und machen einfach Pause. Das ist wohl korrekter. Mit der neusten Ausgabe haben wir wieder eine inhaltliche Grenze erreicht. Das macht eine Überarbeitung des Heftes nötig. In dieser Form können wir kaum den nötigen Anforderungen genügen – wir brechen aus allen Fugen…

Doch keine Angst. Wir haben jetzt 2 Monate Zeit, uns intern einig zu werden, in welchem Umfang wir weiterfahren wollen. Viel wird sich vielleicht gar nicht ändern – oder alles. Wer weiss… Kultur ist etwas dynamisches und genau so haben wir die Organisation aufgebaut.

Gerne nehmen wir auch Ihre Kommentare und Wünsche entgegen. Es wäre der richtige Zeitpunkt dazu.


Bricht aus allen Fugen

Eine Frage, mit der ich mich in der nächsten Zeit auseinandersetzen werde, beobachtet das „kulturelle Hauptstadtleben“ – auch in anderen Ländern. Immer wieder haben wir das Gefühl, dass es anderen Orten interessanter und spannender ist. Oder entspricht das der Realität oder ist es nur das Fremde, was uns anlockt und blendet? Was haben wir denn im Gegensatz dazu zu bieten? Wo besteht Handlungsbedarf, welche Bereiche kann man verbessern und warum sollte man?

Ab August erwartet uns die nächste Saison und damit auch ein weiteres Jahr ensuite – kulturmagazin. Ich hoffe, dass Sie uns mit einem Abo oder mit Werbung weiterhin unterstützen und fördern werden.

ensuite kulturmagazin

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Newsbattery 07 das Politmagazin der Blogsphäre

Ein CIA-Flieger wurde mit Kokain erwischt. Wofür braucht ein Geheimdienst Kokain? Und dazu auch noch so viel – 128 Koffer voll mit dieser Droge. Bei der Beantwortung dieser Frage könnte es hilfreich sein, sich daran zu erinnern, dass in den edlen Toiletten des Deutschen Bundestages unlängst Spuren von Kokain entdeckt wurden. Natürlich will keiner der Abgeordneten und Minister zu den Kokain-Konsumenten gehören.



Das wäre schließlich auch fatal. Man stelle sich nur einmal vor, wie vollgekokste Politiker über Gesetze debattieren und entgegen ihrer Wahlversprechen Steuern erhöhen. Dann müsste es zur bislang größten Steuererhöhung seit 1949 kommen. Ach, das ist gerade geschehen? Oops!

Die Politik in Deutschland ist verko(r)kst – ob nun mit oder ohne Kokain. Und wer den Artikel unseres Kollegen Karl Weiss studiert, in dem er 19 Fälle von Hartz-IV-Missbrauch seitens der ARGE-Mitarbeiter/innen auflistet, dem dämmert, dass da reichlich was im Argen ist.

Die weiteren Titel in NewsBattery Nr. 7:
In Coca-Mekka Schnee bis in die Niederungen
Löffelverbieger will für die CIA arbeiten
Brasilien das nächste Opfer Bushs?
Gott nicht auf Bushs Seite?
Wer war denn Mr. Bramble?
Hitlers heimliche Clone?
Plant Mafia Mordanschlag auf Prodi?
Osama Bin Langley
Wie es in Wirklichkeit um Hartz IV aussieht
20 Jahre Tschernobyl
u.a.

NewsBattery ist Europas erstes Polit- Magazin das mit Blog-Artikeln aus verschiedenen Weblogs in den Print geht. Und das webkonform. NewsBattery muss man sich nicht am Kiosk holen und der Postbote braucht sich nicht vor bissigen Hunden zu fürchten. Das Magazin braucht keinen Vertrieb, keine große Logistik, keine retournierten und weggeschmissenen Rohstoffe.

NewsBattery ist ohne Abo und ohne Kosten für Sie erhältlich. Das im PDF Format downloadbare Magazin lässt sich selbstverständlich ausdrucken, das Design ist für A4 konzipiert und wird vorwiegend in Graustufen gehalten. Das Magazin lässt sich archivieren und ergibt über einige Monate eine beachtliche Sammlung spannender Artikel. Das Magazin können Sie Ihren Freunden verschicken, vervielfältigen & auf ihrem Blog oder Ihrer Homepage ebenfalls zum Download anbieten. Das Gute auch für Sie: Auch Ihr Weblog mit journalistisch aufbereiteten Polit-Storys kann vertreten sein. Kontaktieren Sie hierfür die Redaktion (Mail-Adresse siehe impressum).

Newsbattery Deutschland Download
Newsbattery Schweiz Download

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Blogszene Schweiz

Une Fille du Limmatquai – Als ich vor gut dreieinhalb Jahren beschloss, ein Weblog zu führen, hätte ich nie gedacht, dass ich damit Teil eines Netzwerkes werden könnte und auf diesem Weg neue Bekanntschaften schliessen würde, virtuell wie persönlich. Ich hatte zuvor einige Monate lang im Internet regelmässig verschiedene Weblogs besucht, und ehe ich mich versah, verfasste ich selbst täglich Blogbeiträge, erhielt die ersten Reaktionen auf meine Texte und realisierte, dass ich zwar unter dem Deckmantel der Anonymität schrieb, schlussendlich aber die ganze Welt mitlesen konnte, was mich bewegt und in meinem Leben passiert. Mich kümmerte damals allerdings wenig, ob meine Leser aus der Schweiz oder sonstwo stammen, und erst recht nicht, ob sie ebenfalls ein Weblog führen. Mir ging es ums Schreiben, mich faszinierte, wie einfach mir eine Plattform für meine Texte geboten wurde.


„Der Anteil an französischsprachigen Weblogs in der Schweiz ist im Verhältnis zur prozentualen Sprachverteilung hoch. Ob das daran liegt, dass wir Deutschschweizer mit unserer Amtsprache, dem Hochdeutschen, doch mehr hadern als wir zugeben möchten?“

Erst später, als ich auf die ersten Schweizer Blogverzeichnisse aufmerksam wurde, ist mir klargeworden, dass es eine Schweizer Blogszene gibt. Nicht, dass ich bei meinen Streifzügen durch die sogenannte «Blogosphäre» nicht auch anderen Schweizer Weblogs begegnet wäre, doch hielt ich uns Deutschweizer für eher schreibfaul. Eine Meinung, mit der ich übrigens gar nicht so falsch lag: Der Anteil an französischsprachigen Weblogs in der Schweiz ist im Verhältnis zur prozentualen Sprachverteilung hoch. Ob das daran liegt, dass wir Deutschschweizer mit unserer Amtsprache, dem Hochdeutschen, doch mehr hadern als wir zugeben möchten?

Wer ist denn nun alles Teil der Schweizer Blogszene? Natürlich gibt es keine fixe Definition, aber es sind einerseits alle in der Schweiz wohnhaften Blogger, alle Auslandschweizer mit Weblogs, und von mir aus gesehen auch die Blogger, die weder Schweizer sind noch hier leben, deren Weblogs inhaltlich aber einen Bezug zur Schweiz aufweisen.

Wer sich Zeit nimmt, in die Schweizer Blogszene einzutauchen – am einfachsten geht das über ein Blogverzeichnis, oder indem man sich über Blogrolls, das sind Linklisten, von Weblog zu Weblog klickt – wird schnell begreifen, wie heterogen diese ist. Das einzige, was die Betreiber auf den ersten Blick gemeinsam zu haben scheinen ist, dass sie alle ein Weblog führen und dazu eine passende Software einsetzen.

Weblogbeiträge können tagebuchartig geführt werden, über die neusten technischen Innovationen berichten oder sogenannte «Podcast», eigene Radioshows, zum Download anbieten. Weblogger veröffentlichen Strickmuster, sind gesellschaftskritisch, sie decken Skandale und Ungereimtheiten in Politik und Wirtschaft auf und werden so von manchen traditionellen Medien langsam aber sicher als ernst zunehmende Konkurrenz wahrgenommen. Es werden Tierbilder, Babybilder und Ferienfotos gezeigt, Wettbewerbe veranstaltet und mehr oder weniger ernsthafte Umfragen durchgeführt. Blogger veröffentlichen Kochrezepte, Kino- und Konzertkritiken, geben Buch-, Musik- und Restaurantempfehlungen ab und bewerten neu erworbene Konsumgüter.

Genauso verschieden wie die Webloginhalte sind auch deren Betreiber. Während die einen anonym die ganze Welt an ihrem Liebes- und Sexualleben teilhaben lassen oder über Ungerechtigkeiten und Probleme am Arbeitsplatz berichten, gibt es andere, die mit ihrem richtigen Namen auftreten und sich so auch ausserhalb der virtuellen Welt ihrem privaten Umfeld oder der Öffentlichkeit stellen.

Die Schweizer Blogszene unterscheidet sich wahrscheinlich nicht gross von denen anderer in Europa. Vielleicht geht es bei uns ein bisschen ruhiger zu als anderorts, schweizerisch bedächtiger. Der Austausch findet meistens öffentlich statt, in Kommentaren oder Foren, die extra dafür eingerichtet wurden. Es gibt Blogger, die nicht nur sich selbst zu ernst nehmen und Blogger, die manches vielleicht ein bisschen ernster nehmen sollten. Es gibt Trendsetter und Mitläufer, es gibt Blogger, die vor Ideen übersprudeln und Blogger, die finden, dass bitte alles so bleiben soll wie es ist. Es gibt laute Blogger und solche, die leise Perlen fabrizieren und deren Qualität erst entdeckt werden muss. Es gibt literarisch anspruchsvolle Texte und solche, über die nicht nur Deutschlehrer verzweifelt den Kopf schütteln. Es gibt Blogger, die jede neue Meldung veröffentlichen und Blogger, die sich darüber so richtig schön ärgern können. Genauso wie es diejenigen gibt, die Regeln für Weblogs aufstellen möchten, die viel weiter gehen als die immer wiederkehrende Frage, ob es nun «das» oder «der» Weblog heisst. Ein bisschen mehr «leben und leben lassen» würde der Szene gut tun, andererseits lieben und brauchen auch Blogger Klatsch und Tratsch, und der Fakt, dass sich in der Zwischenzeit viele virtuelle Bekanntschaften in reale Freundschaften verwandelt haben, macht alles natürlich noch interessanter.

Heute, wo wir konstant mit Informationen überflutet werden, ist es angenehm, aus einem zwar nicht mehr kleinen, aber noch überschaubaren Netz das herauszufiltern, was einem interessiert und von Gleichgesinnten empfohlen wird. Andererseits bringt einem die Vielfältigkeit der Blogwelt die unterschiedlichsten Themen nahe. Es scheint zwar eher unmöglich, dass sich der Technikfreak auf einmal für Strickmuster interessiert, aber vielleicht läuft ihm bei den Fotos zu einem köstlichen Bratenrezept das Wasser im Munde zusammen und er beschliesst, nach langer Zeit endlich mal wieder selbst in die Küche zu stehen. Oder er druckt das Rezept aus und legt es seiner Freundin auf den Tisch. Wie auch immer, mich haben Weblogs schon zu allem Möglichen inspiriert, als Highlight sei hier der Kauf einer bestimmten Toilettenpapier-Marke erwähnt.

Was uns Schweizer Blogger verbindet, ist schlussendlich doch mehr als nur das Wort «Blog» und die dazugehörende Software. Es ist die Arbeit und die Sorgfalt, die viele von uns in ihr Weblog stecken. Mag sein, dass in jedem von uns ein kleiner Exhibitionist steckt, aber was wir tun, tun wir meist mit viel Engagement und einem nicht unbeträchtlichen Zeitaufwand. Denn schlussendlich ist die es Qualität des Inhalts, die ein gutes von einem schlechten Weblog unterscheidet: Und wenn nun am 5. Mai in Biel von der Schweizer Blogszene zum ersten Mal das beste Schweizer Weblog gekürt wird, spielt hoffentlich der Inhalt die Hauptrolle. Wobei ich persönlich bezweifle, dass «The Best of Swiss Blogs» überhaupt ermittelt werden kann. Dazu ist das Angebot schlicht zu vielfältig. Und so wird es hoffentlich auch weiterhin bleiben.

Die Besten im Netz: Zum ersten Mal werden in der Schweiz die beliebtesten Weblogs gekürt
Unefilledulimmatquai
Dieser Artikel erschien im Berner ensuite Kulturmagazin