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UN to tackle Internet governance

GENEVA — A growing number of nations are calling for UN oversight of the main computers that direct traffic on the Internet, arguing that no single country should be the ultimate authority over such a vital part of the global economy. To the surprise of the United States, even European Union negotiators have proposed “stripping the Americans of their effective control of the Internet,” as the International Herald Tribune put it.

The European decision to back the rest of the world in demanding the creation of a new international body to govern the Internet caught the U.S. negotiating team off balance and left them largely isolated at talks designed to come up with a new way of regulating the digital traffic of the 21st century.

But Ambassador David Gross, the U.S. coordinator for international communications and information policy at the State Department, is holding the line, and told the international press at the UN office in Geneva during a preparatory meeting for World Summit on the Information Society that such an idea is simply „unacceptable.“

Pundits and political analysts say that the stalemate over who should serve as the principal traffic cops for Internet routing and addressing could derail the summit. Thus far, Internet governance has been in U.S. hands, which also created the original system and funded much of its early development. But many Third World countries are frustrated that Western countries got into cyberspace first, gobbling up most available addresses.

One proposal under discussion would wrest control of domain names from the U.S.-based Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN,) and give it to an intergovernmental group, possibly under the UN. Gross insists that the best thing about the Internet is that it’s „private-sector led.“ He described that as a non-negotiable „matter of national policy.“

ICANN controls the Internet’s master directories, which tell Web browsers and e-mail programs how to direct traffic. Policy decisions could, at a stroke, make all Web sites ending in a specific suffix essentially unreachable. Although the computers themselves —

13 in all, known as „root“ servers — are in private hands, they contain government-approved lists of the 260 or so Internet suffixes, such as „.com.“

In 1998, the U.S. Commerce Department selected ICANN, a private organization with international board members, to decide what goes on those lists. The Commerce Department kept veto power, but indicated it would let go once ICANN met a number of conditions. Earlier this year, the United States indicated the Commerce Department would keep that control, regardless of whether and when those conditions were met.

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Neues ROG-Handbuch: Den eigenen Blog erstellen, anonym bleiben und die Zensur umgehen

Reporter ohne Grenzen – Das neue „Handbuch für Blogger und Internet-Dissidenten“ von Reporter ohne Grenzen richtet sich an Weblogger und solche, die es werden wollen.

Das weltweit erste Handbuch dieser Art enthält praktische Tipps und technische Ratschläge für Internet-Tagebücher. Es erklärt, wie man online anonym bleiben kann und Zensur und Filtermechanismen umgeht. Außerdem wird beschrieben, wie man Blogs optimiert, bekannt macht und mit Hilfe grundsätzlicher ethischer und journalistischer Prinzipien Glaubwürdigkeit etabliert.

„Weblogs faszinieren und polarisieren die Internetnutzer: Manche Menschen trauen ihnen nicht, andere sehen in ihnen eine Revolution für die Informations-Gesellschaft“, sagt Elke Schäfter, Geschäftsführerin von ROG Deutschland. „Da sie jedem die Möglichkeit geben, seiner Stimme Gehör zu verschaffen, sind sie ein wichtiges Element für Meinungsvielfalt. Gerade in Ländern ohne freie Medien sind Weblogs ein hervorragendes Instrument, um unabhängige Information und Meinungen zu verbreiten. Hierfür leistet das Handbuch einen wertvollen Beitrag.“

Mehrere Internet-Experten haben die Produktion des Handbuches unterstützt, darunter der US-amerikanische Journalist Dan Gilmor, der kanadische Internetspezialist für Zensur Nart Villeneuve, der US-Blogger Jay Rosen und weitere Blogger aus der ganzen Welt. Das Handbuch für Blogger ist in fünf verschiedenen Sprachen (Englisch, Französisch, Chinesisch, Arabisch und Farsi) erschienen und kann hier heruntergeladen werden: Download PDF

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Judith Miller gebrochen?

Stephan Fuchs – Die US-Journalistin Judith Miller, die im Zusammenhang mit der Enttarnung einer CIA-Agentin in Beugehaft genommen wurde, ist wieder frei. Sie durfte das Gefängnis am Donnerstag nach fast drei Monaten verlassen, weil sie jetzt aussagen will.

Das berichtete ihr Arbeitgeber, die „New York Times“, in ihrer Internetausgabe. Miller sei von ihrem Informanten zur Aussage ermutigt worden.

Sie soll am (heutigen) Freitag vor der Grand Jury aussagen. Diese versucht aufzuklären, welcher Mitarbeiter der US-Regierung den Namen der Agentin Valeria Plame an die Presse weitergab.

Miller war wegen Aussageverweigerung am 6. Juli in Beugehaft genommen worden. Der Fall hatte in den USA und auch international Aufsehen erregt und Kritik hervorgerufen.

Ein Kollege von Judith Miller von der Zeitschrift „Time“, Matt Cooper, dem ebenfalls Beugehaft angedroht worden war, entschloss sich in letzter Minute, einem Sonderermittler der Regierung wie verlangt Rede und Antwort zu stehen.

Miller und Cooper waren an der Enttarnung nicht direkt beteiligt, recherchierten aber nach Veröffentlichung des Namens. Der Kolumnist, der den Namen der Agentin enthüllte, Robert Novak, ist auf freiem Fuss.

Die CIA-Agentin Valerie Plame ist mit dem ehemaligen US- Botschafter Joe Wilson verheiratet, der die Bush-Regierung in der Presse kritisiert hatte. Es wird vermutet, dass sich ein Regierungsbeamter mit der Enttarnung von Plame an deren Ehemann rächen wollte.

Weiterführende Artikel:

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Bissige Hunde für Journalismus – Nachrichten von Heute

Stephan Fuchs – Gero von Randow von DIE ZEIT meint zur deutschsprachigen Blog Kultur: Deutsche Blogs können qualitativ mit dem, was aus den USA kommt, nur in Ausnahmefällen mithalten. Müssen sie das? Eigentlich nicht. Es ist gut, dass europäische & deutschsprachige Blogs ihre eigene kulturelle Sprache und Qualität entwickeln und sich von der amerikanischen Blog Kultur nicht beeinflussen lässt. Dazu soll Journalismus – Nachrichten von heute beitragen.


Wer schreiben will – soll es tun.

Was vor 300 Tagen als Testfeld begonnen hatte, wurde mittlerweile für viele Leser zu einer Nachrichtenquelle. Über 80’000 LeserInnen haben Journalismus – Nachrichten von heute gelesen. Das ist doch eigentlich gar nicht so übel und gibt Anlass das Blog zu öffnen. Konkret: Wer schreiben will – soll es tun. Bissige Hunde braucht’s.

Um Journalismus – Nachrichten von heute auf dem qualitativen Niveau zu halten, noch besser zu steigern, braucht es Regeln:

1: Grundsätzlich müssen die Artikel, abgesehen von der Orthografie, Print tauglich sein.
2: Der / Die AutorIn muss identifizierbar sein und eine eigene Homepage betreiben, auf die verlinkt werden kann.
3: Der Artikel sollte als rtf File geschickt werden und Bilder, sofern vorhanden, müssen auf 72 Pixel mit einer Seitenbreite von maximal 14,11 cm mitgeliefert werden.
4: Pro Tag können maximal 2- 3 Artikel verarbeitet werden. (Muss ja auch noch arbeiten)
5: Die Artikel können ohne Begründung abgelehnt werden.

Cé tout!

Was dabei rausspringt:

– Gute Verteilung in Newskanälen
– Ruhm und Ehre
– Ein Pilotversuch mit ungewissem Ausgang
– Vielleicht eine beachtete Nachrichten Seite bissiger Hunde.

Artikel können an redaktion@stephanfuchs.ch geschickt werden.

Hier die Hitliste von Journalismus – Nachrichten von heute:

1 Mit Deep Throat & Koks im Hinterzimmer der Mafia

2 How Black is Black Metal?

3 Der mysteriöse Achmed Huber

4 Hochwürden sind Sie besessen?

5 Krieg mit allen Mitteln – Terror inbegriffen

6 Deep Throat outet sich

7 Entdecker des geheimen CIA Projekts MKULTRA gestorben

8 Verwunderliche Gemeinsamkeiten

9 Psychopharmazeutische Drogen als Waffe gegen zivile Ziele.

10 Was geht uns die Übernahme von Sat.1 durch Springer an?

11 Bankier Edouard Stern in Genf erschossen

12 Schwofen bis der Chip qualmt

13 Deutschland: Der Tod wählt mit

14 Anchesenpaaton – Frau am Rande der Zeit

15 Hinter Schmerz wohnt Schönheit

16 Deutschland vor der Katastrophe

17 Tato: Undercover Agent ohne Cover

18 Teuflisches um den Papst

19 Allah, Odin und die Schatten der Unterwelt

20 CIA behält Kontrolle über irakischen Geheimdienst

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Das dürfen wir nicht schreiben

Harald Haack – In Deutschland sollte es die Pressefreiheit geben. Sollte! Doch immer wieder gibt es Staatsdiener, die dies offensichtlich anders sehen. Nichtsdestotrotz hat die Presse sich selbst Regeln geschaffen, die jeder in Deutschland tätige Journalist befolgen sollte – es sind dies die Publizistischen Grundsätze, die einen gewissen Rahmen bilden, dem „Rahmen der Verfassung und der verfassungskonformen Gesetze“, innerhalb dem sich Presse-Publikationen bewegen sollten, um „das Ansehen der Presse zu wahren und für die Freiheit der Presse einzustehen.“ Damit konkretisieren die publizistischen Grundsätze die Berufsethik der Presse.

In der Präambel des Pressekodex heißt es:

Die im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verbürgte Pressefreiheit schließt die Unabhängigkeit und Freiheit der Information, der Meinungsäußerung und der Kritik ein. Verleger, Herausgeber und Journalisten müssen sich bei ihrer Arbeit der Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit und ihrer Verpflichtung für das Ansehen der Presse bewusst sein. Sie nehmen ihre publizistische Aufgabe nach bestem Wissen und Gewissen, unbeeinflusst von persönlichen Interessen und sachfremden Beweggründen wahr. Die Regelungen zum Redaktionsdatenschutz gelten für die Presse, soweit sie personenbezogene Daten zu journalistisch-redaktionellen Zwecken erhebt, verarbeitet oder nutzt. Von der Recherche über Redaktion, Veröffentlichung, Dokumentation bis hin zur Archivierung dieser Daten achtet die Presse das Privatleben, die Intimsphäre und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung des Menschen. Die Berufsethik räumt jedem das Recht ein, sich über die Presse zu beschweren. Beschwerden sind begründet, wenn die Berufsethik verletzt wird.

Staatsdiener sehen dies, wie schon erwähnt, häufig anders. Anstatt sich ordentlich in gesitteter Form beim Presserat zu beschweren, falls es etwas zu beschweren gibt, rotten sie sich auf richterlicher Anordnung zusammen und stürmen Redaktionsräume. Dort wird dann alles durchstöbert und vieles wird, in Umzugskartons verpackt, mitgenommen; „beschlagnahmt“, wie es amtlich genannt wird.

Spiegel-online berichtet, dass es gestern wieder einmal in Berlin, der Hauptstadt der wahrscheinlich nie aussterbenden, übereifrigen (preußischen) Pickelhäubler, zu einem solch dumpfen Aktionismus gekommen ist. Gut drei Stunden später ist der Bericht „Journalistenverbände rügen Angriff auf Pressefreiheit“ von der SPIEGEL-online-homepage wieder verschwunden.

Berichtet wurde über eine Razzia in den Räumen des Politmagazins „Cicero“. Angeblich ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Unbekannt, gegen den Autor Bruno Schirra sowie gegen den Cicero-Chefredakteur. Das Bundeskriminalamt (BKA) wirft den Journalisten „Beihilfe zum Geheimnisverrat“ vor. Für eine Stellungnahme war laut Spiegel-online bei der Staatsanwaltschaft Potsdam niemand zu erreichen.

Bruno Schirra, der als Reporter oft im Nahen und Mittleren Osten arbeitete, recherchierte über die Hintergründe des Terrorismus. „Vertreter“ von Staatsanwaltschaft und Bundeskriminalamt forderten ebenfalls am Montag an seine Wohnungstür in Berlin um Einlaß und durchsuchten seine Wohnung. Ob sie vorher geklingelt haben oder ob die Wohnungstür ersetzt werden muss, darüber schreibt SPIEGEL-online nicht; vielleicht ist das auch unwichtig.

Es geht quasi um einen Artikel von Schirra in der April-Ausgabe (2005) von „Cicero“. Darin beschreibt er Wandlung und Aufstieg von Abu Moussab al-Zarqawi (Mussab al-Sarkawi), der nach Einschätzung des jordanischen Geheimdienstes der „gefährlichste Mann der Welt“ sein soll und für den sich auch die deutschen Ermittlungsbehörden interessieren.

Schirra zitiert aus Akten des BKA, die den Vermerk „VS – nur für den Dienstgebrauch“ tragen. Spiegel-online:

Auf 125 Seiten haben die Ermittler des BKA den Werdegang des Topterroristen verfolgt. “Nach hiesiger Einschätzung wird Sarkawi als Führer eines eigenständigen, autonom arbeitenden terroristischen Netzwerks gesehen“, folgern sie. Interessant nur, dass die Veröffentlichung der Interna im April nicht gestört hat. Erst jetzt hat das BKA Anzeige erstattet und sieht einen Geheimnisverrat vorliegen, der den Sicherheitsinteressen der Bundesrepublik widerspricht.

Wer Schirras Artikel liest und den Pressekodex kennt, der argwöhnt, dass Schirra wohl weniger gegen die Sicherheitsinteressen der deutschen Regierung verstoßen hat, sondern mehr gegen den Pressekodex, Ziffer 8:

Die Presse achtet das Privatleben und die Intimsphäre des Menschen. Berührt jedoch das private Verhalten öffentliche Interessen, so kann es im Einzelfall in der Presse erörtert werden. Dabei ist zu prüfen, ob durch eine Veröffentlichung Persönlichkeitsrechte Unbeteiligter verletzt werden. Die Presse achtet das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und gewährleistet den redaktionellen Datenschutz.

Schirra listet offen die in der als geheim deklarierten BKA-Akte genannten Telefonnummern des Terroristen auf und verletzt somit dessen „Intimsphäre“; wenn man es genau nimmt und die Frage, ob Terroristen eine Intimsphäre zugestanden werden darf oder nicht, unbeantwortet lässt.

Als Journalisten dürfen wir laut Ziffer 9 des Pressekodex nicht behaupten, dass dies der alleinige Grund für die Durchsuchungen der Wohnung Schirras und der Redaktionsräume war, denn:

Es widerspricht journalistischem Anstand, unbegründete Behauptungen und Beschuldigungen, insbesondere ehrverletzender Natur, zu veröffentlichen.


Quellen:

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Was geht uns die Übernahme von Sat.1 durch Springer an?

Klaus Bonanomi – Der Axel Springer Verlag ist der grösste und mächtigste Zeitungsverleger Europas. Zum Springer-Imperium gehört die Boulevardzeitung «Bild» mit ihrer Auflage von 3,8 Millionen; die konservative Tageszeitung «Die Welt», verschiedene weitere Tages- und Sonntagstitel sowie mehrere Zeitschriften von «Hörzu» bis zum deutschen «Rolling Stone». Tag für Tag erreichen die Springer-Titel 35 Millionen Menschen in Deutschland – mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung.

Doch das reicht Springer nicht: Nun will der Grossverleger auch noch gross ins Fernsehgeschäft einsteigen. Für gut 4 Milliarden Euro will Springer die Privatfernseh- «Familie» Sat.1-ProSieben übernehmen – neben RTL die grösste Privat-TV-Gruppe Deutschlands. «Wenn das Bundes-Kartellamt die Übernahme genehmigt, könnte ein Konzern mit konservativer Ausrichtung entstehen, wie es ihn in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie gegeben hat», befürchtet die liberale Wochenzeitung «Die Zeit». Ein Medienverbund, der Themen setzen und Themen verschweigen, Stars heute hochjubeln und morgen niedermachen und im Zusammenspiel von Boulevardpresse, Tageszeitungen und Fernseh-Magazinen in nie gekanntem Ausmass die politische Stimmung im ganzen Land beeinflussen könnte.

Und zwar in konservativem Sinne: Konzerngründer Axel Cäsar Springer stand zeitlebens unverrückbar im rechten Lager, liess seine Zeitungen gegen die 68er- Studentenbewegung und gegen Willy Brandts Entspannungspolitik mit der DDR anschreiben. Und heute, 20 Jahre nach dem Tod des Patriarchen, zeigt sich seine Witwe Friede Springer demonstrativ gerne an der Seite von CDU-Kanzlerkandidatin Angela Merkel. Bevorzugtes Opfer der «Bild»-Kampagnen sind auch heute noch rot-grüne, allenfalls auch liberale Politiker. «Das politische Sendungsbewusstsein ist 20 Jahre nach Springers Tod schwächer geworden, erloschen ist es noch nicht», heisst es in dem «Zeit»-Text. Wer nun erwartet hätte, dass sich die deutschen PolitikerInnen – insbesondere natürlich die rot-grünen – gegen den Springer Sat.1-Deal au. ehnen würden, sah sich freilich getäuscht. Die «Zeit» versuchte für ihren Artikel kritische Politiker-Statements einzuholen – vergebens: Sämtliche angefragten Spitzenpolitiker hatten entweder «keine Zeit» oder (wie SPD-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse) die Ausrede parat, «da müsste er sich zuerst einarbeiten», bevor er eine Stellungnahme abgeben würde. «Politisches Wegducken» nennt dies die «Zeit»: Schon heute ist «Bild» so mächtig, dass sich keiner dagegen aufzulehnen getraut. Insbesondere jetzt, mitten im Wahlkampf. – Und nun droht die konservative Springer-Macht auch noch aufs Privatfernsehen überzugreifen.

Natürlich verbittet sich Sat.1-Chef Roger Schawinski tapfer jede politische Einflussnahme: Sein Sender bietet in erster Linie Unterhaltung und News; und sein einziger Erfolgs-Massstab ist die Einschaltquote: Und mit einem auf konservativen Kurs getrimmten Polit-TV würde er zumindest einen Teil seines Publikums vergraulen. Doch zu Sat.1 gehören auch der Newskanal N24 und der kleinere Sender ProSieben; da lässt sich einiges machen. Und warum sollte sich der Springer Verlag auf das finanzielle Hochrisikogeschäft Fernsehen einlassen, wo seit Jahren ein erbitterter Kampf um die rückläufigen Werbeeinnahmen tobt und wo es wenig zu verdienen, aber viel Geld zu verlieren gibt, wenn es ihm nicht darum ginge, politischen Einfluss zu nehmen? Gerade jetzt, wo die politische Wende nach rechts naht. Mit Frau Merkel an der Macht und Springer-Sat.1 als publizistischem Flankenschutz könne man die konservative Linie auf Jahre hinaus zementieren.

Und was geht dies alles uns hier in der Schweiz an? Auch wir haben, wenn auch in lokalerem Rahmen, unsere mächtigen Medienfürsten und Kartelle. Zum Beispiel in Chur. Dort führt kein Weg am Imperium der «Südostschweiz» vorbei: Zwei deutschsprachige und eine rätoromanische Zeitung, Lokalfernsehen und Lokalradio sind in einer Hand. Das bekam auch der Leiter der Churer Theatergruppe «In Situ», Wolfram Frank, zu spüren: Wie kürzlich die Wochenzeitung WOZ berichtete, gerieten der Theatermann und der «Südostschweiz»- Chefredaktor Andrea Masüger abends in einer Kneipe aneinander, es kam zu einem heftigen Wortgefecht, mit der Folge, dass Masüger drohte, in sämtlichen ihm unterstellten Medien nie mehr ein Wort über «In Situ» zu veröffentlichen, bis sich Frank bei ihm entschuldige. Auf diese flagrante Zensurdrohung reagierte Theatermann Frank mit einer Beschwerde an den Presserat – in dessen Stiftungsrat unter anderem auch «Südostschweiz»- Mann Masüger sitzt…

Der Fall ist noch hängig, und man darf gespannt sein, ob und wie in der «Südostschweiz» über die «In Situ»- Premiere vom 8. September berichtet wird!

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Bern, Tsunami und die Hochwasserkatastrophe

Heute morgen bin ich verärgert. Auftrag nicht erfüllt. Im Zeitalter des Blog, als Journalist und mitten in der „Hochwasserkatastrophe Bern“ lebend, verpasste ich offensichtlich die mediale Ausschöpfung des Ereignisses total. Nachdem ich heute morgen um 05:15 einmal mehr aus dem Bett gerufen worden bin, weil sich eine amerikanische Freundin Sorgen um uns in der Tragödie machte, CNN berichtete, vermutete sie, dass uns das Wasser zum Halse steht, Häuser gesprengt werden sollen und die Armee vor der Tür steht. Abarakadabara, die Welt der Medien hat zugeschlagen.


Innerhalb von Stunden schwoll die Aare an, wälzte sich über die Ufer, schwappte über die Straßen und nahm den ganzen Stadtteil in Besitz.

Erstaunlich viele Badewannen
Das Wasser kam über Nacht, nach tagelangem Regen im Berner Oberland. Innerhalb von Stunden schwoll die Aare an, wälzte sich über die verbauten Ufer, schwappte über die Straßen und nahm schließlich zwei ganze Stadtteile in Besitz. Erst die Matte und dann das Marzili, am Fuß des Bundeshauses. Seit dem Montagmorgen herrscht in der Berner „Matte“, einem der ältesten und tiefstgelegenen Gebiete der Stadt, der Ausnahmezustand: Die Aare, die sich sonst friedlich und blau um Bern schlängelt, fließt seit jener Nacht hüfthoch und zügig durch die Quartierstraßen. Brötchenholen ist also nicht drin.

Ensuite Redaktion Räumen
Dann der Anruf aus der Redaktion: Subito her, das Wasser wird in 40 Minuten den Keller fluten. Ich finde das lustig, denke die spinnen und gehe hin. Die Keller der Redaktion, der Ateliers, und der Schauspielschule werden innerhalb von 30 Minuten geflutet. Eindrücklich. Nach 20 Minuten schwappt das Wasser zur Hüfte, das Notwendigste nur wird noch mitgenommen. Dann darf keiner mehr rein, zu riskant. Strom weg, Licht weg, U-Boot Stimmung. Ich bin begeistert über die Schnelligkeit des Wassers und geh nach Hause, gleich um die Ecke, um weiter zu arbeiten. Wo ich vorhin Trockenen Fußes ging, war das Wasser kniehoch.


Das Wasser war schneller

Medien gestorben
Bei der Bäckerei Sandsäcke vor den Türen aufzuschichten, war dann angesagt; das Wasser war schneller, die Säcke alle. Das Wasser steigt, die Region Marzilibad – Bäckerei wird gefährlich, die Aare reißt Hartteile mit. Autos müssen nun weggeräumt werden, die Polizei kommt, man zerrt und stößt an den Autos. Sandsäcke fehlen noch immer. Der Tatoo-Laden „Old Style“ wird geflutet, denen steht das Wasser plötzlich zur Brust. Die Bauleitung von der nahe gelegenen Baustelle gibt Sand aus, wir füllen Abfallsäcke auf, beginnen sämtliche Eingänge und Keller Fenster abzuschotten. Ich denke, das war das erste Mal, dass übereinstimmend der Neubau Vis a Vis gut geheißen wird. Die Matte wird zum Sperrgebiet, die Aarestrasse und ein Teil des Marzili ist geschlossen. Das Wasser dringt von hinten, über den Garten in unseren Keller. Ich beginne mein Archiv zu retten: Da unten sind an die 400 Bücher. Ich habe gelernt, wie schnell das Wasser seinen Weg findet. In den nächsten Stunden wird unsere Wohnung immer mehr zum Asylheim sämtlicher Keller im Haus. Das Wasser stagniert, wir haben Schwein gehabt und begnügen uns mit wenigen Zentimetern auf dem kellerboden. Währendessen sind unsere Freunde in der Matte evakuiert worden; deren Wohnung im ersten Stock ist gefährdet. Kein Rein, kein Raus. Die journalistische Leistung aus dem Katastrophengebiet hab ich also nicht erfüllt. Die Medien sind plötzlich nicht mehr wichtig, ich bin wohl ein schlechter Journalist. Nachdem die Polizei Zettel verteilte und mitteilte, wo Chemie-Klos zum Scheißen aufgestellt wurden, bin ich ins Bett. Mit Muskelkater.

Regen und den Blues
Er war ein armes Schwein unser Nachbar. Hockte die ganze Nacht vor seiner Hauseingangstüre im Erdgeschoss und improvisierte eine Pumpe, die ihm das Wasser aus der Wohnung sog. Einen Gartenschlauch benutzte er dazu. Eine unsinnige Arbeit. Es regnete die ganze Nacht in Strömen. Er saß da die Nacht über, pumpte das Wasser raus, das vorne wieder hereinkam und sprach mit sich selbst, um sich wach zu halten. Der Mann kriegte den Blues und ich dazu. Ich lag da also im Bett, hatte offenes Fenster, es trommelte vom Regen und unten hockte einer bei Kerzenlicht, nuschelte was, und ab und zu sang er. Am nächsten Morgen brachte ihm einer einen Kaffee und löste ihn ab.


Bevor die Armee einrückte und der Tsunami kam

Er mußte zur Arbeit. Die Stimmung war ziemlich gelöst, das Schlimmste scheint nicht eingetroffen zu sein, die Anteilnahme galt den Mattenmenschen. Viele der Quartierbewohner haben ihr ganzes Hab und Gut, ihre ganze Existenz im Wasser und in den Schlammmassen verloren, die sich in Geschäfte, Ateliers, Restaurants und Parterrewohnungen ergossen hatten. Bis Dienstag wurden von dort 236 Menschen evakuiert.

Die Armee rückt ein.
Entlang der Aarestrasse bis zum Kulturzentrum der Dampfzentrale wird Militär eingesetzt. Insgesamt werden ca. 150 Militärangehörige die zivilen Rettungskräfte unterstützen. Es sind eine Artillerie Abteilung, ein Zug eines Katastrophenhilfe-Bereitschaftsverbands sowie ein Zug der Genie Rekrutenschule Brugg mit drei Übersetzbooten.


Existenz im Wasser und in den Schlammmassen verloren

Eigentlich wäre es jetzt wohl Zeit Nachrichten zu schreiben, ich begnüge mich aber zu organisieren und die Agenda für Ensuite Kulturmagazin zu schreiben. 22 Seiten wollen mit Kulturevents für den nächsten Monat gefüllt werden. Die Armee pumpt, sichert, fliegt und hilft. Hunderte gaffen von den Brücken und lungern an den Absperrungen zum Live-Zoo.

Der Tsunami kommt
Am Mittwoch scheint die Lage unter Kontrolle. Das Wasser sinkt, die 22 Seiten sind gefüllt, heute Abend ist die Produktionsnacht von Ensuite. Bei der Redaktion ist der Zivilschutz und der Militärposten, der den Zutritt zum Zoo kontrolliert. Die Jungs machen gute Arbeit. Das Wasser bei der Redaktion ist bis auf wenige Zentimeter abgesunken. Gegen Mittag erhöhte Militäraktivität. Neue schwere Maschinen, mehr Truppen, große Gummiboote (auch die Schweiz hat eine Marine), die Brücken werden gesichert, die Stimmung ist ernst. Die Sonne scheint und ich gehe ins Stadttheater. Es ist knapp 14.00. Telefonanruf: „Der Damm in Thun ist gebrochen, eine Flutwelle kommt auf Bern. Ankunft ca. eine Stunde. Könnte mindestens einen Meter hoch sein das Ding.“ „Ein Tsunami aus Thun!“ schießt es mir durch den Kopf. Die Katze, muss weg, Pässe holen, Computer sichern. Ich also runter in den Marzili – Matte Zoo. Helikopter kreisen in der Luft. Jetzt läuft die Zwangs-Evakuation in der Matte. Alle Liegenschaften in der Berner Matte, die zu Fuß oder gar per Boot nicht mehr erreichbar sind, müssen geräumt werden. Obwohl etliche Mätteler ihre Wohnungen nur sehr ungern verließen, ließen sich laut Communiqué alle ohne körperlichen Zwang evakuieren. Die Rettung der 69 Personen gestaltete sich dennoch schwierig, da die reißenden Wassermassen sowie umhertreibende Gegenstände zeitweise den Einsatz der Rettungsboote verunmöglichten: Die Rettungskräfte konnten nur noch per Helikopter zu den Gebäuden gelangen. Die Soldaten sind angespannt, die Brücken für Zivilisten gesperrt: „Eine Flutwelle aus Thun kommt auf Bern zu!“ ist die Antwort.


Kein Thuner Tsunami

Ich habe unsere Sachen gepackt. Der Tsunami kommt nicht. Um 15:30 / 16:00 entspannt sich die Lage, die Soldaten rauchen weiter. Die Meldung war eine Ente, wie sich herausstellte. Offensichtlich kumulierte sich ein Gespräch in Thun zwischen Feuerwehr und Armeeangehörigen: Aus „Wenn der Damm in Thun brechen würde, dann wäre in Bern…“ wurde in der Kommandozentrale in Bern ein: „Der Damm ist gebrochen!“ Der Alarm wurde ausgelöst, die Maschinerie in Gang gesetzt, sämtliche verfügbaren Kräfte eingesetzt und die Matte evakuiert. Kurze Zeit herrschte Krieg im Marzili und in der Matte.

Dann wurden die Truppen langsam wieder abgezogen, die schweren Maschinen und die „Marine“ verschwanden. Um Sechs bin ich in die Redaktion. Der Wachposten der Armee war noch immer da. Die ganze Nacht. Wir haben gearbeitet. Die ganze Nacht. Um drei Uhr morgens sind wir gegangen. Der Feuerwehrmann, der die Pumpen betrieb, blieb bis um Sechs. Der Soldat fragte mich, wo ich hin wolle. „Nach Hause, guter Mann…“ Gut, habe ich keine Zeit gehabt, den Zoo hier der Welt online mitteilen zu wollen.

Fotos:

  • 1: Schweizer Armee
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Quasseln mit dem Chip in der Schulter

Vergessen sie die Mobiltelefone als die heisseste Errungenschaft der Medientechnologie. Für den Futuristen Wolfgang Grulke, beginnt die Zukunft bereits in zehn Jahren. Implantierte Mikrochips sollen dann das Mobiltelefon ersetzen. Der Chip wird sie durchstellen.

Letztes Jahr begann der holländische Baja Beach Club seine VIP Nachtschwärmer zu implantieren, damit sie sich in den exklusiven Ecken des Tanztempels aufhalten und ihre Drinks und Snacks gleich über den von Verichip implantierten Geldbeutel auf dem Konto abbuchen können. In dem Club sind durch die Implantation bereits 40 Spanier zu ihrer eigenen Kreditkarte geworden. Jeden zweiten Donnerstag im Monat trommelt der Baja Beach Club zur „Implantation Night“. Will ein Gast zum „Very Important Person“ VIP werden, lässt er sich einen Chip in den linken Oberarm spritzen. Ähnliches auch in Schottland, in der Bar Soba: Auch dort kann man schwofen bis der Chip qualmt.

In der nächsten Dekade soll der implantierbare Chip Standard werden meint der Londoner Nuklearphysiker Grulke. Bereits jetzt haben sich an der englischen Warwick Universität zwei Forscher einen Chip implantiert, mit dem sie aus purer Gedankenkraft Emails verschicken können. „Das ist der Beginn zum Interface zwischen Chip und Nervensystem“ frohlockt Grulke. „In zwanzig Jahren werden wir, die alte Generation, den Gedanken an einen implantierten Chip noch immer hassen… die Jungen allerdings werden eine Welt ohne, nie kennen gelernt haben.“

Die neue Generation junger microchippern ist der Beginn eines Trends der die Industrie frappant verändern wird. Grulke ist der Mitgründer des Technologie Think Tanks FutureWorld und lernt an der London Business School. „Selbstverständlich werden wir immer noch Filme, Nachrichten und TV-Shows haben, aber sie werden durch andere Kanäle geliefert. Traditionelle Medien wie Zeitungen und Magazine wird es noch immer geben, aber sie werden zu einem Luxusgut für alte Menschen. Sie werden für diesen Luxus fünfmal mehr bezahlen müssen, als sie es heute tun.“

Weiterführende Artikel

Buchtip
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Kommentieren ohne Registrierung möglich!

Allen LeserInnen von [journalismus – nachrichten von heute] ist es ab heute möglich die Artikel zu kommentieren. Und dies ohne vorherige Registrierung. Das Twoday-Team hat dies möglich gemacht, nachdem es von zahlreichen Bloggern diesbezüglich Anfragen gab. Selbstverständlich gilt dies auch für alle anderen BewohnerInnen von Twoday, sofern sie dies erlauben. Für [journalismus – nachrichten von heute] ist diese Option von grossem Interesse, um Fragen, Anregungen und Kritik auch von anonymen LeserInnen berücksichtigen zu können.

Gleichzeitig mit dem Update gab es auch eine kleine (aber entscheidende) Verbesserung für englisch-sprachigen Blogs. Besucher von diesen werden nun auch in einen entsprechenden englischsprachigen Login- bzw Registrierungsprozess weitergeleitet, und nicht mehr mit deutschen Texten gequält.

Insofern: Viel Tastaturschlagkraft.

Weiterführende Artikel:

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Bomben & Preisbloggen

Das war schon eine bewegende Woche. Noch am 6. Juli sind wir am Russell Square in London in die Tube. Wir haben ueber Terrorismus diskutiert. Ich stand da auf der Platform und meinte zu meinem Gespraechspartner: Schon seltsam; ich wundere mich wie real Terrorismus wirklich ist. Wieso werden die wirklich weichen Ziele, die Tube & die Busse nicht in der Rush Hour angegriffen. Das ist doch kein Problem, wenn da einer mit nem Rucksack reinlatscht… das waere die Katastrophe.

…Am naechsten Tag war ich erstaunt, dass es lediglich 50 Tote und 700 verletzte gab. Die Tube, die Busse, die City gleicht in diesen Morgenstunden einer Sardinenbuechse… Es haette hunderte Tote geben koennen. London und seine BuergerInnen haben, das klingt sarkastisch, ein Bombenschwein gehabt.
Seitdem sind wir am rausfinden, ob es alle unsere Freunde & Freundinnen, die sich taeglich durch diese Nadeloere in die City pfluegen geschafft haben da heil rauszukommen. Wir wissen es noch nicht…

Trotzdem erreichte mich heute die Nachricht, dass mein Artikel Mit Deep Throat & Koks im Hinterzimmer der Mafia beim Preisbloggen von DIE ZEIT eine Anerkennung gewonnen hatte. Der Artikel wurde als bester Artikel 2005 in der Rubrik Braucht der Mensch Sex auserkoren. Und das, obwohl der Artikel eigentlich nicht wirklich in diese Kategorie passt. Gero von Randow meint zu dem Artikel: Die Kategorie Sex machte es mir leicht, ich fühlte mich einigermaßen sicher, und der Sieger-Artikel „Deep Throat“ gehörte auch zu meinen Favoriten, auch wenn ich ihn zu lang und unangemessen bebildert fand, denn die Illustrationen gaben eben jenen Schlüsselreiz, dessen kommerzielle Ausbeutung der Text doch kritiserte. Ein Rezept, das im Journalismus leider gang und gebe ist.

Die Kritik werde ich mir zu Herzen nehmen, denn das Rezept ist tatsaechlich gang und gebe im Journalismus. Auch bei mir. Obwohl ich vielleicht anfuegen darf, dass die Bilder sehr bewusst gewaehlt und mit den Untertiteln versucht wurde eine Paradoxe zu implimentieren.

Gero von Randow meint abschliessend zur deutschsprachigen Blogg Kultur: Deutsche Blogs können qualitativ mit dem, was aus den USA kommt, nur in Ausnahmefällen mithalten. Muessen sie das? Sicher nicht. Es ist nur gut, dass europaeische & deutschsprachige Bloggs ihre eigene kulturelle Sprache und Qualitaet entwickeln und sich von der amerikanischen Blogg Kultur nicht beinflussen laesst. Das waere ja in der Tat nicht der Sinn.

Der ZEIT & BLOG.DE moechte ich an dieser Stelle herzlich danken, dass sie es der Blogg Gemeinde ermoeglicht haben sich zu messen um so auch einer Weiterentwicklung des jungen Mediums beizutragen.

Den JurorInnen ein herzliches Dankeschoen dass Deep Throat, trotz den Maengeln, das Rennen gemacht hat. Das freut…

Den vielen LeserInnen & neuen Blogfreunden die taeglich auf journalismus-nachrichten von heute vorbeischauen und sinnvolle, kritische Anmerkungen hinterlassen ein grosses Dankeschoen. Dem Twoday Team & allen seinen Bewohnern ein herzliches dankeschoen fuer den Support und die spontane Hilfe. Insbsondere Jan Soefjer ein spezieller dank, der viel dazu beigetragen hat, dass mein Blogg uebersichtlicher wurde.

Ich geh jetzt wieder Fish’n’Chips essen…

Den weiteren Gewinnern herzliche Gratulation:

Auf der Spur von Reich und Arm
Fürsorge: zwischen Aufopferung und Selbstverwirklichung

In vielen Zeitungsartikeln und Reportagen wird zur Zeit wieder einmal diskutiert, wie junge Frauen heute zum Feminismus und zur Vereinbarkeit von Kind und Karriere stehen. Kein Gehör findet in diesen Diskussionen eine Gruppe von jungen Frauen, die gar nicht einmal sehr klein ist: die Mütter von chronisch kranken und/oder behinderten Kindern. [» ganzen Artikel lesen …]

Woran werden die Deutschen morgen glauben?
Im Interview: Der Fußballgott

Millionen Schaulustige beteiligten sich am Morgen an den Trauerfeierlichkeiten von Papst Johannes Paul II. Neben den Staatsgästen aus aller Welt, darunter auch Visagott Joschka I. und Kriegsgott George II., zeigte sich dem Heiligen Vater zu Ehren auch der Fußballgott mal wieder der Weltöffentlichkeit… [»ganzen Artikel lesen …]

Über die Lust am Essen
Ungarischer Almanach

Auch die Ungarn nennen die an Nachrichten arme Ferienzeit in den heißen Sommermonaten „Sauregurkenzeit“ (uborkaszeszon). Im Gegensatz zu unseren Breiten ist im magyarischen Tiefland aber auch das Brauchtum, von dem sich der Namen herleitet, noch lebendig. [» ganzen Artikel lesen …]

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