SATIRE

Herbert Rechtslastig an ZDF und an Reporterin Katrin Müller-Hohenstein

Dr. Alexander von Paleske – Folgende braune Mail landete heute in meiner Mailbox:

Herbert Rechtslastig
Oswald Spengler Allee 33
Brandenburg
Deutschland

An
Katrin Müller Hohenstein
ZDF-WM-Studio
Durban
Südafrika

Werte Frau Müller Hohenstein,

darf ich mich zuerst vorstellen: Ich bin NPD-Mitglied und im öffentlichen Dienst beschäftigt.

Ich möchte Ihnen meine Anerkennung aussprechen, für Ihre Bemerkung im ZDF-Fernsehen gestern abend bei der Uebertragung des WM-Spiels Deutschland gegen Australien:

„das ist für Miro Klose doch der innere Reichsparteitag, jetzt mal ganz im Ernst, dass der heute hier trifft.“

Diese Bemerkung ist keineswegs ein Eigentor, wie viele Linksradikale und Scheinliberale jetzt jaulen, sondern trifft völlig ins Schwarze.

Dieser Bezug auf die NSDAP- Reichsparteitage wurde – und wird zum Glück immer noch – gebraucht, um ein besonders ausgeprägtes Erfolgs- und Glücksgefühl wiederzugeben, wie man es eben in besonderer Ausprägung auf diesen herrlichen Parteitagen erleben konnte, mit dem Standartenaufmarsch, dem Flaggenmeer, diesen patriotischen Ansprachen..

Leni Riefenstahl hat dies in ihren wundervollen Filmen „Sieg des Glaubens“ und „Triumph des Willens“ festgehalten, und ich empfehle, diese Filme noch einmal anzuschauen, soweit sie erhältlich sind..

Vielleicht können sie Ausschnitte davon in den Halbzeitpausen einblenden.

Braune Politik und weisser Sport gehörten schon immer zusammen, und es ist erfreulich, dass Sie diese Assoziationskette hergestellt haben. Das beste Beispiel sind die olympischen Spiele von 1936 in Berlin. Auch diese so wunderbar von Leni Riefenstahl im Film festgehalten.

Wie Sie vielleicht wissen, hatte sich Hitler seinerzeit geweigert, dem Neger Jesse Owens die Hand nach seinen Medaillengewinnen zu reichen.

Ein paar braune Tips
Gleichzeitig möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen noch ein paar Empfehlungen mit auf den Weg zu geben.

Die Schwarzen in Südafrika sollten Sie besser als Nigger oder Kaffer bezeichnen, und auch nicht vergessen, ein paar lobende Worte für das seinerzeitige Apartheidsystem zu verwenden.

Kameraeinstellungen sollten schwerpunktmässig weisse Deutsche mit Deutschlandfahne zeigen.

Richtig klasse fand ich, dass Sie sich bei den Veranstaltern bereits über diese Neger-Kaffer-Tröten, auch Vuvuzelas bezeichnet, beschwert haben, und verlangten, deren Gebrauch zu verbieten.

Weiter so Frau Müller Hohenstein.

Hochachtungsvoll!

Ihr Fan
Herbert Rechtslastig

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Richter (Gast) – 14. Jun, 19:05
Daneben
Was für ein Schwachsinn! Das soll lustig sein? Geh bloß woanders spielen!

onlinedienst – 14. Jun, 19:47
Schliesse mich an
Stimmt, was Frau Mueller-Hohenstein von sich gegeben hat ist Schwachsinn, gefaehrlicher, verharmlosender Schwachsinn und das in einem Land, das unter Rassismus lange gelitten hat. Frau Mueller-Hohenstein sollte woanders spielen, z.B. in Raabs Unterschichten Fernsehshows. Mit solchem Schwachsinn kann man sich nur noch in satirischer Form auseinandersetzen, was nicht unbedingt sehr lustig sein muss, indem man es auf die Spitze treibt.

onlinedienst – 16. Jun, 06:15
Richtlinien fuer Kommentare
Aus gegebenem Anlass sei noch einmal die Richtlinien fuer die Kommentare, wie sie im Impressum des Blogs dargestellt sind, verwiesen:

Richtlinien für Leser-Kommentare
Veröffentlichte Meinungsbeiträge müssen zu einer sachbezogenen Debatte des im jeweiligen Beitrag dargestellten Themas beitragen. Von der Diskussion ausgeschlossen sind Texte mit rechtswidrigen Inhalten, namentlich beleidigende, verleumderische, ruf- und geschäftsschädigende, pornografische, rassistische, aber auch rechts- wie linksradikale Äusserungen sowie Aufforderungen zu Gewalt oder sonstigen Straftaten.

Da zwei Kommentare diesen Richtlinien klar widersprachen, wurden sie nicht veroeffentlicht.

Dr. v. P.

ArmesDeutschland (Gast) – 16. Jun, 16:07
Ihr armen Irren
Der „inntere Reichsparteitag“ hat, wie hier diese neurotischen Blogger hier vielleicht falsch vermuten, einen ganz anderen Hintergrund der eher das Gegenteil aussagt, jedoch ein wenig aus der mode gekommen ist. Schön blöd wenn man das nicht weiß:
http://princo.wordpress.com/2010/06/-reichsparteitag-skandal-der-ahnungslosen/
aber erstmal drauf los trollen hab ich recht? Armes Deutschland.

Doch da agieren ahnungslose verquerte wie von der tarantel gestochen, wenn einmal völlig zusammenhangslos ein NS-belasteter Begriff fällt… Als hätten diese Leute nichts besseres zu tun als gegen seriöse Moderatoren zu trollen und ihnen rechtslasige Tendenzen zu unterstellen.

So entstehen solche paranoiden Verwechslungen und Medientribunale wie schon 2007 bei Johannes B Kerner mit Eva Herman geschehen welche ebenfalls fälschlicherweise NS-Ideologie unterstellt wurde.
Die im übrigen nun Recht bekommen hat gegen jeden rechtliche Schritte einzuleiten wer sie mit NS-Ideologien in Verbindung bringt.

Wenn es nach solchen Gutdünken von Gehirnamputierten Neurotikern wie hier vertreten ginge, darf man jetzt auch nicht mehr:

– „Autobahn“
– „Gleischaltung“
– „Kindergeld“
– „Proparganda“
– „Heil“
– uvam. sagen

denn das sind ja alles NS-belastete Begriffe, hab ich recht?

Kinder geht woanderst spielen, das Thema ist was für gebildete Erwachsene.

onlinedienst – 16. Jun, 19:05
Sancta Simplicitas
Ihrem Beitrag fehlt vor allem eines: Logik

Autobahn ist ein neutraler Begriff
Heil ist ein neutraler Begriff
Sieg ist ein neutraler Begriff
„Sieg-Heil“ ist es nicht.

Reichsparteitag ist es ebensowenig. Denn unter Reichsparteitag wird nicht ein Parteitag der SPD, oder der DVP oder des Zentrums verstanden, sondern einzig und allein ein Reichsparteitag der NSDAP.

Im Klartext: Frau Mueller Hohenstein sagte nichts anderes als „Das war ein innerer NSDAP-Reichsparteitag“

So simpel ist das alles, was Sie versuchen kompliziert darzustellen.garniert noch mit recht duemmlichen Bemerkungen.

Anders: Wenn sie gesagt haette „innerer Bundesparteitag“ haette man sich sofort die Frage gestellt : „Von welcher Partei?“

Ich habe die alten Nazisaecke nach dem Krieg noch kennengelernt und weiss, wie haeufig sie dieses Wort gebrauchten. Und Frau Mueller Hohenstein, die Literaturwissenschaft studiert hat, weiss dies sicher auch.

Die Aeusserung von Frau Mueller-Hohenstein ist eine schwere Entgleisung gerade auch in Suedafrika, und es waere angemessen gewesen, neben der Entschuldigung des ZDF sie als Reporterin fuer die WM abzuloesen.

Dr. v. Paleske

SATIRE

Hallo, ist das der Sonderzug nach Bilderberg? – Da muss ich hin

Dr. Alexander von Paleske 8.6. 2010
– Da muss ich hin, um mit diesen Oberindianern zu disputieren.

Für dieses Jahr ist es leider zu spät, da die diesjährige Bilderbergkonferenz in einem Luxushotel in Sitges/Spanien in der vergangenen Woche nach dreitägiger Dauer zu Ende gegangen ist.

Ich werde mich gleich mit dem Konferenzorganisator und Spitzenredakteur des Polit-Ressorts der Wochenzeitung „Die Zeit“, Matthias Nass, in Verbindung setzen.
Dass die ZEIT und ihr Herausgeber, Josef Joffe, juristisch gegen mich wegen einer Satire vorgingen, wollen wir vorübergehend vergessen, denn vor der Einschaltung des Gerichts sind diese Herrschaften, nach meiner harschen Stellungnahme, und Verweis auf die gegenwärtige Gesetzeslage, dann offenbar doch zurückgezuckt.

Die Fraktion der Adelsmänner auf der nächsten Bilderberg-Konferenz könnte bereits aufgrund meiner Herkunft durch meine pure Anwesenheit gestärkt werden, aber darüberhinaus habe ich natürlich interessanten Diskussionstoff auf Lager, gerade aus dem Blickwinkel der Dritten Welt, die auf diesen Treffen völlig unterrepräsentiert ist,sowohl von der Teilnehmerzahl her, als auch von der Themenauswahl.

Und meine Anwesenheit würde gewissermassen eine Garantie dafür sein, dass der Geruch einer Verschwörung nicht länger auf dieser angegblich so bedeutenden Konferenz lastet. Denn nach der Konferenz würde ich eine Zusammenfassung – ohne direkte Namensnennung versteht sich- online stellen, das gebietet mir einfach mein Berufsethos in meinem dritten Beruf als Journalist.

Ich verstehe deshalb auch nicht, warum dieser prominente Spitzenjournalist Nass als Redakteur der einflussreichen Wochenzeitung „DIE ZEIT“ zwar das Treffen (mit-)organisiert, aber niemals, auch nicht in Andeutungen oder Zusammenfassungen, über diese hochwichtige Konferenz berichtet hat, gleiches gilt für den Herausgeber und Militärfachmann Josef Joffe.

Kurzer Rückblick

Die Bilderbergkonferenz, die nun in regelmässiger Folge abgehalten wird, fand erstmalig 1954 in Bilderberg, einem Schloss in Oostebek/ Niederlande, das dem korrupten deutschstämmigen Prinz Bernhard der Niederlande gehörte, statt.

Auf Einladung Bernhards, ein Mann, der einst Hitler und seine braunen Mannen bewunderte, aktives Mitglied der SS war, der aber noch rechtzeitig von seiner Nazi-Bewunderung absprang, bevor es zu spät war, versammelten sich dort der europäische Hochadel, Spitzen aus Politik, Wirtschaft, und Militärs , kurzum die Mächtigen und Reichen, zum gemütlichen Beisammensein.

Eine Art Rotary Club kalter Krieger zu einem Treffen, das absolut privat bleiben sollte, obgleich es sich ausnahmslos um Personen handelte, die sonst vorwiegend im Blickfeld der Oeffentlichkeit sich bewegen, bzw. öffentliche Aemter innehaben.

Ein Treffen, das nicht durch die Presse gestört, und dessen Gesprächsthemen samt Tagesordnung geheim bleiben sollten, sodass später auch keine präzisen Fragen der Medien an die Teilnehmer gestellt werden konnten.

Man wollte sich besser kennenlernen, auf die ungezwungene Art, mal ein kräftiges Wort fallen lassen, ohne dass es am nächsten Tag gleich von irgendwelchen Tintenkulis weiterverbreitet und aufgebauscht würde.

Eine illustre Teilnehmerschar fand sich dort in den letzten Jahren ein, unter anderem auch Joseph, alias Joschka Fischer, Bill Clinton, Henry Kissinger, aber auch Spitzenpolitiker Guido Sozialmobil Westerwelle, Daimler-Schrempp, Angela Merkel und David Rockefeller, um ein paar zu nennen.

Gemeinsamkeiten verbinden
Natürlich gibt es Gemeinsamkeiten der Teilnehmer. Früher war es der Antikommunismus, heute ist es mehr der Kampf gegen den Terrorismus und die Abwehr der chinesischen (gelben) Wirtschaftsgefahr.

Leitspruch frei nach Goethe: Ich bin gerne wichtig, hier darf ich’s sein.

Der Faktor Mensch wird auf dieser Konferenz ganz gross geschrieben. Und alle bilden sich ein, ganz bedeutsame Personen einfach schon deshalb zu sein, weil sie eingeladen wurden. Wer nicht eingeladen wurde, ist gar nichts, also muss man eingeladen werden um wirklich etwas zu sein, das Sahnehäubchen auf dem Lebenslauf.

Zum Beispiel J. Fischer
Zum Beispiel der Joseph alias Joschka Fischer, nunmehr zum Professor „geadelt“. Der konnte sicherlich dort Rezepte austauschen, wie man Gewicht abnimmt, oder mit bedeutungsschwerer Miene über seine Erfahrungen beim Marathonlauf berichten, als er noch in besserer Verfassung war . Aber auch, wie man ein deutsches Auswärtiges Amt entnazifiziert, zumindest was Traueranzeigen für ehemalige Botschafter angeht, und wie man seine grünen Kinder in kriegerische Rattenlöcher führt..

Kissinger konnte sicher im im Detail berichten, wie er damals den chilenischen Diktator Pinochet, der mit Intelligenz nicht, dafür aber mit Brutalität umso mehr und reichlichst, gesegnet war, im Detail anwies, das Feuer auf den gewählten Präsidenten Salvador Allende zu eröffnen, und wie man in Vorbereitung dazu einen Lastwagenfahrerstreilk organisiert, kurzum, wie man eine linke Regierung mit der Hilfe von US Dollars sturmreif macht.

Da konnte dann vielleicht auch der Realo-Fischer wieder etwas beitragen und berichten, wie er seinerzeit politisch noch unerfahren war, und deshalb auf der Anti-Junta-Demo in Frankfurt 1973 und 1974 (Chile: si, Junta: NO) putzgruppenmässig mitmarschierte. Stichwort: Mein opportunistischer Langlauf zu mir selbst, von links nach rechts.

Und Guido Westerwelle konnte sicherlich berichten, wie der Spassfaktor in Deutschland durch ihn in der Politik Einzug hielt, vom Guidomobil bis zum Besuch im Big Brother Container, und wie er die abstrakte Politik auf Klamaukniveau hob, also volksnäher machte.

Insofern stimme ich dem Hamburger Historiker Bernd Greiner völlig zu, dass diese Bilderberg- Konferenzen gewaltig überschätzt wurden, und einfach zu viele Leute sich mit zu viel Verschwörungstheorien an ihnen abgearbeitet haben.

Der Grund für die Geheimhaltung von Tagesordnung und Gesprächen ist ganz einfach der: Das Volk soll nicht erfahren, wie einfach gestrickt eine Menge dieser Leute sind, welche Dummheiten sie von sich geben, wenn sie sicher sind, dass sie nicht an die Oeffentlichkeit gelangen, und dass deren Treffen vom Niveau her genau so gut in ein Unterschichten-Fernsehprogramm passen würde, z.B. eine Schlag-Raab Schau.

Mehr Klo als Weltregierung
Bilderberg ist keine Weltregierung, bestenfalls eine Art NATO-Klo, voller Vergangenheits-Spinnenweben, wo auch die Teilnehmer mal einen Furz lassen, und wo Journalisten wie Matthias Nass offenbar der Eindruck der grossen Bedeutsamkeit gegeben wird, sodass er vermutlich sogleich vergisst, sich über das Treffen mit einem Artikel in der ZEIT zu verbreitern – das Journalistenethos am Konferenzeingang etwa abgibt?

Nein, diese Konferenz ist keine Weltverschwörung und schon gar keine Weltregierung, sie ist nur ein lausiger Club von Leuten, sie sich vermutlich recht substanzlos einbilden: „Auf uns kommt es an“ .
Das muss sich ändern. Denn schliesslich werden auch deutsche Steuergelder dabei verbraten, wie sich im Fall Westerwelle gezeigt hat.

Ich muss da hin
Deshalb muss ich da hin, um die mal richtig aufzumischen, denen Dinge zu sagen, die sie nicht hören wollen, von der Ausplünderung der Dritten Welt. Von der Umweltverschmutzung in Nigeria und vor der Küste Somalias. Von den Transporten von Massenvernichtungswaffen in den Iran. Von der Armut, Unterernährung und der Ausbreitung von Seuchen wie AIDS und Tuberkulose. Von Flicks und dem Hypo Alpe Skandal u.s.w. Zeit- und Augenzeuge sozusagen.

Hallo, wann kommt der Sonderzug nach Bilderberg?

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SATIRE

Glückwunsch Frau Merkel! Christian Wulff – Der richtige Mann zur richtigen Zeit

Dr. Alexander von Paleske – 5.6. 2010 —-

Angela Merkel
-Bundeskanzlerin-
Im Regierungsviertel 1
Berlin

Hochverehrte Frau Bundeskanzlerin,

es ist mir ein dringendes Bedürfnis, Ihnen meine Hochachtung und Anerkennung zu der Wahl von Christian Wilhelm Walter Wulff als sicheren Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten auszusprechen.

Ich hatte ursprünglich an Guido, als den am besten geeigneten Kandidaten, gedacht.

Ich muss aber nach längerem und intensiven Nachdenken zugeben, dass Christian in der Tat die eindeutig bessere Wahl für die vor uns liegenden harten Zeiten ist, welche gekennzeichnet sein werden durch massiv einschneidende Sparmassnahmen gegenüber den sozial Schwachen und unteren Einkommensgruppen.

Wie mir aus gewöhnlich gut unterrichteten regierungsnahen Kreisen mitgeteilt wurde, sollen die sozialen Grausamkeiten im einzelnen so aussehen:

-Drastische Kürzung von Hartz IV

-Massive Rentenkürzungen

– Deutliche Senkung der Leistungen der Krankenkassen

-Erhöhung der Mehrwertsteuer Zug um Zug auf 32%

Aber auch im Gegenzug:
-Steuererleichterungen für die oberen Einkommengruppen, um sie bei Laune zu halten.

Ausserdem werden weitere Bankenrettungsmassnahmen a la Hypo Real Estate notwendig sein.

Da dies alles nicht finanzierbar ist, muss die EZB die Gelddruckerei forcieren. Das Resultat wird dann eine galloppierende Inflation sein, aber so werden wir wenigstens auf dem Papier den Zahlungen genügen können und so die Zahlungsunfähigkeit, also den drohenden Staatsbankrott, vermeiden.

Rückenstärkung als Präsidentenaufgabe
Wesentliche Aufgabe des neuen Präsidenten muss es sein, Ihnen, Frau tapfere Bundeskanzlerin Merkel, und Ihren aufrechten und ehrenvollen Mitstreitern Westerwelle und Co, den Rücken zu stärken und dem Volk alle Massnahmen als absolut unvermeidlich zu verkaufen, am besten durch wöchentliche Volksansprachen über Rundfunk und Fernsehen.

Leitlinie muss sein: „Weiter so, Merkel und Westerwelle“, „Richtig so, Merkel und Westerwelle“ „ Vorwärts mit der westerwelligen Merkelei“.

Für diese harte und verantwortungsvolle Aufgabe kann man keine „Mutter der Nation“, wie Ihr Kabinettsmitglied von der Leyen, oder politische Weicheier wie den zurückgetretenen Präsidenten Köhler gebrauchen, vielmehr muss jemand ran, der die folgenden Voraussetzungen erfüllt, und das in einer erfolgreichen politischen Karriere unter Beweis gestellt hat:

– der vor den brutalsten Streichungen im Sozialbereich nicht zurückschreckt

– für den Sparsamkeit eindeutig vor Barmherzigkeit geht

– der auch nicht eine Sekunde zögert, scheinbar selbstverständliche Sozialleistungen, wie die Lernmittelfreiheit, abzuschaffen

– der der durch entschlossenes Handeln die Staatssicherheit erhöht und sich nicht scheut, die Kosten dafür notfalls durch Umschichten aus dem Sozialetat zu zu bestreiten.

– Der seine Zeit nicht damit verschwendet, die Ursachen der zunehmenden Kriminalität zu bekämpfen sondern resolut mehr Polizei einstellt

– der sich auch im persönlichen Lebensstil durch höchste Bescheidenheit auszeichnet also nicht immer 1. Klasse Bahn fährt oder auf Kurzstrecken Businessclass fliegen muss

– der nicht lange fackelt, das Gegenteil eines Bedenkenträgers ist, und deshalb die Hoffnung weckt, einmal zum Präsidenten gewählt, mit dem Füllfederhalter zum Unterschreiben von sämtlichen Gesetzen bereits am Ausgang des Bundesratsgebäudes wartet .

– der exorbitante (Bank-)Managergehälter als gottgewollte Ordnung ansieht, und Kritik daran als verdammungswürdige Gotteslästerung betrachtet

Der richtige Mann zur richtigen Zeit
Mit Befriedigung stelle ich fest, dass der ehemalige Rechtsanwalt Wulff, der erfreulicherweise bereits als Schüler beschloss, Politiker zu werden, am besten diese Voraussetzungen erfüllt, nicht aber ein ehemaliger Pfarrer, wie dieser Gegenkandidat Joachim Gauck aus dem Osten .

– Er, Wulff, bezeichnete die Kritik an extrem hohen Managergehältern – völlig zu recht – das Erzeugen einer Pogromstimmung gegen gesellschaftliche Verantwortungs- und Leistungsträger

– Er stellte mehr Polizisten in Niedersachsen ein und erhöhte so die Staatssicherheit

– Er schaffte – wenn auch auf Druck leider nur vorübergehend – die Blindenhilfe ab

– Er schaffte die Lernmittelfreiheit in den Schulen ab

– Er exerzierte bei sich selbst Sparsamkeit, indem er für den Urlaubsflug mit seiner Familie Touristenklasse buchte, und kostenlose Upgrades in die Businessclass nur akzeptierte, nachdem ihm von der Fluggesellschaft die Pistole auf die Brust gesetzt worden war, ein klassischer Fall von Politikernötigung . Deshalb ist das keineswegs vergleichbar mit dem unakzeptablen Verhalten von Sachsens ehemaligem König Kurt Biedenkopf, der beim Ikea-Einkauf seinerzeit barsch wegen Rabatt nachfragte.

– Der dann, nachdem ihm der Spiegel vorhielt, er hätte sich doch gegen die Nötigung der Fluggesellschaft zur Wehr setzen müssen, das Upgrade nachträglich aus seiner eigenen Tasche bezahlte

– Der, um den Staatshaushalt zu schonen, die Sommerfeste in seiner Berliner Landesvertretung nicht etwa aus Steuermitteln bezahlen, sondern von befreundeten Sponsoren finanzieren liess. Sauber.

Vox Populi – Vox Rindvieh
Dabei ist es auch völlig belanglos, dass Wulff in den Zustimmungswerten in der Bevölkerung weit hinter seinem Gegenkandidaten Gauck zurückliegt.

Sie, liebe Frau Bundeskanzlerin, sind zutreffend der Auffassung, dass Sie sich von der völlig falschen öffentlichen Meinung nicht beirren lassen dürfen, sondern die Einstellung haben „Des Volkes Meinung lässt uns kalt“ oder wie es auf lateinisch heisst: „Vox populi Vox Rindvieh
.
Wulff wird in diese Schuhe hineinwachsen, die ja selbst auch mal von einem etwas trotteligen Heinrich Lübke, der auch an der Planung und Bau von KZ’s beteiligt gewesen sein soll, getragen wurden.

Wulff ist der richtige Mann zur richtigen Zeit, oder, wie man im Englischen sagt:
Cometh the time cometh the man

Wulff for President – Unser Wulff muss neuer Bundespräsident werden – und er wird es, davon bin ich überzeugt.

Ganz herzliche Grüsse

Ihr

Dr. Alexander von Paleske
Arzt für innere Medizin, Hämatologie
Leitender Abteilungsarzt
Bulawayo/Simbabwe
Ex Rechtsanwalt beim Landgericht Frankfurt (M)

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2.6. 2010
Herbert Rechtslastig
Oswald Spengler Gedächtnisplatz 33
Brandenburg

An
Herrn Bundesbanker
Thilo Sarrazin
Bundesbank
– Abteilung Nebengleis-
Bundeskrankgelände 1
Frankfurt (M) Ortsteil Bankfurt

Sehr verehrter Herr Nebengleis-Bundesbanker Sarrazin,

Darf ich mich zunächst vorstellen: Ich bin NPD-Mitglied im Bezirk Brandenburg, und im öffentlichen Dienst beschäftigt.

Der Grund, weshalb ich mich an Sie wende, liegt in meinem Bedürfnis, Ihnen aufrichtigen Dank für Ihr mutiges Auftreten in der Oeffentlichkeit zu sagen.

Sie stehen wie eine Deutsche Eiche gegen den Sturm dieser liberalen Tintenkulis und Sonntagsredner

Ausländer und Kopftuch
Zunächst einmal zu der von Ihnen initiierten Kopftuchdebatte.

Ihre Thesen betreffend die Ausländer, insbesondere in Berlin, entsprechen in den meisten Punkten dem, was wir, die Nationaldemokraten, seit langem und immer wieder fordern.
Ihre Wahrheitsverbreitung wird so manchem Deutschen die (rechten) Augen öffnen und uns weitere Wähler zuführen.

Wir vertreten seitens der NPD schon lange die Forderungen:

– Deutschland den Deutschen und

– Ausländer raus.

In Ihren erfrischenden Stellungnahmen haben sie darauf hingewiesen, dass sich diese Fremden nicht nur vermehren wie nichts Gutes, sondern es bestenfalls bis zum Gemüsehändler in einem Hartz IV Bezirk bringen, (wenn sie nicht ohnehin gleich als Kriminelle geboren werden).

Nun können wir bei unseren deutschnationalen Thesen uns auf Ihre Stellungnahmen stützen, und werden Sie, hochverehrter Herr Bundesbanker Sarrazin, reichlichst zitieren.

Schöner wäre es natürlich, wenn wir Ihr Bild auch auf unsere Plakate bringen könnten, ich habe hier ein sehr markantes von Ihnen gefunden.

Vielleicht später mal.

Was mich zwar nicht überzeugt, aber aus parteitaktischen Gründen gefreut hat, weil es uns enormen Zulauf bringen wird, das sind die jetzt von Ihnen vorgebrachten Stellungnahmen und Vorschläge zur Haushaltssanierung.

Also Ihre Forderung nach grundlegender Veränderung der Renten- und Krankenversicherung, mit den dann zu erwartenden Einbussen für Kranke und Rentner, also auch Leute, die ihr ganzes Leben lang geschuftet haben, und denen Sie jetzt das Fell über die Ohren ziehen wollen.

Das wird ausserordentliche Empörung bei den Betroffenen auslösen, die wir auf unsere Wahlmühlen lenken werden.
Gleiches gilt für die von Ihnen vorgeschlagenen Kürzungen bei Familie und Bildung.

Wir werden den Wählern klarmachen, dass es keine Zahlungen an Hammeldiebe, Schafskäse- Paella- und Spaghettiproduzenten geben darf. Und die Familie, das Kernstück unserer Gesellschaft, ja schliesslich nicht dafür büssen darf, wenn südeuropäische Regierungen mit Geld nicht umgehen können.

Bitte konzentrieren Sie sich doch inder nächsten Zeit auf die Themen

– Ausländer plündern Krankenkassen

– Ausländer sind zu oft krank

– Ausländer lassen das warme Wasser weiterlaufen,
auch wenn der Waschvorgang beendet ist

– Ausländer drehen die Heizungen auf, um südliche
Temperaturen von mehr als 30 Grad zu haben, anstatt
sich mit deutschen Durchschnittstemperaturen im
November zu begnügen.

– Ausländer sollten nur noch bis zum 2. Kind Kindergeld
beanspruchen dürfen.

Ich freue mich auf einen erheblichen Mitgliederzuwachs bei uns, den wir zu einem nicht unerheblichen Teil Ihnen zu verdanken haben.

Bitte kämpfen Sie weiter an der Kopftuchfront, und mobilisieren Sie den Zorn der Familien und Rentner gegen die Regierung!

Hochachtungsvoll

Herbert Rechtslastig

Mehr Satire zu Sarrazin
Thilo Sarrazin muss Bundesbankpräsident werden
Bundesbanker Thilo Sarrazin schreibt an Deutschkbanker Josef Ackermann
Post für Thilo Sarrazin
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SATIRE

Bundespräsident Horst Köhlers starker Abgang

Dr. Alexander von Paleske — „Der Bundeskanzler hat die Pflicht, dem deutschen Volk die Wahrheit zu sagen, auch wenn sie bitter ist“. Mit dieser Maxime trat 1969 Willy Brandt sein Amt an. Nach dieser Maxime handelte er (Peter Merseburger, Willy Brandt, Visionär und Realist, 2002).

Auch Bundespräsident Köhler, der gestern zurücktrat, hat nach dieser Maxime gehandelt, insbsondere in der Frage des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr.

Es war keineswegs ein Freudscher Versprecher, dass

„….für ein Land unserer Grösse, mit dieser Aussenhandelsorientierung und damit auch Aussenhandelsabhängigkeit, im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren.

Es gelte, freie Handelswege zu sichern, und ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch unsere Chancen zurückschlagen, negativ…“

Damit wollte Köhler dem deutschen Volk die weitverbreitete Ablehnung des Afghanistaneinsatzes nach nunmehr 9 Jahren, und zunehmenden Verlusten von Menschen und Material, austreiben.

Die von den Politikern verbreitete Mär, Berlin samt seinen Aussenbezirken, werde in Kabul verteidigt, wurde immer weniger geglaubt, Und dies, obgleich diese Mär selbst in einigen Medien wie der einflussreichen Wochenzeitung DIE ZEIT immer wieder verbreitet wurde.

Köhler hat das unbestreitbare Verdienst, die wirklichen Gründe auf den Tisch gelegt zu haben, aber er hat einen hohen Preis dafür bezahlt.

Dabei hätten seine Argumente die Deutschen doch am ehesten überzeugen können: Wer gegen den Afghanistan-Einsatz auftritt, redet unserem wirtschaftlichen Niedergang das Wort.,

Diesen Hurrapatrioten, von Angela Merkel bis Granate-Renate (Kuenast) und Ex Abfall-Beseitiger und Flaschenpfand- cum Umweltpatron Jürgen Trittin, ist Köhler mit seiner Wahrheitsverbreitung natürlich argumentativ in den Rücken gefallen, wie die Journalisten der Süddeutschen Zeitung Daniel Broessler und Wolfgang Jaschensky zu Recht feststellen.

Jedoch: Wahrheit ist allemal ein höheres Gut, was leider solche Ex-KB-Nord Opportunisten wie Trittin offenbar nicht zu schätzen wissen. Leute, die ihre linke Vergangenheit entsorgt haben, wie andere ihre Pfandflaschen.

Insofern unterscheidet sich unser Ex-Bundespräsident nicht nur wirklich wohltuend von diesen Herrschaften, sondern ausserdem auch von Leuten vom Schlage des G.W. Bush, die ihre wirtschaftlichen Interessen im Falle Iraks hinter dem Vorwand versteckten, es gehe um Massenversichtungswaffen, von denen man natürlich längst wusste, dass sie nicht vorhanden waren.

Dünner und bänger
Tja, für Frau Merkel wird die Luft nun dünner und dünner und die Lage bang und bänger.

Erst kündigte der aufrechte Hessen-Koch seinen Abgang an, nun vollzog Köhler den seinigen. Und das alles in einer Lage, wo der Euro am kollabieren und guter Rat extrem teuer ist.

Wer soll Nachfolger werden?
Damit stellt sich die Frage, wer der Nachfolger werden soll.

Dabei ist folgendes zu berücksichtigen:

Erstens: Die FDP hat zuletzt mit Walter Scheel einen Bundespräsidenten gestellt, 36 Jahre ist das her. Danach gab es nur noch CDU- bzw. SPD- Präsidenten. Also ist jetzt die FDP wieder an der Reihe.

Zweitens:Es sollte das ein sehr erfahrener Politiker sein, der mit allen Wassern gewaschen ist, der keinen Gesetzesvorlagen die Unterschrift verweigert, und an Nationalfeiertagen schöne Reden halten kann.

Und drittens sollte die Wahl einen politischen Vorteil bringen. Ein solcher Vorteil könnte ja auch mal sein, jemanden wegzuloben, der ansonsten mit aberwitzigen Forderungen im Politikbetrieb Unruhe stiftet.

Ich sehe daher eigentlich nur einen Politiker, der alle diese Voraussetzungen erfüllt: Unser Guido.

Guido Westerwelle muss neuer Bundespräsident werden.

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SATIRE

Minister Guttenberg gratuliert Supertalent Lena Meyer- Landrut

Dr. Alexander von Paleske — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox, vermutlich ein Irrläufer

22.5. 2010

-Der Vorneverteidigungsminister-
Vorneverteidigungsministerium
Im Regierungsviertel 3
Berlin

An
Supertalent
Lena Meyer-Landrut,
C/O Chefunterhalter und Metzgergeselle
Stefan Raab
– Abteilung Unterschichtfernsehen/Klamaukfernsehen/
Anspruchslosfernsehen/TV-Witzchen –

ARD-Fernsehen

Liebe Lena Meyer-Landrut,

nachdem schon meine Kollegin, Ursula von der Leyen, Ihnen zu Ihrem morgigen 19. Geburtstag mit den folgenden warmen Worten gratuliert hat

19 Jahre sind ein prima Alter. Sie bedeuten loslegen, rausgehen, Grenzen testen und Leben schmecken.
Ich finde es klasse, wie frisch und locker Sie damit umgehen. Das Signal an andere Jugendliche ist: Jeder kann etwas Tolles schaffen, man muss an sich glauben und dranbleiben

will ich, nachdem auch Kollege Roesler Ihnen schon gratuliert hat, nun den Reigen voller machen und Ihnen ebenfalls zu dem gerade auch für Deutschland so ausserordentlich wichtigen Ereignis meine allerwärmsten Glückwünsche übermitteln.

Die bedeutungsschweren Worte der Kollegin von der Leyen kann ich nur wiederholen.

Es ist im übrigen genau das, was ich meinen jungen Soldaten und Kameraden der Bundeswehr – ich bin ja auch Soldat der Reserve – gerne zurufe:

Rausgehen nach Afghanistan, Grenzen testen nach Pakistan, Leben schmecken (solange man es noch hat)

hier muss ich allerdings immer noch zulegen:

gelegentlich dem Tod ins Auge schauen“ – und was Tolles schaffen, nämlich die Taliban besiegen und das Land verminen.

Und ich bin sicher, so wie meine Soldaten dem nächsten Kampfeinsatz entgegenfiebern, so fiebern sie auch der Contest-Ausscheidung „wer wird Europas Super-Gesangsstar“ entgegen und drücken Ihnen die Daumen.

Bitte kommen Sie nach Masar-i-Scharif
Ich darf Sie bitten, nach der Contestausscheidung für ein paar Stunden bei unseren Kämpfern in Masar–i-Scharif vorbeizuschauen, um ihren Kampfesmut aufzupäppeln. Ganz genau so, wie es unser Bundespräsident Köhler gestern erfreulicherweise bei einer Zwischenlandung auf dem Weg von China nach Deutschland dort gemacht hat. Nicht nur besucht, nein, er hat – zu Recht – mehr Respekt und Anerkennung für unsere Soldaten im Kriegseinsatz gefordert. Leider haben die von ihm befragten Soldaten dort auf ihre Siegeszuversicht angesprochen, mit Schweigen geantwortet.

Wenn solch hoher Besuch sich ansagt, lasse ich immer unsere neuen Haubitzen in Position bringen, und ordne ein Tommelfeuer auf vermutete Talibanstellungen an, um diese Gottes-Terroristen auf Abstand zu halten. Zivilopfer sind leider immer wieder unvermeidliche Kollateralschäden.

Schlag-Raab hochwillkommen
Bitte bringen Sie dann auch diesen Metzger und Unterschichten-Entertainer Stefan Raab mit, damit die Soldaten etwas zu lachen haben.

Ich darf Sie bitten, bei ihrem Besuch auch ein schönes Soldatenlied zu singen. Das verstärkt immer das Kameradschaftsgefühl und wirkt Zweifeln und Depressionen entgegen.
Ich schlage das „Heia Safari Lied“ vor, denn auch damals befanden sich ja deutsche Soldaten fern der Heimat bei der Vorneverteidigung deutscher Kolonialinteressen in Ost-Afrika:

Wie oft sind wir geschritten
Auf schmalem Negerpfad,
Wohl durch der Wüste Mitten,
Wenn früh der Morgen naht.
Wie lauschten wir dem Klange,
Dem altvertrauten Sange
Der Träger und Askari:
Heia, heia, Safari.

Nochmals herzliche Geburtstagsgrüsse aus dem Vorneverteidigungsministerium

Ihr

Baron von und zu Guttenberg

.Mehr Satire zu Guttenberg und Afghanistan
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Thilo Sarrazin muss Bundesbankpräsident werden
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Deutschbanker Ackermann gratuliert und bedauert

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…zu BILD-Kai Diekmann
Kai Diekmann Betreff: Serie “So war mein bester Sex”
Kai Diekmann: Deutschland vor der Schicksalswahl
BILD-Diekmanns Glückwunschmail an Boris Becker
Kai Diekmann und seine Menschelei
Post für BILD-Diekmann

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Israels Premier Benjamin Netanjahu schreibt an ZEIT-Herausgeber Josef Joffe
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Google: Wir greifen nach der absoluten Cyber-Weltmacht

Dr. Alexander von Paleske — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

Google Hauptquartier
Abteilung: Expansionsfeldzug
Mountain View, Ca
USA

An:
Google
Zweigniederlassung Deutschland
– Abteilung Massen-Datensammelstelle –
Hamburg
Germany

Hallo Mitglieder der Google- Internet- Expansions- Weltgemeinschaft,

Mit grossem Aerger hat unser CEO Eric zur Kenntnis nehmen müssen, dass ihr in grober Weise gegen unsere Expansionsanweisungen verstossen habt, insbesondere gegen das 11. Gebot: “ Lass Dich nicht erwischen“.

Wir hatten ja seinerzeit den klaren Auftrag herausgegeben, nicht nur alle Strassen mit unseren mobilen Cameras zu filmen, sondern gleichzeitig einen Breitbandempfänger laufen lassen, der mit den Filmkameras gekoppelt ist, sodas wir genau lokalisieren können, wo sich welche WLAN-Networks jeweils befinden und darüberhinaus etwas von dem Datenverkehr mitschneiden können, wobei uns in erster Linie interesiert, welcher Internetanschluss sich an welchem Ort befindet und möglichst auch mit Namen .

Datensammlung rechtswidrig aber erforderlich
Diese Aktion dient einmal der Auffüllung der Abteilung „ungezielte Datensammlung“, wo wir noch fast unbegrenzten freien Speicherplatz haben , also dort, wo wir Daten speichern, von denen wir noch nicht wissen, wofür und wann wir sie einmal im Rahmen unseres ungebremsten Expansionsdranges einmal brauchen.

Bereits jetzt hat sich in einigen Bereichen gezeigt, wie nützlich diese Sammlung von Daten auf Vorrat ist, auf die wir jederzeit zurückgreifen können.

Aber auch der Vervollständigung der Daten in der Abteilung „Erstellung von Persönlichkeitsprofilen“ wo wir jederzeit aus einer Internetadresse und den uns vorliegenden Daten schon recht recht weitgehend einen „gläsernen Menschen“ herstellen können, zusammen mit dem Internet-Website-Abrufprofil, das wir aufgrund unserer Internetsuchmaschine besitzen.

So haben wir schon Millionen von Menschen katalogisieren können, wobei uns in erster Linie natürlich konsumfreudige Mitbürger interessieren, also weniger Arbeitslose, Hartz IV Empfänger, Arbeitsscheue etc.

Dabei hilft uns natürlich auch uns das Abrufen von Suchbegriffen wie „Schuldnerberatung“ „Umschuldung“ „Kredite ohne Sicherheit-Angebote“, die auf jemanden hinweisen, der offenbar seine Rechnungen nicht bezahlen kann, und damit als potenzieller Kunde uninteressant wird.

Diese Kataloge dienen uns zuallererst aber, um individualisierte Werbung betreiben zu können, etwas, wovon viele Unternehmen bis jetzt nur träumen. Also nicht nur stichwortorientierte Werbung, wie wir sie bisher betrieben, sondern Stichwort plus kundenorientiert entsprechend unserem Profiling.

Und nicht nur das, wenn wir z.B. von Menschen aus der Reeperbahn und der Grossen Freiheit in Hamburg Aufrufe bekommen, stellen wir sofort Werbung für Kondome, Dessous, Peitschen etc etc. mit herein.

Diese Informationen verkaufen wir natürlich weiter an andere interessierte Unternehmen, und stellen sie im Bedarfsfalle (Patriot Act)aber auch Geheimdiensten wie dem CIA und Verfolgungsbehörden, wie dem FBI, zur Verfügung, die sich damit das mühselige Beschaffen und Verwalten eigener Profiling-Data ersparen können.

So sind wir in der Lage, anhand unseres Profiling mittlerweile relativ früh festzustellen, wer sich in der Zukunft mit einiger Wahrscheinlichkeit zu einem Kriminellen, oder gar zu einem Terroristen entwickeln wird, bzw. wer das Zeug hat, zum Top-Manager aufzusteigen, was sich wiederum segensreich bei der Vergabe von Stipendien auswirken wird.

Auch den politischen Parteien können wir so wertvolle Hiweise für die erfolgreiche Rekrutierung von Nachwuchs geben, bzw. welche Stadtbereiche besonders lohnenswert für politische Werbung und Hausbesuche ist.

Vergangenheit und Zukunft
Gleichzeitig will ich an dieser Stelle noch einmal ausführen, was die Ziele unserer Gesellschaft in der Vergangenheit waren, und welche es in der Zukunft sein werden.

Angefangen haben wir 1998 als reiner Suchmaschinenanbieter, genauer gesagt: Stichwortsuchmaschinenanbieter. Das war sozusagen unsere Steinzeit, aber schon eine sehr erfolgreiche und einträgliche. Erfolgreich auch deshalb, weil unsere Aufmachung ansprechender war, und das Angebot an Links umfangreicher, als das unserer Konkurrenten, die in grosser Gier alles voll Werbung schon auf der Startseite packten – eine sehr kurzsichtige Vorgehensweise – sodass Suchmaschinen wie Altavista, Yahoo und Microsoft nach kurzer Zeit abgeschlagen waren.

Das war die Basis, von der aus wir unseren Internet-Eroberungsfeldzug starten konnten. Vom „Tante Emma-Laden“ zum Grosskaufhaus, vom Sektoranbieter zum Rundumversorger.
Und so wurden wir mittlerweile zum Anbieter von:

– Bilder (fast alle im Internet gefundenen Bilder unabhängig von Urheberrechten)

– Erdbildern ( Google Earth)

– Software (Android, Chrome)

– E-Mail-Diensten (G-Mail)

Büchern

– Nachrichten

Strassenbildern

– Erkennen von Personen

– Lokalisierung von Personen

Unsere weitergesteckten Ziele lauten aber so:

– Kein Buch mehr ohne Google , entweder direkt bei Google kostenlos einsehbar oder aber über Google zu erwerben, oder die Leseberechtigung online über Google zu kaufen

– Keine Auto-Fahrt mehr ohne Google , Google führt sicher zum Freund/Freundin, Geschäft, Restaurant, Pub, Bar, Puff

– Keine Schlagwortsuche mehr ohne Google, hier geht es vor allem darum, unsere führende Stellung zu behaupten. Erfreulich, dass Googlen schon das Synonym für Internetsuche geworden ist

– Kein Telefonat mehr ohne Google, das machen wir über die Software Android, später werden wir auch die Produktion von Mobiltelefonen kontrollieren

– Keine E-Mail mehr ohne Google da streben einen Anteil von mindestens 50%, längerfristig 75% an

– Keine Filmkarriere mehr ohne Google, das läuft über unseren Ableger YouTube

– Kein Fernsehen mehr ohne Google, das wird über die Verknüpfung von Fernsehen mit Internet laufen. Bei Einschalten des Fernsehers muss zunächst das Google-Zeichen als Navigationshilfe auftauchen.

Und nicht nur Naviigationshilfe, wir werden eine Positiv-Selektion betreiben, was dem Zuschauer am besten bekommen wird. Nur Böswillige würden so etwas als Zensur bezeichnen, auch wenn wir mit einer Selbstzensur, wie im Falle Chinas,aber auch anderswo, schon gute Erfahrungen gemacht haben.

Lexikon-Pleite
Leider haben wir in Sachen Lexikon eine schmerzhafte Bauchlandung erlebt. Das haben wir glatt verschlafen.
So etwas wie mit Wikipedia darf uns einfach nicht mehr passieren , in keinem Bereich, überall müssen wir die Nase vorn haben.

Google-Knol hat zur Zeit leider keine Chance, gegen diesen Wohltätigkeitsverein namens Wikipedia anzukommen, der leider in der Qualität und Quantität immer besser wird.

Nein, trotz Wikipedia, wir sind keineswegs am Ende, wir fangen erst so richtig an. Unser Slogan heisst: „Wo Internet draufsteht, muss in Zukunft immer auch Google mit drinnen sein“.

Und bitte vergesst nicht unsere beiden Wahlsprüche:

1. Wir gehen so lange und so weit, wie wir es für richtig halten, es sei denn, dass wir mit (juristischer) Gewalt aufgehalten werden.

In Deutschland kommen uns da leider diese sogenannten Datenschützer und einige Querulanten, sowie Prozesshanseln, immer wieder in die Quere, deshalb müssen wir doppelt umsichtig und verdeckt zu Werke gehen.

2. Wir müssen bei all unserem Vorgehen uns streng an das 11. Gebot halten.

Und nun ran an die Sammelarbeit und vergesst nicht die Nebelkerzen, für den Fall, dass etwas auffliegt.

Wir schreiten einer sehr rosigen (Google-) Zukunft entgegen.

Vorwärts mit der Googelei

Gruss
Google Hauptquartier
Mountain View

P.S. Bitte geht doch auch auf die Heise Seite, dort haben sich viele Google-Fans zu Wort gemeldet, die unser Vorgehen mit Vehemenz rechtfertigen. Sehr anständig finden wir das, da sie uns in gewisser Weise das Flair eines wohltätigen Fortschritts-Vorantreibers, ja beinahe eines Wohltätigkeitsvereins, geben, was zwar nichts mit der Realität zu tun hat, wofür wir aber natürlich sehr dankbar sind.

.
Keine Satire
Gigant Google: Zensur nur in China?
Alles frei?– oder: Google, der Streit um das Urheberrecht und seine Vergütung
Wird Wikipedia weggegoogelt?

.Mehr Satire
Thilo Sarrazin muss Bundesbankpräsident werden
Post für Thilo Sarrazin
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Professor J. Fischers Vorlesung – oder: politischer Opportunismus führt zum Erfolg
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…zu BILD-Kai Diekmann
Kai Diekmann Betreff: Serie “So war mein bester Sex”
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SATIRE

Kai Diekmann Betreff: Serie “So war mein bester Sex”

Dr. Alexander von Paleske — 15.5. 2010 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Kai Diekmann
Chefredakteur
BILD-Zeitung
Axel Springer-Gedächtnisplatz 1
Hamburg

– An alle Chefredakteure der BILD-Regionalausgaben

– An alle Ressortleiter und Redakteure der Abteilungen
Billig-Sex, Schnell-Sex, Primitiv-Sex, Sex & Crime

Betrifft: Neue Serie „So war mein bester Sex“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die neue Serie hat bombig eingeschlagen, die Auflage der BILD hat sofort einen Sprung nach oben vollzogen.

Das habe ich allerdings auch erwartet, denn SEX geht eigentlich immer, er muss nur in der richtigen Form präsentiert werden, als (Gossen-) Info und nicht als pure Pornografie, also etwas in die Richtung „Meine Geschichte“ gehen..

Diese Serie werden wir dann mit anderen Beteiligten fortsetzen.

Ich bitte um geeignete Vorschläge, welche Gruppe als nächstes an der Reihe sein sollte.

Folgende Anforderungen sind an die Artikel zu stellen:

1. Es muss sich um eine Mixtur von Sex, Meine Geschichte und „durchs- Schlüsselloch- gucken“ handeln.

2. Die ganze Geschichte muss sich in einem Zeitraum von einem, höchstens zwei Tagen abspielen, also in die Kategorie „Schnellsex“ fallen.

3. Als Ort der leidenschaftlichen sexuellen Begegnung kommen folgende Oertlichkeiten in Frage

– Hotelräume

– Abgeschlossene Appartments

– Strand bei Nacht

– Ggf. Dichter Wald

– Nur ausnahmesweise auch ein Auto, an einem
verschwiegenen Platz abgestellt,

Auf gar keinen Fall kommen folgende Oertlichkeiten in Frage:

– Toilette

– Aufzug

– Hinterhof

– Eheliche Wohnung

Prinzipiell sollte es sich nicht um einen Seitensprung handeln, weil dies eher der Phantasie der Leser abträglich ist.

Selbstverständlich kommen nur heterosexuelle Begegnungen in Frage.

Der folgende Personenkreis kommt für unsere spannende Serie in Frage:

– Mittelschichtsangehörige

– Verfasser schlüpfriger Literatur

– Pseudoprominente, auch „Schlebs“ genannt

Folgende Themen stehen nicht zur Diskussion

– Sex mit Tieren

– Abartiger Sex (Sado- Maso etc)

Folgende Personen sind als Beteiligte ausgeschlossen:

– Unter 18 Jahren

– Hartz IV Empfänger

– Arbeiter

– Prostituierte

– Alter über 40 Jahre bei Frauen und über 55 Jahre
bei Männern

– Politiker

– Führende Unternehmerpersönlichkeiten,

– Wirtschaftsführer, selbst wenn die aussagebereit
sein sollten

So, und nun mal ran an die BILD-typische journalistische Qualitätsarbeit.

Fröhliches und sauberes Recherchieren wünscht Euch

Euer

BILD-Kai

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Bundesbanker Thilo Sarrazin schreibt an Deutschkbanker Josef Ackermann

Dr. Alexander von Paleske Folgende Mail fand ich heute in meiner Mailbox – vermutlich ein Irrläufer

14..5. 2010

Thilo Sarrazin
Deutsche Bundesbank
Vorstand
-Abteilung Nebengleis —
Bundeskrankgelände 1
Frankfurt (M), Ortsteil Bankfurt

An
Josef Ackemann
Vorstandsetage Deutsche Bank
Am Teufelsrad 1
Frankfurt (M), Ortsteil Krankfurt

Lieber Banker-Kollege Josef,

herzlichen Glückwunsch zu Deinem fantastischen Auftreten in der Maybrit-Illner -Show gestern abend..

Erst einmal fand ich es völlig korrekt, dass, angesichts der Bedeutung Deiner Person und Deiner gesamtgesellschaftlichen Verantwortung, neben Dir keine weiteren Showgäste anwesend waren.

Insofern drückt sich darin die gleiche Bedeutung aus, die Helmut Kohl seinerzeit zuteil wurde, als Alfred Biolek ihn, Kohl, – und nur ihn allein – bei sich in einer Talkshow als Gast hatte.

Es verträgt sich einfach nicht mit Deiner Bedeutung, dass irgendwelche Plebs (Plebejer) oder selbst Schlebs (Pseudoprominente aus Sport oder Unterhaltung) neben Dir Platz nehmen.

Und ich fand es gut, wie Du der Allgemeinheit in direkter und allgemeinverständlicher Form klargemacht hast, dass die Banker jeden Tag in grosser Sorge um, und Verantwortung für das Allgemeinwohl handeln, und Du diesem Irrglauben, dieser Falschverdächtigung, entgegengetreten bist, bei Bankern würde es sich um gewissenlose Spekulanten handeln.

Dass wir für unsere verantwortungsvolle Arbeit entsprechend sehr gut bezahlt werden, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, und keinen Sozialneid hervorrufen , auch wenn das Salär hier bei der Bundesbank, durch die Ankopplung an das Beamtenrecht, einfach noch nicht unserer Bedeutung entsprechend hoch genug ist.

Die Frage dieser – wie hiess sie doch noch – ach ja, Illner,

Retten wir den Euro, oder retten wir die Spekulanten“

war völlig daneben , denn der Euro ist nicht mehr zu retten und wir Banker sind ja sowieso keine Spekulanten, sondern ehrbare Kaufleute.

Ausserdem ist die Frage an Dich total falsch, weil die ordentlich wirtschaftenden Banken, wie die Deutsche Bank, die Griechenlandanleihen längst aus ihren Tresoren geworfen, an Dumme- August-Banken verkauft , und stattdessen durch Wetten auf den Untergang Griechenlands, auch Credit Default Swaps genannt, ersetzt haben.

Besonders hat mich Deine Stellungnahme gestern gefreut, dass Griechenland niemals in der Lage sein wird, diese nun fälligen „Geschenke“ zurückzuzahlen. Das liegt ganz genau auf meiner Linie, es ist die Verbreitung von Wahrheit, etwas ich gerade bei den Politikern der Schwarz-Gelben (Versager-) Koalition so schmerzlich vermisse.

Auch dass Du festgestellt hast, dass eine Griechenland- Pleite vom deutschen Steuerzahler zu bezahlen sein wird, ist absolut zutreffend, nicht nur die Pleite, sondern alle jetzt bereits fälligen Stützungszahlungen. Da muss die Bundesregierung eben den Sozialetat kürzen, ohnehin leiden ja, wie ich bereits mehrfach in Interviews und öffentlichen Veranstaltungen feststellte, zu viele aus dieser Hartz-IV-Unterschicht an Fettsucht, können problemlos bei den Heiz – und Warmwasserkosten sparen, und sich leicht mit weniger als 4 Euro pro Tag voll ernähren.

Unverschämter Kommentar
Der heutige Kommentar in der Financial Times Deutschland mit dem Titel

„Deutsche Bank Chef sollte einfach mal den Mund halten

ist eine unglaubliche Frechheit. Diese Pink-Zeitung aus dem Absteigenden-Ast-Verlag Gruner und Jahr verlangt praktisch von Dir, dem Volk nicht die Wahrheit zu sagen, sondern wie ein heruntergekommener Politiker zu lügen.

Ich denke, denen solltest Du für einige Zeit als Strafe keine Anzeigenaufträge mehr geben.

Auch der Vorwurf, mit Deiner Wahrheitsverbreitung würdest Du den Effekt des Rettungspakets gefährden, ist einfach zu lächerlich, um sich damit näher auseinanderzusetzen.

Der Euro ist am Ende, und die Zumutung, Brüssel könne, als Aufgabe einer gesamteuropäischen Regierung die Haushalte der EU-Staaten beschliessen, wo noch nicht einmal Belgien seinen Sprachenstreit lösen kann, ist nichts als eine Joseph (Joschka) Fischer-Wahnidee.

Als erstes muss jetzt aber Griechenland aus dem Euro geworfen und in den Staatsbankrott getrieben werden..

Bitte zum Abschluss
Abschliessend darf ich doch noch bitten, Dich dafür stark zu machen, dass ich der Nachfolger von Axel Weber als Bundesbankpräsident werde . Mich dürstet geradezu danach, mit diesem Posten meine Karriere zu krönen, und ausserdem diesen Laden mal richtig auszumisten.

Herzliche Grüsse von Banker zu Banker

Dein Thilo

.Mehr Satire zu Bundesbanker Thilo Sarrazin
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SATIRE

Thilo Sarrazin muss Bundesbankpräsident werden

Dr. Alexander von Paleske — 13.5. 2010 — Axel Weber, jetziger Präsident der Bundesbank, ist offenbar auf dem Sprung in den Euro-Tower in Frankfurt als neuer Chef der Europäischen Zentralbank (EZB).

Da Deutschland, neben den Niederlanden, der Hauptfinanzier der (vorläufigen) Rettung des Euro ist, also der direkten Zahlungen und der Garantien in Höhe von insgesamt rund 700 Milliarden Euro, hat die deutsche Bundesregierung selbstverständlich auch das Recht, den mit dem Ablauf der Amtszeit des jetzigen Präsidenten Trichet freiwerdenden Posten, mit einem Mann / Frau ihrer Wahl zu besetzen. Und es sieht alles danach aus, dass Axel Weber das Rennen machen wird.

Wer soll Nachfolger Axel Webers werden?
Damit erhebt sich gleichzeitig die Frage , wer sein Nachfolger werden soll.

Der Nachfolger sollte selbstverständlich aus dem Kreis der Bundesbanker kommen, um Kontinuität zu gewährleisten.
Nur wenn dort kein geeigneter Nachfolger bereitstehen sollte, dann müsste anderswo nach einer geeigneten Person gesucht werden.

Es gibt im Vorstand der Bundesbank glücklicherweise einen geeigneten Nachfolger, sodass man sich gar nicht weiter umschauen muss. Noch dazu einen hochqualifizierten, dem dieses enorm wichtige Amt ohne Bedenken anvertraut werden kann. Sein Name: Thilo Sarrazin.


Thilo Sarrazin (Photo leicht retuschiert, um ihn jünger aussehen zu lassen)

Thilo Sarrazin und seine Pfunde
Thilo Sarrazin kann mit folgenden Pfunden wuchern:

– Er besitzt einen ausgezeichneten akademischen Hintergrund (erfolgreiches Volkswirtschaftsstudium in Bonn, Doktortitel)

– Er hat das richtige Parteibuch (SPD), eine Partei, die voller Hoffnung nun wieder in die Zukunft blicken kann, nachdem Schwarz/Gelb in kürzest möglicher Zeit abgewirtschaftet hat.

– Er hat (sicherlich auch dank seines Parteibuchs) eine hervorragende Karriere hingelegt, (Finanzministerium, Bundesbahn, Finanzsenator Berlins und nun Bundesbanker).

– Er legt sich mit jedem an, der ihm in die Quere kommt: andersdenkende Politiker (sowieso), aber auch Staatsanwaltschaft Berlin, Bundesbahn (Prozess für Abfiindungszahlung leider in allen Instanzen verloren, vermutlich anwaltlich falsch beraten)

– Er scheut sich nicht, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, auch wenn diese selbst einigen Leuten in seiner eigenen Partei, der SPD, nicht passen (Produktion von Kopftuchmädchen, mangelnde Integrationsfähigkeit von Türken und Arabern, die es bestenfalls zu Obst- und Gemüsehändlern bringen etc.)

– Er legte sich selbst mit der eigenen Partei an, wo einige uneinsichtige Parteigenossen ihn wegen der Verkündung dieser Wahrheiten, die sie in absurder Weise als rassistisch bezeichneten, rauswerfen wollten, und dafür auch noch auf Parteikosten ein professorales Gutachten (besser: Schlechtachten) einholten, was aber von Sarrazin in mutiger Art und Weise als unsauber, schleimig und widerlich bezeichnet wurde.

– Er prangert – zu Recht – die Fettsucht, das 24/7 Dauerfernsehen, sowie die Faulheit von Unterschichtmitgliedern an.

– Er ärgert sich – wie viele Berliner – zu Recht über das Herumrennen von vermutlichen Hartz IV-Empfängern tagsüber in Trainingsanzügen , die sich offenbar damit als Sportler tarnen wollen, statt ein T-Shirt mit der Aufschrift „Ich bin ein Hartz-IV- Empfänger und schäme mich dafür“ zu tragen.

– Er stellt nur allzu berechtigte Forderungen auf, das Geld von Hartz IV Empfängern zu kürzen, wenn deren Kinder die Hausaufgaben nicht machen, oder die Schule schwänzen

Er beklagt zu Recht, dass viele Hartz IV Empfänger die Wohnungstemperatur, statt am Heizkörper, über das Oeffnen und Schliessen der Fenster regeln, und damit die Nebenkosten für die Wohnung unnötig in die Höhe treiben, und er schlug ihnen Kalt-statt Warmduschen vor, schon aus Gesundheitsgründen ein sehr vernünftiger Vorschlag.

Er hat nachgewiesen, dass ein Hartz IV-Empfänger den Grundnahrungsbedarf für einen Tag mit weniger als 4 Euros spielend decken kann (vielleicht hat er dabei auch an die Beimischung von Tierfutter und Abfällen gedacht)

– Er ist der einizige, der an Hand von soliden Finanzdaten vorrechnet dass Griechenland seine Schulden niemals bezahlen kann, daher die Zahlungen an Griechenland Geldgeschenke sind und ausserdem gerate Griechenland trotz aller Massnahmen weiter in den Schuldensumpf.

– Er kann in einer solchen Lage der Verzweiflung aber (unberechtigten) Zweckoptimismus versprühen, indem er die (natürlich falsche) Aussage macht, der Euro sei zur Zeit nicht gefährdet, obgleich selbst die Spatzen von den Dächern das Gegenteil herunterpfeifen.

Ein guter Präsident
Sarrazin würde dank seines Mutes, seiner Klarsicht, seiner intellektuellen Unabhängigkeit, seiner praktischen Volksvorschläge, aber auch der Bereitschaft, Halbwahrheiten – nur wenn wirklich nötig – aufzutischen, am besten geeignet sein, die Bundesbank durch stürmische Zeiten zu führen und die Unabhängigkleit der Bank gegenüber der Bundesregierung nicht nur zu behaupten, sondern zu stärken.

Und wenn der Axel Weber erst mal weggelobt ist, wird Sarrazin auch bei der Bundesbank endlich zeigen können, nicht nur wo der Hammer hängt, sondern was wirklich in ihm steckt.

Kurzum, es kommt niemand anderes wirklich ernsthaft in Frage. Ich freue mich schon auf seine (Klamauk-)Präsidentschaft.
Sarrazin muss Bundesbank-Präsident werden.

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