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Eine krude Verschwörungsthorie – Der Terrorismus und das Internet

Karl Weiss – Wieder und wieder werden uns Videos und Texte, die im Internet in bestimmte Seiten gestellt wurden, als Nachrichten von Terroristen vorgestellt. Der ganze Medien-Trash wiederholt die angebliche Weisheit: Terroristen stellen Terrorwarnungen und Bekennerbotschaften ins Internet. Es scheint so, als ob das Internet zum Tummelplatz von Terroristen geworden sei.

Da kann natürlich Deutschland nicht zurückstehen. Ein Video auf einer Internet-Site enthielt eine Drohung von Terroristen gegen Deutschland und Österreich, wenn man nicht die Truppen aus Afghanistan zurückzöge. Und schon tritt ein leibhaftiger Terrorismus-Experte auf, berichtet n-tv. Man stelle sich vor, ein Experte! Es handelt sich um einen gewissen Tophoven. Wir liegen wohl nicht falsch, wenn wir annehmen, der Name ist falsch und der Mann ist BND- oder BKA-Agent.

Er erklärt uns: Das Internet ist zum Ausbildungscamp der neuesten Terroristen-Organisationen geworden. Sie seien auch praktisch nicht zu fassen. Schlösse man einen Server, stände die Nachricht am nächsten Tag auf einem anderen.

Ja, da gibt es eigentlich nur eine klare Schlussfolgerung, nicht? Schließt das Internet!

Vielleicht sollte man sich aber einmal die Wirklichkeit ansehen, nicht durch die Brille von Herrn Tophoven.

Schlüpfen Sie, verehrter Leser, einmal für einen Augenblick in die Rolle eines Terroristen. Sie sind also militanter Islamist und wollen Deutschland für seine Hilfe bei der US-Besatzung von Afghanistan bestrafen und einen Terroranschlag begehen.

Überlegen Sie mal ganz scharf: Würden Sie dann eine Nachricht ins Internet stellen? Sie müssen dann ja, vielleicht über einen Mittelsmann, Kontakt mit dem Verantwortlichen einer Website aufnehmen und den dafür gewinnen, ihr Video dort reinzustellen.

Nur gibt es da eine leichte Schwierigkeit. Der Verantwortliche jener Website hat ja beim Server, der seine Site hostet, seinen Namen, seine Adresse und so weiter angeben müssen (und der Server-Verantwortliche dies prüfen müssen), sonst darf der Verantwortliche des Servers dessen Seite ja nicht ins Netz stellen. Im Zweifelsfall kann er mitverantwortlich sein z.B. für eine Terrorwarnung im Internet.

Den Teufel tun
Der wäre also einen Tag nach der Drohung im Internet in Untersuchungshaft wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und würde hochnotpeinlich verhört. Mit Sicherheit wäre nach 48 Stunden der Name Ihres Mittelsmannes bekannt und dann ist der Weg zu Ihnen nicht mehr weit. So kämen Sie natürlich nie zu ihrem Terroranschlag, denn Sie wären längst im Gefängnis.

Sie würden also den Teufel tun, ein solches Video auf eine Website zu stellen – und der Betreiber der Website hat auch keine große Lust, für Jahre in Gefängnissen zu verschwinden und würde den Teufel tun, Ihre Drohung auf seine Site zu stellen. Ganz zu schweigen, dass Sie ja am nächsten Tag schon wieder eine andere Website mit einem Verantwortlichen brauchen, auf die sie dann ihre Drohung stellen, wie Tophoven sagt.

Sie würden, wenn sie schon ein Video veröffentlichen wollten, eine Kassette oder DVD mit diesem Video an ein Zeitung oder eine Fernsehstation schicken – von einem Briefkasten weit von ihrem Wohnort – oder?

Aber, es gibt ja noch eine andere Möglichkeit: Man kann eine Website hacken und so seine Erklärung dorthin stellen. Nun fragen wir also, ob die Website gehackt worden ist, auf die jene Gruppe von Terroristen, die Deutschland warnen wollten, ihre Botschaft gestellt haben. Nein, der Betreiber behauptet nicht einmal, sie sei gehackt worden. Komischerweise ist er auch noch nicht in Untersuchungshaft. Nanu? Stimmt da irgendetwas nicht mit Tophovens toller Theorie?

Gehackte Webseiten
Und wie war es denn mit den Terroranschlägen in London im Jahr 2005 und in Madrid im Jahr 2004? Da hatten ja Al Quaida-Leute auch gleich nach den Anschlägen Bekenner-Videos ins Internet gestellt. Auch in diesen beiden Fällen hat niemand auch nur behauptet, jene Websites seien gehackt worden.

Und wie ist das nun mit dem Schließen der Websites? Natürlich ist die Website, auf der die Drohung gegen die Bundesrepublik gestellt worden war, sofort aus dem Netz genommen worden, nicht? Der Verantwortliche der Website sitzt in Untersuchungshaft und der Server-Verantwortliche wird seit Tagen verhört? Nicht wahr?

Nein? Warum nicht? Wieso nicht? Das kann doch nicht sein! Handelt es sich nicht um die Drohung eines Terroranschlages? Kriminelle Vereinigung? Schläfer-Gruppen, die mit dem Video geweckt werden sollten usw.? Da muss man doch eingreifen, zugreifen, den Verbindungen nachgehen, aus dem Verkehr ziehen, oder?

Und wie ist es mit dem Server, bei dem dann gleich am nächsten Tag das Video stand, nachdem man den Server vom Netz genommen hat, nach Tophoven. Wurde auch dort nicht zugegriffen?

Moment mal, der Server mit jener Website wurde gar nicht aus dem Netz genommen? Deshalb brauchte die Al Quaida gar nicht auf einen anderen Server ausweichen?

Aber der EXPERTE Tophoven hat es doch gesagt? Was ist denn nun richtig? Was falsch? Ich verstehe überhaupt nichts mehr.

Wie war es denn nach den Bekennervideos von Al Quaida in London und Madrid gewesen. Da hat man doch die Server sofort aus dem Netz genommen, nicht? Nein?

Aber man hat die Verantwortlichen der Websites festgenommen, nicht? Nein?

Aber man hat zurückverfolgt, wer diese Videos dort reingestellt hat, nicht? Nein?

Moment einmal, das kann nicht sein, wir reden hier über Terror, über Anschläge, die viele Menschenleben gekostet haben oder kosten könnten. Warum wird da nicht eingegriffen?

Wieso spricht Terrorexperte Tophoven von Dingen, die dann gar nicht gemacht werden? Was ist das? Was steckt dahinter?

Aber es war doch Al Quaida in London und Madrid, nicht? Nein? Die offiziellen Untersuchungsberichte beider Anschläge sind zu dem Schluss gekommen, es gab keine Verbindung zu Al Quaida? Moment mal, aber wer hat denn dann die Bekennervideos ins Netz gestellt, wenn es gar nicht Al Quaida war? Und außerdem, warum hat sich Al Quaida nicht distanziert von den Bekennervideos, wenn sie es gar nicht waren?

Verwirrung.
Nun, was kann das bedeuten, wenn Videos im Internet stehen und angeblich von Terroristen stammen, nur würden Terroristen das gar nicht tun, die ins Internet stellen?

Was kann das bedeuten, wenn die Verantwortlichen einer solchen Veröffentlichung nicht zur Rechenschaft gezogen werden und die Verbindungen nicht bis zu den Terrorgruppen verfolgt werden?

Was kann das bedeuten, dass uns ein Terror-Experte aufgetischt wird, der uns weismacht, man könne im Internet nicht zurückverfolgen?

Was will ein solcher BKA- oder BND-Agent erreichen, wenn er uns erklärt, da sollen terroristische Schläfer-Gruppen geweckt werden, nur es wird den Videos im Internet gar nicht nachgegangen?

Was bedeutet es, wenn man uns zur Schlussfolgerung gebracht hat, das Internet müsse eingestellt werden, wenn doch die ganze Story weder Hand noch Fuß hat?

Geht es um das Entfachen von Hysterie, von Angst?
Lässt sich eventuell ein Volk in Hysterie und Angst leichter an der Nase herumführen, kann es leichter dazu gebracht werden, an islamistischen Terror zu glauben und den Einschränkungen bürgerlicher Freiheitsrechte zuzustimmen (z.B. dem Schließen des Internets)?

Betreibt man etwa in Wirklichkeit „False-Flag-Terror“, „False-Flag-Ankündigungen“ und False-Flag-Bekennerschreiben“, um eine scheinbare Gemeinsamkeit zwischen unseren Politikern und ihren Hintermännern in den Konzernzentralen und uns, dem Volk, zu konstruieren – sind wir nicht alle gemeinsam vom Terrorismus bedroht?

Nein, nein das kann nicht sein, das wäre ja eine krude Verschwörungstheorie!

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Schweizer Terrorprozess: Schlappe für Bundesanwaltschaft

Swissinfo – Der erste Prozess in der Schweiz gegen angebliche Helfer des Terrornetzwerks Al Kaida hat mit einem Freispruch für alle sieben Angeklagten aus Jemen, Irak und Somalia geendet.

Das Bundesstrafgericht in Bellinzona verurteilte die Beschuldigten lediglich wegen Verstössen gegen das Ausländergesetz. Sie erhalten finanzielle Entschädigungen.

Richter Bernard Bertossa hielt in seiner Urteilsbegründung fest, dass die Angeklagten keine terroristische Tat unterstützt hätten. Von den Anklagepunkten Bestechung von Amtsträgern, In-Umlauf-Setzen von Falschgeld, Betrug, Hehlerei und Bildung einer kriminellen Organisation wurden die Angeklagten ebenfalls freigesprochen.

Der stellvertretende Bundesanwalt Claude Nicati hatte für die drei Hauptangeklagten je viereinhalb Jahre Gefängnis verlangt.

Teure Wiedergutmachung
Auch von den zahlreichen anderen Anklagepunkten blieben nur die Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz sowie in einem Fall das Fälschen von Ausweisen. Bedingte Freiheitsstrafen von maximal elf Monaten lautet das Urteil.

Zwei Angeklagte haben mehr als ein Jahr Untersuchungshaft abgesessen. Der Staat muss ihnen Entschädigungen von bis zu 93’000 Franken zahlen.

„Rechtsstaatlichkeit obsiegt“
Nicati zeigte sich erstaunt und warnte vor einer Banalisierung des Straftatbestands der kriminellen Organisation. Die Verteidigung sah sich bestätigt. Noch sind drei weitere Verfahren im Umfeld des islamistischen Terrorismus hängig.

Befriedigt zeigte sich hingegen der Pflichtverteidiger des Hauptangeklagten, eines 59-jährigen Jemeniten. Er sei froh, dass sich die Rechtstaatlichkeit vor Gericht durchgesetzt habe, sagte der Anwalt.

Der Hauptangeklagte hatte vor Gericht zwar zugegeben, Kontakt zu dem mutmasslichen Terroristen Abdullah al Rimi gehabt zu haben. Auf dessen Forderung, ihm einen gefälschten Pass zu besorgen, sei er aber nicht eingegangen.

In einem der laufenden Fälle – es geht um Terroraufrufe im Internet – hat die Schweizerische Bundesanwaltschaft (BA) soeben Anklage in Bellinzona erhoben. Zwei weitere Verfahren sind beim Eidgenössischen Untersuchungsrichteramt hängig. Ende Mai 2005 hatte Nicati bereits den Terrorfinanzierungsfall Nada/Al Taqwa mangels Beweisen einstellen müssen.

Erst Getöse, dann Abflauen
Der Fall hatte Anfang 2004 wegen einer Razzia in fünf Kantonen und zehn Verhaftungen für grosses Aufsehen gesorgt. Der Auslöser für die Ermittlungen der BA waren die Terroranschläge in Riad vom 12. Mai 2003, bei denen Prepaid-Handys mit Schweizer Nummern eine Rolle gespielt hatten. Der Verdacht lautete auf Unterstützung des Terrornetzwerks Al Kaida.

Die Affäre redimensionierte sich aber bereits im Laufe der Ermittlungen. Gegen den Antrag des Eidgenössischen Untersuchungsrichters erhob die BA aber nicht nur gegen zwei, sondern gegen sieben Beschuldigte Anklage in Bellinzona.

Der Hauptanklagepunkt lautete auf Beteiligung und Unterstützung einer kriminellen Organisation in Form einer Schlepperbande. In zwei Fällen wurden auch Kontakte zu einem Kaida-Terroristen geltend gemacht.

Gefahr überbewertet
Die terroristische Bedrohung in der Schweiz sei nach den Anschlägen in den USA vom 11. September 2001 marginal geblieben, sagte der Bücherautor und Terrorismus-Spezialist Jacques Baud am Mittwoch. „Nach dem 11. September war die Schweiz nicht stärker bedroht als zuvor.“

Zu diesem Schluss war 2004 auch der damalige Bundesanwalt Valentin Roschacher gekommen. Er nannte nur mutmassliche Delikte wie logistische und finanzielle Unterstützung.

Die wenigen Individuen, die mit der nebulösen El Kaida in Verbindung stünden, hätten die Schweiz offenbar als logistische oder finanzielle Basis benutzt.

Die Terror-Gefahr ist laut Baud unter US-amerikanischem Einfluss überbewertet worden. Die Anschläge von London oder Madrid hätten aber gezeigt, dass die radikalen Bewegungen eine Kampfstrategie bevorzugten, die auf die Protagonisten des Irak-Krieges auf deren eigenen Gebiet zielte.

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Botschafter der USA und Italiens in Sri Lanka verletzt

Colombo / DPA – Bei einem mutmasslichen Angriff tamilischer Rebellen sind im Osten Sri Lankas am Dienstag zwölf Menschen verletzt worden, darunter die Botschafter der USA und Italiens, Robert O. Blake und Prio Marini. Wie der sri-lankische Menschenrechtsminister Mahinda Samarasinghe, der die Delegation begleitete, mitteilte, wurde ein Flugplatz in Batticaloal rund 240 Kilometer östlich der Hauptstadt Colombo mit Granaten beschossen, nachdem zwei Helikopter mit den Diplomaten und Regierungsvertretern aus Colombo gelandet waren. Über den Zustand der Verletzten wurde zunächst nichts bekannt.

Die Armee machte die Rebellenorganisation Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) für den Angriff verantwortlich. Blake und Prio wollten sich in der Region über Entwicklungsprojekte informieren.

Die LTTE kämpft seit 1972 für einen unabhängigen Tamilenstaat im Norden und Osten der Insel. Dort sind die Tamilen in der Mehrheit, während die anderen Landesteile weitgehend von Singhalesen bevölkert sind. Die Gewalt in Sri Lanka eskaliert seit rund einem Jahr und kostete seitdem mehr als 3200 Menschen das Leben.

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Mutmasslicher Attentäter von Madrid hat Anschläge verurteilt

Madrid / Onlineredaktion – Einer der mutmasslichen Attentäter von Madrid hat die Anschläge vom März 2004 verurteilt. Gleichzeitig bestritt der Angeklagte Jamal Zougam, dass er zu El Kaida oder einer Gruppe gehört, die mit dem Terrornetzwerk zusammenarbeitet.

„Ich bin nicht einverstanden mit diesem Attentat und mit keinem Anschlag, der aus religiösen oder politischen Gründen das Leben unschuldiger Menschen beendet“, sagte der Marrokaner vor Gericht in Madrid.

Die Staatsanwaltschaft fordert mehr als 38 000 Jahre Haft für Zougam. Der Prozess um die Madrider Anschläge, bei denen 191 Menschen ums Leben gekommen waren, hatte am Donnerstag begonnen. Am Freitag hatte sich Zougam erstmals geäussert und jede Schuld bestritten.

Zougam unterhielt in Madrid einen Telefonladen. Er soll Bauteile von Handys geliefert haben, mit denen die Zeitzünder der Bomben gebastelt wurden.

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Krisengespräche nach Anschlag-Serie in Thailand

Bangkok sda/dpa – Nach einer Serie blutiger Anschläge in den südthailändischen Unruheprovinzen ist die Führung in Bangkok am Montag zu einer Krisensitzung zusammengekommen.

An den Beratungen nahmen nach offiziellen Angaben neben Putschführer General Sonthi Boonyaratglin und Interimsministerpräsident Surayud Chulanont die wichtigsten Militär- und Sicherheitschefs des Landes teil.

Seit Sonntagabend waren bei 49 Anschlägen und Angriffen in den drei überwiegend muslimischen Provinzen Yala, Pattani und Narathiwat an der Grenze zu Malaysia mindestens 9 Menschen getötet und 44 weitere verletzt worden.

Die meisten Anschläge richteten sich nach Behördenangaben gegen chinesisch-stämmige Bewohner, von denen viele den Beginn des neuen Mondjahres feierten.

Die Regierung machte radikale Muslime für die Gewalt verantwortlich. Ihr Ziel sei die Vertreibung von Buddhisten und Chinesen aus der Region, sagte ein Armeesprecher.

Die blutigste Anschlagsserie seit dem Sturz von Regierungschef Thaksin Shinawatra am 19. September dämpfte die Hoffnungen auf eine friedliche Beilegung des seit rund drei Jahren anhaltenden muslimischen Aufstands im Süden. Putschgeneral Sonthi, selbst ein Muslim, setzte nach der Machtübernahme auf eine neue Politik der Verständigung.

Erst am Freitag hatte er ein Vermittlungsangebot Malaysias angenommen und sich zu Gesprächen mit gemässigteren Teilen der Aufständischen bereiterklärt. Politische Experten vermuten hinter den Anschlägen Hardliner aus dem radikalislamischen Lager, die Gespräche mit Bangkok ablehnen.

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Endlich! Terrorhelfer auch in der Schweiz!

Unbekannte Autorin / Indymedia – Bei gewissen Damen und Herren in der Staatsanwaltschaft Zürich und in der Bundesanwaltschaft dürften in diesen Stunden die letzten Schampusflaschen entsorgt werden: Haben sie es doch wieder einmal geschafft, die „Rädelsführerin“ (wie es ja immer so schön heisst), einer bekannten ausserparlamentarischen Gruppe erheblich zu belasten.

Am Montag wurden in Italien in einer grossangelegten Aktion über 70 Personen von der Polizei verhaftet. Vorgeworfen wird ihnen, an einem Comeback der Roten Brigaden gearbeitet zu haben. Bereits die entsprechende Miteilung der Polizei, sollte bei kritisch eingestellten Menschen erhebliches Stirnrunzeln auslösen: Ist doch darin die Rede davon, dass auch Gewerkschaftsmitglieder verhaftet wurden.

Was will uns die italienische Polizei damit sagen? Wahrscheinlich waren auch Weintrinker, Benützerinnen öffentlicher Transporteinrichtungen und Autofahrerinnen unter den verhafteten. Sind deswegen Weintrinkerinnen etc grundsätzlich kriminell? Wohl kaum. Diese Bemerkung entlarvt die Beweggründe und die politischen Einstellungen der Beteiligten.

Der Tagesanzeiger liefert wiederum ein Glanzstück seines journalistischen Niveaus ab: Plötzlich führen Terrorspuren auch in die Schweiz! Lediglich im ersten Satz ist noch von mutmasslich die Rede. Die Genossin soll doch tatsächlich „einigen von ihnen“ eine Ausbildung im fachgerechten Umgang mit dem Computer organisiert haben. Offenbar muss dies streng verboten sein. Wer seine Privatsphäre im Internet gewahrt sehen möchte, ist ein hundsgemeiner Terrorist. Das wussten wir ja schon immer. Ganz bestimmt sind diese „einige von ihnen“ mit Visitenkarten „Rote Brigaden, in Aufwärmphase/Ausbildung“ herum gezogen. Wahrscheinlich hat die Genossin auch ein Fanposter mit diesen Leuten zu Hause, weshalb eine erneute Hausdurchsuchung für die Bundesanwaltschaft wiederum am Montag angezeigt erschien. Es ist ein Wunder, dass es noch kein Postfach mit der Adresse „Offizielles Postfach der Roten Brigaden, c/o Revolutionärer etc, zu Handen Frau Andrea etc „ gibt. Wahrscheinlich ist der Antrag dazu auch bei der Genossin zu Hause gefunden worden.

Aufgewärmt wird auch die Geschichte, wonach die Genossin immer wieder mal orthografische Hilfe für die Roten Brigaden leisten soll. Immerhin sei bereits 1999 im selben Zugabteil, in dem die Genossin nach Mailand gereist war, ein „Entwurf“ für ein Bekennerschreiben gefunden worden. Selbstverständlich nehmen Leute, welche Bekennerschreiben verfassen, diese immer wieder gerne mit auf Reisen, besonders wenn diese grenzquerend sind und mensch so unbekannt ist, wie die nun betroffene Genossin.

Es war höchste Zeit: Jahrelang haben Damen und Herren verzweifelt versucht, Terroristen in der Schweiz zu fangen, die es nur leider gar nicht gibt, weil die Schweiz halt international eine andere Rolle spielt als andere Staaten – Geld stinkt nicht und Geld explodiert auch nicht. Die Herren und Damen verloren beinahe den Anschluss an ihre ausländischen Kollegen. Stichwort: Online Überwachung. Zum Glück gibt es Personen wie jene Genossin: Im Zweifelsfall kann mensch ihnen alles in die Schuhe schieben.

Dieser Artikel wurde aus Indymedia Schweiz übernommen

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Willkommen in der Kloake des Mittelalters – Bushs Sondertribunale

onlineredaktion – Die katholische Kirche hat es einst vorgemacht, US-Präsident George W. Bush macht es jetzt nach: Die blutrünstige „Inquisition“ der finstersten Tage des Mittelalters ist zurück. Bushs Feinde sollen künftig in Sondertribunalen zum Tode verurteilt werden. Indirekte Zeugenaussagen und erzwungene Aussagen sollen zur Verurteilung von Angeklagten führen.

Angeblich gab es ein „Tauziehen“ um die Einrichtung von Gerichten, so genannte „Sondertribunale“, in denen die Menschenrechte bedeutungslos sind und das US-amerikanische Recht quasi ausgeschaltet ist. Diese militärischen „Gerichte“, die ihren Namen nicht mehr verdienen, weil sie auf nichts anderem als auf Lynchjustiz beruhen, sollen künftig „feindliche, ausländische Kämpfer“ aburteilen und beseitigen, wie aus einem soeben veröffentlichten Dekret des Weißen Hauses hervor geht. Erste Opfer sollen einer AP-Meldung zufolge der australische Taliban David Hicks, der Kanadier Omar Khadr und der frühere Chauffeur von Osama Bin Laden, Ahmed Salim Hamdan, sein.

Als „Tauziehen“ wird die Verweigerung des Obersten Gerichtshofs der USA bezeichnet (der von Bushs Leuten besetzt ist), dem US-Präsidenten die Einrichtung der Tribunale zu erlauben. Als Begründung gab es den Hinweis, er bräuchte dafür die Zustimmung des Kongresses. Doch der Kongress scheint nun zugestimmt zu haben und das Gesetz zur Einführung Tribunale beschlossen zu haben. Die Veröffentlichung der finsteren Regeln der Tribunale soll für Entsetzen unter Abgeordneten und Anwälten von Inhaftierten geführt haben.

Erleben Sie hier mit, wie künftig US-Tribunal-Prozesse ablaufen könnten.

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Eine Explosion des Unglaubens – 9/11: Drei Viertel der US-Bürger glauben nicht mehr an die offizielle Version

Karl Weiss – Nach einer neuen Umfrage der “New York Times“ sagen nun drei Viertel aller US-Amerikaner, sie glaubten nicht (mehr) an die offizielle Version der US-Regierung über die Vorgänge am 11. September 2001. Bereits vor einem Jahr war es die Hälfte der US-Bürger, die einen solchen Unglauben zeigten, nun ist es eine erdrückende Mehrheit.

Zu diesem Anstieg haben ohne Zweifel das Video “Loose Change” beigetragen, das bereits von etwa 100 Millionen Menschen, hauptsächlich in den USA, gesehen wurde und das Buch “The New Pearl Harbour” des US-Professors David Ray Griffin. Sowohl der Film als auch das Buch sind eine Zusammenstellung eines Teiles der Gründe für die Zweifel, die jeder vernünftige Mensch an der offiziellen Version haben muss.

So kommentierte z.B. der frühere englische Labour-Minister Michael Meacher:

“Nie in der Geschichte der Neuzeit gab es ein Ereignis von solch kataclysmischer Bedeutung, das so völlig in offene Fragen gehüllt ist. Einige der Hauptfakten sind bis heute nicht auf plausibler Basis erklärt.”

Es handelt sich dabei z.B. um die bis heute nicht geklärte Tatsache, dass an den Tagen unmittelbar vor den Attentaten Millionen von Dollars auf einen Fall der Aktien von United Airlines und American Airlines gewettet wurde, den beiden von 9/11 betroffenen Fluglinien und nicht auf die Aktien anderer Luftfahrtgesellschaften. An den drei Tagen vor den Anschlägen wurden diese Aktien 1.200 prozentig häufiger gehandelt als an normalen Tagen.

Nun hätten es ja die Terrororganisationen selbst gewesen sein können, die sich da einen zusätzlichen Profit verschaffen wollten, aber es ist absolut unerklärlich, warum die Börsenaufsicht die Personen nicht ausgemacht haben will, die da so große Gewinne einsteckten und überhaupt jede Besonderheit negiert.

Eine andere nie geklärte Frage ist, warum die entführten Flugzeuge nicht von Abfangjägern an ihren Vorhaben gehindert wurden, nachdem klar war, sie sollten in Gebäude gesteuert werden. Dafür war ausreichend Zeit. Es ist vorgeschrieben: Militärjets müssen sofort die Flugzeuge begleiten, wenn sie in der Luft entführt wurden.

An diesem Tag wurde diese Vorschrift unerklärlicherweise gebrochen. Das zweite Flugzeug, das später in den Süd-Turm des World Trade Centers rasen sollte, startete in Boston eine Minute vor 8 h morgens an jenem Tag. Um 8.14 wurde der Funkkontakt unterbrochen, ein Anzeichen für eine Entführung. Da der erste Jet schon lange vorher in den Nordturm geknallt war, konnte kein Zweifel bestehen, es handelte sich um eine ernste Situation.

Wären, wie vorgeschrieben, sofort Militär-Jets von der nächstgelegenen Base aufgestiegen, das war McGuire in New Jersey, so wären sie in drei Minuten am World Trade Center gewesen. Stattdessen wurde angeordnet, F-15-Kampfflugzeuge sollten von der weit entfernten Base Cap Cod dem Flieger hinter hereilen. Statt der üblichen Reisegeschwindigkeit von 1850 Meilen pro Stunde, annähernd 3000 km/h, flogen die Jets aber nur mit 700 mph, also knapp über Schallgeschwindigkeit, nicht viel schneller als das entführte Flugzeug. Prompt kamen sie 11 Minuten zu spät am World Trade Center an.

Das gleiche gilt auch für das Flugzeug, das angeblich in das Pentagon gesteuert worden ist. Jenes Flugzeug war über eine halbe Stunde in der Luft, entführt und nachdem bekannt war, zwei Flugzeuge waren bereits in Gebäude gesteuert worden. Wären Kampfjets von der nächstgelegenen Air Base aufgestiegen, das war Andrews, zehn Flugminuten von Washington, wäre dies Flugzeug abzufangen gewesen. Stattdessen wurde angeordnet, Jets sollten von der weit entfernten Base Langley in Virginia aufsteigen. Als die Jäger in Washington ankamen, war alles bereits geschehen.

Eine andere ungeklärte Frage ist, wie konnte ein so großes Flugzeug wie die Boeing 757, die das Pentagon getroffen haben soll, in einem Loch in der Außenmauer verschwinden, das gerade mal dem Durchmesser des Rumpfes entspricht. Die großen und schweren Triebwerke z.B. hätten Einschlagspuren am Pentagon hinterlassen müssen. Jedes der beiden Triebwerke unter den Flügeln wog sechs Tonnen und kam mit einer vermutlichen Geschwindigkeit von etwa 500 km/h an. Dort sind keine Einschlagspuren. Die Flügel und das Seitenleitwerk hätten abgeschert werden und auf der Außenseite zu sehen gewesen sein müssen. Aber da waren weder Flügel noch Leitwerk, absolut nichts von dem Flugzeug war außen vor dem Pentagon zu sehen.

Eine andere ungeklärte Frage ist, warum wurden hochgestellte Persönlichkeiten nicht evakuiert von jenen Orten, an denen sie – öffentlich bekannt – waren. Nach dem Einschlag des zweiten Flugzeugs im World Trade Center und mit dem Wissen, mindestens zwei entführte Flugzeuge waren noch in der Luft, beließ man z.B. Vizepräsident Cheney und Frau Rice im Weißen Haus, obwohl dies wohl ein wahrscheinliches Ziel war.

Der Präsident war beim Besuch einer Schule im Staat Florida und dieser Besuch war vorher in Medien angekündigt worden. Hätten also die Terroristen auch den Präsidenten persönlich treffen wollen, hätten sie sicherlich eines der entführten Flugzeuge in Richtung Florida gesteuert. Zu diesem Zeitpunkt war es unklar, ob nicht noch ein fünftes und sechstes Flugzeug entführt worden waren, denn man hatte schon alle Flugzeuge zum sofortigen Landen auf dem nächsten Flughafen aufgefordert und einige der Flugzeuge hatten nicht reagiert. Der Präsident hätte also schnellstens aus jener Schule entfernt werden müssen. Aber nichts dergleichen geschah.

Diese Art von Fragestellungen gibt es etwa 300. Alles unklare, unlogische Vorgänge, die zwar als Einzeltatsache einfach Ausfluss von Zufall, von Schlampereien, Unachtsamkeiten oder Inkompetenz (Pleiten, Pech und Pannen) hätten sein können, aber alle zusammengenommen ein klares Bild ergeben: Die offizielle Version ist eine absurde Verschwörungstheorie, ein Lügengebäude.

Dies ist nun also drei Vierteln der US-Amerikaner klar geworden. Das heißt noch lange nicht, man wüsste, was wirklich vorgefallen ist – man kann da verschiedene Theorien aufstellen, aber es wird der Zukunft überlassen bleiben, genau zu erfahren, was geschah.

© 2007 Copyright by Karl Weiss – Alle Rechte vorbehalten. Die Übernahme und Nutzung des Artikels zu anderen Zwecken und auf anderen WebSeiten und in Print-Medien sowie Fernsehen und Hörfunk bedarf der schriftlichen Zustimmung des Autoren.

Quelle:

An explosion of disbelief – fresh doubts over 9/11

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Faktischer Deutscher oder Türke? – Kurnaz zwischen den Welten

Karl Weiss – Soll Steinmeier zurücktreten? Sind die Vorwürfe gegen ihn „infam“? Durfte man Kurnaz das Aufenthaltsrecht entziehen?

Der Fall Kurnaz lässt die Emotionen hochgehen, so wie damals die Auseinandersetzung über den „Doppelpass“. Wiederum geht es um die Frage der Türken in Deutschland, die längst ein Anrecht auf deutsche Staatsangehörigkeit haben.

Die deutsche Medienwelt ist geteilt. Eher vorsichtige Kommentatoren, wie in der „Süddeutschen“, betonen, Kurnaz hätte ein Daueraufenthaltsrecht in Deutschland gehabt und sei damit wie ein deutscher Staatsbürger zu behandeln gewesen:

„Steinmeier ist Jurist. Juristen neigen zu mechanistischem Denken. Dieses Denken hat sich im Fall Kurnaz auf die Position versteift, dass der junge Mann zwar in Bremen geboren und aufgewachsen, aber nun einmal kein deutscher Staatsbürger sei: Türke bleibt Türke, der soll froh sein, wenn man sich ein klein wenig um ihn kümmert; im Übrigen sind wir froh, wenn er weg ist und waschen die Hände in Unschuld.

Soll sich doch die Türkei um ihren Mann kümmern… Dass die Türkei das nicht tat, weil sie Kurnaz für einen faktischen Deutschen hielt, blieb ohne Auswirkung auf das Verhalten der deutschen Bürokratie. Sie war und blieb indolent, obwohl es eine faktische völkerrechtliche Verantwortung Deutschlands gab.“
Dagegen schreiben die „Potsdamer Neuesten Nachrichten“:
„…Deutschland hatte keine Fürsorgepflicht für Kurnaz, er ist türkischer Bürger, daran ändern auch seine Jahre in Bremen nichts. Die Türkei hätte sich um ihn kümmern müssen. Über ihre Rolle hört man Widersprüchliches, aber es läuft auf dasselbe hinaus: Wenn die Türkei ihn aufnehmen wollte, hat Berlin seine Freilassung gewiss nicht verhindert. Wenn Ankara ihn aber nicht haben wollte, warum sollte Deutschland ihn einreisen lassen? Er galt als potenzieller Terrorist. Kurz zuvor waren Flugzeuge ins World Trade Center geflogen. Unter den Drahtziehern waren Muslime, die in Deutschland lebten…“
In dieser Stellungnahme ist allerdings ein grober sachlicher Fehler enthalten: 2002, als die USA die „Rücklieferung“ Kurnaz nach Deutschland anboten, galt Kurnaz nicht mehr als potentieller Terrorist. Es hatte sich längst herausgestellt, er war in keinster Weise militanter Islamist ist. Hier der interne Text eines E-Mails vom BND vom September 2002:
„USA sehen die Unschuld von Murat Kurnaz als erwiesen an. Er soll in sechs bis acht Monaten freigelassen werden. Die deutschen Behörden werden vorab informiert, so dass seine Freilassung als von deutscher Seite erwirkt dargestellt werden kann.“
Aber unabhängig davon, wiederum geht es, so wie damals beim Fall des „Doppelpasses“, eigentlich nicht um den Fall selbst. Es ist die alte, wieder neu aufgelebte Auseinandersetzung zwischen denen, die alle eventuell fremd Aussehenden raus aus Deutschland haben wollen, hier repräsentiert durch den Kommentator der „Potsdamer Neuesten Nachrichten“, und denen, die Menschen mit Vorfahren aus anderen Ländern, die in Deutschland geboren sind und immer gelebt haben, das geben wollen, was nach Völkerrecht ihr Anspruch ist: Die deutsche Staatsbürgerschaft.

Das Vertrackte ist, dies war damals beim Fall „Doppelpass“ schon klar. Nur hatte damals die CDU/CSU ein Thema gefunden, mit dem sie punkten konnte und hängte den „Doppelpass“ ganz hoch, in der Hoffnung, Wählerstimmen zu erhaschen. Und das sind Leute, die Anderen „Populismus“ vorwerfen. Koch in Hessen wäre nie an die Macht gekommen, wenn die angeblichen Christen sich nicht ganz unchristlich an das Appellieren an niedrige Instinkte gemacht hätten.

Von der Sache her ist nämlich der Doppelpass ohne Anführungszeichen gängige Praxis in praktisch allen Ländern, auch in Deutschland.

Der Schreiber dieser Zeilen könnte z.B. ohne größere Schwierigkeiten die brasilianische Staatsangehörigkeit erwerben und verlöre die deutsche keineswegs. Zur Zeit der Doppelpass-Kampagne gab es sogar einen CDU-Minister in Rheinland-Pfalz, der außer dem deutschen auch den französischen Pass hatte. Diese Praxis ist nicht gern gesehen und wird, wenn es offiziell wird, sogar verneint. Tatsächlich aber lassen fast alle Länder „unter der Hand“ die Fälle mit der mehrfachen Staatsangehörigkeit durchgehen, ohne irgendwelche Maßnahmen der Ausbürgerung zu treffen. Nach internationalen Recht ist auch eine Ausbürgerung an hohe Bedingungen geknüpft, die zweite Staatsbürgerschaft reicht dafür keineswegs aus.

Es ging ja auch nie um den Doppelpass als solchen, es ging schon gar nicht um Deutsch-Franzosen, nicht einmal um Deutsch-Brasilianer, es ging und geht um die Türken in Deutschland.

In den 50er-Jahren, 60er-Jahren und noch zu Beginn der 70er-Jahre hatte man mit Werberkolonnen Türken aus allen Teilen des Landes, aber eben auch aus dem Inneren Anatoliens, angeworben, damit sie in Deutschland arbeiten. Man kann in der Türkei noch die Geschichten über die Anwerbekolonnen in den anatolischen Dörfern erzählen hören, die von Entlohnungen berichteten, welche den Bauern der Atem stocken ließen und über die tränenreichen Abschiede von Familienvätern von Frau und Kindern, um dem Hunger und dem Elend ein für alle Mal eine Ende zu bereiten.

Diese Leute waren damals hier nötig und wurden (das war nicht zynisch gemeint) Gastarbeiter genannt. Sie haben die Bundesrepublik mit aufgebaut und sie wäre nicht da heute, wo sie ist, wenn sie nicht hier gewesen wären. Doch man hatte anscheinend nicht richtig bedacht, dass man keine Arbeitsroboter, sondern Menschen angeworben hatte. Nach einer Anzahl von Jahren hatten sie das Recht von Nachzug von Frau und Kindern erworben und dann kamen schon Kinder, die hier geboren wurden – und von denen haben heute viele schon wieder Kinder – im Extremfall gibt es schon türkische Babys, deren Großeltern schon in Deutschland geboren wurden.

Das Problem war, sie wurden nicht integriert in Deutschland, sie wurden bewusst und mit böser Absicht ausgegrenzt. Warum? Weil bestimmte Parteien glauben, mit Fremdenfeindlichkeit Wahlerfolge erzielen zu können, weil bestimmte Politiker gerne an die niedrigsten Instinkte im Menschen appellieren – und das funktioniert oft auch.

Als die CDU/CSU damals die „Doppelpass-Kampagne“ vom Zaun brach, hätte die SPD den Menschen erklären müssen: Es gibt keinerlei Möglichkeit mehr, diese Menschen zurück in die Türkei zu schicken. Auch wenn sie formal noch türkische Staatsbürger sein mögen, haben sie nach internationalem Recht längst das Anrecht auf die deutsche Staatsbürgerschaft und Deutschland kann sich dem keinesfalls entziehen, ohne internationales Recht zu brechen. Wer in einem Land geboren ist und immer legal in diesem Land gelebt hat, kann nicht per nationalem Dekret in das Land seiner Vorväter zurückgeschickt werden. Deutschland verlöre vor jedem europäischen oder internationalen Gerichtshof einen solchen Prozess.

Doch die SPD-Politiker sind Weicheier und hatten Angst um ihre Wählerstimmen. Daher sagten sie den Deutschen nicht die Wahrheit, sondern baldowerten zusammen mit den angeblichen Christen einen Trick aus: Wir werden ihnen zwar die Staatsbürgerschaft zusichern, aber nur, wenn sie die türkische aufgeben, denn zwei Pässe sind offiziell nicht erlaubt. Damit hatte man der latenten Fremdenfeindlichkeit in Deutschland nachgegeben und gleichzeitig kein internationales Recht gebrochen, denn der Doppelpass ist international nicht abgesichert.

Man wusste, man musste die Türken nur weiterhin in ihren Ghettos leben lassen, sie auf Teufel komm raus nicht integrieren und sie würden die türkische Staatsbürgerschaft nicht aufgeben wollen. Da passt gut ins Bild, wie noch 2006 erneut Fördermittel für Sprachkurse für Ausländer vom deutschen Parlament gekürzt wurden. Auf keinen Fall integrieren!

Zur gleichen Zeit schreien die gleichen Politiker, die dies gerade eben beschlossen haben: Die wollen sich nicht integrieren, die sollen erst einmal integrationsfreundlich werden. Der ‚Circulus vitiosus’ war geschaffen: Die Türken wollen sich angesichts der massiven Ausgrenzung absichern und ihre alte Staatsbürgerschaft nicht aufgeben. Damit sind sie integrationsfeindlich und das wiederum gilt als Vorwand, sie nicht zu integrieren.

Nur: Sie sind hier und sie sind nicht auszuweisen.

Da kommt dann Kurnaz: Hier geboren, immer in Deutschland gelebt. Nur auf Reisen die Türkei gesehen. Er könnte vor jedem internationalen Gericht die deutsche Staatsbürgerschaft erzwingen. Aber auch ohne das hat er nach internationalem Recht Daueraufenthaltsrecht in Deutschland. Von daher war die Aberkennung dieses Aufenthaltsrecht durch das damalige Kanzleramt (Steinmeier) und die Bremer Stadtverwaltung (auch SPD) grob widerrechtlich – unter dem schwächlichen Vorwand, er habe sich ja über ein halbes Jahr nicht an seinem Wohnort blicken lassen – man wusste aber genau warum: Er war bei einer Reise in den Mittleren Osten festgenommen und an die US-Behörden ausgeliefert worden. Es hätte einen Terrorismus-Verdacht gegeben. Bis heute blieb ungeklärt, worauf der wohl hätte beruhen sollen.

Ein unerhörter Vorgang kommt da nun ins Spiel: Zu jener Zeit sei von einem deutschen Dienst (das müsste wohl der Verfassungsschutz gewesen sein) gemeldet worden, eine Freundin von Kurnaz habe berichtet, er wolle sich in den Krieg für Allah einreihen. Nun hat sich aber dummerweise diese Freundin gefunden und was sie sagt, will so gar nicht ins Bild passen: Erstens sei sie nie so intim mit ihm gewesen, dass er ihr so etwas offenbart hätte, zweitens habe er nie so etwas zu ihr gesagt und drittens habe sie so etwas auch nie behauptet.

Dumm gelaufen, Herr Steinmeier, was? Nun fragt sich natürlich: Hat man hier eine Falschmeldung fabrizieren lasen, um die völkerrechtswidrige Ablehnung, ihn zurückzunehmen, doch noch begründen zu können?

Dann allerdings, Herr Steinmeier, kann man von Infamie sprechen, aber von Ihnen. Zitat Süddeutsche:
„Steinmeier nennt die Vorwürfe ‚infam‘, die in der Causa Kurnaz gegen ihn gemacht werden. Aber nicht die Vorwürfe gegen ihn, sondern seine und die Verteidigungsstrategie der SPD sind infam.“
Und das schreibt ein Leib- und Magenblatt der SPD.

terror

Europas gefährliche Sümpfe (1) – Schweden

Harald Haack – Europa wird rechtsextrem. Die gefährlichen braunen Sümpfe gibt es längst in jedem EU-Land, nicht nur in Frankreich, in Deutschland oder Italien, sondern auch in Schweden.

Wikinger-Sümpfe
Nicht erst durch den bislang ungeklärten Mord an Olof Palme, Sozialdemokrat und zweimaliger Premierminister Schwedens, wurden die Schweden aufgeschreckt, sondern auch durch eine Mordserie vor einigen Jahren, deren Täter Nazis waren.

Ein Beispiel [1]: Björn Söderberg wohnte im Stockholmer Vorort Sätra, eine Plattenbausiedlung, eingebettet in dem idyllischen Grün alter Bäume und hochgewachsener Büsche. Als es an der Wohnungstür läutete, öffnete er arglos die Tür. Vor ihm standen seine Mörder, die ihm sofort mehrere Kugeln einer feinkalibrigen Waffe in den Kopf schossen. Die Polizei stand zunächst vor einem Rätsel. Doch Nachbarn hatten die Täter aus dem Haus fliehen sehen und konnten sie beschreiben. Kurz darauf nahm die Polizei drei Neonazis fest, die sie dringend des Mordes und der Beihilfe verdächtigte.

Bruno Jarlestad, Sprecher der Stockholmer Fahndungsleitung, erklärte den Mord als politisch motiviert, denn das Opfer war Aktivist im Gewerkschaftsverband SAC und Antirassist und überzeugter Pazifist, wie seine Genossen sagen. Ins Fadenkreuz der Nazis geriet er, als einer seiner Arbeitskollegen Nazirock dröhnen ließ. Doch sein Arbeitskollege, gegen den er sich wehrte, war aktives Mitglied in Schwedens „Nationalsozialistischer Front“ und Redakteur von „Info-14“, einer rechten Agitationszeitung. Als der sich zum Vertrauensmann des Unternehmens wählen ließ, in dem beide arbeiteten, informierte Söderberg einen ihm bekannten Journalisten, der die Angelegenheit öffentlich machte.

Die schwedische Polizei kam den Nazi-Tätern angeblich nur deshalb so schnell auf die Spur, weil sie sich wie auch die Staatssicherheit seit längerem der rechten Szene widmete und somit sensibilisiert war, um keines der sorgsam zusammengetragene Mosaiksteinchen der Morduntersuchungen ihrer Aufmerksamkeit entgehen zu lassen. Das meinte später die für „Demokratiefragen“ zuständige Vizejustizministerin Britta Lejon. Nun gut, es war ihre Meinung. Meinungen müssen nicht immer mit der Realität übereinstimmen. Mutmaßlich konnte die schwedische Polizei die Täter nur deshalb so schnell fassen, weil sie geopfert werden mussten, um nicht deren rechtsextremistische Führer innerhalb der Polizei zu enttarnen.

Margaretha Linderoth von der Sicherheitspolizei Säpo sagte, die rechte Szene werde immer unüberschaubarer, weil die Propaganda verstärkt übers Internet verbreitet werde. Das mag stimmen, aber muss das Internet nicht für alles Schlechte in der Welt herhalten? Schwedens führende Expertin Helene Lööw ergänzte, die Zahl der rechtsradikalen Aktivisten sei zwar „immer noch eher in Hunderten als in Tausenden zu rechnen“, werde aber ständig größer. Das war noch im Jahr 1999.

Die Nähe von Schwedens Nazis zu den Stay behind, einer vom CIA nach dem Zweiten Weltkrieg gegründeten und zu Zeiten des Kalten Kriegs unterstützten rechtsextremen Geheimorganisation zur Abwehr sowjetischer Infiltration und Invasion, ist kein Zufall.

Wie John Foster LeMay im Jahr 1996 schreibt [2], sei es dem Botschaftsattaché und CIA-Offizier William Colby, der später zum CIA-Chef aufstieg, Anfang der Fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts gelungen, zusammen mit Otto Hallberg in Schweden aus der rechtsextremen Waffenbrüderschaft „Sveaborg“, die ursprünglich aus einer Unterorganisation der faschistischen Vereinigung „Schwedens Sozialistische Sammlung“ (SSS) formiert wurde, die Stay behind zu organisieren.

Um eine von der CIA in Schweden befürchtete sowjetische Invasion zu stoppen, gab es ein Netzwerk aus circa 1.200 zumeist militärisch geschulten Kontaktpersonen, die im Ernstfall ihre Guerillatruppen mobilisieren und selbstständig hätten führen können. Sie sollten mutmaßliche Unterstützer der Sowjets ausschalten – was ausnahmslos immer Mord bedeutete.

Doch 1953 flogen die Stay behind auf. Viele deren Schergen wurden von der schwedischen Polizei verhaftet. Darunter auch Otto Hallberg, der schon die SSS gegründet hatte. Aber in einem geheimen Verfahren wurde er freigesprochen. Er lebte bis 1968.

Die Ermittlungsakten über Hallberg blieben bis 2004 gesperrt und sollten jetzt eigentlich im schwedischen Reichsarchiv für jedermann zugänglich sein. Doch wer danach fragt, erntet nur Achselzucken und Schatten – farblose Gestalten, die einem auf Schritt und Tritt durch Stockholm folgen und nach einer passenden Gelegenheit suchen, um zuzuschlagen.

So wurden 1999 ein schwedischer Journalisten und sein damals achtjähriger Sohn Opfer einer Autobombe. Sie überlebten schwer verletzt. Der Mann hatte angeblich zusammen mit einem Kollegen und einer Kollegin, die damals 28-jährige Jytte Elofsson, über die Stay-behind und Nazi-Aktivitäten in Schweden recherchiert und berichtet. Seine Kollegin wurde 2005, nach ihren Erkundigungen im Reichsarchiv, an der viel befahrenen Stockholmer Straßenkreuzung Sergels Torg im Stadtteil Norrmalm von Unbekannten in ein Transportfahrzeug gezerrt und entführt. Ihre Leiche fand die Polizei Wochen später am Ufer eines Sees neben der Autobahn bei Södertalje. Diesbezügliche Anfragen an die Sicherheitspolizei Säpo ergaben eine spontane, negative Antwort: Der Fall sei den Beamten nicht geläufig.

Die Stay behind soll, so schreibt John Foster LeMay, noch 1989 intakt gewesen sein. Es ist daher nicht abwegig, dass sich die alten Stay-behind-Guerillas autonom junge Truppen geschaffen haben, die gegenwärtig als Schwedens Nazis ihre Mordspuren hinterlassen und sogar schon in der schwedischen Polizei feste Positionen haben. Ihre Opfer: Menschen wie der Gewerkschaftler Björn Söderberg oder Journalisten, die sich für die Akte „Otto Hallberg“ interessieren. John Foster LeMay vermutete also nicht grundlos einen Zusammenhang der Stay-behind mit dem Mord am schwedischen Ministerpräsidenten und Sozialdemokraten Olof Palme.

Strickmuster brauner Wolle
Und immer wieder die CIA, die nicht nur in Europa ein anrüchiges Images hat, der noch nicht einmal mehr der amerikanische Präsident George W. Bush vertraut und deren Agenten in Italien und nun auch in Deutschland steckbrieflich gesucht werden!

Laut John Foster LeMay „soll der zweite Mann der CIA in Europa und Chef des Intelligence Tactical Assessment Center (ITAC), ein gewisser Oswald LeWinter, Papiere vorgelegt haben, die beweisen sollen“, Palme sollte „im Zuge einer „Operation Tree“ ermordet“ werden. Und dann geschah der Mord und es gab viele Spuren, von denen etliche von der schwedischen Polizei verwischt wurden. Zu groß wurden die Vorwürfe in der Öffentlichkeit, so dass der Ruf der schwedischen Polizei weder durch Dementis noch durch Schwedenkrimis gerettet werden konnte.

Olof Palme wurde am 28.2.1986 vor dem Scandia-Haus in Stockholm mit einem Revolver der Marke Smith & Wesson erschossen, nachdem er ausdrücklich auf seine Leibwächter verzichtet hatte.

Palme-Mord, Spur 1
Das Scandia-Haus – früher das „Thule-Haus“ – soll die Zentrale des Stay-behind-Netzwerkes gewesen sein. Der frühere Scandia-Versicherungs-Direktor Alvar Lindencrona, angeblich Chef der Stay-behind, und der Chef der Operativen Abteilung (B) des schwedischen Sicherheitsdienstes (SÄK) P. G. Näss nahmen an Treffen des Allied Clandestine Committee/ Special Operations Planning Staff (ACC/SOPS), dem Koordinierungszentrum der Stay-behind-Netzwerke, teil. Im Gespräch waren die Pläne Palmes den Norden kernwaffenfrei zu machen und seine etwaigen Verhandlungen darüber mit Moskau. Hatten sie Palme zu sich bestellt, um mit ihm allein eine geheime Verhandlung zu führen? Hatte er deshalb seine Bewacher wegschicken müssen? Ein Mordkomplott? Oder hatten andere faschistische Gruppierungen die Situation genutzt, um Palme zu ermorden?

Palme-Mord, Spur 2 (die so genannte „Kurdenspur“)
Die „World Anticommunist League“ (WACL) vereinigt weltweit alle möglichen rechtsextremen Gruppierungen, Vertreter der freien Marktwirtschaft und radikale Antikommunisten. Auch im Umfeld der Stay-behind-Mitglieder trifft man immer wieder auf die WACL.

– So den früheren Generalsekretär der Europa-Sektion der WACL, Anders Larsson, der über Palmes Vorhaben nach Moskau zu reisen informiert gewesen sein will.

Michael Townly, Mitglied der WACL, soll Palmes Namen auf einer Todesliste geführt haben.

Miro Baresic, Mitglied der WACL und der Ustascha, eine kroatische faschistische Organisation, soll den Revolver der Marke Smith & Wesson, mit dem Palme erschossen wurde, von einem Heroinhändler mit PKK-Verbindungen beschafft haben.

Von Larsson kam die Behauptung, das „Covert Action Department“ der CIA, das den WACL durch dessen internationalen Leiter General John Singlaub kontrollierte, habe den Mord angeordnet.

Schattenspiele
Der braune Sumpf aus Stay-behind, CIA, WACL und PKK wäre nicht komplett, gäbe es nicht Schattenspiele, die zu Rechtsextremen in der schwedischen Polizei führt. Sie sollen Mitglieder eines privaten Kampfschützenvereins sein. Rekrutierungsstelle für die Stay-behind-Netze des damaligen CIA-Residenten William Colby war eine Polizeischule, an der der Anführer der „Sturmabteilung Sveaborg“ als Psychologie-Dozent unterrichtete. Er soll im Umkreis von WACL-Mitgliedern agiert haben.

Außerdem gab es noch die rechtsextreme Baseball-Liga des Hans Holmér, die sich aus Polizisten zusammen setzte. Wegen eines ungeklärten Todesfalls wurde sie 1983 aufgelöst. Holmér gilt als Trojaner. Er war damals Polizeichef von Stockholm und Mitglied der schwedischen Sozialdemokraten. Lange Zeit führte er die Mordkommission im Fall Palme. Ihm wird die Verschleierung des Mordes angelastet.

Genau genommen war der Mord an Olof Palme nur einer von vielen, die wahrscheinlich aufs Konto rechtsextremer Organisationen gehen. Gemordet haben Schwedens Nazis viel:

Ronny Landin, 21, zu Tode getreten von Skinheads. John Hron, 16, von jugendlichen Neonazis gequält und umgebracht.

Gerard Gbeyo, 25, von Rassisten gejagt und erstochen.

– In der Kleinstadt Malexander wurden bei einem Banküberfall zwei Polizisten aus nächster Nähe von Tätern erschossen, die aus dem Umkreis der „Arischen Bruderschaft“ stammen. Unterstützt wurden angeblich sie von Svea SA, einer Organisation, die enge Beziehungen zur Nationalsozialistischen Front (Nationalsocialistisk Front, NSF) pflegt.

– Die schwedische Ex-Justizministerin Leila Freivalds erhielt eine Briefbombe zugeschickt, die nicht explodierte.

Sie sind nur die bekanntesten Opfer einer langen Liste. Olof Palme war sicherlich nur deren prominentester und dessen Mord vielleicht der spektakulärste. Die Nazi-Gewalt richtet sich, wie schon Anfang der Fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, als die Stay behind nach Sympathisanten der Sowjetunion suchten und diese ermordeten, vornehmlich gegen jene, die für politisch links angesehen werden und die aus rassistischen Gründen ins ideologische Raster der Nazis fallen. Neu ist sicherlich, dass die Gewalt offen gegen Repräsentanten des Staates, der Justiz und der Presse gerichtet wird [3]. Richter, Staatsanwälte und Journalisten erhalten immer öfter Morddrohungen, wahrscheinlich um sie einzuschüchtern; ebenso wie Zeugen in Strafprozessen gegen Nazis, damit sie entweder keine Aussagen machen oder Aussagen widerrufen.

Zweierlei ermöglicht den schwedischen Nazis ihr Vorgehen: Einerseits existiert in Schweden das so genannte „Öffentlichkeitsprinzip“, um völlig legal Daten und Fotos von Personen und deren Familien von Behörden zu erhalten. Die schwedische Polizei ist sogar verpflichtet, Daten herauszugeben, wenn diese in „öffentlichen Akten“ enthalten sind. Und anderseits ist die schwedische Polizei von den Nazis längst unterwandert.

© 2007 Copyright by Harald Haack – Alle Rechte vorbehalten. Die Übernahme und Nutzung des Artikels und der Fotos zu anderen Zwecken und auf anderen WebSeiten und in Print-Medien sowie Fernsehen und Hörfunk bedarf der schriftlichen Zustimmung des Autoren.

[1] Kölner Stadt-Anzeiger / Frankfurter-Rundschau
[2] zoom.mediaweb
[3] wsws.org

Weitere Quellen:
Taz, 15. & 17.11.1990, 17.8.1991;
Die Presse, 2.7.1996;
Leo A. Müller: Gladio – das Erbe des Kalten Krieges. Der NATO-Geheimbund und sein deutscher Vorläufer. Mit einem Beitrag von Werner Raith. Verlag Rowohlt Taschenbuch, Reinbeck bei Hamburg 1991;
Ola Tuander: Der vielfache Palme-Mord, in: Karl Markus Michel und Tilman Spengler (Hg.): Kursbuch 124,
Verschwörungstheorien. Juni 1996. Verlag Rowohlt, Berlin 1996;
Burkhard Nagel und Klaus D. Knapp: „Mord in Stockholm“. Fernsehdokumentation in Zusammenarbeit von N3 und Arte, August 1996.
Polisen: Nu samkör vi utredningarna av syndikalistmordet och bilbomben