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Mutmasslicher Terror-Helfer in Lugano vor Gericht

SDA – Vor dem Bundesstrafgericht, das ausnahmsweise nicht in Bellinzona, sondern in Lugano tagt, beginnt heute Montag der erste Al-Qaida-Prozess in der Schweiz. Angeklagt sind fünf Einwanderer aus Jemen sowie je ein Iraker und ein Somalier.

Sie alle sollen sich an einer vom Hauptangeklagten, einem 59-jährigen Jemeniten, gebildeten kriminellen Organisation beteiligt haben. Laut Anklage haben sie zwischen 1998 und 2004 Dutzende von Personen vor allem aus Jemen in die Schweiz geschleust und mit falschen Papieren ausgestattet.

Drei der Angeklagten sollen überdies mit mehr oder weniger hohen Beiträgen das Terrornetzwerk Al Qaida unterstützt haben. Der 59-jährige Jemenite soll als Kopf der Bande Kontakt mit dem Terroristen Abdullah al Rimi gehabt haben.

Al Rimi war in die Anschläge auf den US-Zerstörer USS Cole vom Oktober 2000 sowie in die Attentate in der saudiarabischen Hauptstadt Riad vom Mai 2003 verwickelt. Als Hauptbeweis für den Al-Qaida-Verdacht dient der Bundesanwaltschaft eine Reihe von SMS und Telefonanrufen.

Der Prozess ist auf fünf Tage angesetzt. Das Bundesstrafgericht tagt aus Platzgründen nicht wie üblich in Bellinzona, sondern im Justizgebäude von Lugano. Die Verhandlung wird unter dem Vorsitz von Richter Bernard Bertossa geführt.

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Anti-Terror-Gesetze früher und heute

Robert Harris´ These über das neue Detainee-Treatment-Gesetz in den USA

Karl Weiss – In einem Artikel von überraschender Aktualität über eine Geschichte aus dem alten Rom, die über 2000 Jahre her ist, berichtet die „New York Times“ über weitgehende Schlußfolgerungen angesichts der Verabschiedung der „Detainee-Treatment-Bill“ im US-Kapitol. Wird es das Ende der US-Republik bedeuten und das Ende der US-Weltherrschaft einläuten so wie ein ähnliches Gesetz damals das Ende der römischen Republik und der römischen Weltherrschaft?

Der Geschichtsprofessor Robert Harris, u.a. Autor des Buches „Imperium, a Novel of Ancient Rome“ schreibt in einem Artikel als Gastautor der ‚New York Times’ vom 30. September 2006 über einen Terroranschlag, der kurz vor der Zeitenwende das alte Rom erschütterte und dazu führte, ein Gesetz zur Übergabe von Vollmachten an einen Kriegsführer Roms zu verabschieden, das nach seiner Ansicht das Ende der römischen Demokratie und Republik bedeutete und letztendlich sogar das Ende des römischen Reiches einleitete.

Er sieht eine Parallele zu dem „Detainee-Bill“ (genau gesagt, heißt das Gesetz nicht so, es wurde als „Military Commissions Act“ verabschiedet, aber es hat seinen Namen trotzdem weg), der genau am Tag des Erscheinens des Artikels vom US-Repräsentantenhaus verabschiedet und in einer formalen Sitzung von den führenden Personen von Senat und Repräsentantenhaus unterschrieben wurde.

Sehen Sie selbst:
Im Jahr 68 vor Christus wurde das damalige Rom, zu diesem Zeitpunkt bereits der Herrscher der bekannten Welt, von einem überraschenden und brutalen Terroranschlag betroffen: Direkt unter der Nase der Römer, im Hafen von Ostia, wurde die ganze Kriegsflotte des mächtigsten Reiches des Altertums in einem Streich überfallen und in Brand gesetzt. Alle Schiffe brannten nieder.

Die Terroristen nannte man damals Piraten. Allerdings handelte es sich hier nicht um ein einzelnes Piratenschiff, sondern eine umfassende Terrororganisation, die einen so vernichtenden Terroranschlag verüben konnte.

Die römische Regierung, das ist in diesem Fall der Senat von Rom gewesen, reagierte fast identisch wie das US-Reich auf die Anschläge des 11. September 2001. Es wurde ein Gestz erlassen, das einem einzelnen Herrscher umfassende Rechte zugestand, um „mit dem Piratenwesen aufzuräumen“, in diesem Fall „Pompeius dem Großen“.

Harris schreibt dazu:
Pompeius sollte faktisch den gesamten römischen Staatsschatz erhalten, 144 Millionen Sesterzen, um den „Krieg gegen den Terror“ zu finanzieren, was den Bau von 500 Kriegsschiffen beinhaltete ebenso wie den Aufbau einer Armee von 120 000 Fußtruppen und 5 000 Reitern. Eine solche Machtanhäufung [in einer Hand] war ohne Beispiel und es gab einen wirklichen Aufstand im Senat, als das Gesetz debattiert wurde.

Trotz allem wurden in einem tumultartigen Massenprotest im Zentrum Roms Pompeius Widersacher zur Unterwerfung gezwungen, die „lex Gabinia“ wurde (entgegen den Gesetzen) angenommen und Pompeius erhielt die Macht. Am Ende, einmal in See gestochen, dauerte es weniger als drei Monate, das ganze Mittelmeer von Piraten zu säubern. Auch wenn man Pompeius zugesteht, ein miltärisch-strategisches Genie gewesen zu sein, kam doch die Frage auf, ob die Piraten wirklich eine so unglaubliche Gefahr dargestellt hatten, wenn es so leicht war, sie zu besiegen.

Doch es war zu spät, solche Fragen zu stellen. Mit dem ältesten Trick des politischen Handbuchs war dem Volk die Macht entrissen worden und es bekam sie nie wieder: Man hatte eine Panik erzeugt, in der jede oppositionelle Stimmme als „schwach“ oder sogar „verräterisch“ gekennzeichnet werden konnte. Pompeius blieb für sechs Jahre im Nahen Osten, etablierte überall Marionettenregimes und wurde zum reichsten Mann des [römischen] Reiches.“

Harris meint, die weitgehenden Ermächtigungen nach dem 11. September 2001 für den US-Präsidenten, zusammen mit dem nun verabschiedeten „Detainee-Bill“, stellen als historische Parallele eine (endgültige) Entmachtung des Volkes in den USA dar. Er zählt im einzelnen auf, was das neue Gesetz „Detainee-Bill“ beinhaltet:

– Die völlige Aufhebung des Rechts auf „habeas corpus“ für des Terrorismus Verdächtige, ihnen das Recht nehmend, eine Inhaftierung vom Gericht überprüfen zu lassen [ohne den Begriff des Terrorismus-Verdachts zu definieren, so daß die reine Behauptung eines Verdachts ausreicht].

– Die vorsichtige Aussage über Folter, lediglich das Zufügen „schwerer“ physischer und geistiger Leiden verbietend, wenn man Informationen vom Verdächtigen erlangen will [ohne zu definieren, was schwer und was nicht schwer ist, was jeglicher Folter Raum gibt, wenn sie nur als ‚nicht schwer’ definiert wird. In diesem Zusammenhang kommt Rumsfelds Aussage in die Erinnerung, es sei ja offensichtlich, dass niemand ’schwer‘ gefoltert werde, denn alle lebten ja noch].

– Die Zulässigkeit von Beweismitteln, die ohne richterlichen Durchsuchungsbefehl erlangt wurden [und damit definitiv jegliche Notwendigkeit von richterlichen Durchsuchungsbefehl für die ganze USA aufhebend; man muß nur einen Terrorverdacht behaupten]

– Die Zulässigkeit, jeden Bürger der USA oder legal in den USA Lebenden als „feindlichen Kämpfer“ zu definieren [und ihn damit unbegrenzt und ohne richterliche Überprüfung einsperren zu können]

All dies bedeutet nach seiner Ansicht zusammen mit dem bereits vorher beschlossenen „Homeland Security Act“ eine Verschiebung der Macht weg vom Volk und hin zur Exekutive.

Harris erzählt weiter, was im alten Rom geschah: Die „lex Gabinia“ war faktisch die Einleitung des Endes der römischen Republik. Ein Jahrzehnt später bekam Julius Caesar, der einzige, der im Senat für das Gesetz gesprochen hatte, ähnliche Machtbefugnisse wie vorher Pompeius zugesprochen, in diesem Fall für Gallien. Während vorher der römische Staat die Armee kontrollierte, begann nun die Armee den Staat zu kontrollieren.

Die Reichtümer, die man als Heerführer in einem neu eroberten Land anhäufen konnten, bestimmten mehr und mehr die Wahlen in Rom. Als Cäsar den Rubicon überschritt, war der Rest der römischen Geschichte besiegelt. Das war im Jahr 49 vor Christus. Alles laut Harris.

Er schließt seinen Artikel mit der Hoffnung: Die „lex Gabinia“ habe genau das aufs Spiel gesetzt, was sie zu schützen vorgab. Es sei zu hoffen, dass man nicht später das gleiche vom „Detainee-Bill“sagen werde.

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Anschlag auf US-Botschaft in Athen – Angriff mit Rakete

Athen – Die US-Botschaft in Athen ist mit einer Rakete angegriffen worden. Dies teilte die griechische Polizei am Morgen mit. Verletzt wurde niemand.

Die Rakete sei in der Nähe des Haupteingangs eingeschlagen und im Innern des Gebäudes explodiert, sagte die Polizei weiter. Wer für den Angriff verantwortlich war, war zunächst nicht bekannt. Die Explosion sei um 04.55 Uhr MEZ gehört worden, teilte die Feuerwehr mit.

Nach Angaben des US-Aussenministeriums gab es keine Opfer. Nach ersten Angaben von Augenzeugen ereignete sich die Explosion am Haupteingang des Gebäudes. Die Botschaft bleibe zunächst geschlossen, teilte ein Sprecher des Aussenministeriums in Washington mit.

Die Polizei sperrte weiträumig ab und durchsuchte das Gelände mit Spürhunden. Vier Löschfahrzeuge waren im Einsatz. „Man hörte die Explosion im Hof,“, sagte ein Augenzeuge dem privaten Radiosender Skai. Dann sei über dem Haupteingang, in der Nähe des Adler-Emblems, ein Feuer ausgebrochen.

Nach Medienberichten wurde ein Fenster in der Nähe des Emblems zerbrochen. Die US-Botschaft in Athen ist eines der am besten gesicherten Gebäude in der griechischen Hauptstadt. Vor zehn Jahren hatten Terroristen des „17. November“ eine Rakete in den Hof der Botschaft abgefeuert, jedoch keine Opfer verursacht.

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French troops had bin Laden in sights

Reuters – A film produced by two journalists says French special forces had al-Qaeda leader in their sights twice about three years ago, but their US superiors never ordered them to fire. The documentary says French special forces had Osama bin Laden in their sights twice about three years ago but their US superiors never ordered them to fire.The French military, however, said that the incidents never happened and the report was „erroneous information.“

The documentary, due to air next year and seen by Reuters on Tuesday, says the troops could have killed the al-Qaeda leader in Afghanistan but the order to shoot never came, possibly because it took too long to request it.

„In 2003 and 2004 we had bin Laden in our sights. The sniper said ‚I have bin Laden‘,“ an anonymous French soldier is quoted as saying. The documentary ‚Bin Laden, the failings of a manhunt‘ is by journalists Emmanuel Razavi and Eric de Lavarene, who have worked for several major French media outlets in Afghanistan. A cable television channel plans to air the documentary in March.

Razavi said the soldier told them it took roughly two hours for the request to reach the US officers who could authorize it but the anonymous man is also quoted in the documentary as saying: „There was a hesitation in command.“

French army: That never happened

Razavi told Reuters several sources told them the sightings were six months apart and they declined to be more specific. French armed forces spokesman Christophe Prazuck said „that never happened“ when asked about the bin Laden sightings.

Bin Laden, the mastermind behind the September 11 attacks on the World Trade Center and the Pentagon, is believed to be hiding in the mountains along the Afghanistan-Pakistan border. France has roughly 200 elite troops operating under US command near Afghanistan’s border with Pakistan. Paris announced on Sunday it was withdrawing them at the start of 2007.

France is part of the 32,000-strong NATO-led International Security Assistance Force in Afghanistan, which took over command of a war against the Taliban from US-led forces in October and has launched a series of military offensives.

Its special forces were deployed in 2003 to bolster Operation Enduring Freedom, a US-led campaign against the Taliban and al-Qaeda in response to the September 11 attacks. Afghans questioned in the documentary said they believed the United States was not interested in finding bin Laden, despite the USD 25 million price Washington has placed on his head.

The documentary stopped short of that conclusion but raised questions about the US hunt for bin Laden, such as whether Washington is more concerned about preserving stability in Pakistan, where many support bin Laden, than in finding him.

In September, President Bush dismissed as an „urban myth“ the idea his administration had become distracted from its effort to track down bin Laden.

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Ich schwöre bei Gott, dass ich nicht wusste, was sie machen wollten

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Stephan Fuchs & Cooperativeresearch – Zum Auftakt der letzten Verhandlungen gegen den Terrorhelfer Mounir al Motassadeq in Hamburg brach der Marokkaner mit dem Schweigen. Der 32 Jahre alte Motassadeq wird der Beihilfe zum Mord in 246 Fällen und der Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation für schuldig befunden. War er Teil einer Sting Operation?


Teil einer Sting Opertaion oder Teil einer Drogen Operation?

Vor dem Hamburger Oberlandsgericht brach al Motassadeq erstmals seit 65 Prozesstagen sein Schweigen zu den Vorwürfen er sei an den Terrorangriffen des 9/11 indirekt beteiligt gewesen. Auf die Frage des Gerichts ob er etwas zu sagen habe, zog Motassadeq das vor ihm stehende Mikrofon näher: „Ich habe vieles zu sagen. Es sind Behauptungen, so viele Behauptungen und Schlussfolgerungen, die nicht stimmen. Kann jemand hier in diesem Saal bei Gott schwören, dass das, was hier (in der Anklageschrift) steht die Wahrheit ist? Ich schwöre bei Gott, dass ich nicht wusste, dass die Attentäter in Amerika sind!“

Geheimdienstliche Beobachtung
Bereits im August 1998 stand Motassadeq unter Beobachtung des deutschen Geheimdienstes. Dies bringt die Ermittler zu Mohammed Haydar Zammar der von der Polizei bereits als Extremist eingestuft worden war und Said Bahaji, der ebenfalls observiert wurde und bald darauf bei Mohamed Atta, dem Terrorzellenchef in der Marienstrasse einzieht. Die Hamburger Zelle, die im September 2001 Geschichte schreiben wird.

In der Marienstrasse 54 bleibt Motassadeq bis im Februar 2001. Die Marienstrasse war, laut Washington Post vom 23.Oktober 2001, seit Wohnungsbezug der Jungs unter Observierung der deutschen Geheimdienste, die auch den Geschäftsmann Mamoun Darkanzali im Visier hatte, der wiederum in Verbindung mit Said Bahaji stand.

Das verdammte Geld
Laut Baltimore Sun vom 2. September 2002 erhielt Motassadeq Bargeld eines ungenannten saudischen Finanziers das, so vermuten die Ermittler, nicht für die Finanzierung einer Moschee verwendet wurde, sondern für die Bezahlung der Flugstunden der Terroristen im amerikanischen Sonnenstaat Miami. Der saudische Finanzier könnte, so unsere Recherchen, derselbe sein der auch in einem monströsen Kokaindeal der in Florida immatrikulierten Firma Skyaway verwickelt war. Interessante Parallele: der deutsche Journalist und Buchautor Jürgen Roth schrieb in seinem Buch „Netzwerke des Terrors“, dass Atta vom BKA wegen kleinen Drogenvergehen unter Beobachtung stand.

Aufgrund der BKA Fiche erhielt Atta im Frühjahr 2001 den Job der Lufthansa im Bereich Sicherheit nicht. Im März 2000 stellt der deutsche Geheimdienst Motassadeq und Bahaji auf eine Beobachtungsliste für Ein- und Ausreisen und deren internationale Reisen sollten unverzüglich gemeldet werden. Im Mai 2001 sollen, laut Kay Nehm, 1000 Dollar nach Miami auf Attas Konto transferiert worden sein. Aufgrund diesen Verbindungen wird Motassadeq der Konspiration mit den 9/11 Attentäter in Hamburg angeklagt.

Die Überraschung
Für den 32 Jahre alten Marokkaner ist es nach den beiden Prozessen 2002 und 2004 das dritte Verfahren vor dem Gericht in Hamburg. Detailliert wurde festgehalten wie Motassadeq Kontakte zu den Selbstmordpiloten um Mohammed Atta aussah und wie durch seine Hilfe die Hamburger Terrorzelle unterstützt worden war. Kaum einer rechnete damit, dass er die in Aussicht gestellte Möglichkeit dazu Stellung zu nehmen nutzen würde. Jetzt stellt sich die bange Frage: War Motassadeq bloss Teil einer Terror-Sting Operation oder war er Teil einer gigantischen Drogenoperation und damit Teil einer bereits von Journalismus Nachrichten von Heute und World Content News in vielen Artikeln beschriebenen Unregelmässigkeiten im Kokain – und Heroin Import? Wir bleiben mit Sicherheit dran.

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Appeal by alleged Daniel Pearl killer begins

Karachi – An appeal by a British-born Islamic militant sentenced to death for killing US reporter Daniel Pearl got underway Monday at a court in Pakistan after a delay of more than four years.

Ahmed Omar Saeed Sheikh, also known as Sheikh Omar, was convicted by an anti-terrorism court of involvement in the Wall Street Journal correspondent’s January 2002 abduction and murder in the southern city of Karachi.

He lodged his appeal at the high court of Pakistan’s southern Sindh province a month after the June 2002 verdict, but the case has been adjourned more than 40 times.

„The entire defense team is there“ and had begun to present their case to the judge, public prosecutor Raja Qureshi told reporters outside the court in Karachi.

Sheikh Omar, 32, was not in court for the hearing. He is being kept at a high-security jail in the city, but his father was present, a witness in the court said.

Defense lawyers opened their argument by telling the panel of two judges that the verdict was unfair because they had not been able to interview Pearl’s widow Mariane.

„I am confident that the appeal against the verdict will be accepted and the accused will be free,“ defense counsel Khwaja Sultan said after the proceedings were adjourned until Tuesday. „It will be day-to-day hearings and I will take three days to complete my argument,“ Sultan said.

The court will later hear a prosecution move that seeks to convert the life sentences received by three other men convicted alongside Sheikh Omar to death sentences.

Lawyers say that they expect the hearing to take about a week although the judges may defer their decision.

Pearl disappeared in Karachi January 23, 2002, while working on a story about the murky underworld of Pakistani militant groups. A graphic video depicting his decapitation was later delivered to the US consulate.

Omar Sheikh was arrested soon afterwards. His father, Saeed Sheikh, last week demanded a ban on the screening of a film loosely based on the Pearl case at a movie festival in Karachi, which opened Friday, Omar’s lawyer Mohsin Imam said.

In September Omar’s lawyer said that he would use President Pervez Musharraf’s new memoirs in the appeal because the book indicates that alleged September 11 mastermind Khalid Shekih Mohammed and another man had killed Pearl.

Sheikh Omar said in a rare jail-cell interview with a Pakistani magazine last year that he met Al Qaeda chief Osama Bin Laden twice in Afghanistan.

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Ex-employee says FAA warned before 9/11

Catherine Rampell – From 1995 to 2001, Bogdan Dzakovic served as a team leader on the Federal Aviation Administration’s Red Team. Set up by Congress to help the FAA think like terrorists, the elite squad tested airport security systems.

In the years leading up to the Sept. 11, 2001, terrorist attacks, Dzakovic says, the team was able to breach security about 90% of the time, sneaking bombs and submachine guns past airport screeners. Expensive new bomb detection machines consistently failed, he says.

The team repeatedly warned the FAA of the potential for security breaches and hijackings but was told to cover up its findings, Dzakovic says.

Eventually, the FAA began notifying airports in advance when the Red Team would be doing its undercover testing, Dzakovic says. He and other Red Team members approached the Department of Transportation’s Office of the Inspector General, the General Accounting Office and members of Congress about the FAA’s alleged misconduct regarding the Red Team’s aviation security tests. No one did anything, he says.

Then came 9/11
„Immediately (after 9/11), numerous government officials from FAA as well as other government agencies made defensive statements such as, ‚How could we have known this was going to happen?‘ “ Dzakovic testified later before the 9/11 Commission. „The truth is, they did know.“

About a month after 9/11, he filed a complaint with the Office of the Special Counsel, the government agency that investigates whistle-blower cases. It alleged that the FAA had covered up Red Team findings. A subsequent Department of Transportation Inspector General’s report, ordered by the OSC in response to Dzakovic’s complaint, concluded that the „Red Team program was grossly mismanaged and that the result was a serious compromise of public safety.“
After filing his complaint, Dzakovic was removed from his Red Team leadership position. He now works for the Transportation Security Administration, which has responsibility for airport security. His primary assignments include tasks such as hole-punching, updating agency phonebooks and „thumb-twiddling,“ he says. At least he hasn’t received a pay cut, he says. He makes about $110,000 a year for what he describes as „entry-level idiot work.“

TSA spokesman Darrin Kayser would not comment on Dzakovic’s allegations that he was retaliated against for being a whistle-blower. He said in an e-mail, „While TSA transitioned functions out of FAA, many employees were doing work outside of their pre-9/11 duties. Once TSA was established, Mr. Dzakovic did find a productive position within the agency and has been a valued contributor in our efforts to provide the highest level of security in all modes of transportation.“

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Falscher Alarm um „American Hiroshima“

Künstlich angeheizte Terrorangst in den USA

„Journalismus Nachrichten von Heute“ brachte am 21. November einen Artikel des pakistanischen Journalisten Hamir Mir mit dem Titel „The Threat of “American Hiroshima” and the Radical Islam“. Unser Mitarbeiter, Journalist und Sachbuchautor Malte Olschewski, bezieht in der folgenden Analyse eine Gegenposition. Er beschreibt eine alarmistische Subkultur die sich in den USA entwickelt hat und die mit Terrordrohungen Geschäfte macht.“ Journalismus Nachrichten von Heute“ betrachtet sich als eine Publikation, in dem durchaus gegensätzliche Standpunkte vertreten werden können und sollen. Die publizierten Artikel und Autoren sind bewusst gegensätzlich und sollen eine breite Meinungspalette darstellen. Diese Kultur soll hier zum Ausdruck kommen.

Malte Olschewski – Der moslemische Fastenmonat Ramadan ist vorbei, ohne dass etwas Grösseres in die Luft flog. Auch der fünfte Jahrestag der Flugattentate in New York ist am 11.9.2006 ohne weitere Anschläge verstrichen. Ebenso ist der 6.8.2006 als 61. Jahrestag von Hiroshima ohne weitere Atombombenexplosionen vorbeigegangen.

Nun hoffen verunsicherter US-Bürger darauf, dass nach einer Atempause auch der kommende 14.5.2007 als Jahrestag der Proklamation des Staates Israel ohne Anschläge der Al Kaida vergehen wird. Da der amerikanische Superkapitalismus mit allem Geschäfte und Profite macht, wird auch die allgemeine Angst vor neuen Anschlägen des Staatsfeindes Osama Bin Laden kräftig ausgebeutet. Eine alarmistische Subkultur schreibt der Al Kaida die Fähigkeit zu, in amerikanischen Städten zu bestimmten Zeiten oder Jahrestagen Atombomben zu zünden.

Hinter dem mehrmals im Jahr erneuerten Atomalarm steht eine Gruppe Neokonservativer, die in Büchern, Zeitschriften, Bulletins und in der Internet-Agentur WorldNetDaily hartnäckig, doch mit einiger Fantasie gegen alle journalistische Prinzipien sündigt. Diese oder jene Person hätte behauptet, dass in der Abwehr tätige Beamte bei Belauschen der Al Kaida gehört haben wollen, wonach führende Terroristen für den Ramadan 2006 grössere Anschläge diskutiert hätten.

Oder: Die seriöse französische Nachrichtenagentur AFP habe über unbestätigte Meldungen berichtet, wonach amerikanische Abwehrexperten über Berichte berichtet hätten, denen zufolge Al Kaida-Terroristen über lateinamerikanische Staaten in die USA eingereist wären. Solche Meldungen führen dazu, dass sich zahllose Personen Spässe erlauben und die Terrorabwehr mit falschem Alarm beunruhigen. Ein jedes Papier mit arabischen Schriftzeichen steht unter Verdacht. Lokale Polizei und FBI mussten unzählige Male nach einem falschen Alarm ausrücken. Im Internet sind unter „Homeland Security National Terror Alert“ die schlimmsten Fälle nachzulesen.

Lieblingsthema der Alarmisten ist ein „American Hiroshima“. Hierbei wird in schaurigen Untergangsbilder die Zündung nuklearer Sprengsätzen in US-Städten durch Terroristen geschildert. Solche Anschläge sollen nun schon seit zwei Jahren zu bestimmten Terminen bevorstehen. Hierbei wurde unter anderem folgendes Zitatenkarussell in Schwung gesetzt: Der polnische Journalist David Dastych interviewt den pakistanischen Journalisten Hamid Mir.

Der wiederum will in Kabul den neuen Chef der Al Kaida für Afghanistan, Abu Dawood, interviewt haben. Abu Dawood wiederum gab mehrere Details zu „American Hiroshima“ bekannt. Es werde „Bruder Adnan Shukrijumah den Angriff anführen.“ Adnan, auch Jaffer Tayyat genannt, habe zusammen mit Mohammed Atta amerikanische Flugschulen besucht, hätte aber an den Attentaten des 11.9. nicht teilgenommen. Die USA würden das Komplott nicht entdecken, weil die „meisten unserer Brüder schon länger mit christlichen oder jüdischen Namen in den USA leben.“ Diesmal würde kein Mohammed Atta den Angriff führen, sondern irgendein David, Richard oder Peter. Angesichts der nahen Katastrophe forderte Abu Dawood alle Moslems auf, die USA zu verlassen.

In einer weiteren Scharade soll die angebliche Nr. 3 der Al Kaida, Al Asuquf, dem Sender Al Jazeera gegenüber erklärt haben, fünf Bomben würden aus der ehemaligen UdSSR stammen, während zwei Sprengsätze aus Pakistan kämen. Man habe sie mit Schiffskargo als Kühlschränke in die USA geschmuggelt und so installiert, dass sie bei einer Entdeckung selbst zünden würden. Al Jazeera stellte fest, dass keiner seiner Reporter dieses Interview gemacht habe. Ein Abu Dawood ist den US-Fahndern unbekannt. Und die journalistischen Errungenschaften Hamid Mirs sind umstritten. Er hat zwar einmal Osama Bin Laden getroffen, scheint aber während seiner ganzen Karriere in wechselnden, pakistanischen Blättern von dieser Begegnung zu zehren.

Der aus dem Libanon stammende Joseph“>„WorldNetDaily“ üppig beworben wird. „WorldNetDaily“ ist als Köder für alles zu sehen, was rechtsradikale Kräfte in den USA hervorzubringen pflegen. Mehrmals und immer wieder sind „Mossad operatives“ am Werk, die dem G2-Bulletin „under condition of anonimity“ vieles berichten könnten, wenn man nur das „Bulletin G2“ abonnieren würde.

Als Zielorte der Atomanschläge werden oft Städte mit relativ hoher jüdischer Bevölkerung wie New York, San Francisco, Los Angeles, Chicago oder Las Vegas genannt. Die Anschläge würden zu bestimmten Zeiten oder an bestimmten Jahrestagen verübt werden, wird „G2“ wie vieles andere von ungenannten Personen erzählt. Mit diesen Kalenderdaten kann die Bedrohung über das ganze Jahr hinweg immer wieder aktualisiert und neu dargestellt werden.

Mit viel Fantasie werden dabei die Auswirkungen einer Atomexplosion im Zentrum von New York ausgemalt. Ebenso viel Fantasie wird aufgewandt, um die Herkunft der atomaren Sprengsätze zu beschreiben. Hierbei taucht immer wieder die gleiche Person auf: Es ist Paul L. Williams, der als ehemaliger Berater des FBI vorgestellt wird. Williams will wissen: Der Konstrukteur der pakistanischen Atombombe, Abdul Quader Khan, hat Al Kaida-Chef Osama Bin Laden in Kabul getroffen.

Dabei hätte Quader Khan Osama Materialien zum Bau einer Bombe verkauft. Andere Quellen behaupten, die Al Kaida hätte das Material für ihre Bomben aus Usbekistan bezogen. Ausserdem würden abgeworbene Atomphysiker aus der Ukraine für die Al Kaida arbeiten. Ein sudanesischer Minister hätte der Al Kaida das Uran aus Südafrika beschafft. Wieder andere Quellen bezeichnen die tschetschenischen Rebellen als Lieferanten. Hierbei seien drei Bomben in Koffern über Georgien, Italien und Mexiko in die USA gelangt. Die USA sind demnach mit Atombombenköfferchen geradezu überschwemmt.

Ganz allgemein sieht die Panikindustrie den Islam in Lateinamerika auf dem Vormarsch. So seien Teile des indigenen Maya-Volkes in Südmexiko und Guatemala zum Islam übergetreten. Da mexikanische Behörden das nicht bestätigen könne, präzisieren die Alarmisten: Rund 300 Angehörige des Tzozil-Stammes seien in den letzten Jahren Moslems geworden. Tatsächlich hat bei den Tzozils aus Protest gegen die Regierung der Islam Fuss gefasst.

Ein Dutzend Stammesmitglieder hat bereits die Pilgerreise nach Mekka absolviert. Das bedeutet aber keinesfalls, dass die Tzotzils nun alle islamische Terroristen geworden wären. Das Dreiländereck zwischen Brasilien, Argentinien und Paraguay würde sich laut WoldDayNet zu einem Nest moslemischer Terroristen verwandeln. Dort hätten in letzte Zeit auffallend viele arabische Firmen Geschäfte eröffnet. Auch das Dreiländereck von Peru, Ekuador und Kolumbien sei zu einem Terrornest geworden. Das mag stimmen, doch die dort operierenden kommunistischen Guerillas der FARC verehren eher Karl Marx als den Propheten Mohammed. Ausserdem würde, so WorldNetDaily, Staasfeind Nr.2, Venezuelas Präsident Hugo Chavez, künftig alle Wahlergebnisse der USA kontrollieren und verfälschen.

Diese Falschmeldung geht auf eine Beteiligung von 28 Prozent zurück, die Venezuelas Konzern CANTV am US-Konzern BIZTA hält, der wiederum BIZTA die Firma SMARTMATIC dominiert, die ihrerseits das Sequoia-Voting-System produziert, das bei den kommenden Kongresswahlen in 17 Staaten installiert worden ist. WoldNetDaily hat den Journalismus des sich fortpflanzenden Relativsatzes begründet.

Die Alarmisten machen gute Geschäfte, da sie von der US-Regierung in keiner Weise behindert, sondern eher gefördert werden. Bücher über das Thema erreichen hohe Auflagen: Graham Allison: „Nuclear Terrorism“/ David Dionisi: „American Hiroshima“/ Paul L. Williams: „The Dunces of Doomsday“. Und in zahllosen Einträgen werden Ratschläge gege-ben, was zu tun sei, wenn nebenan, etwa in Nachbars Garten, ein Atombömbchen explodiert.

The Threat of “American Hiroshima” and the Radical Islam
Iran: The Next War

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UNO: Hariri-Ermittlungen werden auf Mordfall Gemayel ausgeweitet

New York – Die UNO wird Libanon auch bei der Aufklärung des Mordanschlags auf Industrieminister Pierre Gemayel helfen. Der UNO-Sicherheitsrat billigte am Mittwoch einstimmig eine entsprechende Anfrage der libanesischen Regierung.


Der Politiker Gemayel wurde erschossen

Damit wird die UNO-Untersuchung zum Mord an dem früheren libanesischen Regierungschef Rafik el Hariri auf das Gemayel-Attentat ausgeweitet. Hariri und Gemayel waren beide Syrien-Kritiker.

Die UNO untersucht bereits 14 mutmasslich politische Morde im Libanon aus der Zeit nach dem Hariri-Anschlag im Februar 2005. Dem belgischen UNO-Ermittlungsleiter Serge Brammertz zufolge gibt es Hinweise auf Verbindungen zwischen den nun 15 Fällen. Syrien bestreitet Vorwürfe, in die Taten verwickelt zu sein.

Der christliche Politiker Gemayel war am Dienstag in einem Beiruter Christenviertel erschossen worden. Der Sohn des früheren Präsidenten Amin Gemayel ist innerhalb von zwei Jahren der sechste anti-syrische Politiker, der Opfer eines Anschlags wurde. Auf Anordnung der libanesischen Regierung begann am Mittwoch eine dreitägige Staatstrauer.

Am Tag nach der Ermordung Gemayels kam UNO-Generalsekretär Kofi Annan in New York mit Libanons Tarek Mitri zum Gespräch zusammen. Annan bezeichnet die Lage in Libanon als „äusserst heikel und sehr zerbrechlich“.

Er sei „extrem besorgt“, sagte der UNO-Chef. Die internationale Gemeinschaft solle alles unternehmen, um der Bevölkerung und der Regierung in Beirut zu helfen.

An der Planung des Attentates, bei dem im Februar 2005 in Beirut Hariri und 22 weitere Menschen getötet worden waren, sollen ersten Erkenntnissen zufolge syrische Geheimdienstoffiziere und Sicherheitsleute beteiligt gewesen sein.

Der ermordete libanesische Industrieminister Pierre Gemayel wird heute in Beirut beigesetzt. Zur Beerdigung des christlichen Politikers werden am Mittag tausende Anhänger der anti-syrischen Bewegung erwartet. Sie machen die Führung in Damaskus für die Bluttat verantwortlich.

Weitere Artikel zum Fall Hariri & Gemayel

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Libanesischer Minister ermordet

Beirut – Der christlich-libanesische Politiker und Industrieminister Pierre Gemayel ist in Beirut einem Mordanschlag zum Opfer gefallen. Er war der Sohn des ehemaligen Präsidenten Amine Gemayel.

Das Attentat auf den prominenten Politiker hat die politische Krise im Libanon dramatisch verschärft. Er ist bereits der fünfte Politiker oder Intellektuelle aus dem antisyrischen Lager, der in den vergangenen zwei Jahren ermordet wurde.

Der 34-jährige Gemajel war nach Berichten von Augenzeugen mit seinem Auto in der Beiruter Vorstadt Jdeideh unterwegs – in diesem christlichen Wohngebiet am Nordrand der libanesischen Hauptstadt lag auch der Wahlkreis des Politikers. Sein Auto wurde von einem anderen Fahrzeug gerammt. Der Täter stieg aus und erschoss den Politiker aus kurzer Distanz. Gemajel wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo nur noch sein Tod festgestellt werden konnte, wie die christliche Phalange-Partei mitteilte.

Sorge vor einer Eskalation
Das Attentatsopfer war der Sohn des ehemaligen Präsidenten Amin Gemajel, der von 1982 bis 1988 amtierte. Sein Grossvater Pierre Gemajel führte die Phalange im Bürgerkrieg von 1975 bis 1990.

Politische Beobachter erwarten, dass das Attentat die politischen Spannungen im Libanon weiter verschärfen wird. Die Phalange-Partei gehört der antisyrischen Parlamentsmehrheit an, die in den vergangenen Tagen einen erbitterten Machtkampf mit der prosyrischen Hizbollah führte. Diese hat mit dem Sturz der Regierung gedroht, falls sie kein grösseres Mitspracherecht im Kabinett erhält.

Hariri verdächtigt Syrien
Der politische Führer der antisyrischen Mehrheit, Saad Hariri, brach nach der Nachricht vom Attentat auf Gemajel eine Pressekonferenz ab. Er würdigte Gemajel als guten Freund und sagte den Tränen nahe, es werde alles getan, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.

Hariri, der Sohn im Februar 2005 ermordeten Politikers Rafik Hariri, machte die Regierung in Damaskus für die Tat verantwortlich: «Wir glauben, dass die Hand Syriens dabei war.» Auch die syrische Regierung verurteilte jedoch das Attentat und sprach von einem abscheulichen Verbrechen, das Frieden und Stabilität im Libanon gefährde.

Sondertribunal zu Hariri-Mord

Der Weltsicherheitsrat hat einstimmig die Ermordung des libanesischen Industrieministers Pierre Gemajel verurteilt. Zugleich billigte das höchste Entscheidungsgremium der Vereinten Nationen in New York eine Vereinbarung mit dem Libanon über die Einsetzung eines UN-Tribunals zur Untersuchung des Attentats auf den früheren libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri im Februar 2005. Der Mordanschlag auf Gemajel löste international Besorgnis aus.

US-Präsident George W. Bush warf Syrien und dem Iran vor, die demokratisch gewählte Regierung Sinioras untergraben zu wollen. Staatssekretär Nicholas Burns sagte, eine Spaltung des Libanons dürfe nicht zugelassen werden.

Der britische Premierminister Tony Blair forderte, es müsse alles getan werden, um die Demokratie im Libanon zu schützen. Der französische Staatspräsident Jacques Chirac zeigte sich bestürzt. Auch der EU-Aussenbeauftragte Javier Solana verurteilte die Tat. Der Libanon müsse «für seinen Willen, in Frieden und Unabhängigkeit zu leben, erneut einen hohen Tribut zahlen», sagte Solana.

Gemayel wird am Donnerstag beigesetzt. Das anti-syrische Bündnis rief seine Anhänger auf, am Tag der Beerdigung friedlich zu demonstrieren. Die Behörden ordneten eine dreitägige Staatstrauer an.