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Heiligendamm – Zoff am Zaun, falscher Demonstrant als Polizist erkannt

onlineredaktion – Schwere Vorwürfe erhebt der Anwaltliche Notdienst der Demonstranten gegen die Polizei. Während der Blockadeaktion sollen sich in Heiligendamm vor dem Zaun vermummte Zivilpolizisten erneut, wie schon in Rostock, in die Demonstrantenmenge eingeschlichen haben. Am Mittwochabend fiel eine Gruppe von vier bis fünf schwarz gekleideten jungen Männern auf, die sich außergewöhnlich aggressiv gegenüber der Polizei verhielten. Als die Männer nach ihrer Herkunft und Identität befragt wurden, seien diese sofort geflohen. Es gelang den Demonstranten jedoch einen festzuhalten. Er wurde als Zivilpolizist erkannt. Soweit die Nachricht, wie sie über Ticker verbreitet wurde.

Der angeblich verprügelte Zivil-Polizist soll, so sagen jene, die unserer Rechercheur befragen konnte, allein gewesen. Er sei dort gleich vermummt unter den Demonstranten erschienen und deshalb hätten ihn einige darauf angesprochen. Sie hatten ihn aufgefordert die Vermummung abzulegen, schließlich wolle man doch friedlich demonstrieren. Seine Tarnung wollte der Vermummte aber nicht ablegen, daraufhin sei es zur Rangelei gekommen. Prügel habe er wohl nicht richtig bezogen. Aber als er dann abgeführt wurde von einer fülligen jungen Dame in gelber Leuchtweste, sollen aus der Menge heraus mehrere schwarz gekleidete Männer aufgetaucht sein, die sich ihm näherten, ihm offenbar befreien wollten, sich dann aber sofort wieder entfernten. Einer dieser Männer soll hektisch telefonisch haben. Möglich ist, dass das sich rasche Zerstreuen der schwarzen Gekleideten von Demonstranten als „Flucht“ mehrerer Zivil-Polizisten verstanden wurde.


Man kennt sich. Oder auch nicht. Dieser schwarz gekleidete junge Mann hatte unseren Fotografen aufgefordert, ihn zusammen mit dem uniformierten Polizisten, der nichts dagegen hatte, vor der Kolonne von Einsatzfahrzeugen der Polizei zu fotografieren. Eine Adresse, an die wir ihm das Foto zusenden könnten, hinterließ der junge Mann nach unseren Information leider nicht.

G8-Gipfel – Polizei provoziert und plündert, Bundeswehr im Einsatz
Rostock – geheime Staatsbedienstete im „Schwarzen Block“?

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Die Foltermethoden der USA und einiger Staaten

Karl Weiss —- 29.5. 2007 —- Die Foltermethoden der USA und einiger Staaten, die es von ihnen gelernt haben, sind aufgrund von Abu Ghraib und Guantánamo ein weithin beachtetes Thema. Sie behaupten, so würden sie Informationen erhalten, die Menschenleben retten. Doch was ist Folter wirklich?

Folter ist noch nie in der Geschichte der Menschheit dazu verwendet worden, um Wahrheit zu ermitteln und wird es auch jetzt nicht. Sie ist auch gar nicht dazu geeignet. Ein Gefolterter wird, wenn er spricht, alles sagen, was seine Peiniger hören wollen oder was er glaubt, dass sie hören wollen. Dabei kann sogar einmal die Wahrheit sein, sie ist aber durchweg aus der Masse der erfundenen Aussagen nicht herauszufinden.

Das liegt hauptsächlich daran, dass Folter ja auch nie dazu dient, an die Wahrheit zu kommen. Folter wurde in der Geschichte der Menschheit millionenfach verwendet. Es gibt kein Land, das sie nicht kennt. Die Gründe für Folter sind im wesentlichen die folgenden:

1. Die Folternden – meistens der Staat und seine Staatsdiener – wollen bestimmte Aussagen haben, meistens Geständnisse oder Beschuldigungen gegen Andere.

Beispiele für 1 sind u.a. erfolterte Geständnisse, die einfach die Fälle schnellstmöglich lösen sollen. Das war z.B. bei der englischen Polizei der Fall, die Sprengstoffanschläge der IRA aufklären sollte. Man griff sich einfach irgendwelche als Sinn-Fein-Anhänger bekannte Personen, die zur fraglichen Zeit in jener Stadt waren und folterte sie solange, bis sie gestanden, die Bomben gelegt zu haben. Peinlich nur, als sich nach vielen Jahren unschuldigem Gefängnisaufenthalt herausstellte, dass nicht einer der Verurteilten beteiligt gewesen war. Die wirklichen Täter konnten nach so vielen Jahren dann auch nicht mehr gefunden werden.

2. Die Folternden wollen Bestätigungen ihrer Thesen oder Theorien

Ein Beispiel dafür waren ein großer Teil der Foltern durch die katholische Kirche im Mittelalter und bis tief ins siebzehnte und achtzehnte (z.T. auch noch neunzehnte) Jahrhundert hinein. Man wollte beweisen, dass es den Teufel gibt und zwar in konkreter, ‚leibhaftiger’ Form, der direkt ins menschliche Leben eingreift und Besitz nimmt von Menschen. So ließ man denn die angeblichen Hexen in aller Ausführlichkeit und mit vielen Details gestehen, wie sie sich mit ihm getroffen und sich an ihn verkauft haben und natürlich – nicht zu vergessen – es mit ihm getrieben haben.

3. Die Folternden wollen Angst und Schrecken unter Gegnern, Regimegegnern und Oppositionellen verbreiten.

Es ist offensichtlich, dass Guantánamo und andere Folterlager ebenso wie die Entführungen und die Transporte von Opfern in Flugzeugen um die ganze Welt durch die US-Regierung vor allem potentielle Täter in Angst versetzen sollen. Ob diese Rechnung aufgeht, lässt sich bezweifeln.

Unter der faschistischen Hitlerdiktatur hatten die meisten der wenig zimperlichen Horden in den Folterkellern einfach diese Aufgabe. Man kann sich kaum an Fälle erinnern, in denen auch nur behauptet wurde, man habe gefoltert, um die Wahrheit herauszukriegen. Das konnte man eben auch nicht. Auch die Foltermethoden waren nicht dazu angetan, denn meistens wurden die Opfer schnell ohnmächtig und waren nach wenigen Stunden oder Tagen bereits ermordet.

4. Die Folternden wollen Macht- und andere Lustgefühle erleben (nicht umsonst ist bei vielen Foltern eine erniedrigende und/oder eine sexuelle Konnotation gegeben).

Beispiele dafür sind speziell die Foltern in Chile durch in den USA ausgebildete Täter und jene in Afghanistan und Abu Ghraib im Irak durch US-amerikanische Täter sowie einige der bekannt gewordenen Foltern durch britische Soldaten.

Man zwingt die Opfer z.B. zur Nacktheit – für die Täter das Gefühl der Überlegenheit und ein sexueller Anreiz. Man lässt Hunde bis wenige Zentimeter vor dem Penis von Opfern schnappen. Man zwingt Männer zu gestellten homosexuellen Szenen. Man baut ganze Haufen aus nackten Körpern, so als ob man eine Gruppensexszene hätte. Man lässt sich eine Frau über den zusammengeschrumpelten Penis eines Mannes lustig machen. All dies beinhaltet das Weiden an Angst und Erniedrigung der Opfer ebenso wie das Erleben von Überlegenheits- und Wichtigkeitsgefühlen.

Das Erleben von Machtgefühlen soll laut Psychologen einer der stärksten psychischen Anreize sein.

Dazu kommt die sexuelle Stimulierung. Es gibt Folterer, die beim Foltern unmittelbar zum Höhepunkt kommen, aber vor allem die Möglichkeit, sich später an die Szenen zu erinnern, wenn man masturbiert. Deshalb ist auch die Verwendung von Fotos, Filmen und Videos bei Foltern so häufig. Die Täter können sich die Szenen später erneut ansehen und die erlebten Gefühle wiederholen bzw. sich beim Ansehen stimulieren.

Das dürfte auch der Grund sein, warum man so häufig die Gefolterten dazu zwingt, sich zu masturbieren oder sich gegenseitig zu masturbieren. Offenbar sind die Videoszenen mit Masturbation oder gegenseitiger Masturbation bis zur Ejakulation beim späteren Ansehen für diese Leute extrem anregend.

Soweit man bei Foltern Stromschläge verwendet, werden die Elektroden bevorzugt an den Geschlechtsteilen angelegt.

Auch das männliche Vergewaltigen, meist „Sodomisieren“ genannt, ist eine häufig angewandte Methode. Offensichtlich handelt es sich da um homosexuelle oder bisexuelle Wärter bzw. Folterknechte, manchmal auch um Mitgefangene oder außenstehende Personen, die extra zu diesen Zwecken herangeholt werden. Typisch ist in diesem Zusammenhang das häufige Erwähnen, Jungen und junge Männer seinen davon betroffen.

Hier der Bericht über die Folter eines Mannes aus Chile, der während der chilenischen Militärdiktatur von Folterern gequält wurde, die in den Vereinigten Staaten ausgebildet worden waren:

„(…) sie rissen mir die Klamotten vom Leib, brachten mich in einen Raum mit metallenen Bettgestellen, fesselten mich an eines davon, machten Kabel und Elektroden mit Haken und Nägeln an meinen Füßen, Händen, der Nase, Ohren, Zahnfleisch, After, Penis und den Hoden fest und begannen mich mit Strom zu foltern, den sie mit einem Kurbelgenerator erzeugten.“

Bild eines nackt angekettetn Gefangenen in Stress-Haltung aus Abu Ghraib

Jetzt ein Auszug aus dem offiziellen US-Bericht, eine Aufzählung der Folterpraktiken durch US-Truppen in Abu Ghraib und Fort Bucca im Irak:

„(…)
* Videoaufzeichnung und Fotografieren von nackten männlichen und weiblichen Gefangenen.

Bild aus Abu Ghraib eines Gefangenen auf einem Hocker mit Kapuze.

* erzwungenes Arrangieren von Gefangenen in verschiedenen sexuell eindeutigen Stellungen für Fotografien;

Sexfolter: Die Soldaten bringen nackte, gefesselte und mit Kapuzen versehene Gefangene in Positionen, die einen sexuellen Verkehr vortäuschen sollen.

* Gefangene zwingen, ihre Kleidung abzulegen und sie über mehrere Tage am Stück nackt sein zu lassen;

Nackte Gefangene in Abu Ghraib, aneinander gekettet

* nackte männliche Gefangenen zwingen, Frauenunterwäsche zu tragen [oder, wie auf dem Foto, dem Gefangenen seine eigene gebrauchte Unterhose über den Kopf ziehen];

Bild eines nackten Gefangenen in "Stress-Haltung"

* Gruppen männlicher Gefangener zwingen, zu masturbieren, während sie fotografiert und gefilmt werden [hier wieder das Masturbieren, dabei soll sowohl die Form verwendet worden sein, die Gefangenen sich selbst masturbieren zu lassen als auch die des gegenseitigen Masturbierens von zwei Gefangenen wie auch jene, in der sie in einen Kreis gestellt werden und gezwungen werden, jeweils den rechts von ihnen Stehenden zu masturbieren. Dabei wird manchmal auch ein Ziel in die Mitte gestellt, auf das das Ejakulat gespritzt werden soll.

Es gibt auch eine Aussage, dass Gefangene gezwungen wurden, sich gegenseitig mit dem Mund den Penis zu stimulieren, um sie dann anschließend mit Fotos ihrer „homosexuellen Aktivitäten“ zu konfrontieren.

In einem anderen Fall hat ein Gefangener berichtet, er habe zwei US-Amerikaner, offensichtlich Homosexuelle, die nicht zu den Wärtern gehörten, mit der Hand und dem Mund am Penis stimulieren müssen, bis sie zur „Klimax“ kamen.]

* nackte männliche Gefangene in einem Haufen zu arrangieren (…)

Bild des "Berges der nackten Gefangenen"

* einen nackten Gefangenen auf eine Kiste zu stellen, mit einer Kapuze über dem Kopf und an seinen Fingern, Zehen und Penis Drähte zu befestigen, um elektrische Folter zu simulieren;

Das bekannte Bild mit einem gefangenen mit Kapuze auf dem Hocker, mit Drähten angebunden.

* „Ich bin ein Vergewaltiger“ auf das Bein eines Gefangenen zu schreiben, (…) und ihn dann nackt zu fotografieren [In diesem Fall behaupteten die Wächter, der Gefangene habe einen anderen vergewaltigt. In Wirklichkeit wurde er wahrscheinlich zu einer homosexuellen Vergewaltigung gezwungen];

Bild aus Abu Ghraib mit Wärterin (Frau England), die auf kleinen Penis zeigt und lacht

(…)
* ein MP-[Militärpolizei]-Wachmann hat Sex mit einer Gefangenen;
[In diesem Fall wurde behauptet, es habe ich um einverständlichen Sex gehandelt, aber im Verhältnis Wachmann-Gefangene gibt es keinen gewaltfreien Sex.]

* Militärhunde (ohne Maulkörbe) zu benutzen, um Gefangene einzuschüchtern und zu ängstigen [Man ließ die Hunde auch] (…)beißen und ernsthaft … verletzen;

Bild eines nackten angeketteten Gefangenen in Abu Ghraib, dem man mit einem Bluthund Angst macht.

Bild aus Abu ghraib einer Hunde-Bisswunde, die man einem angeketteten Gefangenen beibringen liess.

(…)
(…) beschrieb Camp Bucca (Irak) als ‚Folterlager’, wo Soldaten Gefangene schlugen und erniedrigten, indem sie sie z. B. nackt übereinander schichteten oder zwangen, sexuelle Posen einzunehmen (…) er habe gesehen, wie Soldaten Gruppen von nackten Gefangenen aneinander fesselten.“

Ausschnitt aus Sexfolterphoto Abu Ghraib

Auf dem Foto kann man zum Beispiel sehen, wie ein nackter Gefangener gezwungen wird, sich zwischen die geöffneten Beine eines anderen zu legen. Ein dritter Gefangener, der an den Füssen an den zweiten gekettet ist, muss die Gruppe umarmen und einen homosexuellen Sex vortäuschen.

Ebenso ist aus Abu Ghraib bekannt, dass Wärter oder Wärterinnen Männer sexuell stimulierten, um eine Erektion hervorzurufen. Auch im Fall des obigen Fotos kann davon ausgegangen werden, die Männer wurden gezwungen, sich zu masturbieren oder wurden sexuell stimuliert, um eine Erektion zu bekommen. Es muss sich also wahrscheinlich ein Mann mit Erektion zwischen die Beine eines anderen mit Erektion legen und wird von einem dritten mit Erektion umarmt.

Es gibt auch die Version: Man erzählt einem Gefangenen, der andere, der jetzt käme, sei homosexuell und habe deshalb bereits einen ‚Harten‘ in Erwartung der innigen Berührung mit ihm. In Wirklichkeit hat man ihn sexuell stimuliert. Dem anderen erzählt man das gleiche vom Ersten, der ebenso stimuliert wurde und so werden beide in eine enge Umarmung mit einem Mann mit Erektion gezwungen, von dem sie annehmen müssen, er sei homosexuell. Es sollen auch Gefangene in solchen Situationen angewiesen worden sein, ihren Phallus am anderen Mann zu reiben.

Es gibt auch ein Foto von einem Gefangenen mit Erektion.

Bild aus Abu Ghraib von Gefangenem mit (teilweiser) Erektion. Es handelt sich offenbar um die Person im Hintergrund des Bilds mit Frau England.

Die Rolle der Wächterin Frau England, die ja im Vordergrund dieses Bildes steht (siehe oben), ist nicht klar. Es gibt aus anderen Folterhöhlen Berichte von Wächterinnen, die sich einen Sport daraus machten, immer wieder Gefangene mit der Hand bis zum Höhepunkt zu stimulieren.

Zu Abu Ghraib muss vor allem auch noch darauf hingewiesen werden, dass mehrere Gefangene unter Folter starben. Genauere Umstände sind aber nicht an die Öffentlichkeit gekommen.

Abu Ghraib 5-6

Hier ein Bild einer der Leichen von Abu Ghraib

Abu Ghraib 7-35

Auch dieses Bild ist aus Abu Ghraib. Der Gefangene mit der schweren Schädelverletzung soll auch gestorben sein.[Ein Freund hat mich noch darauf aufmerksam gemacht: Auch bei diesem Gefangenen, obwohl schon schwer verletzt, kann man noch eine teilweise Erektion sehen.]

Hier Auszüge aus einem Bericht über Folter in Algerien:

„Die sexuelle Folter ist sehr weit verbreitet. (…) Die Geschlechtsorgane sind, (…) bevorzugte Körperstellen für die Anwendung der Folter mittels Elektroschocks, Aufhängen und Verbrennungen. (…)

Die Sodomisierung ist keineswegs eine seltene Praktik. Davon betroffen sind vor allem Jugendliche, über die sich die Folterer hermachen. Sie kann direkt erfolgen, indem die Folterer die Reihe nach ihr Opfer vergewaltigen, oder indirekt, indem sie den Lauf ihrer Pistole oder einen Besenstiel in den Anus ihres Opfers einführen. (…) zwingen sie ihr Opfer, sich auf eine Flasche zu setzen. (…)

Die Vergewaltigung: Viele Frauen – Ehefrauen, Mütter oder Töchter von Bürgern, die des „Terrorismus“ beschuldigt werden – wurden verhaftet und sexueller Gewalt, u.a. der Vergewaltigung, ausgesetzt. (…)

Das hier erwähnte Sodomisieren muss man sich so vorstellen, dass entsprechend veranlagte Wärter bzw. Folterknechte, manchmal auch Mitgefangene oder außenstehende Männer, die extra dazu herangeholt werden, die Jungen bzw. jungen Männer von hinten nehmen, einer nach dem anderen, so dass die Gequälten vielfache Vergewaltigung über sich ergehen lassen müssen und jeder einzelne Folterer viele Jugendliche ‚abfertigt‘, alles in Anwesenheit aller oder auch einzeln jeweils in ihren Zellen. Oft entstehen dann Pausen, wenn einer der Vergewaltiger zum Höhepunkt gekommen ist. Dann werden die Jungen gezwungen, ihn so lange zu stimulieren – meist mit dem Mund – bis er wieder bereit zur nächsten Vergewaltigung ist. Dabei wird häufig fotografiert oder gefilmt.

Bei Folter von Frauen ist die sexuelle Komponente meistens noch ausgeprägter.

Gefoltert wird fast immer eine nackte Frau. Während der Folter, z.B. mit Elektroschocks, werden oft Frauen zusätzlich noch als Sexobjekt missbraucht, z.B. von Wärtern oder anderen Männern, die an ihren Brüsten lutschen, während sie ’sich einen herunter holen‘, die ihren Phallus an ihnen reiben, die ihn zwischen ihren Brüsten reiben und ähnliches.

Aus Chile existiert ein Foto, das die Folter einer nackten Frau zeigt, offenbar mit Hammerschlägen auf die Fingernägel, während sie auf dem Schoss eines nackten Folterknechts sitzt, der seinen Phallus zwischen ihren Hinterbacken reibt und ihre Brüste mit den Händen umfängt.

Das Einführen von Gegenständen und auch Tieren in die Vagina ist eine häufige Methode. Auch bei Frauen ist das Zwingen zu gestellten homosexuellen Handlungen oft Teil der Folter.

Die wichtigste Foltermethode bei weiblichen Gefangenen ist die Vergewaltigung, manchmal auch Massenvergewaltigung. Über mehrere Hundert Männer, die nacheinander eine Frau vergewaltigten, wurde berichtet.

Häufig müssen gefangene Frauen auch die Peiniger mit dem Mund befriedigen. Im Extremfall wurde in Chile während der Militärdiktatur eine nackte Frau über eine Woche lang angebunden und musste täglich alle Wärter (über 30) mit dem Mund befriedigen, davon eine Anzahl mehrmals am Tag. Das über sie gespritzte und geflossene Sperma sowie jenes, das sie ausgespuckt hatte, blieb an ihr kleben. Sie war danach so völlig mit angetrocknetem Sperma bedeckt, dass man sie kaum noch als menschliches Wesen erkennen konnte. Davon existierte ein Foto.

Ebenso lässt man Frauen vergewaltigen durch andere Gefangenen oder Wärtern, Sex machen mit Tieren und fotografiert und nimmt Videos auf.

Es wird, wenn möglich, auch Inzest erzwungen.

In Chile wurden meist ganze Familien von bekannten Oppositionellen aus den Häusern geholt und in die Folterhöhlen gebracht. Dort wurde dann nicht nur jeweils vor den Augen der anderen Familienmitglieder gefoltert, sondern auch systematisch Sex zwischen den Familienmitgliedern erzwungen, um sie zu demütigen. Der Vater musste es mit seiner Tochter treiben, wenn nicht, wurde die Tochter vor seinen Augen mit Stromstössen in der Vagina gefoltert, die Mutter mit dem Sohn, Geschwister miteinander usw.

Auch die homosexuelle Variante wurde oft erzwungen. Der Vater musste den Sohn von hinten nehmen oder vice versa, die Mutter mit der Tochter den berühmten Oralsex 69 machen.

Die Frau und Tochter eines der bekanntesten Linken in Chile wurden vor seinen Augen zu dieser Form von Sex gezwungen. Dabei war auch er angebunden beim Zusehen. Seine Tochter musste vorher mit dem Mund seinen Penis stimulieren und man machte Fotos von ihm mit Erektion angesichts des Oralsexes von Frau und Tochter. Ebenso hatte man Fotos gemacht, als seine Tochter ihm ‚einen blasen‘ musste. Diese Fotos wurden später vielen Menschen zugänglich gemacht, um ihn allgemein zu desavouieren.

Einem anderen bekannten Politiker, der mit Allende verbunden war, wurde Ähnliches angetan. Man machte einen 16mm-Film von fast 10 Minuten, wie er und sein minderjährigen Sohn sich gegenseitig den Penis mit Lutschen zur Erektion brachten und wie er dann seinen Sohn von hinten nahm, während der sich bis zum Orgasmus masturbierte. Dieser Film wurde ebenfalls während der Herrschaft Pinochets und auch noch danach herumgezeigt, um den Politiker zum Objekt allgemeinen Abscheus zu machen.

Eine besondere Erniedrigung wurde durch das Zwingen zu Sex mit Hunden erreicht. Man hatte man speziell dafür dressierte Schäferhunde, die angebundene und gefesselte nackte Frauen penetrierten. Auf einer Foto-Reihe wird gezeigt, wie drei Frauen mit dem Bauch nach unten liegend jeweils auf einem Stuhl angebunden waren und von zwei Schäferhunden wieder und wieder ‚bestiegen‘ wurden. Neben jedem der drei Stühle stand einer der Folterknechte und sorgte dafür, dass die Hunde mit ihrem langen spitzen roten Phallus auch die richtige Körperöffnung penetrierten. Das Ganze zog sich offenbar über geraume Zeit hin. In manchen Fällen liess man dabei die Familie zusehen, auch darüber hinaus gab es oft viele Zuschauer. Speziell kamen zu solchen Gelegenheiten immer einige Militärs, die sich bei diesem Anblick ‚einen herunter holten‘. Es wurde auch fotografiert und gefilmt.

Als verspäteter Beitrag zum Tode Pinochets seien hier einige Berichte von Frauen und Mädchen in Auszügen zitiert, um deutlich zu machen, wie „zivilisiert“ und geschmackvoll Pinochet und seine Folterknechte waren:

Frau, gefangengenommen im Oktober 1975, im Regiment Arica in La Serena:

„Ich war im fünften Monat schwanger, als ich gefangen genommen wurde. … Stromfolter an Rücken, Vagina und After; (…) auf dem Boden mit gespreizten Beinen festgehalten wurden mir Ratten und Spinnen in Vagina und After eingeführt, ich fühlte, wie sie mich bissen, ich wachte in meinem eigenen Blut auf; sie zwangen zwei Gefangenenärzte, mit mir Sex zu haben, (…) ich wurde an Orte gebracht, wo ich unzählige Male und immer und immer wieder vergewaltigt wurde, manchmal musste ich den Samen der Vergewaltiger schlucken oder ich wurde mit ihrem Ejakulat im Gesicht und auf dem ganzen Körper beschmiert; (…)

Frau, Región Metropolitana, 1974:

Nachdem ich von den Folterern vergewaltigt wurde, wurde ich schwanger (…). Ich erlitt Elektroschocks, (…) und Verbrennungen mit Zigaretten. Sie zwangen mich, Drogen zu nehmen, vergewaltigten mich, ließen einen Hund mit mir Sex haben und führten lebende Ratten in meine Vagina und meinen gesamten Körper ein. Sie zwangen mich, Sex mit meinem Vater und meinem Bruder zu haben, die auch gefangen waren (…)

Mädchen, 14 Jahre, VII. Region, 12 Tage im Gefängnis, 1973:

„… Ich wurde nackt ausgezogen (…) Danach zog sich einer von ihnen die Hosen aus und holte seinen Penis raus und zwang mich, ihn mit meinem Mund steif zu machen. Danach kam der andere und danach der nächste… (…) waren es (…) Militärs, denen ich es mit dem Mund machen musste, (…) kam in meinem Mund (…)“

Von einem Mädchen, ebenfalls minderjährig, in Chile wurde berichtet:

Sie war berühmt für ihre Schönheit, vor allem die großen, festen Brüste und den birnenförmigen Hintern. Es erschien die ganze militärische Hierarchie in dem Foltergefängnis, um sie nackt zu sehen, es sich von ihr mit dem Mund oder den Händen ‚besorgen‘ zu lassen oder sich an oder auf ihrem Körper zu befriedigen.

Wenn die Berichte stimmen, wurde sie täglich vier Stunden nackt in einem speziellen Raum angebunden, wo sie begrabscht wurde, sich an ihr gerieben wurde und man sie zwang, oral oder manuell die Phallen zu „bedienen“. Sie soll immer gleich drei auf einmal ‚abzufertigen‘ gehabt haben, einen mit dem Mund und zwei mit den Händen. Aussen herum standen andere Militärs, die sich bei dem Anblick befriedigten. Alles wurde fotografiert. Auf einem der Fotos, die herumgereicht wurden, sollen 15 erigierte Penisse zu sehen gewesen sein (fünf davon besonders klein). Die Gesichter der Militärs, soweit erkennbar, wurden auf den Fotos abgedeckt.

Ein anderes Bild, wahrscheinlich mit dem gleichen Mädchen, zeigt sie mit einer Schlinge um den Hals, die sie zwingt aufrecht zu stehen, sonst zieht sie sich zu. Hinter ihr steht eine Militär mit heruntergelassener Hose und reibt seine Phallus zwischen ihren Hinterbacken, während er ihre Brüste mit den Händen drückt. Neben ihr stehen zwei Militärs mit offenem Hosenstall, deren Phallen sie reibt und auf einem Stuhl vor ihr steht ein anderer Militär, ebenfalls mit den Phallus sichtbar, den sie lutschen muss.

Sie wurde zwar nicht durch Penetration vergewaltigt, aber alles andere musste sie über ich ergehen lassen. Höhere Dienstgrade durften sie allein für sich haben. Sie legten sich auf sie, lutschten an den großen Brüsten und rieben den Phallus an den Oberschenkeln bis zum Höhepunkt. Andere bevorzugten die Form, dass das Mädchen auf dem Bauch liegend gefesselt wurde und sie sich auf sie legten, die Brüste umfassten und ihren ‚Schwanz‘ zwischen den Hinterbacken des Mädchens rieben. Eine dritte Form des Einzelsex mit hohen Offizieren war die, den Phallus zwischen ihren Brüsten zu reiben. Auch hiervon gibt es jeweils Fotos. Auf einem der Fotos kann man im Hintergrund über einem Stuhl eine chilenische Generalsunform erkennen.

Von dem gleichen Mädchen (eventuell war es auch ein anderes) ist auch bekannt, dass sie wöchentlich in die Residenz eines der Generäle gebracht wurde, wo sie dem Sohn des Generals zur Verfügung gestellt wuerde, der selbst kaum viel älter als sie war. Der Sohn liess sie jeweils „lutschen“ bis er ‚kam‘, wobei er sie zwang, das Ejakulat zu schlucken. Er versuchte auch jeweils, sie durch Lecken und Reiben am Kitzler zum Höhepunkt zu bringen. Auch davon wurden Fotos gemacht.

Ein anderer General hatte offenbar eine bisexuelle Geliebte. Das Mädchen wurde an einen Ort gebracht, wo es stundenlang der Geliebten zu homosexuellem Sex zur Verfügung stehen musste, während der General zusah und sich stimulierte. Die ganze Szene wurde wieder gefilmt, wobei der General nur als Schatten im Vordergrund zu sehen ist.

In einer der Sektionen in Chile war es an der Tagesordnung, dass man gefangene Frauen dazu zwang, miteinander in 69-Stellung Oralsex zu machen. Die Wärter (und eigens eingeladene Personen, hauptsächlich Militärs) standen aussen herum, machten Fotos und befriedigten sich bei dem Anblick.

In einer anderen Sektion machte man sich eine Freude daraus zu versuchen, gefangene Frauen zum Höhepunkt zu bringen und dies zu dokumentieren. Man hatte Gummiphallen und Vibratoren. Besonders bei jungen Frauen und Mädchen, die noch keine oder wenig sexuellen Erfahrungen hatten, aber auch bei anderen Frauen, gelang dies auch öfters. Die Frauen wurden gezwungen sich selbst zu stimulieren. Man machte dann Fotos und Filme von der Frau in Extase mit dem Sex-Werkzeug in der Vagina. Diese Fotos wurden dem Ehemann oder Vater gezeigt. Wenn er nicht bestimmte Angaben machte, würde dies Foto oder dieser Film veröffentlicht.

In Chile wurden nach der Diktatur auch die Filmaufnahmen und Fotos zum Erpressen von Ex-Gefangenen und Angehörigen benutzt. Man drohte mit dem Veröffentlichen, wenn Aussagen gegen die Folterer gemacht würden. Speziell Abbildungen von Sex Vater-Tochter, Mutter-Sohn, Vater-Sohn, von verheirateten Frauen mit anderen Männern, von Sex mit Tieren (die Hunde in einer der Sektionen waren bekannt dafür, dass sie bereits eine Erektion bekamen, wenn sie eine nackte Frau sahen und rochen), von doppelter Penetration von Frauen (von vorn und hinten) und von erzwungenen homosexuellen Handlungen, sowohl unter Männern als auch unter Frauen, wurden dazu verwendet.

Die hier erwähnten Beschreibungen von Fotos aus Chile entstammen einem persönlichen mündlichen Bericht eines Chilenen an den Autor.

Aber auch die Folterknechte anderer Ländern stehen diesen um nichts nach. Auffallend ist, dass es sich oft um engste Verbündete der Vereinigten Staaten handelt, die so viel Freude am Foltern haben (aber nicht nur):

Hier Auszüge aus einem Bericht von Frauen-Folterungen aus der Türkei:

„Während ihr die Augen verbunden waren musste sie sich nackt ausziehen, (…) Einer der Beamten zog sich ebenfalls aus und rieb seine Hände und seinen Penis an ihr. [Gemeint ist, dass er sie von hinten umfasst und die Brüste ergriffen und gedrückt hat, während er den Phallus zwischen ihren Hinterbacken rieb, bis er zum Orgasmus kam.](…) Am letzten Tag ihrer Polizeihaft sei sie wieder nackt ausgezogen und sexuell belästigt worden. [Wiederum die Befriedigung zwischen den Hinterbacken].(…) Die Polizisten hätten versucht ihr den [Wasser-] Schlauch in den Anus einzuführen.

Auch N.C. berichtete, dass sie in ähnlicher Weise wie S.Y. sexueller Folter unterworfen wurde [In ihrem Fall hat der Folterer sich nicht zwischen den Hinterbacken, sondern an ihrem Oberschenkel befriedigt.]. Unter anderem sei sie mit Vergewaltigung bedroht und an ihre eine Vergewaltigung vorgetäuscht worden [gemeint ist, der Folterer hat sich an ihr befriedigt ohne einzudringen], und ihr wäre ein Penis in den Mund eingeführt worden, während ihre Hände auf dem Rücken gefesselt waren.[Auch hier blieb es natürlich nicht beim Einführen in den Mund, sondern sie wude auch gezwungen zu lutschen und den Mann zum Höhepunkt zu bringen. In der Regel wird die Frau dann auch mit dem Sperma beschmiert.]“

Hier ein Auszug eines Berichts über Folter an Frauen in China:

„(…) Wir weiblichen (…) wurden alle nackt ausgezogen und mit gespreizten Beinen 26 Tage lang auf ein Bettbrett gebunden. Wir (…) erlitten sexuelle Übergriffe von Polizisten, Ärzten und männlichen Insassen.“

Dieser Bericht ist eine wenig deutlich Form der Aussage, dass die Frauen 26 Tage ununterbrochen vergewaltigt und sexuell missbraucht wurden.

Hier aus einem Bericht über Übergriffe mit Folter des Militärs in Indonesien:

„Dann legten die Soldaten ein erhöhtes Brett auf den Strand. Die beiden mußten sich auf das Brett legen. Ihr Freund wurde dann gezwungen, J. zu vergewaltigen. Zwei Soldaten hielten ihre Beine fest, zwei andere ihre Arme und der Freund wurde zum Geschlechtsverkehr gezwungen. Die anderen Soldaten sahen zu, einige machten (…) Fotos.“

Es ist offensichtlich: Photos und Videos dienen in den meisten Fällen dazu, sich später sexuell zu befriedigen.

Es wird aus solchen Berichten in aller Deutlichkeit klar: Folter hat mit vielem zu tun, nur nicht mit dem Finden von Wahrheit.

In der Regel haben die meisten Folterer zu allen Zeiten angegeben, es ginge ihnen um die Wahrheit, aber dies hat lediglich dazu gedient, ihre wahren Intentionen zu verstecken. Das ist heute nicht anders.

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First Life: Neues aus der Video-Tube (1)

World.Content.News hat die Video-Welt durchleuchtet und stellt ab sofort in unregelmäßigen Abständen die besten Clip-Beiträge vor, denen ein Bezug zur aktuellen politischen Wirklichkeit nicht abgesprochen werden kann. Zu jedem Video gibt es auch die passenden Links zum Weiterlesen. Heute: „Kasperle Gib 8“, „Der deutschen Wirtschaft“, „Don’t BOMB BOMB Iran, John McCain!“, „Impeachment 2007“, „das war die zukunft“ und „Es ist alles ok in Guantanamo Bay“. Gute Verdauung ! Weiter zu World.Content.News

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Die Macht der reichen G8 – Ohnmacht für den armen Rest der Welt

Michael Schulze von Glaßer – Vom 6. – 8. Juni 2007 trifft sich die Gruppe der Acht (kurz G8) im Ostseebad Heiligendamm nahe Rostock. Die G8, das sind die Staats- und Regierungs-Chefs der Acht größten Industrienationen. Zu der elitären Gruppe gehören mittlerweile Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Russland und den USA. Gegründet wurde das auch als Weltwirtschaftsgipfel bekannte Forum 1975 im französischen Rambouillet mit nur sechs Mitgliedern (G6 genannt). Hinzu kam nach kurzer Zeit noch Kanada, das die Gruppe auf sieben Mitglieder anwachsen ließ (die so genannten G7). Russland wurde erst 1998 in die Gruppe aufgenommen, die daraufhin G8 genannt wurde. Jedoch ist Russland im Gegensatz zu den anderen Staaten kein vollständiges Mitglied der Gruppe, weil das große Land weniger wegen seiner Wirtschaft als viel mehr wegen seiner geostrategischen Lage und seinen Rohstoffen wichtig für die Weltwirtschaft ist. Die Hauptakteure sind auch bei diesem Treffen die G7-Staaten.

Die G7 beziehungsweise G8 sind keine eigenständige Organisation, haben jedoch sehr viel Einfluss auf internationale Institutionen wie die Weltbank, den Internationalen Währungsfond und die Welthandelsorganisation. Mit ihrer Macht regieren die G8 die Welt. Auf den jährlichen Treffen, von denen nie ein Protokoll veröffentlicht wird, sollen die Staats- und Regierungschefs Handelssanktionen vereinbaren und über andere wirtschaftliche Vereinbarungen diskutieren.

Die Politik der G8-Staaten führte in der Vergangenheit zu massiven Protesten bei den Treffen dieser „Weltregierung“:

1985 Bonn: 20.000 Demonstranten;
1989 Paris: 100.000 Demonstranten;
1999 Köln: 30.000 Demonstranten (auch wegen des Kosovo-Krieges);
2001 Genua: 250.000 Demonstranten (Höhepunkt der Anti-G8 Bewegung); der 23-jährige Carlo Giuliani wurde bei einer Anti-G8 Demonstration von der italienischen Polizei erschossen;
2003 Evian: 100.000 Demonstranten;
2005 Gleneagles: 220.000 Demonstranten (auch wegen der „Live Aid“-Konzerte);
2006 St. Petersburg: Wenig Protest wegen Abschreckung/Repression seitens der Polizei.

Agenda Ausbeutung
Die deutsche G8-Präsidentschaft 2007 hat sich viel für das diesjährige Treffen vorgenommen. Das von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) entworfene vertrauliche Programm wurde jüngst auch vom Bundeskabinett abgesegnet:

„‘Wachstum und Verantwortung‘ – dieses Leitmotiv beschreibt die deutsche G8-Präsidentschaft 2007. Die Ausgestaltung der globalisierten Weltwirtschaft und die Entwicklung Afrikas stehen im Mittelpunkt des Gipfels in Heiligendamm.“
Wie so oft versteckt sich hinter den beschönigenden Sätzen weit mehr als die einzelnen Worte vermuten lassen. Was meint die Bundeskanzlerin und gleichzeitige Präsidentin der G8 (seit dem 1.Januar 2007) mit „Wachstum und Verantwortung“? Glücklicherweise finden sich auf der offiziellen Homepage der deutschen G8-Präsidentschaft genauere: Ein Ziel des diesjährigen G8-Gipfels – der übrigens vom 6. bis Juni 2007 im Ostseebad Heiligendamm in der Nähe von Rostock stattfinden soll – sei „die Stabilisierung globaler Handels- und Finanzbeziehungen“, so heißt es da.

Das Treffen der acht Regierungschefs (G8) soll „Neue Impulse beim Austausch über Strategien zum Abbau der globalen Ungleichgewichte“ geben. Doch dieser viel versprechende Satz bedeutet keinen Schuldenerlass für die armen Länder des Südens, die immerhin 2.000 Milliarden Dollar Schulden haben. Der Satz bedeutet auch nicht, den Hunger und die gefährlichen Krankheiten in südlichen Ländern zu bekämpfen; ebenso wenig wie die Umverteilung von Kapital aus den reichen in die armen Länder, um diesen zu helfen. Doch was verstehen die G8 und was versteht Bundeskanzlerin und G8-Präsidentin Angela Merkel, wohl unter „globalem Ungleichgewicht“? Immerhin verhungert alle 5 Minuten (meist in südlichen Ländern) ein Kind, in derselben Zeit werden in den Industrieländern 12 Tonnen Lebensmittel vernichtet, 1 Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberen Trinkwasser und 10 Millionen Kinder sterben jährlich an heilbaren Krankheiten.

“Leistungsbilanzdefizit in den USA, unzureichende Binnendynamik in Europa und Japan und das Anwachsen der Währungsreserven in Asien“
Was sollten die G8 sonst auch unter „globalem Ungleichgewicht“ verstehen? Immerhin handelt es sich um die sieben der reichsten und mächtigsten Nationen der Welt und dem geostrategisch wichtigen und Ressourcen reichen Russland. Die G8 erwirtschaften zusammen etwa 63 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts und bündeln einen Großteil des weltweiten Kapitals.

Dagegen haben die G7 am Welthandel einen Anteil von etwa 42 Prozent! Durch internationale Institutionen wie den Internationale Währungsfond (IWF), die Welthandelsorganisation (WTO) und die Weltbank, an denen die G7-Staaten großen Einfluss haben, regieren sie die Welt. Mit ihrer Macht treibt die Gruppe der sieben beziehungsweise acht Staaten ihre neoliberale Politik voran und propagiert die neoliberale Marktwirtschaft selbst in den ärmsten Ländern der Welt. Dies lässt sich am besten an der Ausweitung von Freihandelszonen festmachen, die von den G8 Staaten propagiert werden. So versuchen vor allem die europäischen G8 schon jahrelang eine Freihandelszone in Nord-Afrika einzurichten.

Auf der Agenda des G8-Gipfels 2007 stehen noch weitere interessante Punkte. So soll es zu einem „Austausch über Maßnahmen zur Verbesserung der systemischen Stabilität und Transparenz der Finanz- und Kapitalmärkte“ kommen. Werden die Regierungschefs merken wie undurchsichtig ihre Staaten sind?

Das Stichwort „Transparenz“ ist im Zusammenhang mit den G8 sehr heikel. Die Öffentlichkeit wird über die genauen Inhalte der Sitzungen nicht informiert, auch ein Protokoll gelangt nicht an die Öffentlichkeit, womit die Treffen dem Handeln totalitärer Systeme gleich; von den Machenschaften krimineller Vereinigungen einmal abgesehen. Von den Staats- und Regierungschefs wird am Ende eines jeden Gipfels nur eine kurze Abschlusserklärung in die Meute der wartenden Journalisten geworfen. Ob jener Text den Inhalt des Treffens wiedergibt, darf bezweifelt werden und jedes primushafte Geschwafel darüber ist damit als rein spekulativ zu werten.

Wie viel Vertrauen schenken wir also noch den Politikern?

Ein Bekenntnis zur „Investitionsfreiheit in Industrie- und Schwellenländern“ dürfte bei den Staaten der G8 kein Problem sein. Die Agenda des Gipfels sieht auch eine Thematisierung für weltweite Investitionsbedingungen vor. Das Ergebnis scheint jedoch schon vorher festzustehen – weltweiter Freihandel ohne Ausnahmen.

Ob dies auch in der Abschlusserklärung stehen wird?

Außerdem soll es, laut Agenda, bei dem Gipfel um Innovationen und Patente sowie den Klimawandel und den nachhaltigen Umgang von Ressourcen gehen. Was die Gruppe der Acht bei ihrem Gipfel in Heiligendamm aber verabreden wird, erfährt die Öffentlichkeit wohl erst, wenn deren Beschlüsse längst realisiert werden.

Fortsetzung folgt

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Ein Microsoft-Entwickler in der ISS

onlineredaktion – Wieder einmal war der Start einer russischen Rakete mit einer Sojus-Kapsel reibungslos verlaufen. Vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan hob das „Raumschiff“ mit den beiden Kosmonauten Fjodor Jurtschichin und Oleg Kotow in Begleitung des US-Milliardärs Charles Simonyi brüllend ab und schoss in den Himmel.

Simonyi gilt als einer der maßgeblichen Entwickler der Microsoft-Programme Word und Excel und ist der fünfte zahlende Gast in der ISS, der internationalen Raumstation. Mehr als 20 Millionen Dollar soll er für die Reise bezahlt haben, um elf Tage im All zu verbringen. Zusammen mit seinen russischen Begleitern soll er verschiedene Experimente durchführen. Welche Art diese Experimente sind, wurde bisher nicht bekannt. Kritiker von Microsoft frotzelten aber, es müsse sich dabei u.a. um einen provozierten Absturz der Raumstation handeln, die Simonyi nach altem Windows-Prinzip retten könnte, indem er aussteigt, um dann wieder einzusteigen: Strg+Alt+Del. Und die Raumstation könnte ihn fragen: „Wollen Sie wirklich wieder herein?“

Microsoft-Kritiker argwöhnten weiter, in einem weiteren Experiment werde die Verträglichkeit von Schickimicki-Kost im Weltall erprobt. Simonyi Freundin, die Lifestyle-Ratgeberin Martha Stewart, soll nämlich das „Gourmet-Menü“ ausgewählt haben. Für die Kosmonauten werde es u.a. geröstete Wachtel in Madeiraweinsosse, Entenbrustconfit mit Kapern und Reispudding mit kandierten Früchten geben – alles natürlich schön durch gematscht aus dem Klarsicht-Saugbeutel, denn konventionelle Kost flöge in der Schwerelosigkeit der ISS umher und könnte lebenswichtige, elektronische Bauteile an Bord zerstören. Das wäre in etwa so, als gösse ein Leser von „Journalismus – Nachrichten von Heute“ ein Getränk über seine Computer-Tastatur. Möglicherweise aber dient das besondere Essen weniger der Verdaulichkeit, sondern: Wie Kosmonauten mit einer Diarrhoe in der Schwerelosigkeit klar kommen – ohne die kostbare Raumstation voll zu machen. Denn: Auch die ISS soll angeblich der gesamten Menschheit dienen, auch jenen, die sich kein Gourmet-Essen im All leisten können und nur auf schlechte Kost angewiesen sind.

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Vermurkster Klimabericht – Hoffen auf einen vulkanischen Winter?

Harald Haack – Etliche Vulkanologen rechnen mit einem baldigen Ausbruch des Tambora, einem Stratovulkan auf der indonesischen Insel Java, der wie der Semeru als einer der gefährlichsten Vulkane der Erde gilt.

1815 gab es einen gigantischen Ausbruch des Tambora, der sich verändernd auf das Weltklima auswirkte und zu einer weltweiten Abkühlung führte. Die Heftigkeit des Ausbruchs von 1815 soll vergleichbar mit mehreren Millionen Hiroshimabomben gewesen sein. Den letzten, allerdings schwachen Ausbruch gab 1967. In den letzten Jahren rumort es aber wieder in dem in dem Vulkan, zunehmend heftiger. Auch der Semeru wird bald erneut ausbrechen, wie vermutet wird, ebenso weitere Vulkane auf der indonesischen Inselkette – darunter der Lawu, dessen letzter Ausbruch sich 1885 ereignete. Seine Aktivität gilt als „explosiv“.

Für die neuen bevorstehenden Ausbrüche soll es mehrere konkrete Hinweise geben. Dazu zählen auch die schweren, immer noch präsenten Erdbeben an der Subduktionszone bei den Salomonen, einer Inselgruppe im Südwesten des Pazifiks.


Eigentlich typisch für Subduktionszone der westlichen Kante der Pazifischen Platte sind Erdbeben. Ungewöhnlich ist nun jedoch die extreme seismische Aktivität dort, was der Seismic-Monitor von IRIS und USGS deutlich zeigt.

Die britische Schriftstellerin Mary Shelley wurde 1816 während ihres Aufenthalts in der Schweiz von den Folgen des Tabora-Ausbruchs überrascht. Jenes Jahr ging in die Geschichte als das Jahr ohne Sommer ein. Shelley, die damals noch Mary Wollstonecroft Godwin hieß, hielt sich zusammen mit ihrem Freund und späteren Ehemann Percy Bysshe Shelley, Lord Byron und dessen Leibarzt John Polidori sowie ihrer Stiefschwester Clare Clairmont in der Nähe des Genfer Sees auf. Oft verhinderte das schlechte Wetter einen Ausflug und sie konnten das Haus nicht verlassen. Doch als es dann doch einen sehr warmen Tag gab, war die kleine Gruppe ins Gebirge aufgebrochen, wo sie von einem jäh einsetzenden, sehr kalten Sturm überrascht wurde, der über sie „wie ein Monster“ kam. Dies soll Mary Shelley zu ihrer Romanfigur „Frankenstein“ inspiriert haben.

Ist ein drohender „vulkanischer Winter“ der Grund, weshalb jetzt in letzter Sekunde die Veröffentlichung des zweiten Teiles des Weltklimaberichtes verzögert wurde? Oder ist es pure Feigheit der Politiker?

Leugnen bis es kracht

Delegierte des Weltklimarates machten die USA, China und Saudi-Arabien für die Verschiebung verantwortlich. Als „Panikmache“ lehnte die US-Regierung unter Präsident George W. Bush den Bericht ab und bestand auf Streichungen von kritischen Passagen, die auf die drastischen Folgen der Erderwärmung hinwiesen. Ursprünglich hatten die an dem Bericht beteiligten Wissenschaftler dargelegt, auf dem nordamerikanischen Kontinent gebe es zunehmend Wirbelstürme, Trockenheit, Überflutungen und Brände. China bestand darauf einen Hinweis zu streichen, wonach Schäden mit „sehr hoher Wahrscheinlichkeit“ zu erwarten seien. Dagegen protestierten Wissenschaftler und verlangten den Hinweis im Bericht zu belassen. Man soll sich auf einen Kompromiss geeinigt haben.

Sollten sich die Befürchtungen einiger Vulkanologen als richtig erweisen und es zu einem vulkanischen Winter kommen, dann könnte die Industrie wahrscheinlich auf die heute noch irrwitzig klingende Idee kommen und CO2 gegen gute Bezahlung in die Luft blasen, um damit „das Klima zu retten“. Wozu sonst wird die Speicherung von CO2 angestrebt, wenn nicht zu diesem Zweck?

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Parfümierte Frau randalierte in Toronto

Harald Haack – Gegenwärtig macht sie in kanadischen Medien Schlagzeilen: Natalie K., von einigen Zeitungen als „Deutsche“ bezeichnet. Sie wurde von einem Busfahrer nicht mitgenommen, weil sie sich heftigst, wie sie angab, mit „Irrésistible“ von Givenchy einparfümiert hatte. Sie fühlte sich wegen der Zurückweisung vom Busfahrer öffentlich gedemütigt. Fahrgäste berichteten, sie haben daraufhin zwei Mal wütend mit dem Fuß gegen den Bus getreten. Der Busfahrer sagte, er habe sie nicht mitgenommen, weil die Parfümdünste, die sie umgaben seine Konzentrationsfähigkeit herabsetzten und damit seine Sicherheit und die der anderen Fahrgäste gefährdete. Außerdem sei die Frau ihm wegen ihrer Aggression, die ihm schon vorher aufgefallen sei, nicht geheuer gewesen.

Während Deutschland immer noch das Land ist, in dem Menschen überall ungehindert Parfüme verwenden dürfen, existieren in Kanada inzwischen Parfümverbote, und die gelten für öffentliche Bereiche. Kanada hat offenbar erkannt, dass Parfüme heutzutage nichts anderes als toxisches Flüssiggas und damit gesundheitsschädlich sind und gerne von Terroristen und besonders Selbstmordattentätern verwendet werden, um die empfindlichen Nasen der Sprengstoffspürhunde, die im Kampf gegen den Terrorismus eingesetzt werden, „blind“ zu machen.

Und in Deutschland werden die giftigen Lösemitteldünste der Parfüme immer noch oberflächlich mit dem Begriff „Geruch“ belegt. Obwohl immer mehr Menschen die Giftgasangriffe ihrer Mitmenschen nicht mehr vertragen, darf die Parfüm-Industrie ständig neue und zunehmend giftigere Parfüme auf dem Markt werfen. Dies ist auch kein Wunder, denn deren Lobbyisten haben die Bundesregierung fest im Griff. Und so werden Menschen, die das Giftgas nicht mehr vertragen, psychiatrisiert und als „militante Gegner“ von selbstherrlichen Gutachtern beschimpft.

Natalie K. zählt offensichtlich zur Parfüm-Lobby, die in Kanada gegen die vorherrschende Anti-Parfüm-Gesetzgebung kämpft. Sie mobilisierte Fernsehteams und beschimpfte vor deren Kameras das städtische Busunternehmen. Es sei nicht das erste Mal gewesen, dass sie wegen des von ihr verwendeten Parfüms des Busses verwiesen wurde. Schon einmal habe ein anderer Busfahrer ihr die Mitfahrt verweigert und sie aufgefordert künftig kein Parfüm zu verwenden. Sie behauptet, es sei ihr Recht Parfüme zu verwenden – in jeder Konzentration und Menge. Sie könne nicht verstehe, dass die Busfahrer Körpergeruch vertrügen und Alkohol saufen, aber ihr das Parfüm verbieten.

In den öffentlichen Tumult mischte sich Deb Angus, eine Assistentin der Calgary-Universität, die mit der Erforschung der Gefahren, die von Parfümen ausgehen, beschäftigt ist. Sie sagt, sie könne die Busfahrer gut verstehen, denn Parfüme manipulieren den Körper und schädigen ihn: „Diese Chemikalien beeinflussen unseren Blutdruck, unser gesamtes Nervensystem, unsere Lungen und unsere Augen und unsere Haut.“

Gegenwärtig überprüft die Stadtverwaltung von Toronto die Vorfälle, in denen Natalie K. verwickelt ist. Es sollen sich bereits etliche Fahrgäste gemeldet haben, die sich durch ihr parfümiertes Auftreten gefährdet sahen. Ein Rechtsanwalt, der einen der Busfahrer vertritt, will Natalie K. wegen Verleumdung und vorsätzlicher Körperletzung verklagen. Gemäß einer bislang unbestätigten Meldung soll die Toronto-Police Natalie K. aber inzwischen wegen mehrerer Delikte verhaftet haben: Sachbeschädigung, Störung der öffentlichen Ordnung, Körperverletzung in mehreren Fällen und Angriffe auf städtische Bedienstete. So weit kann es kommen, wenn man sich mit Parfüm überschüttet. Andere Länder, andere Gesetze…

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Dokumentarfilm über Nazi-Netzwerke

Onlineredaktion – Peinlich für arte-tv ist, dass die Redaktion einen Dokumentarfilm groß ankündigen lässt aber nicht einmal den Namen des Regisseurs auf der WebSeite des deutsch-französischen Kulturkanals korrekt zu schreiben versteht. Daniel Schweizer (mit „r“) heißt der Mann, in Genf geboren.

Seit Dokumentarfilm „White Terror“, den arte-tv heute kurz vor Mitternacht senden will, ist der letzte Teil einer Trilogie über Skinheads, Hass und Rassismus. Angeblich mehr als zwei Jahre soll die Recherche über die aktivsten Extremistengruppen gedauert haben. Ausgelöst durch ein Neonazi-Video aus Skandinavien wurden die internationalen Verbindungen zwischen Rechtsextremisten von Stockholm über Moskau bis Dallas aufgedeckt.

Im Laufe der letzten fünf Jahre hat sich innerhalb der radikalen Gruppen der Rechtsextremisten eine bedeutende Wandlung vollzogen. Die Veteranen sind entweder zu alt geworden für den politischen Kampf oder inzwischen verstorben. Neue Ideologen tauchen überall in Europa, Nordamerika und Russland auf. Sie haben nicht immer einen kahl rasierten Schädel und sie haben Unternehmen, Vertriebsfirmen, Musikclubs, Zeitschriften, Verlage oder auch Internet-Seiten gegründet und alte Symbole durch neue ersetzt.

Als Ergebnis einer zunehmenden Globalisierung, der Auflösung klarer Grenzen und einer rasanten Verbreitung neuer Technologien mussten die USA und Schweden schockiert feststellen wie ihre Jugend zu rassistischer Gewalt anstachelt und diese zunehmend die ganze westliche Welt, aber auch Russland und seine Nachbarländer angesteckt hat. Die über das Internet und eine zunehmende Zahl von Büchern, Pamphleten, Zeitschriften, CDs, Audio- und Videokassetten verbreitete rassistische Propaganda gewinnt eine ständig wachsende Zuhörerschaft. In diesem Zusammenhang scheint die neonazistische Ideologie neue Territorien erobert und einen fruchtbaren Boden für ihre Propaganda gefunden zu haben.

Für ihre Jugend ist die Vergangenheit virtuelle Geschichte, in der das Reale nicht von seiner Nachahmung unterschieden werden kann. Ihre Vorstellungen von der Zukunft sind düster und bedrohlich. Nahezu 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sind die USA zur Hochburg des Nazismus geworden.

Montag, 26. März 2007 um 23.10 Uhr
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White Terror
Dokumentarfilm, Schweiz 2005, ARTE / SSR
Regie: Daniel Schweizer

Der „film-dienst“ schreibt: „Ein informativer Dokumentarfilm über neue Verbreitungswege und Strukturen rechtsradikaler Organisationen, die als internationale Netzwerke operieren und sich neuester Kommunikationsformen bedienen. Der unkommentierte Film setzt auf das Selbstentlarvungspotenzial zahlreicher, teils schockierender Aussagen überzeugter Rassisten.“

Daniel Schweizer, Regisseur des mit Beifall überhäuften Dokumentarfilms „Skinhead Attitude“, geht in „White Terror“ den Kräften nach, die sich hinter den Slogans von „White Power“ und „New Racists“ verstecken. Im Jahr 2005 erhielt Schweizer für „White Terror“ den Zürcher Filmpreis.