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Weissrussland will mit neuem Gesetz Aufstand verhindern

Minsk – Weissrussland hat ein Gesetz beschlossen, das Umstürze wie in anderen ehemaligen Sowjetrepubliken verhindern soll. Der vom Westen heftig kritisierte Präsident Alexander Lukaschenko will sich im nächsten Jahr wiederwählen lassen.

Das Parlament stimmte mit 97 zu vier Stimmen für ein Gesetz, das Gefängnisstrafen von bis zu drei Jahren für die Anstiftung zu Demonstrationen und für die Zugehörigkeit zu verbotenen Organisationen vorsieht.

Der Geheimdienst KGB erklärte, die Neuregelung sei eine Antwort auf die weitgehend friedliche „orangene Revolution“ in der Ukraine sowie ähnliche Umstürze in Georgien und Kirgisien. Lukaschenko selbst hatte dafür plädiert, Massendemonstrationen zu unterbinden, die seiner Ansicht nach vom Ausland angezettelt werden.

Die USA und die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) übten Kritik. Der Westen wirft dem Präsidenten vor, konsequent Menschenrechte zu verletzen. Er unterdrücke Dissidenten, lasse unabhängige Zeitungen schliessen und fälsche Wahlen.

Die Europäische Union (EU) und die USA verwehren hochrangigen Mitarbeitern der weissrussischen Regierung die Einreise. Sie haben mit schärferen Sanktionen gedroht, sollte die Wahl im kommenden Jahr unfair verlaufen.

Die weissrussische Opposition zeigte sich von dem neuen Gesetz unbeeindruckt. Die Massnahme sei Teil einer Politik der Einschüchterung.

„Natürlich wird das unsere Taktik nicht beeinflussen. So wie es im Moment ist, haben wir sowieso nur wenige legale Möglichkeiten, politisch aktiv zu sein“, sagte der Vizechef der nationalistischen Volksfront, Alexej Janukewitsch.

Der Präsident hatte kürzlich per Referendum eine Verfassungsänderung durchgesetzt, die ihm eine weitere Amtszeit ermöglichen soll. Westliche Beobachter kritisierten dieses Referendum als Betrug.

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Du sollst glauben – denn der McCain wird dein Schicksal

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Harald Haack – „Wir foltern niemanden“, behauptet der US-Präsident und die ganze Welt soll das glauben. Doch wenn schon kein Erwachsener mehr an den Weihnachtsmann glaubt, wer soll dann George W. Bush glauben? Den Glauben an ihn haben die meisten US-Bürger längst verloren.

2005 scheint das Jahr des Glaubens zu werden. Nach dem Pagstbegräbnis und der nachfolgende Wahl des neuen Papstes beschwor der Medien-Mainstream den Glauben als das, was die Menschen in aller Welt dringend bräuchten – auch die Ungläubigen. Bush nutzt dies aus und verbreitete kürzlich wieder sein Weihnachtsmärchen; mittlerweile ein Evergreen: „Wir foltern niemanden“, behauptete er nachdem sein Scull & Bones-Geheimbund-Bruder John F. Kerry, geschlagener Präsidentschaftskandat und Ehemann der Heinz-Ketchup–Erbin, ein Gesetz einbrachte, dem 82 Senatoren zugestimmt haben, darunter sogar viele Republikaner, der Partei des US-Präsidenten.


Nanu! Henry Kissinger als Nikolaus verkleidet? Nein, das war die Riege der vatikanischen Würdenträger beim Papstbegräbnis.

Der republikanische Senator John McCain spielte die entsetzte Kartoffel und frittierte den sicherlich gut inszenierten Fall der Niederlage Bushs. Es sei die jüngste einer ganzen Reihe von Niederlagen, die die Bush-Regierung habe hinnehmen müssen und der Senat habe ihr in dieser Frage, dem von Kerry eingebrachten Gesetz, die Gefolgschaft gekündigt. Angeblich hätten immer neue Enthüllungen über Folterfälle in CIA-Knästen „die Stimmung“ kippen lassen. Und dies zur Weihnachtszeit! Das Ansehen Amerikas in der muslimischen Welt sei auf dem Tiefpunkt, jammerte McCain. Ausgerechnet jetzt, wo es auf Weihnachten zugeht, die Muslims auch in diesem Jahr noch nicht an den Weihnachtsmann glauben. „Das bringt uns um,“, sagte er voller Inbrunst. Wahrscheinlich sagte er es, um 2008 die Präsidentschaftswahl zu gewinnen. McCain fügte hinzu: „Wir dürfen Böses nicht mit Bösem vergelten.“

Wen soll die Welt denn nun glauben? Findet wieder einmal das „bad-boy/good-boy“-Spiel statt? Muss Bush jetzt den Bösen spielen, was ihm sicherlich nicht schwer fällt, damit das Wahlvolk von Senator McCain denkt, er sei der Gute und ihn wählt? Und was soll die Welt glauben?

Der Glauben im Kino
1. „Millions“ – britisch-amerikanischer Familien-Langweiler von Danny Boyle, 2004 produziert und nun auf DVD

Irgendwo in Großbritannien verbrennen zwischen den Gleisen der britischen Eisenbahn knapp eine Million britischer Pfund. Ein Gangster hatte es aus einem Zug geworfen und einem kleinen Schuljungen, der am Rand der Bahnstrecke spielte, war das Geld in einer Sporttasche zugeflogen. Der Kleine ist von Heiligen besessen ist, glaubt daraufhin, Gott habe es vom Himmel geworfen. Wie sich später aber herausstellte, stammten die Banknoten aus einem Raub. Und nun verbrennt er das viele Geld, denn schon morgen wird der Euro (im Film) das britische Pfund ersetzen.


Was hätte der Junge mit dem Geld alles kaufen können?


„Du sollst glauben!“ Szene aus „Millions“

Um Haaresbreite wäre der Junge beinahe von einem Zug erfasst worden. Kaum ist der vorbeigedonnert, sieht der Junge jenseits der Gleise seine Mutter im Licht des verbrennenden Geldes. Sie hockt da und blickt ihn liebevoll an. Das tun Mütter für gewöhnlich, aber nie im Licht verbrennender britischer Pfundnoten. Und: Die Mutter des Jungen ist längst tot. Sie erklärt dem Jungen, das strenge himmlische Auswahlverfahren für Heilige habe sie zur Heiligen gemacht und sein Glaube sei ihr Wunder gewesen: „Du weißt, wie kompliziert das mit dem Geld war. Weißt du, Menschen sind noch viel komplizierter. Vergiß nie, dass es fast immer genug Gutes gibt, das einem weiterhilft. Du musst nur ein wenig Vertrauen haben. Und wenn du Vertrauen in die Menschen hast, macht sie das stärker…“

Ähm…, wie „Bad Boy“ Bush und „Good Boy“ McCain?

2. „Der Polarexpress“ – mitreissender Weihnachtskitsch von Robert Zemickis, 2004 produziert und nun auf DVD

Ein anderer kleiner Junge. Die Produzenten des Animationsmovies „Der Polar-Express“ nannten ihn einfach „Hero Boy“. Er glaubt nicht an dem Weihnachtsmann und wird bekehrt. Natürlich spielen in dem rührigen Streifen auch ein böser und ein guter Junge mit und – oh Wunder – ein schwarzes Mädchen. Es verkörpert in der Handlung die Leitfigur, während der böse Junge noch lernen muss und dem Guten geraten wird, Zuneigung und Zutrauen zu entwickeln, was, gemäß der Filmemacher, Zuversicht erzeugt.


Hero Boy: „Ich… ich glaube.“ Ähnlichkeit mit George W. Bush rein zufällig?

Bedenklich an der Aussage des Filmes ist, dass Kinder, die von ihren Eltern bislang davor gewarnt wurden mit jemanden Fremdes mitzugehen, hier nun das genaue Gegenteil erfahren: Wenn der Zug vor dir hält, dann steige ein, denn er fährt zum Nordpol, zum Weihnachtsmann. Kindesmißbrauch gab es immer, doch zunehmend wird der in Zeiten sterbender, verkorkster Gesellschaften, wie Sexualforscher seit mehr als 60 Jahren wissen. Die guten „Onkel“, die plötzlich ins Leben der Kleinen treten und sie viel versprechend mitnehmen, weil die Kinder das glauben was der Mann ihnen sagt, erweisen sich laut Kriminalstatistik fast ausnahmslos als „Sensenmann“. Besonders schlimm aber wird es, wenn der Glaube an den guten Weihnachtsmann nicht nur ein Kindermärchen bleibt, sondern zur Religion erhoben wird, wie im Movie „Polarexpress“. Damit werden die vielen Fragen, die Kinder haben, im Keim erstickt: Glauben musst du, nicht fragen. Wenn du glaubst, hörst du das Glöckchen (vom Schlitten des Weihnachtsmannes) klingeln.


Zürchner Nikoläuse dürfen Kinder künftig nicht mehr auf den Schoß nehmen, um nicht in den Verdacht der Pädophilie zu geraten. Szene aus „Der Polarexpress“

Fazit
Kindern wird der rechte Glaube mittels unterhaltsamer amerikanischer Propaganda übers Medium Kino bzw. DVD oder Videokassette eingetrichtert. Aber auch Erwachsene sehen diese Filme, welche die Kinder in ihnen ansprechen und sie zum Glauben bekehren sollen.

Leute, glaubt an den „guten“ George W. Bush! Dann hört ihr seine Pershings singen und die Bomben krachen, dass Euch die Ohren klingeln! Fresst Fritten, und wählt Bushs Knecht, den Senator McCain, zum Präsidenten. Dann bleibt alles in der Familie, dann wird der McCain Euer Schicksal.

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Public Access To Aeronautical Data Will Be Blocked

Extensive databases of aeronautical information that have long been publicly available will be withdrawn from public access next year, a U.S. intelligence agency said yesterday.

„The National Geospatial-Intelligence Agency (NGA) will go forward with its previously announced proposal to remove its Flight Information Publications (FLIP) and Digital Aeronautical Flight Information File (DAFIF) from public access,“ according to an NGA news release issued on November 29.

NGA said that copyright concerns raised by foreign data sources were the driving factor for the decision to withhold the information from the public.

Proponents of public access argued that the move was unnecessarily restrictive in its scope.

It sets „a very bad precedent“ when „the introduction of any copyright-protected material renders a massive public-domain database off-limits to the public,“ said one subject matter expert who requested anonymity because he works with NGA. „Many, many other databases are at stake.“

„The decision that NGA should have taken, in my view, was to have offered a redacted version of the databases for public sale. DAFIF — a really big database — could easily have been stripped of its Australian-supplied [copyrighted] data and kept public and available,“ he told Secrecy News.

The data withdrawal will be begin in January 2006 and will be completed in October 2007.

The NGA did not approve another proposal to withdraw certain paper maps from public access.

„NGA has decided not to withdraw paper map products to a scale of 1:250,000 to 1:5,000,000. These products will continue to be available to the public,“ the news release stated.

The industry expert welcomed that decision. But he said that „the unstated reality is that NGA has mostly turned off the oxygen to cartographic production, so few new maps are being prepared as digital masters and even fewer are being sent to the printing press.“

The NGA proposal to withdraw public access to aeronautical data, which was originally announced in November 2004, drew „numerous comments … from private citizens and special interests groups.“

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Anormale Wetterphänomene

Harald Haack – Europas Meteorologen sahen das Tiefdruckgebiet kommen. Es bildete sich über der Nordsee. Aber die Nordsee ist nicht gerade Europas Wetterküche, wenn auch wegen der relativ geringen Tiefe ein mörderisches Meer. Wo die Tiefdruckgebiete und die Stürme geboren werden, die England heimsuchen, steht in britischen Schulbüchern. Demnach entstehen sie nordwestlich der Hebriden, der Inselgruppe vor Schottlands Westküste, und südöstlich von Island. Der atlantische Ozean bei Island ist ein ideales Gebiet zur Bildung von Triefdruckgebieten, weil dort der warme Golfstrom auf den kalten Labradorstrom trifft. Kaum hat sich der erste Tiefdruckwirbel über der See gebildet, saugt der schon Wasserdampf an, verdichtet es in seinen Armen und steuert dann, getrieben von der Rotation der Erde, auf Europa zu und regnet dort seine Wolken ab.

„Thorsten“ aber, wie Meteorologen jenes Tiefdruckgebiet nennen, das in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Frankreich für Chaos gesorgt hatte, wurde mitten über der Nordsee geboren, wuchs zu einem Sturmtief heran und überquerte die niederländische Küste. Doch plötzlich blieb „Thorsten“ mit seinem Auge in Belgien über Nijmegen, wo sich die niederländische, die belgische und die deutsche Grenze treffen, stehen. Wie das riesige Rad eines Schaufelbaggers wirbelte „Thorsten“ um seine Achse und sorgte für stetigen Nachschub an Schneemassen. So fielen beispielsweise im Bergischen Land insgesamt 40 bis 60 cm Schnee. Das habe es hier noch nicht gegeben, sagte TV-Meteorologe Plöger im WDR. Auch andere Meteorologen sprechen von einem Phänomen.


Vom Schneesturm schräg gestellte Baumstämme

Die Folgen sind bekannt: Schneechaos im Münster Land, zusammenbrechende Strommasten der Überlandleitungen, Tausende von Verkehrsunfällen, Haushalte tagelang ohne Strom, frierende Menschen – Katastropheneinsätze von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Stromversorger.

Erst am Dienstag nach dem Chaos vom Freitag, wurde klarer, weshalb „Thorsten“ nicht weiter nach Osten wandern konnte. Östlich von „Thorsten“ war „Ullrich“, ein mächtiger Tiefdruckausläufer, nur langsam vorangekommen. Und westlich von „Thorsten“ gab es den Druck von Luftmassen durch den Hurrican „Delta“, der, was ebenfalls von Meteorologen als völlig anormal bezeichnet wird, die Kanarischen Inseln erreichte, dort wütete und für Schäden und Tote sorgte.

„DIN 1055 Schneelast“
Die Schneelast im Bergischen Land könne allein nicht die aufgetretenen Schäden an Freileitungen und Stromasten erklären, gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) bekannt. Die Schneefälle waren zwar ungewöhnlich, doch nach einer ersten Berechnung der aufgetretenen Schneelasten lagen sie nicht außerhalb der Normwerte für die Bauwirtschaft. Seit Jahrzehnten erstellt der DWD Wind-, Schnee- und Eislastgutachten. Der nationale Wetterdienst führte im Auftrag des Deutschen Institutes für Bautechnik Untersuchungen zur neuen DIN 1055 Schneelast in den vergangenen Jahren durch. Im Münsterland liegen die für einen Zeitraum von 50 Jahren ermittelten Maximalwerte der Schneelast bei über 50 kg je Quadratmeter. Am vergangenen Wochenende wurden dort und im Bergischen Land jedoch nur Schneelasten von etwa 30 bis 50 Kilogramm je Quadratmeter erreicht. Damit wurden die Maximalwerte für Schneelast nicht überschritten.

Offensichtlich wurde bei den Gutachten für die Bauwirtschaft gepfuscht. Hatte man den Faktor „Wind“ völlig vergessen? Laut DWD wurden nämlich die Strommasten Opfer einer Kombination von Schnee und Wind. Stellt diese Kombination eine „abstrakte allgemeine Erwägung“ dar, aus der eine Gefährdung nicht hergeleitet und diese nicht in der „Deutschen Wetternorm“ berücksichtigt werden kann?

Klimawandel – Wetter von mild nach heftig
Bedingt durch den Klimawandel stehen uns auch in Europa harte Zeiten bevor. Politiker haben zu spät reagiert und den Klimawandel und dessen drastische Folgen mitverursacht. Winter und Sommer werden offensichtlich bizarrer. Dies bedeutet nicht zwangsläufig etwas zu warme oder zu kalte Jahreszeiten. Auf der Skala der Extreme werden die Spitzen höher und tiefer liegen: Viel zu warme oder viel zu kalte Winter, verbunden mit einem schnellen Wechsel von Warm auf Kalt und umgekehrt. Die daraus resultierenden Schäden sind wie vorprogrammiert.


Der Schneesturm im Münster Land versetzte vereiste Überlandleitungen in Schwingungen. Dies führte laut DWD zum Abbrechen der Stromasten.

Wir Menschen können uns zwar an alles gewöhnen, aber wir müssen wahrscheinlich erst lernen wieder mit Extremen zu leben. Und wir sollten uns mit dem Gedanken vertraut machen, dass Menschen ins Wettergeschehen eingreifen – einerseits, um Wetterkatastrophen zu verhindern und anderseits, um sie gezielt zu schaffen. Geheimdienste könnten, falls nicht schon längst geschehen, speziell meteorologisch geschulte Agenten einspannen, um Regierungen vorab auf beabsichtigte Attacken von „Frau Holle“ vorzubereiten.

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In China trinken sie Benzol und in Europa ITX

Harald Haack – Das chinesische Regime verschweigt der Bevölkerung angeblich, dass das Trinkwasser mit Benzol verseucht ist. Und was macht die EU? Sie belügt die Bürger ständig, wenn es um kontaminierte Lebensmittel geht. Wenn solche Skandale an die Öffentlichkeit gelangen, wird ganz schnell über den Mainstream der Presse der Standardspruch verbreitet, demnach es zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung gegeben hat.

Dies ist auch nun wieder geschehen. Da behauptet der Marketing- Leiter von Milupa-Deutschland, Christian Stammkötter, von dem Tintenbestandteil Isopropylthioxanthone (ITX), womit Milch- und Kakaoprodukte kontaminiert wurden, dieser sei harmlos. Brav plappern die Presseagenturen ihn nach: Sowohl firmeneigene Untersuchungen als auch Tests anderer Labors und der EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit hätten ergeben, dass von den Produkten, die mit ITX kontaminiert gewesen seien, keine Gesundheitsgefahr ausgehe.

Aber dennoch nehmen die vom ITX-Skandal betroffenen Konzerne Nestle und Milupa ihre Produkte, die mit ITX verunreinigt sein könnten, vom Markt. Wozu?

Das wäre irrsinnig, wenn nicht tatsächlich Erkenntnisse über die Gefährlichkeit von ITX vorlägen. Und sie liegen vor, wie Greenpeace Europe berichtet. Betroffen seien Tetra-Paks von ITX. Laut Greenpeace seien die Falschmeldungen der Presse über die Gefährlichkeit von ITX typisch für den Mangel an Sicherheitsdaten in der EU.


Gut, aber nicht gut genug! Tetra-Paks ließen Isopropylthioxanthone aus Aufklebern durch und kontaminierten Milch und Kakao von Nestle und Milupa. Millionen Liter der Lebensmittel müssen vernichtet werden.

Die US-Umweltschutzagentur EPA stufte das Gefahrenpontential für ITX als sehr hoch ein. Bei ITX handelt es sich um eine Chemikalie, die auf zwei Isomere beruhe. Laut eines US-Reports von 1999 erkrankten 6 Arbeiter, die mit ITX Hautkontakt hatten. Es soll zu heftigen Hautausschlägen gekommen sein. Sie ähneln Entzündungen der Haut wie nach einem Sonnenbrand.

Die Chemische Industrie hat bisher nachprüfbare Informationen über ITX verweigert. Es sei ein Skandal, dass eine toxische Chemikalie seinen Weg in Babymilch finden könne, obwohl es keine vorhandenen Informationen über Gesundheitsgefahren solcher Stoffe gebe, sagte Nadia Haiama von Greenpeace, dies sei für über 90% aller Chemikalien typisch, die in Europa verkauft werden. Es sei, als ob der Industrie-Beauftragte Günter Verheugen jede Gelegenheit ausnutze, die Macht der Europäischen Kommission zu schwächen, um besonders der deutschen Chemikalienindustrie zu gefallen.

Genon K Jensen, der strategische Direktor vom European Public Health Alliance Environment Network, sagte zu dem Fall: „Europe can only expect more chemical health scares if governments refuse to take the greater health and environment concerns of the public into account. It will be a sad day for Europe if governments vote for chemicals industry profits at the expense of the people’s health, particularly vulnerable groups like babies, and environment.“

Mit Deutschlands Kanzlerin Merkel, der es laut ihrer Äußerungen im TV-Duell gegenüber Alt-Kanzler Schröder egal ist, ob Menschen durch Chemikalien erkranken oder sterben, wenn dadurch die Chemische Industrie gesunde (als wenn diese jemals krank war!), stirbt die Hoffnung in Europa in absehbarer Zeit wirksame Kontrollmechanismen für toxische Chemikalien durchzusetzen.

Greenpeace: Chemikalie in Säuglingsmilch – mit REACH wäre das nicht passiert!

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Mobile Tötungseinheiten für Schweizer Geflügel

BERN – In der Schweiz stehen zwei mobile Einheiten bereit, um bei einem allfälligen Ausbruch der Vogelgrippe in einem Geflügelbetrieb dem betroffenen Bestand rasch zu töten. Die Einrichtungen werden per Lastwagen und Container transportiert.


Chicken Run in der Schweiz?

Angeschafft wurden die mobilen Geräte von den Kantonen. Marcel Falk, Sprecher des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET), bestätigte einen Bericht der Sendung „10vor10“ vom Montagabend. Die Anhänger kämen bei einem Ausbruch der Vogelgrippe oder einer anderen hoch ansteckenden Geflügelseuche vor Ort zum Einsatz.

Vögel befallener Bestände sollen mit Kohlendioxid (CO2) vergast werden. Die Tiere würden in einen geschlossenen Behälter gesetzt und über einen Schlauch das Gas eingeleitet, führte der Berner Kantonstierarzt Christian Huggler im Fernsehbeitrag aus. Die Vögel seien betäubt, bevor das Gas ihr Atemzentrum lähme.

Innerhalb eines halben Tages ist bei einem Ausbruch der Vogelgrippe das nationale Krisenzentrum beim BVET einsatzbereit. Laut Falks Angaben dient es dazu, die Bekämpfung von gefährlichen Tierseuchen national zu koordinieren. Für Massnahmen und auch für das „Ausmerzen von Tieren“ seien aber die Kantone zuständig.

Weder das Krisenzentrum noch die mobilen Tötungseinheiten sind zur Zeit im Einsatz. Kriterium für einen Einsatz bei Vogelgrippe wäre, dass die Tierseuche in einem grösseren Geflügelbestand der Schweiz ausbrechen würde, betonte Falk.

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Schöne, große Sonnenflecken

Harald Haack – Es ist damit zu rechnen, dass die der Sonne zugewandte Erdseite von einem Sonnenstrom getroffen wird. Wenn in Europa der 18. auf den 19. November wechselt, werden große Sonnenprotuberanzen, auch Sonnenflecken genannt, die Mitte der für uns Erdbewohner scheinbaren Sonnenscheibe erreicht haben und damit zeigt die „Kanone“ der Sonne in Richtung Erde. Ob es eine Eruption geben wird, kann nicht vorhergesagt werden. Die Wahrscheinlichkeit dafür aber ist hoch. Während das Licht 8 Minuten von der Sonne bis zur Erde braucht, dauert es gewöhnlich 8 bis 12 Stunden bis die hochenergetischen Teilchen einer Sonneneruption die Erde erreichen. Falls es in dieser Nacht zu einer solchen Eruption gekommen sein sollte, so werden Europa und Afrika voraussichtlich zwischen 9 und 15 Uhr getroffen werden – je nach Streuung des Teilchenstromes.


„Dicke Suppe“ und Frost beherrschten am 18. November Norddeutschland. Foto: www.faceworks.de

Von Protuberanzen ist bekannt, dass sie enorme Menge an Materie ins All schleudern. Allerdings folgen diese den Magnetfeldern der Sonne und stürzen in sie zurück. Doch es kommt immer wieder vor, dass hochenergetische Teilchen ins All schießen. Für die Astronauten der Weltraumstation bedeuten sie Lebensgefahr, für Satelliten möglicherweise einen Totalausfall und für TV- und Rundfunksender, für den gesamten Funkverkehr, zu dem auch der Mobilfunk zählt, Störungen. Auch die Navigation mittels GPS könnte gestört werden. Der Teilchenstrom, auch Sonnenwind genannt, verursacht an den Polkappen die Polarlichter.


Der Nebel schwächte das Licht der Sonne ab und ermöglichte einen Blick zur Sonne ohne Schutzglas. Deutlich zu erkennen: Die Gruppe der großen, aktuellen Sonnenflecken. Foto: www.faceworks.de

Was weniger bekannt ist, von Politikern aber als Information gerne unterdrückt wird, ist die Tatsache, dass Menschen und Tiere in ihrem Verhalten vom Sonnenwind manipuliert werden können. Da unsere Gehirne bioelektrisch funktionieren, wird eine Beeinflussung durch ein Bombardement von hochenergetischen Teilchen, die die Sonne zur Erde geschossen hat, verständlich. Dazu aber müssen wir Erdlinge erst einmal getroffen werden.


Teilansicht der Sonne mittels spezieller UV-Filter, gesehen von dem Sonnenobservatorium Soho, einer Sonde der ESA und der NASA zwischen Erde und Sonne. Foto: SOHO (Solar & Heliospheric Observatory)

The very latest SOHO images

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Die Koalition der Unwilligen

Elmar Getto – Die EU, so sagt der australische Handelsminister Vaile, zahlt im Moment für jede EU-Kuh etwa 2,20 US-Dollar pro Tag. Das ist mehr als die 1,3 Milliarden Ärmsten der Armen auf der Erde täglich zum Leben haben. Es gibt so viel, was man an der EU kritisieren kann, die Service-Richtlinie, die Transgennahrungsmittel-Politik, die Patentpolitik, der absolute Gehorsam gegenüber den großen Ölkonzernen und vieles mehr, aber das schreiendste Unrecht der EU-Politik war und ist die Agrarpolitik.

Vor vier Jahren, bei der internationalen Konferens der World Trade Organization (WTO), auf deutsch (WHO) in Doha, Quatar, haben die großen Agrarsubventionisten, die EU, die USA und Japan, versprochen, ihre Subventionen zu verringern, die reiche Großbauern in ihren Ländern noch reicher machen, während sie Hunderten von Millionen von Kleinbauern in den Entwicklungsländern die Wetbewerbsfähigkeit nehmen.

In einigen Wochen steht in Hongkong das nächste internationale Treffen der WHO an und es bewegt sich so gut wie nichts in diese Richtung. Vor allem die EU weigert sich weiterhin strikt, ihre Agrarsubventionen wirklich herunterzufahren. Selbst ein langfristiges Programm, wie es die USA vorgeschlagen haben, wird als „außerhalb der Möglichkeiten“ bezeichnet. Nun erklären die USA, ohne entscheidende Schritte Europas und der Japaner würden sie auch nichts tun.

Die entwickelten Länder investieren fast genau 1 Milliarde Dollar pro Tag in die Agrarsubventionen und verursachen damit eine riesige internationale Überproduktion. Dadurch werden Agrarprodukte auf dem internationalen Markt verbilligt, was die Anbauer in den Entwicklungsländern jede Chance nimmt, konkurrieren zu können. Die Baumwoll-Subvention der USA z.B. macht Baumwolle auf dem internationalen Markt so billig, daß niemand sie zu diesem Selbstkostenpreis produzieren kann.

Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, hat das zuständige Kommittee des US-Senats gerade beschlossen, die Subventionen für die Großgrundbesitzer, die Baumwolle, Reis und andere große Agrarprodukte anbauen, bis zum Jahr 2011 zu verlängern, nachdem sie eigentlich 2007 auslaufen sollten. Wohlgemerkt handelt es sich hier nicht um kleine, vom Ruin bedrohte US-Farmer, sondern superreiche Großgrundbesitzer.

Genau dieses Thema war auf der Tagesordnung der letzten G8-Konferenz in Schottland im Juli, als – rein zufällig natürlich, aber wie willkommen – in London Terroranschläge auf U-Bahnzüge durchgeführt wurden. Leider – es tat ja allen so leid – mußten die Gespräche daher auf den ach wie so beliebten Kampf gegen den Terror ausgerichtet werden, wobei man nur vergaß herauszufinden, welcher westliche Stasi-Dienst denn diese Terroranschläge eigentlich auf dem Gewissen hat.

So erklärte dann die EU großmäulig, man wolle „die Armut zu Geschichte machen“, statt irgendetwas dafür zu tun. Es gibt Leute, die brauchen wirklich eins auf ihr großes Maul.

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Jeb Bush in Basel

Stephan Fuchs – Darauf hat Basel sicher gewartet. Heute Donnerstag besucht der kleine Bruder von George W. Bush das Dreiländereck Basel-Stadt. Freuen tut’s die mehrheitlich von der Sozialdemokratischen- und Grünen Partei regierte Stadt nicht.


Jeb Bush weiss nicht so recht ob er Koks oder Gott näher steht

Aus Protest verzichten die SP Nationalrätin Silvia Schenker, die Nationalräte Remo Gysin und Rudolf Rechsteiner sowie die Ständerätin Anita Fetz auf eine Teilnahme am Festschmaus mit Bush in der Safranzunft. Dass es die linke nicht schafft mit Herrn Bush zu schmausen ist verständlich und für die Basler Linkswähler eine Freude. Jeb Bush wird den Boykott der Basler Linken wohl nicht wirklich beschäftigen. Es wird ihm gar recht sein, dass die „Nörgler“ nicht zuschauen wie er die Krümel vom Teller putzt und ihm dabei vielleicht unangenehmen Fragen stellen könnten. So kann er und seine Freunde von der Basler Grosschemie ungetrost klatschen was es aus der Welt der Politik und der Finanz zu erzählen und wursteln gibt. Das freut die Baslerchemie, denn es gibt noch einiges zu wursteln:

Vorgesehen sind Besuche bei den beiden Big Pharmas Roche und Novartis, Networking mit Biovalley-Vertretern sowie ein Nachmittag mit den Life Sciences an der Basler Universität. Ein von Roche gesponsertes Mittagessen im Tinguely -Museum wird Jeb Bush den Merkwürdigkeiten der Schweizer näher bringen. Laut Recherchen der Basler Zeitung wird Jeb Bush eine Wirtschaftsdelegation anführen, die vor allem Partner für den neu gegründeten Biotechpark in Palm Beach County sucht, wo bereits das mit Novartis verbundene Scripps Research Institute sich in einer Filiale der „Drug Discovery“ widmet. In so einer schönen Runde würden die Sozialdemokraten und die Grünen nur nerven. So bleiben jene die unter sich sein wollen ungestört und jene die sich vor allem um die Stimmen der WählerInnen ängstigen ebenfalls und allen ist wohl dabei.

Zwischen Crack und Gott
Jeb Bush, der als Gouverneur von Florida bei der Wahl seines Bruders eine zweifelhafte Rolle spielte ist einer der führenden Köpfe des christlichen Fundamentalismus in den Vereinigten Staaten. Bekannt sind seine religiösen Umerziehungslager an Stelle von Gefängnissen, die er eigentlich schon lange als Gast hätte von Innen sehen müssen. Einige Spuren führen von Jeb Bush in das Dickicht kolumbianischer Koksbarone und zum Kokshandel in Florida. Seine Tochter Noelle Bush wurde mit zwei Gramm Crack in einer Drogenrehabilitationsklinik rausgefischt. „I sincerely apologize for what happened, and I promise to do well”. So einfach gehts. Der Gottesfürchtige Mann Jeb Bush beteiligt sich auch am Project for the New American Century PNAC, eine auf beiden Seiten des Atlantiks höchst umstrittene Denkfabrik. Zu dem Falkenklub gehören schwarze Fürsten und Blutritter wie Richard Perle, Donald Rumsfeld, Paul Wolfowitz, Richard Armitage, Dick Cheney, John R. Bolton.

Aber in Basel wird das alles nicht Thema sein. Die Rollen bleiben in Basel so verteilt wie sie sein sollen. Abgesehen von Mauscheleien und „Drogengeschäften“…Ende gut alles gut.

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Geschichtsschreiber Bush

Harald Haack – „Es ist noch nicht so lange her, da erfand einer Tatsachen, genoss die Vorteile, die sie ihm einbrachten, gewöhnte sich an ihnen und behauptet nun, sie seien real und es gebe keine andere Wahrheit.“

Dieser Satz ist etwas verwirrend, zweideutig, wenn nicht sogar paranoid. Doch nicht minder paranoid als die jüngste Behauptung von US-Präsident Bush. Kriegsgegnern wirft er „Geschichtsfälschung“ vor.

Bush hat zweifellos Tatsachen erfunden und er hat Tatsachen erfinden lassen. Nicht an die Tatsachen, sondern an die Vorteile, die sie ihm einbrachten, hat er sich gewöhnt. Richtig wäre folglich, wenn er nun behauptete, die Vorteile seien real. Doch er stellt die erfundenen Tatsachen als real dar und zwar in einer Weise, wie sie der oben stehende Satz demonstriert. Wer ihn nicht hinterfragt, hört in dem Zweideutigen das gewollt Falsche heraus, wird fahrlässig zu einem Bush-Gläubigen:

Es sei legitim, seine Entscheidung für den Krieg oder dessen Verlauf zu kritisieren, aber es sei unverantwortlich, die Geschichte über den Ursprung des Krieges umzuschreiben, sagte Bush in einer Rede anlässlich des Veteranen-Tages im US-Bundestages Pennsylvania. Kritik führe das amerikanische Volk in die Irre, warum die USA den Krieg begonnen hätten.

Die Existenz von Massenvernichtungswaffen hatten die USA stets als Hauptgrund für den Angriff auf den Golfstaat angeführt. Bush reagierte auf neue Vorwürfe, „demnach die Regierung vermeintliche Erkenntnisse des CIA über Massenvernichtungswaffen im Irak aufgebauscht habe“. Er sagte, „eine Untersuchungskommission habe bereits festgestellt, dass es für dafür keine Anhaltspunkte gab“.

Was will uns der US-Präsident damit sagen? Nichts. Er will nur die Fehler der Geschichtsschreibung, wie sie von ihm lanciert wurden, vor einer Korrektur schützen. Deshalb wendet er den dialektischen Verwischungseffekt an. Es ist die Dialektik der Skulls & Bones, einem studentischen Geheimbund an der Universität Yale. Wer einmal ein Skull wurde, gehört diesem Geheimbund auf Lebenszeit an. Vier US-Präsidenten hatte der Geheimbund hervorgebracht. George W. Bush ist einer von ihnen.

Und nun die Wahrheit: Richtig ist, dass eine Untersuchungskommission keine Anhaltspunkte für Vernichtungswaffen im Irak gefunden hat. Richtig ist auch, dass die US-Regierung die angebliche Information des CIA, der Irak habe Vernichtungswaffen, aufgebauscht hat.

Skulls & Bones
Elitäre Knochenmänner und geheimnisvolle, prominente Totenschädel