SATIRE

Katrin Göring-Eckardt (KGE): Ich mache grüne Zukunft

Dr. Alexander von Paleske — 17.11. 2012 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Katrin Göring-Eckardt
Grüne Berufspolitikerin
Vizepräsidentin des deutschen Bundestages
z.Zt Grünen-Versammlung
Hannover

Liebe deutsche Volksgemeinschaft,

für alle, die mich jetzt erst kennenlernen: Ich heisse Katrin Göring Eckardt, oder einfach KGE, bin 46 Jahre alt, im Osten als Tochter eines Tanzlehrers geboren, habe auch mal ein paar Jahre in Leipzig Theologie studiert, aber keinen Abschluss geschafft, äh, ich meine gemacht..

Einen erlernten Beruf habe ich deshalb eigentlich nicht, aber den brauche ich als Berufs-Politikerin auch nicht, „Learning by doing“.

Auch die seinerzeitige Grün-Ikone, der grösste deutsche Aussenminister aller Zeiten (GröDAAZ) unser Joseph Martin (Joschka) Fischer hatte ja keinen erlernten Beruf, sondern nach dem Volksschulbesuch bei Machiavelli, und dem Mittelschulabschluss bei Professor Kalauer, rasch die staatliche Schule verlassen. Er wusste, dass die Schule des Lebens, die niemand schwänzen kann, auf ihn wartete, die ihn bis zum nunmehrigen Industrie-Klinkenputzer formte.

Mein Lebensmotto
Ich bin jetzt die neue Bundestagswahl-Frontfrau der Grünen, und habe vertrauensmässig die Granate-Renate Künast und die Aufrege-Roth bei unserer Mitglieder-Urabstimmung abgehängt.

Zwar sind meine Reden oftmals langweilig, mir fehlt insbesondere diese aufmischende Permanenz-Aufgeregtheit der Roth und dieses Gegeifere der Granate-Künast, aber das haben unsere Mitglieder offenbar als äusserst wohltuend empfunden.

Mein Lebens-Motto war damals als Studentin, wie heute als führende bundesdeutsche Politikerin:

Besser fromm als akademisch tiefschürfend.

Rot-Grün-Faselei
Im Bundestagswahlkampf werden wir als Frontkämpfer, also mein Flaschenpfand-Bilderberg-Jürgen und ich, die Wähler über unsere wahren Ziele natürlich täuschen, und etwas von „Rot-Grün“ faseln.

“ Grün oder Merkel“ heisst unser total irreführender Wahlspruch.

Gemeinsam mit Flaschenpfand-Jürgen werde ich auf die Merkel verbal eindreschen. Nach der Wahl heisst es dann staatstragend: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“.

Wir tauschen einfach das „oder“ in ein „und“, schwupps heisst es dann „Grün und Merkel“, und schon steht die Koalition mit der CDU/CSU.

Bilderberg-Steinbrück fix und foxi
Eine andere Koalition kommt für uns ja nach dem Fehlstart des Peer Bilderberg-Steinbrück gar nicht in Frage.

Nun stellt sich auch noch heraus, dass dieser „Abzocker“ mit seiner Bundestags-Bahncard zu seinen lukrativen Plauderrunden angereist kam. Das würde sich nicht einmal ein halbwegs anständiger sparsam-geiziger Schotte erlauben.

Nein, der Bilderberg-Peer hat fertig, total fertig, fix und foxi.

Habe gute CDU/CSU-Kontakte
Ich selbst habe ja seit jeher sehr gute Kontakte zur CDU, fühle mich von deren christlichen Werten durchaus angezogen. Selbst der CSU-Beckstein bemerkte kürzlich, wie beeindruckt er von meiner Frömmigkeit ist.

Keinen Beat ungetanzt lassen
Mein besonderes Hobby ist das Tanzen, komme ja aus einer Tanzlehrer-Familie, und mein diesgerichteter Wahlspruch heisst:

Keinen Beat ungetanzt lassen.

Natürlich besteht in unserer Partei eine gewisse Besorgnis, insbesondere auf dem linken Flügel, was das denn politisch heissen soll, aber ich lasse die Katze erst nach der Bundestagswahl aus dem Sack.

Bis dahin hänge ich mir ein sozial-besorgtes Mäntelchen um , fordere drastische (unbezahlbare) Erhöhungen von Sozialbezügen, schwafele über die Sozial-Benachteiligten, die wir nicht zurücklassen dürfen, und mache vergessen, dass ich an vorderster Front die Schröder-Grün-Hartz IV – Agenda seinerzeit mit durchgepeitscht habe.

Zitat:

„Hartz 4 erfüllt wichtige grüne Forderungen, die das Arbeitslosengeld II zu einem Schritt in Richtung Grundsicherung machen. Mit der Zusammenlegung der Arbeitslosenhilfe und der Sozialhilfe wird eine aktivierende Grundsicherung geschaffen, die das soziokulturelle Existenzminimum sichert und die Aufnahme von Erwerbstätigkeit fördert.“

Zwar haben wir Grüne kein substantielles Programm für die Lösung der wirklich drängenden Probleme: die sich ausbreitende Armut und Arbeitslosigkeit in Europa, die Finanz- und Bankenkrise, die Massentierhaltung und Antibiotikaresistenz, aber wir haben flotte Sprüche und Aktionen drauf.


Mit solchen Leersprüchen werden wir die deutsche Volksgemeinschaft im Wahlkampf benebeln

Auf dem Parteitag habe ich die Delegierten zu Beifallstürmen hingerissen, als ich meine Schultern im Takt der Musik zuckte und meine beiden Daumen in die Höhe warf und Merkel-nachäffend spreizte, wie bei einem Disco-Ausdruckstanz. Sozusagen Grün-Light.


Beifallsstürme für meinen Tanz-Auftritt mit Merkel-nachäffender Daumenspreizung. Links neben mir mein Mitkämpfer, der Bilderberger Jürgen Flaschenpfand-Trittin.

Deutsche, Ihr müsst uns wählen, denn Grün heisst Zukunft, jedenfalls mit mir und dem Bilderberger Jürgen Flaschenpfand-Trittin

Herzliche Grüsse aus Hannover

Katrin Göring-Eckardt
Grüne Berufspolitikerin

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