SATIRE

BuPrä Joachim Gauck: 2.Teil meiner Weihnachtsansprache

Dr. Alexander von Paleske — 26.12. 2014 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Der Bundespräsident
Joachim Gauck
Schloss Schöne Aussicht
Berlin

Guten Tag Deutschland,

nachdem die Freude über meine inhaltsschwere Volksansprache zum Weihnachtsfest sich mittlerweile gelegt hat, möchte ich nun noch etwas nachlegen, auch um meine eigenen Verdienste im vergangenen Jahr angemessen zu würdigen.


Weihnachten und Bundespräsident Gauck

Ich begann meine Fernseh-Weihnachtsansprache mit den folgenden Worten:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir stehen am Ende eines Jahres, das uns viel Grund zur Freude bietet: Deutschland hat mehr Arbeit als je zuvor, es ist im Ausland beliebt wie nie, und Fußball-Weltmeister sind wir auch.“

Ich vergass dabei zu erwähnen:

– wir haben mehr Suppenküchen,

– mehr Tafeln

– mehr Hartz-IV Empfänger

– mehr Kinderarmut

– mehr Altersarmut

als je zuvor.

Ausserdem weigern sich bestimmte Länder wie Russland, uns für beliebt zu halten, etwas was wir jedoch ändern können und müssen.

Weiter sagte ich:

Ich denke auch an Menschen, die in den Ebola-Gebieten Afrikas tätig sind. An die vielen Entwicklungshelferinnen, an Soldaten, an Ärztinnen – an alle, die aus dieser Welt und aus unserem Land einen besseren Ort machen. Wir können einen Beitrag leisten, damit der Wärmestrom lebendig bleibt, ohne den die Welt kalt und friedlos wäre“.

Lächerlicher Beitrag
Dabei vergass ich zu erwähnen, dass Deutschland nur einen vergleichsweise lächerlichen Beitrag zur Eindämmung der Ebola-Epidemie in Westafrika geleistet hat und leistet, was ich allerdings nicht kritisieren möchte, zumal viele der Bundeswehr-Gerätschaften nicht einsatzbereit sind.

Aber immerhin haben wir eine Lufthansa-Maschine umbauen lassen, um einzelne ausgewählte Personen ausfliegen zu können.

Schliesslich wollen wir uns nicht die Ebola Epidemie durch Rückkehrer ins eigene Haus holen.

Krieg statt Freiheitsschalmei
Wie vielleicht nicht unbemerkt geblieben ist: ich nehme nicht mehr so oft den Freiheitsbegriff in meinen Mund, vielmehr rede ich jetzt immer öfter von der Bundeswehr, und der notwendigen Beteiligung an Kriegsabenteuern, was einfach zeitgemässer ist.

Die Freiheit im Gauckschen Sinne haben wir ja seit 25 Jahren, wie ich in meinem 4-Jahreszeiten-Buch Frühjahr im Winter, Sommer im Herbst bereits ausführlich dargelegt habe.


Mein hervorragendes 4-Jahreszeiten-Buch

Export mit Waffengewalt
Jetzt geht es darum, diese Freiheit notfalls auch mit Waffengewalt in andere Länder zu exportieren, auf jeden Fall aber Waffen gerade auch in Spannungsgebiete.

Bereits auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Januar habe ich in einer Grundsatzrede ja dargelegt: wir können angesichts der von uns bzw. unseren Verbündeten, den USA, verschuldeten Kriegen (Ukraine, Irak, Libyen, Syrien) nicht mehr abseits stehen. Wir können und dürfen nicht länger die Drückeberger der Nationen sein bzw. bleiben.

Zunächst natürlich in der Ukraine. Ich habe ja bereits mit meiner Besuchsabsage zur Olympiade in Sotschi, und mit meiner Rede in Polen zum 75. Jahrestag des Ausbruchs des 2. Weltkriegs, dem Kriegstreiber Wladimir Putin signalisiert, dass er als Aussätziger der Freiheits-Export-Gemeinschaft angesehen und entsprechend behandelt werden muss.

Nicht nur Worte
Aber bei Worten kann es nicht bleiben, jetzt müssen Taten folgen. Zuerst werde ich auch mich stark machen für den NATO Eintritt der Ukraine.
Russland und Putin werden wir eine Lektion erteilen, die ich mit meinem Freiheitsgebimmele lautstark unterstützen werde.

Besonders gefreut hat mich natürlich, dass die Grünen, meine Präsidentschafts-Promoter, voll auf die Vorwärtsverteidigungs- und Freiheits-Export-Offensive eingeschwenkt sind, insbesondere diese verhinderte Pfäffin Katrin Göring-Eckardt.

Anders sieht es hingegen mit der Linkspartei aus, die permanenten Störenfriede demokratischer Eintracht. Die habe ich ausgegrenzt.

Ich halte die für besessen – von politischem Teufelswerk. Gerne würde ich denen die politischen Teufelsaustreiber ins Haus schicken.

So viel als Teil 2 meiner Weihnachtsansprache aus dem Schloss Schöne Aussicht

Fröhliche Weihnachten

Joachim Gauck
Bundespräsident

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2 Gedanken zu “BuPrä Joachim Gauck: 2.Teil meiner Weihnachtsansprache

  1. … mich hat es buchstäblich sprachlos gemacht und erstarren lassen mit welcher Weltfremdheit dieser „Präsident“ an Volk und Wirklichkeit vorbeigeredet hat. Mitr stand der Mund offen vor Erstaunen, schon am Anfang seiner Ansprache. Er hat jeden Bezug zur Realität verloren oder will sie nicht sehen – oder er ist ein ungeheurer Heuchler und unverschämter Lügner. Dieser Mann ist offensichtlich nicht von dieser Welt – eine Schande für Deutschland ….

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