SATIRE

„A………h“ Uber-Chef startet Charmeoffensive und verspricht 50.000 (Selbstausbeutungs-) Jobs

Dr. Alexander von Paleske —- 20.1. 2015 —- Uber–Chef Travis Kalanick, bekannt für seine Fäkaliensprache, wenn es um die Beschreibung seiner Konkurrenten, die Taxis, geht, kommt in Europa mit seinem Geschäftsmodell nicht so recht voran. Gesetze und einige Politiker zeigen sich da einfach zu sperrig.

Muss sich ändern
Das muss sich ändern. Jetzt soll jetzt eine Charmeoffensive helfen, diese Hürden zu beseitigen.

44 Milliarden US Dollar ist seine Firma angeblich wert, das würde in Deutschland glatt für die Aufnahme in den Aktienindex DAX reichen.

Produzieren tut der Herr Kalanick nichts. Seine Geschäftstätigkeit beschränkt sich darauf, bei anderen, die mit seiner Hilfe eine Taxi-ähnliche Dienstleistung anbieten, abzukassieren. Uber ist reiner Vermittler.


Travis Kalanick ….macht jetzt einen auf Charme

Hoffnungsvolle Investoren
Google, die US-Bank Goldman-Sachs und andere gehören bereits zu seinen Investoren. In mehr als 200 Städten weltweit ist der Tausendsassa Kalanick bereits mit seiner Uberei geschäftlich tätig, und dabei, dem „Arschloch Taxi“ den Garaus zu machen.

In Europa sieht das etwas schwieriger aus. Dort gibt es natürlich einen Riesenmarkt, aber der ist längst von Mietwagen und Taxis abgedeckt, überreichlich sogar.

Diese Herrschaften sollen jetzt Uber Platz machen, getreu dem Motto:

Hoppla, jetzt komm ich. Bei mir wird jeder Autobesitzer ein Ubernehmer.

Die Ubernehmer- Privatwagen werden zu deren Kapital, mit dem sie sich selbst ausbeuten dürfen – grenzenlos. Job-Creation nennt dieser Uber-Kalanick das.

Wo diesem Herrn aus dem Silicon-Valley in Kalifornien die Aggressivität und Fäkaliensprache nicht weiterhalf, in Spanien gar sein Laden gleich als illegal erklärt wurde, da soll jetzt eine Charmeoffensive weiterhelfen. So wie vorgestern in München auf der Digitalbranchen-Konferenz DLD.

„Kreide gefressen?“
Der Uber-Wolf scheint plötzlich „Kreide gefressen“ zu haben: statt Fäkalien sprudelten aus seinem Mund flotte Sprüche, und warum Uber angeblich die Zukunft gehört: weil es einfach eine moderne Sache ist: der Fortschritt in der Personenbeförderung schlechthin, und Fortschritt lässt sich bekanntlich nicht aufhalten.

Umweltfreundlich sei die Uberei auch noch: überall wo ein Kunde nach einem Taxi – pardon nach einem Ubernehmer – rufe, sei auch gleich einer zur Stelle, weil in der Nähe geparkt. Kurze Anmarschwege, also weniger Emissionen.

Und weil Uber durch Datenspeicherung auch noch weiss, wo die meisten One Night Stands in den jeweiligen Städten stattfinden, kann man den Ubernehmern gleich noch sagen wo sie sich postieren sollen: gegen 23Uhr vor den Abschlepp-Häfen und gegen 4 Uhr morgens in den Bezirken der einsamen Herzen.


Uber weiss alles …….auch wo die One Night Stands angebahnt werden, und wo sie stattfinden

Taxis überflüssig wie ein Kropf
Wozu noch Taxis? Weg damit! Die können sich dann um Kunden bemühen, wenn die meisten Ubernehmer schlafen, aber die schlafen ja eigentlich nie.

Gesetz muss weg
Ja, und dieses Personenbeförderungs-Gesetz in Deutschland, aus der Steinzeit der Personenbeförderung stammend, das muss natürlich weg, und zwar schleunigst.

Glücklicherweise hat die CDU, schwach auf der Wählerbrust in den Städten, erkannt:. Mit der Lizensierung von Uber (Motto: Uber muss aus der Grauzone raus) kann man vielleicht ein paar Punkte bei den Smartphone-Junkies schinden.

Also will die CDU das Personenbeförderungs-Gesetz so ändern, dass auch Uber da bequem hineinpasst.
Verständlich: Die Deregulierung und damit Senkung der ohnehin knappen Einkommen im Personenbeförderungs-Gewerbe ist einfach fortschrittlich und deswegen dringend.
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Und diese „Neuschaffung“ von 50.000 Arbeitsplätzen, wo jeder Ubernehmer die grenzenlose Freiheit hat, sich selbst bis zum geht nicht mehr auszubeuten, diese „Abenteuer-Vogelfreiheit“, die brauchen wir ganz besonders natürlich in Deutschland.

Dass tausende von angestellten Taxifahrern ihre Jobs verlieren, und die Uber-Firma ihren Vermittlungs-Profit im Unternehmens-Steuerparadies Niederlande und nicht in Deutschland versteuert, wen kümmerts? Jedenfalls nicht die CDU. Die darf vermutlich in Zukunft mit Wahlspenden aus der Kalanick Schatulle rechnen

Gute Nacht Taxifahrer, Uber ist Euer Albtraum, aber Euch brauchen wir nicht mehr.

Gute Nacht Deutschland, schlafe gut und träume süss von der grenzenlosen Uberei.

Fäkaliensprache, Aggressivität, Schmutzkampagne: Uber unter allem
US-Firma Uber: Kampf dem „Arschloch Taxi“ weltweit

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