SATIRE

Ukraines Premier Arsenij Jazenjuk: „Wir bauen mit EU-Geldern einen Europa-Schutzwall gegen die Putin-Barbaren“

Dr. Alexander von Paleske — 28.5.2015 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Arsenij Jazenjuk
Premier der Ukraine
Maidan 007
Kiev
Ukraine

Guten Tag Deutschland,

mein Gesicht ist Ihnen ja sicher schon aus dem Fernsehen bekannt: Ich heisse Arsenji Jazenjuk und bin der der Premier der von der EU gepäppelten Maidan-Republik Ukraine.

Gerade haben wir auf dem Gipfeltreffen der EU in Riga zwar nicht die Zusage der Aufnahme in diesen Club bekommen, aber immerhin einen kleinen Kredit in Höhe von 1,8 Milliarden Euro zusätzlich zu den vielen Milliarden, die wir bereits von der EU und dem IMF bekommen haben.

Wir sind zwar technisch bankrott, aber 1,6 Milliarden davon, also der Löwenanteil, wird für den Bau unseres 2200 Kilometer langen antibarbarischen Schutzwalls an der Ostgrenze.eingesetzt. Dieser Schutzwall befindet sich bereits seit einem Jahr im Bau. Dessen Finanzierung ist jetzt – dank EU-Geldern – voll abgesichert.

Ich komme gerade von einer Inspektion dort zurück und bin hocherfreut über die Fortschritte.


Ich auf Besichtigungstour – Screenshot: Dr. v. Paleske

Nicht wie in der „DDR“
Im Gegensatz zu den Grenzanlagen der untergegangenen „DDR“ geht es bei unserem Schutzwall nicht darum, unser Volk einzusperren, sondern angriffslustige Russo-Barbaren auszusperren.

Insoweit handeln wir ganz in geschichtlicher Tradition: So wie die Römer seinerzeit den Limes quer durch Germania bauten, um die Langobarden und sonstiges primitives Gesocks draussen zu halten, ebenfalls in Grossbritannien den sogenannten Hadrianswall,
um die primitiven Vorfahren der Schotten an der Ausdehnung nach Süden zu hindern, und in neuerer Zeit die Israelis mit ihrer Grenzmauer, um die Palästinenser draussen zu halten, so bauen wir jetzt eben unseren Europa-Schutzwall.


Unser Vorbild: „Schutzwall“ in Jerusalem


…..und das ist unser im Bau befindlicher Schutzwall. Screenshot: Dr. v.Paleske

Insofern sind Vergleiche mit der innerdeutschen Grenze seinerzeit völlig daneben.

Die Ulbricht-Kommunisten schafften es ja nicht, den Gulaschkommunismus und die Ideale der Weltrevolution der Bevölkerung schmackhaft zu machen, so dass die in den Westen abwanderte.

Diesen rotlackierten Herrschaften fiel dann nichts besseres ein, als die Bevölkerung einfach einzusperren – „antifaschistischer Schutzwall“ wie die das auch nannten.

Uns geht es darum, die Putin-Barbaren und -Hunnen daran zu hindern, sich weiter in unser Vaterland auszudehnen.

Fort mit den Russen aus der Ukraine
Unserer Bevölkerung steht es völlig frei, durch die Grenzstellen nach Osten zu reisen.
Gerade die russische Bevölkerung, ein Fremdkörper in unserem Lande, ermutigen wir nicht nur zur Ausreise, sondern zur Umsiedlung.

Sollten allerdings einige von ihnen zu laut die russische Nationalhymne krähen, dann überlassen wir es gerne unseren Freunden vom rechten Spektrum, diese uneinsichtigen Russophilen ins Jenseits zu befördern.

Jüngst haben unsere Freunde gleich drei krakehlende Russophile beseitigt:

– den Journalisten und Publizisten Oles Busina

– den früheren Parlamentsabgeordneten Oleg Kalaschnikow

– den Journalisten Serhiy Sukhobok
.
Statt Beton: Maschendraht
Ursprünglich wollten wir ja eine Betonmauer errichten, aber das müsste auf Druck von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel – vorläufig – fallengelassen werden, es hätte angeblich zu viel Ähnlichkeit mit der Berliner Mauer seinerzeit..

Für eine derartige Beton- Mauer hatte sich insbesondere unser Klepto-Oligarch und frühere Gouverneur lgor Kolomoiskij , der drittreichste Mann der Ukraine und Sponsor der faschistischen Azov-Brigaden, eingesetzt.

Was wir uns von den „DDR“- Grenzanlagen aber abgeguckt haben ist ein 25 Meter breiter Todesstreifen, und das ganze Gebiet um den Zaun zum Sperrgebiet zu erklären.

Auch verminen
Wir überlegen auch, das Gelände zu verminen, um notfalls vorrückende Panzer der Putin-Barbaren zu zerstören.
Gerne würden wir auch, dort Atomminen verbuddeln, als maximale Abschreckung, aber wir haben leider nur den radioaktiven Abfall aus dem stillgelegten Kernkraftwerk Tschernobyl zu Verfügung, nachdem wir dummerweise unsere Atomwaffen in den 90er Jahren verschrottet haben.

Mauerspezialisten um Hilfe gebeten
Da wir selbst ja wenig Erfahrung mit der Errichtung derartiger Grenzanlagen haben, und die Architekten der Berliner Mauer tot sind, haben wir uns an die Israelis gewandt, und die haben sofort zugesagt, uns beim Bau der Barbar-Abwehranlagen zu helfen.

Natürlich gibt es noch ein paar Probleme, nämlich ob wir auch einen Grenzzaun zur Krim ziehen, die ja uns gehört, und die wir zurückerobern werden. Ich habe deshalb angeordnet, Schilder aufzustellen, wo draufsteht, dass es sich um einen vorläufigen Grenzzaun handelt.

Gleiches gilt für die von den Russo-Barbaren besetzten Gebiete um Lugansk und Donezk.

Ich denke, diese Anlage trägt zur Friedenssicherung hervorragend bei, und markiert die Grenze Europas.

An dem Zaum werden wir Schilder aufstellen:

„Vorsicht Schusswaffengebrauch“

und an den Grenzübergängen Schilder mit der Aufschrift:

„Achtung, neue europäische Grenze. Sie verlasen jetzt das Freie Europa. Weitergehen auf eigene Gefahr“.

So viel für heute.

Herzliche Grüsse von

Arsenij Jazenjuk
Premier der Ukarine

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