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Nach Köln: So schaffen wir es nicht

Dr. Alexander von Paleske — 10.1. 2016 – In Köln alleine sind mittlerweile mehr als 500 Strafanzeigen gestellt worden, 40% davon beinhalten Sexualdelikte. Viele Opfer hatten aus Scham und / oder Furcht sich zunächst nicht gemeldet.

Auch aus anderen Städten wurden Übergriffe gemeldet, wie Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Bielefeld, Berlin, Düsseldorf. Aber auch aus Zürich, Salzburg und Wien.
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Nicht woanders
In der Republik Südafrika leben schätzungsweise 5 Millionen Immigranten aus anderen afrikanischen Ländern, in der Türkei sind es zwei Millionen, meist aus Syrien, in Jordanien rund eine Million.

In all diesen Ländern gibt es Xenophobia, mal mehr, mal weniger, in Südafrika zeitweise recht gewalttätig verlaufend, und eine Zunahme der Kriminalität, aber keinerlei Vorfälle wie in Köln, Hamburg und anderen Städten..

Entwurzelt
Deutschland hat etwa ebenso viele Migranten aufgenommen, vorwiegend syrischer Nationalität, wie Jordanien. Die Versorgung dieser Flüchtlinge mit Nahrung ist in Jordanien unvergleichlich schlechter, insbesondere, nachdem die Zuwendungen der Geberländer an die Hilfsorganisationen gekürzt wurden.

Aber es gibt es einen wesentlichen Unterschied: Die Flüchtlinge, in den Flüchtlingslagern rund um Syrien sind vorwiegend ganze Familien, in Deutschland hingegen überwiegend junge Männer ohne Familie.

Die jungen Männer sind nicht nur aus ihrem Heimatland entwurzelt, sondern, nicht weniger wichtig: auch von ihren Familien.
Halt finden sie daher in Deutschland bei ebenfalls entwurzelten, etwa gleichaltrigen Landsleuten. Dort versuchen sie ihre Frustrationen zu überwinden, und die sind gewaltig. Neben dem Verlust von Heimat und Familie:

– kommen sie oftmals mit völlig falschen Vorstellungen, etwa nach dem Motto: Deutschland ist das Land wo Milch undf Honig fliesst. Stattdessen treffen sie auf reduziertes Harz IV, Massenunterbringung in Turnhallen und ehemaligen Baumärkten, keine Aussicht auf kurzfristige Arbeitsaufnahme, längerfristig werden es wohl auch nur 30% sein.

– müssen sie sich durch einen für sie völlig fremden durchbürokratisierten Behördenweg kämpfen, der mit der Bearbeitung der Asylanträge nicht nachkommt: 300.000 warten noch auf Bearbeitung.

– müssen, sie sich mit der deutschen Sprache vertraut machen

– erleben sie hier eine Zivilgesellschaft, die in der Mehrheit sie willkommen hiess, und Freiheiten gewährt, die weit entfernt von den staatlichen Unterdrückungsmassnahmen sind, denen sie in ihrem, Heimatland ausgeliefert waren. Aber damit verbunden – anders als in den Nachbarländern Türkei, Jordanien und Libanon – ein Kulturschock: denn vieles, was in Deutschland erlaubt ist, das ist nicht nur in ihrem Heimatland verboten, sondern läuft oftmals ihrem religiösen Wertvorstellungen diametral entgegen: dazu gehört auch der Alkoholgenuss, die Nichtverschleierung und freizügige Kleidung von Frauen.

– Und sie treffen in einigen Städten, insbesondere im Ruhrgebiet, auf nichtintegrierte Moslems und Salafisten, die diese Freiheiten nicht als positiv betrachten, sondern als anstössig, als unislamisch und demzufolge den Staat, der sie garantiert eher als Gegner betrachten, samt dessen Organen wie der Polizei.

Polizistin mit Migrationshintergrund
Die Polizistin mit Migrationshintergrund, Tania Kambouri beschreibt ihre – und nicht nur ihre – Erfahrungen aus Hunderten von Polizeieinsätzen in Bochum in ihrem Buch

Deutschland im Blaulicht

so:

„Gerade mit Migranten aus muslimisch geprägten Ländern gibt es die grössten Schwierigkeiten, allen voran mit jungen Männern. Menschen aus diesem Kulturkreis, seien es Türken, Kurden, Libanesen Tunesier ….. tun sich auffallend schwer damit, sich in Deutschland zu integrieren“.

Die Folge des Versagens der Integration:

– Parallelgesellschaften, in denen staatliche Normen , wie das Grundgesetz mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau und das Rechtsstaatsprinzip entweder überhaupt keine Gültigkeit haben, oder nur höchst eingeschränkt gelten:

– Religionslehre schlägt staatliche Ordnungsregeln

– Eigene „Gerichtsbarkeit“ durch sogenannte Friedensrichter, die Streitfälle nicht entsprechend staatlicher Normen, sondern entsprechend der Scharia lösen.

– Familien-Ehrenkodex, der bei Verletzung Sanktionen wie körperliche Gewalt bis zur Tötung rechtfertigt. Täter werden als Helden gefeiert

– Zwangsehen

– Widerstand gegen die Durchsetzung staatlicher Normen durch die dafür vorgesehenen staatlichen Organe (Polizei, Gerichte)

– Schulen, in denen kein vernünftiger Unterricht stattfinden kann, da die Kinder die deutsche Sprache nicht bzw. nur rudimentär beherrschen, durch aggressives Verhalten auffallen, und die Lehrer auf uneinsichtige Eltern treffen.

Die Folgen
Die Folgen dieser Entwicklungen bekommen die Repräsentanten des Staates, wie die Polizei, bei ihren Einsätzen zu spüren: So beklagt Frau Kambouri insbesondere bei Einsätzen in Problem-Stadtteilen::

– Beleidigungen

– Körperliche Angriffe,

– Zusammenrottungen beim Auftauchen staatlicher Ordnungshüter mit drohender Aufstellung

– selbst bei Bagatellen ist der Einsatz oftmals nur von mehreren Streifenbesatzungen zusammen durchführbar, oftmals jedoch wegen Personalmangel unmöglich, angesichts der durch massive Stellenkürzungen dünnen Personaldecke bei der Polizei

– Abbrüche rechtmässiger Einsätze, wenn die Gefahr massiver tätlicher Angriffe besteht.

– Behinderung der Strafverfolgung selbst bei schwersten Delikten wie Mord, durch Einschüchterung von Zeugen

– Häusliche Gewalt als Folge eines mittelalterlichen Frauenbildes und eines akzeptierten Patriarchats

Ohne Kenntnis vollmundige Einladungen
Wenn die Integration einer nicht gerade geringen Zahl von vorwiegend muslimischen Immigranten nach so vielen Jahren schon schiefgelaufen ist, de facto nicht existiert, so kann man nur den Kopf schütteln, wie jemand, der offenbar sich nicht Informationen von Polizei und Sozialarbeiten besorgt hat, eine derartige Stellungnahme abgeben kann:

“Wir schaffen es “

ohne überzeugend darzulegen, was jetzt ganz anders laufen kann, anders laufen muss.

Frau Merkel hätte von Anfang an klarmachen müssen, dass es eine ungeregelte Immigration nicht geben darf, nicht geben kann.

Stattdessen verstärkte ihre Bemerkung noch die völlig ungeregelte Immigration. Fast alle Migranten geben Deutschland als Zielland an. Eine Migrationslawine, die nicht abebben will..
Allein in der letzten Woche waren es wieder 20.000.
Fast alle kennen Merkels „Wir schaffen das“

Muss kein Prophet sein
Man braucht kein Prophet zu sein, um vorherzusagen:

– Die Migrationslawine wird weiter rollen, 8-10 Millionen sind noch unterwegs, so Entwicklungshilfe-Minister Müller

– Die Fehler von Merkel & Co werden nicht korrigiert werden, sondern die Grenzen schliesslich geschlossen, sodass die Migranten irgendwo auf halbem Wege auf dem im Balkan stranden..

Mit anderen Worten: Um der Lawine Herr zu werden, wird das Asylrecht schon alsbald de facto abgeschafft.

– Selbst das wird den Migrantenstrom nicht sofort verringern, sondern bestenfalls erst nach langer Zeit, und erst einmal einen Druck aufbauen, dem schliesslich dann doch, angesichts des menschlichen Elends, nachgegeben werden muss,
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– Es wird keine europäische Lösung geben, sondern letztlich nur nationale Abschottung, wie sie Dänemark und Schweden bereits betreiben. Die Europäische Einigung wird zu einer Fiktion degradiert.

Nach Köln ist vor Köln oder anderswo
Die als Beruhigungspille anzusehenden Äusserungen der Politiker, man werde mehr abschieben, indem das Asylrecht geändert wird, und Abschiebungen bereits nach jeder Bewährungsstrafe erlaubt sein sollen, sind nichts als Floskeln, denn:

– Asylsuchende dürfen nicht in ein Kriegsland abgeschoben werden. Das trifft für Syrien, Libyen, und Somalia zu.

– Die Täter werden oftmals gar nicht gefasst. In Köln gab es nur 31 Festnahmen nach 500 angezeigten Straftaten, das sind weniger als 10%

Die Polizei ist so ausgedünnt worden, dass sie personell gar nicht in der Lage ist, die nötigen Ermittlungen anzustellen

Lächerlich allerdings auch, wie manche Politiker versuchen, die Kölner Straftaten gegen Frauen zu relativieren: Als Teil des generellen Problems der Gewalt gegen Frauen. So auch die Stellungnahme der grünen berufsaufgeregten Vizepräsidentin des Bundestages, Claudia Roth.

Fazit:
Vorgänge wie in Köln können sich jederzeit angesichts der ungelösten Integrationsprobleme wiederholen.

Die jetzt zunehmende Gruppen-Kleinkriminalität, an der vorwiegend ebenfalls wieder Migranten beteiligt sind, trifft auf eine über Jahre ausgedünnte Personaldecke bei der Polizei.

Integration ist mittlerweile zu einem Riesenproblem angewachsen, das zur Lösung einen Riesenkraftakt erfordert: nicht nur Geld, nicht nur Sonntagsreden der Politiker, sondern vor allem einen gesellschaftlichen Konsens dass es sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handelt.

Die bisher schon vielfach fehlgeschlagene Integration lässt da wenig Hoffnung aufkommen.

linkFlüchtlingskrise, Migranten, Integration und die Zukunft

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