afrika

Nelson Mandelas Nachfolger – Erst AIDS-Leugnung, dann Korruption

Dr. Alexander von Paleske — 18..4.2016 — Welt-
Staatsmann Nelson Mandela, Südafrikas Präsident – nach den ersten freien Wahlen – von 1994 bis 1999, hat bisher keine Nachfolger gehabt, die für sich in Anspruch nehmen können, in seine Fusstapfen zu treten.

Stattdessen unter seinem unmittelbaren Nachfolger, Thabo Mbeki, AIDS-Leugnung. Noch dazu in einem Land mit rund 5 Mllionen HIV-Infizierten.

300.000 Tote
Die Folge: Verweigerung der Versorgung AIDS-Kranker und HIV-infizierter Schwangerer mit hochaktiven antiretroviralen Medikamenten Das brachte rund 300.000 Menschen den frühzeitigen Tod, und rund 30.000 Neugeborenen die vermeidbare Übertragung des HIV-Virus von der Mutter.

Internationale HIV-Dummschwätzer
Unterstützt in seiner Quacksalber-Wahnfahrt, die er jüngst noch einmal zu rechtfertigen versuchte, von seiner trunksüchtigen und kleptomanen Gesundheitsministerin Manto Tshablala-Msimang. Und von von einem internationalen AIDS-Leugner-Beraterteam, darunter der Kieler Internist Claus Koehnlein und der Wiener Gynäkologe Christian Fiala.

Von der Realität weggelaufen
Auf dem internationalen AIDS-Kongress im südafrikanischen Durban im Jahre 2000 versuchte Mbeki diesen Leugner-Schwachsinn auch noch den angereisten internationalen Wissenschaftlern zu verkaufen..
Als dann der an AIDS leidende und mittlerweile daran verstorbene 11-jährige Nkosi Johnson die Bühne betrat und sagte:

I hate having AIDS, and I get sad when I think of all the other children that are sick with AIDS, I wish the government can give AZT to pregnant HIV mothers.

und mit seinem Auftritt die Anwesenden zu Tränen rührte, verliess Präsident Thabo Mbeki mit seinen Leuten eilig die Konferenz.


Nkosi Johnson ….Präsident Mbeki verliess die Konferenz

Erst sein Nachfolger im Amt, der Interimspräsident Kgalema Motlanthe, setzte diesem Spuk ein Ende.

16 Jahre danach
Dieses Jahr findet die internationale AIDS-Konferenz wieder in Durban statt, der AIDS-Leugner-Quark bestenfalls eine unerquickliche historische Fussnote.

Auch Korruption
Aber auch in in Sachen Korruption waren die Nachfolger Mandelas nicht untätig. So fädelte Thabo Mbeki einen Multimilliarden US-Dollar Waffendeal ein, von dem insbesondere Deutsche Firmen wie Ferrostaal profitierten..
Diese Deals kosteten Südafrika viel Geld, das woanders viel dringender gebraucht wurde, z.B. in den Wellblechhütten- Townships.. Hinzu kam, dass schwerste Waffen und Flugzeuge zur Bekämpfung eines Feindes angeschafft wurde, den es nach dem Ende der Apartheid nicht mehr gab und auch nie wieder geben wird.
Die Bestechungsgelder landeten in Heisse-Luft-Projekten und in den tiefen Taschen korrupter ANC-Politiker, wir berichteten ausführlich darüber.

Griff in die Staats-Ladenkasse
Einmal die Schleusen richtig geöffnet, wucherte unter Mbekis Nachfolgern die Korruption weiter.
So griff der jetzige Präsident Jacob Zuma in die Staats-Ladenkasse und baute sich einen pompösen Ruhesitz in seinem Heimatdorf in der Provinz Kwa Zulu Natal .
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Südafrikas Präsident Jacob Zuma …….Griff in die Staats-Ladenkasse

Auch Nelson Mandela baute sich seinerzeit einen Alterssitz in seinem Heimatdorf Qunu, ein Abbild des Hauses der letzten Gefängnisstation, dem Victor Vester Gefängnis. Finanziert ausschliesslich mit Einnahmen aus seinem Buch „Long Walk to Freedom„.

Bescheidenheit fremd
Solche Bescheidenheit ist seinen Nachfolgern jedoch fremd.

Die Oppositionspartei Economic Freedom Fighters,(EFF), eine Illustre populistische Truppe, die behauptet, die Interessen der Massen zu vertreten,, deren Anführer, Julius Malema aber selbst knietief in Ausschreibungsskandale verwickelt war, um seinen teuren Lebensstil zu finanzieren, brachte diesen Selbstbedienungs-Skandal vor das Verfassungsgericht Südafriklas. Zuvor hatte Thuli Madonsela, ihres Zeichens Public Protector, bereits das finanzielle Gebaren Zumas scharf gerügt, worauf Regierungsmitglieder eine Diffamierungskampagne gegen sie starteten.

Ohrfeige für den Präsidenten
Das Verfassungsgericht versetzte dem Präsidenten Zuma eine schallende politisch-rechtliche Ohrfeige, stellte Verfassungsbruch auf Seiten des Präsidenten fest, und verpflichtete ihn, die aus der Staatskasse entwendeten Gelder binnen einer kurzen Frist zurückzuzahlen.

Die führende Sonntagszeitung Südafrikas, die Sunday Times forderte – und nicht nur sie – Zuma solle abtreten.

Den Gefallen tat der der Opposition natürlich nicht, zu süss schmeckt auch für ihn die Macht.
Zuma überstand auch einen Misstrauensantrag der Opposition im Parlament.

Meine Freunde, die Guptas
Das war in Sachen Korruption aber keineswegs das Ende: Zuma pflegte mit der Industriellen-Familie Gupta höchst korrupte Beziehungen. Das ging so weit, dass Minister von den Guptas erfuhren, wenn ihre Entlassung bevorstand, bzw, Aspiranten, dass sie demnächst ministrabel würden,

Auch brachte brachte er Familienmitglieder in leitenden Positionen der Gupta-Firmen unter . Aus Gupta und Zuma entstand in den Medien der wenig schmeichelhafte Name „Zupta“

Gleichzeitig wartet die Bevölkerung in den armseligen Townships auf bessere Unterkünfte und Verbesserung der Infrastruktur, also Kliniken, Müllabfuhr und befestigte Strassen, sowie ,mehr Sicherheit dort – und Arbeitsplätze.

Nein, von Mandela haben diese Herrschaften nichts gelernt, stattdessen Gier und Machthunger, bei Mbeki auch noch Paranoia und Glaube an Verschwörungstheorien.

Südafrika hat nach den langen Jahren des Apartheidterrors wahrlich Besseres verdient. Wie das geht hat Nelson Mandela längst vorgemacht.

Nelson Mandela wird 94 – in Südafrika Korruption und Gefahr für die Pressefreiheit

Zum Waffen-Korruptions-Skandal
Deutsche Firma Ferrostaal, Waffenexporte nach Südafrika und steuerabzugsfähige Millionen- Schmiergeldzahlungen
Deutschland, Südafrika und ein Waffenskandal ohne Ende
Südafrika – Auf dem Weg in eine Bananenrepublik?
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Zu Julius Malema
Südafrika: Jugendliga Chef Julius Malema verliert Machtkampf gegen Präsident Jacob Zuma – vorläufig
Machtkampf in Südafrika: Präsident Jacob Zuma gegen Jugendliga-Boss Julius Malema
Südafrika: Jugendführer Julius Malema “ Die ich rief die Geister, werd ich nun nicht los“

Zu den HIV / AIDS Leugnern
Welt Aids-Kongress in Wien, die HIV-AIDS-Leugner laden zum Gegentreffen

2 Gedanken zu “Nelson Mandelas Nachfolger – Erst AIDS-Leugnung, dann Korruption

  1. Anmerkungen zu AIDS Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich weiß nicht ob Sie wirklich aufklären wollen oder nur Geld verdienen.
    Falls ersteres zutrifft sollten Sie sich folgende Filme anschauen:

    Pharmamafia Kinder als Versuchskaninchen

    das kartenhaus – house of numbers – die AIDS-verschwörung

    Dazu ist auch das Buch „Virus-Wahn“ von Torsten Engelbrecht und Dr. Claus Köhnlein zu empfehlen.
    Die große Zahl angeblicher AIDS-Patienten vor allem in Afrika kann man auf die sogennante Bangui-Definition zurückführen:

    Die Bangui-Definition
    http://www.rethinkingaids.de/afrika/bangui.htm

    Wieviele verschiedene Diagnose-Möglichkeiten für AIDS gibt es weltweit und wie unterscheiden sich die?
    Was steht auf einem Beipackzettel des AIDS-„Medikaments“ Retrovir/Zidovudin/AZT an Warnungen drauf?
    Was sind die gesundheitlichen Folgen übermäßigen Konsums der Partydroge Poppers (flüchtige Stoffe aus der Gruppe der Alkylnitrite)?
    Ist es gesund über viele Jahre harte Drogen zu sich zu nehmen?
    Wieviel Milliarden Dollar Umsatz macht die gesamte Rüstungsindustrie weltweit in einem Jahr und wieviel die Pharmaindustrie?

    Gefällt mir

    1. Ende der Debatte Der Zusammenhang zwischen HIV und AIDS ist längst aufgeklärt. Daran ändert auch das von Fehlern strotzende Buch des HIV-AIDS -Leugners Köhnlein „Virus-Wahn“ nichts. Kalter Kaffee im Übermass. Ich empfehle Ihnen, mir eine Woche bei der Arbeit mit AIDS-Kranken zuzuschauen, dann werden Sie von ihrem Irrglauben rasch geheilt.
      Das Buch Viruswahn hat leider einige Menschen in Deutschland ermutigt, Sicherheitsmassnahmen ausser acht zu lassen – mit schrecklichen Folgen.
      Es gibt die Klima-Wandel-Leugner, die Holocaust-Leugner und die Virus-Leugner. Allen gemeinsam ist, dass sie die Wahrheit nicht in den Tatsachen suchen.

      Dr. v. Paleske

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