SATIRE

Kandidatenvorschlag für das Amt des Bundespräsidenten: Roobää. G.

Dr. Alexander von Paleske —– 13.8. 2016 —- Die Kandidatenfrage für das Amt des Bundespräsidenten ist wegen anderer Ereignisse in den letzten Wochen etwas in den Hintergrund getreten. Dabei ist das eine Frage, die uns auf den Nägeln brennen sollte, denn die paar Monate bis zum Ende der Amtszeit des Joachim Gauck gehen schnell vorbei, und es muss sichergestellt werden, dass diesmal eine wirklich voll geeignete Person dieses wichtige Amt ausfüllt.

Folgende Voraussetzungen
Der Kandidat /die Kandidatin sollte folgende Voraussetzungen erfüllen:

– Deutscher Staatsbürger von Geburt.

– Typisch Deutsches Aussehen.

– Einen Dialekt sprechen, der bundesweit besonders positiv besetzt ist.

– Sich nicht in die Politik einmischen.

– In der Welt herumgekommen sein.

– Finanziell unabhängig , also ein ordentliches Vermögen im Hintergrund sein / ihr Eigen nennen.

– Bereits jetzt einen möglichst hohen Grad an Popularität besitzen.

– Durch seinen / ihren Lebenslauf einen Ansporn an alle Deutschen geben, voranzukommen, richtig reich zu werden.

– Dessen / deren Gesicht fröhlichen Optimismus ausstrahlt, und bei den Bundesbürgern positive Emotionen auslöst.

– Keiner Partei zu nahe zu stehen, und möglichst keine auslaugende intrigenreiche Parteikarriere hinter sich zu haben.

– Mit dem Gesetz nicht in Konflikt gekommen, also völlig unbescholten zu sein.

Nur ein Kandidat
Nur eine Person erfüllt diese Voraussetzungen: Robert Geiss, der Kölsche Jung, der einer vorzeigbaren glamourösen Familie vorsteht.

– Robert ist Deutscher durch und durch, sieht auch typisch deutsch aus, so wie seine Ehefrau Carmen und auch deren Kinder.

– Robert spricht Kölner Dialekt, ganz so wie Willy Millowitsch, der Kölner Klüngel und die Kölle Alaaf Karnevalsvereine.

– Robert und seine Familie kennen die Welt, dank ihrer ausgiebigen Ferien-Reisen auch in ferne Länder. Seine Frau war selbst in den Slums von Kolumbien unterwegs. Damals war zum Glück das Zika- Virus noch nicht dort aufgetaucht.

– Robert ist finanziell auch völlig unabhängig, dank seines Millionenvermögens und deshalb völlig unbestechlich. Ein ganz wichtiger Punkt angesichts der um sich greifenden Korruption in Deutschland die auch vor Politikern nicht Halt macht.

– Robert und seine Familie verbreiten eigentlich immer gute Laune, insbesondere nach dem Einkauf von Luxusgütern, strahlen einen herzerfrischenden Optimismus aus, den nur Böswillige und Neider als ungesund bezeichnen würden.

– Die Familie hat einen positiv besetzten Bekanntheitsgrad, der nur noch von den leckeren Gummibärchen übertroffen wird.

– Die Geissens sind natürlich noch nie mit den Strafgesetzen in Konflikt geraten, anders als der von Angela Merkel ins Spiel gebrachte hessische Ministerpräsident Volker Bouffier, der ein Verfahren wegen Parteiverrats laufen hatte, das gegen Geldzahlung schliesslich eingestellt wurde, und der schon deshalb für das Amt des Bundespräsidenten völlig ungeeignet ist.

– Robert strahlt eine sonnengebräunte Weltläufigkeit und tiefschürfende Intelligenz aus, die insbesondere bei Staatsbesuchen und Staatsempfängen von Vorteil ist.
Nur böswillige Schreiber in der Tageszeitung DIE WELT haben diese Familie Geiss so herabgewürdigt:

„Immer ein wenig zu groß, zu Bling-Bling, zu viel Glitzer. So stellt man sich in Kleinappelsbüttel die ‚reichen Leute vor. Immer wieder bricht der Kleinbürger aus ihnen heraus.“

Lächerlich, da es ein Kleinappelsbüttel in Deutschland nur noch zur Zeit des Bundespräsidenten Heinrich Lübke gab, der auch noch ein damaliges Potenzmittel (Okasa) mit der Stadt Osaka in Japan verwechselte. Heute heissen die Orte Googlehausen und Facebookcity.

– Robert ist ein erfolgreicher Unternehmer, der gerade auch als junger Startup-Unternehmer der Deutschen Volksgemeinschaft vorgelebt hat, wie man als Jeans-Produzent nach vorne kommt, und dann als Belohnung richtig das Leben geniessen kann. Ein Ansporn für alle arbeitswilligen deutschen Staatsbürger, aber auch für Migranten.
Nicht von ungefähr war Roberts tiefschürfender Wahlspruch

„Von nix kommt nix“.

auf Kölsch:

Von nix kütt nix.


Und das hat er auch gleich in Buchform gegossen.

Ein Leitfaden, wie Deutschland absolut krisenfest gemacht werden kann, und nicht Vierjahreszeitenbücher, wie von dem jetzigen Bundespräsidenten, der noch dazu immer von Freiheit redet, aber keinerlei praktische Tipps geben kann, wie diese Freiheit unternehmerisch gestalten.


4-Jahreszeiten-Buch …… nicht mit den Geissens

Deutschland braucht keine Präsidenten, die wie tibetanische Gebetsmühlen immer wieder Freiheit rufen, sondern Leute, die nach dem Motto vorgegangen sind:

Jetzt wird kräftig in die Hände gespuckt, wir steigern das Bruttosozialprodukt“

Robert kann, ja, muss es machen.

Die Geissens müssen ins Berliner Schloss Bellevue einziehen.

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6 Gedanken zu “Kandidatenvorschlag für das Amt des Bundespräsidenten: Roobää. G.

    1. Naddel darf nicht fehlen. Die fuehlt sich bestimmt wohl in der Kueche von Schloss Bellevue.
      Nicht, dass Bundespraesident Bohlen noch verhungert.

      Ob sie ihn allerdings hoert wenn er „N A A A D D E L“ durch Schloss ruft darf bezweifelt werden.

      Aber es gibt ja Handies.

      Bzw. Babyphones, also ohne Rueckkanal, damit der Bundespraesident nicht von seinem Dienstmaedchen am anderen Ende der Re­si­denz abgenervt wird.

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