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Kai Diekmann: Das Ende einer Springer-Karriere

Dr. Alexander von Paleske —– 2.1. 2017 —– Kai Diekmann der langjährige Chefredakteur des „Dre….blattes“ BILD verlässt den Springer Verlag.
Lange hat er es dort ausgehalten: 30 Jahre. Von 2001 bis 2015 war er Chefredakteur der BILD . Eine stramme Leistung in einem Medium, wo der Grundsatz gilt:

Forget the facts, push the story.

Jetzt heisst es: das Jahr 2017 kommt, Diekmann geht.

Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG , lobte Diekmann bereits vor einem Jahr als langjährigsten und wohl auch erfolgreichsten Chefredakteur von Bild.


Bild-Kai

Die Verkaufszahlen der BILD-Print sprechen jedoch eine andere Sprache Während seiner gesamten Amtszeit als Chefredakteur gab es nur einen Weg: vorwärts abwärts.


Auflagenstatistik der BILD

Wer das Bild von ihm in der ZEIT sieht, der könnte fast Mitleid mit ihm haben. Das Herstellen eines solchen Blattes, das in der Tradition von Lügen, Halbwahrheiten und Diffamierungen gross geworden ist , fordert eben seinen Preis, zumal wenn der alte „Dreck“ nicht mehr die Käufer an die Kioske zieht.

Schwindender Suchtfaktor

BILD muss süchtig machen“,
schwadronierte Diekmann einst . Offenbar liessen immer weniger sich von diesem Medium versüchtigen.

Auch die Franz Josef Post von Wagner-Ergüsse konnten den Print-Absturz nicht aufhalten. Verfasst von einem, der sich Journalist nennt, und der einst die Schlagzeile bei Illu brachte:

Angeber-Wessi mit Bierflasche erschlagen – Ganz Bernau ist glücklich, daß er tot ist

Widerwärtige Schadenfreude, die auch noch die des Stefan Raab gleich um mehrere Stockwerke unterbot.

Das spricht für eine zunehmende Reife der potentiellen Leser, die offenbar jetzt mehr dem zuneigen, was Max Goldt über die BILD schrieb:

Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun.“

Auch im Internet

Natürlich gibt es BILD auch im Internet, dort gehen die Clicks hoch, aber im Internet liegen die Gewinnmargen weit niedriger, als beim Print.

Reif für die Insel?
Ja, wer es so lange bei Springer aushält, gerade bei BILD, wo der Qualitätsjournalismus kaum als häuslich bezeichnet werden kann,, der ist reif für etwas anderes, vielleicht für die Insel.? Dann könnte endlich auch die Frage beantwortet werden, welche die „Schülerzeitung“ TAZ seit Jahren umtreibt: Die P-Frage.

Insel- Infos könnte er sich bei Ronald Schill, dem Ex-Richter Gnadenlos einholen..

Als potentielle Alternative der Job eines Wahlkampfmanagers für Angela Merkel. .

Nachdem wir schon seinen Abschied bei BILD ausführlich gewürdigt haben, rufen wir nach seinem Abschied als Herausgeber aller Bild- Postillchen ihm hinterher: Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei.

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Ein Gedanke zu “Kai Diekmann: Das Ende einer Springer-Karriere

  1. Gut! Die Tabelle ist wunderbar und erweckt die Hoffnung, dass die Anzahl von verblödeten Menschen in Deutschland sinkt.
    Wenn man davon noch die Auflagen abzieht, die in Flughäfen herumliegen, wird die Zahl der BILD Leser weiter schrumpfen.

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