SATIRE

Grüne Tatjana Bussner, MdB: Was für ein grossartiger Parteitag, was für eine aus Mut gemachte grüne Zukunft

Dr. Alexander von Paleske —- 25.6. 2017 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Tatjana Bussner, MdB
Grüner Arbeitskreis „Zurück
an die Regierungs-Futtertröge“
Reichstagsgebäude
Berlin

Glückauf grünes Völkchen,
Guten Tag Deutschland,

ich bin gerade von einem Kurzurlaub auf Mallorca nach unserem Grossen Parteitag am vergangenen Wochenende zurückgekehrt.
Ich fliege gerne in den Urlaub, auch zu den Bundestagssitzungen in Berlin benutze ich lieber das Flugzeug als die Bahn.

Irrsinnig erfolgreich
Das war ein irrsinnig erfolgreicher Parteitag, der das von der Parteiführung längst beschlossene Wahlprogramm, das „10 Punkte Programm zur erfolgreichen Rückkehr an die Regierungs-Futtertröge“ abgenickt, und Änderungsanträge abgeschmettert hatte, dank der geschickten Strategie des Flugmeilen-Bonusspezialisten und Hanfwässerers Cem Özdemir und unserer berufslosen Katrin Göring-Eckardt.

Gut drauf nach Partnerwechsel
Katrin war unglaublich gut drauf. Sie ist nach ihrem Partnerwechsel zu einem jüngeren Lover, über den sie in der BILD-Zeitung ausführlich berichtet hatte, in den vergangenen Wochen richtig aufgeblüht: voller Energie und voller Einfälle.

Besonders gut hat mir die musikalische Untermalung gefallen, diese wummenden Rhythmen von Black Eyed Peas vor dem Auftritt des Niederländers Jesse Klaver, und der fantastische Song von Katy Perry, als Cem die grünen Bundestagskandidaten vor seiner unglaublichen Rede auf die Bühne holte.

Alleine diese mitreissende Musik dürfte viele Wähler überzeugt haben: die können es – so ähnlich lief es ja auch bei Donald Trump, der hatte die Musik von Adele laufen lassen und damit gewonnen.

Tanzen mit Katrin und Nena
Und zum Schluss der Tanz auf der Bühne zu Nenas Musik, ich war völlig weg. Da merkte man ja gleich: die Katrin kommt aus einem Tanzlehrer-Elternhaus, und kann, wie sie selbst sagt, keinen Beat ungetanzt lassen.
Die Musik von Nena bot sich schon deshalb an, weil diese Popkünstlerin auf Einladung bei der 100-Jahrfeier der Rüstungsfirma MTU gegen Bezahlung auftrat, und neben einem dort ausgestellten Leopard 2 Panzer ihr 99 Luftballon-Lied schmetterte.

Mut mit Zukunft
Apropos Nena, von der stammte ja auch der inhaltsschwere Parteitagsspruch:

„Zukunft wird aus Mut gemacht“

im Original:

„Liebe wird aus Mut gemacht“

abgekupfert von ihrem Lied aus den 80oer Jahren

„irgendwie, irgendwo, irgendwann“

Das trifft ja fast auch auf unsere Neue Grüne Welle zu, zur angepeilten Regierungsmitbeteiligung nach den Wahlen:

Irgendwie, mit irgendwem, mit irgendwas

Direkte Ansprache

Mit unserem „irgendwas“-10-Punkte-Programm sprechen wir die deutschen Bürger direkt in ihren gemütlichen Wohnzimmern an.

Auch Oma Kirchgang aus Langgöns soll das gut finden, deshalb steht auch nichts über die Grün-Pläne im Gesundheitswesen drinnen, insbesondere zu der von der Regierung geplanten massenhaften Schliessung bürgernaher Krankenhäuser, und zur Fallpauschale, die dazu zwingt, gerade alte Kranke vorzeitig zu entlassen.

Nichts zu den Krisenherden in der Welt
Die internationale Politik, insbesondere die katastrophale Umwelt- und Konfliktpolitik durch den neuen US-Präsidenten Donald Trump , die explosive Lage im Nahen und mittleren Osten, der koreanischen Halbinsel, und im südchinesischen Meer, der Krieg in Syrien: mit alledem wollen wir unsere potentiellen Wähler nicht unnötig belästigen, zumal wir selbst darauf keine zündenden Antworten haben. Da finden wir schon irgendwie, irgendwo, irgendwann Lösungen, wenn wir erst einmal an der Regierung sind.


US-Präsident Donald Trump

Nichts mit Frieden
Auch mit dem Frieden haben wir nichts mehr am Hut. Das hat unsere Katrin schon seinerzeit in den Auseinandersetzungen mit Russland klargemacht, als sie das Ostmemorandum verurteilte, und frech behauptete, die Grünen seien noch nie eine Friedenspartei gewesen. Das haben wir ja durch das wiederholte Abnicken des Afghanistanfeldzugs auch bewiesen.

Natürlich wissen wir in unserem Führungszirkel längst, dass der Afghanistanfeldzug nicht nur 1 Billion US Dollar bisher insgesamt verschlungen hat, und trotzdem verloren ist, aber das können wir nicht öffentlich eingestehen, weil wir uns damit in Widerspruch zu unserer Politik stellen. Das kommt nicht in Frage.

Störenfried Ströbele weg
Zum Glück hat der Störenfried Ströbele, der immer gegen die Kriegseinsätze der Bundeswehr, die wir offensiv-patriotisch abgesegnet haben, aufgetreten ist, jetzt seinen Abschied genommen.

Leider hat seine Nachfolgerin Canan Bayram unsere hochkompetenten Grossen Vorsitzendenden mit Ortsvereinsvorsitzenden der CDU verglichen. Eine Unverschämtheit.

Die hätte mal besser die Klappe halten sollen, statt dies unserem Boris Palmer zu empfehlen.

Sehr positiv

Ja, insgesamt alles sehr positiv.
Nicht irgendwie irgendwann, sondern bald, werden wir wieder an den Regierungsfuttertrögen sitzen mit mindestens 12% der Wählerstimmen im Rücken. Mindestens. Wie Cem sagte: An uns Grünen kommt in Zukunft keiner mehr vorbei.

Die Zukunft ist und bleibt grün, und wird aus Mut gemacht.

Eure

Tatjana Bussner , MdB

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