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Seehofer an die CSU: Von Sarrazin lernen heißt siegen lernen

Dr. Alexander von Paleske — Folgende blau-weisse Mail fand ic h heute in meiner Mailbox

10.10. 2010
Horst Seehofer
Ministerpräsident des Freistaates Bayern
Franz Josef Strauss Gedächtnisplatz 62
München

An alle CSU Mitglieder

Liebe Parteimitglieder

In den vergangenen Monaten mussten wir leider feststellen, dass die Zustimmung der bayerischen Wähler für die CSU in Umfragen rapide abgenommen hat. Schuld daran waren vor allem die Querelen zwischen Putzmobil Westerwelle und Angela Merkel.

Aber auch die Multi-Milliarden-Euro-Pleite mit der Bayern LB und der Hypo-Alpe (Skandalpe) hat ihren Eindruck, selbst bei uns sonst absolut treuen Wählern, nicht verfehlt.

Trendumkehr erforderlich
Deshalb ist es jetzt allerhöchste Eisenbahn, diesen für uns bedrohlichen Trend nicht nur aufzuhalten, sondern umzukehren.

Den erfolgversprechenden Weg hat uns der politische Kaltduscher, Armutsleugner, Kopftuchgegner Integrationsspezialist, Vulgär-Humangenetiker und Hartz IV- Nahrungsmittelfachmann Thilo Sarrazin gewiesen.


Universalfachmann und Kaltduscher Sarrazin

Für mein großes Vorbild und Ziehvater, den früheren bayerischen Ministerpräsidenten und Vollblutpolitiker Franz Josef Strauss (FJS), wäre die breite Zustimmung in der Bevölkerung zu Sarrazins Ergüssen allerdings überhaupt keine Überraschung gewesen.

Strauss hätte längst gehandelt
Strauss hätte das Thema der Obsthändler- Gemüsehändler- und Kopftuchkrise sowie die Integrationsunwilligkeit von Koranschwenkern längst aufgegriffen, und nicht auf das Buch des Nebengleis- Bundesbankers Sarrazin gewartet, um dann mit Erstaunen festzustellen, welches Vorurteilspotential, gespeist aus Zukunftsangst, doch in der Bevölkerung vorhanden ist.

Wir können und dürfen es nicht der NPD überlassen, sich nunmehr aus diesem Wählerpool zu bedienen. Oder wie unser F.J.S. es einst ausdrückte: Rechts von der CSU darf es nur noch die Wand geben.

Ich habe deshalb die Initiative ergriffen, Integrationsunwilligen und Sozialschmarotzern den Krieg erklärt und in einem Interview mit der Wochenzeitung Focus dargelegt:

– Wie ausgeprägt die Integrationsunwilligkeit bei diesen Koranschwenkern doch ist.

– Dass wir deshalb einen sofortigen Zuzugsstopp für alle Türken sowie sonstige Moslembrüder verhängen müssen.

– Dass Arbeitsunwilligen sofort die Hartz iV-Almosen gestrichen werden müssen

– Dass irgendwelche Hartz IV-Zahlungen an substanzielle Deutschkenntnisse der Almosenempfänger geknüpft sind, wobei auch deutsche Geschichtskenntnisse erforderlich sein müssen, z.B. Gründungsdatum der CSU, Geburts- und Todestag von Franz Josef Strauss etc.

Sarrazins Buch auf CSU-Tische
Um hier in die Offensive zu gehen, muss in Zukunft das Buch Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“ demonstrativ auf unseren Parteiständen in den Fußgängerzonen bereitliegen.


Vulgär-Humangenetik auf die CSU-Stände

Motto: Wie der Sarrazin so das CSU – Pardon die CSU.

Es wäre doch gelacht, wenn wir aus der tumben Fremdenfeindlichkeit, der Zukunftsangst und der Integrationsdebatte insgesamt nicht politisches Kapital für unsere bayerische Partei schlagen könnten.

In diesem Sinne: Vorwärts mit der CSU.

Es grüsst Euch

Horst Seehofer
Bayerischer Ministerpräsident und CSU-Chef.
Franz Josef Strauss Nach-Nach-Nachfolger.

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Zu Putzmobil Westerwelle
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Zu Sarrazin
Sarrazin – Sag zum Abschied leise: EINEN RIESEN MEHR
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Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin
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Thilo Sarrazin muss Bundesbankpräsident werden
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Zur Hypo-Skandalpe Bank
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linkVon Milliardengrab zu Milliardengrab: BayernLB-Tochter Hypo- Alpe Adria hat neuen Vorstand

Zentraler Artikel für alle bis Dezember 2008 angelaufenen Hypo-Alpe Skandale
linkBayernLB-Tochter Hypo Group Alpe Adria – Reicht mir die Hand, meine Skandale

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Angela Merkel: Stuttgart 21 muss ein Sieg werden

Dr. Alexander von Paleske— folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

Angela Merkel
– Bundeskanzlerin –
Im Regierungsviertel 1
BERLIN

An alle Parteigliederungen der CDU

Liebe Parteifreunde,

Manche von Euch denken, dass jetzt die Götterdämmerung unserer Partei, der CDU, eingesetzt hat, aber davon kann überhaupt keine Rede sein.

Stuttgart 21 wird zum Wendepunkt werden, die drohende Niederlage werden wir in einen Sieg verwandeln.

Unser stärkster Verbündeter
Im 2. Weltkrieg hatte die UdSSR einen starken Verbündeten im Kampf gegen Hitler: das Wetter, auch Väterchen Frost genannt.

Auch für uns wird sich das Wetter als sehr starker Verbündeter erweisen. Wie ich in einem Telefonat mit dem Wetterfrosch Kachelmann erfahren konnte, wird es dieses Jahr, besonders im Süden, einen strengen Winter geben, mit Frost bis Ende März 2011 hinein.
Das wird eine Reihe von potenziellen Demonstranten davon abhalten, weiter gegen unser überlebenswichtiges Großprojekt zu demonstrieren.

Die Abnahme der Teilnehmer an den Demonstrationen wird dann gleichzeitig demoralisierend auf den Rest wirken.

Verwirrungsstrategie vielversprechend
Parallel dazu werden wir mehrere Kampagnen starten, die ebenfalls den Widerstand lähmen werden.

Ich habe den Bundesnachrichtendienst (BND) und die Landesverfassungsschutzämter beauftragt, sofort das Privatleben aller führenden Köpfe dieser Protestler auszuschnüffeln. Sollten sich relevante Informationen daraus ergeben, dann sind sie umgehend an den von meiner Freundin Elfriede Schalom auf dem Blendergut / Sylt eingerichteten Krisenstab weiterzugeben, der dann daraus BILD-kompatible Schlagzeilen zimmern wird und die dann sofort an BILD-Kai weiterreicht..

Parallel dazu habe ich mit meinem Freund Blattschuss Plattstuss, äh, ich meine Mappus, abgesprochen, eine Charme-Offensive zu starten, um die Bewegung weiter aufzuspalten.

Wir werden nicht nur den Heiner als Vermittler haben, sondern ebenfalls jede Menge weiterer, sozusagen zu jedem Unterthema jeweils einen. Dann werden diese Schwaben alsbald den Überblick verlieren, was sich abspielt.

Marschroute: In Kleinigkeiten werden wir großzügig sein, was das Großprojekt selbst angeht aber kleinlich.
Natürlich werden wir keine Bedenken haben, die Zahl der Bahnsteige zu erhöhen oder zu erniedrigen bzw. die Bahngleise um 1 Meter zu verschieben.

Die generelle Marschroute muss aber sein: Wir verhandeln – notfalls bis die Landtagswahl vorbei ist – sollte es nicht gelingen, vorher die Protestbewegung aufzuspalten.

Nach der Landtagswahl, die wir allein schon wegen meines eigenen politischen Überlebens gewinnen müssen, wird es dann aber heißen: Knüppel aus dem Sack.

So und nun ran an die Propaganda- und Verwirrungsarbeit.

Glückauf mit der CDU.

Ganz herzliche Grüße von Eurer Bundesvorsitzenden und Kanzlerin

Angela Merkel

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Alice Schwarzer: Willkommen im Circus Sarrazini

Dr. Alexander von Paleske — 23.9. 2010 —

Sehr geehrte Frau Schwarzer,

viele haben sich in dieser Manege, genannt Kopftuchintegration, schon verbreitert, ausgelöst durch das hochwichtige und tiefschürfende Buch des politischen Kaltduschers und Hartz IV-Nahrungsmittelspezialisten Thilo Sarrazin. Aber so eine prominente Stimme wie die Ihrige fehlte bisher.

Ein hochwichtiges Werk
Nun haben Sie sich lautstark mit einem Buch zu Wort gemeldet „Die grosse Verschleierung“ und jetzt soll es auf den Markt geworfen werden.

Wir sind alle höchstgradig gespannt, wie Sie das Gemüsehändler-Problem in Berlin-Neukölln nun in den Griff bekommen wollen, nachdem sie gerade den Fall Kachelmann in der BILD-Zeitung so hervorragend problematisiert haben.

Schlagzeilen wie:

„Kachelmann-Prozess: warum Millionen Frauen betroffen sind“

Und:

Kachelmann Anwalt, will Zeuginnen verhindern

stellten ein erfreuliches Gegengewicht gegen die ZEIT Qualitätsjournalistin Sabine Rückert dar, die es einfach nicht lassen kann, nicht nur die Vorfreisprechung in einem Dossier mit akribischer Bewertung von Gutachten und Zeugenaussagen zweifelsfrei zu begründen, sondern in ihrem letzten Artikel auch gleich noch eine Stellungnahme abzugeben, die sich wie eine Eventual-Revisionsbegründung gegen ein mögliches Falschurteil des Landgerichts Mannheim liest.

Dafür ein herzliches Dankeschön
Früher, sozusagen in Ihrer journalistischen Jugendzeit, hätten sie so ein Papier wie die BILD vermutlich nur gekauft, wenn zu Hause keine Servus-Rolle mehr vorhanden war, und alle Läden nach dem alten Ladenschlussgesetz bereits geschlossen hatten.

Ja, das waren noch Zeiten, als sie beim STERN Qualitätsreportagen wie „Ich habe abgetrieben“ ablieferten.

Jetzt scheint es Sie offenbar gar nicht zu stören, dass Ihre Artikel sich in der Nachbarschaft von Artikeln wie „Das war mein verrücktester Orgasmus“ oder „Oh, wie ist das Stöhn“ finden.


Alice Schwarzer: Nach der Meinungsbildung die Botschaft

Botschaft muss rüberkommen
Aber ich will das gar nicht verurteilen, denn Ihre enorm wichtige Botschaft muss ja rüberkommen und möglichst viele erreichen.
Da darf man bei dem Medium, das von mehr als 4 Millionen Deutschen gelesen wird, auch nicht so wählerisch sein.

Hinzu kommt noch, dass Elfriede Schalom vom Blendergut in Kampen ja auch zu Ihrem Freundeskreis gehört.

Eine Idee: Pro und Contra
Da kommt mir eine Idee: könnten Sie Ihre Qualitäts-Kollegin Sabine ZEIT-Rückert nicht bewegen, mit Ihnen eine Art Pro-Kontra Kolumne zum Fall Kachelmann in BILD einzurichten?
Sie unter der Rubrik „Kachelmann und seine Peitschen, ein Angriff auf jede Frau,“ und Sabine ZEIT– Rückert unter der Rubrik „BILD kämpft für Sie.

Bitte schlagen sie dies doch Elfriede vor, und reden Sie mit dem ZEIT Herausgeber und Militärfachmann Josef Joffe.

Noch lang noch nicht Schluss
Aber heute soll nun endlich ihr Buch erscheinen, mit dem Tenor „Jetzt ist noch lang noch nicht Schluss“ .

Seit Jahren kämpfen Sie dankenswerterweise gegen den Islamismus, und zwar schon zu einem Zeitpunkt, als viele Menschen in Deutschland noch gar nicht ahnten, was für eine Gefahr da heraufzieht.

Aber nun hat unser deutscher Landsmann Thilo Sarrazin, der aufmischende Kaltduscher, sozusagen den Eisbrecher gespielt, in dessen Kielwasser Sie nun mit Ihrem hochwichtigen Buch den Büchermarkt rechtzeitig vor der Frankfurter Buchmesse so richtig aufwirbeln werden.

Weg mit Toleranz und Kopftuch

Weg mit der Verschleierung. Weg mit der Toleranz, welche diese Islamisten erst stark gemacht hat.

Der Islamismus fängt mit dem Kopftuch an, setzt sich dann über die Burka fort, und endet schliesslich mit dem Sprenggürtel. Nicht etwa diese Feldzüge im Irak oder Afghanistan haben den Islamismus gestärkt, nein, das ist Propaganda der Islamisten.

Kopftuch macht unfrei, jenseits des Kopftuchs lockt die Freiheit – und Hartz IV.

Deshalb: Wehret den Anfängen, Initiis obsta, wie die Römer schon sagten: Weg mit dem Kopftuch.

Ich wünsche Ihrem Buch jeden nur denkbaren Erfolg.

MfG

Dr. Alexander von Paleske

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…zu BILD-Kai Diekmann
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Nicht Satire
Thilo Sarrazin – Genug ist genug

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Sarrazin – Sag zum Abschied leise: EINEN RIESEN MEHR

Dr. Alexander von Paleske — In den 60er Jahren gab es mal einen Schlager mit dem Titel: „Sag zum Abschied leise Servus“..

So ein leiser Abgang ohne zusätzliches Bares kam allerdings für Kaltduscher Thilo Sarrazin offenbar überhaupt nicht in Frage.
Der sagte angeblich der Bundesbank erst Servus, als sein Ruhegehalt um einen Riesen pro Monat nach oben gesteigert wurde
.(Ein Riese ist im Jargon ein Tausender, ein Kilo ein Hunderter und ein Pfund ein Zehner Euro, dies zur Begriffserklärung).

Als absolut hochhonoriger und um die Finanzen des Staates hochbesorgter Ehrenmann hätte Sarrazin doch seinen Rücktritt erklären und sich mit dem zufriedengeben können, was er ohnehin schon an üppiger Pension zu bekommen hätte: 10 Euro-Riesen pro Monat.

Genug ist genug: 4 Euro proTag
Jeder kann, wie Finanzgenie und Intelligenzbesorgter Sarrazin selbst vorgerechnet hat, mit weniger als 4 Euro pro Tag seinen Nahrungsbedarf problemlos bestreiten.
Demnach können sich Arbeitslose schon für 3,76 Euro „völlig gesund, wertstoffreich und vollständig ernähren“, erklärte Sarrazin der Welt im Jahre 2008.

Sozusagen ein Luxusessen verglichen mit dem was er, Sarrazin, in seiner Jugendzeit habe essen müssen (hat der Herr etwa in Abfalltonnen gewühlt?).

Daher ist seine Haltung eigentlich doch unverständlich.

Verständlich wird sie allerdings, wenn man bedenkt, dass er seinerzeit vergeblich eine Abfindung von der Deutschen Bahn AG nach seinem Abschied dort (er wurde dann rasch Finanzsenator in Berlin) forderte, und seine Klage gegen die Deutsche Bahn AG in allen Instanzen abgeschmettert wurde. So ein Pech!

Daraus hat Thilo Sarrazin offensichtlich gelernt. Nach einem Abschied gibt es nichts mehr zu verhandeln, und auf die deutschen Gerichte kann man sich zur Durchsetzung seiner angeblichen Ansprüche auch nicht unbedingt verlassen, wie er schmerzlich erfahren musste..

Gut gelaufen diesmal, Kaltduscher Thilo. Glückwunsch!

Schade, dass die BILD gerade zu dieser Frage keine weitere „BILD-Volksgemeinschaftsabstimmung“ veranstaltet, oder zumindest ihren „scheindemokratischen“ BILD-Leserbeirat einberufen hat. Das muss offenbar BILD-Kai (Diekmann) glatt verschlafen haben.

Das Ergebnis wäre doch sicherlich hochinteressant gewesen.

Mehr Satire zu Sarrazin
Herbert Rechtslastig schreibt an BILD-Chefredakteur Kai Diekmann
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Thilo Sarrazin – Genug ist genug

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Herbert Rechtslastig schreibt an BILD-Chefredakteur Kai Diekmann

Dr. Alexander von Paleske — Folgende aufrüttelnde Mail landete heute in meiner Mailbox

8.9. 2010
Herbert Rechtslastig
Oswald Spengler Gedächtnisplatz 33
Brandenburg

An
BILD Chefredakteur
Kai Diekmann
Axel Springer Gedächtnisplatz 1
Hamburg

Betrifft: Thilo Sarrazin – Ihr Artikel „Schauen sie mal Herr Wulff, so denken die Deutschen über Sarrazin“

Hochverehrter Herr Chefredakteur Diekmann,

darf ich mich zunächst vorstellen: ich bin NPD Mitglied und im öffentlichen Dienst beschäftigt.

Ich wollte mich ganz, ganz herzlich bedanken für Ihren aufrüttelnden Artikel „Schauen sie mal Herr Wulff…..“

Endlich hat eine hochangesehene Tageszeitung (BILD) es geschafft, die wirkliche Meinung der deutschen Volksgemeinschaft zu diesem Thema zu artikulieren. Das wurde aber auch allerhöchste Eisenbahn.

Besonders hat mich gefreut, dass Sie Stellungnahmen wie:

Grosser Respekt für Herrn Sarrazins Mut“

„Ein Held der Nation

Sarrazin unser neuer Bundeskanzler

Ein aufrechter Mann“

gebracht haben, die haargenau das Meinungsbild auch in unserer Partei, der NPD, widerspiegeln .

Erfreuliches Umfrageergebnis
Besonders hat mich natürlich Ihre Blitzumfrage unter der BILD-Leser-Volksgemeinschaft gefreut, wonach 90% Ja zu Sarrazin und Nein zu seinem Rauswurf bei der Bundesbank sagen.

Dafür möchte ich Ihnen meinen aufrichtigen Deutschen Dank aussprechen.

Ich denke aber, Sie sollten da nicht stehen bleiben, sondern weitere Forderungen stellen, die das Schreckensszenario der Verdummung Deutschlands in Zukunft verhindern helfen.

An erster Stelle sollten daher Gen-Teststellen auf allen Flughäfen und Grenzübergängen eingerichtet werden, welche die Erbgesundheit sicherstellen und diejenigen an der Einreise hindern, deren Gene nicht unserer Anforderungen entsprechen.

Wir müssen außerdem klarmachen, dass wir uns den Verkauf von Obst und Gemüse durch geistig unterbelichtete Koranschwenker nicht länger gefallen lassen.

Wer nicht flüssig in deutscher Sprache und Schrift ist, sollte nicht länger einen Verkaufsstand betreiben dürfen.

Hilfreich wäre es sicherlich auch, Polizisten zu interviewen, die in diesen Problembezirken von Duisburg und Berlin arbeiten müssen, und welchen Unverschämtheiten sie dort ausgesetzt sind.

Auseinandersetzung mit Moslemismus dringend
Dann muss die Auseinandersetzung mit dem Moslemismus angepackt werden.

Die gestrige Verleihung des M-100 Medienpreises an den Karikaturisten Kurt Westergaard durch Bundeskanzlerin Merkel muss weiter aufgearbeitet werden, insbesondere seine Bemerkung, dass „der Islam keine sympathische, sondern eine in vielerlei Hinsicht reaktionäre Religion ist“.

Das ist eine Auffassung, die ich voll und ganz unterschreiben kann.

Deshalb habe ich auch keine Probleme damit, dass der Pfarrer Terry Jones am Wochenende im US-Bundesstaat Florida den Koran öffentlich verbrennen will. Ich darf Sie deshalb bitten, nicht in dieses liberale Gejaule gegen diesen Priester einzustimmen.
Wer A zu Westergaard sagt, muss auch B zu Terry Jones sagen.

Herzliche vaterländische Grüsse

Ihr
Herbert Rechtslastig

Mehr Satire zu Sarrazin
Buchsensation des Jahres: Sarrazins Weisheiten oder: Deutschland durch die Brille eines politischen Kaltduschers
Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin
Herbert Rechtslastig schreibt an SPD-Andrea Nahles
Thilo Sarrazin muss Bundesbankpräsident werden
Bundesbanker Thilo Sarrazin schreibt an Deutschkbanker Josef Ackermann
Post für Thilo Sarrazin

…zu BILD-Kai Diekmann
Kai Diekmann Betreff: Serie “So war mein bester Sex”
Kai Diekmann: Deutschland vor der Schicksalswahl
BILD-Diekmanns Glückwunschmail an Boris Becker
Kai Diekmann und seine Menschelei
Post für BILD-Diekmann

Nicht Satire
Thilo Sarrazin – Genug ist genug

Kommentare
Sascha (Gast) – 9. Sep, 12:57
Zwei Fragen an den Arzt und Anwalt
Kann Intelligenz vererbt werden? WARUM lesen so viele deutsche Politiker in den Plenarsaelen die BILD?

onlinedienst – 9. Sep, 13:08
Sarrazin wird antworten
Ich habe diese Fragen dem Gen-Spezialisten Thilo Sarrazin zur Beantwortung vorgelegt, ebenso habe ich eine Anfrage an Radio Eriwan gerichtet. Sobald ich Antworten erhalte, werde ich sie hier veröffentlichen.

Dr. AvP

Hier die Antwort von Kaltduscher-Thilo:

Ich bin weiter als Banker tätig. Zur Zeit bin mit dem Aufbau einer neuen Bank beschäftigt, einer Gen-Datenbank. Ich bin zuversichtlich, alsbald das Intelligenz-Gen isoliert zu haben, das sicherlich eng verknüpft ist mit dem sogenannten Sarrazin-Gen.

herzlichst

Kaltduscher-Thilo

Hier die Antwort von Radio Eriwan

Im Prinzip ja, aber nicht entsprechend den Mendelschen Regeln,
http://de.wikipedia.org/wiki/Mendelsche_Regeln
vielmehr folgt die Genpenetranz
http://de.wikipedia.org/wiki/Penetranz_(Genetik).
den Sarrazin-Regeln: Kopftücher, Obstverkauf etc. behindern die Genpenetranz und damit Intelligenzentwicklung.

Sascha (Gast) – 9. Sep, 14:25
Radio Eriwan
Diesen Senden kannte ich noch gar nicht.
Musste erstmal auf Wikipedia „nachschlagen“:
http://de.m.wikipedia.org/wiki/Radio_Eriwan

Und wieder einen Tick schlauer.
Vielen Dank! 😉

onlinedienst – 11. Sep, 13:29
BILD im Parlament
Das Lesen der BILD-Zeitung dient dem täglichen Intelligenz-Training: herauszufinden was Dichtung und was Wahrheit ist.

Sascha (Gast) – 11. Sep, 15:28
Bedenklich
Die BILD gehoert vom Verfassungsschutz als bedenklich eingestuft.
Die ganzen Exklusivinterviews, von ueberwiegend CDU Politiker, in der BILD und BILD am Sonntag, sowie das zitieren aus dieser Volksverdummungszentrale in serioesen Printmedien, unter Angabe der Quelle, gehen mir auf g u t Deutsch gesagt „gewaltig auf den SACK“.

Sascha (Gast) – 12. Sep, 10:48
Frage an Radio Eriwan
Existieren irgendwo serioes erhobene Zahlen darueber wieviele Strafanzeigen in der Redaktion von Kai Diekmann taeglich eintrudeln inklusive einstweilige Verfuegungen, Unterlassungserklaerungen und wie man das alles juristisch korrekt benennt was die Tintenstrolche veranstalten und die Behoerden mit Unsinn belasted werden?

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Botschaft eines Kraken aus der Medienwelt.

Dr. Alexander von Paleske — 31.8. 2010 — Folgende Botschaft fand ich heute in meiner Mailbox

Rupert Murdoch
Oberkommando der Rechtsmedien
News Corporation Building
New York
USA

.
Hallo Deutschland,

ich grüße alle meine jetzigen Sky-Abonnenten und alle potenziellen Bezahlfernseher auf das Allerherzlichste.

Mein Name ist Rupert Murdoch. Von Beruf bin ich Unternehmer, Medienunternehmer und (rechter) Meinungsbildner.

Ich bin 79 Jahre alt, aber noch mindestens so rüstig wie Konrad Adenauer bei Antritt seiner ersten Kanzlerschaft.


Das bin ich

Weit gebracht

Ich habe es weit gebracht in meinem Leben:Aus einem kleinen ererbten Zeitungsunternehmen in Adelaide/Australien habe ich den größten Medienkonzern der Welt geschmiedet: News Corporation.

In Deutschland hätte ich beinahe bereits 1983 Fuß gefasst, als mir vom damaligen Axel Springer Generalbevollmächtigten Christian Kracht eine 24,9 %-Beteiligung am Springer-Verlag angeboten wurde.

Leider hat mein Gesinnungsverwandter Axel Springer in letzter Minute zurückgezuckt, als die Vertrage bereits unterschriftsreif waren, und den Kracht rausgeworfen. Das war schade, aber nun bin ich richtig mit Volldampf da, über meinen Bezahlkanal Sky, nachdem mein erster richtiger Ausflug nach Deutschland mit dem Backpulverkanal TM in die Hose ging.

Und Sky ist nicht das Ende, nein, ich fange erst so richtig an.

Nur Anfangsverluste
Auch wenn Sky zur Zeit noch Verluste schreibt, in Zukunft werden die wirklich interessanten TV- Angebote wie Bundesliga, Klamaukshows wie Raabschlagen, und spannende anspruchslose Castingshows nur noch bei mir erhältlich sein, gegen Geld versteht sich.

Dann plane ich auch noch, Deutschland mit Rabaukenjournalisten zu versorgen, vergleichbar mit meinem Freund Glenn Beck. Also eine Art Dieter Bohlen (DSDS) und Raabschläger im Nachrichtenteil, ganz so wie ich es bei Fox News in den USA gemacht habe.

Als erstes werde ich dann Leute wie diese Künast oder diesen Trittin, die ich sowieso nicht ausstehen kann, zur TV-Verwurstung freigeben.

Bei der Linkspartei werden wir uns darauf konzentrieren, deren Funktionären (in Ernst-weise) Gier und Heuchelei nachzuweisen bzw. zu unterstellen. Notfalls werden wir, wie letztes Jahr in England, deren Telefone anzapfen. Da werde ich dann die Klempner von meiner Zeitung News of the World mal herüberholen, die haben damit reichlichst Erfahrung.

Stolzer Rückblick
Immer wieder bin ich stolz darauf, wie ich seinerzeit, aus Australien kommend, mit den Käufen der News of the World und dann der SUN den britischen Zeitungsmarkt so richtig aufgemischt habe. Dann die SUN zu einem ansprechenden Massen-Erlebnisblatt, und die Times zu einem Boulevardblatt umgeformt habe.

In der SUN einfache kurze Artikel, die alles auf den (rechtslastigen) Punkt bringen und einen sexy Nackedei jeden Tag auf Seite drei, die meistgelesene Seite.

Aber jemand wie ich darf sich ja nicht damit zufriedengeben, einfach nur Geld zu verdienen. Wir müssen natürlich auch das politische Umfeld mitbestimmen und dafür sorgen, dass die Politiker nach unserer (meiner) Pfeife tanzen.

Ich war deshalb besonders erfreut, wie gelehrig sich dieser Tony Blair gezeigt hatte, fast wie ein Zirkuspferd. Zu diesem Herrn hatte ich eine Art Standleitung und konnte ihm so wichtige Tips z.B. vor dem Einmarsch in den Irak geben.

Eine Journalistin namens Eva C. Schweitzer
Besonders erfreut hat mich letzte Woche wieder eine deutsche Journalistin namens Eva Schweitzer, die auch in New York unterwegs ist, und für deutsche Medien schreibt. Letzte Woche durfte sie sich in der Wochenzeitung ZEIT über mich auslassen.

Bereits im Jahre 2008 erschien dort ein Artikel von ihr, in welchem sie lobend die Neueinstellung von Qualitätsjournalisten bei dem Wall Street Journal nach dessen Übernahme durch mich hervorhob.

Natürlich habe ich mit unabhängigem Qualitätsjournalismus nie etwas am Hut gehabt, weder gestern, noch heute, und schon gar nicht morgen, vielmehr sind meine Tintenkulis dazu da, das zu schreiben, was ich und meine Apparatschicks ihnen vorschreiben.

In ihrem neuesten Artikel berichtet diese Dame nun über meinen Kampf gegen dieses liberale Blatt New York Times und stellt ihn als eine Art Gladiatorenkampf dar, bei dem ich aus finanziellen Gründen natürlich die besseren Karten habe.

Käufliche Insider versicherten mir, dass die Angst bei der NYT umgeht und einige Leute die Hosen bereits gestrichen voll haben. Sehr erfreulich.

Was diese Schweitzer offenbar (erfreulicherweise) überhaupt nicht verstanden hat, ist, dass diese New York Times einfach nicht in meine rechtslastige mediale Landschaftspflege passt und daher verschwinden muss.

Dieser liberale Wind aus New York, aus den USA, muss abflauen und in eine Windstille übergehen. Das ist der wirkliche Grund für meinen Angriff auf dieses Blatt, und nicht irgendwelche Eitelkeiten.

Immer wieder haben deren liberale Schreiberlinge Enthüllungen über mich und andere gebracht, erinnert sei an die Pentagon Papers seinerzeit und nun die WikiLeaks zu Afghanistan, und mich damit bis aufs Blut gereizt. Jetzt schlage ich zurück.

Die New York Times in der jetzigen Aufmachung und Inhalt muss verschwinden, entweder dadurch, dass die jetzigen Eigentümer, die Sulzberger Familie, an mich verkaufen, wie seinerzeit die Bancroft-Familie das Wall Street Journal, oder aber ich werde sie in den Bankrott treiben, sodass der Laden dann geschlossen wird und diese liberalen Tintenkulis auf die Straße fliegen.

Bereits vor 34 Jahren kaufte ich die New York Post und brachte dieses Blättchen auf strammen Rechtskurs, aber diese Postille war leider keine wirkliche Konkurrenz zur NYT, das habe ich erst mit dem (teuren) Kauf des Wall Street Journal geschafft.

Die Zukunft in den USA heißt eindeutig (Gesinnungs-)schwarz und ich werde dafür sorgen, dass Obama ein “One Term President“ wird.

Ich habe allerdings noch nicht entschieden, wer ihn beerben soll, aber bis zur nächsten Wahl sind es ja noch zwei Jahre, da wird mir noch was einfallen.
Beste Grüsse in das Fernsehland Deutschland – Deutschland ich bin da, und in Zukunft noch mehr

Rupert Murdoch
Medienarmee-Oberkommandierender,
Medienmogul und Medienkrake

E-Mail: avpaleske@botsnet.bw

Keine Satire mehr
Rupert Murdoch bläst zum Angriff auf Obama
Rupert Murdoch – Citizen Kane in der Aera der Globalisierung
Die Rache der Sarah Palin
Rettet Rupert Murdoch den guten Journalismus?

Mehr Satire
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Kachelmann frei: Danke, danke Frau Sabine ( ZEIT) Rückert

Buchsensation des Jahres: Sarrazins Weisheiten oder: Deutschland durch die Brille eines politischen Kaltduschers

linkGuten Morgen Deutschland, ich bin KHG, der Karl-Heinz Grasser aus Wien
linkMuammar el Gaddafi: Jetzt rede ich zum Thema „Jörg Haider und die Euro-Millionen“
Südliches Afrika: Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Frau Bundeskanzlerin Merkel
Glückwunsch Frau Merkel! Christian Wulff – Der richtige Mann zur richtigen Zeit
Herbert Rechtslastig an ZDF und an Reporterin Katrin Müller-Hohenstein
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Bundesbanker Thilo Sarrazin schreibt an Deutschkbanker Josef Ackermann
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Deutschbanker Ackermann gratuliert und bedauert
Post für Thilo Sarrazin
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Deutschbanker Ackermann schreibt an Angela Merkel
Gute Nachrichten aus der Bankenwelt
Horst Seehofer antwortet Josef Ackermann
Deutschbanker Ackermann stoppt Swapserei mit Kommunen
Deutschbanker Ackermann schreibt an CSU-Seehofer

…… zu Joseph alias Joschka Fischer
Professor J. Fischers Vorlesung – oder: politischer Opportunismus führt zum Erfolg
Joschka Fischer schreibt an ZEIT-Editor Dr. Theo Sommer

…zu BILD-Kai Diekmann
Kai Diekmann Betreff: Serie “So war mein bester Sex”
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Noch mehr aus der Abteilung Satire
Afghanistan: General McChrystal schreibt an ZEIT-Herausgeber Josef Joffe
Israels Premier Benjamin Netanjahu schreibt an ZEIT-Herausgeber Josef Joffe
Minister Guttenbergs Tagesbefehl
Verteidigungsminister gratuliert Schlag-Raab
Brief an Astrophysiker Professor Hawking
Positionspapier von Jürgen Rüttgers zum Fall Baron Münchguttenberg
Springer-Chef Mathias Döpfner antwortet FDP-Westerwelle
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Hamburger Bordellbesitzer schreibt an Jürgen Rüttgers
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Gaddafi: Uns reichts mit der Schweiz
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Tony Blair: Ich will König von Europa werden
Clearstream–Prozess in Frankreich oder: Die Schlammschlacht geht weiter
Frankreich: Jahrhundertprozess und Liebesnovelle
Schluss mit den Angriffen auf Ulla Schmidt
Ministerin Ulla Schmidt: Nie wieder unter Hartz IV- Bedingungen leben

SATIRE

Nachricht der Woche: Freigesprochener Frosch von Hunden gebissen

Dr. Alexander von Paleske — Diese Überschrift hatte ich eigentlich bei Kai Diekmanns BILD erwartet, stattdessen fand ich in seiner Postille einen Artikel über den im Video festgehaltenen „Höhepunkt“ einer Dame auf einer Bungeekugel mit dazugehörigem verzerrtem Gesicht.

Zehntausende sollen angeblich dieses Video angeklickt haben. Das erinnert mich an die Fliegen und den Kot: Millionen fliegen können nicht irren…

Wie kann ein freigesprochener Frosch von Hunden gebissen werden? Des Rätsels Lösung heißt Kachelmann, der Wetterfrosch. Der sollte „ bis aufs letzte Hemd ausgenommen werden“ und zwar von seinen Geschäftspartnern.

Wenn man boshaft wäre, würde man Im Englischen sagen „dog eats dog“ aber da es sich um einen Wetterfrosch handelt und es lediglich bei einem Versuch der „Wegnahme des letzten Hemdes“ blieb, hatte der Titel wie oben angegeben lauten müssen. Wetterfrosch von …….

Freigesprochen ist der Herr Kachelmann ja schon, von der Qualitätsjournalistin Sabine ZEIT-Rückert. Und jetzt holt der Frosch über seinen Anwalt zum Schlag gegen die ihm feindlich gesonnene Mannheimer Justiz aus, eine Dienstaufsichtsbeschwerde jagt offenbar die nächste.

Dienstaufsichtsbeschwerden tragen aber meistens den Kürzel f f f was soviel bedeutet wie formlos, fristlos fruchtlos.

Diese enorm wichtige Kachelmann-Meldung verdanken wir übrigens der ruhelosen investigativen Tätigkeit des SPIEGEL, der zwar bis heute sich außerstande sah, die Ostsee- Kaperung des Frachtschiffes Arctic Sea, das am 16.8. 2009 also vor einem Jahr, vor Westafrika wieder auftauchte, sachgerecht aufzuklären. Und so erscheinen weiterhin Artikel in Printmedien und im Internet, die von einem Mysterium reden, statt von einem Mossad(irium).
Aber Kachelmann-Aufkärung ist ja schliesslich auch was.

Na denne.

Zum Kachelmann-Rückert-Freispruch
Kachelmann frei: Danke, danke Frau Sabine ( ZEIT) Rückert

Zur Arctic Sea
Kaperung der Arctic Sea – Verurteilung eines Piraten, Verdummung der Oeffentlichkeit
Pressebericht bestätigt Mossad-Beteiligung an der Arctic- Sea Kaperung
Kaperung der Arctic Sea – die Indizienkette beginnt sich zu schliessen
Kaperung der Arctic Sea – Mehrfacher Waffenschmuggel?
Arctic Sea: Die Öffentlichkeit wird getäuscht
Die Kaperung der Arctic Sea – oder: Windiges aus der russischen Seefahrt
Die Kaperung der Arctic Sea: Fakten, Indizien, Spekulationen
Arctic Sea“- Kaperung: Indizien deuten auf Geheimdienstaktion – vermutlich Mossad – und nicht Piraten

Zu BILD-Diekmann
Kai Diekmann Betreff: Serie “So war mein bester Sex”
Kai Diekmann: Deutschland vor der Schicksalswahl
BILD-Diekmanns Glückwunschmail an Boris Becker
Kai Diekmann und seine Menschelei
Post für BILD-Diekmann

SATIRE

Buchsensation des Jahres: Sarrazins Weisheiten oder: Deutschland durch die Brille eines politischen Kaltduschers

Dr. Alexander von Paleske —18.8. 2010 — Rechtzeitig vor Beginn der Frankfurter Buchmesse kommt am 30. August das mit Spannung erwartete Buch des Hartz-IV –Finanzierungs-Spezialisten, politischen Kaltduschers, SPD- Mitglieds sowie Nebengleis-Bundesbankers, Thilo Sarrazin, heraus:


Politischer Kaltduscher Thilo Sarrazin

Titel des enorm wichtigen und bahnbrechenden Buchs: Deutschland schafft sich ab.

In der Verlagsankündigung heißt es:

Bundesbanker Thilo Sarrazin beschreibt mit seiner profunden Erfahrung aus Politik und Verwaltung die Folgen, die sich für Deutschlands Zukunft aus der Kombination von Geburtenrückgang, problematischer Zuwanderung und wachsender Unterschicht ergeben.
Er,Sarrazin, will sich also nicht damit abfinden, dass Deutschland nicht nur älter und kleiner, sondern auch dümmer und abhängiger von staatlichen Zahlungen wird.
Sarrazin sieht genau hin, seine Analyse schont niemanden. Er zeigt ganz konkret, wie wir die Grundlagen unseres Wohlstands untergraben und so den sozialen Frieden und eine stabile Gesellschaft aufs Spiel setzen.

Deutschland läuft Gefahr, in einen Alptraum zu schlittern. Dass das so ist, weshalb das so ist und was man dagegen tun kann, davon handelt dieses Buch.

Fort mit den bequemen Lebenslügen
Dieses Buch wird also mit liebgewonnenen Lügen aufräumen, der Bundesregierung die Auswahlempfehlung für die richtige „Peitsche“ gegen arbeitsscheue und in Trainingsanzügen herumlaufende Hartz IV –Empfänger geben und Lösungsvorschläge zur Migranten- Kopftuch- Gemüsehändler- und Obsthändlerkrise machen.

Keine Überraschung wäre es, wenn das Buch auch detaillierte Baupläne zur Errichtung einfacher Verkaufsstände für Tickets (ohne Rückfahrmöglichkeit) nach Anatolien enthalten würde, samt einer Beschreibung der Reiseroute in deutsch und türkisch.

Angeblich soll sich, nach bisher unbestätigten Gerüchten, auch eine Rechtspartei um ein größeres Kontingent Bücher bemühen, um das Prachtwerk dann an ihre Anhänger und Freunde weiterzureichen. Allerdings, so wollen Gerüchte wissen, wolle man, statt des aufreizenden roten, es mit einem neutraleren braunen Einband versehen.

In der SPD setzt sich nun die Erkenntnis durch, dass dieses Buch, zwar nicht wegen des farblichen Einbands, aber wegen des Inhalts nicht offensiv sondern eher versteckt auf Parteiständen in Fussgängerzogen bereitgehalten werden sollte.

Die Farbe des Einbands passe zwar gerade noch so eben in das Bild der heutigen SPD (zartrosa wäre besser gewesen), nicht aber der Inhalt., welcher der der internationalistischen Tradition der SPD zuwiderlaufe.
.
SPD-Vorstandsmitglied Andrea Nahles hat verschiedentlich aber deutlich klargemacht, dass ein Hinauswurf dieses Sarrazin aus der SPD nicht in Frage komme. In der SPD müsse auch Platz für derartige Ansichten sein, weil dies eben auch zum Spektrum einer modernen Volks-Partei gehöre.

Da kommt das Sarrazin Buch spektrumsmässig doch eigentlich wie gerufen.

Mehr Satire zu Sarrazin
Herbert Rechtslastig schreibt an Thilo Sarrazin
Herbert Rechtslastig schreibt an SPD-Andrea Nahles
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Post für Thilo Sarrazin

Nicht Satire
Thilo Sarrazin – Genug ist genug

SATIRE

Austrischer SPÖ-Ex Bundeskanzler Gusenbauer schreibt an Deutschlands Ex-Kanzler Gerhard Schröder

Dr. Alexander von Paleske — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox.

13.8.2010
Alfred Gusenbauer
Ex-Kanzler der Skandalrepublik Österreich
Im Filz 3
Wien

An
Gerhard Schröder
Ex Bundeskanzler
Prominentenallee 68
Hannover

Lieber Gerhard,

Ich hoffe, dass dieser Brief an Deinem Urlaubsort nachgeschickt wird, denn die Sache ist brandeilig.

Ich brauche dringend eine neue Einkommensquelle durch Beratungstätigkeit außerhalb Österreichs, weil mir der Boden hier unter den Füssen zu heiß geworden ist.

Umgekehrt kann ich meinen aufwändigen Lebensstil, der mir sehr ans Herz gewachsen ist, ohne Zusatzeinnahmen nicht aufrechterhalten, denn die Pension aus meinen bisherigen Tätigkeiten muss ich geradezu als mickrig bezeichnen, zumal meine ausserordentlich erfolgreiche Amtszeit als Bundeskanzler leider nur zwei Jahre betrug,.

Gleichwohl kann ich mich als der aufrichtigste Bundeskanzler der zweiten Republik bezeichnen, denn ich war der erste der in deutlichen Worten die Faulheit der austrischen Parlamentarier und Senatoren kritisierte : Dass nämlich nur ein Drittel seinem Leistungsprinzip gerecht werde, ein Drittel sei zu vergessen und ein Drittel resozialisierbar. Außerdem, dass bei uns die Senatoren nach 16:00 Uhr kaum noch bei der Arbeit anzutreffen sind.

Verleumdungen der austrischen Kampfpresse
Daraufhin hat die austrische Kampfpresse eine Verleumdungskampagne gegen mich gestartet, und auch meine Liebe zum Rotwein nicht ungeschoren davonkommen lassen. Insbesondere versuchte sie mich damit lächerlich zu machen, dass ich den EU- Kommissar Barroso mit der Rotweinmarke Barolo verwechselte, schließlich unterscheiden sich beide Namen ja nur geringfügig , und ich denke oft an Barroso, äh ich meine Barolo .

Nun aber versucht die Presse, mir meine erweiterte Existenzgrundlage unter den Füssen wegzuziehen.
Zunächst diffamierten sie meine Beratungstätigkeit für die Hypo-Alpe, die mir im Jahre 2009 schöne 60.000 Euro einbrachte. Dabei übersehen sie völlig, dass ich ja während meiner Amtszeit durch einen großzügigen Staatskredit dafür sorgte, dass die Bank nicht abstürzte und schaffte so die Voraussetzungen dafür, dass diese kostbare Perle einer Bank schließlich von der BayernLB, damit also dem Freistaat Bayern, dem österreichischen Staat geschenkt wurde. Sehr großzügig.

Diffamierung ohne Ende
Nachdem diese Scheinenthüllung über meine Beratertätigkeit keinen großen Widerhall fand, setzten jetzt einige Tintenkulis nach, und warfen mir vor, mit dem hochanständigen und tüchtigen Peter Hochegger, einem engen Freund des sehr erfolgreichen Ex-Finanzministers Karl Heinz Grasser, geschäftlich zusammengearbeitet zu haben.

Ich habe aber lediglich meine enormen Kenntnisse, insbesondere über die austrische Filzokratie, dem Peter Hochegger in seiner Firma Sicon Energy als Vorsitzender des Unternehmensbeirats zur Verfügung gestellt.

Erfolgsmensch Peter Hochegger
Ich darf bei dieser Gelegenheit an die Erfolgssträhne des Peter Hochegger erinnern, nicht nur im Zusammenhang mit dem Verkauf der 60.000 Bundeswohnungen BUWOG, was ihm seinerzeit zusammen mit Grassers Freund Walter Meischberger neun Millionen Euro für seine anstrengende Beratertätigkeit einbrachte.

Auch seine segensreiche Tätigkeit im Zusammenhang mit der Vermietung des Terminal Towers in Linz darf nicht unerwähnt bleiben.

Zu kritisieren – wenn überhaupt – war, dass er anschließend das Geld in einem Steuerparadies – vorübergehend – bunkerte, anstatt es gleich der Steuer zu melden.

Suche neuen Wirkungsbereich
Aus allem hat die austrische Kampfpresse versucht, Skandale zu zimmern, geradezu lächerlich.
Aber ich bin es leid, jeden Tag meinen Namen in dieser niederträchtigen Form in der Presse wiederzufinden.

Deshalb wollte ich Dich fragen, ob Du nicht über Deine russischen Kontakte mir eine Beratertätigkeit besorgen kannst. Ich denke da an Grossunternehmen wie die Firma Gasprom.

Der russische Premier Putin, den Du zu recht als lupenreinen Demokraten bezeichnet hast, könnte dabei sicherlich Hilfestellung leisten. Außerdem hat die Presse dort wesentlich bessere Umgangsformen, was sicherlich nicht nur auf die gelegentlichen „Ermahnungen“ durch den Demokraten Putin zurückzuführen ist .


Meine Begegnung mit einem lupenreinen Demokraten

Sollte es über Deine Kontakte nicht klappen, dann werde ich den austrischen Großindustriellen Martin Schlaff kontaktieren. Martin ist ein wirklich großer und guter Freund von mir, der ein Riesenfest anlässlich meiner Amtseinführung als Österreichs neuer Großer Bundeskanzler am 11. Januar 2007 nicht nur organisierte, sondern voll finanzierte. Sehr anständig.

Leider konnte ich mich dafür nicht öffentlich laut bedanken, weil dann sogleich alle meine politischen Feinde und die austrische Kampfpresse über mich hergefallen wären, deswegen musste ich mich insoweit auf einen diesbezüglichen Erinnerungsverlust berufen, als die Sache aufflog, obgleich ich keineswegs an Demenz leide, ganz im Gegenteil!

Martin Schlaff kennt wiederum russische Mafiosi wie Michail Cherney und Grigori Loutchansky aus diesem Mobiltel Deal. Denen hatte seinerzeit der inzwischen abgesetzte Polizeigeneral Roland Horngacher, auf Bitten, wider besseren Wissens, eine „Mafia-Unbedenklichkeitsbescheinigung“ ausgestellt, auch „austrischer Persilschein“ genannt.

Deiner geschätzten Rückantwort sehe ich alsbald entgegen .

Mit sozialistischem Gruß

Dein Alfred Gusenbauer

Mehr Satire zum Thema
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linkMuammar el Gaddafi: Jetzt rede ich zum Thema „Jörg Haider und die Euro-Millionen“

Keine Satire
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Neues aus Oesterreich – von Skandalen, Neubesetzungen und Freisprüchen

SATIRE

Google: Wir treiben den Fortschritt voran – gegen alle Widerstände

Dr. Alexander von Paleske — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

Google Hauptquartier
Mountain View
Ca.
USA

Statement der Führungmannschaft von Google (Chef: unser Eric (Schmidt), Abteilung: Bekämpfung von Fortschrittswiderständen in der Alten Welt, insbesondere in Deutschland..

Aus gegebenem Anlass wenden wir uns an die breite Öffentlichkeit, um unsere vorwärtstreibende Fortschrittsposition zu erläutern, und den negativen Pressemeldungen sowie den fortschrittsfeindlichen (überwindbaren) Widerständen entgegenzuwirken, die uns zur Zeit das Expandieren (etwas) schwer machen.

Es geht dabei vornehmlich um folgende Projekte:

Street View und

Vorfahrt für Google im Internet, insbesondere im drahtlosen Internet.

Erklärende Vorbemerkungen
Zunächst seien einige erklärende Vorbemerkungen abgegeben:
.
Unsere Firma ist kein Wohltätigkeitsverein, sondern ein auf Profitmaximierung ausgerichteter Konzern, der seine Aktionäre zufriedenstellen, und unseren Angestellten ein Supergehalt plus freiem Essen spendieren will und muss.

Wenn gleichwohl immer noch einige Illusionisten glauben, dass wir eine Art Rotary Club sind, dann geht das in Ordnung, solange sie nicht anfangen, daraus Forderungen an uns Googler zu stellen, wie ich sie heute in der Huffington Post las, unter der abstossenden und unwahren Überschrift „Google goes evil“.

Aus unserer Position ergeben sich einige zwingende Kosequenzen:
.
— Wir müssen weiter äusserst aggressiv expandieren, um unsere Quasi-Monopolstellung in weiteren Info-Bereichen abzusichern, und jeglicher Konkurrenz zuvorzukommen.

— Aus diesem Grunde haben wir das Programm „Moon-Landing“ gestartet, in welchem wir alle Bücher dieser Welt einscannen, wobei uns Urheberrechte eher weniger interessieren, weil sie nur vermeidbare Kosten verursachen.

Wie jeder Fabrikant müssen wir darauf achten, die Rohstoffe, in diesem Fall die Buchinfo, so billig wie möglich, am besten kostenlos, zu bekommen.

— Aus diesem Grunde haben wir auch Street View gestartet, weil dies ein weiterer Info-Rohstoff ist.
Das Geschrei einiger Datenschützer, insbesondere in Deutschland, aber auch Australien, halten wir für pure Narretei. Schließlich handelt es sich um öffentliche Straßen, also keine Privatsphäre. Wir dringen ja nicht in die Häuser ein, so etwas widerspricht unserem Ehrenkodex

— Dass auch einige Berufsverbrecher Street View benutzen werden, um auszubaldowern, wo man am besten kriminelle Aktivitäten entfalten kann, wo die teuersten Autos stehen, in welches Haus man am besten einbrechen kann, wo die besten Fluchtwege sind, mit anderen Worten wo es am risikolosesten was zu holen gibt, ohne sich durch vorherige Präsenz dort verdächtig zu machen, ist ein unvermeidbarer Kollateralschaden.
Dem stehen die enormen Möglichkeiten gegenüber, die Street-View bietet, wie sie der Schreiber Gerd Blank im Stern in so wunderbar hochpositiver (unkritischer) Weise ausgebreitet hat, wofür wir ausserordentlich dankbar sind.

Nach diesem Geschrei der Datenschützer haben wir jetzt „paranoiden“ Hausbesitzern die Möglichkeit eröffnet, sich bei uns zu melden, sodass wir deren Häuser in unserem Programm als schwarzen Fleck erscheinen lassen werden.

Wir müssen aber jetzt schon darauf hinweisen, dass dies erst recht die Neugier anstacheln wird, etwa dergestalt: Was hat der oder die zu verbergen, werden dort Wertgegenstände gebunkert , handelt es sich um den Wohnbereich einer Terroristenzelle, oder wohnt dort ein Politiker?
Dieser Schuss könnte also voll nach hinten losgehen.

— Obwohl wir das freiwillig gemacht haben, um diesen Leuten den Wind aus den Segeln zu nehmen, geht jetzt das Gejammere weiter, und wollen die völlig unberechtigten Beschwerden einfach kein Ende nehmen.

Einige faseln von einer Hotline, die wir einrichten sollen, aber wir denken gar nicht daran, in diesen Unfug noch einen Cent mehr zu stecken. Außerdem gibt es Klagen, dass wir die Einspruchsfrist in den Sommer gelegt haben.

Das schlägt wirklich dem Fass die Krone ins Gesicht, denn wir haben diese Aktion in den Sommer und nicht in den Winter gelegt, damit gerade auch Menschen, die sich bei kaltem Wetter, insbesondere bei Schnee, nicht aus dem Haus trauen, also Glatteisgefährdete, den Weg zu uns finden.

Projekt: Freie Vor- Fahrt für Google
Auch hier gibt es zu Zeit großes Geschrei, und einige Verschwörungstheoretiker behaupten, wir hätten mit Verizon, einer im übrigen hochinnovativen Firma, ein Abkommen ausbaldowert, wonach wir (gegen Geld) Vorrang bei der Datenverbreitung haben.

Glücklicherweise blicken die meisten Leute und Tintenkulis überhaupt noch nicht durch, um was es da eigentlich geht. Sie bellen mit anderen Worten den falschen Baum an, wie wir im Englischen sagen. Sehr erfreulich.

Im Festnetzbereich bleibt natürlich alles beim alten. Dieser Bereich ist ohnehin kein Zukunftsbereich mehr, weil bereits 45% mittlerweile drahtlos sich einklinken. Eine Entwicklung, die vor ein paar Jahren kaum jemand für möglich gehalten hätte, die aber insbesondere durch den Steve ( Apple-) Jobs mit seinem I-Phone und dem anderen Klimbim, den er herstellt, einen ungeahnten Aufschwung genommen hat. Eine Entwicklung, welche durch 4G oder Next Generation of Mobile Networks weiter vorangetrieben wird, und eines nicht allzu fernen Tages das Festnetz völlig in den Hintergrund drängen wird..

Gleichzeitig hat aber das drahtlose Internet, anders als die Glasfasernetze des Festnetzes, keine so schöne unbegrenzte Kapazität. Wir erwarten also dort eine Art Flaschenhals für die Info, und da kann es doch nicht angehen, dass Leute, die Info-mäßig völlig irrelevant sind, die gleichen Rechte haben, wie Firmen unseres Schlages.

So etwas hat es ja noch nie gegeben, da könnte ja jeder kommen, wo kämen wir denn dahin. Nein, da haben ganz einfach die Gesetze des Stärkeren, des Wichtigeren zu gelten, und das sind z.B. nun mal wir.

Auch im Straßenverkehr, wo einstmals der ADAC den Spruch erfand „Freie Fahrt für freie Bürger“ bedeutete das ja wohl kaum, dass man einfach so von einer Nebenstraße auf eine Hauptstraße einbiegen kann, sondern erst einmal warten muss und schauen.
Genau so wird es im drahtlosen Internet zukünftig laufen: wer weniger wichtig ist, muss warten.

Google, dein guter Freund auf allen Internetwegen

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