Katastrophen

Erdbeben in Haiti und die Bundesregierung

Dr. Alexander von PaleskeWir sind kein Weltsozialamt – diese Worte des Entwicklungshilfeministers – pardon Ministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit – Dirk Niebel kommen einem wieder in den Sinn wenn man die Bilder der Erdbebenkatastrophe in Haiti sieht

Auch hier hatte der Weltsozialamtsverweigerer und nunmehr Soforthilfe- Bedenkenträger natürlich gleich wieder ein „aber“ einzuschiessen, selbst bei dem lächerlichen Betrag von unter 2 Millionen Euro, den die Bundesregierung bisher bereitgestellt hat.

Zitat Niebel:
Wir wissen, dass die Situation vor Ort so prekär ist, dass wir jederzeit bereit und in der Lage sein müssen, über neue Maßnahmen zu entscheiden», erklärte der Minister. Auf der anderen Seite müsse man auch darauf schauen, dass die bereitgestellten Mittel auch sinnvoll abflössen. Derzeit scheine die Situation so zu sein, dass die Bereitschaft zu helfen größer sei als der «Flaschenhals», durch den die Spenden fließen müssten, um der Bevölkerung zugute zu kommen.

Haiti ist kein Schwerpunktland, hat keine Bodenschätze, ist kein Absatzmarkt oder potentieller Absatzmarkt für deutsche Produkte und ist keine in Schieflage geratene und für die Weltwirtschaft oder Deutschland systemrelevante Bank.

Da Einzige, was Haiti reichlichst besitzt, ist Armut. 65% der Bevölkerung lebten bereits vor dem Erdbeben unterhalb der Armutsgrenze. Dazu gesellte sich jetzt noch die Katastrophe.

Kein Grund zur Aufregung, nicht für Minister Niebel und nicht für die schwarz-gelbe Regierung.

Entwicklungshilfe alternativ und effektiv

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