Krieg

Propaganda-Maschinerie von Gaddafi läuft auf Hochtouren

Onlineredaktion – In Twitter-Beiträgen wehren sich Libyer gegen die westlichen Luftangriffe. Sie schreiben, Gaddafi habe Frieden ins Land gebracht, er sei ein Segen und die Angriffe des Westens seien Akt gegen das libysche Volk.

Für Journalisten ist die Arbeit in Tripolis längst zu einem Problem gekommen. Die BBC-Reporter berichtet, man finde viele Leute, die ihre Loyalität zu Gaddafi beschwörten. Alle anderen Stimmen würden durch die intensiven und leidenschaftlichen Pro-Gaddafi-Stimmen übertönt.

Wie Bilder zeigen, sind die Loyalisten auf die Strassen gezogen und demonstrieren für den Despoten und gegen den Westen. Mittendrin: Aisha Gaddafi. Wie es heisst, organisiert die Tochter von Muammar Gaddafi die Leute als «menschliche Schutzschilde» für die Militärbasis Aziziya, in der sich ihr Vater aufhält.

Soldaten legen Leichen an Zielen aus
Die Streitkräfte von Gaddafi sollen gerüchteweise Tote aus Leichenschauhäusern zu den Angriffszielen der internationalen Gemeinschaft gebracht haben. Das Ziel: Es soll der Eindruck erweckt werden, Zivilisten seien bei den Angriffen getötet worden. Zuzutrauen wären dem irren Diktator solche Aktionen durchaus, allerdings sind Gerüchte wie diese in einem Krieg klassisch. Bereits im Irak ging damals die Gräuelmeldung um, dass irakische Soldaten in Gebärstationen die frischgeborenen Kinder aus den Bettchen reissen und an die Wand geschmissen hätten. Hinterher entpuppte sich die Schreckensmeldung allerdings als Hoax, der von wetlichen Medien tüchtig aufgedampft wurde.

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