SATIRE

BND-Chef Ernst Uhrlau schreibt an Bundeskanzlerin Angela Merkel

Dr. Alexander von Paleske ———–11.7. 2011 ——Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

Ernst Uhrlau
BND-Verwalter und pro-forma-Präsident
Vorläufige Zentrale des Bundesnachrichtendienstes
Reinhard Gehlen Strasse 1
Berlin

An
Angela Merkel
Bundeskanzlerin
Im Regierungsviertel 1
Berlin

Betrifft: Straffung und Ausweitung der BND-Aktivitäten

Hochverehrte Frau Bundeskanzlerin,

leider ist der Bundesnachrichtendienst (BND) durch Internet-Porno und Stehlen von Bauplänen für unsere neue Schnüffelzentrale in Berlin in die Schlagzeilen geraten.

Ich stelle klar
Ich möchte dazu einiges klar- bzw. richtigstellen:
Das Aufsuchen von Pornosites seitens unserer Schlapphut-Mitarbeiter gehört zum Tagesgeschäft des BND und hat nichts, aber auch gar nichts mit der persönlicher Lustbefriedigung zu tun.

Durch das uns mögliche Sichtbarmachen von Backlinks auf diesen Unzuchtsseiten können wir feststellen, wer sich diesen Dreck runterlädt, und damit für uns, ich möchte das vorsichtig so formulieren, als Druckempfangsopfer in Frage kommt.

Besonders sind wir natürlich an Backlinks interessiert, die in ausländische Botschaften verweisen, also Iran, Syrien, China etc..
Die kommen dann auch für sog. Honigfallen in Frage.

Diese Erklärung kann ich aber nicht den neugierigen Medien unterjubeln, weil wir sonst uns eine schöne Schnüffel-Strecke verstopfen würden. Wir müssen daher mit diesem lächerlichen Vorwurf leben.

Wikileaks unter Verdacht
Was die Baupläne betrifft, so haben wir einen konkreten Verdacht, der in Richtung Wikileaks läuft.

Ich hatte schon einmal mit diesen vaterlandslosen Enthüllungsgangstern korrespondieren müssen, weil die sich erdreistet hatten, rechtswidrig erworbene Dateien unerlaubterweise zu veröffentlichen..

Hier die Kopien meiner Mails:



(Daniel Domscheit-Berg, Inside Wikileaks 2011, Seite 56)

Weitere Aktionen einschließlich Sabotageakte seitens unserer Mitarbeiter erübrigten sich aber, weil nach dem Rausschmiss des Daniel Domscheit-Berg bei Wikileaks ohnehin nichts mehr läuft. Der Julian Assange hat seine Enthüllungsplattform mit seinem paranoiden Tun selbst ruiniert.


BND, der Freund in der Not

Frau Bundeskanzlerin, ich sehe, dass nicht nur ich in Schwierigkeiten stecke, sondern Sie in viel größeren. Nachdem Sie seinerzeit, als mir das Wasser bis zum Halse stand, mich nicht beim BND rauswarfen, möchte ich mich jetzt erkenntlich zeigen und ihnen mit ein paar Vorschlägen zur Bewältigung der Euro-Krise unter die Arme greifen.

Italien ist nun finanziell so fußkrank geworden, dass es jetzt aus dem EU-Rettungsnapf essen will, anstatt im eigenen Land durch Bunga-Bunga-Reformen mehr Steuern einzutreiben.

Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Spaghettis jede Menge Gold bunkern, das ja wohl erst einmal verkauft werden sollte, bevor die bei anderen anklopfen.Ich werde also meine Agenten vom BND darauf ansetzen, deren Verstecke zu finden.
.
Weiterhin halte ich es für erforderlich, dass auch die italienische Mafia an dem Italia-Rettungsplan beteiligt wird. Es kann doch nicht angehen, dass die mit Drogenhandel, illegaler Abfallbeseitigung und Subventionsbetrug Milliarden Euro scheffeln, dafür aber keine Einkommensteuer bezahlen.

Mafia muss kontaktiert werden
Ich werde unverzüglich dafür sorgen, dass über meinen Dienst Kontakte zur Spaghetti-Connection, äh ich meine zur neapolitanischen, kalabrischen und zur sizilianischen Mafia hergestellt werden .
Die müssen angesichts ihres Multimilliarden-Euro-Reichtums überzeugt werden, dass, wenn diese Mafiosisi schon keine Steuern zahlen, sie dann wenigstens aus Patriotismus italienische Schrott-Staatsanleihen kaufen.

Ansonsten droht denen, dass die EU die Bunga-Bunga-Staatsverwaltung durch einen Staatskommissar übernimmt und den Regierungschef und Mafia-Freund Berlusconi absetzt.

Ratingagenturen müssen zerschlagen werden
Heute hat die EU-Justiziarin Viviane Reding zur Recht gefordert, die finanziellen Brandbeschleuniger, genannt US-Ratingagenturen wie Fitch, Standard & Poor‘s und Moody’s zu zerschlagen.


Viviane Reding….zerschlagt die Ratingagenturen. Screenshot: Dr. v. Paleske

Sollte die EU oder die Bundesregierung für diese Zerschlagung Zerstörungsexperten benötigen, wir beim BND stehen bereit für diese Aufgabe.

Hochachtungsvoll

Ernst Uhrlau
Chef der deutschen Schlapphutagentur

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2 Gedanken zu “BND-Chef Ernst Uhrlau schreibt an Bundeskanzlerin Angela Merkel

  1. Neue Methoden erfordern eine neue Herangehensweise Neuerdings werden halt geheime Terrorbotschaften zum Zwecke der weltweiten Koordination über Blue-Movies verbreitet.
    Nicht umsonst hatte Bin Laden die „Regale“ voll von Hardcore Filmen.

    Der Antiterrorkampf kann nur erfolgreich bekämpft werden, wenn restlos alles an Pornomaterial im Netz begutachtet und geheimdienstlich analysiert wird, im Auftrage des Kanzleramtes.

    🙂

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  2. das mit den geklauten Bauplänen, war eine der üblichen Focus lügen storys über den BND. Vollkommen lächerlich, wie es die SZ schon klar stellte und Leyendecker. siehe focus Falsch Berichte über den gestorbenen BND Residenten in Tirana 2004, wo absolut Null von Seiten des BND kam, aber von kriminellen Deutschen Diplomaten. eine der LÜgen Storys des focus, wo es eine BND Quelle nie gab.

    siehe BKA Bericht, warum man den BND Residenten unglaubwürdig machen wollte, der einer grossen kriminellen Sache rund um Joschka Fischer und kriminellen Hilfs Organisationen wie Deutschen Firmen auf der Spur war.

    Der BKA Bericht ( http://balkanblog.org/__oneclick_uploads/2010/10/bka-hekumar-hoxha.PDF

    http://jaessl.wordpress.com/2011/01/15/albanien-drogen-und-merkwurdige-tote/

    der focus ist ein Schmierenblatt, was ich nicht lese

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