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Noch Zukunft für unabhängigen Qualitätsjournalismus der Printmedien?

Dr. Alexander von Paleske — 23.7. 2012 —
Die Krise der Printmedien als Folge des schnellen und kostenlosen Internetangebots zeigt Folgen insbesondere für Journalisten: Ständig sich verschlechternde Arbeitsbedingungen und Stellenstreichungen..

Viele Journalisten werden mehr und mehr zu blossen Nachrichten-(Content)-Managern degradiert.
Eigenständige gut recherchierte Artikel werden immer seltener. Zumal, wenn sich Konflikte anbahnen mit Anzeigenkunden oder aber mit Firmen, deren Auftrags-Firmenzeitungen im gleichen Verlagshaus erscheinen.

Die Gewinne der Verlage schrumpfen, die goldenen Nachkriegsjahre, wo eine Zeitungs- oder Zeitschriftenlizenz einer Lizenz zum Gelddrucken gleichkam, sind längst vorbei.

Die Auflagen fast aller Printmedien , die mit Nachrichten oder deren Verarbeitung zu tun haben, also vor allem die Tageszeitungen und politischen Wochenzeitungen, sind im steilen Sinkflug

Das Internet, Journalismus und die Zukunft
Der STERN – in seinen Glanzzeiten einst eine Auflage von 1,8 Millionen (nur im Westen) – ist auf schlappe 800.000 heruntergepurzelt, trotz Wiedervereinigung.

Gestiegen sind – abgesehen von wenigen Programmzeitschriften wie TV digital – die Auflagen von Zeitschriften, die nicht in erster Linie informieren, sondern Träume oder Scheinalternativen verkaufen, wie z.B. Landlust, Mein schönes Land etc.

Gestiegen sind ebenfalls Lifestyle-Zeitschriften, die Appetit auf besseres Essen oder Trinken machen sollen.

Die Versuche der Verleger zur Trendumkehr, also das neue Medium Internet zur Auflagensteigerung zu nutzen, im Internet ordentlich Geld zu verdienen, sind allesamt bisher fehlgeschlagen. Das gilt – mutatis mutandis – auch für die Apps.

– Zuerst sollte mit der kostenlosen Einstellung von Artikeln Appetit auf die Druckausgabe gemacht werden. Der Schuss ging jedoch nach hinten los: Viele Leser kauften die Printausgabe nicht mehr, sondern lasen stattdessen online.

– Dann sollte mit verstärkter Werbung im Internet Geld verdient werden – das funktionierte ebenfalls nicht, weil Firmen Werbeträger bevorzugen, über die eine grösstmögliche Zahl von potentiellen Kunden erreicht werden kann. Das aber bieten Google, Facebook und Twitter weit besser. Google & Co und sackten und sacken dann eben auch den Löwenanteil der Werbeeinnahmen ein.

– Dann sollten Leser für Artikel im Internet bezahlen – ebenfalls ein Flop,über den auch die Pfennig-Apps nicht hinwegtäuschen können, wie das Beispiel der britischen Times nur allzu deutlich belegt: Es gibt genügend andere Tageszeitungen, die alternativ frei im Internet erhältlich sind.

Neuer Plan fürs Geldverdienen
Nun ein neuer Plan: Google, Facebook & Co sollen an die Verlage zahlen, wenn sie deren Inhalte nutzen, am besten durch eine Pauschgebühr, eine nicht zu knappe versteht sich.


Wir wollen Kuchenstücke

Wie der Focus-Verleger Hubert Burda in einem jüngsten Artikel in der ZEIT feststellt, verdient Google allein in Deutschland mit Werbung mehr als zwei Milliarden Euro pro Jahr, mehr als alle deutschen Zeitschriftenverlage mit ihren Printausgaben und Onlineauftritten zusammen.


Hubert Burda …… wir wollen grosses Stück vom Kuchen

Von diesem Kuchen möchten Verleger wie Hubert Burda, Präsident des Verbandes der Zeitschriftenverleger, gern ein grosses Stück abhaben – mit Hilfe der Regierung durch einschlägige Gesetze.


Packt sie mit dem Leistungsschutzrecht …..ein weiterer Schuss in den Ofen? – ZEIT vom 14.6. 2012

Das ist verständlich, dürfte aber vermutlich genau so zum Scheitern verurteilt sein, wie all die anderen bisher fehlgeschlagenen Versuche.

Der Grund: Sollten derartige Gesetze verabschiedet werden, dann könnten Google & Co versucht sein, selbst die Nachrichten von Agenturen wie Reuters, dpa und anderen kaufen, durch Contentmanager sichten lassen, evtl. redigieren, und dann online zu stellen.

Bereits jetzt handelt es sich bei den meisten Online-Auftritten der Nachrichten-Medien ohnehin nur um Agenturmeldungen,
nicht aber um selbständige Journalistenartikel oder Kommentare.

Wie der Medienjournalist Stefan Niggemeier, in einer kleinen Untersuchung feststellte, waren an einem Tag von 367 Online-Artikeln des STERN nur acht eigenständig, der Rest waren Agenturmeldungen Videos oder Bilderstrecken, bestückt mit Agenturmaterial.

Die direkte Onlinestellung von Agenturmeldungen käme Google & Co vermutlich weitaus billiger als das von Hubert Burda geforderte „Kuchenstück“. Es könnte allerdings das Ende einer Reihe von Medien bedeuten, da diese bei Google News gar nicht mehr auftauchen würden.

Die relativ spärlichen Werbeeinnahmen aus den Onlineauftritten der Verlage würden dann noch spärlicher fliessen.

Die Internetgiganten könnten auch versucht sein, Journalisten zu ermuntern, Artikel direkt an sie zu senden, nach Sichten online zu stellen, und die Autoren nach den dann folgenden Klicks entlohnen. Es könnte dann das AUS für viele Zeitungen und Zeitschriften bedeuten.

Murdoch und seine Prophezeiungen
Noch 2009 verkündete der Medienmogul Rupert Murdoch:

Nicht das Internet ist Schuld daran, dass es vielen Verlegern und Verlagen so schlecht gehe, sondern denjenigen, die das Internet nicht beherrschen und begreifen“

Da freute sich ZEIT-Redakteur Götz Hamann und prophezeite bereits ein Ende des kostenlosen Internets:.

Zeitungshäuser erkennen: Ihre Blätter überleben nur, wenn Leser im Internet für Journalismus bezahlen. Die Chancen dafür stehen gut.

Und das Handelsblatt echote ein Jahr später:

„Das Ende der Gratiskultur im Internet ist gekommen“.

Zu früh gefreut
Nach der Pleite mit dem von Murdoch für einen dreistelligen Millionenbetrag gekauften sozialen Netzwerk „My Space“ lesen sich die von Rupert Murdoch vor drei Jahren gemachten Bemerkungen wie blanker Hohn.

Nicht zu vergessen der Skandal um die mittlerweile von ihm eingestellte Zeitung News oft the World, dessen Auflage gepuscht wurde durch Sensationsreportagen – erlangt durch kriminell-investigative Methoden.

Schon damals wiesen wir darauf hin, dass derartige Freudenschreie der ZEIT und des Handelsblattes der Grundlage entbehrten. Das hat sich mittlerweile bestätigt.

Das Bezahl-Projekt von Murdochs britischer Times und Sunday Times – nur beim Wall Street Journal erfolgreich – entpuppte sich als grandioser Flop, da genügend Online-Auftritte anderer britischer Tageszeitungen zur Verfügung standen und stehen.

Drastische Kostensenkung als Rettungsversuch
Neben dem Versuch, vom Anzeigenkuchen mehr abzubekonmmen, laufen Massnahmen, die Kosten der Herstellung, sowohl der Onlineauftritte als auch der Printmedien drastisch zu senken.

Die Wege dazu sind folgende:

1. Direkte Reduzierung der Journalistengehälter

2. Streichung von Stellen

3. Auslagerung von Redaktionen in „Lohndrückcenter“, wie wir es gerade bei der Computer-BILD beobachten können.

4. Abschaffung von selbständigen Journalredaktionen und Zusammenfassung der Journalisten auf Plattformen, von wo aus alle Periodika eines Verlages mit Artikeln bedient werden.

5. Schliessung von Auslandsbüros und verstärkter Rückgriff auf das Internet, auch auf Twitter und YouTube, statt eigenständiger Recherche vor Ort.

6. Vermehrter Rückgriff auf (vogel-)freie und oftmals schlecht bezahlte Journalisten.

7. Einspannen (Benutzen) der Leser zur Herstellung.
So hat z.B. die BILD es geschafft, die Leser zu animieren, sie täglich kostenlos mit Bildmaterial zu überschwemmen, mit diesen sogenannten Bürger-Vado-Bildkameras aufgenommen. Die BILD-Redaktion braucht dann nur noch auszuwählen ggf. zu retuschieren aber insoweit keine Fotoreporter oder Bildagenturen mehr bezahlen, Wie schön.

Das Prinzip – kostenlose Mitarbeit an der Herstellung – soll offenbar in einigen Medien nicht nur für Bilder, sondern auch zur Artikelherstellung genutzt werden.

Die Wochenzeitung FREITAG hat damit bereits angefangen. Und Blogbeiträge, selbst wenn von minderer Qualität, helfen herauszufinden, was die Leser am meisten interessiert.

Dass dies alles zu mehr Qualitätsjournalismus führt, darf mit Fug und Recht bezweifelt werden.

Es gibt mittlerweile immer weniger Publikationen, wie z.B. der britische Guardian, wo sich der Qualitätsjournalismus noch wirklich frei entfalten kann, weil der Guardian einer Stiftung gehört, also nicht Gewinne erwirtschaften muss. Es ist deshalb nicht überraschend, dass es der Guardian war, der den Murdoch-News oft the World Skandal aufdeckte.
Für viele Medien gilt jedoch, was ein Auslandsredakteur der Frankfurter Rundschau mir gegenüber erklärte:

Recherchejournalismus ist teuer, und lohnt sich nicht

Dabei ist Recherchejournalismus heute dringender denn je, wie gerade die ganzen Machenschaften der Banken im Zusammenhang mit dem Libor Skandal, und den Verkäufen von Swaps an notleidende Städte und Gemeinden nur allzu deutlich belegen.

Reaktion der Journalisten
Wie reagieren die Journalisten auf diese Entwicklung?:

– Sie kämpfen, wie jetzt bei Computer- BILD, gegen die Auslagerung,

– oder aber sie bekommen Mut zugeredet, wie jüngst durch die erfolgreiche Journalistin Julia Friedrichs mit ihrem Beitrag auf dem „Netzwerk Recherche“-Kongress,

– oder sie resignieren, werden PR-Consultant

– und allen, die noch das Glück haben, als Journalisten beschäftigt zu sein, steht die Angst um den Arbeitsplatz im Nacken, während sich Neuanfänger von einem Praktikumsplatz zum nächsten hangeln, sich versuchen weiter zu qualifizieren, und letztlich dann doch oftmals keine Stelle finden.

Abschreckendes Beispiel
Ein abschreckendes Beispiel kommt gerade aus Australien: Gina Rinehart als weltweit reichste Frau bezeichnet, aus der Welt des Eisenerzes kommend, kaufte sich mit etwas Taschengeld in Australiens Fernsehkanal Channel 10 ein, und ebenso in das Verlagshaus Fairfax,. in dem Australiens älteste Zeitungen, Morning Herald in Sydney und The Age in Melbourne herauskommen


Eisenerz-Frau Gina Rinehart ……..mit Taschengeld gegen „leftwing media rubbish“.

Bereits 3/4 der Leser klicken die Online-Ausgaben an. Im Jahre 2014 werden die Druckausgaben endgültig eingestellt.

1900 Mittarbeiter haben bereits jetzt ihren Job verloren, darunter 20% der Journalisten vom Editorial Staff.. Neu eingestellt werden sollen – wenn überhaupt – nur noch Journalisten,welche die richtige (rechte) Gesinnung mitbringen.

Motto:

The country has been brainwashed for so long by leftwing media rubbish

Julias Mutmachartikel
Dagegen steht dann der „Mutmachartikel“ von Julia Friederichs, der auch in der ZEIT abgedruckt wurde, welcher schön graphisch beschreibt, wie es ihr (und vielen ihrer Journalisten-Generation ) ergeht und ergangen ist.


Julia Friedrichs ……..Mutmach-Artikel ohne Tiefenanalyse.

Allerdings fehlt eine tiefschürfende Analyse, aus der Konsequenzen und Auswege aufgezeigt werden.
Ihr Resumee: Toller Beruf. Gebt nicht auf! Und die Bitte an die Redaktionen: Helft uns jungen Journalisten und geht mit gutem Beispiel voran.

Nun ja, aber Konzepte sind das alles nicht.

Julia Friedrichs hat überdies gut Reden: sie hat Glück gehabt und es geschafft, was viele aus den oben genannten Gründen nicht schaffen können.

Hochschulen reagieren
Mittlerweile haben Hochschulen aus dem Elend des Journalistenberufs Konsequenzen gezogen, und bieten in ihren Journalisten-Studiengängen auch verstärkt Inhalte an, die zum Public Relations Manager befähigen. Also nicht mehr das Schreiben, „was ist“, sondern Schönfärberei und Kommunikationstechniken. Nicht: Wie mache ich in der Presse gute Artikel, sondern Wie bringe ich die Presse dazu, etwas zu schreiben, das meiner Firma nützt, oder zumindest nicht schadet.
.
Ausblick
In Zukunft wird es wohl noch weniger fest bezahlte Journalisten geben, vermehrt stattdessen (vogel)freie, die prinzipiell zum Prekariat abzugleiten drohen. Es wird vermehrt investigative Reportagen auf Blogs geben, Recherchejournalismus wird möglicherweise von Konsortien aus freien Journalisten betrieben werden, die ihre Erkenntnisse dann entweder an Medien verkaufen, oder vielleicht in Zukunft sogar direkt an Google.
Insgesamt keine guten Aussichten für Journalisten allgemein und den Qualitätsjournalismus im Besonderen.

Zu Rupert Murdoch
Rupert Murdoch – Citizen Kane in der Aera der Globalisierung
Rettet Rupert Murdoch den guten Journalismus?
Murdoch, Huffington-Post und das Wikipedia-Prinzip
Umsonst ist nicht angemessen? – oder: Ist das Zeitungssterben aufzuhalten?
Botschaft eines Kraken aus der Medienwelt.
Rupert Murdoch bläst zum Angriff auf Obama
Die Rache der Sarah Palin

Zum Medienskandal
Murdoch-Medien-Skandal: Mea Culpa – aber ich bin unschuldig.

Murdoch-Presse-Abhör-Skandal: Verhaftung von Rebekah Brooks, Rücktritt des Londoner Polizeichefs
Murdochs Medien-Imperium wankt: FBI ermittelt, saudischer Prinz feuert Rebekah Brooks
Rupert Murdoch – das politische Spiel des „Citizen Kane“ in Grossbritannien ist vorbei
Rupert Murdoch: Der Abstieg seines Empires hat schon begonnen

Grossbritannien – Rupert Murdochs Presse ohne (Scham-) Grenzen. Oder: Wenn die „Vierte Gewalt“ zum Hooligan wird

Zur Wochenzeitung „DIE ZEIT“ und ihren Redakteuren / Herausgebern
IDeutschlands liberale Wochenzeitung “Die ZEIT” verlangt Löschung einer Satire
Mission impossible – Josef Joffes Iran-Kriegs-Artikel in der ZEIT
Der Krieg in Afghanistan und eine führende liberale deutsche Wochenzeitung
Afghanistan: General McChrystal schreibt an ZEIT-Herausgeber Josef Joffe
DIE ZEIT: Liberale Meinungsführerschaft ade? – ein Einwurf
Danke Giovanni di Lorenzo von der ZEIT für die Guttenberg-Raushole

Bravo Helmut Schmidt: Ein Bilderberger namens Peer muss Deutscher Kanzler werden
Wochenzeitung „DIE ZEIT“, der Kachelmann-Prozess und der Niedergang des Qualitätsjournalismus
Claudia Pechstein, ein Indizienbeweis und die Wochenzeitung DIE ZEIT

Zum Axel Springer Verlag
Grosse Feier beim Axel Springer-Verlag: Blatt- Plattmachers 100. Geburtstag

Zum SPIEGEL
Neues SPIEGEL-Domizil in Hamburgs Hafencity, oder: Umzug in den „Palazzo Prozzi“
Zensur bei Spiegel-Online – ein persönlicher Erfahrungsbericht

Weitere Medienartikel
Frankfurter Rundschau – ein überregionales Traditionsblatt wird zur Regionalbeilage?
Murdoch, Huffington-Post und das Wikipedia-Prinzip

Eine Plage im Internet: Die Basher
Frankfurter Rundschau: „Kastration“ als Überlebensprinzip

Bodo Hombach und die Zukunft der Tageszeitungen – oder: Lokalteil hat Zukunft, WAZ macht Zukunft?
linkFAZ: Ein Artikel verschwindet oder: Telefonierte Bodo Hombach mit der FAZ?
Umsonst ist nicht angemessen? – oder: Ist das Zeitungssterben aufzuhalten?
Nach den Banken nun die Zeitungen?
Gruner und Jahr Verlag: Trübe Aussichten, finanziell und journalistisch
Die neue Gruner und Jahr Story oder: Von Gruner und Jahr zu Anzeigen und Spar
Der Fall Hypo Alpe-Adria (Skandalpe) – Eine Abschlussbetrachtung
Darfs ein bisschen weniger sein? Oder: Neues zum Niedergang des Qualitätsjournalismus
Josef Joffe und das Gespenst des drohenden Todes der Tageszeitungen
Alles frei?– oder: Der Streit um das Urheberrecht und seine Vergütung

KOMMENTARE
Marcel (Gast) – 23. Jul, 22:39
Propaganda-Maschine der NATO-Staaten auf absteigendem Ast
Ich sehe die Entwicklung genau anders herum: die Propaganda-Maschine der NATO-Staaten ist auf dem absteigendem Ast.

Seit Jahrzehnten ist die Propaganda-Maschine das wesentliche Machtinstrument der NATO-Staaten, das schmutzige Angriffskriege von NATO-Staaten weiß wäscht, Todesschwadrone zu Kämpfern für Demokratie umlügt und den Machthabern der NATO-Staaten viele Perversion gegen die eigene sowie jedwede gegen fremde Bevölkerungen ermöglicht. Der sogenannte Qualitätsjournalismus war bei der medialen Desinformation seit Jahrzehnten beinahe immer vorn mit dabei.

Wer mehr über die „mediale Sorgfalt“ von sogenannten Qualitätsmedien wie Zeit und Spiegel in den vergangenen Jahrzehnte, ist eingeladen zu Googeln nach:

„Castros phantastische Anklage“

Was nun passiert, ist dass diese üble Propagandamaschine aufgrund von schlechter FInanzierung ins Stocken gerät. Medien mit anderem Anspruch und staatlicher Finanzierung durch aufstrebende Staaten, von PressTV über Telesur, Xinhua und Granma bis zu Russia Today, legen hingegen zu.

Ich finde diese Entwicklung nicht bedauerlich, sondern begrüßenswert. Das verkommene NATO-Imperium verliert endlich an medialer Kraft.

Don Solaris (Gast) – 24. Jul, 07:32
Mir kommen gleich die Tränen, Herr Dr. Alexander von Paleske!
Sie hätten Elbert Hubbard zitieren sollen: „Redakteur: Eine Person, die bei einer Zeitung beschäftigt ist um den Weizen von der Spreu zu trennen und dann darauf zu achten, daß die Spreu gedruckt wird.“ Oder die Rede von John Swinton, dem ehemaligen Herausgeber der New York Times über Journalisten und ihre Arbeit: “Es gibt hier und heute in Amerika nichts, was man als unabhängige Presse bezeichnen könnte. Sie wissen das und ich weiß das. Es gibt keinen unter Ihnen, der es wagt seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn Sie sie schrieben, wüssten Sie im voraus, dass sie niemals gedruckt würde. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, meine ehrliche Überzeugung aus der Zeitung, der ich verbunden bin, herauszuhalten. Anderen von Ihnen werden ähnliche Gehälter für ähnliches gezahlt, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde auf der Straße und müsste sich nach einer anderen Arbeit umsehen. Würde ich mir erlauben, meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung erscheinen zu lassen, würden keine vierundzwanzig Stunden vergehen und ich wäre meine Stelle los. Das Geschäft von uns Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, freiheraus zu lügen, zu verfälschen, zu Füßen des Mammons zu kriechen und unser Land und seine Menschen fürs tägliche Brot zu verkaufen. Sie wissen es, ich weiß es, wozu der törichte Trinkspruch auf die unabhängige Presse. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen reicher Menschen hinter der Szene. Wir sind die Marionetten, sie ziehen die Schnüre und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unsere Leben sind alle das Eigentum anderer. Wir sind intellektuelle Prostituierte.”

Noch Fragen?

s.Braun (Gast) – 24. Jul, 15:23
Selbst ins Abseits geschossen !
Die „Qualitätsmedien“ sind selbst schuld an der Misere. Es wird immer schön treu und brav das geschrieben was die Politik verlangt. Eigene Meinuzng und Recherche – Fehlanzeige ! So bekommen wir seit Jahren zu lesen, wie dringend notwendig der Euro für uns ist, wie unablässig die Rettung ganzer Staaten mit unseren Steuergeldern, der durch uns verurschte Klimawandel – obwohl der auch schon als Lüge widerlegt wurde, wie dringend wir doch Zuwanderung brauchen ( als ob wir hier zu blöd sind selbst Kinder in die Welt zu setzen ) und wie toll und gut doch der Islam ist ! Alles Themen die man dauernd vorgesetzt bekommt , aber über deren Wahrheitsgehalt man nur noch müde grinsen kann, – wenn man sich nicht schon vorher übergibt ! Printmedien, die nur noch den Mist widerkauen, was man ihnen vorgibt, braucht keinn Mensch !

Martin1 (Gast) – 24. Jul, 18:56
„Qualitätsjournalismus“
Die rhetorische Frage, ob der „noch Zukunft hat“ bringt mich zum Lachen!

Fakt ist, der Qualitätsjournalismus ist längst tot! Er hat sich selber abgeschafft! Schauen Sie sich um: Wir haben de facto eine Gleichschaltung der Print- und Funkmedien. Alle berichten das Selbe! Und dazu noch unobjektiv! Das Bürgertum wird verteufelt, der linke Zeitgeist wird hochgehalten. 😦
Wer von der Bevölkerung will denn noch Geld für seine neokommunistische Indoktrination ausgeben?
Die alten 68er haben den Marsch durch die Institutionen geschafft. Aber sind sie mit dem Ergebnis zufrieden?

rubyblue (Gast) – 24. Jul, 22:05
Deutsche Printmedien
Georg Christoph Lichtenberg: „VOM WAHRSAGEN LÄSST SICH’S WOHL LEBEN IN DER WELT, ABER NICHT VOM WAHRHEITSAGEN“

DER SPEIGEL
Ende der 1970er Jahre hörte ich auf, den „SPEIGEL“ zu lesen.
Nachdem im Fall der 3 toten Stammheimhäftlinge praktisch alle Beweismittel vernichtet worden waren (z. B.: obwohl die Anstallt mit Videokameras massiv bestückt war, waren, potzblitz, plötzlich überhaupt keine Videobänder vorhanden! Huch!) und der Verdacht der Ermordung auf der Hand lag, tauchte doch noch ein Beweismittel auf: Bei den Stammheim-Morden wurde eine Blutprobe aus der Zelle von Raspe genommen. Sie stammte von einer Kugel aus der Pistole Raspes. Er hatte noch auf etwas geschossen. Wäre das von der Kugel gegen die Wand gebrachte Blut dasjenige von Raspe gewesen, wäre dies ein Beweis für Selbstmord gewesen. Wäre es fremdes Blut gewesen, war jemand anderes in seine Zelle eingedrungen und hatte ihn ermordet.
Was passierte?
Es wurde damals verkündet, daß in das gerichtsmedizinischen Institut eingebrochen und die Blutprobe „entwendet“ worden sei. Nun könne man leider nichts mehr feststellen.
So jedenfalls war die Berichterstattung des SPIEGEL damals. Deutlich erkennbar versuchte der SPIEGEL damals, den E i n d r u c k zu erwecken, die forensische Untersuchung habe noch gar nicht stattgefunden – und nun sei sie ja – leider, leider – unmöglich. Aber genau dies sagte der SPIEGEL gerade nicht e x p l i z i t , sondern er versuchte nur den Eindruck zu erwecken. Denn das Ergebnis lag ganz offensichtlich bereits vor: Der damalige Gutachter der BKA gab nämlich – noch v o r dem angeblichen Einbruch! – in den Fernsehnachrichten an, er habe von Rebmann Verbot, sich über da Ergebnis zu äußern!
Und daraus schließe ich, daß das Ergebnis durchaus längst vorlag, dieses Ergebnis aber gewissen Leuten nicht gefiel. Niemand fragte, ob der (angebliche und merkwürdige) Einbruch nicht egal sei, da das gerichtsmedizinische Ergebnis schon vorlag.
Damals laß ich regelmäßig den SPIEGEL und Woche für Woche versuchte ich herauszubekommen, was denn die staatanwaltliche Ermittlung in Sachen dieses unerhörten Einbruchsdiebstahls ergeben habe und ob die Ermittlung des Einbruchsdiebstahls auch gut vorankomme.
Man müßt bedenken, daß dieses Thema der Stammheimtoten damals d a s(!) Thema schlechthin war! Aber, ob man es glaubt oder nicht – bis heute habe ich keine e i n z i g e n Artikel zu diesem Ermittlungsverfahren mehr gelesen. Auch bei andern Zeitungen nicht – aber erst recht nicht beim SPEIGEL! *

TAZ
In den 1980er Jahren fing ich an, die taz zu lesen (noch in den späten 80er Jahren weigerte sich KARSTADT, die taz im Zeitungsstand zu führen).
Aber Anfang der 1990er Jahre schwenkte die taz in ein ganz gewöhnlichen Nato-Organ um. Gegen „die Serben“ wurde gehetzt (noch mehr natürlich dann an Ende des Jahrzehnts beim Streubomben-Überfall von Rotz-Grün auf die Bundesrepublik Jugoslawien). Und gegen Rußland wurde gehetzt. Aber noch nicht so direkt, wie heute. Sondern damals hetzten die Nato-Blätter gegen Rußland, indem sie sich als ‚Freunde‘ Rußlands ausgaben und den liberalistischen (und mafiotischen) Rußlandzerstörer Jelzin über den grünen Klee lobten. Die Gegner Jelzin wurden grundsätzlich als altkommunistische Betonköpfe geschmäht.
Als Jelzin dann Anfang der 1990 Jahre seinen Verfassungsputsch machte (so muß man diese „Verfassungsreform“ m. E. sehen) und zahllose Parlamentarier vor dem Parlament demonstrierten rastete die taz mit ihren Schmähungen der russischen Parlamentarier vollends aus. Und in diesen Tagen rief dann Jelzin die KGB-Schlägertruppe „Omon“ zur Hilfe. Und diese prügelten damals die zahlreichen (und durchaus nicht „altkommunistischen“) Parlamentarier nieder. Und nun erschien die taz doch tatsächlich mit einer Artikel-Überschrift: „BLUTJUNGE OMON-LEUTE VON PARLAMENTARIERN MISSHANDELT!“ Eine Überschrift, die sich mit der Situation vergleicht, daß der „Völkische Beobachter“ getitelt hätte: ‚BLUTJUNGE SA-LEUTE VON JUDEN MISSHANDELT!‘. Nur ungern trete ich zur ‚Ehrenrettung‘ des „Völkischen Beobachters“ an: Aber (meines Wissens) war noch nicht einmal das Zentralorgan der Nazis auf ein solches Niveau gesunken.
Die taz habe ich mir seither nie mehr gekauft!

JUNGE WELT
Seit Anfang des letzten Jahrzehnts kaufte ich mir täglich die jungeWelt.
Aber im Jahr 2005 wurde der britische Ex-Außenminister ROBIN COOK auf merkwürdigste Weise ‚verstoben‘. Der in GB überaus populäre Robin Cook hatte sich zuvor heftigst gegen die Beteiligung GBs an dem Überfall auf den Irak ausgesprochen.
Die Todesumstände von Robin Cook weisen nicht weniger auf seine Ermordung wie die Todesumstande von David Kelly.
Siehe: medienanalyse-international.de/robincook.html , shaphan.typepad.com/blog/2006/05/robin_cooks_mob.html , shaphan.typepad.com/blog/2006/05/addenda_to_ling.html .

Aber die „jungeWelt“ brachte n i c h t s über den Tod von Robin Cook. Gar nichts!
Ich kaufte die „jungeWelt“ daraufhin nicht mehr.

Und darüber bin ich bis heute froh! Es war wohl im Jahr 2008, daß die jungeWelt eine widerwärtig rassistischen Artikel einstellte, auf welchen ich – da mein Leserbrief gelöscht wurde – hier erwiderte: medienanalyse-international.de/rasismuswissen.html .
Da ich mich aber damals die Zahl der ermordeten Zigeuner irrte, habe ich eine neue Version hier hochgeladen: s7.directupload.net/images/120502/97fsp99i.pdf (auf englisch: s14.directupload.net/images/120703/k8b3pr7o.pdf )

Und in diesen Tagen bin ich erneut froh, die jungeWelt zu meiden: Das Thema „Zwickauer Terrorzelle“ wird von der jungeWelt in ekligster Nato-Medien Manier verhackstückt!
Wie gehen den die Nato-Medien mit diesem T
Thema um?
1) Seit Februar diesen Jahres versuchen alle deutsche Medien vergessen zu machen, daß der MAD („Militärischer Abwehrdienst“) – ganz sicherlich: federführend – diese Terrorzelle gelenkt hatte. Bis Februar 2012 wurde der MAD noch erwähnt – siehe:
n-tv.de/politik/Fuenf-V-Leute-um-die-NSU-article5227241.html ,
deutschlandecho.org/index.php/2011/11/19/nsu-morde-hinweis-auf-aufenthaltsort-vergammelte-beim-mad-thuringens-lka-riet-mundlos-vater-von-suche-nach-sohn-ab ,
news.orf.at/stories/2090281/2090275 .

Aber nun ist der MAD irgendwie nicht mehr bei der Zwickauer Terrorzelle dabei – nur noch der böse Verfassungsschutz!

2) Um von diesem offensichtlichen „deep state-„, „Gladio-“ oder „Ergenekon-“ Ereignis abzulenken, werden die Terroristen plötzlich als rechtradikale mörderisch-ausländerfeindliche Spinner abgetan – die sich angeblich die griffige Selbstbezeichnung „NSU“ gegeben hätten.

Ad 1) Im Gleichschritt mir dem deutschen mainstream erwähnt die jungeWelt – seit Februar 2012 – die Beteilung des MAD nicht mehr. Ja, gut, am 05.07.12 gab es noch einen Artikel, in welchen nebenher (verharmlosend!) erwähnt wird, daß der MAD auch irgendwie „Akten“ über die Zwickauer habe.
Dabei sind „deep state“, „Gladio“ oder „Ergenekon“ in erster Linie gerade Organisation der MILITÄRISCHEN Geheimdienste!
Auch hätte es der derzeitige Innenminister Friedrich nicht nötig gehabt, sich dermaßen riskant in die Schußlinie zu begeben indem ER SELBST die Aktenvernichtung ANORDNETE: zeit.de/politik/deutschland/2012-07/nsu-aktenvernichtung-innenminsterium , innsalzach24.de/nachrichten/politik/nsu-innenministerium-ordnete-aktenvernichtung-2414803.html .

Ein solches Risiko nahm Friedrich nicht für den „Verfassungsschutz“ auf sich! Warum denn auch? Das Verhalten Friedrichs ist allein mit dem Stichwort „Militärische Sicherheit“ zu erklären. Denn bei diesem Stichwort „Militärische Sicherheit“ hört nun einmal jede Demokratie, jedes Recht auf. Dies nicht nur in Deutschland! Man denke an die „Affäre Dreyfus“ oder an „Bradley Manning“. Oder auch an Guantanamo oder Abu Ghreib.

Ad 2) Im Gleichschritt mir dem deutschen mainstream verbreitet die jungeWelt das (angebliche) Kürzel „NSU“ (angeblich“ Nationalsozialistischer Untergrund“). Und in jedem Artikel seit Februar taucht „NSU“ mindestens wimmelt – z. b. 10(!) mal in diesem Artikel: jungewelt.de/2012/07-19/034.php

Nur – daß sich die Zwickauer so selbst benannten, kann man ausschließen. Ja. Die RAF suchte nach neuen Mitgliedern und auch nach neuen Sympathisanten (Zurrverfügungsstellung von Übernachtungsmöglichkeit, Lebensmittel, Geld, Auto).
Aber die Zwickauer waren in den letzten 20 Jahren nur fünf – und sie wollten weder ‚Zuwachs‘ noch Sympathisanten haben. Daß diese 5 sich plötzlich einen griffigen Namen gaben, kann man genauso ausschließen. Als wenn sich drei Skatbrüder in den letzten 20 Jahren den griffigen Begriff „DKW“ („Deutsche Karten-Wehr“) zugelegt hätten! Von ihren Freunden und Frauen wären sie als ’spätpubertär‘ verlästert worden.

Ja, gut: Es soll in total verbrannten Wohnwagen – völlig unglaubhaft – eine CD überlebt haben. Auf dieser sollen die Zwickauer sich angeblich als „NSU“ bezeichnet haben. Nur: niemand hat dieses CD gesehen! Auf Wikipedia war noch vor kurzen zu lesen, daß das Kürzel „NSU“ sich allein(!) auf eine den Wohnwagenbrand überstehende CD begründe. Wenn man heute bei Wikipedia „NSU“ eingibt, ist die Herkunft des Kürzels „NSU“ nicht mehr nachlesbar!
Das stinkt – und eben diese „jungeWelt“ will diesen Gestank nicht bemerken. Dabei werden diese Deutschen, die schon die Sender-Gleiwitz-Schote hinbekamen, doch nun nicht über eine ‚brandsichere CD‘ stolpern!

* auch dieser Stefan Aust („Der Baader-Meinhof-Komplex“) verschweigt den Einbruch in das Gerichtsmedizinische Iinstitut. Was man Stefan Aust zu halten hat, kann man hier erfahren: youtube.com/watch?v=6FCwAriwRF0&feature=player_embedded#%21

Uwe Wache (Gast) – 25. Jul, 21:22
Viel Richtiges
Ich bin PR-Manager. Einer der offenbar nicht beschreibt, was ist. Sondern schoenfaerbt. Ich fand den Artikel lesenswert. Aber dieses alte, arrogante Vorurteil schleppt er halt weiter. Als ob alle Journalisten schreiben, was ist. Uns alle PR- Manager schönfärben. Keine besonders tiefschuerfend recherchierte Sicht. Eher alter Journalisten-Stammtisch. Dass der jetzt mal Konkurrenz bekommt, hat nicht nur Schlechtes. Es ist auch eine Chance für wirklich kritische Journalisten, aus ihrem Daemmerschoppen aufzuwachen.

Igor (Gast) – 28. Jul, 01:14
Flasche Ursache
Guten Tag,

„nach unten Treten und nach oben Buckeln“ kennen Sie das Sprichwort? Journalisten werden nicht festangestellt weil das Internet ihnen die Darseinberechtigung nimmt. Sondern weil die „Journalisten“ ihrer Aufgabe schon lange nicht mehr nachkommen. Denn sie sollen es auch garnicht. Es ist von den Besitzern der Mendienkonzerne garnicht erwünscht, dass umfangreiche Recherchen durchgeführt werden! Diese Menschen enthalten eine Festanstellung den „Journalisten“ vor nicht die Internetgemeinde.

Das Angebot im Internet entstand erst im aktuell sehr umfangreichen Rahmen, weil diese Verantwortung der REcherchen von den „journalisten“ garnicht mehr übernimmen wird.

Folgen und Ursachen sollte man schon erkennen können, anstat zu Buckeln und zu Treten, sehr albern dieser Artikel.

Ein Gedanke zu “Noch Zukunft für unabhängigen Qualitätsjournalismus der Printmedien?

  1. Der Kommentar von Marcel (Gast) – 23. Jul, 22:39, sagt ja schon Alles!

    Hillary Clinton bedauert auch, das die PR Front der NATO und US Fehl Informationen über Medien nicht mehr funktioniert. Es waren etliche gute blogs, websites, wo ich mal globalresarch.ca erwähnen will. Mit dem Irak Krieg, aber auch zuvor mit dem Kosovo Krieg, wurde das Fehl Information System für Kriegs Propaganda enttarnt, als gerade bei dem Irak Krieg, die Deutschen Medien nur nachplabberten und die gekauften Politiker sowieso.

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