SATIRE

Peer Bilderberg-Steinbrück: In der allergrössten Umfrage-Not, ist selbst ein Klamauk-Raab für mich gut

Dr. Alexander von Paleske — 15.2. 2013 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Peer Bilderberg-Steinbrück, MdB
Grün-Rosa Kanzlerkandidat und Fettnäpfchenspezialist
Karl Schiller Gedächtnis-Allee 66
BERLIN

Guten Morgen Deutschland,

nach meinem letzten Desaster mit dem Peerblog, auf den ich mich so gefreut hatte, bin ich nunmehr dem Ratschlag meiner Medienberater gefolgt, und werde meine mediale Präsenz positiv-drastisch verbessern, und insbesondere bei den jungen Unterschichten-Mitgliedern meine Akzeptanz erhöhen.


Das bin ich, Bilderberg-Fettnäpfchen-Peer ….werde Unterschichten Akzeptanz verbessern. Screenshot: Dr. v. Paleske

Dies werde ich auf zwei Wegen in Vilshofen-ähnlicher Manier bewerkstelligen:

1. Regelmässige Interviews und Stellungnahmen in der BILD-Zeitung

2. Ein Kandidatenduell mit der Merkel im Unterschichten-Fernsehen, mit dem Klamauk-Schadenfreude-Spezialisten Stefan Raab als Moderator.

Neue innovative Wege
Wie ich bereits gegenüber BILD erklärt habe, müssen neue innovative Wege gefunden werden, um aus dem Umfragetief herauszukommen. Da kann mir dieser Klamauk-Raabschläger durchaus nützlich sein.

Eigentlich fällt mir diese Entscheidung gar nicht so schwer, weil ich mit dem Quotenkönig „Stefan dem Ersten“ ja durchaus eine Reihe geistiger Berührungspunkte habe.


Stefan Raab …..geistige Berührungspunkte vorhanden

Ja, ich möchte fast sagen eine gewisse geistige Verwandtschaft mit diesem TV-Promi, dessen Grinsen mich immer an einen Metzger erinnert, der sich darüber freut, einem Kunden minderwertiges Fleisch angedreht zu haben.

Mehr noch
Metzger Raab und ich haben ja Sprüche, auch Döneken genannt, drauf, die besonders anspruchslose Gemüter erfreuen, und so ideal in Raabs Unterschichten-Fernsehsendungen passen. Und was ich noch nicht so perfekt für eine Unterschichtenshow drauf habe, das kann ich ja noch vom Raabschläger dazulernen.

Insofern hat der Jürgen Flaschenpfand-Trittin in seinem Interview mit den SPIEGEL-Leuten in dieser Woche durchaus – teilweise jedenfalls – recht, als er gefragt wurde:

Wie oft haben Sie schon darüber geflucht, dass Steinbrück zum Kanzlerkandidaten der SPD ausgerufen wurde? ….. Jetzt gab es wieder Ärger, wegen des Peerblogs. Halten Sie den Ex-Finanzminister für lernfähig?

Mein Bilderberg-Kollege Jürgen antwortete sinngemäss so:

Die Schule des Lebens kann niemand schwänzen, auch der Peer nicht. Wenn ich sehe, wie Steinbrück auf der Grünen Woche aufgetreten ist …. dann ist da ein Bemühen erkennbar.

Stimmt nicht ganz
Natürlich stimmt das nicht so ganz, was der Flaschenpfand-Jürgen da schwafelte, denn am liebsten hätte er wohl gesagt:

Ich verfluche mehrmals jeden Tag die Kandidatur des Fettnäpfchen-Peer.

Auch gibt es meinerseits natürlich kein ernsthaftes Bemühen, mich substanziell zu ändern. Es gibt lediglich ein Bemühen, die Zahl der potentiellen Fettnäpfchen zu verringern, in die ich zu treten pflege.

Der einzige Punkt wo ich lernbereit bin, ist, wie ich bereits ausführte, das Niveau meiner Sprüche noch weiter abzusenken, sodass sie bequem in eine Raabschläger-Unterschichten-Klamauk-Show passen.

Auch das Gequassel des Flaschenpfand-Jürgen von der „verfestigten medialen Wahrnehmung, die die ich ändern müsse“, ist natürlich blanker Unfug. Vielmehr geht es einzig und allein darum, dass ich mir ein sozial angehauchtes Mäntelchen umhänge, und mich ein wenig als der barmherzige Johannes darstelle, sodass die deutsche Volksgemeinschaft leichter eine Art libidinöser Beziehung zu mir entwickeln kann.

Deutsche, noch fliesst der Rhein durch Deutschland, noch ist weder Deutschland noch der Wahlkampf verloren, und auf einen holprigen Start kann ja durchaus ein guter Endspurt folgen.

Herzlichst

Peer Bilderberg-Steinbrück, MdB
Zukünftiger Bundeskanzler Deutschlands

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