SATIRE

Beschwerde eines Pro-Sieben Fans über Raabschlägers Unterschichten-Klamaukshow „Absolute Mehrheit“

Dr. Alexander von Paleske —– 25.3. 2013 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

Herrn
Programmdirektor
Abt. Unterschichtenfernsehen,
Klamaukfernsehen, TV Witzchen
Pro Sieben
München

Sehr geehrter Herr Programmdirektor,

ihre gestrige Sendung „Absolute Mehrheit“, mit dem Metzgergesellen, Schadenfreude-Spezialisten und Anspruchslos-Entertainer Stefan Raabschläger, war ja wohl der totale Reinfall.
Wie konnten Sie auch nur diesen zweitrangigen Grünen Boris Palmer einladen.

Statt

– Dampf in die Bude zu bringen,

– bei dem aufgeblasenen Metzger Stefan Raabschläger die Luft rauszulassen,

– zu erklären, warum die Grünen nicht nur Salat futtern und neuerdings Bionade bei McDonald’s sich reinziehen, sondern auch gelegentlich zum „Gras“ greifen

outet sich dieser Polit-Tölpel als langweiliger Abstinenzler. Das hat nicht nur den Grünen geschadet, sondern auch und vor allem Ihrer Sendung.

Vom Vater nichts gelernt
Von seinem Vater Helmut Palmer, der einst bei dem Dienst-Mercedes des Landesvaters und ehemaligen gnadenlosen Nazi-Richters Hans Filbinger, der als Kriegsrichter Wehrmachtsdeserteure zum Tode verurteilte, und noch nach Kriegsende einen Matrosen mit Nazi-Gesetzen verfolgte, die Luft aus den Reifen liess mit der Bemerkung: „Umweltschützer fahren Bahn“, hat Boris offenbar nichts gelernt.

Der Vater wusste, wie man das von Natur aus rebellische Völkchen im Remstal mit volksnahen Aktionen aufmischen konnte. Und nicht nur das Remstal-Völkchen.

Bilderberger Flaschenpfand-Trittin muss ran
Ich schlage deshalb vor, dass in der nächsten Sendung der Bilderberger Jürgen Flaschenpfand-Trittin als Grünen-Vertreter aufkreuzt .

Der Jürgen wird nicht nur das ganze Polit-Geschwafel mit seinem herrlichen Zynismus würzen, sondern auch mit griffigen unterschichtennahen Formulierungen wie „Schweinejournalismus“ die Diskussion bereichern.

Seehofer und Sarrazin
Als weitere Gäste wünsche ich mir Thilo Sarrazin und den Seehofer. Da werden Sie sehen, wie die Post abgeht.

Dem Seehofer mit seiner Schwulenfeindlichkeit kann dieser Trittin sicherlich nachweisen, dass seine homophobe Haltung nur aus unterdrückter und verdrängter eigener Homophilie stammt.

Und statt dem Buschkowsky, einer schlechten Kopie des Sarrazin, muss das Original ran.

Der arbeitet ja schon wieder an einem neuen Buch, Arbeitstitel: „Mein Europa“, womit er seine „Gartenzwerg-Vorstellungen“ über Europas Zukunft der deutschen Volksgemeinschaft unterjubeln will.

Den SPD-Sarrazin kann Raab natürlich noch nicht auf sein neues Buch ansprechen, weil der selbst bisher nicht weiss, was er da im Detail bringen will. Stattdessen sollte Raab nebenbei auf die verblüffende Ähnlichkeit des Sarrazin mit dem Ruhrpott Kumpel Adolf Tegtmeier, alias Jürgen von Manger hinweisen, und am besten diese Bilder einspielen:


Thilo Sarrazin


Adolf Tegtmeier – Verwandter von Sarrazin?

Ausserdem könnte Raab ihn fragen wie viel er von Oswald Spenglers Buch „Untergang des Abendlandes“ für seine Büchlein denn abgeschrieben habe.

Auch Cindy muss kommen
Als Vertreterin aus dem Volk könnte Cindy aus Marzahn eingeladen werden, die würdige Nachfolgerin der seinerzeitigen Ulknudel Trude Herr ( „Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann“).
Cindy wird gerade dem Sarrazin, wegen Kaltduschen von Hartz IV – Empfängern, aus eigener Erfahrung ordentlich einheizen, und die Zuschauer mit ihrer Berliner Schnauze und derb untergürteligen Kalauern zum Lachen bringen.


Cindy aus Marzahn

Um den Seehofer zu provozieren schlage ich ausserdem vor, diese etwas korpulente Dame in (weiten) Lederhosen antreten zu lassen gemäss dem Motto:

Die Berliner Preussen sind die besseren Bayern.

Natürlich darf der FDP -Brüderle nicht fehlen zum Thema:

Wieviele Tanzkarten darf ein Politiker pro Abend austeilen, ohne in den Geruch der sexuellen Nötigung zu geraten?

So wird die Chose laufen.

So eine Veranstaltung wie gestern abend darf es nie wieder geben, sonst laufen ihnen mit den Zuschauern auch die Werbekunden weg.

Herzliche Grüsse

Ein Pro Sieben Fan

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