SATIRE

Ehemaliger austrischer Finanzminister Karl Heinz Grasser (KHG): „Zieh den Kopf aus der Schlinge Bruder Karl“

Dr. Alexander von Paleske —– 12.8. 2014 —–
Folgende Mail landete heute in meine Mailbox:

Karl-Heinz Grasser
In den Sümpfen 1
Kitzbühel
Alpen- und Skandalrepublik Österreich

Guten Morgen Deutschland,

ich bin´s wieder, der ehemalige Finanzminister Österreichs, Karl Heinz Grasser (KHG), der beste, den die austrische Skandalrepublik je hatte.

Gerade habe ich mich von einer schweren Lungenentzündung erholt, die ich mir auf der Capri-Insel zugezogen habe, eine Insel die einst von dem bedeutenden deutschen Schlagerstar Rudi Schuricke so herrlich besungen würde.:

– Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt ….,
– Bella, bella bella Marie,
– vergiss mich nie.

(letzte Zeile gilt natürlich nicht für die austrische Staatsanwaltschaft meine Person betreffend)

Ein (Schnulzen-)Song, der gerade auch den deutschen Kanzlern Kohl und Schröder so gut gefiel.

Auf dieser Sonneninsel liess ich meine Lungenentzündung von dem hervorragenden Kinderarzt Massimo erfolgreich behandeln. Auch das nahm die austrische Links-Kampfpresse zum Anlass, meine Angaben in Zweifel zu ziehen, als ob Kinderärzte keine Erfahrung in der Behandlung von Lungenentzündungen Erwachsener hätten.

Dort auf Capri habe ich mit Unterstützung meiner lieben Gattin aus dem austrischen Jet-Set, Fiona Pacifico Griffini-Grasser, Kräfte sammeln können, um Herausforderungen zu bestehen, die mich jetzt in Österreich erwarten.


Ich und meine Frau Fiona

Verfolgungsgeile Staatsanwaltschaft
Die verfolgungsgeile austrische Staatsanwaltschaft will nämlich nun bald Anklage gegen mich wegen schwerer Steuerhinterziehung erheben, obgleich sie nichts „auf der Pfanne“ hat.

Ich überlege deshalb ernsthaft, den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anzurufen.

Das Treiben gegen mich soll nur davon ablenken, wie desolat die Lage Österreichs mittlerweile geworden ist.Mein Wahlspruch als Finanzminister seinerzeit war:

Ein Tag mit einem sanierten Budget ist ein guter Tag.

Daran gemessen gibt es jetzt in unserem skandalgeschüttelten Alpenländle nur noch schlechte Tage.

Nachdem die einst blühende Hypo-Alpe (Skandal-)Bank (Skandalpe) nun abgewickelt wird, und die gutgläubigen Investoren nachrangiger Anleihen leer ausgehen werden, obgleich der Staat Eigentümer dieser Bank ist, steht nun ein erheblicher Vertrauensverlust in den Finanzplatz Österreichs bevor, ganz abgesehen von einem Rattenschwanz von Prozessen, welche jetzt die getäuschten Anleger loslassen werden

Das waren noch Zeiten.
Wie anders sah es da noch aus, als ich Finanzminister war. Da konnte man sich auf mein Wort verlassen: fragen Sie doch die Herren Ernst Karl Plech, Peter Hochegger, und Walter Meischberger. All meine Zusagen und Versprechen habe ich denen gegenüber eingehalten.

Nur Vermögen verwaltet
Die Staatsanwaltschaft behauptet, ich hätte im Gegenzug „Unbequemlichkeitszuschläge“ eingefordert und bekommen, und diese dann auf irgendwelchen exotischen Konten bei sogenannten Briefkastenfirmen gebunkert, von Zürich über Liechtenstein, Belize, Panama bis Zypern.

Lächerlich: erstens waren das keine Unbequemlichkeitszuschläge, und zweitens gehörte das Geld gar nicht mir, sondern meiner Schwiegermutter Maria Giori Lhota. Da die das nun vehement bestreitet, und mir damit in den Rücken fällt, gehörte es eben ihrer Tochter, meiner lieben Fiona.

Privatkonten unterhielt ich sowieso nicht, das lief alles über Stiftungen wie Waterland, Silverwater, Charlotte etc. Ich war lediglich (höchst erfolgreicher) Vermögensverwalter.
Dem steht auch nicht entgegen, dass eines der der Konten noch den Namen meiner Ex-Verlobten Natalie bei den Mandarinen Bankern gehabt haben soll, was ich aber vehement bestreite.

Undankbarkeit als Lohn
Leider habe ich in meiner Regierungszeit zu vielen Menschen vertraut, die sich hinterher dann als absolut treulos erwiesen haben, obwohl sich die Freundschaft mit mir sich ja keineswegs als finanziell schädlich erwiesen hat.

An der Spitze dieser „treulosen Tomaten“ steht dieser Lobbyist Hochegger, der versucht, mich nach Strich und Faden in die Pfanne zu hauen.
Desgleichen mein ehemaliger Kabinettschef Heinrich Traumüller, und meine verflossene Verlobte Natalia Corrales-Diez,
die ich fallen liess, als ich auf die Superfrau Fiona aus der Edelschmiede-Familie Swarovski (mit Milliardenumsatz) stiess. Diez und Traumüller haben geplappert wie Kaffeetanten – gegen mich, leider.

Madame Corrales-Diez war es, die offenbar aus Eifersucht meinen Porsche (sicher versehentlich) zu Schrott fuhr, sodass ich gezwungen war, von der Firma Porsche über meinen Freund Wiedeking einen neuen Porsche zu sehr günstigen Konditionen zu leasen. Selbst das wird mir steuerlich noch zum Vorwurf gemacht.

Dieser Darme und dem Traumüller hatte ich gut dotierte Jobs bei der austrischen Finanzaufsicht besorgt, sodass insbesondere Natalia nach unserer Trennung nicht am Hungertuche nagen musste.
Ich hatte dafür allerdings etwas mehr Dankbarkeit erwartet.

Aber es gibt auch Erfreuliches zu berichten: So gelang mir, unsere Penthouse-Wohnung in Wien zu verscherbeln zu einem vernünftigen Preis, der insbesondere auch die ausgedehnten Renovierungen berücksichtigt, die ich von meinem hart erarbeiteten Geld finanziert habe, Details der Geldwanderung siehe hier.
Ich sage für heute erst einmal Servus

Karl-Heinz Grasser

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