SATIRE

MdB Tatjana Bussner zur Position der Grünen nach der Kölner Silvesternacht

Dr. Alexander von Paleske 19.1. 2016 Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Tatjana Bussner, MdB
Grünen-Fraktion
Reichstagsgebäude
Berlin

An
Alle Grüninnen und Grüne nah und fern

Guten Morgen Ihr Lieben,
Gestern haben wir Leitungs-Grüne erstmals zu den Ereignissen in der Silvesternacht in Köln und anderswo Stellung genommen. Wir Grüne hatten es in den ersten 18 Tagen danach konsequent vermieden, auf die Nationalitäten der Täter von Köln näher einzugehen, obwohl es ja offensichtlich war, wer hier agierte.

Das war eine sehr, sehr schwierige Geburt, das kann ich Euch sagen, weil hier mehrere Positionen unserer Partei miteinander im Streit lagen:

– Unser Kampf gegen die Gewalt gegen Frauen

– Unser Kampf für den unbeschränkten Zuzug von Flüchtlingen und Migranten aus der ganzen Welt

– Unsere Einschätzung der Flüchtlinge als grundsätzliche Gutmenschen, die unsere umfassende Hilfe verdienen und sich dankbar dafür zeigen werden

Anpassung nach den Ereignissen
Wir mussten alle Positionen mit den schrecklichen Ereignissen in Köln und anderswo – mittlerweile gibt es allein in Köln 883 mutmassliche Opfer und 801Anzeigen, aber nur eine Verhaftung – in politische Uebereinstimmung mit unsreren politischen Glaubensbekenntnissen bringen, und ich denke das ist uns doch auf hervorragende Weise gelungen.

Jedenfalls wesentlich besser als den Parteien SPD und CDU/CSU, die wie ein Hund sich in den Schwanz beissen, und nach dem “Wir schaffen es” zu dem “wir schaffen es, nur anders“; „Wir schaffen es doch nicht“; „Doch, wir können es schaffen” wechseln

Wir Grüne schaffen es hingegen in vorbildlicher, psychologisierender Weise, indem wir aus den Tätern gleichzeitig Opfer machen, also Sexualäter und Opfer in einer Person: die Figur des Opfertäters kreieren.

Hier unsere Leitungs-Stellungnahme im Wortlaut:

Junge Männer, wie die aus der Kölner Silvesternacht haben kaum die Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt selber zu bestreiten und aus ihren sozialen Zusammenhängen auszubrechen. Rollenvorbilder, die in der Öffentlichkeit gehört werden, fehlen. Viele dieser jungen Männer kämpfen um die wenigen Möglichkeiten der Anerkennung.

Relativiert und verharmlost
Gleichzeitig haben die die brutalen Vorgänge in der Silvesternacht etwas relativiert und damit verharmlost, indem wir feststellten:

Gewalt an Frauen findet in jedem Milieu und in verschiedenen Formen statt – ausgeübt durch Männer mit und ohne Migrationshintergrund“.

Das hatte zuvor auch schon unsere berufsaufgeregte Claudia Roth von sich gegeben.

Dabei haben wir natürlich unterschlagen:

– dass offenbar eine ganze Reihe von Täteropfern sich erst seit kurzem in Deutschland aufhalten und hier sofort weiter ihre Kultur ausleben, als seien sie noch in Syrien oder in einem anderen arabischen Land.

– Dass es solche massenhafte sexuelle Gewalt gegen Frauen in der Bundesrepublik Deutschland noch nie gegeben hatte,

– dass diese Neumigranten gleich von nichtintegrierten Altmigranten aus dem gleichen Kulturkreis herzlich in die Arme genommen und mit in paar falschen Wegweisern versorgt wurden.

– dass diese nichtintegrierten Altmigranten in einigen Städten uns schon grosse Probleme bereitet haben, wie die Polizistin mit Migrationshintergrund, Tania Kambouri in ihrem Buch Deutschland im Blaulicht zutreffend berichtet hatte.

Hierzu muss ich erläuternd sagen, dass die politische Falschmünze auch unsere gängige Währung ist, da unterscheiden wir uns in keiner Weise von den Regierungsparteien – von denen haben wir uns das ja abgeguckt.

Dehalb fordern wir jetzt, jedem Täteropfer eine psychologische Beratung zukommen zu lassen, und ihnen zu vermitteln, dass Gewalt gegen Frauen in Deutschland nicht akzeptabel ist.

Keine Bullenrepublik
Eine Aufrüstung der Polizei – also die Integration mit dem Schlagstock – kommt für uns nicht in Frage. Eine derartige Forderung würde einen Teil unseres Wählerpotentials links von der Mitte verschrecken.

Wir wollen keine Bullenrepublik, sondern eine Migrantenrepublik.
Allerdings, zur Wählertäuschung, werden wir lautstark und konsequenzlos verkünden: Wer seiner rückständigen und frauenfeindlichen Kultur in Deutschland als Parallelgesellschaft weiterfrönen will, der hat in unserer Gesellschaft nicht zu suchen.

Konsequenzlos, weil wir andererseit strikt gegen Abschiebungen sind, wie unsere Frontfrau Simone Peter gestern klarmachte.

Deutschland, es stehen Landtagswahlen vor der Tür, und da müssen wir immer wieder um den heissen Brei herumreden, verwässern, verharmlosen, scheinproblematisieren um unseren Stimmenanteil zu halten und damit die Futtertrog-Option offenhalten.

Gute Nacht liebes grünes Völkchen

Eure

Tatjana Bussner MdB
Sprecherin des Arbeitskreises „Zurück an die Futtertröge”

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