SATIRE

Angela Merkel: Ich lasse mich vom türkischen Präsidenten Erdogan notgedrungen erpressen, nicht aber vom Seehofer

Dr. Alexander von Paleske —- 10.2. 2016 —— Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Angela Merkel
Bundeskanzlerin der
Bundesrepublik Deutschland
Im Regierungsviertel 1

Berlin

Guten Morgen Deutschland,

frisch zurückgekommen von meiner Reise in die Demokratur Türkei, möchte ich ein wenig berichten, wie die Gespräche dort abgelaufen sind: Sehr unerfreulich.

Dieser Herr Erdogan, der sich wie ein Sultan aufführte, hat schon im dritten Satz versucht, mich zu noch höheren Zahlungen zu veranlassen, nein: mich zu erpressen.

12 Milliarden Euro verlangt
Als Migrations-Verhinderungs-Summe, die ihm allein für dieses Jahr vorschwebe, hatte er 12 Milliarden Euro ins Spiel gebracht.

Als ich ihm klarmachte, dass es bei den drei Milliarden bleiben würde, die er bereits zugesagt bekam, hatte der Erdogan eine Art Tobsuchtsanfall, und drohte ganz unverhohlen, nicht nur die neuen Flüchtlinge aus Aleppo direkt nach Europa weiterzuleiten, sondern auch die Flüchtlingslager zu leeren, und die dort untergebrachten zwei Millionen Flüchtlinge zur Weiterreise mit Bussen an die griechische Grenze zu bringen. Ziel: Deutschland.

„Sie schaffen das ja”, wie er mir boshaft erklärte.

Ausserdem müsse er für die fehlenden deutschen Touristen dieses Jahr entschädigt werden, die jetzt massenweide Reisen nach Antalya und anderswo stornieren würden. Der Bürgerkrieg mit den Kurden tobt, und der IS hat sich offenbar deutsche Touristen, wie kürzlich in Istanbul, als Bombenzielscheibe auserkoren. Wer will dort schon Urlaub machen?

Schliesslich verlangte dieser Pascha ultimativ die EU-Mitgliedschaft der Türkei in spätestens zwei Jahren. Er habe lange genug darauf gewartet.

Wie auf einem Basar
Wie auf einem Basar haben wir dann über die Höhe der „Erpresssungsgelder“ verhandelt, und uns schliesslich auf 8 Milliarden Euro geeinigt – für die nächsten 18 Monate. Dann muss neu verhandelt werden.

Der Kerl hat mich richtig über den Tisch gezogen, als wenn wir in Deutschland nicht schon genug Ausgaben mit den Flüchtlingen und Migranten hätten.

Es ist das erste Mal in meiner Dienstzeit, dass ich mich so habe erpressen lassen. Nun fürchte ich, dass auch Griechenland diese Taktik einschlägt, mit der Drohung, keine Auffanglager auf den Inseln zu errichten.

Demokratur kein Thema
Sofort nach Gesprächsbeginn drohte Erdogan mir, wenn ich die Demokratur-Verhältnisse in der Türkei, wie willkürliche Verhaftung von Journalisten und oppositionellen Politikern, sowie den Bürgerkrieg mit den Kurden zur Sprache bringen würde, dann bräche er sofort das Gespräch ab, und ich müsste abreisen.

Mund gehalten
Ich habe den Mund gehalten, nur um zu verhindern, dass dieser politisch uneheliche Sohn von Kemal Atatürk die Flüchtlingslawine zu einem Orkan anwachsen lässt, der mich in Deutschland aus dem Amt fegen würde.
Ich hoffe, dass dieser verhinderte Kalif jetzt die Flüchtlinge aus Aleppo bei sich reinlässt – und bei sich behält.

Unverschämte Schreiberlinge in Deutschland stellen das auch noch als Heuchelei meinerseits dar.

Nicht von Seehofer
Allerdings werde ich mich von dem CSU-Seehofer nicht erpressen lassen. Der kann tausendmal mit diesem Verfassungsrichter-di- Fabio-Gutachten und einer Verfassungsklage drohen: Ich halte an meiner Linie fest. Ich bleibe 100%ig, nein 1000%ig standhaft.
Der Seehofer hat ja, anders als der Erdogan, nichts in der Hand, womit er mich wirklich unter Druck setzen kann.

Die Wirtschaft braucht die jungen kräftigen Männer als billige Arbeitskräfte, wie sie mir jeden Tag aufs Neue versichert. Sie sind daher nach wie vor hochwillkommen, in der Zukunft allerdings geregelt entsprechend der Nachfrage und der Ausbildung.

Saudis finanzieren
Das Programm zu Errichtung von Hunderten von Moscheen steht: hier wird Saudi- Arabien mit Backsteinen, Zement und radikalen Predigern helfen.

Ich sehe alles in Deutschland sehr, sehr positiv, und bin voll optimistisch.

Ich freue mich schon auf die jährlichen rund 1 Million Migranten.

Gute Nacht Deutschland

Angela Merkel

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Bundeskanzlerin

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