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Google schmeisst unsere Website raus – ohne Begründung versteht sich

Dr. Alexander von Paleske —– 12.11. 2016 —


Seit einer Woche ist unsere Website nicht mehr über Google zu erreichen. 10 Jahre lang war sie unter Google zu finden. Lange Zeit auch unter Google News.

Wer jetzt Key Words eingibt, egal ob es sich um Namen von Politikern handelt, Autoren, oder Probleme wie Antibiotikaresistenz, wird nicht mehr hierher verlinkt.

Auf Anfrage und Beschwerde reagiert Google (bisher) nicht.
Es handelt sich allem Anschein nach um eine Zensurmassnahme, da wir in etlichen Artikeln Politiker angegriffen oder mit satirischen Artikeln durch den Kakao gezogen haben.

Solche „Zensurmassnahmen“ würden keine Rolle spielen, wenn es ein breit gefächertes Angebot an Suchmaschinen und deren breitgefächerte Nutzung geben würde. Das ist jedoch nicht der Fall schon gar nicht in Deutschland. Rund 90% aller Suchanfragen landen bei Google. Das Unternehmen hat eindeutig eine marktbeherrschende Stellung auf diesem Gebiet.

Aus dieser marktbeherrschenden Stellung ergeben sich Verpflichtungen wie Kontrahierungszwang, Diskriminierungsverbote etc.
Schon mehrfach wurden gegen Google Vorwürfe der unlauteren Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung laut.

Ich will es bei diesem Vorwurf nicht belassen, sondern prüfe zur Zeit die Einleitung rechtlicher Schritte, ggf. Klage, und werde weiter über den Fortgang berichten.

9 Gedanken zu “Google schmeisst unsere Website raus – ohne Begründung versteht sich

    1. Nein, geht nicht Geben Sie bitte meinen Namen ein: keine Verlinkung mehr zu rund 1000 Artikeln, die ich auf dieser Webseite veröffentlicht habe.

      Das passiert ebenfalls mit anderen Key Words wie z.B. Tuberculosis, lymph node aspirates

      .Die von mir entwickelte und veröffentlichte Methode

      http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/lymph-node-aspirates-in-tuberculosis-diagnosis-new-challenges-new-solu/

      für Länder mit begrenzten Ressourcen ist ebenfalls nicht mehr bei Google gelistet.

      Dass diese Website über mehrere Ecken – irgendwie – auch über Google erreichbar ist, spielt dabei keine Rolle.

      Fakt ist: Google hat die Links zu dieser Website, bei der Eingabe von Key Words, sei es bei der Suche nach wissenschaftlichen Artikeln über Tuberkulose, sei es bei Politikern, total gekappt.

      Dr. Alexander von Paleske

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  1. Finden im WWW mit der Suchmaschine Yacy ist diese Website wieder auffindbar. Sie wurde am 13.11.2016 um 08:43 Uhr im Suchindex von Yacy aufgenommen und ist somit voll integriert.

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  2. Reaktion Nun, Ihre Reaktion entspricht der typischen Reaktion der Mehrheit: jammern, aber Alternativen erst gar nicht vorschlagen (könnte ja nichts mehr zum Jammern geben). Um es ganz offen und ohne Satire auszudrücken: wer Google weiterhin hinterher rennt, statt sich alternativen Suchmaschinen zu zu wenden, muss dammit leben, dass ihm eben von dieser Suchmaschine sein Verhalten diktiert wird. Man sollte ganz offen darstellen, ob man wirklich Veränderungen will, oder ob man sich im (Heiligen-)schein des eigenen Mitleid’s gefällt.
    Übrigens: Mitleid bekommt man geschent – alles Andere muss man sich erarbeiten.

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    1. Willkürakt nicht hinnehmen Danke. Leider haben Sie meinen Artikel offenbar etwas missverstanden.
      Der Artikel besteht aus drei Teilen: Im ersten Teil berichte ich, was sich abgespielt. hat. Im zweiten stelle ich dar, welche rechtlichen Konsequenzen sich aus einer Art Monopolstellung ergeben, und schliesslich kündige ich an, wie ich gegen diesen Willkürakt von Google vorgehen will: Nämlich durch Einschaltung von Anwälten und ggf. Klage. Das hat mit Mitleiderheischung und Gejammere absolut nichts zu tun. Auch nicht mit „Google hinterherrennen“ , vielmehr etwas damit, diesen Giganten zwingen, eine Willkürmassnahme, die einer Zensur gleichkommt, zurückzunehmen – mit allen zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln.

      MfG

      Dr. v. Paleske

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    2. Ungeduld Ich bitte um Nachsicht, meine Ungeduld war schneller als Ihre Antwort.
      Als kleine Nachbemerkung: ein sogenannter Riese wird es nie von alleine, nur die Nutzer verhelfen ihm dazu. Rechtliche Schritte sind zwar für die Öffentlichkeit ganz gut zu gebrauchen, aber meist bleibt es nur bei verbalem Schlagabtausch und erst nach geschätzten Ewigkeiten bekommt man vielleich sogar Recht. Man sollte bedenken, wer die Gesetze wirklich macht. Solange man nicht das verwährt, was einen „Giganten“ ausmacht, wird es immer wieder so etwas geben. Es ist wie das Abschneiden von Unkraut: die Wurzeln bleiben. Erst wenn Google (und Konsorten) nicht mehr genutzt werden, hat der User seine wirkliche (Such)-Freiheit erreicht. Gilt interessanterweise auch für die anderen Firmen etc.

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  3. Fiese Sache Wenn man „site:oraclesyndicate.twoday.net“ ins Eingabeformular auf Google eingibt und auf „Suchen“ klickt, werden 3380 Suchtreffer angezeigt.

    Hier: https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=site:oraclesyndicate.twoday.net

    Sucht man z.B. nach „alexander von paleske botswana oraclesyndicate“ wird gar nichts in den Suchtreffern aufgelistet was auf diesen Blog verweist.

    Ich wuerde die Texte von Dr. von Paleske 1. archivieren und 2. unter einer eigenen Domain veroeffentlichen.

    Eventuell die Texte auch von einem Blog-Service von Google anbieten. Oder nur zwecks Verlinkung zu den eigentlichen Artikeln unter der eigenen Domain. Google mag ja Verlinkungen. Besonders wenn diese von den eigenen Services kommen. 😉

    Ich biete meine Hilfe an. Unentgeltlich.

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