SATIRE

Die Hexenaustreibung der Präsidentengattin

Onlinedienst — 17.8. 2017 —
Der Präsident Simbabwes, Robert Mugabe und seine Frau Grace, haben so ihre Last mit ihren zwei Söhnen: Robert jr. und Chatunga.. Die gaben ihnen schon während ihrer Schulzeit schlaflose Nächte. Aber das war gar nichts, verglichen mit dem, was sich danach abspielte.


Hoffnungsvolle Söhne: Chatunga (li), Robert jr. (re)

Ab nach Dubai
Beide wurden nach Dubai geschickt, wo sie studieren sollten. Papa Mugabe kaufte ein sündhaft teures Apartment, nicht gerade in einem sozialen Brennpunkt am Persischen Golf gelegen.

Aber seine hoffnungsvollen Söhne dachten gar nicht daran, die Hörsaalbank zu drücken, sondern eine Party folgte der nächsten – angeblich mit Alkohol und Drogen satt.

Drohender Verhaftung entgangen
Darauf drohte ihnen in dem Scheichtum die Verhaftung. Vater Mugabe samt Frau eilten nach Dubai, sammelten ihre hoffnungsvollen Söhne ein, und verfrachteten sie nach Südafrika.
Dort, so hofften Papa und Mama, würden die endlich zur Vernunft kommen.

Nächste Station Südafrika
Untergebracht wurden sie in einem Apartment im teuersten Viertel von Johannesburg: Sandton. Miete: Schlappe 5000 US Dollar pro Monat. Kleingeld für den Präsidenten Simbabwes, wo in den Krankenhäusern es an allem fehlt, und die Patienten für eine Behandlung alles selbst kaufen müssen. In einem Land, wo die Arbeitslosenquote nahe 90% liegt.

Verständlich dass der Präsident unter diesen Umständen sein Krebsleiden nicht in Simbabwe behandeln lässt, auch nicht im benachbarten Südafrika, sondern im teuren Privatkrankenhaus im etwas weiter entfernten Singapur, wohin er im Monatsrhythmus mit einer gecharterten Privatmaschine jettet..

Keine Lust zum Studieren
Zurück zu seinen Söhnen: Die hatten offenbar auch in Südafrika keinen starken Drang zum Studieren verspürt, sondern machten angeblich dort weiter, wo sie in Dubai aufhörten: Partys, Alkohol und Drogen. Das nahm solche Formen an, dass sie aus dem Apartment in Sandton rausflogen, nicht ohne noch einem Wachmann Knochenbrüche beigebracht zu haben.
Sie logierten fortan in einem Luxushotel, bis eine neue Bleibe gefunden werden kann.

Grace und die Hexe
Die Mutter hatte schnell ausgemacht, wie sie auf diese abschüssige Bahn geraten konnten: durch böse Geister die sie heimgesucht hatten, also durch Hexerei, wie sie auf dem 60. Geburtstag ihrer Schwester erklärte, zu dem ihr Gatte ein üppiges US-Dollargeschenk beisteuerte.

Also musste die Hexe gefunden und neutralisiert werden.
Gesagt, getan. Grace Mugabe, die im Dezember Vizepräsidentin werden, und später ihrem 93-jährigen Gatten im Präsidentenamt nachfolgen soll, reiste nach Johannesburg, und marschierte stracks in die Hotelsuite, wo die Söhne residierten. Ihre Söhne fand sie offenbar im zugedröhnten Zustand vor, ausserdem noch ein 20-jähriges Model, namens Gabriella Engels. Das musste die „Hexe“ sein. Also hiess es: zuschlagen.
Mit einem Elektokabel schlug sie auf die „Hexe“ ein, und fügte ihr schwere Verletzungen, insbesondere am Kopf, zu.


Gabriella Engels, Kopfverletzungen

Nach getaner Arbeit zog sie wieder ab.

Nachdem diese „böse Geisterfrau“ neutralisiert wurde, müsste es eigentlich mit den Söhnen wieder aufwärts gehen – sofern es die einzige „Hexe“ war.

In Zimbabwe gibt es zur Zeit viel zu tun für die Dame Grace, die auf politischen Veranstaltungen das grosse Wort führt. Dort stehen nächstes Jahr Neuwahlen an. Die alte Besatzung will die neue sein.

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