spionage

Landungsdaten im Allerheiligsten der CIA

Stephan Fuchs – Auf Camp Peary im amerikanischen Virginia bekommen paramilitärische Spezialkräfte der Central Intelligence Agency ihren letzten Schliff. Von hier fliegen Spezialagenten zum Einsatz im Krieg gegen den Terror. Camp Peary, auch als „The Farm“ bekannt ist ein 38km² großes militärisches Sperrgebiet. Nicht für den deutschen WeblogWorld Content News. Er enttarnte die Identität von 34 Flugzeugen die auf der geheimen Landungspiste landen. Er weist nach, welche davon auch in Europa ihre Geschäfte verrichteten und dokumentiert die Landungen in Camp Peary, die als handfester Nachweis für die CIA-Tätigkeit eines Fliegers gelten.

Bereits im Frühjahr dieses Jahres hatte die US- Zeitung „Chigaco Tribune“ weltweit für Schlagzeilen gesorgt, sie entdeckte über öffentlich Zugängliche Quellen mehr als 2.600 CIA Agenten. Mit dabei waren 17 Flugzeuge die auch auf dem kleinen Flughafen von Camp Peary landeten. Küfner doppelt noch einen nach und präsentiert nun 34 Flieger die den abgeschirmten Landestreifen angesteuert haben. Nicht nur altbekannte Flieger finden sich dort und untermauern eine Verbindung der Folterjets und der CIA, sondern auch jungfräuliche Maschinen. Er recherchierte die Flugbewegungen der letzten vier Jahre, dabei kam allerhand spannendes heraus:

„Für gewöhnlich ist der Flughafen den größten Teil des Jahres verwaist, nur hin und wieder finden für kurze Zeit gehäufte Lande-Aktivitäten von mehreren, meist kleineren Flugzeugen statt. So auch zuletzt, unmittelbar bevor bekannt wurde, dass Porter Goss seinen Posten als CIA-Direktor aufgeben mußte.“ Schreibt Küfner und kommt zum Schluss: „Im Jahr 2006 haben auch mehrere Neuerwerbungen der CIA ihr Debüt auf W94 (= FAA-Code des Landing Strips von Camp Peary) gegeben, die nach und nach die alte Blackwater-Flotte des Geheimdienstes ablösen sollen.“ Herkunft und Ziel der Maschinen sei häufig Laurinburg-Maxton oder Smithfield, manchmal kommen sie auch direkt aus Washington angeflogen. Die Farm ist ein heißer Pot.

13 der insgesamt 34 untersuchten Flugzeuge weisen auch Flüge nach Europa auf
Davon waren sieben Flieger der geheimen Flotte schon einmal in Deutschland und 4 Maschinen haben Landungsaufenthalte in Guantanamo hinter sich. Mindestens 27 von ihnen waren in den letzten 12 Monaten aktiv. Die N4009L, eine Beech B300C der Stevens Express Leasing stürzte 2004 in Afghanistan ab. 14 der Maschinen setzten auch dieses Jahr auf dem Landestreifen auf. 2 Flugzeuge konnten nicht identifiziert werden, es handelt sich zum einen um eine Casa CN-235 (Firma „Devon Holding“ besitzt 4 solcher Maschinen) und um eine unbekannte DC3.

Interessant sind, neben den Folter – und Geheimgefängnis Destinationen, jene Flüge wie die N312ME & die N173S. Sie fliegen auch nach Kolumbien und Panama. Das Paradies für Geld und Drogen. Auch eine andere Maschine ist spannend: Die N4042J eine Beech B200 der Stevens Express Leasing. Diese lässt sich nicht gerne in die Karten schauen, in den FAA-Datenbanken ist sie für die Beobachtung gesperrt. Außer den Camp Peary-Flügen findet sich im Web keine Spur, kein Foto. Wie Küfner schreibt: „Gut gemacht, Mr. Mark E. Klass!“

World Content News

Krieg

War Libanon ein Probelauf für Iran?

Erste Konsequenzen des israelischen Angriffes gegen die Hisbollah

Malte Olschewski – In Israel tobt ein heftiger Streit über die Schuld an dem mißlungenen Feldzug gegen die Hisbollah im Libanon. Verteidigungsminister Amir Perez von der Arbeiterpartei fordert eine Untersuchungskommission mit weitreichenden Befugnissen. Regierungschef Ehud Olmert will die Kompetenzen dieser Kommission einschränken. Der Kommandant des Feldzugs in den Süden des Libanon Udi Adam ist am 12.9. von seinem Posten zurückgetreten. Er war während der Offensive von Generalstabschef Dan Halutz im Kommando eingeschränkt worden. Die Untersuchungskommission wird zahllose Mängel bei Strategie, bei Nachschub und in der Sanität feststellen. Über den eigentlichen Grund der israelischen Angriffe wird sie jedoch kein Wort verlieren. Diese Gründe hat der angesehene Journalist Seymour Hersh im „New Yorker“ vom 21.8. aufgedeckt.

Die Bombardierung des Libanons durch Israels Flugzeuge ist demnach ein Probelauf für die geplanten Luftangriffe der USA gegen iranische Atomanlagen gewesen. Da die Bunker der Hisbollah nach Beratung durch iranische Techniker erbaut worden seien, hätten sich die USA Aufschlüsse über Ziele im Iran erwartet. Durch das Scheitern Israels sei die US-Führung unsicher und gespalten. Die bereits im Detail geplante Bombardierung der iranischen Atomanlagen soll vorerst nicht erfolgen. Mehrere Quellen mit Geheimdienst-Hintergrund sollen Hersh (Hauptwerk: „The Dark Side of Camelot“) detailreich über diese Zusammenhänge unterrichtet haben.

Die USA seien bei der Planung der israelischen Luftangriffe “closely involved” (eng mit eingebunden) gewesen. Lange vor dem 12. Juli habe sich ein reger Austausch von Plänen und Informationen zwischen der israelischen und amerikanischen Luftwaffe entwickelt. Der israelische Geheimdienst habe die USA auch über das Arsenal der Raketen informiert, die der Iran der Hisbollah geliefert habe: Etwa 12 000 Kurzstreckenraketen, 500 Mittelstreckenraketen der Type “Fajr 3 und 5″, sowie mehrere Dutzend “Zelzal”-Raketen mit einer Reichweite von 200 km und damit bis nach Tel Aviv.

Die USA und Israel hätten geplant, diese Raketen zu zerstören. Die Geschosse sollten nach einem eventuellen Luftschlag gegen den Iran nicht mehr als Vergeltungswaffe zum Einsatz kommen. Wörtlich: “If there was to be a military option against Iran….(we) had to get rid the weapons Hisbollah could use in a potential retalitation…”. Weiter: “Everybody knows that Iranian engineers have been advising Hisbollah on tunnels and underground gun emplacement.” Die iranischen Ingenieure hätten nicht nur die Hisbollah über Tunnels und Schutz durch Stahlbeton beraten, sie hätten in ihrer Heimat die wichtigsten Einrichtungen der Atomanlagen in Felsenhöhlen untergebracht. Die USA hätten seit dem Jugoslawienkrieg Bunker Buster entwickelt, worauf potentielle Feinde ihre “Wertsachen” noch tiefer im Fels verborgen hätten.

Die Luftwaffen Israels und der USA hätten schon lange auf einen Anlass für einen “Probelauf” gewartet. Israels “Unit 8200″ soll Moslemführer abgehört haben, als sie sich auf eine Eskalation einigten. Auf die Entführung von zwei israelischen Soldaten am 12.7. sei dann völlig unverhältnismäßig und mit katastrophalen Folgen reagiert worden. Der frühere Premier Ariel Sharon hätte trotz Drucks der USA deswegen nie einen Luftkrieg angefangen. Israels General-stabschef Dan Halutz soll laut Hersh auch die Rolle Israels bei einem gemeinsamen Luftangriff gegen den Iran ausgearbeitet haben. Als Luftwaffengeneral soll er die Zerstörung der Hisbollah als eine Sache von wenigen Tagen angesehen und den Vormarsch zu Land völlig vernachlässigt haben. Israels Soldaten sei das Wasser ausge-gangen, Sie hätten das Wasser gefallener Feinde und aus Wasser-trögen für Tiere trinken müssen. Einige Soldaten seien wegen langsamer Sanitäter verblutet. Es ist das erste Mal in der Geschichte Israels, dass solche Nachrichten von Kampfplätzen eintreffen.

Ein Geheimdienstmitarbeiter soll Hersh gegenüber erklärt haben: “Lebanon can serve as a prelude to a potential preemptive attack to destroy Irans nuclear installations, some of which are also buried deep underground.” (Libanon kann als ein Vorspiel für einen möglichen, vorbeugenden Angriff gegen iranische Atomanlagen dienen, von denen einige auch tief unter der Erde begraben sind).

In den USA sind es laut Hersh vor allem Vizepräsident Dick Cheney und Sicherheitsberater Elliot Abrams gewesen, die Israel zur Eile gedrängt hatten: “The longer You wait, the less time we have to evaluate and plan for Iran before Bush gets out of office.” (Je länger Sie warten, umso weniger Zeit haben wir, um gegen den Iran zu planen, befor Bush aus dem Amt geht). Cheney soll gesagt haben: “Wir können für unsere Pläne im Iran lernen, indem wir zuschauen, was die Israelis im Libanon tun.”

Der frühere Vizeaußenminister Richard Armitage wird von Hersh zitiert: “Libanon ist ein Spiegelbild dessen, was die USA für den Iran planen….Libanon kann aber auch eine Warnung für das Weiße Haus und seine iranischen Pläne sein. (Lebanon is a mirror image of what the USA have been planning for Iran….Lebanon may serve as a warning to the White House about Iran).” Der Krieg im Libanon hat weitreichende Folgen. Israels Koalition droht zu zerbrechen. Die US-Führung ist gespalten. Die von Luftwaffensimulator und Ex-General Sam Gardiner im „Atlantic Monthly“ genau durchgespielten Angriffe auf den Iran sind nun wegen wachsenden Widerstandes der US-Armee und der Marine vorerst nicht mehr möglich.

Der geheime Krieg der USA gegen den Iran
Das Iran Dossier

spionage

Pariser Geheimdienstzentrum bestätigt

Stephan Fuchs – Das Geheimdienstzentrum „Alliance Base“ in Paris ist bestätigt worden. Neben den USA und Frankreich sind auch Deutschland, Großbritannien, Kanada und Australien beteiligt. Christophe Chauboud, Leiter der Einheit zur Koordination des Anti Terrorkampfes (UCLAT) bestätigte im Radiosender RFI die seit länger gärenden Gerüchte.

Aufgebaut wurde das aus CIA Geldern und unter französischer Führung eines Generals stehende Zentrum bereits 2002 als Folge des Angriffes von 9/11. Die bislang geheim gehaltene Kommandozentrale dient als Kooperationszentrum der verschiedenen Geheimdienste und besitzt eine dauerhafte Struktur. Im vergangenen Jahr hatte die US-Zeitung „Washington Post“ erstmals über die Abwehr-Zentrale berichtet, die durch eine Vereinbarung zwischen dem US-Auslandsgeheimdienst CIA und seinem französischen Pendant DGSE eingerichtet worden sein soll.

Nach Medienberichten soll sich das Zentrum zwischen der vom Verteidigungsministerium betriebenen Offiziersschule Ecole Militaire und dem Gebäudekomplex um den Invalidendom im siebten Pariser Bezirk befinden. Die Washington Post berichtete am 18. November 2005 dass die Alliance Base in Paris eines von mehr als zwei Dutzend ähnlicher Zentren (Counterterrorist Intelligence Center oder CTIC) weltweit sei.

Als Ziel bei der Gründung des Pariser Zentrums sei vorgegeben worden, eine „operationelle“ Fähigkeit des Zentrums zu entwickeln und vor allem Möglichkeiten zur „Neutralisierung bestimmter Ziele“ zu schaffen, was so viel heißt wie: Europäische Geheimdienste – auch die deutschen, wissen von den Entführungen und Folterungen.

Bislang hat das Bundesinnenministerium eine Zusammenarbeit mit der „Alliance- Base“ dementiert und damit auch dem Vorwurf, deutsche Nachrichtendienste könnten auf diese Weise verbotenerweise Daten der Polizei einsehen, widersprochen.

Eine Sinnige Wortgemeinschaft hat die Zentrale mit dem weltweiten Terrornetzwerk: Beide tragen in ihrem Namen Base, die Basis: Qaida.

Geheimdienstzirkel in Paris

surveillance

Mit 15’000 Soldaten in den Fußballkrieg

Stephan Fuchs / VBS – Der Bundesrat hat in der heutigen Sitzung den Entwurf für den Einsatz der Schweizer Armee zur Unterstützung bei der Fussball-Europameisterschaft 2008 gutgeheißen. Für den Einsatz vom 2. bis 28. Juni 2008 sollen dafür bis 15’000 Soldaten Dienst tun. Diese werden den Zivilen behörden an den Austragungsorten Basel, Bern, Genf und Zürich zur Verfügung stehen. Abgesegnet ist das Fußballabenteuer noch nicht, es muss vom Parlament genehmigt werden.

Imposanter Aufmarsch
Aufgeboten werden nach heutigem Planungsstand elf Bataillone oder Abteilungen aus den Bereichen Führungsunterstützung, Radar, Richtstrahlverbindungen, Übermittlung und elektronische Kriegführung, drei Infanteriebataillone und zwei Logistikbataillone. Dazu kommen acht Kompanien aus den Bereichen Sanität, Transport und Verkehr, militärische Sicherheit und Hundeführer, Kommandostäbe der Territorialregionen 1, 2 und 4 sowie Lufttransportmittel. Das ergibt nach heutigem Aufgebot einen Totalbestand von rund 13 900 Armeeangehörigen.

Einsatz von Aufklärungsmitteln
Je nach Lageentwicklung besteht die Möglichkeit, dass der zivile Einsatzstab den Einsatz von Aufklärungsdrohnen oder von Super Puma Helikoptern, die mit Tageslichtkameras oder Wärmebildkameras ausgerüstet sind, als nötig erachtet. Die Frage der Verwendung der dabei gewonnenen Bilddaten ist rechtlich wie folgt geregelt: Gemäss Datenschutzgesetz dürfen Organe des Bundes auch besonders schützenswerte Personendaten und Persönlichkeitsprofile ohne Vorliegen einer formell-gesetzlichen Grundlage ausnahmsweise bearbeiten, wenn der Bundesrat dies im Einzelfall bewilligt, weil die Rechte der betroffenen Personen nicht gefährdet sind. Im Hinblick darauf hat heute der Bundesrat den Einsatz der Aufklärungsmittel der Luftwaffe zu Gunsten des nationalen Einsatzstabes während der UEFA EURO 2008 genehmigt, analog dem Beschluss vom 5. Juli 2006 betreffend den Einsatz der Drohnen und Helikopter zu Gunsten des Grenzwachtkorps.

Personenschutz
Bei der im Leistungskatalog aufgeführten Abgabe von Material und Unterstützung in den Bereichen Personenschutz und Eskorten handelt es sich um gepanzerte Sonderfahrzeuge und Sicherheitswagen mit speziell als Fahrzeugführer ausgebildeten Angehörigen der militärischen Sicherheit für den Transport von völkerrechtlich geschützten Personen. Der eigentliche Personenschutz, also der Einsatz von Leibwächtern, ist und bleibt Sache der zivilen Polizei.

Krieg

Der geheime Krieg der USA gegen den Iran

Malte Olschewski – Der Krieg zwischen den USA und dem Iran hat auf geheimer Ebene schon längst begonnen. Das Pentagon sucht mit unbemannten Flugzeugen nach militärischen Zielen. Gleichzeitig sind im Iran schon seit Sommer 2005 Kommandos in verschiedenen Missionen unterwegs.

An der Golfküste dringen amerikanische Piloten immer wieder in den iranischen Luftraum ein, um die Abwehr zur Aktivierung des Radars und damit zur Preisgabe ihres Standortes zu verleiten. „Asia Times“ berichtete am 25.8., daß Teheran von den amerikanischen Aktivitäten wisse. Einige Agenten seien, wie Gardekommandant Rahim Safavi andeutete, bereits übergelaufen und umgedreht worden.

Die USA sollen für die Einsätze im Iran vor allem Mitglieder der iranischen Volksmudschaheddins MEK rekrutiert haben, die seit 1986 vom Irak aus ohne größere Erfolge gegen die Herrschaft der Mullahs kämpfen. Außerdem habe der Geheimdienst CIA über die US-Botschaften in verschiedenen Ländern Exiliraner angeworben. Ausgangspunkt für die Infiltration sei die US- Basis „War Horse“ in der irakischen Provinz Diyala nahe der iranischen Grenze.

Innerhalb des Irans sollen die Agenten vor allem militärische Ziele für mögliche Luftangriffe markieren. Außerdem versuchen die Agenten nach einem Bericht im „New Yorker“ vom 17.4. mit Geldzahlungen die Unruhe unter ethnischen Minoritäten wie den Kurden, Belutschen und Azeris schüren. Man habe bereits Schafhirten als Scouts für künftige Unternehmungen angeworben. Vor den iranischen Küsten sollen amerikanische Kriegsschiffe immer wieder drohende Manöver ausführen.

In letzter Zeit seien hierbei vor allem „nuclear delivery missions“(nukleare Zustellungsmissionen) simuliert worden. Es sei von amerikanischer Seite auch die Beseitigung einer möglichen Blockade der Strasse von Hormuz geübt worden, durch die ein Viertel des Weltölbedarfs transportiert wird. Der angeblich größte Schlag soll dem Geheimdienst CIA durch den Laptop eines iranischen Rüstungsexperten gelungen sein.

Der Mann war wahrscheinlich in Deutschland von Agenten zum Überlaufen überredet worden, wurde dann aber von der iranischen Abwehr gefaßt. Seiner Familie soll hierauf die Ausreise gelungen sein. Hierbei hat man auch seinen Laptop mitgenommen und bei der nächsten US-Botschaft abgeliefert. In dem Computer sollen wertvolle Informationen und Skizzen über die iranische Atomrüstung gespeichert worden sein.

Tatsächlich ist es an den iranischen Grenzen in den letzten Monaten immer wieder zu Zwischenfällen gekommen, die auf einen verdeckten Krieg hinweisen. Im Jänner 2006 war ein Militärflugzeug mit elf Kommandanten, darunter der Führer der Revolutionsgarden Ahmad Kazemi, nahe der irakischen Grenze abgestürzt. Alle Insassen waren tot. Teheran beschuldigte die USA, durch elektronische Störsignale von Irak aus den Absturz verursacht zu haben.

Ende Januar hat die sunnitische Kampfgruppe „Jundallah“ (Soldaten Allahs) nahe der Grenze zu Afghanistan neun iranische Soldaten gefangen genommen. Beim iranischen Gegenschlag sind elf Kämpfer der „Jundallah“ gefallen. Mitte Februar ist nach Angaben der Teheraner Agentur „MEHR“ ein in Aserbeidschan gestartetes Flugzeug bei Überfliegen iranischen Gebietes wahrscheinlich beschossen worden und über Irakisch-Kurdistan abgestürzt. US-Truppen hätten sofort die Absturzstelle abgesperrt.

Trotzdem sickerte durch, daß sich Israelis an Bord befunden hätten. Die Zeitung „Jumhuri Eslami“ berichtete, daß die iranische Luftwabwehr am 9.4. ein unbemanntes Bebachtungsflugzeug über Khuzestan abgeschossen habe. Ende April habe eine iranische Batterie kurdische Positionen im Irak unter Feuer genommen.

Experten der Kriegssimulation wie der ehemalige Luftwaffengeneral Sam Gardiner nehmen an, daß der Iran mindestens 300 militärische Ziele besitzt, die bei einem Luftschlag gleichzeitig ausgeschaltet werden müssten. Den USA ist nur ein kleiner Teil dieser Ziele bekannt. Daher habe man die geheimen Kommandoaktionen und die Beobachtung aus der Luft intensiviert. US-Präsident Bush habe wichtige Kongressmitglieder von diesen Aktivitäten informiert.

In Geheimdienstkreisen werde heftig diskutiert, ob man bei Bereitstellung von unterstützenden Strukturen den Luftschlag Israel überlassen sollte. In Israel ist am 24.8. Luftwaffengeneral Elieser Schkedi zum „Oberbefehlshaber für nicht an Israel grenzende Länder“ ernannt worden. Die „Jerusalem Post“ schrieb, Israel müsse sich darauf vorbereiten, die „iranische Bedrohung im Alleingang zu verlangsamen“. Die Zeitung „Haaretz“ betonte:“ Die Entscheidung über den Einsatz militärischer Gewalt gegen iranische Nukleareinrichtung rückt näher.“

Im Iran laufen seit einer Woche grosse Manöver, die alle auf die Abwehr eines Luftangriffes ausgerichtet sind. Der Oberkommandierende Ataollah Salehi erklärte, daß die Kurzstreckenrakete „Saejheh“ (Blitz) erfolgreich getestet worden sei. Ebenso sei mit „Fadschr 3“ eine neue, im Iran entwickelte Rakete erprobt worden, die vom Radar nicht entdeckt werden könne. Staatspräsident Mahmud Ahmadinejad hat am 26.8. im Dorf Chondab südöstlich von Teheran eine Fabrik zur Herstellung von schwerem Wasser eingeweiht. Mit diesem Wasser soll der nahe gelegene Reaktor von Arak beliefert werden. Einige Journalisten aus Europa waren bei der Einweihung zugelassen. Sie berichteten, daß die Anlage durch einen Ring aus Flugabwehrstellungen geschützt sei.

Geheimer Waffendeal mit MEK Terroristen?

spionage

Hirn für Predator Tötungsaufträge

Stephan Fuchs – Am 7. Februar 2002 wurde Kriegsgeschichte geschrieben. Erstmals wurde mittels einer Hellfire Rakete aus einer speziell dafür entwickelten Drohne ein Autokonvoi zerstört, in dem Osama Bin laden vermutet wurde. Bin Laden war, wie sich herausstellte, freilich nicht dabei. Der Name der Drohne lehnt sich an Arnold Schwarzeneger’s Filmwelt an: Predator. Abschussverantwortlich: Der Geheimdienst. Jetzt soll der Predator mit dem 11th Intelligence Squadron ein Hirn bekommen.


„Very exciting“

Der Predator wird vorwiegend gegen weiche bewegliche Ziele, gegen Menschen eingesetzt. Bislang wurden laut Wikipedia, nebst dem Abschuss des nicht anwesenden Osama Bin Laden Konvois, am 3. November 2002 vom US-Geheimdienst CIA im Jemen ein Auto unter Beschuss genommen. Babei wurden neben Ali Qaed Sinan al-Harthi, der als vermutlicher Drahtzieher des Anschlags auf die USS Cole) galt, noch fünf weitere mutmaßliche Al-Qaida-Mitglieder getötet. Am 3. Dezember 2005 kam mit Hilfe des Predators ein so genanntes safehouse, ein als Privathaus getarntes Versteck der Al-Qaida in Pakistan unter Beschuss. Bei dem Angriff wurde Abu Hamsa Rabia, die Nummer 3 der Al-Qaida-Terror-Organisation und vier weitere Männer getötet.

Für das US Militär und die CIA ist der Predator ein Wunderwerk. Bislang vergingen zwischen Lokalisierung und Angriff stunden. Stunden in denen das weiche Ziel sich bewegte und ein gezielter Angriff aus der Luft meist erfolglos blieb. Das Militär kam auf die durchschlagende Idee eine Drohne zu entwickeln die sowohl Überwachungs- lokalisierungs- als auch Liquidierungsaufträge ausführen konnte. Das Resultat war der MQ-1 Predator. Er kann nicht nur Ziel erkennen und beobachten, sondern besitzt auch ein zusätzliches multispektrales Zielsystem, mit dem zwei mitgeführte AGM-114 Hellfire-Raketen per Lasermarkierung ins Ziel gelenkt werden können.

„Very exciting”
Jetzt jubeln die Krieger des Air Force Special Operations Command AFSOC an der Creech Air Force Base in Nevada denn bei ihnen zieht das „powerful unblinking eye“ wie das Hirn mit dem geheimdienstlich arbeitenden 11th Intelligence Squadron genannt wird ein. Chef der Truppe ist Lt. Col. David Hambleton. Die Mission sei, so Hambleton, sämtliche Informationen der geheimdienstlichen Aufklärung und Informationsbeschaffung zu sammeln, auszuwerten und dem Operationsteam, dem 3rd Special Operations Squadron die Abschusslisten zu geben. Das Squadron ist ein legales fern – Exekutionskommando. „Very excited” ist Colonel Callan, Chef der Creech Air Force Base.

„I’m very excited to see the 11th IS a reality. Many dedicated members of the AFSOF and AFSOC staffs have worked very hard to make this day happen. Once the operators of the 11th Intelligence Squadron find and fix the enemy, the world’s best special operators, riding in the back of AFSOC aircraft, will go in and finish them.”

Zukunftsmusik?
Die Eliminierung weicher Ziele bekommt also mehr und mehr geheimdienstlichen Charakter, obwohl der Geheimdienst die Aufklärung und Informationsbeschaffung auf der Tagesordnung haben sollte. Nicht nur; Zielerfassung und Zielzerstörung obliegen derselben Einheit und legt ein atemberaubendes Tempo zwischen Erkennung und Zerstörung vor. Dabei tauchen fragen auf: Wer identifiziert die Ziele? Woher kommen die Zielinformationen? Wer kontrolliert und analysiert die Zielresultate? Wer gibt die finalen Abschusserlaubnisse? Wie funktioniert RFID und/oder Telefon, Satellit mit dem Predator zusammen?

zeitgeschichte

Der Kommissionsbericht 9/11: bewußte Fälschung

Karl Weiss – Es darf heute wohl als gesichert gelten: Die Regierung der Vereinigten Staaten hat einen wesentlichen Anteil an der Täterschaft bei den Anschläge vom 11. September 2001.

Es gibt Hunderte von klaren Anzeichen dafür. Über eines der wichtigsten soll hier berichtet werden. Wäre alle anderen Anzeichen nicht existent, allein dieses wäre bereits ein guter Grund, nicht mehr die Verschwörungstheorie zu glauben, die uns die Mainstream-Medien versuchen ins Gehirn zu hämmern: Osama Bin Ladens neunzehn Gefolgsleute hätten diese Attentate allein und ohne Unterstützung der US-Regierung durchführen können. Die Regierungsstellen hätten zwar wesentliche Fehler gemacht, aber dies seien eben die üblichen Pleiten, Pech und Pannen.

Die Rede ist vom Bericht der Senatskommission des US-Senats, die einzige Untersuchung von außerhalb des engen Kreises der Regierungsbeschäftigten der Vereinigten Staaten, die es bisher über die Ereignisse des 11. September 2001 gibt. Die Senatskommission (im folgenden 9/11-Commission genannt) hatte Zugang zu den vorhandenen Dokumenten, Zeugen und Berichten, die es gibt. Sie hat aber in krimineller Weise alles aus dem Fokus ihrer Untersuchung entfernt, das sie zu Schlußfolgerungen hätte kommen lassen können, die denen der offiziellen FBI-Theorie widersprechen. Soweit sie solche Tatsachen erfuhr, wurden sie bewußt ignoriert.

Das kann kein Zufall gewesen sein. Die Kommissionsmitglieder müssen gewußt haben, was sie verbergen sollten.

Hier ist die Aufzählung der Zeugen bzw. Insider, die von der 9/11-Commission entweder nicht gehört wurden oder deren Zeugnis bewußt aus den Untersuchungsergebnissen herausgelassen wurden. Diese Liste ist entnommen einer Veröffentlichung der Organisation der National Security Whistleblowers“ („Vereinigung der Denunzianten der nationalen Sicherheit“).

1. John M. Cole. Langjähriger Spezialist des FBI für Gegenspionage, als solcher zuständig für die Gegenspionagetätigkeit des FBI in Indien, Pakistan und Afghanistan. Er hat wichtiges Insider-Wissen über Vorgänge, die unmittelbar zu den Anschlägen führten. Obwohl er von einer Reihe von Zeugen als Schlüssel-Zeuge genannt wurde, hat die 9/11-Commission ihn nie gehört.

2. John Vincent, ehemaliger Spezialagent für Gegenspionage des FBI, pensioniert 2002. Er hat zusammen mit Robert Wright vor den Anschlägen versucht, internes falsches Vorgehen des FBI bezüglich von Al Quaida-Aktivitäten auf finanzieller Ebene und mit Geldwäsche zu berichten und zu berichtigen. Er wurde zwar von der Kommission gehört, man fragte ihn aber nur zu unwichtigen und administrativen Details und ließ ihn nicht vortragen, was er über unerklärliche Falsch-Handlungen weiß.

3. Robert Wright, altgedienter Spezial-Agent für Gegenspionage des FBI. Er wurde von der FBI-Führung im Januar 2001 von seiner Aufgabe abgezogen, eine Terroristenzelle zu beobachten, die später an den Anschlägen beteiligt war. Dies hat verhindert, daß Aktivitäten, die zu den Anschlägen führten, aufgedeckt wurden. Drei Monate vor den Anschlägen hat er in einem bewegenden internen Memo des FBI die Führung dafür verantwortlich gemacht, daß mögliche Terroranschläge bewußt nicht verhindert werden. Das FBI hat einer Zeugenvernehmung von Robert Wright durch die Comission nicht zugestimmt. Diese hätte aber die Macht gehabt, ihn trotzdem vorzuladen. Dies geschah aber nicht.

4. Sibel Edmonds, frühere Sprachen-Spezialistin des FBI. Sie arbeitete im Bereich der Gegenspionage und Terrorismusabwehr bezüglich des Iran, der Türkei und türkisch sprechender zentralasiatischen Länder. Sie offerierte der Commission ihre speziellen Kenntnisse bezüglich falschen Vorgehens des FBI in Bezug auf die Verhinderung der Anschläge, wurde aber erst gehört, als Familienmitglieder von Opfern der Anschläge in der Öffentlichkeit darauf bestanden. Ihre Aussage wurde von der 9/11-Commission komplett ignoriert.

5. Behrooz Sarshar, früherer Sprachenspezialist des FBI. Er arbeitete bei Gegenspionage und Terrorabwehr mit Bezug auf Iran und Afghanistan. Er war es, der die frühen und eindeutigen Warnungen vor den bevorstehenden Anschlägen des 11. September 2001 übersetzte und weitergab. Seine Aussagen wurden vom Büro des FBI-Dierektors Mueller bestätigt. Auch er wurde erst von der Commission gehört, als Familienangehörige von Opfern öffentlich darauf bestanden. Auch seine Aussage wurde von der 9/11-Commision vollständig ignoriert.

6. Mike German, Spezial FBI-Agent für Terrorabwehr. Er berichtete innerhalb des FBI über die falsche Handhabung von Informationen über die Anschläge des 11. September 2001, die ernste Übertretungen von FBI-Regeln und von Gesetzen beinhalteten. Obwohl er sich mehrfach der 9/11-Commission als Zeuge anbot, wurde er nie gehört.

7. Gilbert Graham, ehemaliger Spezial-Agent des FBI für Gegenspionage, pensioniert 2002. Er wurde, wie John M. Cole, von Zeugen als Schlüsselzeuge benannt für das FBI-interne Blockieren von Aktivitäten, welche die Anschläge hätten verhindern können. Die 9/11-Commission hat ihn nie gehört.

8. Coleen Rowley, früheres Mitglied des FBI-Verwaltungsrats des Büros in Minneapolis. Sie berichtete, daß in Minneapolis aufgrund der Festnahme von Moussaoui konkrete Hinweise auf die bevorstehenden Anschläge vorlagen. Es gab Aktivitäten des FBI-Hauptquartiers, um jegliche Folgerungen daraus vor der Durchführung der Anschläge zu verhindern. Außer ihr waren eine Reihe von FBI- Agenten involviert, die alle hätten bestätigen können,was sie sagte. Weder sie noch die anderen Agenten aus Minneapolis wurden von der 9/11-Commission gehört.

9. Oberstleutnant Anthony Shaffer, DIA (Geheimdienst der Streitkräfte). Er übergab und erläuterte der Commission die Erkenntnisse, die mit dem Projekt „Able Danger“ von ihm und seinen Mitarbeitern gewonnen worden waren. Sie beinhalteten den ganzen Terrorplot von 9/11. Auf Anweisung von übergeordneten Stellen ließ man diese Erkenntnisse verschwinden. Die Zeugenaussagen vom Oberstleutnant Shaffer und seinen Mitarbeitern wurden von der 9/11-Commission ignoriert, die von ihm angegebenen Dokumente wurden nie angefordert und im Kommissionsbericht ist nichts davon enthalten.

10. Dick Stoltz, früherer Spezialagent der ATF-Behörde (Bureau of Alcohol, Tobacco and Firarms, Behörde für die Überwachung von Alkohol, Tabak und Schußwaffen), der langjährig Undercover im Waffenhandel (Operation Diamondback) gearbeitet hat. Obwohl die von ihm ausgespähte Gruppe in New Jersey Waffengeschäfte mit Verbindungsleuten der Taliban, von Al Quaida und von Osama Bin Laden selbst eingefädelt hatte, wurde die Arbeit zum Ausheben der ganzen Bande mit der Festnahme von einigen wenigen Verdächtigen im Juni 2001, also kurz vor den Anschlägen, unterbrochen und die weiteren Recherchen unmöglich gemacht. Obwohl sich Gruppen von Angehörigen von Opfern für das Hören dieses Zeugen einsetzten, wurde er nie befragt.

11. Bogdan Dzakovic, FAA (Federal Aviation Administration, Bundes Luftfahrt Behörde). Er war als Spezial Agent der verantwortliche Leiter des Anti-Terror-Teams der FAA. Er hat im Vorfeld der Anschläge vergeblich versucht, die Sicherheit gegen Entführungen zu verbessern, wurde aber „von oben“ gebremst. Er machte seine Zeugenaussage vor der 9/11-Commission und übergab die entsprechenden schriftlichen Berichte. Seine Aussagen und der Inhalt der Dokumente tauchen im Bericht nicht auf.

12. Linda Lewis, frühere Spezialistin für Notfall-Programme der Regierungsbehörde USDA. Sie versuchte über Jahre nationale und örtliche Notfall-Programme gegen Angriffe auf Regierungs- und wichtige öffentliche Gebäude zu erreichen, wurde aber abgeblockt. Sie versuchte die FEMA dazu zu bringen, daß Notfall-Kommunikationseinrichtungen geschaffen würden, ohne Erfolg. Dies führte u.a. dazu, daß Hunderte von Feuerwehrmännern und Polizisten im brennenden „World Trade Center“ nicht mehr gewarnt werden konnten und starben. Ihre diesbezüglichen Aussagen hat die 9/11-Commission nie aufgenommen.

13. Mark Burton, Analysenspezialist des NSA (National Security Agency, Nationale Sicherheits Agentur). Er ist der Autor der über 300 Seiten dicken „Global Thread Summary“, in der rechtzeitig vor den Anschlägen Kenntnisse über deren Vorbereitung und Abwehr enthalten waren. Er schickte die betreffenden Auszüge an die 9/11-Commission, wurde aber völlig ignoriert, nie gehört und die Informationen im Abschlußbericht unterschlagen.

Das völlige Unterdrücken aller dieser Zeugnisse und Unterlagen (auch noch vieler anderer, die hier nicht genannt sind) ist unmöglich zufällig zustande gekommen. Es wurde bewußt und gezielt alles aus dem Bericht der Commission herausgelassen, was zum Verdacht führen könnte, Regierungsstellen hätten nicht einfach nur Fehler gemacht, sondern bewußt verhindert, daß die Anschläge gestoppt wurden oder sogar an der Planung der Anschläge mitgearbeitet.

Wenn die 9/11-Commission aus von der Regierung handverlesenen Politikern dies bewußt getan hat, dann muß sie schwerwiegende Gründe dafür gehabt haben. Es gibt keine andere logische Erklärung: Sie ist Teil der Unterdrückung von Informationen über die Wahrheit der Anschläge des 11. September 2001.

Sibel Edmonds: The 9/11 Commission: A Play on Nothing in Three Acts

terror

Angriff auf US-Botschaft in Damaskus?

Der Nachrichtensender Al-Arabija meldet Schüsse nahe der amerikanischen Vertretung in Damaskus. In der Nähe der amerikanischen Botschaft in Damaskus sind am Dienstag mehrere Schüsse zu hören gewesen. Der Nachrichtensender Al-Arabija berichtete unter Berufung auf westliche Diplomaten in der syrischen Hauptstadt, die normalerweise gut gesicherte US-Vertretung sei angegriffen worden.

Die syrischen Behörden bestätigten den Vorfall zunächst nicht. Augenzeugen sahen, wie die Sicherheitskräfte die Straßen rund um die Botschaft sperrten. Zahlreiche Krankenwagen waren vor Ort.

Die Beziehungen zwischen Damaskus und Washington sind seit Jahren angespannt. Die Regierung von US-Präsident George W. Bush wirft der Führung unter Staatspräsident Baschar al-Assad vor, sie unterstützte Extremisten im Irak, im Libanon und den Palästinensergebieten. Die US-Regierung hatte ihren Botschafter im vergangenen Jahr nach der Ermordung des syrienkritischen früheren libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri aus Damaskus abgezogen.

spionage

Die Landungsdaten im Allerheiligsten der CIA

Helmut Küfner – Heute machen wir mal einen Ausflug auf den Flugplatz des geheimen Ausbildungslagers der CIA, nach Camp Peary in Virginia, wo der CIA-Nachwuchs und paramilitärische Spezialkräfte (SAD/SAS/SOG) ihren letzten Schliff erfahren. Dort dürfen nur Flugzeuge landen, wo auch wirklich CIA drin ist. Ganz unspektakulär, nur mit Internet bewaffnet, machen wir uns auf die Flugzeugpirsch, dringen in das Allerheiligste der CIA vor und blicken auf der Landebahn nach, welche Maschinen sich dort so in den letzten vier Jahren rumgetrieben haben. Wir werden dort neue Flugzeuge kennenlernen und auch viele alte Bekannte aus Europa wieder treffen.


Einer der bekanntesten Folter Jets – hier in Genf – fliegt auch die „The Farm“ der CIA an.

Im Frühjahr dieses Jahres hatte die US-Zeiung „Chicago Tribunes“ weltweit Schlagzeilen gemacht mit der Behauptung, sie hätte mehr als 2.600 CIA-Agenten durch Recherchen im Internet enttarnt und die Flüge von den Camp-Peary-Landers der CIA-Flotte entdeckt. Einzelheiten wurden natürlich nicht verraten. World.Content.News hat nachrecherchiert und lüftet die Identität der Flugzeuge, weist nach, welche davon auch in Europa ihre Geschäfte verrichteten und dokumentiert die Landungen in Camp Peary, die als handfester Nachweis für die CIA-Tätigkeit eines Fliegers gelten.

Längst nicht mehr 17, wie die „Chicago Tribunes“ herausgefunden hat, sondern inzwischen schon 34 Flugzeuge haben den kleinen, von der Öffentlichkeit abgeschirmten Landestreifen in der Nähe von Williamsburg in Virginia in den letzten vier Jahren angesteuert. Für gewöhnlich ist der Flughafen den größten Teil des Jahres verwaist, nur hin und wieder finden für kurze Zeit gehäufte Lande-Aktivitäten von mehreren, meist kleineren Flugzeugen statt. So auch zuletzt, unmittelbar bevor bekannt wurde, dass Porter Goss seinen Posten als CIA-Direktor aufgeben mußte. Und im Jahr 2006 haben auch mehrere Neuerwerbungen der CIA ihr Debüt auf W94 (= FAA-Code des Landing Strips) gegeben, die nach und nach die alte Blackwater-Flotte des Geheimdienstes ablösen sollen.

Es sind meist nicht die neuesten schicken Flitzer, die sich in Camp Peary ihr Stelldichlein geben, sondern eher ältere, einfache Modelle, die dem Arbeitszweck entsprechend umrüstbar sind und auszubildenden Piloten die nötige Flugerfahrung auch unter schwierigen Bedingungen vermitteln.

Natürlich testet und nutzt man auch Neuentwicklungen der US Air Force, das Airport-Gelände der „Farm“, wie das geheime Ausbildungsgelände scherzhaft genannt wird, ist für solche Aktivitäten eher ungeeignet. Meist geht es hier um Ausbildungs- und Geschäftsflüge, Herkunft und Ziel der Maschinen ist häufig Laurinburg-Maxton oder Smithfield, manchmal kommen sie auch direkt aus Washington angeflogen.

13 der insgesamt 34 untersuchten Flugzeuge weisen auch Flüge nach Europa auf, 7 von ihnen waren schon einmal in Deutschland und 4 Maschinen haben Landungsaufenthalte in Guantanamo hinter sich. Mindestens 27 von ihnen waren in den letzten 12 Monaten aktiv, eine stürzte 2004 in Afghanistan ab. 14 der Maschinen setzten in diesem Jahr auf dem Landestreifen auf. 2 Flugzeuge konnten nicht identifiziert werden, es handelt sich zum einen um eine Casa CN-235 (Firma „Devon Holding“ besitzt 4 solcher Maschinen) und um eine unbekannte DC3.

Überblick über die Flugzeuge, die seit 2002 auf dem Flughafen von Camp Peary gelandet sind.

terror

Historians will Morally Impeach George W Bush for Exploiting, not Honoring 9/11

Brent Budowsky -George W Bush will be impeached by the court of history for using 9-11 to create fear throughout the land, rather than bravery, courage and valor.

Never in the history of our Republic has an event been ordained by our Maker to unite our Nation and our people in the rightness of the American cause, the goodness of the American idea, and the decency and courage of the American people.

With fires burning from lower Manhattan to Northern Virginia, with the blood of heroes lifting the honor of our Nation, the American people stood united as one, friends of freedom everywhere stood with us.

Who was not moved by the courage of our police and fire fighters rushing into burning buildings to save our fellow Americans? Who wasn’t inspired by the courage and valor of Pentagon workers who rushed out of the building when the attack first struck and then, realizing their collagues and friends were in grave danger, turned around and rushed right back in, to save them?

The infamy of the crime was met with the united will and the united spirit of a United America, backed by the decent opinion of men and women in every corner of the world.

Never before in our history have our people been more hurt by a single act that struck on our shores.

Never before in our history have our people reacted to such infamy, to such hurt, with a greater and more powerful proof of our courage and nobility.

Never before in our history has the patriotism and honor of our people inspired such respect and admiration throughout the free world.

And never before in our history has any leader of our Nation exploited such an event with such smallness, such partisanship, such disunity, such contempt and such vindictiveness.

Never before in our history, has any leader of this country exploited a crisis by deliberately creating anger and hatred of some Americans against other Americans.

Never before in our history, has any leader of our country surrendered in the challenge of inspiring our people to bravery and valor, and tried to make our people act like a timid and fearful nation.

Never before in our history, never, has any President of the United States so aggressively surrendered his moral authority as leader of free world to create such worldwide anger, antipathy and fear directed not towards our enemy, but towards our President.

These words are not partisan.

The national leaders and national security establishment of the Democratic Party failed to serve our nation in October of 2002. They marched in lockstep with ideologues, extremists and the partisans of the Republican Party to support a war that should never have been fought, at great cost to our country.

The national leaders of our media failed our Nation by treating propaganda as news, by treating falsehood as truth, by abandoning the traditions of a free press to act like cronies and courtiers, in search of corporate profits, political convenience, book deals and cable contracts in their new creed of
government-media collusion.

The Congress turned its constitutional role of oversight and war powers into a legislative farce that shed great blood of heroes for the safety and convenience of politicians.

The American people are disillusioned and angry at all of them, and for good reason.

But in our system of government there is one President and Commander in Chief with unique
responsibilities and duties. And historians will judge that the greatest lie ever told by any man who ever held that post was this:

The man who campaigned as the Great Uniter, and declared himself the Great Decider, will burn in history as the Great Divider with all of the catastrophic consequences that are escalating every hour, of every day.

How pathetic that as the sun begins to set on his failed Presidency, he blames the people of our Nation, saying we have some psychological trauma rather than learning the lessons of his enormous mistakes. He will never understand that a grateful nation would rise with relief, if he only had the wisdom to learn and change, and a grateful world world will rise with relief, when his days in office are done.

George W. Bush will be impeached by the court of history for using 9-11 to create fear throughout the land, rather than bravery, courage and valor.

George W. Bush will be impeached by the court of history for using 9-11 to launch partisan and dishonest attacks on genuine American war heroes because they happen to be members of the other political party.

George W. Bush will be impeached by the court of history for using 9-11 as a reason to become the only President in our history to become a world-wide advocate for torture and detention practices that every leader, of every democratic nation, everywhere in the world, has publicly or privately pleaded with
him to abandon.

George W. Bush will be impeached by the court of history for showing contempt for the advice of our military commanders by allowing the man he compares to Hitler, to escape from Tora Bora, to pursue an obsessive war in Iraq, that many of those same commanders warned him about, while he publicly claimed he always follows their advice.

George W. Bush will be impeached by the court of history for treating the Chief of Staff of the Army with ridicule and contempt, when General Shinseki so honorably tried to warn him.

George W. Bush will be impeached by the court of history, for putting his hand on the Bible and pledging to preserve, protect and defend our Constitution while using 9-11 to claim the unilateral power to break it.

George W. Bush will be impeached by the court of history by accepting the sacred duty to faithfully execute the laws of the land, while using 9-11 to create fears to claim the unilateral powers to violate them.

George W. Bush will be impeached by the court of history for dishonoring a spirit that had Democrats and Republicans singing God Bless America at the doors of our Capitol, to personally promote a politics so venomous, vile and vindictive that he fills the air with talk of treason and enemies lists compiled by hate filled supporters.

Even when one of his media partisans slanders the Army that landed at Normandy and the Marines who took Iwo Jima with preposterous falsehoods that they committed war crimes, the self-styled war president lacks the moral integrity to speak out, for fear of offending what he proudly regards as his base.

Even when the trailer park trash of American politics slanders and demeans some widows of 9-11, this partisan who promised to bring honor and integrity to Washington lacks the moral stature to speak out, even against that.

George W. Bush will be morally impeached by the court of history for trying to frighten our people into war with Iraq, with tall tales of Saddam Hussein working with Osama Bin Laden to create mushroom clouds of nuclear extermination that would kill the people of New York.

George W. Bush will be impeached by the court of history for using 9-11 to fan the flames of fear so violently, that at one point, the Capital City of the land of the free and the home of the brave was turned into a panicked hutch of rabbits running to the stores for duct tape, gas masks, bottled water, and bullet proof vests while the Vice-President of the United States fled to hiding spots at undisclosed locations.

How ironic, how pathetic, and how fitting that as America prepares to honor the heroes of 9-11 the Senate Intelligence Committee issues a report detailing fraudulent exploitation of false intelligence, one of America’s national networks exploits 9-11 with a docu-fraud of falsehoods, while our „wartime“ President exploits 9-11 one more time, with one more taxpayer financed tour of fear, desperately trying to win one more national election.

Five years ago some of the finest Americans who God ever put on this earth gave their lives for their brothers and sisters, for their neighbors and families, for the country that they and we love so much, so deeply and so passionately.

No one ever took a poll to determine whether these American heroes were Democrats or Republicans, because it does not matter.

Who they were, what they did, and the legacy they left us, is transcendent and timeless. God Bless each and every one of them, and God give us the wisdom and strength to honor the torch they handed to us.

From the day of those dark hours, those they loved, their husbands, wives, daughters, sons, neighbors and lovers have scattered from the ashes to the far corners, sharing a common love, faith and desire to get the strength from that tragedy to make our country a better place, each in their own individual way.

God Bless each and every one of you, no matter what path you have chosen. As you love those you lost, we love you. Our hopes and our prayers are with you, always.

To our President, who has so dangerously lost his way, and in so many ways led our country so far astray, we can only hope and pray that he will rejoin the legacy of those leaders who came before him, from whom he can learn so much, before more damage is done.

As we honor the great heroes who left us, on that dastardly day, five years ago, we might all rededicate ourselves to what they stood for so valiantly.

At our best, America can be a nation of heroes, inspired by those who came before us, lifted
by the example of those who were with us, dedicated to a nation in which we are truly in this together.

We are brave, not fearful.

Fellow patriots, not domestic enemies.

Offering respect, not contempt, for each other, whatever our differences.

Valuing truth, not propaganda.

Honoring valor in defense of freedom, not fear to take freedom away.

Acting in a manner befitting the leader of the free world, the legatees of Thomas Jefferson
and Abe Lincoln, not King George III, Richard Milhous Nixon or Joe McCarthy.

Hopefully with our President, but if necessary without him: some things have gone terribly wrong and we are in this together, to set them right.

America is a good and great and glorious land we love.

We take this moment to honor those who have a timeless place in the American heart, who gave their lives for the greatest nation and the truest idea that has ever graced the earth.

Together, we put our hands on our hearts and salute their bravery, their heroism, their Americanism and their example.

Brent Budowskyserved as Legislative Assistant to U.S. Senator Lloyd Bentsen, responsible for commerce and intelligence matters, including one of the core drafters of the CIA Identities Law. Served as Legislative Director to Congressman Bill Alexander, then Chief Deputy Whip, House of Representatives. Currently a member of the International Advisory Council of the Intelligence Summit. Left goverment in 1990 for marketing and public affairs business including major corporate entertainment and talent management.