USA

9/11 – Ein Gedenktag – nicht nur in den USA, sondern auch in Chile

Dr. Alexander von Paleske —— 11.9. 2016 —- Vor 15 Jahren, am 11.. September 2001, steuerten Terroristen zwei Flugzeuge in die Twin Towers des World Trade Centers in New York. Fast 3000 Menschen fanden den Tod. Heute finden die Gedenkfeiern statt..

Auch in Chile

Auch in Chile wird des 11. September gedacht, allerdings aus völlig anderen Gründen: Am 11.9. 1973 putschte die chilenische Armee unter Führung des Generals Pinochet und beseitigte gewaltsam die gewählte Regierung Salvador Allende.


Blutiger Putsch am 11.9. 1973

Tausende ermordet, Zehntausende gefoltert
Mehrere tausend Menschen liessen die Putschisten in den darauffolgenden Wochen und Monaten ermorden, Zehntausende foltern, Tausende flohen ins Exil.

Auch in der Colonia Dignidad, eine von dem Deutschen Paul Schäfer >gegründete und geleitete Sektenkolonie , wurde gefoltert und gemordet.

Botschaft war informiert
Die deutsche Botschaft in Chile war seinerzeit über das Treiben in der Colonia Dignidad, wozu auch der sexuelle Missbrauch von Kindern durch den Leiter Paul Schäfer gehörte, bestens informiert, wie jetzt auf Anordnung von Aussenminister Walter Steinmeier vorzeitig deklassifizierte Dokumente des Auswärtigen Amtes belegen..

Der Film „Dignidad</i>“ aus dem Jahre 2015, über die Zustände in dieser Folterwerkstatt, sorgte noch einmal für Aufsehen und Beschäftigung mit dem Skandal.

Das hat allerdings die Deutsche Botschaft in Chile nicht von der Geschmacklosigkeit abgehalten, einen ehemaligen und mittlerweile bestraften Mitarbeiter der Dignidad namens Zeitner, zu einem Empfang, anlässlich des Besuchs von Bundespräsident Gauck, einzuladen.

Verwicklung der USA
Die USA, mit ihrem damaligen Aussenminister Henry Kissinger, waren knietief in den Putsch verwickelt. Sie finanzierten Streiks im Transportwesen, um die Wirtschaft Chiles zu sabotieren, und sandten CIA Mitarbeiter nach Chile, die offenbar unmittelbar an der Putschvorbereitung beteiligt waren.

Auch zwei US-Amerikaner waren unter den Ermordeten: die Journalisten Charles Hormann und Frank Teruggi

Charles Hormann hatte wenige Tage vor dem Putsch CIA Mitarbeiter getroffen, die offenbar in die Putschvorbereitungen involviert waren.

Der Film „Missing (Vermisst)“
des Regisseurs Costa Gavras schildert die damaligen Vorgänge und die verzweifelte Suche des Vaters und der Ehefrau Hormans nach ihm, sowie das erbärmliche Verhalten der US-Botschaftsmitarbeiter.

Das 1999 auf Anweisung von Präsident Clinton deklassifizierte Material des US-Aussenministeriums belegt nicht nur die Involvierung der USA, sondern dass sie der Verhaftung und anschliessenden Ermordung von Teruggi und Horman ungerührt zusahen.

Morde im Ausland
Auch im Ausland liessen die chilenischen Putschisten morden, darunter den General Carlos Prats,
und den ehemaligen chilenischen Aussenminister Orlando Letelier. Der wurde 1976 in den USA ermordet, der CIA hatte offensichtlich vorab Kenntnis.

Kommentar des US-Präsidenten Ronald Reagan vier Jahre später:

Es ist gut dass der Kerl abgemurkst wurde.

Der US- Aussenminister während des Putsches, Henry Kissinger, hat die direkte Involvierung der USA in den Putsch unter seiner Regie keineswegs abgestritten, sondern mit der Wahrung von US- Wirtschaftsinteressen gerechtfertigt..

Gleichwohl hat das die deutschen Medien und die deutschen Politiker keineswegs davon abgehalten, Kissingers Nähe zu suchen, ihn zu hofieren, und einen Freund zu nennen. Aber auch an Konferenzen teilzunehmen, an denen Kissinger prominent teilnahm und -nimmt, darunter die Bilderberg Geheimkonferenz.
Auch der Grüne Jürgen Trittin gehört zu diesem Personenkreis.
.

link9/11, die USA und Chile

link Alle Jahre wieder die Bilderberg- Konferenz – oder: Verhöhnung von Demokratie und Öffentlichkeit
linkKarstadt-Benko berichtet vom Bilderberg-Geheimtreffen in Tirol: Es läuft super
link Auch dieses Jahr wieder: Die Bilderberg-Konferenz – diesmal in Kopenhagen
linkDie Bilderbergkonferenzen, Wikipedia und eine persönliche Erfahrung
linkBeginn der Bilderberg-Geheimkonferenz 2013
linkBilderberg 2013: Fortsetzung der demokratieverhöhnenden Veranstaltungsreihe – diesmal nahe London
linkDie Bilderberg Konferenz 2012 tagt – oder: Alles verkommen
link Jürgen Flaschenpfand-Trittin berichtet von der Bilderberg-Konferenz 2012 in Virginia / USA
linkHallo, ist das der Sonderzug nach Bilderberg? – Da muss ich hin

USA

Pest unterliegt Cholera: US- Präsidentschafts-Wahlkampf bereits entschieden?

Dr. Alexander von Paleske ——- 21.8. 2016 —— Es ist eine Wahl zwischen Pest und Cholera: Die Wahl zwischen Donald Trump, dem Kandidaten der Republikaner – in Wirklichkeit nur einer Fraktion der Republikaner – und Hillary Clinton, Kandidatin der Demokraten.

Auch hier beileibe nicht aller Demokraten, sondern auch und gerade des Washingtoner Establishments und des grossen Geldes der Wallstreet.

Die Basis-Demokraten wollten nicht Hillary, sondern Bernie Sanders.

Der unterstützte nach seiner Niederlage in den Vorwahlen schliesslich doch Hillary Clinton. So auch Präsident Obama samt seiner Frau Michelle, Vizepräsident Joe Biden, Grossinvestor Warren Buffett etc..

Schale Bekenntnisse
Deren Bekenntnisse klangen jedoch ziemlich schal, unaufrichtig, sie waren wohl in erster Linie gegen Trump gerichtet.

Motto:

Trump darf auf gar keinen Fall Präsident werden, besser dann Clinton.

Die Heuchelei sprach aus fast jeder Umarmung der Ex-Aussenministerin und Frau des Expräsidenten Bill Clinton.

Nichts zu erwarten
Jedoch von beiden, Hillary Clinton wie Donald Trump, hat die Welt nichts Gutes zu erwarten. Weder vom grösseren noch vom angeblich kleineren Übel:
.
– Der eine, Donald Trump, verspricht Amerika wieder gross zu machen

– Die andere Hillary Clinton, behauptet, das sei falsch, Amerika sei bereits jetzt gross.

Der eine:

– ist der Champion der zu kurz gekommenen Weissen

– setzt auf deren latenten bzw. offenen Rassismus, bzw. schürt ihn

– spaltet so die Gesellschaft

– ist auch der Kandidat der National Rifles Assosiation (NRA), also der Leute, die sich gerne und legal bewaffnen – mit Schusswaffen

– gehört zu den Klimawandel-Leugnern und setzt weiter auf Kohle.

Hillary Clinton:

– setzt auf Einigkeit im Innern und weniger Waffen in Privathand

– will stattdessen die bisherige Aussenpolitik der USA fortsetzen, die nach dem Irakkrieg den Krieg in Syrien und in Libyen mit zu verantworten hat

– den Konflikt mit Russland um den Osten der Ukraine und die Krim verschärfen

– die Auseinandersetzung mit China im südchinesischen Meer vorantreiben.

– will nicht, wie Trump, auf Augenhöhe mit Wladimir Putin und den Chinesen verhandeln, sondern Stärke demonstrieren: Knüppel aus dem Sack. Der Frieden wird dadurch jedoch nicht sicherer, sondern die Kriegsgefahr stattdessen grösser.

Unaufrichtigkeit vs. Stinkefinger
– Clinton setzt ein maskenhaftes Lachen auf, das alles andere als echt daherkommt

– Trump zeigt seinen politischen Gegners und Minderheiten den Stinkefinger. Zwar echt, aber erbärmlich und unakzeptabel

Gemeinsamkeiten
Gemeinsam ist ihnen, dass sie die Terrortruppe Islamischer Staat (IS) vernichten wollen, aber zur Lösung der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten, die eine humanitäre Katastrophe und eine Flüchtlingslawine ins Rollen brachte, keine überzeugenden Antworten haben.

Insbesondere nicht, wie mit dem salafistischen Glaubensexporteur, ideologischen Wegbereiter für den Radikalislamismus und Multimilliarden-Dollar-Waffen-Abnehmer Saudi-Arabien umgehen, das mit seinen Luftangriffen auf den Yemen die Region um einen neuen Konfliktherd bereichert, und damit eine weitere humanitäre Katastrophe verursacht hat.

So hat die Organisation Ärzte ohne Grenzen, die vier Krankenhäuser im Yemen betrieb, gestern den Totalrückzug angekündigt, nachdem eines ihrer Krankenhäuser das Ziel eines saudischen Luftangriffs war.


Das von Saudis zerstörte Krankenhaus im Yemen Screenshots: Dr.v. Paleske

Saudi-Arabien hat sich dazu noch standhaft geweigert, selbst kleinste Kontingente von Flüchtlingen aufzunehmen.

Immerhin will Trump die Realitäten im Ukraine-Konflikt anerkennen, Clinton möchte die Ukraine am liebsten in die NATO aufnehmen, US-Truppen stehen bereits an der Grenze.

Trump chancenlos
Trump hat kaum eine Chance – jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt – die Wahl zu gewinnen. Statistisch gesehen nur 13% gegenüber der 87% Wahrscheinlichkeit dass Clinton gewinnt.
Selbst in Hochburgen der Republikaner muss Trump um die Mehrheit fürchten. Nur 1% der Afro-Amerikaner wollen Trump wählen.

Was liegt da näher, sich noch intensiver mit der hochwahrscheinlichen Siegerin zu beschäftigen?-

Medien und Trump
Das sehen die Medien, allen voran die Wochenzeitung DIE ZEIT, jedoch anders.
So tutet die ZEIT lieber in das Horn: Besser Clinton als Trump, und steuert als Rechtfertigung dazu ein Profil von Trumps neuen Wahlkampfchefs, Stephen Bannon, bei:

„Der heimliche Anführer der wütenden Weissen“

Bannon ist – kaum überraschend – dem stramm rechten Lager zuzurechnen Er schürt Ressentiments gegen Washington, und hilft so – ungewollt – mit, dass Trump die Wahl verliert.


Stephen Bannon …….scharf rechtsaussen

Bannon denkt vermutlich langfristig, und versucht, die unzufriedenen Wähler um sich zu versammeln. Deren Zahl wird in den nächsten Jahren vermutlich eher zu- als abnehmen. Der jetzige Wahlkampf ist so nur eine Etappe für ihn.

Skandale ohne Ende
Zwar ist Hillary Clinton keine Klimawandel-Leugnerin, hat aber jede Menge „Dreck am Stecken“: E-Mail Skandal, zweifelhafte Hilfestellung im Zusammenhang mit der Einwerbung von Mitteln für die Stiftung ihres Mannes, die Clinton Foundation, und früher schon die Whitewater Affäre.
Die Clinton-Foundation geriert sich als Helferin der Dritten Welt warb Spenden ein, und konnte nicht nur in der 3. Welt, sondern auch betuchten Spendern ein wenig helfen – von Nichts kommt Nichts – .:

– Minenfirmen Rohstoffkonzessionen verschaffen, wie in Kasachstan für Freund Giustra


Wunderbare Freundschaft, Giustra (r) Clinton (m)

– Über Umweltverschmutzer hinwegsehen

– einen gesuchten angeblichen Schwerkriminellen namens Marc Rich begnadigen.

Hillary Clinton half als Aussenministerin, sodass grosszügige Spender nicht an politischen Hindernissen scheiterten.

Wir haben ausführlich bereits seit 2009 auf diese Machenschaften hingewiesen, und in weiteren Artikeln weiterbehandelt.

Fazit:
Die Welt hat kaum eine Chance, nach den Wahlen in den USA ein besserer Platz zu werden, egal mit welchem Kandidaten .

Trump und Clinton: Es ist und bleibt eine Wahl zwischen Pest und Cholera.

Die spendablen Freunde der Clintons werden zum Wahlkampfthema in den USA
Bill Clinton und seine grosszügigen Spender
Gold, Uran, Frank Giustra und Bill Clinton
Ganoven, Goldgräber, Geheimdienste und Diplomaten
linkSöldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe

Neues von Robert Friedland, Bill Clinton und Frank Giustra – oder: wie man Politiker als Türöffner einsetzt

Eine Elefantenhochzeit und ein Todesfall in der Schweiz

USA

Die spendablen Freunde der Clintons werden zum Wahlkampfthema in den USA

Dr. Alexander von Paleske — 26.4. 2015 — Rechtzeitig zum Beginn des Vorwahlkampfes in den USA hat die New York Times Vorabdrucke aus einem Buch gebracht, das angeblich neue explosive Inhalte über fragwürdige Spender und Spenden für die Clinton-Foundation enthält.

Peter Schweizer, ein ehemaliger Fellow des konservativen Hoover-Instituts wird am 5. Mai sein Buch

Clinton Cash. Die unerzählte Geschichte davon, wie ausländische Regierungen und Firmen geholfen haben, Bill und Hillary reich zu machen“

auf den Markt werfen.

Schwierigkeiten für Hillary
Es zu erwarten, dass die Republikaner mit diesem Enthüllungsbüchlein der US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton einige Schwierigkeiten bereiten dürften.

Es ist Teil der US-Wahlkampf-Schlammschlacht, die in den nächsten Wochen und Monaten noch an Heftigkeit zunehmen dürfte, in der es vor allem darum geht, den politischen Gegner zu diskreditieren.

Aber: So neu sind die Enthüllungen von Schweizer nicht. Wir haben bereits in mehreren Artikeln auf diese fragwürdigen Spender hingewiesen, welche die Nähe – und nicht nur die Nähe – der Clintons gesucht und gefunden hatten.

An erster Stelle ist zweifellos der Milliardär Frank Giustra zu nennen.

Über diesen illustren Herrn und seine lukrative Freundschaft mit Bill Clinton schrieben wir bereits im Jahre 2009:

Bill Clinton und Frank Giustra
Das ging so los: Nachdem die Tsunamis Asien heimgesucht hatten und Bill Clinton Geld für die Opfer sammelte, traf Frank Giustra auf den Ex-Präsidenten. Er war „zutiefst beeindruckt“ von dem Wohltätigkeitsdrang Clintons. Es war gleichzeitig der Beginn einer wunderbaren und offenbar sehr einträglichen Freundschaft. Für beide Seiten.

Auch ergänzte man sich prächtig, musikalisch gesehen: Bill Clinton spielte Saxophon, Giustra blies in die Trompete.


Wunderbare Freundschaft, Giustra (r) Clinton (m)

Frank Giustra stellte seinen luxoriösen MD-87 Jet Bill Clinton zur Verfügung, oftmals reisten die beiden auch zusammen. Im Jahre 2005 ging es dann gemeinsam nach Kasachstan. Bolscho druschba lockte.
Dort gibt es zwar wenig Demokratie aber viel Uran. Und da der Uranpreis dank des knappen Angebots auf dem Weltmarkt in einem ständigen Aufwärtstrend liegt, heisst es: Zugreifen.

Als erstes gründete der Minenbaron und zukünftige Urankönig eine Firma namens „Urasia“, und gewann jede Menge von Investoren in kürzester Zeit, denn die Zeit drängte.

Giustra war nämlich nicht der einzige Interessent, sondern eine ganze Schlange stand dort bereits an, aber niemand sonst hatte einen so netten Ex-Präsidenten wie Bill Clinton im Schlepptau.

Und in einem Land wie Kasachstan, wo alleine dasWort des Präsidenten Nazarbayev gilt, kommt es auf persönliche Kontakte an, nicht auf die Angebote.

Bill Clinton wusste aus langjähriger Erfahrung, wie man mit Präsidenten in derartigen Ländern umgeht, wo es wenig Demokratie aber viel Unterdrückung der Opposition gibt.

Clinton beglückwünschte den Präsidenten Kasachstans, Nursultan Nazarbayev, zu seinen Plänen, die OSZE ins Land zu lassen, das würde Glaubwürdigkeit schaffen für den Staatspräsidenten.

Zufälligkeiten
Rein zufällig, 48 Stunden nach dem Abflug des Bill Clinton, bekam Frank Giustra den Zuschlag, rein zufällig natürlich.

Und im Dezember 2005 liess sich Nazarbayev von seinen Untertanen wiederwählen, mit 90% der Stimmen, wie es sich für eine Demokratur gehört.

Mit diesem Zuschlag wurde Frank Giustras Firma „Urasia“ zu einem der grössten Uranförderer weltweit, denn in Kasachstan befinden sich 20% der Welt-Uranreserven. Sozusagen von Null auf 20. Donnerwetter dieser Clinton, Pardon, dieser Giustra.

Grenzenlose Dankbarkeit ?.
Klar, dass Frankieboy sich nicht lumpen liess. Einen Monat nach dem Deal schickte er 31,5 Millionen US Dollar an Bill Clitons Stiftung für Arme und AIDS-Opfer. Wie schön. Und er versprach später weitere 100 Millionen.

Epilog
Die Firma Urasia,deren Kurs pro Aktie im Jahre 2005 bei 10 Cents lag, wurde im Februar 2007 von der Firma “Uranium One” für 3,1 Milliarden US Dollar gekauft, macht einen Kurswert von 7 Dollar pro Aktie. Es hatte sich also gelohnt. In jeder Hinsicht. Für fast alle. Nur nicht für die Bevölkerung Kasachstans.

Fortsetzung folgte
Die Geschichte hat aber noch eine Fortsetzung:
Im Jahre 2009 – nach der Abfassung unseres Artikels – verkaufte die Firma Uranium One diese Kasachstan Minen wieder weiter, und zwar an die russische Firma Rosatom, und da konnte Frau Clinton behilflich sein: nämlich dafür zu sorgen, dass der Deal durch das Komitee für Auslandsinvestitionen des US-Abgeordnetenhauses durchgewinkt wurde.

Uranium-One-Vorsitzender Ian Telfer liess sich nicht lumpen, spendete 2,35 Millionen Dollar an die Clinton Foundation in den fraglichen Jahren – und viele andere wichtige Investoren in der kanadischen Uranminenindustrie zeigten sich ebenfalls grosszügig.

Zweifelhafte Spender

Auf der Spenderliste tauchen auch Personen auf, deren Ruf nicht der allerbeste ist. Auch über sie berichteten wir bereits 2009. Da sind zu nennen:

Andre Agapov
Chef der kanadischen Minenfirma Rusoro. Diesen Herrn kennen wir schon, er war angeblich in den Bangkok Bank of Commerce Skandal verwickelt, über den wir mehrfach und ausführlich berichtet haben .

Blackwater Training Centre
Diese Firma gehört der Söldner- Firma Blackwater, mittlerweile in Xe und dann in Academi umbenannt, die nicht nur Millionen im Irak verdiente, sondern deren Söldner dort dadurch auffielen, dass sie unter anderem 17 unbeteiligte irakische Zivilisten im September 2007 abknallten.

Alfonso Fanjul jr.
Ein Zuckerbaron und Exilkubaner aus Florida, dessen Firma vorgeworfen wird, Abwässer in den Nationalpark Everglades geleitet zu haben.

Fanjul hatte offenbar einen direkten Draht in das Weisse Haus. Allerdings rief er einstmals zu einem etwas ungünstigen Zeitpunkt dort an, als nämlich Bill Clinton gerade mit einer gewissen Monica Lewinsky beschäftigt war. So etwas kann vorkommen. Seine Kontakte nutzte er, um dafür zu sorgen, dass nicht etwa die Importzölle auf preiswerten Zucker aus Ländern der Dritten Welt gesenkt werden.

Denise Rich
Die geschiedene Frau des Milliardärs Marc Rich, der für Jahre auf der FBI-Liste der „Most Wanted Persons“ stand.

Ihm wurde Steuerhinterziehung pp. vorgeworfen. Aber nicht nur das, er handelte fleissig mit dem Iran, als die USA ein Embargo wegen der „Hostage-Crisis“ verhängt hatten. Und er verkaufte Öl an das Apartheid-Südafrika und schmierte so den Unterdrücker-Staat.

Aber es gab Extraprofite zu verdienen und schliesslich kümmerte sich seine zweite Heimat, Israel, auch nicht um das Embargo, und lieferte jede Menge Waffen in den Iran, und Materialien zum Bau einer Atombombe nach Südafrika, wir berichteten darüber.

Sieht nach grobem Undank eines Mannes aus, dessen Familie einst Zuflucht vor den Nazis in den USA gefunden hatte.


Marc Rich — Screenshot: Dr. v. Paleske

Marc Rich hatte sich rechtzeitig 1983 in die Schweiz abgesetzt, wo er mittlerweile verstarb. Seine Ex Frau spendete reichlichst.

Bill Clinton begnadigte Marc Rich am 20. Januar 2001 „just in time“ wenige Stunden vor Ablauf seiner Amtszeit als US-Präsident.

William S. Lerach
Ein Anwalt, der vor sieben Jahren wegen Bestechung zu zwei Jahren Haft verurteilt wurde..Er hatte durch Geldzahlungen von insgesamt 11,5 Millionen US Dollar US-Bürger dazu gebracht, grosse Firmen zu verklagen. Class actions auch genannt.

Geld stinkt nicht, meinten wohl die Clintons. Sie vergassen offenbar den „Spendergestank“, der nun an ihnen haftet.

Das Buch von Schweizer bringt offenbar nichts substantiell Neues, wobei hinzugefügt werden muss, dass selbst diese alten Geschichten einen schalen Nachgeschmack hinterlassen..

Bill Clinton und seine grosszügigen Spender
Gold, Uran, Frank Giustra und Bill Clinton
Ganoven, Goldgräber, Geheimdienste und Diplomaten
linkSöldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe

Neues von Robert Friedland, Bill Clinton und Frank Giustra – oder: wie man Politiker als Türöffner einsetzt

Eine Elefantenhochzeit und ein Todesfall in der Schweiz

linkMassenvernichtungswaffen in den Iran – Schmierige Geschäfte internationaler Kriegstreiber
Gasmasken, Giftgas und Milliardenbetrug –
auf den Spuren des Moshe Regev

linkIsraels radioaktive Partnerschaft mit Apartheid-Südafrika – Mehr Details

USA

MLM-Firma Herbalife und eine Schlammschlacht zwischen Wallstreet-Spekulanten

Dr. Alexander von Paleske — 20.2.2013 —
„Schlammschlacht der Wall Street Könige“ titelte das Handelsblatt vor etwas mehr als zwei Wochen einen Artikel. Die verbale Schlammschlacht fand vor knapp drei Wochen zwischen zwei Wall- Street Spekulanten statt: Carl Icahn (76), und Hedge-Fond Manager Bill Ackmann (46).

Derartige Auseinandersetzungen, selbst in der pöbelhaften Sprache, der sich die beiden Kontrahenden befleissigten, interessieren uns hier aber nicht weiter.

Unser Interesse gilt einzig dem Gegenstand ihrer Auseinandersetzung: Der Multi-Level-Marketing-Firma Herbalife, in dem Artikel auch als „Pharmafirma“ bezeichnet.

MLM – nicht zum ersten Mal
Es ist nicht das erste Mal, dass wir uns mit diesen MLM-Firmen beschäftigen, die Millionen Haushalte weltweit mit dem Versprechen gelockt haben, leicht nebenher Geld zu verdienen.

Die Firma Herbalife, in den USA beheimatet, verkauft seit Jahren Mittel zur Nahrungsergänzung, Pflege und Diät, und zwar nicht über Grosshändler an Einzelhändler, und diese dann weiter an Kunden, sondern im Direktvertrieb über rund 2,3 Millionen Verkäufer in 80 Ländern.


Herbalife-Werbeträger: Fussballer David Beckham. Screenshot: Dr. v. Paleske

Zu diesen MLM Unternehmen gehört auch die US Firma Amway, und mittlerweile sind auch chinesische Firmen wie Tiens auf den MLM Zug gesprungen.

MLM-Prinzip
Das Prinzip ist immer das Gleiche: die Verkäufer dieser Produkte sind Einkäufer, Lagerhalter, Auslieferer, Werbeperson und Rekrutierer weiterer Verkäufer – alles in einem.

Das Werbe- und Schulungsmaterial muss von den Verkäufern ebenfalls in der Regel eingekauft werden, und wird nicht etwa kostenlos zur Verfügung gestellt.

Richtig Geld verdienen lässt sich jedoch nur, wenn eine grosse Zahl weiterer Verkäufer rekrutiert werden, die dann wiederum weitere Verkäufer rekrutieren.

MLM in Deutschland
Auch in Deutschland vertreiben Tausende von „Beratern“ die Produkte von Herbalife, Amway und anderen MLM-Firmen, auch chinesischen mittlerweile.

Ansprechen lassen sich natürlich leicht Menschen, die bereits in finanziellen Problemen stecken, und glauben, mit diesem Direktverkauf ihre finanziellen Probleme zu lösen, oder zumindest zu verringern.

Ein Hedge-Fond- Manager bläst zum Angriff
Nun hat der Hedge Fond Manager William Ackmann zum Angriff gegen Herbalife geblasen,

Er erklärte:

Herbalife sei keine anständige Firma, sondern ein sozialschädliches Betrugsunternehmen, das in Wirklichkeit keinen echten wirtschaftlichen Wert besitze

– diese Firma einen enormen finanziellen Schaden verursache, gerade bei denen, die finanziell ums Überleben kämpften

Gleichzeitig kündigte Ackmann an, dass er Leerverkäufe der Herbalife-Aktien vornehme, weil mit einem kräftigen Kurssturz zu rechnen sei, sein Gewinn an dem Absturz der Herbalife-Aktie würde er aber nicht einstecken, sondern wohltätigen Organisationen zur Verfügung stellen.

Bereits zuvor hatte ein anderer Hedgefond-Manager, David Einhorn, öffentlich Zweifel an dem Geschäftsmodell von Herbalife geäussert.

Nicht überraschend
Das alles ist aber keineswegs überraschend. Bereits seit Jahren bekämpft Robert L. FitzPatrick diese Firmenstrategie, und veröffentlicht regelmässig Warnungen auf seinem Blog, Pyramid Scheme Alert

www.pyramidschemealert.org

Durch Prozess ans Tageslicht gebracht
Wie wenig für die Verkäufer am unteren Ende des Vetriebsweges – trotz der zeitaufwendigen und mühevollen Arbeit – letztlich finanziell übrig bleibt, das wurde in einem Gerichtsverfahren in Grossbritannien offenbar:
Nur 90 von 33.000 Netzwerkern der weltweit grössten MLM-Firma, AMWAY , erzielten ein Einkommen, das nicht nur die Kosten deckte, sondern als einträgliches Geschäft bezeichnet werden konnte.

Das sind weniger als 1%.

MLM-Kritiker FitzPatrick dazu:

– Die Rekrutierung von Netzwerkern in diesen Firmen
ähnele offenbar einem Pyramiden-Schema

– 99% der Netzwerker verdienten netto weniger als 10
US Dollar pro Woche

– Die Totalverluste der „Fusssoldaten“ beziffert er auf
rund 5 Milliarden US Dollar pro Jahr

-84% der Kommissionsgelder gingen an 1% der Netzwerker

– 60% aller Netzwerker seien neu rekrutiert was auf einen hohen „Turnover“ schliessen liesse

– 60-90% der Netzwerker gäben früher oder später auf

Die Konsumenten der Artikel sind nach seinen Feststellungen bei diesen speziellen MLM’s fast ausschliesslich die Netzwerker selbst, es gebe keinen eigentlichen nennenswerten Markt ausserhalb der Netzwerker, was zu immer neuer Rekrutierung von Verkäufer-Konsumenten zwinge.

Warum erst jetzt, warum nur Herbalife?
Zwei Fragen stellen sich:

-Warum erst jetzt dieser „Patriotismus“ und nicht schon wesentlich früher?

– warum nur Herbalife und nicht auch Amway und andere?.

Offenbar liess sich mit dem Spekulieren der Herbalife-Aktien und anderer MLM-Unternehmen gut Geld verdienen. Jetzt aber hat die die US-Börsenaufsicht SEC Untersuchungen über das Geschäftsgebaren dieser Firmen aufgenommen.
Wall-Street Spekulant Icahn möchte offenbar Herbalife nicht aus seinem Depot werfen, daher der Stunk.

Was bleibt?
Herbalife, Amway und wie sie alle heissen machen Wenige sehr reich, die Masse bleibt arm oder wird ärmer, trotz harter Arbeit.

Mehr noch, neben den finanziellen Schaden tritt der emotionale Schaden, das Gefühl des Versagens.

Schon vor vier Jahren schrieben wir dazu:

Nun bräuchte uns das nicht weiter zu interessieren, wenn jemand, sagen wir nach einigen Wochen, merkt, es läuft nicht. „Versucht und nicht geklappt“.
Aber das läuft bei vielen MLMs mit Verkäufergewinnung leider nicht so. Der Schaden sowohl emotional wie finanziell ist nicht selten beträchtlich.
Neben den finanziellen Verlusten gehen durch die Verdinglichung der Freundschaftsbeziehungen nicht selten auch lange Freundschaften in die Brüche und der Netzwerker, der ein Jahr oder noch länger dranbleibt, getrieben von dem Ehrgeiz es irgendwie zu schaffen, wird verständlicherweise versuchen, Druck auf seine Freunde auszuüben, seine Freundschaften nur auf den Gesichtspunkt der Nützlichkeit für sein Geschäft reduzieren. Und er wird, nachdem er viel Zeit und Aufwand in dieses „Unternehmen“ gesteckt hat, oftmals schlechter dastehen:. Geld weg, Freundschaft weg, Hoffnung weg.

Dazu findet sich in dem Handelsblatt-Artikel allerdings nichts. Vielmehr geht es dort um lediglich um die Schlammschlacht. Manch einer nennt das Journalismus.

Netzwerk-Multi-Level-Marketing: (K)ein Ausweg aus Arbeitslosigkeit und Finanznot?

Chinesische Firmen springen auf den MLM-Zug

USA

GOP Canditdates Advocate Torture

uk Marjorie Cohn At last week’s debate, Republican presidential candidates Herman Cain and Michelle Bachman defended waterboarding. Cain said, “I don’t see it as torture. I see it as an enhanced interrogation technique,” which is what the Bush administration used to call its policy of torture and abuse. Bachman declared, “If I were president, I would be willing to use waterboarding. I think it was very effective. It gained information for our country.” And after the debate, Mitt Romney’s aides told CNN that he does not think waterboarding is torture.

President Obama correctly retorted, “Waterboarding is torture.” He added, “Anybody who has actually read about and understands the practice of waterboarding would say that is torture – and that’s not something we do, period.”

The United States has long considered waterboarding to be torture. Several federal court opinions refer to waterboarding as torture. Our government prosecuted, convicted and hung Japanese military leaders following World War II for waterboarding. The U.S. War Crimes Act defines torture as a war crime.

George W. Bush, Dick Cheney, and John Yoo have all admitted participating in decisions to waterboard detainees, knowing that interrogators would carry out their orders. Under the doctrine of command responsibility, commanders all the way up the chain of command to the commander-in-chief can be prosecuted for war crimes if they knew or should have known their subordinates would commit them and the commanders did nothing to stop or prevent it. Therefore, Bush, Cheney, and Yoo have admitted to the commission of war crimes.

But by refusing to investigate them for their admitted torture, the Obama administration has given the Bush officials a free pass.

Moreover, Bachman was wrong when she claimed torture is effective. Former high level FBI interrogators, including Ali Soufan and Dan Coleman, say the person being tortured will say anything to get the torture to stop – even providing false information. The best results, interrogators add, are obtained with humane methods.

Obama also accurately noted that waterboarding “is contrary to America’s tradition, it’s contrary to our ideals. That’s not who we are. That’s not how we operate. We don’t need it in order to prosecute the war on terrorism. We did the right thing by ending that practice. If we want to lead around the world part of our leadership is setting a good example.”

Unfortunately, during his hearing to be confirmed as CIA director, David Petraeus told Congress there might be occasions in which we must return to “enhanced interrogation” to get information. Alarmingly, that comment signaled that the Obama administration may return to the use of torture and abuse. That would be unacceptable.

sendenMarjorie Cohn is a professor at Thomas Jefferson School of Law, president of the National Lawyers Guild, and the U.S. representative to the executive committee of the American Association of Jurists. Her new book: The United States and Torture: Interrogation, Incarceration, and Abuse.

USA

Navy SEAL des Waffenhandels schuldig gesprochen

Stephan Fuchs – Die Polizei in Las Vegas staunte nicht schlecht. In einem Lagerhaus und in der privaten Wohnung eines Navy SEALS fand sie 72 Waffen. Darunter 30 M92 Maschinengewehre, AK-47 Gewehre, 1 Scharfschützengewehr und Handfeuerwaffen.

Letzten Freitag wurde vor einem Gericht in Las Vegas Nicholas Bickle, ein 34 jähriger Offizier des Navy SEAL Team 5 in 13 von 15 Anklagepunkten des Waffenhandels und der Verschwörung schuldig gesprochen. Der Special Force Soldat diente in Irak und in Afghanistan und importierte die Waffen laut Anklage für den Verkauf und Eigenprofit in Amerika.

Die Untersuchungen begannen bereits im Juni 2010, als ein nicht genannter Informant die Behörden darüber informierte, dass Omar Aguirre aus Las Vegas in einen Waffenhandel involviert sei. Einem Undercover Detektiv gelang es, Maschinengewehre von Aguirre zu kaufen. Auf Druck der Polizei kooperierte Aguirre mit der Polizei.

Laut Verteidigung, James Pokorny – finden sich auf keinen der Waffen Fingerabdrücke oder DNA Material von Nicholas Bickle. Die ganze Anklage basiere einzig auf den Aussagen von Drogensüchtigen verurteilten Kriminellen und Waffenschiebern.

Für wen die Waffen schlussendlich bestimmt waren ist unklar. Offensichtlich sollten sie dem Meistbietenden verkauft werden.

USA

How did Obama decide to execute Samir Khan?

Paul Woodward – The fact that President Obama decided to target the US citizen Anwar Awlaki for extra-judicial execution, is a subject of considerable controversy. What is arguably even more questionable is the killing of Awlaki’s American companion at the time of the Hellfire missile strike in Yemen: Samir Khan.

Khan, who grew up in New York and North Carolina, had been the subject of a criminal investigation, yet the FBI could not find sufficient evidence to indict him. Neither had he been included on Obama’s list of people who he claims the right to execute, but he got killed anyway.
CNN says intelligence professionals “see Khan’s death as a ‘two-fer,’ with al-Awlaki being the primary target.”

If there is any kind of official explanation about what happened — not that we’re likely to hear one from a president who clearly values secrecy more than accountability — how might it go?

Khan’s presence alongside Awlaki was a happy coincidence? His shredded body was a welcome piece of collateral damage?

Or, Obama’s authorization was sought and Khan’s was a kind of two-for-the-price-of-one impulse killing.

What can reasonably be inferred is that careful consideration had already been given to whether Khan could be legitimately targeted and the conclusion was that he could not — hence, even though he had long been known to be in Yemen and been responsible for producing al Qaeda’s English-language Inspire magazine, he had not been added to Obama’s target list.

In response to the killing of Awlaki, ACLU Deputy Legal Director Jameel Jaffer said yesterday:

The execution of Samir Khan would seem to indicate that Obama took a step even further: he claims the right to kill any American — even those whom he does not deem to present a threat to the country!

USA

The US Military’s Secret Military

Nick Turse – Somewhere on this planet a US commando is carrying out a mission. Now, say that 70 times and you’re done for the day. Without the knowledge of much of the general American public, a secret force within the US military is undertaking operations in a majority of the world’s countries.

This Pentagon power elite is waging a global war whose size and scope has generally been ignored by the mainstream media, and deserves further attention.

After a US Navy SEAL put a bullet in Osama bin Laden’s chest and another in his head, one of the most secretive black-ops units in the US military suddenly found its mission in the public spotlight. It was atypical. While it’s well known that US Special Operations forces are deployed in the war zones of Afghanistan and Iraq, and it’s increasingly apparent that such units operate in murkier conflict zones like Yemen and Somalia, the full extent of their worldwide war has often remained out of the public scrutiny.

Last year, Karen DeYoung and Greg Jaffe of the Washington Post reported that US Special Opera-tions forces were deployed in 75 countries, up from 60 at the end of the Bush presidency. By the end of this year, US Special Operations Command spokesman Colonel Tim Nye told me, that number will likely reach 120. „We do a lot of travelling – a lot more than Afghanistan or Iraq,“ he said recently. This global presence – in about 60 per cent of the world’s nations and far larger than previously acknowledged – is evidence of a rising clandestine Pentagon power elite waging a secret war in all corners of the world.

The rise of the military’s secret military
Born of a failed 1980 raid to rescue American hostages in Iran, in which eight US service members died, US Special Operations Command (SOCOM) was established in 1987. Having spent the post-Vietnam years distrusted and starved for money by the regular military, special operations forces suddenly had a single home, a stable budget, and a four-star commander as their advocate.

Since then, SOCOM has grown into a combined force of startling proportions. Made up of units from all the service branches, including the Army’s „Green Berets“ and Rangers, Navy SEALs, Air Force Air Commandos, and Marine Corps Special Operations teams, in addition to specialised helicopter crews, boat teams, civil affairs personnel, para-rescuemen, and even battlefield air-traffic controllers and special operations weathermen, SOCOM carries out the United States‘ most specialised and secret missions. These include assassinations, counterterrorist raids, long-range reconnaissance, intelligence analysis, foreign troop training, and weapons of mass destruction counter-proliferation operations.

One of its key components is the Joint Special Operations Command, or JSOC, a clandestine sub-command whose primary mission is tracking and killing suspected terrorists. Reporting to the president and acting under his authority, JSOC maintains a global hit list that includes US citizens. It has been operating an extra-legal „kill/capture“ campaign that John Nagl, a past counterinsurgency adviser to four-star general and soon-to-be CIA Director David Petraeus, calls „an almost industrial-scale counterterrorism killing machine“.

This assassination programme has been carried out by commando units like the Navy SEALs and the Army’s Delta Force as well as via drone strikes as part of covert wars in which the CIA is also involved in countries like Somalia, Pakistan, and Yemen. In addition, the command operates a network of secret prisons, perhaps as many as 20 black sites in Afghanistan alone, used for interrogating high-value targets.

Growth industry
From a force of about 37,000 in the early 1990s, Special Operations Command personnel have grown to almost 60,000, about a third of whom are career members of SOCOM; the rest have other military occupational specialties, but periodically cycle through the command. Growth has been exponential since September 11, 2001, as SOCOM’s baseline budget almost tripled from $2.3bn to $6.3bn. If you add in funding for the wars in Iraq and Afghanistan, it has actually more than quadrupled to $9.8bn in these years. Not surprisingly, the number of its personnel deployed abroad has also jumped four-fold.

Further increases, and expanded operations, are on the horizon.
Lieutenant General Dennis Hejlik, the former head of the Marine Corps Forces Special Operations Command – the last of the service branches to be incorporated into SOCOM in 2006 – indicated, for instance, that he foresees a doubling of his former unit of 2,600. „I see them as a force someday of about 5,000, like equivalent to the number of SEALs that we have on the battlefield. Between [5,000] and 6,000,“ he said at a June breakfast with defence reporters in Washington. Long-term plans already call for the force to increase by 1,000.

During his recent Senate confirmation hearings, Navy Vice Admiral William McRaven, the incoming SOCOM chief and outgoing head of JSOC (which he commanded during the bin Laden raid) endorsed a steady manpower growth rate of 3 per cent to 5 per cent a year, while also making a pitch for even more resources, including additional drones and the construction of new special operations facilities.

A former SEAL who still sometimes accompanies troops into the field, McRaven expressed a belief that, as conventional forces are drawn down in Afghanistan, special ops troops will take on an ever greater role. Iraq, he added, would benefit if elite US forces continued to conduct missions there past the December 2011 deadline for a total American troop withdrawal. He also assured the Senate Armed Services Committee that „as a former JSOC commander, I can tell you we were looking very hard at Yemen and at Somalia“.

During a speech at the National Defense Industrial Association’s annual Special Operations and Low-intensity Conflict Symposium earlier this year, Navy Admiral Eric Olson, the outgoing chief of Special Operations Command, pointed to a composite satellite image of the world at night. Before September 11, 2001, the lit portions of the planet – mostly the industrialised nations of the global north – were considered the key areas. „But the world changed over the last decade,“ he said. „Our strategic focus has shifted largely to the south … certainly within the special operations community, as we deal with the emerging threats from the places where the lights aren’t.“

To that end, Olson launched „Project Lawrence“, an effort to increase cultural proficiencies – like advanced language training and better knowledge of local history and customs – for overseas operations. The programme is, of course, named after the British officer, Thomas Edward Lawrence (better known as „Lawrence of Arabia“), who teamed up with Arab fighters to wage a guerrilla war in the Middle East during World War I. Mentioning Afghanistan, Pakistan, Mali, and Indonesia, Olson added that SOCOM now needed „Lawrences of Wherever“.

While Olson made reference to only 51 countries of top concern to SOCOM, Col. Nye told me that on any given day, Special Operations forces are deployed in approximately 70 nations around the world. All of them, he hastened to add, at the request of the host government. According to testimony by Olson before the House Armed Services Committee earlier this year, approximately 85 per cent of special operations troops deployed overseas are in 20 countries in the CENTCOM area of operations in the Greater Middle East: Afghanistan, Bahrain, Egypt, Iran, Iraq, Jordan, Kazakhstan, Kuwait, Kyrgyzstan, Lebanon, Oman, Pakistan, Qatar, Saudi Arabia, Syria, Tajikistan, Turkmenistan, United Arab Emirates, Uzbekistan, and Yemen.

The others are scattered across the globe from South America to Southeast Asia, some in small numbers, others as larger contingents.

Special Operations Command won’t disclose exactly which countries its forces operate in. „We’re obviously going to have some places where it’s not advantageous for us to list where we’re at,“ says Nye.“Not all host nations want it known, for whatever reasons they have – it may be internal, it may be regional.“

But it’s no secret (or at least a poorly kept one) that so-called black special operations troops, like the SEALs and Delta Force, are conducting kill/capture missions in Afghanistan, Iraq, Pakistan, and Yemen, while „white“ forces like the Green Berets and Rangers are training indigenous partners as part of a worldwide secret war against al-Qaeda and other militant groups. In the Philippines, for instance, the US spends $50m a year on a 600-person contingent of Army Special Operations forces, Navy Seals, Air Force special operators, and others that carries out counterterrorist operations with Filipino allies against insurgent groups like Jemaah Islamiyah and Abu Sayyaf.

Last year, as an analysis of SOCOM documents, open-source Pentagon information, and a database of Special Operations missions compiled by investigative journalist Tara McKelvey (for the Medill School of Journalism’s National Security Journalism Initiative) reveals, the US‘ most elite troops carried out joint-training exercises in Belize, Brazil, Bulgaria, Burkina Faso, Germany, Indonesia, Mali, Norway, Panama, and Poland.

So far in 2011, similar training missions have been conducted in the Dominican Republic, Jordan, Romania, Senegal, South Korea, and Thailand, among other nations. In reality, Nye told me, training actually went on in almost every nation where Special Operations forces are deployed.“Of the 120 countries we visit by the end of the year, I would say the vast majority are training exercises in one fashion or another.They would be classified as training exercises.“

The Pentagon’s power elite
Once the neglected stepchildren of the military establishment, Special Operations forces have been growing exponentially not just in size and budget, but also in power and influence. Since 2002, SOCOM has been authorised to create its own Joint Task Forces – like Joint Special Operations Task Force-Philippines – a prerogative normally limited to larger combatant commands like CENTCOM. This year, without much fanfare, SOCOM also established its own Joint Acquisition Task Force, a cadre of equipment designers and acquisition specialists.

With control over budgeting, training, and equipping its force, powers usually reserved for departments (like the Department of the Army or the Department of the Navy), dedicated dollars in every Defense Department budget, and influential advocates in Congress, SOCOM is by now an exceptionally powerful player at the Pentagon. With real clout, it can win bureaucratic battles, purchase cutting-edge technology, and pursue fringe research like electronically beaming messages into people’s heads or developing stealth-like cloaking technologies for ground troops. Since 2001, SOCOM’s prime contracts awarded to small businesses – those that generally produce specialty equipment and weapons – have jumped six-fold.

Headquartered at MacDill Air Force Base in Florida, but operating out of theatre commands spread out around the globe, including Hawaii, Germany, and South Korea, and active in the majority of countries on the planet, Special Operations Command is now a force unto itself. As outgoing SOCOM chief Olson put it earlier this year, SOCOM „is a microcosm of the Department of Defense, with ground, air, and maritime components, a global presence, and authorities and responsibilities that mirror the Military Departments, Military Services, and Defense Agencies“.

Tasked to coordinate all Pentagon planning against global terrorism networks and, as a result, closely connected to other government agencies, foreign militaries, and intelligence services, and armed with a vast inventory of stealthy helicopters, manned fixed-wing aircraft, heavily-armed drones, high-tech guns-a-go-go speedboats, specialised Humvees and Mine Resistant Ambush Protected vehicles, or MRAPs, as well as other state-of-the-art gear (with more on the way), SOCOM represents something new in the military.

Whereas the late scholar of militarism Chalmers Johnson used to refer to the CIA as „the president’s private army“, today JSOC performs that role, acting as the chief executive’s private assassination squad, and its parent, SOCOM, functions as a new Pentagon power-elite, a secret military within the military possessing domestic power and global reach.
In 120 countries across the globe, troops from Special Operations Command carry out their secret war of high-profile assassinations, low-level targeted killings, capture/kidnap operations, kick-down-the-door night raids, joint operations with foreign forces, and training missions with indigenous partners as part of a shadowy conflict unknown to most Americans.

Once „special“ for being small, lean, outsider outfits, today they are special for their power, access, influence, and aura.
That aura now benefits from a well-honed public relations campaign which helps them project a superhuman image at home and abroad, even while many of their actual activities remain in the ever-widening shadows. Typical of the vision they are pushing was this statement from Admiral Olson: „I am convinced that the forces … are the most culturally attuned partners, the most lethal hunter-killers, and most responsive, agile, innovative, and efficiently effective advisors, trainers, problem-solvers, and warriors that any nation has to offer.“

Recently at the Aspen Institute’s Security Forum, Olson offered up similarly gilded comments and some misleading information, too, claiming that US Special Operations forces were operating in just 65 countries and engaged in combat in only two of them. When asked about drone strikes in Pakistan, he reportedly replied, „Are you talking about unattributed explosions?“

What he did let slip, however, was telling. He noted, for instance, that black operations like the bin Laden mission, with commandos conducting heliborne night raids, were now exceptionally common. A dozen or so are conducted every night, he said. Perhaps most illuminating, however, was an offhand remark about the size of SOCOM. Right now, he emphasised, US Special Operations forces were approximately as large as Canada’s entire active duty military. In fact, the force is larger than the active duty militaries of many of the nations where the US‘ elite troops now operate each year, and it’s only set to grow larger.

Americans have yet to grapple with what it means to have a „special“ force this large, this active, and this secret – and they are unlikely to begin to do so until more information is available. It just won’t be coming from Olson or his troops. „Our access [to foreign countries] depends on our ability to not talk about it,“ he said in response to questions about SOCOM’s secrecy. When missions are subject to scrutiny like the bin Laden raid, he said, the elite troops object. The military’s secret military, said Olson, wants „to get back into the shadows and do what they came in to do“.

USA

Christentum, Kürzung von Sozialleistungen, Steuersenkungen für die Reichen und Krieg: – Das Programm der Republikaner in den USA

Dr. Alexander von Paleske — 14.8. 2011 — Nächstes Jahr stehen in den USA Präsidentschaftswahlen an. Die republikanischen Kandidaten beginnen mit ihrer Aufstellung, einer von ihnen, Tim Pawlenty, hat bereits das Handtuch geworfen.

Bisher galt als aussichtsreichste Kandidatin Michele Bachmann, Protagonistin der Tea-Party, einer radikalchristlichen republikanischen Pressure Group, angeführt von Sarah Palin, ehemalige Gouverneurin von Alaska und unterlegene Vizepräsidentschaftskandidatin 2008.

Programm der Tea Party: weniger Staat, weniger Steuern, für ein starkes Amerika.


Plakat der „Tea Party“

Rick Perry am aussichtsreichsten
Gestern betrat nun ein Mann die Bühne, der als republikanischer Hoffnungsträger gehandelt wird: Rick Perry, seit 2000 Gouverneur von Texas und daselbst Nachfolger von G.W. Bush.


Rick Perry …… wirft seinen Hut in den Ring
Screenshot: Dr. v. Paleske

Zwar haben sich Bush und sein damaliger Vizegouverneur Perry persönlich nicht ausstehen können, politisch aber passte zwischen beide nicht einmal ein Blatt Papier.

Um zu erahnen, was auf die US Bürger zukommt, lohnt es sich, einen Blick auf das zu werfen, was Perry als Gouverneur und seine Republikaner in Texas in den vergangenen 10 Jahren dort anrichteten und anrichten:

1. Unterstützung für die Stromkosten der Armen
Jeder texanische Stromverbraucher zahlt pro Monat einen Dollar extra auf seine Stromrechnung. Der eingegangene Überschuss soll die Stromrechnung für die Armen reduzieren.

In der Praxis sieht das jedoch so aus:
Von 146 Millionen zusätzlich eingenommenen US Dollar werden tatsächlich dieses Jahr nur 66 Millionen Dollar an Bedürftige ausgezahlt, den Rest sackt der texanische Staat einfach ein, um sein Budget auszugleichen.

Motto offenbar: Den Armen wards gegeben, wir haben es jedoch genommen.
Bis zum Jahre 2013 sind es voraussichtlich alles zusammen 900 Millionen US-Dollar.


Screenshots: Dr. v. Paleske

Staats-Betrug ein anderes Wort dafür.

2. Niedrige Arbeitslosigkeit, aber……
Texas brüstet sich mit einer Arbeitslosenrate deutlich unter dem US-Durchschnitt.

Geschafft wird das, indem Firmen mit massiven Steuererleichterungen angelockt werden, meistens aus anderen US-Bundesstaaten.

Das Resultat ist dann ein Budgetdefizit, das durch massive Kürzungen im Sozialbereich ausgeglichen wird.


Screenshots: Dr. v. Paleske

3. Gegen Obamas Reform im Gesundheitswesen
Selbstverständlich ist Rick Perry ein entschiedener Gegner der von Obama durchgesetzten Krankenkassenreform, die der Unterschicht und der unteren Mittelschicht ein Minimum an Krankenversorgung sichern soll.

4. Gegen Steuererhöhungen
Und Steuern sollen auf gar keinen Fall erhöht werden.
Motto: Die Reichen müssen noch reicher und die Armen noch ärmer werden.

Aber die Ausgaben für die Armee sollen auf keinen Fall gekürzt werden. Man braucht nicht viel Phantasie, um zu erkennen, dass ein Rick Perry als Präsident Diplomatie durch Krieg ersetzen wird.

Er hätte an der Stelle Obamas vermutlich längst den Iran zusammen mit Israel angegriffen.

Klimakatastrophe eine Lüge
Den sogenannten Klimawandel bezeichnet er als „ein reines Lügengebäude, das in sich zusammenfallen wird“.
Von alternativen Energien hält er nichts, er will die Öl- und Kohleindustrie in den USA fördern.

Und Perry liegt natürlich – aus Überzeugung – voll auf der Linie der Tea Party, radikalchristlich. Diesen Sommer liess er landesweit beten. Jesus und Gott sollten endlich der Dürre ein Ende setzen.

Allah und Mohamed kommen bei ihm bestenfalls im Zusammenhang mit feindlichen Ländern vor.

Man sollte in der Tat jetzt beten, egal, welcher Religion man angehört – dafür, dass es genügend vernünftige Wähler in den USA gibt, die diesem „Hoffnungsträger“ die rote Karte zeigen.

Die Rache der Sarah Palin
Das Massaker von Tucson und Sarah Palin mit ihrer Tea-Party – eine Nachbetrachtung
Glückwunsch an BASF, Bayer, BP, Solvay zum Wahlausgang in den USA

USA

US army woman gets 10 years for drug dealing

Onlineredaktion – A Kuwaiti criminal court sentenced an American woman working at a US army base in the Gulf emirate for 10 years in prison after she was convicted of dealing in drugs, a newspaper reported on Thursday.

Kuwaiti detectives posing as customers bought the drugs from the unnamed women and immediately arrested her near the military camp.

Police also arrested a Bangladeshi man who confessed to supplying the narcotics to the woman.

Alanba Arabic language daily said both defendants work at the US army base in Doha area in Kuwait but it did not specify their jobs.