terror

Algeria links anonymous SIM cards to terrorism

Vineetha Menon – The Algerian government has intensified its crackdown against the use of anonymous mobile phone SIM cards after it found terrorists used unidentifiable chips to communicate and coordinate attacks in the country.

Subscriber Identity Module (SIM) on cards store a specific service subscriber key from the operator to identify each user. In the past, Algerian mobile operators sold SIM cards that couldn’t be identified, creating a security risk.

The Magharebia website, which is sponsored by the military United States Africa Command, reported that about 95 attacks have been carried out over the last three years using anonymous SIM cards. And, according to daily Tout sur l’Algerie, they are now classified as ‘sensitive equipment‘

In March 2008, the Algerian government ordered domestic mobile phone companies to stop selling anonymous mobile phones and SIM cards. Algerian operators including Mobilis and Nedjma were told to identify every subscriber by April 20th that year or have the unidentified accounts blocked automatically.

The news came as council chief for the Algerian Regulatory Authority for Post and Telecommunications Mohamed Belfodil revealed at a forum last year that out of 28 million mobile subscribers in the country, 10 to 15% have not been identified. UPDATE see also comment below:

Krieg

Verfahrenseinstellung gegen Blackwater Söldner – eine Rechtsbeugung?

Dr. Alexander von Paleske — Die Wellen schlugen hoch nach der Entscheidung des Richters Ricardo Urbine in Washington, das Verfahren gegen die wegen Tötung von unbeteiligten Zivilisten angeklagten Söldner der US-Firma Blackwater (jetzt XE) einzustellen.

Ein rechtsstaatliches Fiasko?

Von rechtsstaatlichem Fiasko ist die Rede. Ist diese Einschätzung zutreffend?

In mehreren Artikeln hat Nachrichten Heute darauf hingewiesen, wie diese schiesswütigen Kerle im Irak Menschen wie Hasen abknallen.

Nun kommt auch noch ans Tageslicht, dass diese Firma bzw. ihr Gründer, Chef und Radikal-Christ, Eric Prince, wie eine Todesschwadron Exekutionsaufträge vom CIA übernommen hatte. In Deutschland sollte der Deutsch-Syrer Mamoun Darkazanli ermordet werden. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,669945,00.html

Gleichwohl geht die Entscheidung der Richters Ricardo Urbine in Washington wohl in Ordnung, vorausgesetzt allerdings, dass seine Argumentation von den Fakten gedeckt ist.
Der Grund: Bei der Vernehmung der Beschuldigten im Irak sind offenbar elementare Vorschriften des Strafprozessrechts verletzt worden, auf deren Einhaltung in einem Rechtsstaat jeder Anspruch hat, auch ein Mörder. Dazu gehört, einen Beschuldigten über seine Rechte aufzuklären und ihm klarzumachen, dass alles was er aussagt auch gegen ihn verwendet werden kann.

Den Beschuldigten der Firma Blackwater wurde offenbar versichert, dass die Aussagen nicht gegen sie verwendet würden, sie also de facto wie Zeugenaussagen behandelt wurden. Ein schwerer Verfahrensfehler.

Es besteht allerdings durchaus die Möglichkeit, dass die Verletzung dieser elementaren Strafprozessvorschriften, ganz bewusst geschah, um die Aussagen später wertlos zu machen..

Dem Richter in Washington blieb unter diesen Umständen daher keine andere Wahl: Er musste das Verfahren einstellen.
Dass die USA kein nennenswerte Verfolgungsinteresse an derartigen Delikten haben, das ist seit dem Massaker in My Lai zu Zeiten des Vietnamkrieges bestens bekannt.


My Lai 1968

Spitze des Eisbergs
Die jetzt angeklagte Tötung der Zivilisten ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Ungezählte getötete unbeteiligte Zivilisten pflastern den Weg der Invasionstruppen, insbesondere aber der ihnen nachfolgenden Söldner, angeheuert von Firmen wie Blackwater ( jetzt XE), Erinys, Aegis, Dyncorp und anderen..
Ein Multimilliardengeschaftszweig hat sich mittlerweile herausgebildet.

Diese Söldner unterfallen, wie auch die Invasionstruppen, nicht der irakischen Gerichtsbarkeit, dafür hatten die USA gleich nach der Einsetzung einer irakischen Zivilregierung mit eingeschränkten Befugnissen gesorgt.
Aber anders als reguläre Soldaten unterfallen die Söldner auch keiner Militärgerichtsbarkeit, sondern – und das ist ähnlich bei der deutschen Truppe in Afghanistan – nur der normalen Strafgerichtsbarkeit in einem weit entfernten Herkunftsland wie z.B. den USA. Im Prinzip operieren diese schiesswütigen Kerle daher praktisch in einer Art rechtsfreiem Raum.

Das Resultat: Bis zum Jahre 2007 insgesamt 64 Verfahren gegen US-Armeeangehörige wegen Mordes.

Bis zum Blackwater-Verfahren kein einziges Verfahren gegen Söldner.


Irak-Söldner bei der Arbeit …ich will heute töten. Sunday Independent, Südafrika, 22.7.2007


Afghanistan-Söldner in der Freizeit…Alkohol vom After geschlürft

Die Aufklärung eines strafbaren Sachverhalts in einem weit entfernt liegenden Land, selbst wenn ensthaftes Aufklärungsinteresse vorhanden ist scheitert in der Regel dann an den Umständen.

Für strafbares Verhalten deutscher Soldaten in Afghanistan ist z.B. die Staatsanwaltschaft in Potsdam zuständig, weil sie zufällig sich neben dem Einsatzkommando befindet (Siehe hierzu auch das Interview mit dem ehemaligen Generalstaatsanwalt von Berlin, Dr. Karge)Das nicht unerwünschte Resultat: Straflosigkeit.

Südafrika weist den Weg
Das Problem liegt also nicht bei einem Richter in Washington, sondern bei dem prinzipiellen Erlauben des Einsatzes von Söldnern selbst .

Südafrika ist aus leidvoller Erfahrung den einzig richtigen Weg gegangen, indem es die Söldnerei selbst verboten und unter Strafe gestellt hat, und zwar sowohl das Betreiben einer Söldnerfirma, wie auch die Tätigkeit als Söldner.

Dagegen ist Grossbritannien den umgekehrten Weg gegangen. Nicht nur dass die Regierung in London mit allen diplomatischen Mitteln versucht hat, das südafrikanische Anti-Söldnergesetz zu verhindern, allerdings vergeblich, wir berichteten darüber, sondern Pläne aufgegeben hat, eine wenigstens minimale staatliche Kontrolle der britischen Söldnerfirmen in Gesetzesform zu giessen.
Die Söldnerfirmen sollen sich nun stattdessen selbst überwachen. Wie schön.
In den USA steht selbst eine Minimalüberwachung der Söldnerfirmen durch den Staat überhapt nicht zur Debatte.

linkSöldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe
Chefsöldner Tim Spicer erhält Pentagon-Vertragsverlängerung im Irak
Vom britischen Südafrika-Botschafter zum Söldnerfirma-Direktor
Söldnerchef Spicer sucht neues Geschäftsfeld: Piratenbekämpfung vor Somalia?
linkBlair drängt auf Söldnernachschub aus Südafrika
On The Road Again – Blackwater-Söldner dürfen weiter töten
Irak: Wenn die regulären Truppen gehen, kommen die Söldner
Schrecken ohne Ende? – Ein Interview mit Botschafter a.D. Dr. Werner Kilian
Verteidigung westlicher Kulturwerte am Hindukusch oder: So fröhlich ist das Söldnerleben in Afghanistan
Keine Strafverfolgung deutscher Soldaten in Afghanistan?
Unsere kanadischen Folterfreunde in Afghanistan
Justiz in der Krise oder Krisenjustiz?

terror

Gilani, Mukhtar to mediate between Zardari, Kayani

Hamid Mir – Prime Minister Yousuf Raza Gilani and Defence Minister Chaudhry Ahmad Mukhtar are trying to remove misunderstandings between the Army leadership and President Asif Ali Zardari, while, on the other hand, they are also ready to face any “extraordinary situation”.

It is learnt that Prime Minister Gilani will arrange a meeting between President Zardari and Chief of Army Staff General Ashfaq Parvez Kayani in a few days. Both the president and the prime minister will discuss important security issues with General Kayani before the expected visits of US Commander in Afghanistan General Stanley McChrystal and US Defence Secretary Robert Gates.

Both the top US defence dignitaries will visit Pakistan in the first half of January. Prime Minister Gilani has informed President Zardari that “there are no more misunderstandings between the civil and military leadership on the Kerry-Lugar Bill and all the concerns expressed by the Pakistan Army in October last on the Bill will be addressed by the US”. Ahmad Mukhtar has suggested Zardari to invite all the corp commanders and formation commanders for a dinner at the Presidency as supreme commander of the Pakistan armed forces.

According to close circles of the PM House, the PPP leadership has decided that if there will be any “extraordinary situation”, Gilani will come to the rescue President Zardari and he will demand action against all those who violated the Supreme Court decision of November 3, 2007.

A seven-member bench of the Supreme Court had issued a stay order against the Nov 3 emergency and told all the civilian and military officers not to implement the “unconstitutional orders” of General Pervez Musharraf.

Many analysts believe that if the government quietly and carefully implements the Supreme Court verdict of December 16 then no extraordinary situation will be created. President Zardari should not make any controversial statements in these circumstances. He recently said that: “I will use political weapons if need arises.”

Prime Minister Gilani has decided to become the most lethal political weapon of Zardari if so needed. Few months back, Gilani had differences with Zardari on many issues, including the restoration of the deposed judges. Gilani recently claimed that he had restored the judges on March 16 not General Kayani. He came out with this statement probably because the 18-page Supreme Court verdict on the NRO on December 16 was quite unexpected to the premier.

Now he wants to give an impression that he is not a part of any move to remove Zardari from the Presidency. He is working on both the options. He is trying to become a bridge between the Presidency and the Army and he is also ready to resign if need arises.

PM Gilani told me informally the other day: “I will not become another Farooq Leghari. I will stand by President Zardari under all circumstances.” Leghari is described by the PPP circles as a traitor, who betrayed Benazir Bhutto and dismissed her government.

On another plan, President Zardari and Prime Minister Gilani have decided to take some bold political initiatives to dispel the impression that they were running their governments from bunkers.

Gilani held a highly publicised cabinet meeting with the four chief ministers in Gwadar on December 30 for the same purpose. As a second bold initiative, he has decided to hold another cabinet meeting in the NWFP, the biggest target of the Taliban and al-Qaeda for the last six months.

NWFP Chief Minister Amir Haider Hoti is ready to host a meeting of the federal cabinet in the areas which are being considered as war zones. The security agencies have recommended holding the cabinet meeting in Peshawar or Nathia Gali but PM Gilani and many federal ministers desperately want to hold the cabinet meeting in Swat.

A federal minister of the PPP, Najamudin Khan, has offered to hold the meeting in his hometown Dir, which is a part of the Malakand Division, but the ANP wants to hold the meeting in Mingora.

ANP leaders are of the opinion that if the military operation in Swat has been a great success then there should be no problem for the arrangement of a cabinet meeting in that area.

One federal minister has suggested that Prime Minister Gilani should invite Army chief General Kayani as a special guest in the proposed cabinet meeting. Participation of General Kayani may give an impression that there are no differences between the civilian and military leadership.

President Zardari will also go to a function of the Pakistan Navy on January 3 (tomorrow) in Karachi as the supreme commander of the Armed Forces. This visit will definitely confuse some of his critics who think that he does not enjoy cordial relations with the armed forces after his controversial speech on December 27 in Garhi Khuda Bakhsh. Zardari is also planning some more visits to Peshawar, Quetta and Lahore.

sendenHamid Mir, the author of this article, is a top Pakistani reporter, head of the Geo TV Bureau in Islamabad. He has won a world-wide acclaim for his interviews with Osama bin Laden and Dr. Ayman al-Zawahiri, before and following 9/11. His new book about OBL is due to appear in Britain, later this year.

Krieg

Gasmaskenverteilung in Israel: Kriegsvorbereitungen gehen weiter

Dr. Alexander von Paleske —4.1. 2010 —
In zwei Monaten beginnt Israel mit der Ausgabe von Gasmasken an seine gesamte Bevölkerung. Dies berichtet eine Tina Redlub unter Berufung auf den israelischen Oberst Yosi Sagiv. Die israelische Armee übernimmt die Verteilung, bisher oblagen der Heimatfront-Abteilung derartige Massnahmen.

Eine offizielle Begründung für diese Massnahme fehlt. Zwar gibt es Gerüchte, wonach Israel mal wieder die Hisbollah im Libanon angreifen will, aber die Hisbollah besitzt keine Massenvernichtungswaffen. Auch besteht mit allen Nachbarländern zur Zeit keinerlei Gefahr des Ausbruchs eines neuen Krieges.

Angriff auf den Iran
In der zitierten Website heisst es:

The gas mask distribution has, however, raised questions as to Israel’s potential plans to launch an attack on Iran’s nuclear facilities. Such an attack could cause an unconventional response from Iran. Iran’s chemical and biological weapons capabilities are currently not known.

Das ist natürlich Unfug, soweit es die angebliche Unkenntnis über Irans Massenvernichtungswaffen betrifft.
Derartige Massenvernichtungswaffen befinden sich im Besitz des Iran und Israel hat in den 90er Jahren kräftig mitgeholfen, dass der Iran in den Besitz derartiger Massenvernichtungswaffen gelangte, wir berichteten mehrfach darüber.

Steht also in zwei Monaten ein Angriff auf die Nukleareinrichtungen des Iran auf der Tagesordnung?
Nein, jedenfalls solange die USA ihr Plazet nicht gegeben haben. Das haben wir mehrfach ausgeführt.

Israel ist auf einen Zweitschlag seitens der USA angewiesen, wozu die USA, anders als zu Zeiten der Bush-Regierung , zur Zeit nicht bereit sind. Noch nicht, muss man ergänzend hinzufügen. Die israelische Regierung ist aber offenbar fest davon überzeugt, dass sie früher oder später doch dieses Plazet bekommen wird, und bereitet sich auf einen Vergeltungsschlag des Iran entsprechend vor.

Israel bereitet sich auf einen Vergeltungsschlag des Iran vor
Mission impossible – Josef Joffes Iran-Kriegs-Artikel in der ZEIT
Greift Israel den Iran an ?
Ein “investigativer“ israelischer Journalist und Geschichten, die der Mossad erzählte
Der Iran, das Atomprogramm und Ahmadinejad
linkIran: Der Krieg rückt näher
Prozess in Suedafrika und Banditen im Nuklearbereich
linkNahost-Neue Eskalationsstufe erreicht
Lügen vor dem Irakkrieg und Vorbereitungen für den Irankrieg
US aganist Iran (Gerhard Merz)
linkA Coup for a Mountain of Wonga

Links zu Israels Waffenlieferungen in den Iran einschliesslich Massenvernichtungswaffen
linkGasmasken, Giftgas und Milliardenbetrug – auf den Spuren des Moshe Regev
Keine Freilassung des Waffenhändlers Nahum Manbar zu erwarten
linkMassenvernichtungswaffen in den Iran – Schmierige Geschäfte internationaler Kriegstreiber
linkIsraels tödlicher Export – Waffen in den Iran
linkIsrael has a long history of supplying Iran with weapons

Links zur Arctic Sea-Story
Pressebericht bestätigt Mossad-Beteiligung an der Arctic- Sea Kaperung
Kaperung der Arctic Sea – die Indizienkette beginnt sich zu schliessen
Kaperung der Arctic Sea – Mehrfacher Waffenschmuggel?
Arctic Sea: Die Öffentlichkeit wird getäuscht
Die Kaperung der Arctic Sea – oder: Windiges aus der russischen Seefahrt
Die Kaperung der Arctic Sea: Fakten, Indizien, Spekulationen
Arctic Sea“- Kaperung: Indizien deuten auf Geheimdienstaktion – vermutlich Mossad – und nicht Piraten

SATIRE

Hallo Wildbad Kreuth, hier Bulawayo/Simbabwe

Dr. Alexander von Paleske

Hallo ist dort Wildbad Kreuth, wie ist die Stimmung vor dem grossen CSU-Palaver?

Wildbad Kreuth: Die Stimmung ist bombig – wie vor einem Bombenanschlag. Alle suchen nach dem Notausgang, der zu den goldenen Strausszeiten führt.

Gibt es denn mehrere Notausgänge?

Ja, mehrere. Der eine trägt das Schild „Weg mit Seehofer“.
Der nächste „Wir, die CSU wollen einen Vizekanzler“ , weiter dann ein Ausgang mit dem Logo „Hypo-Alpe-Bank Profiteure an den Galgen“ Dann weiter „Schluss mit der Merkelei“ und schliesslich der letzte „Weg mit dem 35% Umfrageergebnis“.

Das sieht doch ganz ordentlich aus. Also nicht so wie auf der Titanic.

Ja, aber die Notausgänge sind alle verschlossen, die Schlüssel nicht auffindbar so muss also mit vereinten Kräften ein Notausgang zusammen geöffnet werden.

Kann man sich denn einigen?

Ja, eigentlich für „Galgen für die Hypo-Alpe Profiteure“, aber auch wieder nicht.

Wo ist das Problem?

Wenn man erstmal anfängt, Banker und Profiteure zu bestrafen, ist als nächstes die ganze Bankenwelt dran. Das kommt auf gar keinen Fall in Frage. Die CSU ist und bleibt marktorientiert.
Deswegen ist es wahrscheinlicher, dass man sich auf „Weg mit dem Umfrageergebnis“ einigt und weiter nach dem Schlüssel für „Schluss mit der Merkelei“ sucht.

Was spricht denn gegen die Tür „Weg mit Seehofer“?

Ja, dahin würden viele rennen, aber die geht nur auf, wenn man sie mit der Tür „Ein Vizekanzler für die CSU“ verbinden würde, sodass wir ihn nach Bonn, Pardon Berlin, abschieben könnten. Hier haben wir einfach keine anderweitige Verwendung mehr für ihn.

Vielen Dank für den Stimmungsbericht von diesem traditionsreichen Ort.

Und Weiteres aus der Abteilung Satire
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terror

What the Terrorists are Truly Afraid of

Sultan Knish – If the passengers of Northwest Airlines Flight 253 survived their flight to return home to their families, like veterans returning home from war they are a reminder of all those who did not survive, and all those who will not survive in a more successful attack.

The 9/11 hijackers, and Richard Reid and Umar Farouk Abdulmutallab all managed to bypass airline security, bring weapons on board passenger jets and execute their attacks. The passengers on American Airlines 63 and Northwest Airlines Flight 253 survived not because of the gargantuan infrastructures of airline security or law enforcement, but because ordinary passengers and staff became suspicious and acted, and because the latter two plots relied on tricky detonations that were unsuccessful.

But their failures mean little in the bigger picture. Reid and Abdulmutallab are only two of the hundreds of thousands of Muslim men drawn from around the world to participate in one of its many Jihads against America, England, Russia, Israel or India.

To devout Muslims the entire world is a battlefield, a map dotted in red and green. And for every Abdulmutallab who fails, there is a Nidal Malik Hasan who succeeds in killing his targets. Because as long as we keep fighting a holding action against the tide of Jihadis swarming from the Middle East, Africa and Asia, the terrorists only need to be lucky once, we need to be lucky every time. And we know what we won’t be. That not every flight will land safely on the airfield. Not every group of passengers will disembark shaking with relief. The terrorists only need to be lucky once.

And while the TSA rushes to implement a new set of overreaching regulations that will accomplish nothing except to make passengers miserable, before quietly abolishing them after a month or two– Abdulmutallab’s success demonstrates the futility of airline security as we know it. The TSA, the CIA, the NSA did not stop Abdulmutallab even though his own father had given them advanced warning, and his profile should have tripped numerous switches. A passenger sitting next to him did that. Just as it was the passengers that saved the White House on 9/11.

If the security apparatus can’t even stop a terrorist traveling under his own name, whose own father turns him in, it can’t stop anyone. And indeed it can’t. A national security apparatus built to take on foreign intelligence agencies is ill matched against an international terrorist network based out of religious schools and universities, and funded by the oil Sheikh „best friends“ of their own bosses.

And airport security which can’t stop its own employees from stealing passenger’s luggage, has no real hope of stopping an actual terrorist. The very decentralization and creative planning of terrorist attacks means that the best hope of stopping them lies not in the bureaucracy, but in the ordinary citizen sitting next to the terrorist.

The government has pretended to be omnipotent while in reality the War on Terror has turned into a waiting game at home and a proxy war abroad. That is because while airline passengers are being strip-searched and soldiers are dying in Afghanistan and Iraq, money continues flowing from oil rich Gulf states into the coffers of terrorists, who in turn recruit young men from the Muslim world eager to fight and send them off to a Third World war zone or to carry off a terrorist attack in the First World.

If the United States government really wanted to stop Islamic terrorism, it could better do so in Ridyah, Karachi and Dubai. Instead the religious, political and financial backers of the terrorist war against the West not only get a pass, but a bow from Obama, and we go on playing the waiting game, waiting until the terrorists get lucky, and a planet blows up in the air.

While Abdulmutallab may have failed to kill the passengers on Northwest Airlines Flight 253, he succeeded in becoming a front page story, in reminding Americans to be afraid of terrorists, in canceling flights and panicking the authorities into a response that is already producing a backlash from passengers.

The whole snarl of chaos that Abdulmutallab and his higher ups have tied will drive donations and recruits from the Muslim world to Al Queda, while making the case for backing away from military tactics and toward diplomatic ones.

While the Obama administration has not yet officially sat down at the negotiating table with Al Queda, attacks like Abdulmutallab’s make it more likely that back channel negotiations will be used to avoid any terrorist attacks during the politically critical period before the 2012 election. And if that seems farfetched, remember that left wing Israeli Prime Minister Peres in his time cut just such a deal with Arafat, and the United States has traded arms for hostages before. We have recruited the murderers of US soldiers to fight side by side with us in Iraq, and we’re hoping to do the same thing in Afghanistan.

Abdulmutallab’s attack demonstrates the ability of Islamic terrorists to spread terror, even when their actual attack fails. And there is no antidote to terror except an empowered citizenry. But an empowered citizenry is exactly what the government is afraid of. It is also exactly what the terrorists are afraid of. They know that they can get buy fake identifications, bypass airport security and get on board the plane. And if they can’t, another one of them will. And another. What they are afraid of is that when they rise for their climactic moment of homicidal martyrdom, it will not be a US Marshall coming for them, but the passengers around them.

The terrorists are not afraid of the United States government. They were never afraid of the United States government. And why should they, when the Saudi Lobby insures that Islamist groups have free run of the country, and the little man in the White House bows before the Saudi king. When Rules of Engagement favor the Taliban, and captured Al Queda terrorists are released into the wild, where they plot and carry out more terrorist attacks. Why in the world should they be afraid of a US government that bends over backward to reassure the Muslim world of its love for Islam?

Islamic terrorists are afraid of US soldiers, but not of the generals and politicians who give them their orders. And they are afraid of the ordinary Americans and Europeans they are surrounded by every day when they infiltrate their country. They are not afraid of governments, because a government is only as strong as its weakest politician, as its most terrorist sympathizing diplomat, as its most brown nosing general.

When the artillery comes down they can hide. When the bombs fall they can escape and wait. Because sooner or later governments get tired and go away. But people never go away. And the people can only be defeated through their government.

The purpose of terrorist attacks is to terrorize a population through its government, to destroy morale in order to force political concessions. Targeting airplanes disrupts travel and isolates countries making them easier targets for the Ummah to carve apart. Targeting planes, buses, bridges and all means of transportation teaches people to be afraid whenever they go anywhere… which in turn teaches them to be helpless in the face of government security measures and random violence, to detach themselves emotionally and submit. To be Muslims. Read all @ Muslims Against Sharia Blog

SATIRE

Er ist wieder da – Hannibal aus Tripolis meldet sich zurück

Dr. Alexander von Paleske –01.01. 2010 — Bereits im August hatten wir über Hannibal, den hoffnungsvollen Schreckens-Spross aus dem Hause Muammar Gadaffis, seines Zeichens Herrscher von Libyen, berichtet, und welche Probleme die Schweiz diesem Herrn aus hohem Hause bereitet hatte:
Festnahme nicht nur Hannibals sondern ausserdem seiner hochschwangeren Frau. Die hatte sich zur Niederkunft in die Schweiz begeben, weil sie offenbar den medizinischen Einrichtungen in ihrem Heimatland nicht traute.

Hannibal soll die Hausangestellten verdroschen, und seine Frau, trotz fortgeschrittener Schwangerschaft, ihm dabei geholfen haben.
Aber, anstatt die Frau zur Vorbereitung der Niederkunft ins Krankenhaus, schaffte die schweizer Polizei die beiden ins Gefängnis – vorübergehend – wofür die Schweiz einen hohen Preis bezahlen sollte.

Vater Gadaffi sah sich gezwungen, die Schweiz für dieses unglaubliche Vorgehen zu bestrafen: Er zog sein Taschengeld von den verschwiegenen schweizer Banken ab, schlappe 5 Milliarden Fränkli, stellte die Erdöllieferungen ein und setzte zwei schweizer Geschäftsleute fest, ganz in Uebereinstimmung mit dem libyschen Landrecht, was leider in vielen Teilen sich deutlich vom schweizer Strafgesetzbuch unterscheidet.

Ausserdem brach Gadaffi die diplomatischen Beziehungen mit der Schweiz ab.

Fotos für das Verbrecheralbum
Die schweizer Polizei machte ausserdem noch Fotos von Sohn und Schwiegertochter Muammar el-Gaddafis für die Verbrecherkartei, und diese Fotos landeten dann später in dem Printmedium Tribune de Geneve.

Aber diese rechtswidrige Veröffentlichung könnte diese Fotos zu den bisher teuersten für die Schweizer Postille machen. Hannibal, gestützt diesmal nicht auf das libysche Landrecht, sondern das schweizer Zivilgesetzbuch, klagt wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts: 100.000 Franken Entschädigung sollen es sein.

Hannibal langt zu

Während seine Anwälte den Gerichtsweg vorbereiten, ist Hannibal wieder in Europa unterwegs, diesmal in London.

Aber anstatt zusammen mit seiner Gemahlin den einmaligen Blick auf den Buckingham Palast zu geniessen, oder in Madame Tussauds Etablissement unter anderem auch seinen Vater oder Adolf Hitler in Wachs zu bestaunen, kann Hannibal das Prügeln offenbar nicht lassen. Er versprügelte nach Presseberichten diesmal nicht Angestellte, sondern seine eigene Frau. Hatte die sich ungebührlich gegenüber ihrem Ehemann aufgeführt?

Grossbritannien ist nicht die Schweiz
Wieder wurde die Polizei gerufen, aber die britische Polizei hatte offenbar aus den Vorkommnissen in der Schweiz gelernt. Statt den Gefängniswagen zu rufen, in Deutschland auch „Grüne Minna“ genannt, benachrichtigte die britische Polizei die libysche Botschaft, auch „Volksbüro“ genannt, und forderte einen standesgemässen Transport von dort an, der auch prompt bereitgestellt wurde.

Hannibals Gemahlin landete dort, wo sie eigentlich schon in der Schweiz auch hingehört hätte: im Krankenhaus.
Dort kümmerte man sich rührend um sie, versorgte ihre blutende Nase, auch das Nasenbein schien gebrochen, und lauschte ihrer Geschichte, wonach sie unglücklich gestürzt sei.

Muammar Gadaffi dürfte hocherfreut sein, wie wohltuend sich doch das Vereinigte Königreich in der Behandlung von selbst gewalttätigen Ausländern von der Schweiz unterscheidet. Das könnte sich positiv in der Berücksichtigung britischer Firmen bei Auftragsvergaben auswirken, zumal in Grossbritannien, anders als in der Schweiz nach dem Volksentscheid, die Minarette weiter in den Himmel wachsen dürfen.

Ja, es sieht ziemlich düster aus für die Schweiz.
Die schweizer Geschäftsleute sitzen immer noch in Libyen fest, im Januar sollen sie wieder vor Gericht erscheinen.

Vielleicht sollte der schweizer Bundesrat Merz ein zweites Mal nach Libyen reisen, um sich diesmal für die Weitergabe der Polizeifotos, und vor allem für den Ausgang des Minarett-Volksentscheids zu entschuldigen.

Hannibal aus Tripolis oder: Ein schweizer Bundespräsident auf Canossa-Reise

Und Weiteres aus der Abteilung Satire
Kai Diekmann und seine Menschelei
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Krieg

Der lange Weg zur Wahrheit – oder: Wie Tony Blairs Irak-Krieg-Lügengebäude demontiert wird

Dr. Alexander von Paleske – 30.12. 2009— Vor knapp einem Jahr, am 29 Januar 2009, brachte die britische Tageszeitung Daily Mail einen Artikel mit der Ueberschrift

Five Years from Hutton and we still haven’t been told the truth about the war based on lies“.

Fünf Jahre nach Hutton haben wir immer noch nicht die Wahrheit über den Krieg erfahren, der mit Lügen begonnen wurde (Gemeint ist der Irak- Krieg).

Aber nun scheint es mit der Aufklärung der Wahrheit durch eine neue Untersuchungskommission, der sogenannten „Iraq Inquiry“ oder auch „Chilcot Inquiry“ zügig voran zu gehen und ein ganzes Lügengebäude, seinerzeit von Tony Blair &Co aufgebaut, um den Einmarsch in den Irak im Jahre 2003 zu legitimieren, wird offenbar jetzt demontiert.

Ein Blick zurück
Zur Erinnerung: Lord Hutton hatte seinerzeit im Jahre 2003 eine Untersuchungskommission geleitet, welche die Umstände aufklären sollte, die zum Tode von Dr. David Kelly führten.

Dr. David Kelly war ein vom britischen Staat angestellter Mikrobiologe, hoch angesehen, dessen Rat von vielen staatlichen Dienststellen in Grossbritannien im Zusammenhang mit biologischer Kriegführung und biologischen Kriegswaffen gesucht wurde.

Dr. Kelly war nicht nur seinerzeit einer der Spezialisten, die in den 80er Jahren klären sollten,ob die damalige Sowjetunion gegen das Abkommen zur Vernichtung biologischer Kriegswaffen verstossen hatte, sondern er war auch einer der Waffeninspektoren nach dem ersten Golfkrieg (1990/1991)

Kelly deckte Saddam Husseins geheimes Programm zur biologischen Kriegsführung auf, dessen Einrichtungen anschliessend zerstört werden konnten.

Falsches Vertrauen in britische Politiker
Dr. Kelly war fest davon überzeugt, dass der Irak im Jahre 2003 nur angegriffen würde, wenn es handfeste Beweise für Massenvernichtungswaffen gäbe, und in diesem Sinne hatte er sich auch mehrfach gegenüber irakischen Gesprächspartnern geäussert. Ein unberechtigtes Vertrauen in die Politiker und ein gewaltiger Irrtum, wie sich herausstellen sollte.

Dr. Kelly bezweifelte, dass es im Irak im Jahre 2003 noch Massenvernichtungswaffen gab. Er hielt den Bericht über das angebliche Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen im Irak für hochgespielt („Sexed up“). Insbesondere dass sich in dem Bericht einige Formulierungen fanden, die übertrieben seien, so z.B. dass der Irak innerhalb von 48 Stunden Raketen mit derartigen Massenvernichtungswaffen hätte bestücken und losschiessen können.

Nicht nur das, Kelly ging auf eigene Faust nach Kriegsbeginn in den Irak und besichtigte eines der angeblichen mobilen Laboratorien Saddam Husseins zur Herstellung von biologischen Waffen, nur um festszustellen, dass davon keine Rede sein konnte. Es handelte sich um Gasflaschen mit Helium zum Aufpumpen von Ballons.

Dr. Kellys Weg in die Oeffentlichkeit
Kelly teilte alle seine Zweifel in einem vertraulichen Interview dem BBC-Journalisten Andrew Gilligan mit, der diese brisanten Informationen in einer Rundfunksendung öffentlich machte, allerdings ohne den Informanten zu nennen.

Tony Blair und seine Mannschaft suchten hektisch nun nach der undichten Stelle, durch die sie letztlich als Lügner entlarvt worden wären.
Es war aber Kelly selbst, der schliesslich seine Vorgesetzten über dieses vertrauliche Gespräch mit dem BBC Reporter informierte.. Alles Nähere siehe hier
Dr. Kelly geriet unter Beschuss, die Regierung Blair veröffentlichte seinen Namen als Informant und Kelly, in die Enge getrieben, nahm sich schliesslich am 17. Juli 2003 das Leben. Andere vermuten, dass er umgebracht wurde. Diese Vermutung basierend auf einer Reihe von Widersprüchlichkeiten (geringer Blutverlust, keine tödliche Tabletteneinnahme etc).

Ein Weisswasch-Report
Der Bericht Lord Huttons schloss mit den Feststellungen

der damalige britische Premier Tony Blair und sein Berater Alistair Campbell hätten das Parlament mit der Behauptung des Vorhandenseins von Massenvernichtungswaffen im Irak nicht wissentlich belogen

dass sie den Geheimdienstbericht nicht „bearbeitet“ hätten

dass ihre Aussagen vielmehr glaubwürdig seien

und dass sie keinerlei direkte oder indirekte Mitschuld am Tode Dr. Kellys träfe.

Mit diesem „Weisswasch-Urteil“ konnte Tony Blair die Unterhauswahl im Jahre 2005 gewinnen, massiv unterstützt von Murdochs-Presse-Armee, zu der in Grossbritannien das Massenblatt Sun, die Times, die News of the World und der Bezahlfernsehkanal Sky gehören, die den Hutton-Bericht auch noch einen Tag vor der offiziellen Veröffentlichung, die am 27.1. 2004 stattfand, zugespielt bekamen.

Heute ist erwiesen, dass Campbell damals das Parlament mehrfach und auch die Hutton-Commission – aber nicht nur er allein – belogen hatte, er hatte nämlich sehr wohl an dem Bericht herumgedoktert. Mehr noch, der britische Auslands-Geheimdienst Mi6, dessen Chef damals Sir Richard Dearlove war, hatte Tony Blair, gestützt auf Geheimdienstinformationen, mitgeteilt, der Irak besitze keine Massenvernichtungswaffen.

Das Downing Street Memo
Zunächst war nur bekannt, dass Dearlove im Jahre 2002 Tony Blair in dem sogenannten „Downing Street Memo“, nach einem Zusammentreffen mit Geheimdienstleuten in den USA, gewarnt habe, die Fakten über Iraks angebliche Massenvernichtungswaffen würden von der Bush-Regierung
zurechtgebogen, um einen Einmarsch in den Irak zu rechtfertigen.

Der Mi6 hatte aber ausserdem den hochrangigen Mitarbeiter Michael Shipster wenige Wochen vor dem Beginn des Einmarsches nach Jordanien geschickt, um dort mit dem irakischen Geheimdienstchef Tahir Jalil Habbush zusammenzutreffen. Habbush war gleichzeitig ein Agent der westlichen Geheimdienste und wurde nach dem Einmarsch in den Irak von den USA mit 5 Millionen US Dollar für seine Dienste belohnt..

Aus verlässlicher Quelle: Keine Massenvernichtungswaffen im Irak
Habbush machte Shipster klar, dass der Irak keine chemischen oder biologischen Massenvernichtungswaffen besitze.

Der Mi6 glaubte ihm und reichte die Informationen an die Regierung Blair weiter. Die USA erhielten ebenfalls die Informationen, waren aber an ihnen ganz offensichtlich nicht interessiert, sondern verlangten „Beweise“, die der irakische Geheimdienstchef nicht liefern konnte. Wie sollte er auch Beweise für etwas liefern, was nicht vorhanden war.

Die USA waren zum Irakkrieg entschlossen, komme an Erkenntnissen was da wolle. Und schliesslich ging es ja ums Öl, wie der ehemalige US Notenbankchef Greenspan vor einem Jahr bemerkte, und nicht um angebliche Massenvernichtungswaffen.

Um nachträglich sich eine erbärmliche Rechtfertigung zu verschaffen, verlangte der US- Geheimdienst von Habbush, auf Anweisung der Bush-Regierung , ein gefälschtes Schreiben zu unterzeichnen, zurückdatiert auf das Jahr 2001, wonach Mohamed Atta, einer der Attentäter des 11. September 2001 im Irak für seine Mission ausgebildet worden sei. Dieses gefälschte Schreiben wurde dann an die Zeitung „Sunday Telegraph“ „geleaked“ und die Nachricht von weiteren Zeitungen seinerzeit weiterverbreitet. Eine Desinformationskampagne widerlichen Zuschnitts.

Nun ist bereits einen Monat nach dem Beginn der Iraq Inquiry (Chilcot Commission) die Aufklärung der Umstände, die zum Irakkrieg geführt haben, entscheidende Schritte vorangekommen,

Die bis dato aufgetretenen Zeugen, darunter hohe Militärs und Berater Tony Blairs haben einiges Licht in die Ereignisse bis zum Beginn des Irak-Kriegs geworfen,insbesondere

Dass man sich völlig den USA unterworfen hatte, was die Planung und Durchführung des Angriffskriegs anging.

Dass man sich seitens der Blair Regierung keinerlei Gedanken über die Zeit nach dem Kriege machte, abgesehen davon, dass man ans Oel wollte.

Dass man glaubte oder Glauben machen wollte, die Iraker würden die Invasionstruppen mit offenen Armen begrüssen.

Da fällt mir ein altes Gedicht von Wolf Biermann ein:

—-Sag was hast Du im Kopf,
—-Holz oder Stroh
—-Bist Du so dumm
—-Oder tust Du nur so

Es war wohl die letzte Zeile, die auf Blair und seine Mannschaft zutraf.
Ein ausführliches Update zu den bisherigen Anhörungen findet sich hier „Iraq Inquiry reveals chaos that led Britain to war“.

Im Januar gehen die Vernehmungen weiter. Auch Tony Blair und sein damaliger Aussenminister Jack Straw sind vorgeladen.

Nachtrag
Wer seinerzeit bei den Anhörungen der Hutton Commission für Tony Blair und seine Mannen gelogen hatte, der durfte auf Belohnung hoffen.
Eine Liste der Lügner und der Vorteile, die Blair ihnen zuschanzte, findet sich hier: Promotions, pay rises, honours – How the key Players in the Kelly scandal were rewarded.

Rupert Murdoch – Citizen Kane in der Aera der Globalisierung
ABRECHNUNG – Sir Richard Dearlove (MI6) gegen Tony Blair
Lügen vor dem Irakkrieg und Vorbereitungen für den Irankrieg

Und aus der Abteilung Satire:
Tony Blair: Ich will König von Europa werden

Krieg

Afghanistan: Milliarden für den Krieg, Peanuts zur Bekämpfung von Hunger und Unterernährung

Dr. Alexander von Paleske – 26.12. 2009 — Während Milliarden US Dollar in den Afghanistan-Krieg gepumpt werden, und lautstark vom Wiederaufbau des Landes geredet wird, hat die international hoch angesehene Medizinzeitung LANCET kürzlich einen Zustandsbericht ganz anderer Art veröffentlicht:

“Afghanistan’s hidden health issue” LANCET Vol. 374 vom 31.10.2009 S. 1487f.

Darin werden von Samuel Loewenberg, gestützt unter anderem auf einen UN- Bericht die folgenden erschreckenden Zahlen veröffentlicht:

Das Land hat die dritthöchste Kindersterblichkeit in der Welt, mehr als 20% aller Kinder unter 6 Jahren sterben vor Erreichen des 7. Lebensjahres.

300.000 Kinder sterben jedes Jahr an Krankheiten und/oder Unterernährung, wobei die Unterernährung die Kinder wiederum anfälliger für Krankheiten macht.

Mehr als die Hälfte der Kinder unter 6 Jahren sind unterernährt

Die Rate von akuter und schwerer Unterernährung bei Kindern liegt zwischen 6 und 10%, in einigen Gebieten bei 16%.

Die Zahl der Kinder, die wegen Unterernährung behandelt werden, sofern sie das Glück haben, eine Behandlungseinrichtung wie ein Hospital oder eine Krankenstation in erreichbarer Nähe zu haben, hat sich Jahr für Jahr erhöht, von 2100 im Jahre 2005 auf 7100 im Jahre 2008.

Sauberes Trinkwasser fehlt in vielen Gegenden, nur 22% der Bevölkerung Afghanistans haben diesen „Luxus“ . Das Resultat sind Durchfallerkrankungen vor allem bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen.

35% der Haushalte haben keine ausreichende Kalorienzufuhr

12 Millionen Menschen haben ein Einkommen von weniger als 0.45 US Dollar pro Tag

42 %t der Bevölkerung leben unterhalb der absoluten Armutsgrenze. Selbst wenn Nahrung auf dem Markt erhältlich ist, können sich viele Familen die nicht leisten.

Kriegsziele
Diese Zahlen können kaum überraschen, wenn man berücksichtigt, mit welchen Zielen seinerzeit die Bush-Regierung im Jahre 2001 in den Afghanistan-Krieg gezogen ist.

Kurz vor dem Angriff auf Afghanistan stellte US Präsident Bush gegenüber dem damaligen britischen Premier Tony Blair klar, dass der Angriff ausschliesslich der Vernichtung des Terrorismus diene und es keineswegs darum gehe, Truppen bereitzustellen, um den Wiederaufbau Afghanistans abzusichern, wie Anthony Seldon, Peter Snowdon und Daniel Collings am 27.10.2007 enthüllten.

Die Ergebnisse dieser Politik lassen sich jetzt besichtigen: Geld wurde in den Strassenbau und Prestigeprojekte gesteckt, für die Masse der Bevölkerung änderte sich herzlich wenig.

Die US-Hilfe für die Landwirtschaft entspricht gerade mal 1% der Ausgaben für den Einsatz der US-Armee.

Ein neuer Arbeitgeber gewann an Attrraktivität: Die Taliban. 100 US Dollar pro Mann und Monat Sold.
Wen wundert es, dass sie immer mehr Zulauf erhalten.

Wir haben hier bereits über Folter, Orgien und Tötung von Zivilisten wie beispielsweise nach der Bombardierung des Tankers bei Kundus berichtet. Alles Wasser auf die Mühlen der Taliban.

Warum sollte angesichts dieser Zustände und Vorkommnisse die Zivilbevölkerung mit der korrupten Zentralregierung in Kabul, deren Truppen und der internationalen Streitmacht kooperieren?

Schrecken ohne Ende? – Ein Interview mit Botschafter a.D. Dr. Werner Kilian
Verteidigung westlicher Kulturwerte am Hindukusch oder: So fröhlich ist das Söldnerleben in Afghanistan
Keine Strafverfolgung deutscher Soldaten in Afghanistan?
Unsere kanadischen Folterfreunde in Afghanistan
Justiz in der Krise oder Krisenjustiz?

Krieg

Vorläufig kein Krieg Israel-Iran?

Dr. Alexander von Paleske – Gestern sandte ich eine E-Mail an einen mir gut bekannten investigativen Journalisten in Israel und fragte ihn nach seiner Meinung, ob es im nächsten Jahr einen Angriff Israels auf die Urananreicherungsanlagen des Iran geben werde.

Seine Antwort lautet:

Israel will not attack Iran neither 2010 nor later as long as the US will not approve it. .

Ich teile diese Einschätzung, denn Israel ist für einen Angriff gegen den Iran auf einen unmittelbaren Zweitschlag der USA angewiesen. Darauf haben wir mehrfach hingewiesen, denn der Iran ist in der Lage, nach einem Angriff Israels mit Raketen zurückzuschlagen. Diese gefüllt mit Massenvernichtungswaffen, den Giftgasen Sarin und Senfgas, in den 90er Jahren mit Hilfe der Geheimdienste Deutschlands, Grossbritanniens und Israels von China in den Iran geliefert.

Ein derartiger Vergeltungsschlag könnte durch einen massiven Zweitschlag der USA weitgehend – jedoch nicht vollständig -verhindert werden.

Die Regierung Obama ist aber zur Zeit nicht bereit, im Gegensatz zu seinem Vorgänger Bush, einen derartigen Zweitschlag auszuführen.

Gestern erschien ein Artikel in der britischen Zeitung „TIMES“ unter dem Titel „Iran comes out top in secret simulated war games“

Darin heiss es unter anderem:

Security analysts in Israel and America have warned of the potential high cost to be paid if Israel attacks Iran and say that such a strike would at best delay, rather than stamp out, Iran’s nuclear programme. The cost would be not only to Israel, whose cities are within range of Iranian missiles and which would likely be hit by the Iranian proxies Hezbollah and Hamas in Lebanon and Gaza, but also to the United States. Analysts expect that Iran would step up support for anti-American militants in the Gulf, as well as for militias fighting US forces in Iraq and Afghanistan.

Die USA setzen offenbar zunächst auf Sanktionen.Selbst wenn der Iran sich in den Besitz einer Atombombe bringen würde, dann hiesse das offenbar nicht automatisch, dass die USA zu einem Zweitschlag bereit wären.

Dahinter könnte die Einschätzung stehen, die der israelische Journalist in der bereits zitierten E-Mail äussert:

Iran is in deep troubles domestically and internationally. The regime is doomed to collapse sooner or later.

Wir werden sehen.

Israel bereitet sich auf einen Vergeltungsschlag des Iran vor
Mission impossible – Josef Joffes Iran-Kriegs-Artikel in der ZEIT
Greift Israel den Iran an ?
Ein “investigativer“ israelischer Journalist und Geschichten, die der Mossad erzählte
Der Iran, das Atomprogramm und Ahmadinejad
linkIran: Der Krieg rückt näher
Prozess in Suedafrika und Banditen im Nuklearbereich
linkNahost-Neue Eskalationsstufe erreicht
Lügen vor dem Irakkrieg und Vorbereitungen für den Irankrieg
US aganist Iran (Gerhard Merz)
linkA Coup for a Mountain of Wonga

Links zu Israels Waffenlieferungen in den Iran einschliesslich Massenvernichtungswaffen
linkGasmasken, Giftgas und Milliardenbetrug – auf den Spuren des Moshe Regev
Keine Freilassung des Waffenhändlers Nahum Manbar zu erwarten
linkMassenvernichtungswaffen in den Iran – Schmierige Geschäfte internationaler Kriegstreiber
linkIsraels tödlicher Export – Waffen in den Iran
linkIsrael has a long history of supplying Iran with weapons

Links zur Arctic Sea-Story
Pressebericht bestätigt Mossad-Beteiligung an der Arctic- Sea Kaperung
Kaperung der Arctic Sea – die Indizienkette beginnt sich zu schliessen
Kaperung der Arctic Sea – Mehrfacher Waffenschmuggel?
Arctic Sea: Die Öffentlichkeit wird getäuscht
Die Kaperung der Arctic Sea – oder: Windiges aus der russischen Seefahrt
Die Kaperung der Arctic Sea: Fakten, Indizien, Spekulationen
Arctic Sea“- Kaperung: Indizien deuten auf Geheimdienstaktion – vermutlich Mossad – und nicht Piraten