SATIRE

Vor der Weihnachtsansprache des Präsidenten Wulff: eine Botschaft von Knecht Ruprecht

Dr. Alexander von Paleske — 21.12. 2011 — Folgende Botschaft hinterliess ein gewisser Knecht Ruprecht in meiner Mailbox:

Liebe Deutsche nah und fern

Von draußen, aus Niedersachsen, komm ich her;

ich muß Euch sagen, es wulffet dort sehr !

Überall von den Firmensitzen

sah ich kostenlose Urlaubseinladungen für den Präsidenten blitzen,

und aus dem Landtagstor

lugten mit zornigen Augen Oppositionsmitglieder hervor

Und wie ich strolch‘ durch den grellen Medienwald,

da schrieb fast jeder Journalist: Halt!

„Christian Wulff „alter Gesell´,

heb deine Beine und spute dich schnell!

Dein Präsidentenhaus fängt zu brennen an.

Das Skandal-Einfallstor hast du Sonntagsredner und Grüssaugust selbst aufgetan.

Die Medien nah und fern wollen nun

nicht mehr von der Aufklärungs- Verfolgungsjagd ruhn
.
Rücktritt, Rücktritt ist ihr Ruf

Präsident Wulff, wache endlich zu den Tatsachen auf.

Die Salamitaktik der Anwälte kein wirkliches Vertrauen schafft

Anwälte Redeker, Dahs & Co ihr wohl vergebens hofft.

Schon wird euer Klient mit den Baronen Münchhausen und Münchguttiplag verglichen.

Ich sehe allerdings eher die falschen Versprechen.

Wer andere so kritisiert wie Wulff mit Rau und Glogowski es getan,

der muss die gleiche Messlatte bei sich legen an.

Die Weihnachtsansprache soll zum Befreiungsschlag werden,

aber wer will denn Wulffs Predigt wirklich nach alledem noch hören ?

Der Kredit ist verspielt, das Vertrauen vertan,

der Befreiungsschlag mag als Schlag ins Wasser kommen an.

Ich denke nur , Oh lieber Herre Christ,

Wulffens Dienstzeit trotz Merkels Hilfe wohl doch bald zu Ende ist.

Von draußen, aus Niedersachsen komm ich her;

Ich muß euch sagen, es hat gewulffet dort doch viel zu sehr.

Fröhliche Weihnachten!

Euer Knecht Ruprecht
Assistent des Weihnachtsmanns

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