SATIRE

Grüne Claudia Aufrege-Roth: was für ein Parteitag, was für grüne Aussichten, was für ein herrliches Täuschungsmanöver

Dr. Alexander von Paleske — 28.4. 2013 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Claudia Aufrege-Roth
z.Zt. Wahlkampfparteitag der Grünen
Velodrom
Berlin

Guten Tag Deutschland,

unser Parteitag ist vorüber, jetzt kann ich endlich Klartext reden:

Wir Obergrüne sind noch ganz betrunken von diesem Parteitag. Was für eine Geschlossenheit, was für ein grüner Einheitsbrei. Vor allem: Was für eine gelungene Täuschungs-Inszenierung.

Ausgeheckter Plan gelungen
Unser ausgeheckter Plan war und ist, uns ein rosa gefärbtes soziales Mäntelchen überzuwerfen, um uns weitere Wählerschichten am unteren Spektrum der Gesellschaft, also der unteren Mittel- und Unterschicht zu erschliessen.

Die Grün angehauchten Teile der oberen Mittel- und Oberschicht, unsere eigentliche Klientel, haben wir ja sozusagen schon „im Sack“

Wir wollen damit sowohl der SPD und als auch den Sozalausschüssen der CDU Wähler abjagen, und das wird voll aufgehen, so wahr ich Claudia Roth heisse.

Da ist Nomen Rot(h) ausnahmsweise kein Omen, sondern nur ein Mäntelchen, das wir nach dem Wahltag in der Koalitionsgarderobe schleunigst wieder abgegeben werden, ganz gleichgültig, wer da im Verhandlungszimmer sitzt: die SPD oder die CDU/CSU, die wir natürlich nur bis zum Wahltag aus taktischen Gründen als Koalitionspartner scheinkonsequent ausschliessen.

Hauptziel: Futtertröge
Unser Hauptziel ist und bleibt, wieder an die Futtertröge zu kommen, und unsere ungeheure Flexibilität unter Beweis zu stellen, wie bereits in der Gasprom-Schröder-Fischer-Grün Koalition mit der Verabschiedung bzw. Billigung von:

– Hartz IV,

– Verschiebung des Renteneintrittsalters auf 67 (versteckte Rentenkürzung ein anderes Wort)

– Kampfeinsatz in Afghanistan und konsequente Abnickung jeder weiteren Verlängerung des (sinnlosen) Einsatzes, bis zum Abzug in naher Zukunft, mit lediglich erreichten Kollateralschäden,

nämlich:

– Dutzender toter und mehr als 200 verletzer Bundeswehr-Soldaten, von den mentalen Schäden angeblich „gesund“ zurückgekehrter deutscher Soldaten ganz abgesehen.

– Stärkung der Taliban

– Zurücklassung einer nach wie vor total verarmten Bevölkerung bei gleichzeitiger „Verpulverung“ von über 500 Milliarden US- Dollar, vorwiegend für die Finanzierung der Kriegskosten aller SFOR- äh ich meine ISAF-truppen und Söldnerfirmen,

– Mästung der total korrupten Clique um den Präsidenten Karsai in Kabul

Schliesslich:

– der Einsatz in Mali, mit ebenfalls offenem Ende.

Belanglosigkeiten
Natürlich haben wir insbesondere die internationalen Brennpunkte nicht intensiv diskutiert, da wollten wir auch als Grüne uns noch nicht festlegen, wo wir die Bundeswehr als Nächstes hinschicken. Der Rückzug aus Afghanistan gibt uns ja da wieder mehr Spielraum..

Angriff muss sein
Nach dem Motto „Angriff muss sein“, habe ich die volle Attacke auf die Merkel-Regierung gefahren, und damit gleichzeitig unter Beweis gestellt, dass ich – wie ein „Eichhörnchen auf Ecstasy“ – die eigentliche Speedy-Dampfmaschine der Grünen bin.


Das bin ich bei meiner hochpolitischen Aufmisch-Rede. Screenshot: Dr. v. Paleske

Unsere „Frontrunner“ , die berufslose aber immerhin sehr fromme Katrin Göring-Eckardt, und der Bilderberger Jürgen Flaschenpfand-Trittin kamen dagegen nur wie „lahme, ausgelatschte und langweilige Filzpantoffel“ herüber.

Damit habe ich gleichzeitig unter Beweis gestellt: Ich, und nicht dieses „Filzpantoffel-Duo“ wäre die allemal bessere Wahl gewesen.

Wochenlang gearbeitet
Wochenlang haben ich und meine Berater danach gesucht,, wie wir die grüne Kinderschaar richtig aufmischen können, und dann gefiel mir dies am besten:

Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Bei der CSU kommt die Moral nicht mal nach dem nach dem Fressen!

Amigo lebt! Amigo lebt! Denen soll das Kruzifix von der Wand fallen!“

Also liebe Frauen: Über sieben Brücken müsst ihr gehen, sieben Jahre Sack und Asche übersehen, dann kommt die Union mit dem hellen Schein und bringt die Quote.“ (hier hatte ich in der Aufregung vergessen „ein“ am Ende, damit es sich richtig reimt).

Toll, wie die Grüninnen und Grüne dann in eine Art narkotisierten Freudentaumel versetzt wurden, fast wie bei diesen „Happy Clapper“ Sekten.

Kretschmann und die Kurve
Was zunächst wie ein Wermutstropfen aussah, nämlich diese Vorschläge vom Kretschmann und Palmer – ersterer trat so auf, als sei er uns von der CDU ausgeliehen worden – hat sich aber dann in Friede, Freundschaft, Eierkuchen aufgelöst. Denn schliesslich hat der Kretschmann in seinem finalen Beitrag doch noch die Kurve hinbekommen, und einen wunderbar geordneten Rückzug angetreten, wie dieser Bürgermeister Boris Palmer auch.


Nach dem finalen Kretschmann-Vortrag …..Friede, Freundschaft Eierkuchen. Screenshot: Dr. v. Paleske

Das Ganze konnten wir dann auch noch als „Grossen Grünen Ratschlag“ verkaufen, innerparteiliche Demokratie „at it‘s best“.

99 Luftballons
Ganz zum Schluss hatten wir dann noch 99 grüne Luftballons reingeschafft – gefüllt mit viel heisser Luft , wie unser Wahlprogramm auch. Einige platzten vorfristig, ich hoffe, dass dies nicht auch mit unserem Programm vor dem Wahltag passiert.


Heisse Luft und 99 grüne Ballons. Screenshot: Dr. v. Paleske

So, und jetzt nischt wie rein in den Wahlkampf. Die Zukunft ist grün-neoliberal, im Wahlkampf auch ein wenig rot angehaucht.

Herzliche Grüsse

Gute Nacht Deutschland

Claudia Aufrege-Roth

Nachtrag
Zum Thema Steinkohle und unsere grüne Heuchelei siehe hier:

Kolumbianische Kohle nach Deutschland: Mit Blut, Schweiss und Tränen

http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/kohleimporte-nach-deutschland-blut-schweiss-und-traenen/

C. A-R.

Mehr zur Frontfrau KGE und den Grünen
Katrin Göring Eckardt (KGE): Unsere grüne Agenda 2013 – mindestens 20,13 % mit sozialer Benebelung
Katrin Göring-Eckardt: Läuft super für uns Grüne
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Kretschmann 21 zur Bahnhofsfrage Stuttgart

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Obergrüne Claudia Aufrege-Roth: „Halt die Klappe Boris Palmer“
link Jürgen Flaschenpfand-Trittin berichtet von der Bilderberg-Konferenz in Virginia / USA
Grünen-Fraktionsvorsitzender Jürgen Flaschenpfand-Trittin schreibt an Bundespräsident Joachim Gauck

Zur Grünen „Ikone“ und GröDAAZ Joseph Martin (Joschka) Fischer
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Joschka und Herr Fischer, Regie: Pepe Danquart – Ein deutsches Film-Märchen
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Trauert Ex-Aussenminister Joseph Martin (Joschka) Fischer um Gaddafi?
Professor J. Fischers Vorlesung – oder: politischer Opportunismus führt zum Erfolg
Joschka Fischer schreibt an ZEIT-Editor Dr. Theo Sommer

Keine Satire zum Kriegsabenteuer in Afghanistan
Tod in Afghanistan – Undank in der Heimat
Abzug aus Afghanistan und Rückkehr aus Afghanistan

Aus der Hölle in Krankheit und Obdachlosigkeit – US-Soldaten nach der Rückkehr von der Front

Siehe dazu auch:
Verschlissen, verwaltet, vergessen – Deutschland lässt seine Kriegsveteranen allein ZEIT 14. Juni 2012 Seite 6

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