SATIRE

Granate-Renate Künast an BuPrä Joachim Gauck: Hervorragende Rede zum 3. Oktober

Dr. Alexander von Paleske — 4.10. 2013 Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox

Granate-Renate Künast
MdB, Obergrüne
Veggie-Day -Promoterin
Reichstagsgebäude
Berlin

Seine Exzellenz
Bundespräsident Joachim Gauck
Schloss Schöne Aussicht
Berlin

Hochverehrter Herr Bundespräsident,
lieber Joachim

ganz, ganz herzlichen Glückwunsch zu Deiner Rede gestern in Stuttgart anlässlich des Nationalfeiertags „Deutsche Einheit“.

Diese Rede wird sicherlich als eine Deiner ganz grossen Reden Eingang in die Geschichtsbücher Deutschlands und auch Europas finden.

Mich inspiriert
Insbesondere haben die folgenden Worte mir nicht nur besonders gut gefallen, sondern mich für mein zukünftiges politisches Handeln auuserordentlich nachhaltig inspiriert:

„Auf die neue Regierung und den neuen Bundestag kommen große Herausforderungen zu: die neue Verantwortung Deutschlands in einer Welt voller Krisen und Umbrüche.,
Unser Land ist keine Insel. Wir sollten uns nicht der Illusion hingeben, wir könnten verschont bleiben von den politischen und ökonomischen, den ökologischen und militärischen Konflikten, wenn wir uns an deren Lösung nicht beteiligen.“

Im Zusammenhang
Diese in die Zukunft weisenden Ermahnungen müssen natürlich im Zusammenhang mit Deiner Rede vor der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg im Juni vergangenen Jahres, aber auch schon mit Deinen zuvor abgegebenen Stellungnahmen z. B. zum Afghanistan-Feldzug gesehen werden, z.B. mit dieser:

„Um es klar zu sagen, ich finde den Afghanistan Einsatz nicht gut, aber erträglich und gerechtfertigt. Es ist schon sehr merkwürdig, dass eine politische Richtung, die Jahrzehnte lang den bewaffneten Befreiungskampf in Afrika und anderswo bejubelt hat, nun einen Radikalpazifismus pflegt. Das ist ein taktischer, aber kein ethischer Pazifismus”.

Und in Hamburg hast Du erfreulicherweise vor den Führungsoffizieren der Bundeswehr das noch einmal präzisiert:

„Unsere glücksüchtige Gesellschaft kann es nur schwer ertragen, dass es wieder deutsche Gefallene und Kriegsversehrte gebe und ziehe daher ein Nicht-Wissen-Wollen vor..
Eine funktionierende Demokratie erfordert auch Einsatz, Aufmerksamkeit, Mut, und manchmal auch das Äußerste, was ein Mensch geben kann: das Leben, das eigene Leben.“


Gauck bei der Bundeswehr —— melde dem Bundespräsidenten: Bundeswehr angetreten zum weltweiten Einsatz

Die Römer fanden dafür die griffige Formulierung:

„Dulce et decorum est pro patria mori“ Süss und ehrenhaft ist es, für das Vaterland zu sterben.

Ganz unsere Linie
Das ist auch voll und ganz unsere grüne Auffassung, wie wir das mit unserem freudigen und wiederholten Abnicken der Bundeswehreinsätze in Serbien, Afghanistan und Mali immer wieder unter Beweis gestellt haben.

Eigentlich könnte man Deine Äusserungen in Stuttgart auch so zusammenfassen:

Am deutschen Wesen muss wieder einmal die Welt genesen

Opfer des „Schweinejournalismus“
Was mich aber in der letzten Woche wieder einmal geärgert hat, ist dieser erbärmliche „Schweinejournalismus“, wie es unser Jürgen Flaschenpfand-Trittin griffig nannte, der uns hochanständigen und aufrechten Menschen in der Politik das Leben schwermacht.

Es fing mit dieser untergürteligen Biografie dieses Mario Frank an, der versucht:

– Dich als schusseligen und amtsmüden Präsidenten zu erniedrigen

– Dich als Ego-Potenzierungs-Freak darzustellen, der deshalb das Bad in der Menge suche.

– Dich als Trittbrettfahrer des Bürgerprotestzugs der „DDR“ zu verunglimpfen, auf den Du erst aufgesprungen seiest, als dieser sich bereits in voller Fahrt befand.

– Dich als jemanden blosszustellen, der das Flirten mit Frauen jeglichen Alters nicht lassen könne, trotz Deines fortgeschrittenen Alters .


„Schweinejournalismus“

Alles Quatsch, Du bist einer der besten Präsidenten, den die Bundesrepublik je hatte, auch wenn im FOCUS-Ranking der Beliebtheit Deutscher Bundespräsidenten Du Dich näher an Heinrich Lübke befindest als an Gustav Heinemann.

Aber ich bin stolz auf uns Grüne, dass wir es waren, die Dich damals vorschlugen – natürlich vor allem auch, um der Merkel eins auszuwischen.

Selbst ein Opfer
Auch ich wurde, wo ich gerade mit aller Kraft das Amt der Bundestagsvizepräsidentin anstrebe, das mir eines Tages eine höhere Pension ermöglicht, wieder das Opfer dieses „Schweinejournalismus“.

Diesmal kam der untergürtelige Angriff von der FAZ, genauer gesagt: von einem Christian Füller,
der diese Pädophilie-Schmierkampagne auch nach den Wahlen gegen uns Grüne glaubt fortsetzen zu müssen.

Dieser Füller hat mit seiner Wühlarbeit einen Dieter Fritz Ullmann ausgegraben, der mittlerweile längst verstorben ist, zu Lebzeiten ständig wegen pädophiler Straftaten mit Kindern unter 10 Jahren strafverfolgt wurde, und öfter mal im Kittchen landete.

Nur weil dieser Ullmann bei der Alternativen Liste (AL) – den Vorgängern der Grünen in Berlin, der ich auch angehörte – in den frühen 80er Jahren nicht nur als mein Parteifreund sich blicken liess, sondern auch mit schrägen pädophilen Parolen versuchte, uns ein pädophil-freundliches Parteiprogramm unterzujubeln, will dieser FAZ-Tintenkuli mir einen Strick daraus drehen.

Natürlich kann ich öffentlich nicht zugeben, dass ich diesen Ullmann sehr gut kannte, der ja bei der AL bekannt war, wie ein bunter Hund. Selbst der Chef-Grüne und seinerzeitige Pflasterstrand-Herausgeber Daniel Cohn-Bendit, damals führendes Mitglied von Joseph Martin (Joschka) Fischers Frankfurter „Wahnsinnigen-Gang“ liess verlauten:

Bald gibt es Krach in Berlin, wenn die Berliner Grünen 10 Prozent gewinnen, kommt Dieter Ullmann ins Berliner Abgeordnetenhaus.

Diese Linie der angeblichen Vergesslichkeit werde ich bis auf weiteres fortsetzen, und hoffe, dass sie meiner Kandidatur zur Vizepräsidentschaft des Bundestages nicht schadet.

Ganz herzliche Grüsse

Granate-Renate Künast

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