SATIRE

Aus Freude am Joseph Martin (Joschka) Fischer – BMW

Dr. Alexander von Paleske — 7.12. 2013 — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Joseph Martin (Joschka) Fischer
Industrie Klinkenputzer
Prominentenallee 68
Berlin
Villen-Siedlung Grunewald

Hallo Deutschland

„Isch bin käuflich“, äh, ich meine „beeindruckt“, so schwadroniere ich in meinem neuen Fernsehspot für das Elektromobil von BMW, mein neues Fahrzeug, das ich gerade persönlich von Leipzig nach Berlin überführt habe.

Nicht umsonst Sponti
Klar, dass ich selbst aus einer solchen Überführung noch Geld mache, schliesslich war ich ja nicht umsonst mal Sponti.

So habe, als ich im neuen BMW-Werk Leipzig ankam, dort, wo auch viele Leiharbeiter beschäftigt werden, und Subunternehmer auf dem Werksgelände produzieren, die weitaus geringere Löhne zahlen, als BMW für das Stammpersonal, ich mich spontan entschlossen, denen ein Angebot zu machen: Ich posiere für Eure Elektrokarre, und bekomme die dafür umsonst.

Völlig aus dem Häuschen
Die BMW-Freude-am-Elektrofahren-Manager in Leipzig waren ganz aus dem Häuschen, haben sich aber rasch noch bei den Klatten-Quandt-Eigentümer-Familien rückversichert, dass dies denen auch in den Kram passt, schliesslich sponsern die ja vorwiegend die CDU.

Aber ich bin ja mittlerweile selbst so schwarz, dass Ruß aus meiner Hose rieselt, wenn jemand mir auf die Schulter klopft.

Solche Handlungs-Spontaneität, solch rasches Erkennen von günstigen Situationen, sind das Einzige, was aus meiner Sponti-Putzgruppen-Zeit noch übrig geblieben ist. Und natürlich meine grosse Schnauze, mit der ich jetzt BMW – aus Freude am Geldmachen – über den grünen Klee lobte, zusammen mit bedeutungsschwerer Miene, gerade so, als hätten meine früheren Putzgruppenfreunde selbst das Auto entwickelt.

Teile nicht mehr
Anders als früher teile ich mein Fahrzeug nicht mehr mit anderen, ausser natürlich mit meiner attraktiven 5. Ehefrau Minou Barati (36).
Damals, zu Putzgruppenzeiten, durften sich bei mir ja viele ans Steuer setzen – Vulgärsozialismus, wie ich das heute nennen würde. Das führte seinerzeit zu Zuständen, dass selbst das Gewehr, mit dem der Wirtschaftsminister Hessens, Heinz Herbert Karry ermordet wurde, angeblich in meinem Auto transportiert worden war – ohne mein Wissen natürlich.

Total durchelektrisiert
Meine fünfte Ehefrau, die mein Gehirn so sexy findet, war sofort total durchelektrisiert, als ich mit der BMW-Elektrokarre-Werbecrew, aus Leipzig kommend, bei uns zu Hause einlief.


Das bin ich, BMW-Fahrer und -Werbefigur mit dem Sexy-Gehirn

Die hatte gerade eine Viehwaage für übergewichtige Personen eingekauft, weil ich in der letzten Zeit wieder so massiv zugespeckt habe. Alles die Folge der Kochkünste meiner lieben Frau.

Da sie die letzte Ehefrau in meinem Leben sein will – auf neue Beziehungs-Herausforderungen werde ich mich auch nicht mehr einlassen – habe ich auch davon Abstand genommen, wegen meines Übergewichts nun einen neuen „langen Lauf zu mir selbst“ zu starten.

Aus der Grünen-Steinzeit
Dass ein paar von diesen Grünen sich über dieses Freude-am-Elektro-Fahren-Video aufregen, zeigt eigentlich nur, dass die in einer Zeit stehengeblieben sind, wo Grüne mit dem Fahrrad fuhren, wie dieser ewige Nörgler Ströbele, der sich einst sogar erdreistet hatte, mit dem Wahlslogan:

Ströbele wählen – Fischer quälen

auf Stimmenfang zu gehen.

Deutschland, ich kämpfe nicht mehr gegen die angebliche Folter in deutschen Gefängnissen, wie seinerzeit noch, als die RAF-„Genossen“ im Gefängnis einsassen, sondern ich foltere die Fusskranken der linken Weltrevolution mit meinen BMW-Auftritten und Werbesprüchen.

Auch ein Beitrag zur moralischen Gesundung der Deutschen Volksgemeinschaft.

Fahrt zur Hölle, BMW- und Geldverächter-Minderheiten

Gute Nacht Deutschland

Joseph Martin (Joschka) Fischer
Industrie-Klinkenputzer
Ex- Sponti-Putzgruppler,
Ex-professioneller Steinewerfer,
Ex-Taxifahrer
Ex-Turnschuhminister,
Ex- Radauparlamentarier,
Ex-Grösster Deutscher Aussenminister aller Zeiten (GröDAAZ)

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