SATIRE

Obergrünin Katrin Göring-Eckardt: Ich bin Fan von Schalke 05 – aber: Tönnies Schweine von heute sind Putins Schinken von morgen

Dr. Alexander von Paleske —- 25.4. 2014 —- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Katrin Göring- Eckardt
Obergrünin, MdB und Fraktionsvorsitzende
Reichstagsgebäude
Berlin

Guten Tag Deutschland

Ich will die Gelegenheit hier nutzen, um noch einmal meinen Standpunkt zu Gasprom-Schalke 05, äh, ich meine 04, dem Schweinemäster und Club-Aufsichtsrats-Chef Clemens Tönnies und dem Russen-Zaren und Kriegstreiber Putin zu verdeutlichen.


Schalke 04 ….keine Reise nach Moskau

Zunächst einmal vorweg: Wir Grüne haben jegliche Friedenspolitik über Bord geworfen. Wir sind jetzt eine etwas grünlich anhauchte FDP, was uns neue Wählerschichten erschliessen, und damit den Weg zurück an die Futtertröge abkürzen wird.

Wir sind Offensiv-Patrioten
Mit unserem ständigen Abnicken des blutigen Krieges in Afghanistan haben wir längst unter Beweis gestellt: Wir sind Deutsche Offensiv-Patrioten.

Was den Konflikt in der Ukraine angeht, aber auch die Konflikte in Syrien, Libyen und Ägypten, so setzen wir mittlerweile grundsätzlich auf eine grüne „Hau den Lukas“ – Strategie, oder frei nach Goethe: „Und bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt“.

Deswegen haben wir auch nicht die aggressive Politik der Regierung angegriffen, also nicht das getan, was man eigentlich von einer noch so kleinen Opposition hätte erwarten dürfen, sondern unser Hofreiter hat vielmehr die Regierung für ihre Anti-Putin-Politik gelobt – konstruktive Opposition wie wir das auch nennen. Nur Böswillige würden ihn deshalb als Hofschranzen bezeichnen

Krieg – macht nichts
Natürlich wissen wir Grüne, dass dieser Kurs zu einem Krieg führen kann, aber das stört uns nicht weiter. Wenn es um die Expansion wirtschaftlicher Interessen, also die Expansion der EU nach Osten geht, dann sind wir mit dabei. Selbst Ultras, Faschisten und Oligarchen in der Ukraine stören uns da nicht weiter.

Sibirische Kreisklasse
Dem russischen Bären muss baldmöglichst das Fell über die Ohren gezogen werden.

Dem Wladimir Putin muss klargemacht werden, dass er nicht in der Champions-League der Mächtigen zu spielen hat, sondern bestenfalls in einer sibirischen Kreisklasse.
Deswegen kommen diplomatische Lösungen, welche die Interessen und Geschichte Russlands berücksichtigen, wie sie dieses Greisen-Orakel von Hamburg-Langenhorn, Helmut Schmidt, vorschlug, auch gar nicht in Frage.

Meine Forderungen
Was nun Gasprom-Schalke 05 äh 04 angeht, so stelle ich als leidenschaftlicher Fan dieses Clubs folgende Forderungen auf:

1. Diesem Schweinezüchter Tönnies, der sich aufplustert wie dieser Bayern-Steuersparer Uli Hoeness, und politisch unakzeptable Ausflugsreisen des Schalke-Kaders nach Moskau zur Förderung seines Schinkenabsatzes organisiert, dem muss jetzt die rote Karte gezeigt werden.

2. Der Namenszug Gasprom hat sofort von den Schalke-Trikots zu verschwinden. Stattdessen sollten waffenproduzierende Firmen wie Heckler & Koch oder Krauss Maffei als Sponsoren geworben werden.

Im übrigen bin ich der Meinung: Reisen nach Russland müssen in Zukunft grundsätzlich verboten werden. Zar Putin muss rundum isoliert werden, bis er schliesslich völlig durchdreht. Dann schlagen wir zu, auch Vorwärtsverteidigung genannt. Wir greifen also aus der Tiefe des Raumes mit einer Steilvorlage an. Dann fällt der (erste) Schuss.

Auch in der Politik gilt: Die Schweine von heute sind die Schinken von morgen.

So viel für heute in Sachen Fussball und grüner Friedenspolitik.

Seid ganz herzlich gegrüsst von

Eurer Obergrünin
Katrin Göring-Eckardt, MdB

Zum Konflikt in der Ukraine
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Zur Obergrünin Katrin Göring-Eckardt
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