SATIRE

Minister Sigmar Gabriel: Weihnachtsrundbrief mit Weihnachtsgrüssen und politischem Lagebericht an alle SPD-Mitglieder

Dr. Alexander von Paleske —— 4.12. 2015 —– Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

Sigmar Gabriel
Wirtschaftsminister und Vizekanzler
Im Regierungsviertel 2
Berlin

Nachrichtlich auch an:
Gerhard Schindler
Präsident des
Bundesnachrichtendienstes
Reinhard Gehlen-Strasse 1
Pullach

Liebe SPD-Genossinnen und Genossen,

ich muss Euch sagen, es weihnachtet sehr.
Allerdings nicht, was unsere Zustimmungswerte im Politbarometer angeht. Dort geht es einfach für uns nicht voran, behaupten jedenfalls die Meinungsforscher nach Umfragen.


Sigmar Gabriel …..es weihnachtet sehr. Screenshot: Dr. v. Paleske

Hinzu kommen dann noch Ärgernisse wie dieses:

Mit grosser Empörung habe ich vorgestern ein Memorandum über die angeblichen politischen Gefahren Saudi Arabiens zur Kenntnis nehmen müssen, verfasst vom Bundesnachrichtendienst (BND)
.
„Die bisherige vorsichtige diplomatische Haltung der älteren Führungsmitglieder wird durch eine impulsive Interventionspolitik ersetzt..

heisst es da.

Wichtiger Partner

Papperlapapp! Die Bundesregierung betrachtet Saudi-Arabien als wichtigen Partner in einer von Krisen geschüttelten Weltreligion äh, ich meine Weltregion. Ausserdem:

– Erstens bringt der Bericht nichts, was nicht bereits in der Tagespresse nachzulesen ist,

– Zweitens gefährdet diese erbärmliche Lageeinschätzung unsere guten Handels- und Wirtschaftsbeziehungen mit Saudi-Arabien.

Ich war ja selbst vor ein paar Monaten, begleitet von einer grossen Zahl deutscher Industriebosse, in dem Wüsten-Königreich, und habe eine ganze Reihe von Projekten angeschoben, die unserer exportorientierten Wirtschaft dienen.

Auch habe erfolgreich mithelfen können, deutsche Waren in der Höhe von vielen Milliarden Euro dort loszuschlagen.

Dieser saudische Öl-Prinzen-Clan – der König leidet ja an der Alzheimer Krankheit und blickt nicht mehr so recht durch – vertrauen nach wie vor dem Made in Germany, und sind bereit, dafür ordentlich Petrodollars auf den Tisch zu legen. Gerade auch unsere Waffenindustrie profitiert davon.


Der saudische König Salman alAziz ……Alzheimer und Schlaganfälle

Screenshot: Dr. v. Paleske

……und seine parasitären Prinzen Screenshot: Dr. v. Paleske

Und nun kommen diese BND-Schlafmützen daher, und warnen vor der angeblich impulsiven, nein, destabilisierenden Politik der saudischen Herrscherfamilie.

Keine Impulsivität
Hier kann jedoch von Impulsivität keine Rede sein, sondern es handelt sich um eine über Jahrzehnte verfolgte Strategie, den Radikalislamismus in der Form des Wahabismus in die gesamte sunnitisch-moslemische Welt zu exportieren.

Zunächst ganz ausgezeichnet
Das fanden wir zunächst auch ganz ausgezeichnet, weil dieser Radikalislamismus die Moslems immun machte gegen die Schalmaien-Töne der Moskauer Kommunisten, aber auch gegen die panarabischen Sozialisten, die unter Führung des Ägypters Gamal Abd el- Nasser die Araber gegen die Herrscherhäuser aufhetzten, und von einer sozialistischen panarabischen Nation träumten.

Diese Immunisierung der sunnitischen Massen gegen die Sozialismus- und Kommunismus-Viren mit Hilfe des mittelalterlichen Wahabi-Radikalislamismus – und dank der Petrodollars – ist hervorragend gelungen. Es führte auch dazu, dass Nasser und seine Mannen aus dem Yemen in den 60er Jahren vertrieben wurden, aber auch die sowjetischen Truppen mit Hilfe von US-Stinger-Flugabwehrraketen und saudischen Petrodollars aus Afghanistan verjagt werden konnten.

Hervorragende Arbeit

Hier haben insbesondere die USA ganz hervorragende Arbeit geleistet, und das saudische Herrscherhaus mit Hilfe von erfahrenen US-Militärberatern und Geheimdienstleuten zu einem treuen Verbündeten und Handelspartner gemacht.

Auch die deutsche Wirtschaft konnte natürlich davon in den letzten 40 Jahren enorm profitieren, zumal wir uns nicht scheuten, z.B. denen Fuchs-Spürpanzer unter Umgehung von Export-Vorschriften vor dem ersten Golfkrieg aus Beständen der Bundeswehr rasch zu liefern. Super ist das gelaufen.

Saudis am Ölhahn
Hinzu kommt, dass Saudi Arabien den Ölpreis durch Öffnen und Schliessen des Ölhahns kontrollieren kann.

Zu Zeit ist der Ölhahn weit offen, die Ölpreise demzufolge im Keller.
Sehr erfreulich. Danke Saudisches Herrscherhaus.

Natürlich dient das Aufdrehen des Ölhahns in erster Linie dazu, dem Gross-Ölproduzenten Iran und Russland eins auszuwischen, deren Wirtschaft ein wenig zu sabotieren, aber das kann uns letztlich egal sein: Billiges Öl ist gutes Öl.

Moscheen-Bau statt Flüchtlingsaufnahme
Saudi Arabien hat sich zwar geweigert, selbst sunnitische Flüchtlinge bei sich aufzunehmen, aber uns zugesagt, mit Millionenspenden den Bau von Moscheen in Deutschland zu finanzieren, vorausgesetzt, die Imame kommen aus Saudi Arabien. Sehr grosszügig.

Immunisierungs-Schattenseiten
Leider hat diese Immunisierung mit dem Impfstpoff Wahabi-Salafismus auch ihre Schattenseiten, weil sich nun der Virus des gewalttätigen Salafismus einnistete.

Diese Terror-Salafis nahmen dieses mittelalterliche radikalislamische Königreich, wo Frauen nichts zu sagen haben, vollverschleiert in der Öffentlichkeit auftreten müssen, weder Autos fahren, noch ohne männliche Begleitung verreisen dürfen, sich als Vorbild. Allerdings ohne einen König. Und sie verbreiteten ihre eigenwillige Islam Botschaft nicht mehr allein mit radikalisierten Priestern, sondern auch noch mit dem AK 47-Sturmgewehr und Sprengstoff am Körper. Dschihad, wie diese Psychopathen das auch nennen.

Müssen damit leben
Das passt uns natürlich ganz und gar nicht, aber damit müssen wir jetzt leben lernen. Gegen diese Radikalinskis bringen wir ganz einfach die NATO in Stellung, und lassen Bomben auf ihr Kalifat regnen.

Drei Wochen nach den Terroranschlägen von Paris hat heute der Bundestag entschieden:

Auch wir machen mit

Bis zu 1.200 Soldaten sollen zunächst bis Ende 2016 mit Aufklärungsflügen und einer Fregatte die internationale Koalition im Kampf gegen den IS-Terror unterstützen.

Auch die Grünen, allen voran die berufslose Frontfrau Katrin Göring- Eckardt („waren noch nie eine pazifistische Partei“) haben prinzipiell nichts gegen den Einsatz der Bundeswehr in Syrien, mäkeln aber an der Strategie herum. Prinzipiell ist jedoch bei denen die gleiche Linie, wie schon im Afghanistanfeldzug: Immer feste druff. Sehr patriotisch, wie ich finde.

Gegen Schiiten
Natürlich richtet sich der Hass der Sunniten gerade auch gegen die Schiiten, aber das interssiert uns nicht weiter, wenn es sich in Ländern wie dem Yemen abspielt.

Integration vorantreiben
Hier zu Hause werden wir dafür sorgen, dass die Integration dieser Millionen Flüchtlinge reibungslos vonstatten geht.
Um sie schnell mit der deutschen Kultur vertraut zu machen, werden wir eine Kultur-Offensive starten. Thema:

Das ist unser Deutschland, das ist unsere Kultur.

Dazu werden wir kostenlos CD’s in arabisch verteilen, auf denen wir Episoden des Dschungelcamps, der Nackedei-Porno-Insel-Show von RTL, die Teenie Nackedei Show mit Heidi Klum (GNTM) und die Unterschichten Profilierungsshow –Deutschland sucht den Superstar (DSDS) mit diesem Dieter Bohlen „singst wie eine Kuh beim Kacken“ zur Darstellung bringen

Alles unter dem Motto: Bei uns geht es freizügiger und toleranter zu.
Auch werden wir die Sendeanstalt RTL ermutigen, mehr moslemische Frauen und Männer in die (abgelutschte) Container-Big-Brother Show und auf die Insel zu schicken, wo sie den westlichen Freiheitsstil lernen können, und die Botschaft der gelungenen Integration verbreitern helfen.

Die SPD-Mitglieder sollten bei der Verteilung der CD schon bei der Ankunft auf den Bahnhöfen helfen.

Ich wünsche allen SPD-Genossinnen und Genossen Fröhliche Weihnachten, und ein erfolgreiches Neues Jahr.

Euer Chef-Genosse und Minister

Sigmar Gabriel

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