afrika

Botswana warns Libya amid suspected Zimbabwe mercenaries

Afrik-News by Alice Chimora – Botswana, a small Southern African nation has threatened to cut all diplomatic ties with strife-torn Libya while its neighbour, Zimbabwe, is suspected of having mercenaries in the North African country.

Botswana Ministry of Foreign Affairs has said in a statement that continued heavy repression could force it to terminate all manner of relations with Libya.

„The Ministry of Foreign Affairs and International Cooperation has today (Wednesday 23), called in the Libyan representative to protest in the strongest possible terms, against the killings and condemn these actions. The government urges the Libyan government to exercise restraint in addressing the situation,“ reads the statement.

The Foreign Affairs Ministry said that for a long time, people in some North African countries and the Middle East have suffered under autocratic regimes and their leaders.

„Botswana continues to monitor the events unfolding in that part of the world and calls for restraint and a peaceful transition resulting in a democratic dispensation which is responsive to the wishes and aspirations of the people. Indeed, Botswana wishes for such democracy to take root where it remains elusive on the rest of the continent and the world at large,“ it reads in part.

On Tuesday (February 22), a furious Gaddafi appeared on national TV and called for the execution of those behind the revolution that threatens to kick him out of power.

In Zimbabwe, during a parliamentary session Wednesday, Defence minister Emmerson Mnangagwa was quizzed on allegations that Zimbabwe National Army (ZNA) members were part of the mercenaries hired to suppress the popular revolt to protect Gaddafi.

There have been reports that a group of specially trained Zimbabwean soldiers were shooting down unarmed Libyan civilians.

“Mr Speaker, I would like to know from the Minister of Defence, Emmerson Mnangagwa, whether there is any truth in the recent press reports that many mercenaries assisting Libyan leader Muammar Gaddafi are personnel from the ZNA,” asked one legislator.

In response, Mnangagwa said “That there are mercenaries who are African and are in Libya – I have no mandate in my duty as Minister of Defence to investigate activities happening in another African country.

“It is possible for the honourable member to direct his question to the Foreign Affairs ministry, who might also enquire through foreign relations if there are any African countries participating there,” said Mnangagwa.

Early in the day, Foreign Affairs permanent secretary, Joey Bimha told reporters that Zimbabweans should not panic about their fellow countrymen in Libya because they were safe.

“Ambassador George Vengesa has informed us that the situation in Tripoli is quite stable for them to be there. He said he would be monitoring events to see if there would be need to vacate,” said Bimha.

deutschland

Neue Vorwürfe – Getöteter Soldat: Guttenberg belog Bundestag

Freitag – Aus gegebenem Anlass möchte ich auf eine Erklärung Guttenbergs aufmerksam machen, in der er Stellung bezog zum Tod des im Afghanistan bei einem Unfall verstorbenen Soldaten. Seine Behauptung, er habe die Presse bereits am 18.12.2010 informiert, dass der Soldat von einer Kugel aus der Waffe eines Kameraden getroffen worden sei, kann nicht wahr sein.


Belog er den Bundestag? Dieses Bild ist ein Plagiat, gekupfert von Spiegel.de.

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vermischtes

Gaddafis vollbusige Ukrainerin ist bei Mutti.

Stephan Fuchs – Ohne seine ukrainische Krankenschwester geht Wüsten-Diktator Gaddafi nirgends hin. Jetzt ist sie weg, die dralle Blonde. Bekannt wurde die Gespielin des Diktators durch Wikileaks: Das pikante Memo entblösste, dass vier Ukrainerinnen dem Wohle des Diktators zuspielten. Galyna Kolotnytska, hat es ihm wohl besonders angetan. Sie jettete mit ihm, traf ihn auf Abruf, auch um ihm Botox zu spritzen. Und wer spritzt besser als eine vollbusige ukrainische Krankenschwester?

Als Gaddafi 2009 nach New York reiste, um seine Uno-Rede vorzubereiten, konnte Kolotnytska nicht einreisen. Probleme mit den Papieren! Als dann alles geregelt war, liess Gaddafi die Ukrainerin kurzerhand mit einem Privatjet einfliegen.


Wer spritzt besser als eine vollbusige ukrainische Krankenschwester?

Jetzt hat sie und eventuell auch ihre Kolleginnen genug gefeiert mit dem „König der Könige“. Sie nahmen den Flug nach Hause zur Mutti. Der Flug wurde wohl mit der Boeing 737, Ukraine International Airlines, Registrationsnummer UR-GAO gemacht. Die Maschine ist am Sonntag in den frühen Morgenstunden in der Ukraine eingetroffen. Die Gespielin war an Bord mit 122 Ukrainer und 68 anderen Staatsangehörigen.

afrika

Libyen kein Boden für einen Aufstand wie in Ägypten

Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait – Die Lage in Libyen war von Anfang an unübersichtlich. Die raschen Ereignisse bis zum Massaker der Demonstranten lassen viele Fragen offen. Libyen ist das Land mit dem höchsten Pro-Kopfeinkommen Afrikas.

Zudem ist hier der Reichtum um einiges gleichmäßiger verteilt als in den meisten anderen Ländern der Region. Auf der ökonomischen Ebene verfügt Libyen über ein jährliches Pro-Kopf-Einkommen, das mit 12.020 Dollar fast europäischen Standard erreicht und das mehr als viermal so hoch wie in Tunesien ist, und das Sechsfache des ägyptischen beträgt. Für Güter des Grundbedarfs gelten Preisobergrenzen. Medizinische Versorgung und kostenlose Ausbildung sind in Libyen gesichert.

Diese regional relativ guten wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen in Libyen sind eigentlich kein Boden für einen sozialen Aufstand wie in Ägypten und Tunesien.

Wer hätte Interesse, das Land so sehr zu destabilisieren, dass Chaos und mörderische Gewalt plötzlich in offenbaren Vordergrund stehen und westliche Länder dazu veranlassen, unter dem Vorwand „humanitäre Intervention“, ihre eigene Lesart von Freiheit dorthin exportieren zu wollen.

Dabei kursieren in der europäischen Öffentlichkeit merkwürdige Begriffe wie „Völkermord“ und das falsche Gerücht, Gaddafi befinde sich auf der Flucht nach Venezuela. Inzwischen erweist sich, dass diese Falschmeldung ursprünglich aus London kam. Eine solche Falschheit zielte nicht nur auf Gaddafi, sondern auch darauf, den Präsidenten von Venezuela, Hugo Chávez, zu belasten. Bemerkenswert ist es auch, dass ausgerechnet die Öl-Provinzen Libyens in die Hände der abtrünnigen militärischen Einheiten fallen. Ein Zufall? Ausgerechnet aus diesen Öl-Provinzen beginnen sofort britische Stellen wie Reuter und BBC zu berichten.

Zu Recht hat sich die US-Außenministerin Hillary Clinton im Zusammenhang mit dem Massaker von Zivilisten nicht so schnell geäußert. Sicherlich hat sie sich auch danach gefragt, was dahinter steckt und versucht, sich vor einer öffentlichen Stellungnahme Klarheit über die obskure Lage zu verschaffen.

Auch zu Recht verlangt die UN-Kommissarin für Menschenrechte eine Untersuchung über die Bombardierung von Zivilisten durch Luftangriffe in Libyen, um die Verantwortlichen zu identifizieren. Die SZ gibt eine zu schnelle Antwort darauf, indem sie das libysche Regime anklagt zu morden.

Aber es gibt Dementis sowohl von Gaddafi selbst als auch von seinem Sohn, denen zufolge keiner von beiden angeordnet habe, die Demonstranten zu bombardieren. Nur ein Munitionsdepot sei das Ziel gewesen. Also bleibt die Frage offen: Wer ordnete an zu morden? Wer hat Interesse daran, Gaddafi so zu diskreditieren und zu demontieren, und wer hat die Bereitschaft und die kaltblütige Fähigkeit dazu, ein entsetzliches Szenarium für eine solche Demontage und „humanitäre Intervention“ in Libyen zu schaffen, gerade dann, als sich Ägypten aus den Fängen des Westens beginnt zu befreien.

Wie das „anti-imperialistische“ Ägypten Nassers verstand sich auch Gaddafis Lilbyen als blockfrei. Der ägyptische Staatschef Gamal Abdel Nasser war Muammar al Gaddafis großes Vorbild. Aufgrund ebenso falscher Beschuldigungen aus London wurde Gaddafi in den achtziger Jahren als „Erzterrorist“ bezeichnet. Die US-Regierung Ronald Reagan nahm diese falschen Beschuldigungen zum Anlass, Libyen zu bombardieren (1986). Dabei wurde seine 15 Monate alte Adoptivtochter Hana getötet. Jahrelang wurde Libyen als Paria-Staat behandelt. Erst Mitte der neunziger Jahren korrigierten die USA ihre Beziehungen zu Libyen.

Der Panarabismus strebte theoretisch nach einer Vereinigung aller arabischen Völker vom Atlantik bis zum Golf. In der ersten Hälfte seiner Herrschaft unternahm auch Gaddafi zahlreiche Versuche, sich mit einem der Nachbarn zusammenzuschließen – nach dem Vorbild der kurzlebigen Vereinigten Arabischen Republik Ägyptens und Syriens, die zwischen 1958 und 1961 bestanden hatte. Alle diese Versuche scheiterten, aber sie galten und gelten sicherlich immer noch als ein Alptraum für westliche Staaten und vor allem für Israel.

Europa ist weit davon entfernt in vielerlei Hinsicht, ein demokratisches rechtsstaatliches Image von sich auszustrahlen. Eine europäische Außenpolitik hat es auch nie gegeben. Auf europäischer Bühne geht das egoistische Klein-Klein unvermindert weiter. Auf die Wende, die sich in der arabischen Welt profiliert, hat Europa keine Antwort, weil es keine gemeinschaftliche Außenpolitik hat, kein Konzept, um sie zu formulieren.

Längst war die soziale Bombe aus dem armen Süden vorherzusehen. Aber Europa und Deutschland waren mit ihrem militaristischen Größenwahn (NATO und ähnliche verheerende EU-Unternehmen) so beschäftigt, dass sie nicht begriffen haben, dass eine winzige Insel von Reichtum wie die EU inmitten eines Meeres von Armut nicht bestehen kann. Nicht nur Europäer existieren auf dieser Welt. Der arabische Aufstand lässt unmissverständlich erkennen, dass Europa nicht den Gang der Welt bestimmt. Genauso wie die Europäer ihre Einheit anstreben, haben die Araber dasselbe Recht, sich zu vereinigen. Europa sollte diese Entwicklung unterstützen, anstatt sie zu bremsen und sich für eine verheerende Intervention herzugeben.

Anstatt mit dem Kopf realistisch und fair die Ereignisse zu beurteilen, ist Europa wieder dabei, sich in militärische Inkursionen zu stürzen, weil es anscheinend anders nicht fähig oder nicht willig ist. Allein das Einschreiten des NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, eine NATO-Sondersitzung zu veranstalten, stellt diesen alten verhängnisvollen europäischen Geist bloß. Kriegsschiffe werden nicht zu zivilen Zwecken gebaut und auf Reise geschickt.

Auf keinen Fall darf sich Deutschland oder Europa in einen von Frankreich und Großbritannien ausgehenden längst überwunden geglaubten Kolonialismus dirigieren lassen. Der britische Versuch, eine neue Sicherheitsordnung im Nahen Osten mit Paris abzusprechen, hat keine Legitimation. Keine dieser im Nahen Osten fremden kriegerischen Mächte kann erwarten, von einem arabischen Volk anerkannt zu werden, um dort nach Zerstörung und Tod der Bevölkerung, die Gründung einer Ordnung gemäß ihrer fremden Interessen zu beanspruchen.

Sollte sich auch die USA auf eine von Europa angezettelten neuen abenteuerlichen militärischen Intervention einlassen, engagiert sich das Weiße Haus wieder in derselben Doppelzüngigkeit wie Großbritannien und Frankreich damals zu Zeiten ihrer imperialen Herrschaft in dieser Region. Mit dieser trügerischen, unseriösen und stark vom Kolonialwahn geprägten Politik gegenüber der arabischen Welt darf Deutschland nicht kooperieren.

Im Gegenteil, diese fatale Politik verdient von Europa, von den USA und Deutschland verurteilt zu werden oder mindestens, sich davon zu distanzieren. Wird dies versäumt, verliert auch Deutschland weiter seine Glaubwürdigkeit und zerstört die Hoffnungen für eine bessere und gerechtere Weltordnung, die nicht mit allen, sondern nur mit den gerechten und rechtlichen Mitteln zu schaffen ist. Die Zivilisation verlangt, zu aller erst Respekt gegenüber eines jeden Menschen und allen Völkern.

Alle Menschen haben die Chance auf einen demokratischen Wandel verdient. Europa kann sich nicht weiter als eine Festung gegen den Ansturm afrikanischer Migranten verstehen. Die Stunde hat geschlagen, Reichtum zu verteilen – sowohl im Inland als auch im Ausland.

Im Gegensatz zu europäischen Regierungen hält sich Washington in der Sache Libyen auffällig zurück, wie vor der Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates in New York am Abend des 22.2. offensichtlich war. Dort hatte sich Washington nicht formal dem Antrag der Europäer im Rat zur Einberufung der Sitzung angeschlossen. Völkerrechtlich gab es tatsächlich keinen Grund für eine solche Einberufung des Sicherheitsrats, der nur zuständig ist, wenn der Frieden eines Landes durch den Angriff eines anderen bedroht ist.

Libyen ist nicht ein solcher Fall. Der Nachbar Ägypten verstand auch nicht die Lage in Libyen als Bedrohung, wie sicherlich der britische Premier David Cameron mit seinem überraschenden Besuch in Kairo (21.2.) versuchte, die ägyptische Führung zu alarmieren, Vergebens. Die seltsame britische Geheim-Mission in Ägypten ist gescheitert. Dieses Scheitern des britischen Premiers ist der Öffentlichkeit entgangen. Kein ägyptischer Diplomat hat sich für die Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates entschieden. Anders als früher, war diesmal der britische Premier nicht zuerst nach Washington geflogen, sondern direkt nach Kairo, da London aller Wahrscheinlichkeit nach wusste, dass die US-Regierung von Barack Obama sich nicht wie die vorherigen auf eine solche abgekartete Intrige einlassen würde.

Ägypten hat das Spiel Großbritanniens durchschaut, anders als vormals Saudi-Arabien, als es sich der US-Mission 1991 beugte, gegen seine eigene Wahrnehmung Irak als Gefahr anzusehen und amerikanische Truppen auf sein Territorium erlaubte, um die Invasion Iraks zu ermöglichen. Alles nach Initiative von Margaret Thatcher, die zuerst nach Washington eilte, um dem Weißen Haus den britischen Plan vorzulegen.

Schon die Kriegsmaschinerie in Saudi-Arabien wurde im August 1991 auf alleinige Initiative der USA mit der Unterstützung von Großbritannien aufgestellt. Nicht nur beim militärischen Aufmarsch in Saudi-Arabien, sondern auch bei der ganzen Vorbereitung zum ersten Golfkrieg, bei seinem Angriffseinsatz gegen den Irak am 17. Januar 1991 wurde das Weiße Haus von Großbritannien angeheizt und geführt. Ebenso das intrigante Verhalten der US-Botschafterin in Bagdad, die damals das Oberhaupt Iraks, Saddam Hussein, davon überzeugte, die USA würden auf einen irakischen Einmarsch in Kuwait nicht reagieren.

Die Falle wurde dann gelegt, um den ersten Angriffskrieg gegen den Irak anzuzetteln (1991). Ebenso wie beim zweiten Golfkrieg gegen den Irak 2003: Das falsche Dossier über Massenvernichtungswaffen, das der US-Außenminister Colin Powell vor dem Sicherheitsrat vorlegte (Februar 2003), wurde in London konstruiert, gestempelt vom Premier Anthony Blair, der auch nach Washington eilte, um den hilflosen dummen George Bush Jr. leicht zu belügen und zu überzeugen.

Und welchen Manipulationen und Lügen werden wir aufgrund welcher Interessenlage jetzt ausgesetzt? Wer bezahlt die Milizionäre in Libyen? Was machen die Leute der Ölkonzerne wie BP, Shell, Eni und Standard Oil in Libyen? Eine UN-Untersuchungskommission der mörderischen Ereignisse in Libyen sollte die Aktivitäten dieser Leute klären.

Die massive Flüchtlingswelle nach Europa bedeutet auch kein Angriff im Sinne der UN-Charta. Wollen die Europäer da mit dem Segen der UN ein Massaker gegen Menschen verursachen, um ihren Wohlstand zu verteidigen? Dieses kriminelle Muster ist bekannt und hat in Europa Tradition.

Am Sitz der Vereinten Nationen in New York heißt es, die Vertreter Washingtons hätten zudem zu erkennen gegeben, dass sie die Anregung des Abtrünnigen stellvertretenden Missionschefs der libyschen UN-Botschaft, der Sicherheitsrat möge angesichts eines begonnenen „Völkermords“ Gaddafis an seinem eigenen Volk ein Flugverbot über Libyen verhängen, vorerst nicht unterstützen.

Echo eines solchen déjà-vu Wahnsinns gab es nur in Europa. Die Verhängung eines Flugverbots über Libyen bedürfe einer Resolution – und nicht nur völkerrechtlich irrelevanter Erklärungen des UN-Sicherheitsrates: Die Sprache des State Department war klar und deutlich, ebenso wie die vom Weißen Haus unter dem US-Präsident Barack Obama. Außenminister Guido Westerwelle distanzierte sich schnell von der impertinenten Begrifflichkeit „Völkermord“ und erklärte „es gäbe keinen Sinn“, so zu sprechen. In Wirklichkeit, steht damit die Öffentlichkeit vor einer erfundenen verheerenden Begrifflichkeit, die zu oft missbraucht wurde, um perfid andere Völker und Menschen aus egoistischen Interessen zu morden.

Der Leitartikel „Israels neue Welt“ von Peter Münch vom 26.2.11. enthält unzutreffende Anmerkungen, die stutzig machen: Er übersieht die Annexion der DDR durch die BRD, will auch nicht das fremde US-Diktat hinsichtlich der sogenannten deutsche Einheit wahrnehmen, eine Zwangsbedingung, die von Anfang an der US-Außenminister James Backer gegenüber der Kohl-Regierung durchsetzte. Dazu eilte Baker schon am 8.11.1989 nach Bonn. Das deutsche Volk konnte sich gemäß dem Art.146 des Grundgesetz nicht äußern, Grundgesetz-Artikel, der ohne Anwendung blieb.

Ist das eine Revolution? Auffällig ist auch, dass Peter Münch den Unsinn vom „Clash der Zivilisationen“ wieder ins Spiel bringt, eine propagandistische tendenziöse Masche der Bush-Ära, völlig überwunden und beiseite gelassen von der Obama-Regierung. Was soll diese kuriose Merkwürdigkeit im Zusammenhang mit den Ereignissen in der arabischen Welt?

Kurz nach der UN-Sitzung brach der Abteilungsleiter im US-Außenministerium für den Nahen Osten, Jeffrey Feltman, zu Besuchen nach Katar, Kuweit, Bahrein, Oman und in den Emiraten auf (23.2.). Konfliktpotential ist nämlich auch in Saudi-Arabien genug vorhanden. Darüber hinaus hatte Feltman mehrfach mit dem libyschen Außenminister Moussa Koussa telefoniert. Es ist anzumerken, dass der libysche Außenminister dem State Department ständig über die Lage des Landes informierte, denn die Gespräche waren sachlich, wie aus Washington bekannt wurde.

Bestimmte ultrarechte europäische Kreise in Verbindung mit ultrarechten CDU-Cliquen in Deutschland und Europa bleiben immer noch mit der Bush-Cheney-Clique verbunden und sind bis heute nicht bereit, sich mit der Obama-Linie abzufinden. Niemand sollte sich wundern, wenn solche faschistoiden Populisten einen Konflikt wie in Libyen benutzen, um zu versuchen, Obama zu stürzen. Energisch muss der US-Präsident solchem unheilvollen militaristischen Druck widerstehen, vor allem innerhalb der NATO, deren Generalsekretär ein Mann mit den Fäden zur Cheney-Bush-Clique ist. (Siehe auch http://www.jungewelt.de/2011/02-26/056.php, http://www.jungewelt.de/2011/02-26/036.php, http://www.jungewelt.de/2011/02-25/055.php )

Offensichtlich distanzieren sich die USA eindeutig von Europa, und wenn es notwendig ist, ernste Gespräche zu führen, dann nicht mit Deutschland. Mit seinem direkten Draht nach Tel-Aviv (offizielle ständige Regierungskonsultationen) schließt sich Berlin selbst aus. Merken das die deutschen Politiker, merkt das die Öffentlichkeit? Fragen sie sich, warum?

Das Bundeskanzleramt muss zukünftig die Außenpolitik voll und ganz dem Außenministerium überlassen, anstatt wie bisher viel zu oft dem blamabel kleinkarierten Greti und Pleti von der CDU im Bundeskanzleramt und außerhalb bis hinauf an die Spitze der bundesdeutschen Republik. Wie würde es der Bundespräsident Christian Wolff wahrnehmen, wenn ein anderes Staatsoberhaupt ihn öffentlich herablassend und in beleidigender Art bezeichnete? Was für ein Land ist das, wo man einen Gefallenen mit dem Fuß treten kann und dafür Zustimmung in der Bevölkerung findet? Wo bleiben hierzulande Würde und Anstand, die Anzeichen für eine humane Erziehung?

sendenDie Autorin Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait ist Juristin und Diplomatin a.D.

afrika

Simbabwe: 52 Aktivisten erwartet die Todesstrafe wegen ägyptischen Videos

Stephan Fuchs – Der schwerkranke Diktator Simbabwes Robert Mugabe hat Panik. An einer Veranstaltung der International Socialist Organization (IOS) schaute ich eine Gruppe einen Video über die ägyptische Revolution an und diskutierte die Auswirkungen auf Simbabwe. Die Polizei stürmte die Veranstaltung und verhaftete 52 Personen. In Fuss und Handketten wurden sie dem Gericht in Harare vorgeführt. Sie wurden nun wegen subversiver Aktionen gegen die Regierung verurteilt.

Diktator Mugabe hat Angst, dass auch ihn das Schicksal afrikanischer Diktatoren ereilt und die Aufstände den Süden erreichen könnten. Noch in diesem Jahr sind Wahlen. Mugabe ist der wohl letzte Diktator, der relativ offen den „König der Könige“, Gaddafi unterstützt. Berichten zufolge soll er ein Flugzeug russischen Typs mit Truppen von Mugabes Kommandoeinheit bereits am Dienstag Richtung Libyen geschickt haben, wie die Zimbabwe Mail“ berichtete. Die Elite Soldaten könnten die letzten sein, die mit Gaddafi Libyen verlassen. Dazu soll eine Privatmaschine mit Gold beladen abflugbereit stehen.

Bei den verhafteten Frauen und Männern wurden Verletzungen gesehen, die sie sich bei der Erstürmung zugezogen haben. Darunter Kopfverletzungen und Beinbrüche. Dem Anwalt Alec Muchadehama wurde der Zugang zu den Angeklagten untersagt.

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UN sanctions resolution on Libya

UNITED NATIONS Feb 26 – Following is an abridged version of the sanctions resolution on Libya that the U.N. Security Council adopted on Saturday. [ID:nN26176835]

The resolution includes two annexes listing the names of 16 people to face travel bans and six people facing asset freezes. It will be known as Security Council resolution 1970.

The Security Council, Expressing grave concern at the situation in the Libyan Arab Jamahiriya and condemning the violence and use of force against civilians, Deploring the gross and systematic violation of human rights, including the repression of peaceful demonstrators, expressing deep concern at the deaths of civilians, and rejecting unequivocally the incitement to hostility and violence against the civilian population made from the highest level of the Libyan government …

Considering that the widespread and systematic attacks currently taking place in the Libyan Arab Jamahiriya against the civilian population may amount to crimes against humanity …

Stressing the need to hold to account those responsible for attacks, including by forces under their control, on civilians,
Recalling article 16 of the Rome Statute under which no investigation or prosecution may be commenced or proceeded with by the International Criminal Court for a period of 12 months after a Security Council request to that effect …

Acting under Chapter VII of the Charter of the United Nations, and taking measures under its Article 41,

– Demands an immediate end to the violence and calls for steps to fulfill the legitimate demands of the population;
– Requests all Member States, to the extent possible, to cooperate in the evacuation of those foreign nationals wishing to leave the country;
– Decides to refer the situation in the Libyan Arab Jamahiriya since 15 February 2011 to the Prosecutor of the International Criminal Court;
– Invites the (ICC) Prosecutor to address the Security Council within two months of the adoption of this resolution and every six months thereafter on actions taken pursuant to this resolution;
– Decides that all Member States shall immediately take the necessary measures to prevent the direct or indirect supply, sale or transfer to the Libyan Arab Jamahiriya … of arms and related materiel of all types, including weapons and ammunition, military vehicles and equipment, paramilitary equipment, and spare parts for the aforementioned,
– Decides that the Libyan Arab Jamahiriya shall cease the export of all arms and related materiel,
– Encourages Member States to take steps to strongly discourage their nationals from traveling to the Libyan Arab Jamahiriya to participate in activities on behalf of the Libyan authorities that could reasonably contribute to the violation of human rights;

ANNEX I: Travel Ban
(NOTE: This list uses the spelling of names of those facing an international travel as included in the resolution):
1. AL-BAGHDADI, Dr Abdulqader Mohammed
2. DIBRI, Abdulqader Yusef
3. DORDA, Abu Zayd Umar
4. JABIR, Major General Abu Bakr Yunis
5. MATUQ, Matuq Mohammed
6. QADHAF AL-DAM, Sayyid Mohammed
7. QADHAFI, Aisha Muammar
8. QADHAFI, Hannibal Muammar
9. QADHAFI, Khamis Muammar
10. QADHAFI, Mohammed Muammar
11. QADHAFI, Muammar Mohammed Abu Minyar
12. QADHAFI, Mutassim
13. QADHAFI, Saadi
14. QADHAFI, Saif al-Arab
15. QADHAFI, Saif al-Islam
16. AL-SENUSSI, Colonel Abdullah

ANNEX II: Asset Freeze
1. QADHAFI, Aisha Muammar
2. QADHAFI, Hannibal Muammar
3. QADHAFI, Khamis Muammar
4. QADHAFI, Muammar Mohammed Abu Minyar
5. QADHAFI, Mutassim
6. QADHAFI, Saif al-Islam

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Calls on Facebook to oust Syria’s Assad

AFP – A Facebook page has called for mass protests in Syria and in several Western countries against the rule of President Bashar al-Assad.

The organisers of the page, which had 25,000 fans early on Saturday, said the date for demonstrations to be held „in all Syrian cities“ was being carefully studied and „will be determined in a few days.“

It urged „peaceful demonstrations in all Syrian cities, in Canada, in the United States, Great Britain, France, Germany and Australia“ to demand Assad’s ouster.

Assad became president in 2000 after the death of his father, Hafez al-Assad, and was returned for a second seven-year term in a referendum in 2007 in which he was the only candidate.

The organisers say on the page that they do not belong to any party, but are „defenders of human rights, Syrian militants inside Syria and in Europe.“

Other similar Facebook pages have cropped up recently, particularly in support of Tal al-Mallouhi, a 19-year-old Syrian blogger who was sentenced last week to five years in prison after she was accused of working for the CIA.

The US State Department has described the accusation as „preposterous.“

Another, unidentified, group recently used Facebook to call for a „day of rage“ on February 4, but despite attracting thousands of members on the site, the demonstrations did not take place.

Syria was 173rd of 178 countries in a 2010 ranking of press freedom around the world by Reporters Without Borders, eight rungs lower than in 2009 because of its stepped up controls over the Internet.

Krieg

Mugabe dispatches Commandos to protect Gaddafi

The Zimbabwe Mail – There are unconfirmed reports doing the rounds in Zimbabwe State intelligence circles saying President Robert Mugabe has sent troops from his Commando crack unit to Libya to save his long time ally and financier Colonel Muammaur Gaddafi.

The accuracy of these allegations have not been not been verified but plausible bags of evidence based on the relationship between the two leaders are hugely backing the reports.

Libya’s ambassador to India, who resigned following a crackdown on protests, told Reuters on Tuesday that African mercenaries were being used by the authorities, prompting some army troops to switch sides to the opposition.

In Harare the rumour mill in the intelligence and military circles said a chartered Russian aircraft flew into Harare on Monday evening and left for Libya early Tuesday morning carrying troops from the crack Commando Unit.

Last night’ the Libyan leader signaled his defiance in the face of a mounting revolt against his 41-year rule, making bizarre sporadic appearances on state television living up to his eccentric gamesmanship in a desperate effort to show up his waning power.

Swathed in brown robes, Gaddafi seethed and banged a podium on Tuesday outside one of his residences that was damaged in a 1986 U.S. air strike aiming to kill him.

Next to him stood a monument of a fist crushing a U.S. fighter jet.

„I am not going to leave this land. I will die here as a martyr,“ Gaddafi said on state television, refusing to bow to calls from some of his own ministers, soldiers and protesters who braved a fierce crackdown to clamour for him to go.

His forces have cracked down fiercely on anti-government demonstrators, with fighting now spreading beyond the capital Tripoli after erupting in Libya’s oil-producing east last week.

This morning, The Zimbabwe Mail tabled a number of questions to Defence Minister Emmerson Mnangagwa with regards to these allegations and his office has not rejected or confirmed the claims.

Over the years, Gaddafi has become one of Robert Mugabe’s most vocal political allies in African Summits and is believed to have contributed millions of dollars towards the Zimbabwean president’s re-election campaigns.
In 2001, a British newspaper reported that Gaddafi had sent troops to Zimbabwe, to help Robert Mugabe crack down on his political opponents and the white farmers, according to Zimbabwean intelligence officers.

The two leaders have signed dozens of bilateral agreements which contributed millions of dollars worth of Libyan oil supplies.

Gaddafi once visited Zimbabwe, driving down from the Zambian capital, Lusaka, in a motorcade packed with female Nubian bodyguards. During his visit, the Libyan dictator urged Zimbabwe’s Asian Muslims to wage a jihad against Zimbabwe’s small white population.

While in Zimbabwe, the Libyan leader also held secret talks with Pagad, a secretive Muslim organisation based in Cape Town.

As part of the oil deal, Gaddafi’s regime acquired some 20 Zimbabwean properties, from mansions in Harare’s northern suburbs to farms.

There are fears in Zimbabwe that the properties could become bases for the Gaddafi’s rogue terrorist agents seeking retribution once he is deposed from power.

Gaddafi once dreamt of a United Africa States under him as King, with the Zimbabwean President Robert Mugabe as his prime minister. The pair have long streak of bullying other African leaders in African Summits and imposing their wills on the continent’s resolutions.

Uganda has even accused Colonel Muammar Gaddafi of involvement in recent terrorism attacks in which two suicide bombs killed 76 people as they watched the FIFA World Cup final in Kampala last year.

Controversial whistleblower website, Wikileaks has already revealed that Uganda leader Yoweri Museveni fears the Libyan leader is out to shoot down his Presidential plane and he has since asked the US security agencies for surveillance protection whenever he is flying.

The embattled Libyan leader has also made controversial remarks calling for Nigeria to be divided, and some in Nigeria have fingered him the recent violence between Christians and Moslems which have left thousands dead.

„The mercenaries are from Africa, and speak French and other languages,“ Libyan ambassador to India Ali al-Essawi said in an interview, adding that he was receiving information from sources within the OPEC-member country.

Essawi, who has left the Libyan embassy since he resigned on Monday to protest the violent crackdown and is now staying at a hotel in New Delhi, said he had been told there had been army defections.

„They (troops) are Libyans and they cannot see foreigners killing Libyans so they moved beside the people,“ Essawi said, looking nervous and agitated.

Diplomats have said the U.N. Security Council would hold a closed-door meeting on Tuesday to discuss the crisis in Libya.

„Libyans cannot do anything against the air fighters. We do not call for international troops, but we call on the international community to save the Libyans,“ Essawi said.

Earlier on Tuesday, Essawi told Reuters that he expected more diplomats at foreign missions to resign due to the ongoing violence in Libya. He said ambassadors in China, Poland, Tunisia, the Arab League, and the United States had also stepped down.

„Fighter aircraft were bombing civilians on the streets of Tripoli, this is unprecedented violence,“ Essawi said.

Last month, the mainstream Movement for Democratic Change warned the Libyan embassy in Zimbabwe against continued funding of Zanu (PF) and said it was also incensed that the party had embarked on a massive vote buying campaign using food handouts and farming inputs.

The Morgan Tsvangirai led MDC said in statements it had been dismayed to learn that the Libyan embassy had donated nine tractors and other farming implements at a function in the town of Chegutu.

Zimbabwe is expected to hold elections later this year after the completion of the constitutional process which has been marred by violence and intimidation by Zanu (PF) supporters. There are fears that Zanu (PF) is planning a war like campaign to retain to power and are said to be prepared to use violence reminiscent of the 2008 post March elections to force people to vote for them.

deutschland

Wochenzeitung DIE ZEIT: Liberale Meinungsführerschaft ade? – ein Einwurf

Dr. Alexander von Paleske — 27.2. 2011 — Nach einem Flug von 10 Stunden und 20 Minuten von Johannesburg nach Frankfurt war mein erster Gang an den Zeitungskiosk. Zwar bin ich seit 1987 Abonnent der ZEIT – zunehmend unzufriedener – aber in Simbabwe bekomme ich die Wochenzeitschrift immer mit fast zweiwöchiger Verspätung.

Die ZEIT und Guttenberg
Mein besonderes Interesse galt natürlich der Stellungnahme dieser Wochenzeitung zum Fall Guttenberg.
Die Wochenzeitung, welche über lange Zeit zu Recht liberale Meinungsführerschaft für sich reklamieren konnte, ist leider in letzter Zeit oft genug in Richtung Musikdampfer abgedriftet, was ich mehrfach hier bereits kritisiert habe.
Erinnert sei an die Artikel zum Fall Kachelmann, die Hurra-Artikel zum Afghanistankrieg etc.

In der neuesten Ausgabe findet sich auf der ersten Seite ein Artikel des Chefredakteurs Giovanni di Lorenzo. „Doktor ade“.

Resumee

Karl Theodor von und zu Guttenberg ist seinen Doktortitel los, das ist angemessen. Sein Amt soll er behalten. Und darin sich künftig allein an seiner Leistung messen lassen.

Nein, das kann doch nicht stimmen. Die ZEIT macht sich für ein Verbleiben Guttenbergs im Amt stark? Ein Mann, der dreisten Wissenschaftsbetrug betrieben hat, der die Wahrheit nur scheibchenweise zugegeben hat, ein Mann der die Presse verhöhnt hat, indem er nur ausgewählte Journalisten zu einem Briefing einlud?

1. Die Wegnahme des Doktortitels ist nicht eine angemessene Bestrafung, wie di Lorenzo glauben machen will, sondern eine Selbstverständlichkeit, eine logische Folge des Wissenschaftsbetruges.

2. Die abgekupferten Seiten haben ein solches Ausmaß, dass alle Indizien dafür sprechen: hier wurde vorsätzlich und nicht etwa fahrlässig gehandelt. .

3. Die Voraussetzungen der Verleihung von Doktortiteln ist der Mehrheit der Bevölkerung auch nicht „schnurzpiepegal“, wie di Lorenzo schreibt, sondern mit dem Doktortitel verbindet sich in der Öffentlichkeit ein gewisses Ansehen – auch heute noch – das zeigt, das der/die Betreffende nicht nur die Staatsexamina erfolgreich bestanden, sondern sich mit einem Thema wissenschaftlich beschäftigt hat.

4. In den Naturwissenschaften sind viele wissenschaftliche Erkenntnisse gerade auch das Resultat von Doktorarbeiten. Viele Professoren sind bei ihren Forschungen auf Doktoranden absolut angewiesen, die Verleihung des Doktortitels ist dann die entsprechende Würdigung.

Dass die Bild mit ihrer Fäkaliensprache „Scheiss auf den Doktortitel“ schreibt, kann kaum überraschen, verfasst noch dazu von einem „Qualitätskommentator“, der wie er selbst schreibt, die Universität nur von außen aber nicht von innen gesehen hat, und durchs Abitur geflogen ist, was ihn sicherlich besonders für anspruchslose Beiträge in der Bild-Zeitung qualifiziert.

5. Der Wissenschaftsbetrieb ist nicht nur ein öffentlicher Betrieb, selbst wenn in privater Rechtsform betrieben, sondern wichtiger Bestandteil der Innovationskraft eines Landes durch Ausbildung des Akademikernachwuchses und Forschung.

Guttenberg hat diesen Wissenschaftsbetrieb verhöhnt, ihn ad absurdum geführt, und daher mehr als nur ein miserables Beispiel gesetzt.

6. Die Beurteilung eine Politikers richtet sich nicht nach seinem Privatleben, diese Zeiten sind zum Glück vorbei.
Aber im Bereich des Öffentlichen muss ein Politiker für sein Handeln gerade stehen, die Verantwortung übernehmen, und – wenn nötig – die Konsequenzen ziehen.

7. Die Trennung zwischen öffentlicher Bereich Universität hie, und öffentlicher Bereich Ministerium da, von seinen Parteifreunden ins Spiel gebracht, ist geradezu lächerlich, als ob sich ein Politiker in verschiedene Politikbereiche bzw. Öffentlichkeitsbereiche auftrennen ließe.

8. Die jetzt einlaufenden Stellungnahmen aus den Hochschulen lassen an Deutlichkeit daher nichts zu wünschen übrig.

Fazit:
Guttenberg muss zurücktreten, und zwar sofort.
Und die Wochenzeitung Die ZEIT hat sich mit diesem Artikel di Lorenzos in die Nähe der BILD-Zeitung begeben. Dies hat nichts, aber auch gar nichts mehr, mit liberaler Meinungsführerschaft zu tun, sondern ist schlichtweg erbärmlich.

Die ZEIT – eine führende Wochenzeitung auf dem Weg zum „Musikdampfer“?
Der Fall Kachelmann oder: Wenn Journalismus vor die Hunde geht“

Aus der Abteilung Guttenberg-Satire
Angela Merkel: Gut gemacht mein lieber K.T. zu Guttenberg
Guttenberg: Ich bin fi… und fertig – aber ich klammere mich an meinen Posten
Kanzlerin Merkel an Dr. e.x. Baron von Münchguttenberg: „Du dummer Junge“
Freiherr von und zu Guttenberg: Ich bin kein Plagiat – und nur darauf kommt es an
Tagesbefehl des Selbstverteidigungsministers von und zu Guttenberg vom 22.1. 2011
CSU-Seehofer mailt an Frontbesucher und Vorneverteidigungsminister Baron von und zu Guttenberg
CSU-Wahlkampf-Spot – Nur die Wahrheit zählt
Der Theodor, der Theodor der steht bei uns im Rohstoff-Militär-Kontor

Minister Guttenbergs Tagesbefehl
Verteidigungsminister gratuliert Schlag-Raab
Minister Guttenberg gratuliert Supertalent Lena Meyer- Landrut

Zur Gutti-Plagiatsammlung hier:
http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki

Krieg

Sturm der Regierungstreuen Truppen auf Tripoli

Stephan Fuchs – Gaddaffi treue Truppen dringen in grösseren Verbänden in Tripoli ein und besetzen wichtige Stellen. Bereits früher am Nachmittag wurde beobachtet, dass Busse mit Anhängern auf den grünen Platz gekarrt worden sind. Ihnen wurden Waffen ausgegeben. Fahrzeuge der Söldner und übrig gebliebene Khamis Brigade patrouillieren in der Stadt.

Es wird von vielen Verwundeten gesprochen. Patienten können sich nicht mehr an die Spitäler wenden um ich zu verarzten, die Ärzte wurden, so berichten Augenzeugen, von Regimetreuen getötet.

Nachdem die Amerikaner ihr Botschaftspersonal abgezogen haben, haben nu auch die Franzosen ihre Botschaft dichtgemacht und das Personal evakuiert.