vermischtes

Weihnachtsgrüsse aus dem südlichen Afrika

Dr. Alexander von Paleske Frohe Weihnachten und einen guten Start in das nächste Jahr wünsche ich allen Besuchern unserer Website.

Mein Dank gilt einmal den Besuchern unserer Website Nachrichten Heute, deren Zahl mich immer wieder ermutigt, aber auch den Nachrichtensammlern und Verbreitern, allen voran Net News Express und Net News Global.

Die Themen werden uns auch im nächsten Jahr sicherlich nicht ausgehen.

Herzliche Grüsse
Dr. Alexander von Paleske
Bulawayo / Simbabwe


Shopping Mall, Bulawayo 24.12. 2010


Weihnachtszeit – Regenzeit Fotos: Dr. v. Paleske

medien

Alle Jahre wieder die Bilderberg- Konferenz – oder: Verhöhnung von Demokratie und Öffentlichkeit

Dr. Alexander von Paleske 23.12. 2010 — Das zu Ende gehende Jahr hat wieder einmal eine Bilderbergkonferenz erlebt: dieses Jahr in Sitges/Spanien, zu der rund 100 Personen des öffentlichen Lebens aus Wirtschaft, Militär und Politik, Hochschule und Medien aus der westlichen Welt eingeladen waren.

Teilnehmer dieses Jahr unter anderen: Ex US Außenminister Henry Kissinger, Bill Gates, Googles CEO Eric Schmidt und der kürzlich verstorbene US-Diplomat Richard Holbrooke.

Nun ist auch der Grüne Cem Özdemir eingeladen und will offenbar dahin, sein Parteifreund, der Ex-Außenminister, Grossopportunist (Günter Gaus über J.F.) und jetzige BMW-„Klinkenputzer“ Joseph alias Joschka Fischer war schon dabei, genau so wie Angela Merkel, Roland Koch und Guido Westerwelle.

Öffentlichkeit und die Presse sind von diesen Konferenzen ausgeschlossen.

Mit-Organisator der Konferenz ist unter anderem der Politikredakteur und stellvertretende Chefredakteur der liberalen Wochenzeitung „DIE ZEIT“, Matthias Nass.

Teilnahmebedingungen: Keine Familie mitbringen und nach der Konferenz absolutes Stillschweigen über die Konferenz bewahren.

Ein Blick zurück
Die Bilderbergkonferenzen , die nun in regelmäßiger jährlicher Folge abgehalten werden, fanden erstmalig 1954 in Bilderberg, einem Schloss in Oostebek/ Niederlande statt, das dem korrupten deutschstämmigen Prinzen Bernhard der Niederlande gehörte. Er war auch der Konferenzvorsitzende von 1954-1976.

Auf Einladung Bernhards, ein Mann, der einst Hitler und seine braunen Mannen bewundert hatte, aktives Mitglied der SS war, der aber noch rechtzeitig von seiner Nazi-Bewunderung absprang, bevor es zu spät war, versammelten sich dort der europäische Hochadel, Spitzen aus Politik, Wirtschaft, und Militärs , kurzum die Mächtigen und Reichen. Man hätte die damaligen Teilnehmer auch genauso gut als einen Klub teils blaublütiger kalter Krieger bezeichnen können.

Die Bilderbergkonferenzen lösen mittlerweile regelmässig Protestdemonstrationen am Tagungsort aus, und sind Anlass für jede Menge von Verschwörungstheorien.

Wir wollen uns an dieser Stelle aber nicht mit diesen Verschwörungstheorien auseinandersetzen. Wir haben bereits in einer Satire darauf hingewiesen, welche tatsächliche Relevanz dieses Treffen unserer Ansicht nach hat.

Öffentlichkeitsprinzip und Bilderberg
Wir wollen uns vielmehr damit beschäftigen, inwieweit derartige Geheimkonferenzen mit Demokratie und dem Prinzip der Öffentlichkeit, von der die Demokratie lebt, vereinbar sind.

Hierbei ist allerdings unter Öffentlichkeit nicht die Veröffentlichung von Details des Privatlebens Prominenter und weniger Prominenter gemeint, sondern das Prinzip Öffentlichkeit, welches gerade im Zusammenhang mit den veröffentlichten Geheimdokumenten durch Wikileaks wieder in die Diskussion geraten ist.

Öffentlichkeit, und der Kampf, der um sie geführt wurde und wird,, lässt sich am besten geschichtlich verstehen. Das Gegenstück zu Öffentlichkeit sind Geheimverfahren, Geheimprozesse, Geheimkonferenzen und Geheimdiplomatie.

Diese sind kennzeichnend für das Mittelalter, und vor allem später für die Zeit des Absolutismus, bis ihnen durch die bürgerliche Revolution der Garaus gemacht wurde.

Öffentlichkeit als Errungenschaft
Öffentlichkeit wurde ein tragendes und absolut notwendiges Prinzip des demokratischen Staates, gerade auch des Gerichtsverfahrens. Die Verletzung der Öffentlichkeit durch deren Ausschluss, und sei es auch nur für Teile eines Gerichtsverfahrens, stellt einen schwerwiegenden Verfahrensfehler dar, und ist absoluter Revisionsgrund. Das heißt: das Urteil muss aufgehoben werden.

Öffentlichkeit, Informationsfreiheit und Freiheit von Zensur sind eng miteinander verwoben.
.Zur lebendigen Demokratie gehört nicht nur die prinzipielle Freiheit, sich zu informieren, sondern auch dass alle Informationsquellen, so weit wie möglich, zugänglich sind.

So sagte Theo Sommer, Editor-at-Large der ZEIT, im Jahre 1994 zutreffend:

Demokratie ist nach der klassischen Definition „government by discussion“. Sie lebt vom öffentlichen Räsonieren, vom intelligenten Diskurs. Beides setzt Sachinformation , Tiefenanalyse und ernsthaften Richtungsstreit voraus:

Sachinformation bedeutet aber notwendigerweise den ungehinderten Zugang zu Informationen.

In den vergangenen Jahren verabschiedeten deshalb viele Parlamente das (einklagbare) Recht auf Zugang zu Informationen (Access to Information) gegenüber Ministerien und staatlichen Stellen.

So hat zum Beispiel gerade die investigative Zeitung Südafrikas, Mail and Guardian, einen Prozess auf Veröffentlichung des Berichts einer Beobachterdelegation über die Wahlen in Simbabwe gewonnen, den die Regierung Südafrikas wegen des explosiven Inhalts und der diplomatischen Konsequenzen unter Verschluss halten wollte.

Natürlich sind davon ausgenommen private Treffen, auch wenn es sich um Treffen von Personen des öffentlichen Lebens handelt
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So traf sich beispielsweise die frühere Herausgeberin der ZEIT, Marion Dönhoff, in den 60er Jahren mit Helmut Schmidt, damals noch Bundestagsabgeordneter, dem Banker Karl Klasen, späterer Bundesbankpräsident, und C.F. von Weizsäcker, einmal im Monat zu einem Lunch in ihrer Blankeneser Wohnung.

Bei dem Bilderbergtreffen handelt es sich keineswegs um ein derartiges privates Treffen in kleinem Kreis von Bekannten, sondern hier handelt es sich vielmehr um ein institutionalisiertes, in regelmäßiger Folge stattfindendes, und oftmals von Steuergeldern mitfinanziertes Treffen einflussreicher Personen, ähnlich wie beispielsweise das privat organisierte aber selbstverständlich öffentliche World Economic Forum in Davos.

Daher hat bei zwar privat organisierten, aber im Zentrum oder im gesteigerten öffentlichen Interesse stehenden institutionalisierten Veranstaltungen, an denen Personen des öffentlichen Lebens teilnehmen, meistens auch noch von Steuergeldern gesponsert, die Öffentlichkeit selbstverständlich umgekehrt einen Anspruch darauf, zu erfahren, nicht nur wer teilgenommen hat, sondern auch was dort diskutiert wurde, ggf. welche Beschlüsse dort gefasst wurden.

Privat ist nicht immer Privat
Die Veranstalter der Bilderbergkonferenzen versuchen „privat organisiert“ mit „privat“, also kein Anspruch auf Information, gleichzusetzen. Ein purer Etikettenschwindel, und eine Verdummung der Öffentlichkeit noch dazu.

Mehr noch: Die Verhinderung von Öffentlichkeit ist damit auch ein schwerer Verstoß gegen das Öffentlichkeitsprinzip als integraler Bestandteil der Demokratie.

Bundestagsabgeordnete, aber auch Beamte und Minister, die sich gegenüber den Bilderbergern zur Geheimhaltung verpflichten, verstoßen damit gegen die demokratischen Prinzipien, deren Aufrechterhaltung und Durchsetzung ihre Pflicht ist, bzw. sein sollte. Ein Anachronismus ersten Ranges.

Mehr noch: Es ist eine Verhöhnung des Demokratiegebots und der zu ihr gehörenden Informationsfreiheit.

Können, dürfen Journalisten?
Wie sieht es nun mit den Journalisten wie Matthias Nass aus, die sich an der Vorbereitung der Treffen aktiv beteiligen und an den Treffen selbst dann regelmäßig teilnehmen, und nichts, aber auch gar nichts dann darüber schreiben?

Seit dem Aufkommen der Presse gibt es den Kampf für die Pressefreiheit, zu dem auch der Kampf für den Zugang zu Informationen gehört. Viele Journalisten sind für den Kampf um Pressefreiheit gestorben, andere haben lange Gefängnisstrafen verbüßt.

Auch im Nachkriegsdeutschland war die Pressefreiheit bedroht, wie die SPIEGEL-Affäre aus dem Jahre 1962 nur allzu deutlich belegt.

Ich befinde mich in einem Land, in dem Reporter und Journalisten in Angst leben, dessen Nachbarland Südafrika gerade dabei ist, die Pressefreiheit einzuschränken, gleiches gilt aber auch für Ungarn.

Dass ein Journalist, noch dazu stellvertretender Chefredakteur der führenden liberalen und einflussreichen Wochenzeitung DIE ZEIT, an einem Geheimtreffen ohne Not, vermutlich aus Eitelkeit und Einflusshunger, führend mitwirkt , ist ein erbärmlicher Verrat an den Prinzipien journalistischer Ethik.

Solange Matthias Nass bei den Bilderbergern mitmischt, sollte er für die ZEIT nicht tragbar sein.
Sollte…

Und Cem Özdemir muss sich fragen lassen, wie er die Teilnahme an einer Geheimkonferenz mit seinem Demokratieverständnis vereinbaren kann.

E-mail: avonpaleske@yahoo.de

Zur Bilderbergkonferenz 2012 siehe hier
linkDie Bilderberg Konferenz 2012 tagt – oder: Alles verkommen

linkHallo, ist das der Sonderzug nach Bilderberg? – Da muss ich hin
Die ZEIT – eine führende Wochenzeitung auf dem Weg zum „Musikdampfer“?


Zu den Skandalen im niederländischen Königshaus

Wie ein Söldner resozialisiert und Hollands Oberschicht kriminalisert wurde

spionage

On Wikileaks Strategy: Too Many Hors D’oeuvres?

Sibel Edmonds – As I have said before I am not ready to analyze or talk about Wikileaks’ recent exposé. It’s still too early, and so far too little with too insignificant implications has been released. I am still waiting for the highly revealing, explosive, and or severely implicating cables; if any. What I want to do, however, is to briefly discuss Wikileaks’ strategy in releasing the documents, so far, and to get your two cents on it. In fact, I want to briefly discuss the exact reason why I haven’t even begun delving into this so far released material. My major concerns and questions regarding Wikileaks’ strategy are as follows:

Based on the well-established and well-known mainstream media attention curve, isn’t it self-defeating and damaging to begin the cables release with a jumble of highly inconsequential and insignificant documents with little or no implications? Why not use the peak media attention period for the most significant and highly explosive information with even greater implications? Isn’t this like serving too many so-so appetizers before the main course of high gastronomical value, and waste the best part on full and bloated diners?

From a risk management perspective, isn’t it way too risky to start the dissemination with unimportant and insignificant material, and provide the enemies (governments) with ample opportunity to strike back, interfere, block, and or destroy the ‘real’ prized material of great consequence? Why not start the release with the most explosive and highly incriminating documents as one major way of reducing the risk of potential interruption and or destruction?

Granted there’s so much I don’t know. There may be a method to this madness. They may have a very clever strategy obscured from my angle of view. The purpose may be other than what has met the eye thus far. As you can see there still exist way too many unanswered questions, mind-boggling methodologies, and head-scratching strategies, for me to open my humble mouth to issue a personal statement or a verdict. I go on impatiently waiting. How about you?

Published at Boiling Frog Post

SATIRE

Politischer Leichtmatrose Westerwelle schreibt an Philosophie-Kapitän und Großphilosoph Peter Sloterdijk

Dr. Alexander von Paleske — Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:

20.12. 2010
Guidomobil Westerwelle
Jürgen W. Möllemann-Gedächtnisplatz 1
Berlin

An
Grossphilosoph
Peter Sloterdijk
Geben-statt-Nehmen- Denkfabrik
Karlsruhe

Lieber Großphilosoph Sloterdijk,

wir standen ja bereits dieses Jahr in einem sehr ertragreichen Briefkontakt.

Ich wende mich nun erneut an Dich, weil mir mittlerweile politisch das Wasser bis zum Halse steht, und ich daher auf die Unterstützung eines so herausragenden Philosophen wie Dich, der auch unserem neoliberalen Weltbild nahesteht, und dies mit einem Schaum von Argumenten scheinbar tiefschürfend begründen kann, dringend angewiesen bin.

Meine Kritiker werfen mir vor, dass ich für den (vorübergehenden) Niedergang der F.D.P. in den Meinungsumfragen verantwortlich sein soll. Das ist natürlich völliger Kokoloris.

Erstens ist das ohnehin eine vorübergehende Ebbe, auf die alsbald die Flut folgen wird.

Zweitens werden die Wähler alsbald merken, dass die anderen bürgerlichen Parteien genauso konzeptionslos sind wie wir, wenn es um die anstehenden Probleme geht, also vor allem Eurokrise und Afghanistan.

Das gilt auch für die Grünen, die sich in einem (vorübergehenden) Aufwind befinden.
Denn die Grünen haben ja auch für unseren (sinnlosen) Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan und seinerzeit in Jugoslawien gestimmt, und haben im Sozialbereich viele neoliberale Ideen, die auch wir vertreten.

Schon bald werden die Wähler merken, dass nur geringe Differenzen uns von den Grünen trennen, sodass sie genauso gut uns wählen können.

Deshalb sehe ich auch den Aufwind bei den Grünen als einen vorübergehenden Modetrend an, vergleichbar dem Aufwind, den wir von der FDP vor der letzten Bundestagswahl hatten.

Rücktritt kommt nicht in Frage
Ich denke gar nicht daran, dem Druck der FDP-Leichtmatrosen nachzugeben und zurückzutreten. Ich bleibe an Bord, notfalls selbst in der Funktion eines Leichtmatrosen, sollte unser FDP-Boot tatsächlich vorübergehend sinken.

Leider läuft es bei den Parteien nicht wie bei den Trainern in der Bundesliga. Die werden natürlich auch für die Misere bei den Spielen verantwortlich gemacht und rausgeworfen, können aber dann zu einem anderen Verein wechseln, und dort wieder groß rauskommen. Bestes Beispiel: Otto Rehagel und die Fussball-Schickeria von Bayern München, die ihn rauswarf, aber nicht unterkriegen konnte. Im Gegenteil!.
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Warten auf Wind
Deshalb muss ich in der FDP ausharren, und hoffen, dass der Wind sich wieder dreht, und erneut voll in die FDP-Segel bläst. Selbst wenn das nicht klappen sollte, kann ich ja immer noch in die Industrie gehen, wie der nunmehrige BMW-Klinkenputzer Joseph (Joschka) Fischer von den Grünen und Roland Koch von der CDU.

Lieber Großphilosoph Sloterdijk, kommen wir jetzt dazu, wie Du mir am besten in meiner gegenwärtigen verzweifelten Lage helfen kannst, indem Du nämlich die FDP unterstützt, themenmässig wieder in die Offensive zu kommen. Ansatz sollte Dein extrem steuerrevolutionärer Artikel in der ZEIT vom 2.12. 2010 sein. Der muss jetzt popularisiert, ich meine die von Dir vorgeschlagene Revolution in der Steuerfrage allgemeines Diskussionsthema werden.


Sloterdijks bahnbrechender steuerrevolutionärer Artikel

Was Du in dem Artikel geschrieben hast, dass nämlich die Steuern Zwangsabgaben sind, und die Reichen keine Steuern mehr bezahlen sollen, sondern nur Spenden, liegt voll und ganz auf unserer neoliberalen Linie.

Es ist unglaublich, wie Du es in dem Artikel geschafft hast, das Prinzip der Steuer-Zwangseintreibung zu diskreditieren, gleichzeitig den fußkranken 68ern, aber auch der SPD eins auszuwischen, und die Reichen als potentielle Gutmenschen darzustellen, die man nur von der zwangsdrückenden Steuerlast befreien muss, damit sie sich die Spendierhosen anziehen.

Mövenpick als Beispiel
Ich selbst habe das im Fall Mövenpick, einer Hotelgruppe, die einem dieser potentiellen Gutmenschen gehört, im Prinzip ja bereits erfahren. Nachdem ich versprach (und dann durchsetzte) deren Steuerlast zu reduzieren, fingen die sofort an zu spenden – an uns versteht sich.
Deine Argumente, die prinzipiell alle voll auf der Linie der FDP liegen, müssen jetzt aber einem breiteren Publikum vermittelt werden.

Ich bitte Dich daher, zunächst einen offenen Brief an die deutsche Volksgemeinschaft zu verfassen, in welchem Du dazu aufforderst, mir die nötige Rückenstärke zu geben, um diesen elenden Kritikern in meiner Partei den Mund zu verkleben.

Ganz herzliche Grüsse zu Fest und Jahreswechsel

Dein putzmunterer
FDP-Kapitän
Guidomobil Westerwelle

FDP-Westerwelle schreibt an Grossphilosoph Sloterdijk
Grossphilosoph Peter Sloterdijk antwortet FDP-Westerwelle

…… zu Joseph alias Joschka Fischer
Joseph (Joschka) Fischer – ein Entnazifizierungsheld im Auswärtigen Amt
Professor J. Fischers Vorlesung – oder: politischer Opportunismus führt zum Erfolg
Joschka Fischer schreibt an ZEIT-Editor Dr. Theo Sommer

…und zur Sitzpartnerin im Bundestag:
Angela Merkel: Vier Versprechensergänzungen und ein Dank
Angela Merkel an Heiner Geissler: Danke, danke für Deine erfolgreiche Scheinschlichtung
Angela Merkel: Stuttgart 21 muss ein Sieg werden
Angela Merkels Glückwunschschreiben an Prinz William zur Verlobung mit Kate Middleton

Bundeskanzlerin Angela Merkel schreibt an Altbundeskanzler Helmut Kohl
Südliches Afrika: Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Frau Bundeskanzlerin Merkel
Deutschbanker Ackermann schreibt an Angela Merkel

kriminalitaet

Ghana – Kokain hat die exekutive Regierung korrumpiert

Stephan Fuchs – Das Narcotics Control Board (NACOM), die Drogenbehörde von Ghana ist korrupt. Kokain gelangt in grossen Mengen über die VVIP (Very Very Important Person) Lounge des Kotoka International Airport in Accra nach Europa. Nigerianische Frauen, die auf den Strassen Europas Geld verdient hatten, kaufen sich die weissen Strände Ghanas zu billigst Preisen. Im Grenzbereich Ghana – Togo werden Villen für 700.000 Dollar gebaut, obwohl das monatliche Durchschnittseinkommen gerade mal 32 Dollar beträgt. Definitiv zu wenig Geld um die NACOM Leute an der Leine zu halten.


Grosses Geld für das weisse Gift

Die Leine straff halten würden gerne die Amerikaner, die Briten, die Holländer, die Deutschen und die Franzosen. Europa wird massiv mit Kokain aus Ghana überschwemmt. Die Franzosen klagen, dass selbst über die staatseigene Air France gigantische Mengen importiert werden. Durch Immigranten, die mit dem Kokain Transport einen Teil ihrer Reise nach Europa den Human Trafficking Syndikaten zurückbezahlen, gelangt der Stoff nach Holland und Italien, aber auch nach Deutschland und in die Schweiz. Die amerikanische AFRICOM investierte 75.000 Dollar für eine klimatisierte Sicherheitszone die mittels Körper und Gepäck Scanner Kokain und andere Drogen in Mensch und Gepäck lokalisieren kann, die aber von NACOM Mitarbeitern einfach abgeschaltet werden, sofern der Rubel stimmt. Ist auch klar, wenn die Villa nebenan das 10 Fache kostet.

Koks und Regierungsnähe
Praktisch; wer jemand in der Regierung kennt, der kann sich Papiere für den begehrten VVIP ausstellen lassen. Die VVIP Lounge dient Regierungsmitarbeitern zu einem unkomplizierten Geschäfts- oder Urlaubsvergnügen. Keine lästigen Bodyscanns, keine Gepäckkontrollen. Absolute Diskretion – und grösstes Shoppingvergnügen in London, Amsterdam, Paris, Milano, oder Zürich, wenn der Deal abgewickelt ist. Die Strassenverteiler sind dann die Asylbewerber, die sogenannten „Kügelineger“. Dann sind noch die Flughafenmitarbeiter die ebenfalls zuwenig Geld verdienen. Gerne stellen sie – sofern das Geld stimmt – vorpräparierte Sitze zur Verfügung. Anstatt der Rettungsweste unter dem Sitz, findet sich ein Paket mit Kokain. Praktisch nicht?

kriminalitaet

Medikamente ohne Wirkstoffe – ein hochlukratives Geschäft mit tödlichen Folgen

Dr. Alexander von Paleske — 16.12. 2010 — Es sind oftmals lebensgefährliche Erkrankungen, behandelbar mit Medikamenten, für welche die Patienten ihr weniges Geld in Dritte Welt Ländern auf den Tisch legen: Erkrankungen wie die Malaria tropica oder schwere bakterielle Allgemeininfektionen. Aber was von der Packung her wie ein wirksames Medikament aussieht, ist oftmals nichts weiter als eine wirkungslose Mischung von Füllsubstanzen.

Scheinmedikamente und Dritte Welt
Es handelt sich um Medikamentenfälschungen, die in Europa und den USA vor der Einführung des Internets kaum eine Rolle spielten, wohl aber in der Dritten Welt. Erstmals wurden sie auf einer Konferenz in Nairobi / Kenia im Jahre 1985 thematisiert.

Mittlerweile ist weltweit ein Multimilliarden-Geschäftszweig daraus geworden, ein tödlicher.

Nach groben Schätzungen sind 15% der weltweit verkauften Medikamente Fälschungen, entweder ohne , oder aber mit unzureichenden therapeutischen Wirkstoffen.

In Afrikas sind es allerdings bis zu 50%, besonders West-und Zentralafrika sind davon betroffen.
So gelangen alleine nach Sierra Leone gefälschte Medikamente im Werte von 150 Millionen US Dollar pro Jahr ins Land.

Spitzenreiter ist Nigeria. Dort wurden von der nationalen Kontrollbehörde für Arzneimittel zwischen 2001 und 2008 Medikamente im Wert von 16,5 Milliarden US Dollar aufgespürt, beschlagnahmt und vernichtet – vermutlich nur die Spitze des Eisbergs.. Medikamente, die entweder keine Wirksubstanzen enthielten oder den gängigen Standards nicht entsprachen.

Aber auch Tansania, Demokratische Republik Kongo, Sambia Mozambique, und selbst die Republik Südafrika sind von diesen kriminellen Machenschaften betroffen.
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Verkauft werden diese Fälschungen meistens in Verpackungen, die den Originalverpackungen täuschend ähnlich sehen, sodaß selbst Fachleute sie oftmals nicht voneinander unterscheiden können.


Medikament (links) und Scheinmedikament (rechts) äusserlich nicht zu unterscheiden

Erschwinglich, aber wirkungslos
Hinzukommt, dass diese „Medikamente“, anders als die Originalmedikamente erschwinglich sind, also erheblich preisgünstiger, und oftmals auch auf den lokalen Verkaufsmärkten angeboten werden.

Aber auch Apotheken sind auf diese Scheinmedikamente hereingefallen.

Medikamentenfälschung ist ein Verbrechen, weil es vielfach den Tod des Patienten dank der Wirkungslosigkeit zur Folge hat, aber die Täter, wenn sie überhaupt gefasst werden, bestenfalls wegen Betrugs oder Verstoß gegen bestimmte Arzneimittelgesetze – sofern es diese in dem betreffenden Land überhaupt gibt – bestraft werden können.. Ein sogenanntes „Low Risk – High Reward Business“

Die weiteren Folgen: Patienten bzw. deren Angehörige verlieren das Vertrauen in die Wirksamkeit der Präparate, verlieren ihr weniges Geld, und werden in die Hände von traditionellen Heilern getrieben

Die Herstellung von Falschgeld wird international überall hart bestraft und verfolgt, aber die Herstellung von Medikamentenfälschungen trifft auf fragmentierte Gesetze, und dies, obgleich die Medikamentenfälschungen (Scheinmedikamente) Menschenleben kosten, während umgekehrt gefälschte Banknoten bestenfalls wirtschaftlichen Schaden anrichten.


Eine Aktion
namens Pangea
Nachdem sich die Angebote von fragwürdigen Medikamenten auch im Internet häuften, und diese zunehmend in Europa und den USA abgesetzt wurden, darunter Präparate wie Viagra, für die noch Patentschutz bestand, wurden nun auch diese Länder aktiv, welche die Medikamentenfälschungen bisher eher gleichgültig zur Kenntnis genommen hatten.

In der Schweiz können z.B. Medikamentenmengen zum Eigenbedarf eingeführt werden, was die Internethändler ausnutzen. Experten vermuten 50.000 illegal eingeführte Arzneimittelsendungen allein in der Schweiz pro Jahr

Kaum überraschend, dass die pharmazeutischen Herstellerfirmen und mit ihnen deren Heimatstaaten, sofort auf den Plan treten, wenn unter Patentverstoß hergestellte Medikamente betroffen sind, denn hier geht es um Geld, um viel Geld..

Im Oktober 2010 traten 45 Staaten zu einer gemeinsamen Aktion an – bereits zum dritten Mal – mit dem Namen Pangea III.
76 Personen wurden verhaftet, Medikamente im Werte von 2,4 Millionen Dollar beschlagnahmt. Weltweit wurden 290 Webseiten geschlossen, und über 1.000.000 Arzneimitteleinheiten aus Postsendungen beschlagnahmt .

Kaum Relevanz für Dritte Welt
Medikamentenhandel über das Internet spielt aber in Dritte Welt Ländern im Rahmen des Vertriebs von Scheinmedikamenten (noch) keine wesentliche Rolle Pangea hat daher für diese Länder zur Zeit keinerlei größere Bedeutung.

Die in Europa jetzt in Angriff genommene Gesetzgebung, welche den illegalen Handel mit Medikamenten eindämmen soll, unter dem Namen Medicrime laufend, dient somit eher den Interessen der Pharmazeutischen Industrie.
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Und so nimmt es dann nicht Wunder, dass 19 Ladungen von Generika, die in Indien hergestellt, und nach Brasilien verschifft werden sollten, von europäischen Behörden auf der Durchreise beschlagnahmt wurden, wie die Medizinzeitung Lancet zu berichten wusste. Wirksame Medikamente, aber eben Generika und daher den Patentschutz unterlaufend.

Um den Vertrieb von Scheinmedikamenten in den betreffenden Länder einzudämmen, müssen lokal Überwachungseinrichtungen gestärkt, und international die Verabschiedung von Gesetzen vorangetrieben werden, welche die Herstellung und das In-Verkehr-Bringen von Scheinmedikamenten unter schwere Strafe stellen.

Allerdings ist damit nicht die „Hilfestellung“ gemeint, welche Uganda und Kenia bei der Formulierung von Gesetzen a la Medicrime zuteil wurde. Diese stellen, wie durch Medicrime in Europa vorgesehen, auch den Handel mit wirksamen und preiswerteren Generika bei Patentverletzung unter Strafe, und zwar oftmals dann, wenn die Originalpräparate für die lokale Bevölkerung ohnehin kaum oder gar nicht erschwinglich sind.

Teure Originalpräparate schaffen oftmals erst den Markt für preiswertere Scheinmedikamente. Dritte Welt Länder brauchen dringend den Zugang zu preiswerten Generika, wie sie beispielsweise von Indien hergestellt werden.

Bittere Pillen für die Dritte Welt
Global Fund – oder: Warum Aushändigen von Geld nicht reicht

Global Fund: Erreichen alle Gelder der Geldgeber die richtigen Empfänger?

Entwicklungshilfe alternativ und effektiv

Ein Tag wie jeder andere – In einem Krankenhaus in Simbabwe
Dumela Ngaka – 8 Jahre als Krebsarzt in Botswana – Ein persönlicher Erfahrungsbericht
Diagnose: Krebs
Cancer surge overwhelms AIDS-struck Botswana
Welt Aids-Kongress in Wien, die HIV-AIDS-Leugner laden zum Gegentreffen
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HIV kein Virus oder harmloses Virus ??
Antibiotika oder Massentierhaltung?

Die Zukunft heisst Resistenz? – Antiinfektiva verlieren ihre Wirksamkeit
Hilflos bei Infektionen – Antibiotika verlieren ihre Wirksamkeit
Tierfabriken, Schweineviren und die Zukunft
Welt-Tuberkulose Tag – eine Krankheit weiter auf dem Vormarsch</

spionage

Wikileaks Cables Amok

Onlineredaktion – In the last days I have been following the release of a bunch of US diplomatic cables from Wikileaks. All of them were initially released uncensored but as you might know some of them have been removed, others have been partially redacted (a.k.a. censored) without any kind of prior notice.

The people from WL said that they will redact some of the names in order to remove personal identifiable information but in fact they have removed full paragraphs that although they could be a little bit embarrassing for US diplomacy they do not put anybody at risk.

For example:
– There were 13 cables deleted from WL cablegate site (e.g.: #09LONDON1385).

– At least 11 cables were slightly redacted (e.g.: #07PARIS322).

– 138 cables published by Lebanese Al-Akhbar paper but not yet put into WL.

– 33 cables disclosed by the British paper The Guardian but not yet in WL.

I have not seen or read any news regarding this strange change of policy in any media so this is the reason I think you might be interested to know about it and maybe publish it in your site for public scrutiny.

You can check the differences with the uncensored cables at:

http://leakager742hufco.onion (with tor as its a hidden service)
http://www.mein-parteibuch.org.nyud.net/cablegate/

sport

Lieber Sepp Blatter

Uwe Splittdorf / Pink Cross – Schwule sollen 2022 in Katar auf Sex verzichten, wenn sie an die Fussball WM reisen, haben sie in Johannesburg gesagt. Schwulen und Lesben drohen in Katar bei gleichgeschlechtlichen Handlungen 5 Jahre Knast oder 90 Stockhiebe, oder auch beides. Und dass die Katari es ernst meinen, können Sie selber nachlesen.


In Katar schweigen, dass man Schwul ist Herr Blatter?

Sie haben die Vergabe der WM nach Katar verteidigt mit dem Hinweis, der Westen solle sich nicht so aufspielen, Fussball entwickle sich und sei nicht nur etwas für überhebliche Europäer oder Südamerikaner. Muss ich nun daraus schliessen, dass Weiterentwicklung heisst, dass Schwule und Lesben akzeptieren müssen, dass ihre Sexualität mit massiven Strafen bedroht wird? Ist das die Zukunft, die Sie wollen, vorwärts in die Vergangenheit? Da ist das Alkoholverbot an der WM in Katar ja im Vergleich gerade noch harmlos.

Lieber Sepp Blatter, vielleicht spielt Sexualität in ihrem Alter keine grosse Rolle, im März werden Sie ja 75 Jahre alt, vielleicht ist Geld für Sie jetzt wichtiger. Vielleicht erinnern Sie sich, als Sie noch jünger waren: Sex hat viel mit Emotionen zu tun, Fussball auch, wie sie selber immer wieder betonen. Sex und Fussball sind also, wenn man so will, Brüder. Wie wär’s darum, wenn Sie konsequent wären, nicht nur einen Sex-Verzicht für Schwule in Katar predigen, sondern auch gleich einen Fussballverzicht für die Mannschaften an der WM?

Uwe Splittdorf ist Geschäftsleiter von Pink Cross

spionage

WikiLeaks: Al-Qaeda network a failure

Onlineredaktion – A secret Australian intelligence assessment has declared the al-Qaeda terrorist network a failure, according to a US embassy cable leaked to WikiLeaks.

The assessment also claimed the regional offshoot, Jemaah Islamiah, has been broken in Australia, Fairfax newspapers reported.

The head of Australia’s intelligence analysis agency, the Office of National Assessments, told US diplomats in October 2008 that al-Qaeda ‚ultimately has failed to achieve the strategic leadership role it sought within the Islamic world‘.

The assessment undercuts a key argument of the federal government to justify Australia’s commitment to the war in Afghanistan, that al-Qaeda could return to use the country as a terrorist training ground, The Sydney Morning Herald reports.

Australian intelligence officers instead blamed Taliban success in Afghanistan on the failings of the Afghan government and the involvement of Pakistan’s intelligence and security agencies.

medien

Assange an der elektronischen Fussfessel

Onlineredaktion – Der Gründer der Enthüllungswebsite Wikileaks, Julian Assange, soll unter Auflagen auf Kaution freikommen. Das entschied am Dienstag ein Richter bei einem Haftprüfungstermin in London. Hunderte Anhänger von Assange jubelten vor dem Gerichtsgebäude.

Da die schwedische Justiz keine Berufung gegen die Freilassung Assanges einlegt, stehen dieser nur noch administrative Hürden im Weg. So muss die Kaution von 200’000 britischen Pfund (knapp 309’000 Franken) in bar hinterlegt werden.

Zehn Prominente verbürgen sich für Assange
Da es dafür Zeit brauche, werde Assange auch am Dienstagabend noch in Haft bleiben, sagte sein Anwalt Mark Stephens. «Leider werden weder Visa- noch Mastercard akzeptiert», sagte er. Zur Kaution hinzu kommen weitere 40’000 Pfund (rund 61’800 Franken) an zusätzlichen Sicherheiten. Assanges Anwalt erklärte, zehn Prominente hätten sich für seinen Mandanten verbürgt.

Assange muss sich nach seiner Freilassung in der Grafschaft Suffolk aufhalten und eine elektronische Fussfessel tragen, entschied Richter Howard Riddle. Für Assange gilt Ausgangssperre und er muss sich täglich bei der Polizei melden. Riddle setzte den nächsten Anhörungstermin auf den 11. Januar fest.