SATIRE

Thilo Sarrazin muss Bundesbankpräsident werden

Dr. Alexander von Paleske — 13.5. 2010 — Axel Weber, jetziger Präsident der Bundesbank, ist offenbar auf dem Sprung in den Euro-Tower in Frankfurt als neuer Chef der Europäischen Zentralbank (EZB).

Da Deutschland, neben den Niederlanden, der Hauptfinanzier der (vorläufigen) Rettung des Euro ist, also der direkten Zahlungen und der Garantien in Höhe von insgesamt rund 700 Milliarden Euro, hat die deutsche Bundesregierung selbstverständlich auch das Recht, den mit dem Ablauf der Amtszeit des jetzigen Präsidenten Trichet freiwerdenden Posten, mit einem Mann / Frau ihrer Wahl zu besetzen. Und es sieht alles danach aus, dass Axel Weber das Rennen machen wird.

Wer soll Nachfolger Axel Webers werden?
Damit erhebt sich gleichzeitig die Frage , wer sein Nachfolger werden soll.

Der Nachfolger sollte selbstverständlich aus dem Kreis der Bundesbanker kommen, um Kontinuität zu gewährleisten.
Nur wenn dort kein geeigneter Nachfolger bereitstehen sollte, dann müsste anderswo nach einer geeigneten Person gesucht werden.

Es gibt im Vorstand der Bundesbank glücklicherweise einen geeigneten Nachfolger, sodass man sich gar nicht weiter umschauen muss. Noch dazu einen hochqualifizierten, dem dieses enorm wichtige Amt ohne Bedenken anvertraut werden kann. Sein Name: Thilo Sarrazin.


Thilo Sarrazin (Photo leicht retuschiert, um ihn jünger aussehen zu lassen)

Thilo Sarrazin und seine Pfunde
Thilo Sarrazin kann mit folgenden Pfunden wuchern:

– Er besitzt einen ausgezeichneten akademischen Hintergrund (erfolgreiches Volkswirtschaftsstudium in Bonn, Doktortitel)

– Er hat das richtige Parteibuch (SPD), eine Partei, die voller Hoffnung nun wieder in die Zukunft blicken kann, nachdem Schwarz/Gelb in kürzest möglicher Zeit abgewirtschaftet hat.

– Er hat (sicherlich auch dank seines Parteibuchs) eine hervorragende Karriere hingelegt, (Finanzministerium, Bundesbahn, Finanzsenator Berlins und nun Bundesbanker).

– Er legt sich mit jedem an, der ihm in die Quere kommt: andersdenkende Politiker (sowieso), aber auch Staatsanwaltschaft Berlin, Bundesbahn (Prozess für Abfiindungszahlung leider in allen Instanzen verloren, vermutlich anwaltlich falsch beraten)

– Er scheut sich nicht, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, auch wenn diese selbst einigen Leuten in seiner eigenen Partei, der SPD, nicht passen (Produktion von Kopftuchmädchen, mangelnde Integrationsfähigkeit von Türken und Arabern, die es bestenfalls zu Obst- und Gemüsehändlern bringen etc.)

– Er legte sich selbst mit der eigenen Partei an, wo einige uneinsichtige Parteigenossen ihn wegen der Verkündung dieser Wahrheiten, die sie in absurder Weise als rassistisch bezeichneten, rauswerfen wollten, und dafür auch noch auf Parteikosten ein professorales Gutachten (besser: Schlechtachten) einholten, was aber von Sarrazin in mutiger Art und Weise als unsauber, schleimig und widerlich bezeichnet wurde.

– Er prangert – zu Recht – die Fettsucht, das 24/7 Dauerfernsehen, sowie die Faulheit von Unterschichtmitgliedern an.

– Er ärgert sich – wie viele Berliner – zu Recht über das Herumrennen von vermutlichen Hartz IV-Empfängern tagsüber in Trainingsanzügen , die sich offenbar damit als Sportler tarnen wollen, statt ein T-Shirt mit der Aufschrift „Ich bin ein Hartz-IV- Empfänger und schäme mich dafür“ zu tragen.

– Er stellt nur allzu berechtigte Forderungen auf, das Geld von Hartz IV Empfängern zu kürzen, wenn deren Kinder die Hausaufgaben nicht machen, oder die Schule schwänzen

Er beklagt zu Recht, dass viele Hartz IV Empfänger die Wohnungstemperatur, statt am Heizkörper, über das Oeffnen und Schliessen der Fenster regeln, und damit die Nebenkosten für die Wohnung unnötig in die Höhe treiben, und er schlug ihnen Kalt-statt Warmduschen vor, schon aus Gesundheitsgründen ein sehr vernünftiger Vorschlag.

Er hat nachgewiesen, dass ein Hartz IV-Empfänger den Grundnahrungsbedarf für einen Tag mit weniger als 4 Euros spielend decken kann (vielleicht hat er dabei auch an die Beimischung von Tierfutter und Abfällen gedacht)

– Er ist der einizige, der an Hand von soliden Finanzdaten vorrechnet dass Griechenland seine Schulden niemals bezahlen kann, daher die Zahlungen an Griechenland Geldgeschenke sind und ausserdem gerate Griechenland trotz aller Massnahmen weiter in den Schuldensumpf.

– Er kann in einer solchen Lage der Verzweiflung aber (unberechtigten) Zweckoptimismus versprühen, indem er die (natürlich falsche) Aussage macht, der Euro sei zur Zeit nicht gefährdet, obgleich selbst die Spatzen von den Dächern das Gegenteil herunterpfeifen.

Ein guter Präsident
Sarrazin würde dank seines Mutes, seiner Klarsicht, seiner intellektuellen Unabhängigkeit, seiner praktischen Volksvorschläge, aber auch der Bereitschaft, Halbwahrheiten – nur wenn wirklich nötig – aufzutischen, am besten geeignet sein, die Bundesbank durch stürmische Zeiten zu führen und die Unabhängigkleit der Bank gegenüber der Bundesregierung nicht nur zu behaupten, sondern zu stärken.

Und wenn der Axel Weber erst mal weggelobt ist, wird Sarrazin auch bei der Bundesbank endlich zeigen können, nicht nur wo der Hammer hängt, sondern was wirklich in ihm steckt.

Kurzum, es kommt niemand anderes wirklich ernsthaft in Frage. Ich freue mich schon auf seine (Klamauk-)Präsidentschaft.
Sarrazin muss Bundesbank-Präsident werden.

.Mehr Satire zu Bundesbanker Thilo Sarrazin
Post für Thilo Sarrazin
Angela Merkel an Bundesbank-Chef Axel Weber – Betreff: Griechenland und Thilo Sarrazin
Deutschbanker Ackermann gratuliert und bedauert

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Afrikanische Lebensreise – Erinnerungen einer Auswanderin wider Willen (9.Teil)

Dr. Alexander von Paleske

Zum Anfang hier

Von Kalkbrennerei und Schwangerschaften
Unser neues Haus in Chunya war aus sonnengetrockneten Backsteinen hergestellt , hatte eine richtige Tür, und war aussen weiss angestrichen.

Unser neuer Nachwuchs, ein Mädchen, das wir Barbara nannten, kam „in style“ zur Welt, in einem Krankenhaus mit ausgebildeten Krankenschwestern, und diesmal mussten wir nach der Geburt nicht einen Fussmarsch antreten, sondern ein Auto holte uns ab.
Nach kurzer Zeit war ich erneut schwanger und Bob raufte sich die Haare.

Löwen belästigten uns, wir verjagten sie mit unserem Auto, aber sie kamen immer wieder, angelockt durch unser Vieh. Wir lebten damals in einer Gegend, wo ausschliesslich Gold geschürft, aber ansonsten keine Viehzucht betrieben wurde, und so waren wir waren die einzigen Viehbesitzer weit und breit.. Wir brauchten Ochsen und Esel, um Holz zu unserem Kalkbrenner zu transportieren. Zum Brennen von einer Tonne Kalk benötigten wir 4 Tonnen Feuerholz.. Unser Plan war, eine grössere Brennerei zu errichten, die wir dann mit Kohle befeuern konnten. Dafür brauchten wir spezielle Steine, die wir aus Schottland importieren mussten.

Wieder stand eine Entbindung an, diesmal in einem anderen Krankenhaus. Erneut war es eine Tochter, die ich zur Welt brachte, Wir nannten sie Marjorie.

Marjorie kam mit einem Schuss Malaria auf die Welt, und es war diesmal eine sehr schwierige Geburt. Der Krankenhausarzt war ziemlich betrunken, und hatte von Geburtshilfe so gut wie keine Ahnung, es gab auch keine Krankenschwestern oder Hebammen, sondern nur ein paar kaum ausgebildete Schwesternhelferinnen bzw. Krankenhaushilfen.

Jetzt hatten wir 4 Kinder, und das sollte noch nicht das Ende sein
.
Als Barbara 18 Monate alt war, fiel sie unglücklicherweise in der Kalkhütte hin, und Kalk verätzte ihre Augen. Es stand auf Messers Schneide, ob sie ihr Augenlicht verlieren würde oder nicht. Der Arzt, der sie behandelte, gab sich redliche Mühe. Ihre Augen mussten alle 2 Stunden mit Augentropfen gewaschen werden,Tag und Nacht. Sie schrie wie am Spiess vor Schmerz, und Bob half mir in keiner Weise, so musste ich alles alleine machen. Für sechs Wochen war Barabara blind, ich musste sie wieder in einen Kinderwagen setzten, den wir zu diesem Zweck anfertigten, aber zum Glück konnte sie schliesslich wieder sehen.

Helga und Ronnie waren jetzt im Schulalter, und, da keine Schule in der Nähe war, schickten wir sie auf ein Internat, eine Tagesreise entfernt..
Unser Haus war plötzlich sehr leer ohne sie.

Fortsetzung hier

SATIRE

Deutschbanker Ackermann gratuliert und bedauert

Dr. Alexander von Paleske Folgende Mail fand ich heute in meiner Mailbox – s
11.5. 2010

Josef Feldherr Ackermann
Chefetage Deutsche Bank
Am Teufelsrad 1
Frankfurt Ortsteil Krankfurt

Angela Merkel
Bundeskanzlerin
Im Regierungsviertel 1
Berlin

Liebe Angela,
herzlichen Glückwunsch zur temporären Lösung der Euro-Krise und herzliches Beileid zum Ausgang der Landtagswahlen in NRW.

Guidos Fehler
Fangen wir mit den Landtagswahlen an. Der Verlust geht zum überwiegenden Teil auf das Konto Guido Westerwelles, zum geringeren Teil auf das Rüttgers.

Dieser Bengel Westerwelle ist eine einzige Enttäuschung für uns. Wie ein tibetanischer Mönch mit seiner Gebetsmühle hat er ständig die Forderung nach Steuersenkungen erhoben, als die breite Oeffentlichkeit das einfach nicht mehr hören wollte.

Wie kann man auch einer Bevölkerung, deren Gemeinden kein Geld mehr haben, um selbst um Strassenlöcher zu stopfen, vermitteln, dass nun Steuersenkungen auf der Tagesordnung stehen.

Wenigstens können die Gemeinden an uns noch die Verbindlichkeiten aus den Zins -Swaps bezahlen, die wir ihnen gerade noch rechtzeitig andrehen konnten
..
Flexibilität tut not
Da muss man einfach von Politikern mehr Flexibilität erwarten dürfen, was nicht umbedingt heisst, dass man damit, wie früher zur Zeit eines Erich Mende, zu einer „Umfallerpartei“ wird.

Ausserdem strahlt dieser Guidomobil bei seinen Publikumsauftritten nicht die nötige Portion Glaubwürdigkeit aus. Dazu gehört auch das bedeutungsschwere Vortragen von Belanglosigkeiten, und das Verkaufen einer letztlich klientelzentrierten (wohlhabende Aerzte, Rechtsanwälte etc) Politik als Gemeinwohl, aber nicht in der plumpen Form wie bei Mövenpick .

Auch diese von ihm angezettelte Hartz IV-Diskussion hatte einfach nicht den richtigen Dreh. Sie war zwar von der Sache her richtig aber stümperhaft gemacht.

Von einem Politiker darf und muss man einfach ein gewisses Mass an (geheuchelter) Seriosität und Ueberzeugungskraft erwarten, was dieser Guido einfach nicht in der politik-erforderlichen Menge liefern kann.

Dieser Herr passt doch viel besser in eine Unterschichten-Fernseh-Klamauk-Show wie z.B. Schlag-Raab oder einen Big-Brother Container..
Dabei hatte ihm sein Vor-Vorgänger im Amt, das ehemalige Putzgruppenmitglied und Ex-Sponti Joseph (Joschka) Fischer doch vorgelebt, wie man das macht: Mit bedeutungsschwerer Miene Plattitüden als tiefschürfende Erkenntnisse dem staunenden und gebannt zuhörenden Publikum aufzutischen, und ein hohes Mass an Flexibilität, Opportunismus und Anpassungsfäigkeit zu demonstrieren. Guido hätte sich das ja nur abgucken brauchen .

Runter von der Spendenliste
Wir Banker haben diesem Guido, der in fataler Weise immer noch einige Aehnlichkeiten mit seinem verstorbenen Freund Jürgen Möllemann aufweist, nun unsere Unterstützung entzogen.

Ich habe die Spendenabteilung meines Hauses angewiesen, vorerst keine Spendenzahlungen an diese Scheinaufrechten und Anpassungsunwilligen mehr vorzunehmen.

Und nun zu dem Euro-Maastricht-Rettungsversuch.
Ich fand es gut, dass ihr Euch zu dieser Massnahme durchringen konntet. Natürlich sind die Zahlungen an Griechenland verlorene Gelder, und ihr könnt nur beten, dass die exorbitanten Garantien in Höhe von 700 Milliarden Euro niemals eingelöst werden müssen.

Ich sehe das eher skeptisch mit Blick auf Spanien, Italien, Irland und Portugal. Aber dieses ganze Bündel von Massnahmen hat Euch immerhin etwas Luft verschafft, und uns ein Kursfeuerwerk an den Aktienmärkten beschert, das unserer Bilanz für das nächste Quartal sehr guttun wird. Ein herzliches Dankeschön .

Gleichzeitig hast Du der Oeffentlichkeit den (natürlich falschen) Eindruck vermittelt, es sei jetzt mit dem Schlimmsten vorbei, der Euro sei sicher, was er selbstverständlich mittelfristig gar nicht ist.
.
Ihr müsst nun die Zeit nutzen, um Euch etwas einfallen zu lassen, wo ihr das Geld für die bereits jetzt fälligen Zahlungen an Griechenland herbekommt. Am besten über deutliche Kürzungen im Hartz IV-Bereich plus Steuererhöhungen, die insbesondere uns Spitzenverdiener und Leistungsträger mit hohem Verantwortungsbewusstsein, ungeschoren lassen, um uns nicht die Freude an unserer schweren Arbeit zu nehmen.

Weiterhin müssen diese Wackelkandidaten wie Spanien, Portugal und Italien an die kurze Leine gelegt und mittelfristig ein neuer Euro bzw. eine privilegierte DM eingeführt werden.

Mafia- und Spaghetti-Steuer
Das heisst im Falle Italien: Einführung einer Spaghetti -und einer Mafia-Steuer.
Berlusconi hat ja exzellente Beziehungen zur Mafia. Diese Mafia-Paten müssen an einen runden Tisch gebeten werden und aufgefordert werden, auch einen Beitrag zur Sanierung der Staatsfinanzen zu leisten, z.B. in der Form einer freiwilligen Abgabe in Höhe von 10% ihres (kriminellen) Einkommens. Im Gegenzug könnten dann einige Amnestien und Vergünstigungen für einsitzende Mafiaangehörige ausgehandelt werden.

Von jetzt ab Gelddrucken
Aber trotz all dieser Massnahmen werdet Ihr nicht darum herumkommen, parallel dazu die Gelddruckmaschinen in Gang zu setzen und auf Volldampf laufen zu lassen , denn all die genannten Massnahmen werden wohl nicht ausreichen.

Statt einer Hartwährung wird der Euro bald eine Camembert- Währung sein. Aber das ist leider nicht mehr aufzuhalten. Ich schlage vor, der Bevölkerung die bitteren Wahrheiten scheibchenweise zu verkünden, damit sie das alles besser verdauen kann.

Solchen Defätisten und politischen Kaltduschern, wie diesem Thilo Sarrazin, solltest Du mit Hilfe des Beamtenrechts Redeverbot erteilen, und, wenn das alles nichts hilft, ihn bei der Bundesbank rauswerfen.

Ganz herzliche Grüsse und weiter putzmunteres Regieren. Das Lachen bitte nicht vergessen!!.

Dein Freund, Berater und Lehrer
Josef

Weiteres aus der Abteilung Satire zu Griechenland
Angela Merkel an Bundesbank-Chef Axel Weber – Betreff: Griechenland und Thilo Sarrazin
Deutschbanker Ackermann zu Griechenland-Investments
Deutschbanker Ackermann schreibt an Angela Merkel
Gute Nachrichten aus der Bankenwelt
Horst Seehofer antwortet Josef Ackermann

…und zu Zinsswaps
Deutschbanker Ackermann stoppt Swapserei mit Kommunen

Keine Satire zu Griechenland und CDS’s
Credit Default Swaps – Banken verschärfen die Krise in Griechenland

…… zu Joseph alias Joschka Fischer
Professor J. Fischers Vorlesung – oder: politischer Opportunismus führt zum Erfolg
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……Und zu Bundesbanker Thilo Sarrazin
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Ministerin Ulla Schmidt: Nie wieder unter Hartz IV- Bedingungen leben

vermischtes

Erinnerungen einer Auswanderin wider Willen (8. Teil)

Dr. Alexander von Paleske

Zum Beginn hier

Rückreise nach Afrika
Für mich und meine Kinder war es eine wunderbare Schiffsreise zurück nach Afrika, Ronnie und Helga wurden vom Schiffsperonal regelrecht verwöhnt.

Viel weniger amüsant war die Schiffsreise allerdings für alle anderen Passagiere, die ihre Heimat verloren hatten, und sich auf dem Weg in eine völlig ungewisse Zukunft befanden.. Es handelte sich um Deutsche jüdischen Glaubens, die nach der Reichskristallnacht aus Deutschland gerade noch rechtzeitig auswandern konnten, und so dem Holocaust entkamen.

Alle waren ziemlich deprimiert, einige starben während der Schiffsreise und wurden auf See bestattet..

Wir versuchten die mitreisenden Passagiere mit Spielen und allerlei Schabernack aufzumuntern, und von der bitteren Realität abzulenken, soweit das überhaupt ging.
So spielte ich König Neptun und warf einige in den Swimming pool.
Bevor wir das Schiff in Dar-es-Salaam verliessen, gab ich für sie noch eine grosse Party.
Der Kapitän des Schiffes liess es sich nicht nehmen, uns an der Gangway persönlich zu verabschieden, und mir zu versichern, dass er heilfroh sei, uns endlich loszusein.

Ich hatte die Abfahrt des Schiffes in Beira um zwei Stunden verzögert,, weil ich mit dem 1. Offizier auf ein Nachbarschiff übergesetzt hatte, wo wir zum Drink eingeladen worden waren und dort hatten wir die Zeit aus dem Auge verloren, während der Quartiermeister sich in der Zeit um meine Kinder kümmerte.

Bob war erwartungsgemäss nicht am Hafen von Dar-es Salaam zu unserer Begrüssung erschienen.

Er hatte mir sogar versprochen, uns in Kapstadt abzuholen, aber ich kannte ihn besser, und sah das als leeres Versprechen an. Wir machten uns also ohne ihn auf die Bahnreise nach Dodoma, und, wie ich vermutet hatte, trafen wir ihn dort in der Hotelbar an.
Ich liess eine Schimpfkanonade los, bevor er Gelegenheit hatte, uns zu begrüssen. Meine Kinder verstanden nichts von dem, was ich Bob an den Kopf warf, denn sie konnten weder Englisch sprechen noch verstehen. Wir unterhielten uns mit ihnen normalerweise auf Suaheli.

Bei unserer Ankunft in unserem neuen Domizil Chunya, erwartete uns, statt eines halbwegs komfortablen Hauses, eine feuchte und stinkende Grashütte.
Bob beeilte sich nun ein Haus zu errichten, denn ich wurde erneut schwanger.

Fortsetzung hier

vermischtes

Erinnerungen einer Auswanderin wider Willen (7.Teil)

Dr. Alexander von Paleske

Zum Anfang hier

Von Löwen und einer Deutschlandreise
Eine Löwenfalle wurde aufgebaut und um 2 Uhr nachts hörten wir einen Schuss. Wir warteten eine Weile dann gingen wir zur Falle. Der Löwe bewegte sich nicht. Zur Sicherheit warfen wir ein paar Steine auf ihn, aber er rührte sich nicht mehr.

Innerhalb von Minuten kamen unsere Arbeiter , zogen das Fell ab und verbrannten den Tierkörper . Wir waren erleichtert, denn dieser „Herr“ hatte sich nicht nur eine ganze Weile in unserer Gegend aufgehalten, sondern auch unser Vieh beunruhigt und einen Einheimischen getötet.

Auch einem unserer Freunde wurde ein Löwe zum Verhängnis. Er war Goldwäscher und pflegte auf seinem Esel in unser Dorf zu kommen, um dort sein Gold zu verkaufen. Anschliessend trank er einen über den Durst , bevor er sich dann bei Dunkelheit mit seinem Esel wieder auf den Heimweg machte.
Ein Löwe lauerte den beiden auf. Der Löwe hatte es auf den Esel abgesehen, aber leider tötete er auch noch den Goldwäscher.

So war damals das Leben bzw. der Tod.

Ich komme jetzt zurück auf unsere Silikat/Glimmer Mine. Das war alles nicht sehr ertragreich, und als zur Weihnachtszeit Bob wieder nach Hause kam, sozusagen zurück in die Zivilisation, hatte er die Idee, einen Kalkstein-Bruch zu erwerben und ausserdem Guano –Deposits abzubauen. Beides wurde in der Landwirtschaft gebraucht und Kalkstein fand ausserdem beim Strassenbau Verwendung.

Gesagt, getan, und so hiess es wieder: Einpacken und umziehen.

Unser neues Haus war aus sonnengetrockneten Backsteinen hergestellt, hatte richtige Fenster und eine abschliesssbare Tür. Es war das Jahr 1937 und wir lernten beide Kalkstein zu brennen.

Wir packten aus, aber nach einiger Zeit verlor Bob das Interesse am Kalksteinabbau, und machte sich erneut auf die Suche nach etwas Neuem, während ich derweil die Stellung hielt, das Haus hütete und die Kinder grosszog.

Die Kinder wuchsen heran, spielten aber auch mit dem Kalk, was ich nicht so komisch fand, denn schliesslich handelte es sich nicht um Kuchen.

Ich hatte von der Umzieherei aber jetzt die Nase voll, und wollte erst einmal meine Mutter mit meinen Kindern in Deutschland besuchen.Nach langem Hin- und Her, nach dem Austausch von zahllosen Argumenten kaufte Bob schliesslich Fahrkarten für mich und unsere Kinder ..

Und so machten wir uns auf nach Dar-es Salaam, schifften uns ein und kamen schliessslich in Berlin an, wo meine Mutter und meine Schwester mittlerweile hingezogen waren.

Wir hatten einer herrliche Zeit in Berlin, und insbesondere unsere Kinder Ronnie und Helga wurden rundum verwöhnt . Sie lernten in den Monaten des Aufenthalts auch Deutsch zu sprechen.

Die Zeit verging wie im Fluge, das Jahr 1938 neigte sich dem Ende entgegen, und ich fand, dass es höchste Zeit war, nach Tanganjika zurückzukehren, bevor mein britischer Pass, den ich , nach meiner Heirat nun besass, konfisziert, und ich interniert würde oder in einem KZ landete, denn der bevorstehende 2. Weltkrieg warf seine Schatten voraus.

Und so schifften wir uns wieder ein, diesmal ging die Schiffsreise nicht durch den Suez-Kanal, sondern um das Kap der Guten Hoffnung herum nach Dar-es- Salaam.

Fortsetzung hier

Krieg

Kaperung der Arctic Sea – Verurteilung eines Piraten, Verdummung der Oeffentlichkeit

Dr. Alexander von Paleske — — 8.5. 2010 — Im Juli vergangenen Jahres wurde das unter finnischer Flagge fahrende Schiff Arctic Sea, mit einer Besatzung von 15 Russen, in der Ostsee, in schwedischen Hoheitsgewässern, gekapert, und tauchte am 16. August vor der Küste Westafrikas wieder auf.

Das Kaperkommando bestand aus acht teils vorbestraften Muskelprotzen aus Estland, Litauen und Russland.

Das Kommando war offensichtlich vom israelischen Geheimdienst Mossad angeheuert worden

Das Schiff hatte keineswegs nur Holz geladen, sondern an Bord befanden sich hochmoderne russische Luftabwehrraketen des Typs S-300, die an den Iran geliefert werden sollten. Das Kaperkommando schaffte die Raketen, gemäss dem Mossad-Auftrag, über Bord

Das Schiff war zu keinem Zeitpunkt vom „Radar“ der Geheimdienste verschwunden, die auch über die Fracht bestens informiert waren, aber nicht eingriffen, um die Geheimverhandlungen zwischen Israel und Russland nicht zu stören.

Der Oeffentlichkeit wurde – bis heute – eine erbärmliche Piratengeschichte aufgetischt.

Wir haben seinerzeit, als das Schiff noch „verschwunden“ war, auf Grund der damals vorliegenden Indizien, auf eine Aktion des Mossad geschlossen. Dieser Verdacht hat sich dann weitgehend bestätigt. Wir verweisen auf die von uns seinerzeit veröffentlichten Artikel.

Prozess ohne Hintergrundaufklärung
Gestern wurde nun mit Andrei Lunev der erste der Piraten, die nach ihrer Festnahme angaben, für eine Umweltschutzorganisation unbekannten Namens zu arbeiten, wegen Piraterie verurteilt.

Lunev war geständig, während des Prozesses waren aber offenbar keine Journalisten anwesend, die Hintergründe kamen offenbar nicht zur Sprache. Lunev erhielt, nach einem Deal mit der Staatsanwaltschaft, eine reduzierte Strafe von 5 Jahren Freiheitsentzug.

Auch ein zweiter Pirat namens Dimitrij Savins, ist geständig und beide könnten dann gegen den Rest der Kapercrew als Zeugen zur Verfügung stehen.

Russland bestreitet nach wie vor, dass sich Kriegswaffen auf dem Schiff befunden haben. Der Journalist Woitenko, der damals schon Zweifel an der offiziellen Version erhoben hatte, musste nach Todesdrohungen aus dem Land flüchten.

Auf eine umfassende Darstellung der Hintergründe in der Presse, Hintergründe, die den Geheimdiensten – und nicht nur denen – längst bekannt sind, wartet man bis heute.

Links zur Arctic Sea-Story
Pressebericht bestätigt Mossad-Beteiligung an der Arctic- Sea Kaperung
Kaperung der Arctic Sea – die Indizienkette beginnt sich zu schliessen
Kaperung der Arctic Sea – Mehrfacher Waffenschmuggel?
Arctic Sea: Die Öffentlichkeit wird getäuscht
Die Kaperung der Arctic Sea – oder: Windiges aus der russischen Seefahrt
Die Kaperung der Arctic Sea: Fakten, Indizien, Spekulationen
Arctic Sea“- Kaperung: Indizien deuten auf Geheimdienstaktion – vermutlich Mossad – und nicht Piraten

Zum Mossad-Mord in Dubai
Noch ein Mossad-Mord?

vermischtes

Erinnerungen einer Auswanderin wider Willen (6.Teil)

Dr. Alexander von Paleske

Zum Anfang hier

Noch eine Schwangerschaft
Zurückzukehren nach Ivuna war ein Problem, aber Schwester Anna erklärte sich bereit mir zu helfen, und so fuhren wir zunächst in eirnem LKW und gingen dann das Ende der Strecke zu Fuss, mit Pausen zwischendurch, aber es war Trockenzeit, sodass wir wenigstens keinen Regen hatten..

Zu Hause angekommen machten wir das Haus wohnlicher. Wir hatten nun auch ein kleines Bett für Helga und einen einfachen Kinderwagen, und so ging das Leben weiter seinen Gang..

Fünf Monate später war ich schon wieder schwanger.

Im 7. Monat zogen wir wieder nach Mbozi, aber dieses Mal baute mir Bob ein Haus aus Wellblech , in dem Helga und ich schliefen und für Helga als Spielzimmer eine Grasshütte.

Es ist Sommer und sehr heiss und ich litt unter schwerem Asthma, zumal ich bei der neuen Schwangerschaft wesentlich mehr an Gewicht zugenommen habe.

Am 18. September kam mein Sohn zur Welt. Er wog 5,5, kg . Ich nannte ihn Ronnie.

Dann kam wieder die Weihnachtszeit und Bob hatte sich, wie üblich, auf Safari davongemacht.

Ich war mir nicht sicher, ob wir Weihnachten alleine feiern würden. Der für das Festessen vorgesehene Truthahn marschierte noch quicklebendig auf dem Hof umher, statt im Kochtopf zu schmoren, als jemand plözlich „Howdie“ rief, was so viel heisst wie „ist dort jemand zu Hause“ . Ich antwortete „Karebu“, was so viel heisst wie „Willkommen“aber in einer nicht gerade freundlichen Tonlage.
Zwei Männer, die ich nicht kannte, kamen herein, verschmutzt und durstig. Sie stellten sich als George Rushby und Moletcus vor.. George war damals einer der bekanntesten Grosswildjäger und Moletcus ein reicher Goldminenbesitzer. Beide waren auf Safari und sie blieben nun bei uns über Weihnachten.

Ich rief unserer Haushaltshilfe zu, gleich den Truthahn zu schlachten während ich die Shakula-Box unserer Gäste, also die Box, in der sich die Nahrungsvorräte befanden, in Augenschein nahm um sie dann zu „plündern“.

Zur damaligen Zeit verreiste man mit etlichen Boxen und wenn Besucher kamen, teilte man ohnehin. Das Leben war insofern recht einfach.

Bob kam erst nach Weihnachten zurück, aber wir hatten gleichwohl ein Super-Weihnachtsfest mit unseren Gästen. Wir erzählten jede Menge Geschichten und der Wald ringsherum wurde nachts durch Millionen von Glühwürmchen illuminiert, einen besseren Christbaumersatz hätte es kaum, geben können.

Wo Bob sein Weihnachtsfest verbrachte, habe ich nie in Erfahrung bringen können.

Das Leben ging weiter, Ronnie machte Fortschritte, und alsbald spielten beide Kinder zusammen.

Wir gingen öfters zum 12 Kilometer entfernten Ruchwa-See, wo wir Hunderte von Pelikanen beobachteten. Im See gab es jede Menge Fisch, macher so gross, dass man sie fast mit der Hand herausholen konnte.

Einmal im Jahr kamen Angestellte der Distrikt -Verrwaltung , um nach dem Rechten zu sehen. Als sie meine beiden Kinder spielen sahen, fragten sie mich, ob es meine Kinder seien. Als ich das bejahte, teilten sie mir mit ernster Miene mit, dass ich ins Gefängnis gehen könnte, weil sie nicht registriert seien.
Ich war ziemlich gleichgültig gegenüber der Bürokratie gewesen, denn wenn man im Busch lebt, ist die Regierung weit, weit weg. Also meldete ich unsere Kinder nun ordnungsgemäs an, die nun Bürger des Vereinigten Königreichs Grossbritannien wurden.

Die Kinder wuchsen heran, aber bekamen wieder und wieder Malaria, trotz der täglichen Chinin-Einnahme . So beschlossen wir, die Salzpfanne zu verlassen und stattdessen Silikat/ Glimmer zu schürfen. Und so zogen wir eneut mit unseren wenigen Habseligkeiten um, diesmal allerdings nicht zu Fuss, sondern mit einem Lastwagen.

Gelegentlich bekamen wir unerwünschten Besuch. Ein Leopard marschierte in unser Haus, und, während Ronnie und Helga auf dem Bett schliefen, packte er unter dem Bett unseren Hund und machte sich mit ihm davon, um ihn später dann zu verspeisen.

Löwen kamen hin- und wieder ebenfalls. Eines Tages sprangen sie über den Zaun in die Viehweide , verletzten drei Kühe, die wir dann töten mussten.Wir sprangen in unseren LKW und verjagten sie
Aber sie sie kamen natürlich am nächsten Tag zurück und wieder mussten wir sie mit unserem LKW. verjagen

Ein anderes Mal tauchte ein Löwe vor unserem Haus auf und tötete unseren Schäferhund. Diesmal ging ich zum District Office, um den Zwischenfall zu melden. und die schickten einen Einheimischen, der eine Falle aufbaute.

Fortsetzung hier

SATIRE

Angela Merkel an Bundesbank-Chef Axel Weber – Betreff: Griechenland und Thilo Sarrazin

Dr. Alexander von Paleske — Folgende Mail fand ich heute in meiner Mailbox

7.5. 2010

Angela Merkel
Bundeskanzlerin
Regierungsviertel 1
Berlin

Axel Weber
Bundesbankpräsident
Bundeskrankgelände 1
Frankfurt-Ortsteil Bankfurt

Lieber Axel,

so darf ich Dich doch nennen.,Voller Empörung habe ich heute zur Kenntnis nehmen müssen, dass dieser Bundesbankler Thilo Sarrazin wieder ungefragt sich zu Wort gemeldet hat, um seinen scharfen (negativen) Senf zu Griechenland loszuwerden.

Und dies zu einem Zeitpunkt, wo ich im Parlament und in der Oeffentlichkeit dafür kämpfe, die Geschenkzahlungen an Griechenland als notwendige „Darlehen“ zu verkaufen, was schwierig genug ist.

Nun tritt dieser Sarrazin, dieser politische Kaltduscher, pressewirksam bei einem Unternehmerverband in Frankfurt auf, und erklärt, er glaube nicht an eine Rettung Griechenlands.

Bundesbanker-Dolchstoss

Ich nenne das einen Bundesbanker-Dolchstoss in unseren Rücken, der einzig und allein dem Zweck dient, sein, Sarrazins eigenes, Ego zu bedienen, und sich in der Zeitung und den Medien wiederzufinden. Offenbar ist dieser Herr in der Bundesbank völlig unausgelastet.

Er sollte den Mund halten und sich schämen für seine Verantwortlichkeit im Zusammenhang mit daneben gegangenen Spekulationsgeschäften der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).

Dass Sarrazin dann auch noch die Zahlungen an Griechenland damit rechtfertigt, dadurch werde den Geschäftsbanken, vor allem in Deutschland und Europa, geholfen, ist nur Wasser auf die Mühlen dieser Fusskranken der marxistischen Weltrevolution, die jetzt wieder mit dem Kapital von Karl Marx unter dem Arm herumlaufen und daraus laut zitieren. Das kenne ich alles aus der „DDR“ , äh, ich meine aus dem Osten, bis zum Erbrechen.


Nichts als heisse Bankenluft

Wenigstens haben die Banken sich hinter unsere Griechenlandhilfe gestellt, wenn auch nur mit Worten, denn neues Geld wollen die nicht mehr in diese Schafskäserepublik stecken, sondern nur die laufenden Kredite nicht fällig stellen und bei Auslaufen der Kredite diese erneuern.

Aber dadurch konnten wir immerhin der Propaganda gegegen die Banken, von denen einige natürlich wunderbar mit Credit Default Swaps an der Griechanlandkrise verdient haben, Paroli bieten.

Ende des Euro
Wir müssen uns darauf einstellen, dass es mit dem Euro vorbei ist, und deshalb die Deutsche Mark bald wieder einführen. Mein Freund Josef Ackermann hat mir freundlicherweise ein paar Prospekte über preiswerte Gelddruckmaschinen überlassen, die ich an Euch weiterreiche.

Griechenland als Euro-Testfall
Die Wiedereinführung der Deutschen Mark erscheint noch ein paar Ueberlegungen von meiner Seite wert, die auf gar keinen Fall an die Oeffentlichkeit kommen dürfen.

Griechenland war und ist der wirkliche Testfall für den Euro, nicht, wie behauptet, die internationale Wirtschaftskrise. Die internationale Wirtschaftskrise hat alle Staaten in der Euro-Zone getroffen, es war klar, dass zügig von der 3% Neuverschuldungsgrenze Abstand genommen werden musste.,

Was damals jedoch untergegangen war: Eine Reihe von europäischen Staaten der Eurozone war bereits vor der Wirtschaftskrise in strukturellen Schwierigkeiten, die mit der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise verschärft wurden, und damit erst richtig zum Ausbruch kamen.

Zwar ist zum Beispiel Spanien, dank der dortigen Bankgesetze, weit weniger von der Subprime-Krise betroffen gewesen, aber es hat im Binnenmarkt eine eigene Immobilienblase gehabt, die nun geplatzt ist. Als Folge davon sind mittlerweile 20% der Bevölkerung arbeitslos.

Der Euro gerät nun weiter unter Druck, von dem Wechselkurs gegenüber dem US- Dollar von 1,58 : 1,00 noch vor wenigen Monaten ist er jetzt auf 1,26 : 1 abgerutscht, und ein Ende dieser beängstigenden Rutschpartie ist vermutlich noch lange nicht in Sicht.

Wir müssen uns vergegenwärtigen, welche Ausgangslage vor der Einführung des Euro bestand: kurz gefasst ein Wirtschaftsraum ohne Zollschranken aber mit jeder Menge von verschiedenen Währungen, die einen mehr, die anderen weniger stabil. Damit waren sich ändernde Wechselkurse ein lohnendes Betätigungsfeld für Währungsspekulanten, das beste Beispiel Grossbritannien im Jahre 1992, als George Soros gegen das britische Pfund spekulierte, indem er für seinen Hedge Fund Riesenkredite in Pfund-Währung in Grossbritannien aufnahm und dann diese britischen Pfund gegen stabile Währungen eintauschte. Das Pfund sackte ab, Soros tauschte wieder in Pfund um, bezahlte seine Kredite, und hatte einen Milliardengewinn gemacht.

Auch damit sollte durch die Einführung des Euro Schluss sein.

Von der DM zum Camembert
Von Anfang an war klar, dass der realtiv stabile Kurs der Deutschen Mark einem weicheren Euro weichen würde. Der Journalist des Jahrhunderts, SPIEGEL-Gründer und Herausgeber , Rudolf Augstein Augstein, nannte den Euro eine Camembert-Währung, also Weichwährung und bekämpfte mit seinen Artikeln den Ersatz der DM durch den Euro – erfolglos.

Allerdings scheinen ihm nun die Entwicklungen der letzten Wochen doch recht zu geben

Der Euro erfüllte zunächst einmal die in ihn gesetzten Erwartungen. Er bot dem US Dollar die Stirn und stellte sich als zweite Weltwährung neben den US Dollar.

Auch die internationale Finanz-und Wirtschaftskrise konnte ihm nichts wirklich anhaben.

Belastungstest verfehlt
Aber nun ist das schwächste Glied in der Euro-Kette gerissen: Griechenland.

Die Defizite im Staatshaushalt Griechenlands sind exorbitant. Eine Lösung überhaupt nicht in Sicht.

Die Stärke – nicht nur bei Währungen – zeigt sich immer erst dann, wenn sie den schwersten Belastungen ausgesetzt ist. Und Griechenland hat die Schwäche der Euro-Staaten und des Euro mit aller Deutlichkeit blossgelegt.

Griechenland nur der Anfang
Und nicht nur das: Griechenland ist nur der Anfang, andere Staaten wie Portugal, Spanien, Irland und Italien stehen zum Belastungstest Schlange.

Eine Einheitswährung kann aber nur funktionieren, wenn für derartige Belastungen rechtzeitig Vorsorge getroffen wurde. Die Vorsorge beim Euro bestand aber lediglich in einer Verpflichtung, die Neuverschuldung zu begrenzen und bei Verstoss eine Verwarnung. Ein Zwangsauschluss aus dem Verbund ist nicht vorgesehen.

Nun zeigt sich mit aller Brutalität, dass solch eine Regelung aber nur funktionieren kann, wenn es einen einheitlichen Haushalt für alle Eurostaaten, ein gemeinsames Finanzministerium etc, geben würde. Jeder Euro-Staat hat jedoch seinen eigenen Haushalt. Von einer gemeinsamen Regierung sind wir weit entfernt., nicht nur wegen des Urteils des Bundesverfassungsgerichts, sondern weil eine nicht nur teilweise, sondern vollständige Aufgabe der Staatssouveränität in keiner Weise – nicht nur für uns – zur Debatte steht, mag der Ex-Sponti Joseph alias Joschka Fischer noch so laut lamentieren.

Damit zeigt sich immer deutlicher: Beim Euro handelt es sich, mangels Vorsorge, um eine Sonnenscheinwährung, die ernsthaften Belastungsproben nicht standhält. Der Euro ist ein Haus ohne Dach, Regen war bei der Planung gar nicht vorgesehen. Und, wie gesagt, nicht einmal eine Ausschlussmöglichkeit eines Mitgliedes gibt es.

Deswegen muss es mittelfristig heissen wie auf der Titanic: Jeder für sich selbst.
Konkret: Goodbye Euro, welcome Deutsche Mark

Es grüsst Dich ganz herzlich

Deine Angela

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vermischtes

Erinnerungen einer Auswanderin wider Willen (5.Teil)

Dr. Alexander von Paleske

Zum Anfang hier

Geburt
Zwei Tage nach dem „Leopardenbesuch“ zogen wir mit Sack und Pack nach Ivuna. Unterwegs hatten wir es immer wieder mit Elefanten zu tun, die mir gewaltige Angst einjagten. Bob hatte kein Gewehr, er hatte nie in seinem Leben geschossen, und da wir die einzigen Menschen waren, die zu dieser Zeit dort unterwegs waren, zeigten andere Tiere auch keinerlei Furcht vor uns.
Mein Bauch wurde grösser und grösser aber ich sprang wie immer noch vom Wagen herunter, obwohl ich mich unbeweglicher fühlte. Viel schlimmer war, dass ich keine Ahnung von Säuglingspflege hatte.

Zum Schluss brauchten wir neun Tage für die letzten 11 Kilometer da unser Lastwagen im Schlamm steckenblieb, und ich weiss heute nicht mehr, wie wir es schafften, ihn schlieslich freizubekommen. In der ganzen Zeit wurden wir von den von der dortigen einheimischen Bevölkerung mit Mais, Eiern und Hühnern versorgt . Das Geld, was wir ihnen anboten, wiesen sie empört zurük. Wir bedankten uns mit Salz aus unseren Vorräten. Tee und Zucker hätte nichts gebracht, weil sie das noch nie das gegessen bzw. getrunken hatten.

Einer der Einheimischen zeigte uns eine Silikat (Glimmer) Mine, und Bob war sehr interssiert. Das Mineral wurde im Flugzeugbau und bei der Herstellung von Radios gebraucht.

Es war ein herrlicher Platz, mit einem Urwald rundherum, wir bauten ein behelfsmässiges Haus, während Bob Gesteinsproben entnahm.

Schliesslich erreichten wir unser eigentliches Ziel, Ivuna.
Unser Grundstück war mittlerweile völlig überwachsen, jede Menge Schlangen hielten sich jetzt dort auf.

Der zahme Springbock war auch noch da, und das Leben nahm wieder seinen normalen Gang, immer wieder unterbrochen von Malaria, Und dies, obgleich wir täglich Chinin einnahmen, durch Mücken übertragen, die durch Löcher in unserem Moskitonetz schlüpften. Und Unser erster kleiner Lastwagen traf endlich ein, kein Ford 4 glücklicherweise,.

Zur Niederkunft machte ich mich im Mai zur Missionsstation auf, dort würde ich bei einer Deutschen namens Tietzen wohnen, und, obgleich kinderlos,, würde sie mir sicher weiterhelfen können.

Nach zweitägiger Fahrt kamen wir schliesslich dort an, und ich freute mich, endlich wieder mal Deutsch sprechen zu können.
Bob überliess mich dort meinem Schicksal und weiss Gott, wann ich ihn wiedersehen würde.
Niemand, auch ich nicht, schien daran zu denken, dass das Baby ja auch was zum anziehen brauchen würde. Ich sah die Krankenschwester mehrmals, aber niemand bereitete mich auf das vor, was mich bei der Geburt erwartete.
Schliesslich nahm mich Schwester Anna unter ihre Fittiche und gab mir „Unterricht“.

Meine Tochter wurde um 7 Uhr geboren, sie wog 3 ½ Kilo und sie war einfach süss. Sie kam in eine Wiege neben mein Bett, sodass ich sie mit meiner Hand jederzeit erreichen konnte.Ich war stolz und glücklich, so glücklich wie nie zuvor, und niemals mehr danach.

Am nächsten Tag kamen Boten in der Missionsstation an, die 3 Pakete für mich brachten, geschickt aus Deutschland von meiner Cousine Helga. Die Pakete enthielten alles, was ein Baby braucht vom ersten Lebenstag bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres. Das war völlig unerwartet und fantastisch. Und so nannte ich unser Baby Helga, nach meiner Cousine.

Vier Tage nach der Geburt kam Bob. Er zeigte keinerlei Zeichen grosser Begeisterung. Alles was er herausbrachte war “ Ich nehme an, Du bist stolz auf Dich“ – die Untertreibung des Jahres.

Fortsetzung hier

kriminalitaet

Urteil gegen Karlheinz Schreiber: sind 8 Jahre genug? Sind alle Schuldigen verurteilt?

Dr. Alexander von Paleske — 6.5. 2010 — Der Lobbyist Karl Heinz Schreiber wurde gestern von dem Landgericht Augsburg zu 8 Jahren Freiheitsentzug verurteilt.

Ob er eine Strafe dann jemals absitzen wird, das ist angesichts seines Alters mehr als zweifelhaft, abgesehen davon, dass das Urteil mit der Revision angefochten werden soll.

Ihm winkt möglicherweiser nach Rechtskraft eines Urteils, so es denn auf Freiheitsentzug lautet,die Haftverschonung wegen Haftunfähigkeit.

Die zweite Frage lässt sich hingegen mit einem Nein beantworten.

Ein Netzwerk Strauss
Schreiber war Teil eines umfangreichen Polit-Netzwerks, in deren Mittelpunkt der ehemalige Ministerpräsident Bayerns und CSU-Boss, Franz Josef Strauss, stand. Und dieses Netzwerk brauchte sich über einen Mangel an Skandalen nun wirklich nicht zu beklagen .

Der sogenannte Vollblutpolitiker Strauss, dessen Name mit der Spiegel-Affäre im Jahre 1962 auf immer verbunden ist, stand in den 50er und 60er Jahren im Mittelpunkt von Beschaffungsskandalen für die Bundeswehr, also Einkäufe, an denen so mancher Strauss-Spezi offenbar gut mitverdiente: Beschaffung des Kampfjets Starfighter, Bau von Kasernen, Anschaffung des Schützenpanzers HS 30 etc.. Wobei der Starfighter vor allerm durch das unbeabsichtigte Herunterfallen vom Himmel in den 60er Jahren immer wieder Schlagzeilen machte, oftmals verbunden mit dem Tod des Piloten.

Selbstverständlich revanchierten sich viele der Begünstigten mit Spenden an die CSU.

Der SPIEGEL, damals immer hungrig nach der Aufdeckung von Skandalen, hatte in den 50er und 60er Jahren Mühe, bei all den Strauss-Skandalen mitzuhalten.


Vom Einkauf zum Verkauf

In den 70er und 80er Jahren ging es dann nicht mehr um die Beschaffung von Bundeswehrausrüstung, denn mittlerweile war die Bundesrepublik Deutschland selbst zum Exporteur von Rüstungsgütern aufgestiegen.. Genannt seien der Leopard-Panzer, der Fuchs-Spürpanzer, aber auch der Tornado.

Und die Zivilflugzeuge der Firma Airbus, ein Europa-Gemeinschaftsunternehmen, das seit Anfang der 70er Jahre Boeing Konkurrenz machte, der Firma also, die damals fast monopolartig den Markt für Zivilflugzeuge beherrschte.

Dass Airbus gute Flugzeuge herstellt, daran gibt und gab es nie einen Zweifel. Aber das allein bringt noch keine Verkaufsorders. Hier sind Verkäufer gefragt, die es schaffen, den Umstieg von Boeing auf Airbus zu bewerkstelligen.

Franz Josef Strauss sass, neben seiner Tätigkeit als CSU-Boss und bayerischer Landesvater, in den 70er und 80er Jahren im Aufsichtsrat von Airbus. Er war aber dort keineswegs ein „Sesselfurzer“ , wie sonst viele Aufsichtsräte in Aktiengesellschaften, sondern viele seiner Auslandsbesuche, gerade auch in „Problemstaaten“ wie Apartheid-Südafrika, waren fast immer von Verkaufsorders an Airbus gefolgt.

In Toulouse , dem Hauptquartier von Airbus, rieb man sich die Hände, ein Aufsichtsrat und noch dazu ein Starverkäufer.

F.J.S. und seine Freunde
Aber F.J.Strauss konnte noch mehr, er sorgte dafür, dass seine Spezis, zu denen auch Karlheinz Schreiber gehörte, in der Welt als Lobbyist umherreisten, und sich offenbar nicht scheuten, selbst Premierministern wie dem Kanadier Mulroney schöne Geldgeschenke zu machen, worauf Air Canada prompt von Boeing auf Airbus umstieg..

Schreiber war aber nicht nur für Airbus unterwegs, sondern auch für Thyssen, und deren Manager zeigten sich offenbar mit 15 Millionen erkenntlich, die Schreiber dann wieder wie ein Weihnachtsmann ausserhalb des Christfestes an gestresste Manager, die an dem Verkauf mitgewirkt, und Politiker, die den Waffen-Verkauf durchgewinkt hatten, verteilte.

Strauss war hochzufrieden, denn Schreiber war ein leutseliger und erfolgreicher Verkäufer. Ob F.J.S. das wusste oder nicht, jedenfalls lief Schreiber offenbar nicht jeden Tag mit dem Strafgesetzbuch und dem Aussenwirtschaftsgesetz unter dem Arm herum. Mit dem Steuerstrafgesetzbuch ohnehin nicht, dafür, und nur dafür, bekam er jetzt seine noch nicht rechtskräftige Strafe aufgebrummt.

Genau so wenig wie die Steuergesetze interessierte ihn das Parteiengesetz . Sein Credo war offenbar „Wer gut schmiert, der gut fährt“.
Und so durfte auch Minister Schäuble auf dem Weg ins Parlament mal eben 100.000 Deutsche Mark von Schreiber in Empfang nehmen. „Für die CDU“ ,denn die war, nach dem Ableben von Strauss im Jahre 1988, für Schreiber wichtiger geworden. Auch der damalige CDU-Schatzmeister Walther Leisler-Kiep durfte sich über eine Millionenspende Schreibers an die CDU freuen.
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Aus der Flick Spendenaffäre in den 80er Jahren hatten einige Partei-Leute offenbar nichts gelernt.Es drängt sich der Eindruck auf, dass man nach dem 11. (unchristlichen) Gebot handelte „lass Dich nicht erwischen“.

Immer hungrig
Der Hunger bestimmter politischer Parteien nach Barem, illegal und legal, schien und scheint nahezu unstillbar zu sein.
In diesen Zusammenhang gehören auch die angeblichen Zahlungen an Parteien im Zusammenhang mit der Leuna Affäre, über die wir hier berichtet hatten, und die nie aufgeklärt wurden.
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Mit dem Verfahren gegen Schreiber kam einer der letzten aus dem Strauss-Netzwerk vor Gericht. Eine Aera wird damit strafrechtlich abgeschlossen, von der vieles wohl für immer im Dunkeln blieb und bleiben wird..

Elf – oder Sprit für Bestechungen im Grossformat
Ein Waffenhändler, ein ehemaliger kanadischer Regierungschef und jede Menge Lügen