SATIRE

Hannibal aus Tripolis oder: Ein schweizer Bundespräsident auf Canossa-Reise

Dr. Alexander von Paleske —29-8- 2009 — Wer ist Hannibal aus Tripolis? Nein, nicht der Hannibal, der einstmals mit seinen Elefanten aus Karthago über die Alpen kam, und in Rom den Schreckruf auslöste „Hannibal ante portas“.

Ein Hannibal aus Libyen
Es handelt sich um Motassim Bilal Gaddafi, den fünftältesten Sohn des libyschen Herrschers Muammar al-Gaddafi.

Dieser hoffnungsvolle Spross aus dem Hause des libyschen Herrschers hat auch den Spitznamen Hannibal. Und wie einst der Feldherr aus Karthago, löst dieser Hannibal Schrecken aus, wann immer er auftaucht.

So brauste er dereinst in Paris die Champs Elysees mit 140 km/h herunter, anstatt in Ruhe diese einmalige Strasse zu geniessen. Auch scheint er offenbar gelegentlich etwas gewalttätig zu werden, was sich einfach für einen Herrscher-Sohn nicht gehört.

Im Juli 2008 in der Schweiz, wo sein Vater auch einige Milliarden Fränkli deponiert hatte, gab es nun Beschwerden über Hannibal von seinen Hausangestellten, die angeblich von ihm verprügelt worden seien. Hannibals Frau soll ihn dabei unterstützt haben.

Die schweizer Polizei nahm Hannibal plus Gemahlin fest. Das hätte sie mal besser sein lassen, denn dann hätte sie dem Bundespräsidenten Merz eine Canossa -Reise nach Tripolis erspart.

Blut ist dicker als das schweizer Strafgesetzbuch
Vater Gaddafi war ausser sich, dass jemand es wagte, seinen Sohn und noch dazu mit Frau, die doch ins Haus, aber nicht ins Gefängnis gehört, wenn auch nur vorübergehend, einzusperren.

Strafe muss sein
Gaddafi beschloss, die Schweiz zu bestrafen.
Zunächst stellte er die Lieferungen seines guten schwefelarmen libyschen Erdöls an die Schweiz ein. Dann brach er die diplomatischen Beziehungen ab.


Gaddafi: die Schweiz muss von der Landkarte

Die schweizer Autos fuhren trotzdem, und auch die Zentralheizungen des Alpenlandes funktionierten weiter. Es gibt ja auch noch andere erdölproduzierende Länder.

Da fiel ihm offenbar ein, dass er die Schweiz am meisten dadurch treffen könnte, dass er sein Taschengeld von schweizer Konten abzuzieht. Aua, das tat weh. Insgesamt 5 Milliarden Fränkli zog er angeblich ab. Und am Rande des diesjährigen G8 Gipfels in Italien bezeichnete er die Schweiz als Unterstützerin des Terrorismus.

Auch schlug er vor, die schweizer Kantone den Nachbarländern zuzuschlagen, die Schweiz würde sich dann in Luft auflösen. Dies sei auch deshalb geboten, weil die Schweiz ein Mafialand sei. Ob er da die Schweiz nicht mit Italien verwechselt hat?

Aber es kommt noch dicker: Zitat Gaddafi „Hätte ich eine Atombombe, würde ich die Schweiz von der Landkarte entfernen“
Da bekam es der schweizer Bundespräsident Hans-Rudolf Merz richtig mit der Angst zu tun, obgleich Libyen ja sein Atomwaffenprogramm eingestellt hatte, wir berichteten darüber.

Ein Gang nach Canossa
Letzte Woche flog Merz in Büsserhaltung nach Tripolis, um Gaddafi zu bitten, ihm die Sünde der Verhaftung des Hannibal zu vergeben. Vergeben ist göttlich, dachte wohl Gaddafi, und vergab den Schweizern, dass sie nach Recht und Gesetz ihres Landes und nicht nach libyschem Landrecht gehandelt hatten.

Schweizer Geschäftsleute, die auch entsprechend libyschem Landrecht festgesetzt worden waren, dürfen nun ausreisen, allerdings nicht mit dem schweizer Präsidenten in seiner Maschine der schweizer Luftwaffe, sondern mit einem ordinären Flug, vielleicht der Libyan Arab Airlines, die Swiss darf ja Tripolis zur Zeit nicht anfliegen. Ob Gadaffi nicht weiss, dass die Swiss der deutschen Lufthansa gehört?

Aber wenigstens das Gepäck der Geschäftsleute durfte Bundespräsident Merz in seiner Lutwaffenmaschine mitnehmen, immerhin. Soll noch einer sagen, dass Gaddafi nicht ein richtig aufrechter Mann ist, und einige Aehnlichkeiten mit Wilhelm Tell aufweist.

Wie heisst im übrigen doch gleich der Song:

—-Im Sommer da regnet’s
—-im Winter da schneit’s
— in der Schweiz, in der Schweiz, in der Schweiz.

Dieses Jahr kam noch ein Wüstensturm dazu. Aber der ist nun glücklicherweise auch vorbei.

Heimkehr eines Attentäters, Libyens Staatschef Gaddafi und das deutsche Auswärtige Amt
Prozess in Südafrika und Banditen im Nuklearbereich
Schweizer Grossbank UBS und Steuerbetrug in den USA

terror

Heimkehr eines Attentäters, Libyens Staatschef Gaddafi und das deutsche Auswärtige Amt

Dr. Alexander von Paleske – 28.8. 2009 — Vor einer Woche kehrte einer der Lockerbie Attentäter, Abdelbasset Ali Mohammed al-Megrahi, zurück nach Libyen. Er war wegen des Bombenanschlags auf den PanAm Flug 103 am 21.12. 1988 von einem schottischen Gericht am 31.1.2001 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. 270 Menschen starben als Folge des Attentats.

Al- Megrahi wurde bei seiner Rückkehr von Saif al-Islam Gaddafi, dem zweitältesten Sohn von Libyens Herrscher Muammar al-Gaddafi, im Flugzeug begrüsst.
Eine begeisterte Menge erwartete ihn dann auf dem Flughafen Tripolis.

Libyens Staatschef Gaddafi empfing ihn am nächsten Tag.

Der Jubel ist verständlich, denn man darf getrost davon ausgehen, dass der Attentäter im Auftrag Gaddafis eine Bombe in das Flugzeug geschleust hatte und nicht auf eigene Faust. Er hat daher nicht nur für sich allein, sondern auch stellvertretend sozusagen für Gaddafi mitverbüsst.


Gaddafi

Gaddaffi hatte ihn im Jahre 1999 ausgeliefert, später die Angehörigen der Attentatsopfer entschädigt und damit das Ende der gegen Libyen verhängten Sanktionen erreicht.

Ausserdem gab er die Entwicklung von Massenvernichtungswaffen auf.

Nun wurde al-Megrahi vorzeitig von einem schottischen Gericht entlassen, weil er terminal an Prostatakrebs erkrankt ist.
Seine Memoiren will er nun noch schreiben. Man darf gespannt sein, ob er wirklich Neues zu berichten weiss.

Ein Blick zurück auf eine Spirale von Gewalt und Terror
Das Lockerbie-Attentat war offenbar die Rache Gaddafis für den Angriff einer am 15. April 1986 in Grossbritannien gestarteten US- Luftflotte auf Libyen, der 34 libysche Zivilisten zum Opfer fielen.

Dieser Bombenangriff war wiederum die Vergeltung der US- Regierung für den Bombenanschlag auf die Diskothek La Belle in Berlin am 4.April 1986, eine Diskothek, die vorwiegend von US- Soldaten frequentiert wurde.

Der Bombenanschlag auf die Diskothek war offenbar wiederum Libyens Vergeltung für die Versenkung von zwei libyschen Schnellbooten durch die Mittelmeer stationierte 6. US-Flotte zuvor, die angeblich in „bedrohliche Nähe“ gekommen waren.

So drehte sich damals die Eskalationsschraube.

Vergessene Opfer eines weiteren Anschlags
Was hat das deutsche Auswärtige Amt damit zu tun?
Bei dieser Sequenz von Gewalt und Gegengewalt wird vergessen, dass am 18. März 1987 ein von Gaddafi offenbar angeordneter weiterer Bombenanschlag in Djibouti am Horn von Afrika vier deutschen Nachwuchswissenschaftlern das Leben kostete: Annette Barthelt, Daniel Reinschmidt, Hans -Wilhelm Halbeisen und Marco Buchalla.

Vier weitere Wissenschaftler der Universität Kiel, nämlich Dr. Klaus von Bröckel , Annegret Stuhr, Ilka Peeken und Dr. Uwe Piatkowski wurden bei dem Anschlag schwer verletzt.


Die Opfer von Djibouti: Annette Barthelt, Hans-Wilhelm Halbeisen, Marco Buchalla & Daniel Reinschmidt

Die Deutschen waren nicht das Ziel des Angriffs, das waren vielmehr französische Soldaten. Die Deutschen hatten sich unglücklicherweise zur falschen Zeit und am falschen Ort aufgehalten.

Gadaffi wollte offenbar Rache dafür nehmen, dass französische Soldaten zusammen mit Soldaten des Tschad seinen in den Tschad einmarschierten libyschen Truppen eine empfindliche Niederlage bereitet hatten.

Zu diesem Rachefeldzug gehörte auch das Attentat auf das UTA Flugzeug, das am 19.9.1989 über Niger mit 170 Passagieren in seinem Auftrag durch eine an Bord geschleuste Bombe zum Absturz gebracht wurde.

Das Auswärtige Amt, damals noch unter Aussenminister Hans-Dietrich Genscher, hatte nichts Besseres zu tun, als die ganze Angelegenheit unter den Teppich zu kehren, obgleich der angebliche Kopf der Attentäter ein Libyer namens Taher Chaabane war, und die Attentäter mit libyschen Traveller-Schecks in Djibouti bezahlten, wir berichteten darüber.

Aber auch Genschers Nachfolger Kinkel und Fischer unternahmen nichts.

Die guten Exportgeschäfte mit Libyen sollten offenbar nicht gefährdet werden. und ausserdem hatte das Bundeskriminalamt Libyens Diktator bereits seit dem Jahre 1979 in Sachen Personenschutz unterstützt, wie die FAZ am 14. April 2008 zu berichten wusste.

Auch hatte Gaddafi bei einem Besuch des damaligen Innenministers Baum erklärt, man halte die Rote Armee Fraktion (RAF) für geisteskrank.
Das verfehlte seine Wirkung nicht. Gaddafi wurde gebeten, Druck auf die PLO auszuüben damit diese den RAF-Leuten keine materielle oder logistische Unterstützung mehr gewähren. Gaddafi kam offenbar dieser Bitte nach. Die PLO gehorchte, sie war von den finanziellen Unterstützungen aus Libyen abhängig.

Eine Hand wäscht die andere, oder im Englischen „“Scratch my back and I scratch yours“.

Vergeblich haben die Angehörigen der Djibouti-Opfer über mehr als 20 Jahre versucht, etwas zu erreichen, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: Gerechtigkeit und für die überlebenden Opfer Schadensersatz.

Gerechtigkeit wurde immerhin im Falle des Lockerbie-Anschlags, des Anschlags auf La Belle und des UTA-Flugzeugattentats teilweise erreicht.

Im Falle des Djibouti- Anschlags wurde hingegen nichts unternommen. Offenbar getreu der Devise: Nicht auf deutschem Boden passiert und nicht gegen Deutschland gerichtet. Pech gehabt.

Schweigen um die Morde an vier Deutschen in Djibouti
Prozess in Suedafrika und Banditen im Nuklearbereich
Hannibal aus Tripolis oder: Ein schweizer Bundespräsident auf Canossa-Reise

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Government reveals its own abuse of state secrets privilege

National Security Whistleblowers Coalition – Department of Justice and FBI attorneys, during recent depositions taken in FBI whistleblower Sibel Edmonds’ Federal Tort Claims case, Civil Action NO. 1:05-CV-540 (RMC), questioned witnesses regarding information previously designated „state secrets“ by the Attorney General.

In April 2004, the Justice Department succeeded in preventing Edmonds from testifying in a lawsuit related to the September 11 terrorist attacks. The law firm of Motley Rice, representing September 11 family members, had subpoenaed Edmonds for a deposition, but the government argued that information provided by Edmonds „would cause serious damage to the national security and foreign policy interests of the United States.“ By invoking the state secrets privilege and citing classification concerns, the government quashed the subpoena, and even seemingly innocuous questions regarding Edmonds’ birth place, her date of birth, her languages, even her position as a translator with the FBI, were deemed covered by the state secrets privilege. To view the information classified in the Motley Rice subpoena Click Here

Other Court proceedings in Edmonds’ case were also blocked by the assertion of the state secrets privilege, and the Congress was gagged and prevented from investigating her case through retroactive re-classification of documents by DOJ. In May 2004, the Justice Department retroactively classified Edmonds‘ briefings to Senators Grassley and Leahy in 2002, as well as FBI briefings regarding her allegations. The congressional gag applied to all information related to Edmonds’ case, including the interrogation and arrest warrant issued for her sister in Turkey as a result of a leak regarding Edmonds’ monitoring of certain foreign targets of the FBI. To read the timeline on Edmonds’ case Click Here.

During recent depositions conducted by the Justice Department in a lawsuit filed by Edmonds under FTC, Department of Justice and FBI attorneys, Dan Barish and Ernest Batenga, questioned witnesses on and discussed information that was previously declared state secrets. This information was communicated on the record in the presence of parties who did not have security clearance. Information such as the nature of Ms. Edmonds’ work with the FBI, the specific FBI units where she performed translation, FBI target countries, the arrest warrant issued by the Turkish government for Ms. Edmonds’ sister, and congressional letters regarding the consequences of Dickerson’s espionage case in Turkey and here in the U.S., all of which were retroactively classified by the Justice Department, was discussed and put in the court record.

Edmonds’ responded to this recent development: “The Department of Justice has now confirmed what we knew all along: it is abusing the state secrets privilege to avoid accountability, not to protect national security. How can it be that the very same information is a state secret when it would assist plaintiffs suing the government, but not a state secret when it would assist the government in defeating plaintiffs? It’s long past time for Congress to put an end to the government’s misuse and abuse of the state secrets privilege.“

Currently Edmonds, her attorneys, and civil liberties group are reviewing this latest disturbing development and its implications on other SSP and government secrecy cases. The law firm Motley Rice has also been notified since their case is still active.

The following quotes are from legal experts and government watchdog organizations:

“This latest revelation proves that throwing Ms. Edmonds’ case out of court was a travesty and a ploy, because no state secrets would have been revealed,” said David K. Colapinto, General Counsel for the National Whistleblower Center. “If the courts won’t prevent the government from using the State Secrets Privilege as a trump card to cover-up agency wrongdoing and to defeat meritorious claims, like Ms. Edmonds’ whistleblower case, then Congress must act to stop this odious practice,” Colapinto added.

„These latest revelations are indicative of the arbitrary and self-serving and excessive use of the state secrets privilege by the Executive Branch in order to defeat specific cases of concern at the time,“ said Mark S. Zaid, a Washington, D.C. attorney who served as counsel to Sibel Edmonds during her state secrets litigation and who has handled several such cases. “This is just another example of why either the Judiciary needs to aggressively challenge state secret assertions by the Executive Branch or Congress needs to intervene and legislatively limit the government’s ability to utilize the privilege,” added Zaid.

„This proves the point we have been making all along,” said Michael D. Ostrolenk, National Director of the Liberty Coalition. „The use of the state secrets privilege against Mrs. Edmonds is not about protecting true national security. The government was not created to protect itself and various political and financial interests but to secure Americans rights.

Nancy Talanian, Director of Bill of Rights Defense Committee, stated „The DOJ’s opportunistic classifying and divulging information raises suspicions about its motivation for using State Secrets to silence Ms. Edmonds. Now that the classified information has been revealed, it is time for Ms. Edmonds to have her long-awaited day in court.“

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Arctic Sea: Russland und die EU steuern neuen Verwirr-Kurs

World Content News – Anhand von angeblich neuen Fotos von der „Arctic Sea“ werden in mehreren europäischen Ländern Stimmen laut, dass das Schiff tiefer im Wasser liegt, als es das mit seiner angeblichen Holzfracht tun würde und folglich weiteres unbekanntes Material an Bord haben müsste. Aber von wem stammen die Fotos und sind sie auch wirklich aktuell? Russland versichert indessen, das Schiff hinsichtlich einer geheimen Ladung auf „Herz und Nieren“ zu prüfen.


Verwirrspiel bekommt Tiefgang: (Archiv!)-Foto von Reuters

Fest steht: Die Nachrichtenagenturen verfügen über kein Foto nach der Befreiung und auch nicht von den Tagen zuvor, sonst wäre das Internet längst damit gepflastert. Das obige Foto, das jetzt durch die aktuellen Berichte geistert, hat der „Stern“ bereits am 16.8. unter dem Titel „Suche läuft auf Hochtouren“ gezeigt. Von einer Holzladung keine Spur.

Also nochmal: Aus welchen Gründen wurde die Arctic Sea nach der Befreiung vor der Öffentlichkeit versteckt gehalten, wieso sind „Regierungsstellen in mehreren europäischen Staaten“ (lt. einem „Exklusiv“-Bericht der Financial Times) sich sicher, mit echtem Fotomaterial gefüttert worden zu sein und warum präsentiert man es nicht? Das Objekt schlechthin, um das sich diese Seeräuberstory dreht.

Eine zusätzliche geheime Fracht, die jetzt auch Russland auf einmal nicht mehr gänzlich dementiert (Zitat: Der Chefermittler der russischen Staatsanwaltschaft, Alexander Bastrykin, schloss nicht aus, dass der Frachter „nicht nur Holz“ geladen hatte…). und seit Tagen sucht und sucht und sucht, müsste dann wohl in einem „doppelten Boden“ des Schiffes verborgen sein oder so winzig klein und gleichzeitig so schwer … Scherz beiseite.

Das Seemannsgarn hat in den letzten Tagen reichlich weitere Nahrung bekommen: Unter Berufung auf russische Geheimdienstquellen berichtet die Zeitung „Moskowski Komsomolez„, das angeblich mit Holz beladene Schiff habe auch Waffen „mit unbekannter Herkunft und unklarem Ziel“ an Bord gehabt. Die gefassten acht mutmaßlichen „Ostsee-Piraten“ seien vorbestrafte Kriminelle, die vom Geheimdienst eines EU-Landes angeheuert worden seien.

So-so… der BND hat ja schon lange keine Schlagzeilen mehr gemacht. Und der Auftraggeber für die klandestine Operation hieße dann wohl: E.ON. Die finnische Zeitung „Helsingin Sanomat“ hat nämlich inzwischen die wohl bisher beste aller Verschwörungstheorien geliefert:

Demnach wurden die Piraten für einen Sicherheitstest von Russland und einem EU-Land angeheuert. Daher rühre auch die ungewohnte Eintracht zwischen der NATO und Russland in diesem scheinbaren Drama. Hintergrund sei das sich im Bau befindliche Nord Stream-Projekt, um dessen Sicherheit vor Terror-Anschlägen sich die Erbauer Sorgen machen. Die „Test-Entführer“ sollten nach einem Attentat auf die Erdgasleitung versuchen, durch das Sicherheitsnetz in Europa zu schlüpfen und die Schiffahrtsbehörden an der Nase herumzuführen.

Was ihnen dann ja auch vortrefflich gelungen wäre. Wenn diese Geschichte nicht genauso erstunken und erlogen ist, wie alles, was wir bisher gehört und gesehen haben.

Na – wenigstens die Dummies von der Presse haben es inzwischen kapiert, dass es sich bei der Ladung nach einer Bestätigung einer Holzhandelsfirma um Schnittholz handelte und nicht um Baumstämme, wie vorher durchgängig berichtet, wo eine X-55 nicht weiter auffallen würde. Soviel Tiefgang war nie.

Aber über ein aktuelles Foto der Arctic Sea, oder wenigstens dem Eingeständnis, dass es gar keins gibt, würden wir uns schon noch freuen. Bevor das Schiff im Ozean absäuft und die unendliche Geschichte damit endlich ihren Frieden fände.

Saga aktuell:
Laut Fotoanalysen mehr als nur Holz an Bord der „Arctic Sea“
(Vienna Online, 26.08.2009)
«Arctic Sea» unter nordkoreanischer Flagge?
(20min.ch, 26.08.2009)
„Arctic Sea“ unter Arrest gestellt
(RIA Novosti, 26.08.2009)
Arctic Sea: Wind und Nebel um eine Piratengeschichte
(Russland.ru, 26.08.2009)
Kriminelle aus Estland auf „Arctic Sea“
(Berliner Morgenpost, 26.08.2009)
Waren Besatzungsmitglieder an der Entführung der Artic Sea beteiligt? (Hannover Zeitung, 26.08.2009)
Kommt nur, ihr Süsswasser-Piraten!
(blick.ch, 26.08.2009)

siehe auch:
Arctic Sea: Angeblich ins Schwarze Meer unterwegs
(WCN, 24.08.2009)

Arctic Sea: Bisherige Artikel von World.Content.News

Arctic Sea: Bisherige Artikel vom Seefahrer-Blog

Dieser Artikel erschien erstmalig bei World Content News

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Arctic Sea: Angeblich ins Schwarze Meer unterwegs

World Content News – Die Sage vom „Fliegenden Holländer“ geht in eine neue Runde: Der unsichtbare Frachter Arctic Sea, von dem es seit seinem Verschwinden weder Funkzeichen noch Bilder gibt, soll sich jetzt auf dem Weg in den Schwarzmeerhafen von Noworossijsk befinden.

Dies berichtet RIA Novosti. Demnach soll der örtliche Hafenmeister erklärt haben, man erwarte das Schiff bis Mitte oder Ende September. Mit von der Partie dürfte das russische Kriegsschiff „Ladnyy“ sein, das die Arctic Sea eskortiert.


„Bestes Schiff im Stall der Russen“: Krivak I class Fregatte Ladnyy

Derweilen gibt es noch immer keine Nachricht, ob die Angehörigen inzwischen Kontakt zu den Seeleuten haben, die sich an Bord des Schiffes befanden. Am Samstag jedenfalls gab es noch kein persönliches Lebenszeichen zu den Isolierten. Russland vermutet, ein oder mehrere Crewmitglieder könnten mit den mutmaßlichen Entführern zusammen gearbeitet haben. Und die Netzeitung meldet:

Angehörige der Seeleute baten den Patriarchen der russisch-orthodoxen Kirche in einem Brief um Hilfe bei der «Befreiung der Crew». «Wir bitten um Ihre Unterstützung, dass unsere Männer, Söhne, Brüder, Väter – die Seeleute des Frachters «Arctic Sea» zu uns zurückdürfen», hieß es in dem in Moskau veröffentlichten Schreiben an Kirill I. Alle seien ehrliche Bürger, die nicht länger zusammen mit Verbrechern im Gefängnis eingesperrt werden dürften. Dagegen sagte der Sprecher der Ermittlungsbehörden, Wladimir Markin, dass die Vernehmungen andauerten und gerechtfertigt seien.

Quelle

Warum das Schiff vor der Öffentlichkeit verborgen gehalten wird, bleibt weiterhin ein Rätsel. Alle von den Nachrichtenagenturen gezeigten Fotos sind bisher Archivmaterial. Nur die Besatzung eines portugiesischen Kampfflugzeuges hat die Arctic Sea noch vor dem Ende des Entführungsdramas zu Gesicht bekommen, doch dort schweigt man sich aus.

Der Logik nach müsste das Schiff im Rahmen seiner Verschleppung vor den Dardanellen aufkreuzen und durch die Meerenge des Bosporus. Dann könnten sich findige Reporter endlich selbst ein Bild machen (auf jeden Fall auch Geigerzähler mitnehmen!).

Dreizehn Mann auf des toten Manns Kiste, …

Ho ho ho und ’ne Buddel mit Rum!

Soapera von heute:
«Toter» Seemann als Pirat auf der «Arctic Sea»
(Nürnberger Nachrichten, 24.08.2009)
Sechs “Schiff-Napper“ wohnten in einem Viertel Tallinns
(Russland.ru, 24.08.2009)
Estonia joins probe into Arctic Sea vessel hijacking
(RIA Novosti, 24.08.2009)
Did Mossad hijack Russian ship to stop Iran arms shipment?
(Jerusalem Post, 23.08.2009)
Luftwaffe übernimmt Luftraumüberwachung im Baltikum
(Radio Charivari, 24.08.2009)
Estland will zentrale EU-Datenbank beherbergen
(ORF, 24.08.2009)

siehe auch:
„Where is my ship?“ Arctic Sea bleibt verschwunden
(WCN, 21.08.2009)

Arctic Sea: Bisherige Artikel von World.Content.News

Arctic Sea: Bisherige Artikel vom Seefahrer-Blog

Dieser Artikel erschien erstmalig bei World Content News

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Die Mafia, die ZEIT und ein ehemaliger Generalstaatsanwalt

Dr. Alexander von Paleske —- 25.8. 2009 — Nun hat auch die Wochenzeitschrift DIE ZEIT die Mafia in Deutschland mit einem Dossier bedacht, Titel“ Die Mafiosi von nebenan ZEIT Nr. 34 vom 13. August 2009 Seite 13.

Das ist eigentlich sehr lobenswert wenn auch reichlich spät, bedenkt man, dass die Mafia im Kielwasser der italienischen Gastarbeiter, der Pizzerien und der Eissalons hier bereits beginnend in den 60er Jahren krakenmässig von Italien nach Deutschland sich ausbreitete.

Aber es ist keineswegs nur die italienische Mafia, sondern mittlerweile auch die Russenmafia, die Polenmafia, die chinesische Mafia, die vietnamesische Mafia und noch einige mehr.

Das Gemeinsame dieser kriminellen Oragnisationen ist ihre relative Abgeschlossenheit und die härteste Bestrafung durch die Organisationen, sollte sich etwa jemand der Polizei anvertrauen.

Ein investigativer Journalist namens Roth
Es war und ist vor allem das Verdienst Jürgen Roths, immer wieder auf die diversen Mafiastrukturen in Deutschland aufmerksam gemacht zu haben. Mafiosi, die sich anschicken, wie längst in Italien, nun auch in Deutschland, mittels Bestechung die Politik und den Oeffentlichen Dienst zu beeinflussen, in grossem Umfang Geld zu waschen, Schutzgelder zu erpressen und in grossem Stil Drogentransporte zu organisieren.

Gleichwohl schaffte es Hauke Friedrichs Artikel in der ZEIT vom 13.3. 2009, Titel: „Mafiöses Deutschland“ mit einer sehr positiven Bewertung von Roths Buch „Mafialand Deutschland“, nicht , in die Druckausgabe gehoben zu werden, sondern landete in der Ablage für zweitrangige Titel, auch ZEIT-ONLINE genannt.

Ein ehemaliger Generalstaatsanwalt und seine Mafiaerfahrungen
Ich befragte vor 4 Wochen den ehemaligen Leiter der grössten Staatsanwaltschaft Deutschlands in Berlin- Moabit, Dr. Hansjürgen Karge, unter anderem zu diesem Thema:


Dr. Hansjürgen Karge ….. die Politik nimmt das Problem nicht ernst. Foto: Dr. v. Paleske

Frage: Wenn wir einmal zurückblicken in die 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts, zu einer Zeit, in der Sie ihre juristische Ausbildung hinter sich gebracht haben, da gab es ja eine relativ überschaubare Kriminalität.
Ich erinnere mich beispielsweise an Leute wie den Herrn Schüssler in Frankfurt, seines Zeichens Hehler und Inhaber des berüchtigten Lokals „Sonne von Mexiko“. Ein Ganove „mit Herz“. Zu seiner Beerdigung 1967 kamen 1000 polizeibekannte Ganoven aus ganz Deutschland angereist, die Polizei kannte sie und sie kannten die Polizei, oder „die Schmiere“ , wie sie sie nannten.Wir haben es aber heute mit bandenmässigen Zusammenfassungen von Kriminellen aus aller Herren Länder zu tun, mit Mafia-Strukturen.
Jürgen Roth hat gerade ein Buch über die massive Präsenz der italienischen Mafia in Deutschland veröffentlicht. Sind sowohl die Polizei, als auch die Staatsanwaltschaft gegenüber dieser organisierten Kriminalität nicht macht- und hilflos?

Antwort: Ja, boshaft gesagt, wir leben in einer Parallelwelt. Diese Leute nehmen die Staatsanwaltschaft ja gar nicht wahr, geschweige denn ernst, weil die Welt der deutschen Staatsanwälte und die Welt dieser Kriminellen nichts miteinander zu tun haben. Die Problematik liegt auch hier in der Internationalität, die Köpfe sitzen alle nicht in Deutschland, an die Köpfe kommen wir nicht heran, weil wir nach wie vor, allem Gerede zum Trotz, rein national agieren. Und wenn die Damen und Herren so klug sind, Leichen auf den Strassen zu vermeiden, was ihnen fast immer gelingt, dann wissen wir von nichts.

Frage: Wie könnte man denn dieses Problem überhaupt in den Griff bekommen? Durch Verstärkung der Polizei oder durch Einschleusen von Undercover Agents? Sie haben während Ihrer Dienstzeit es ja in Berlin mit derartigen mafiösen Strukturen zu tun gehabt. Ich erinnere an die Zigarettenmafia. Sehen Sie das nicht als gewaltige Herausforderung an?

Antwort: Ja, aber wir sind machtlos zur Zeit. Wir haben in Berlin eine ganze Reihe von sehr engagierten Strafverfolgern im Bereich der organisierten Kriminalität gehabt, insbesondere auch im Bereich Menschenhandel und Rauschgift natürlich. Das Problem ist, wie bei einer Parallelwelt, die Polizei hat keine Kontakte zu diesen Gruppen und Sie können in ausländische und damit fremdsprachliche kriminelle Vereinigungen keine Udercover Agents einschleusen, Sie können dort keinen Berliner oder Bayern hinschicken.
Die Leute aus diesen Gruppen selbst abzuwerben, das erfordert derartige finanzielle Mittel und auch ein Umdenken in unserer Mentalität, darauf sind wir gar nicht eingestellt.

Frage: Also mit anderen Worten, es fehlt auch der politische Wille, dieser Kriminalität substantiell zu Leibe zu rücken?

Antwort: Die Politik nimmt dieses Problem aus meiner Sicht nicht recht zur Kenntnis

Frage: Aber die Leichen sind doch da?.

Antwort: Ja, aber vergleichsweise zum Ausmass dieser Kriminalität relativ selten. Und wenn sie da sind, dann wird auch ermittelt, und dann schütteln die italienischen Strafverfolger den Kopf über die tumben und einfältigen Deutschen, und nehmen in Italien den einen oder anderen fest, aber das Ausmass dieser organisierten Kriminalität in Deutschland steht aus meiner Sicht in keinem Verhältnis zu den Auffälligkeiten, sprich Leichen, oder anderen Vorfällen.

Das gesamte Interview hier

Man darf offenbar weiter in Deutschland darauf warten, dass die Politik dieses Problem endlich ernst nimmt und Konsequenzen zieht..

Justiz in der Krise oder Krisenjustiz?

kultur

Tratschundlaber

Sonja Wenger – Geld regiert die Welt, das ist nix Neues. Doch bis anhin konnte man immerhin sicher sein, dass für den Lidschatten aus dem Bodyshop keine Äffchen im Labor gequält wurden. Doch dieses gute Gewissen ist jetzt futsch – der Kosmetikgigant L’Oréal hat vor kurzem die Firma Bodyshop aufgekauft.

hunziker

Wem darüber nun die Tränen kommen, kann sich aber leicht wieder aufmuntern mit dem Lesen der bunten Schweizer Blätter. Die haben letztens ein ungeheures Humorpotential entwickelt. Da finden sich Brüller wie: «Wir essend die Vogelgrippe weg» oder es wird sinniert über die Frage: «Müssen Tokio Hotel eigentlich nicht zur Schule?». Auch gut ist: «Eine Kuh macht muh…Michelle Hunziker macht Werbung für die Schweizer Bauern.» oder der erstaunte Unterton bezüglich des Fakts, dass Salman Rushdie mit einem Model verheiratet ist.

Das sei der «lebende Beweis, dass Intellekt auf Frauen halt doch erotisch anziehend sein muss.». Da sage noch ein Mensch, die SchweizerInnen hätten keinen Humor! Ganz neu hingegen ist die Information, dass die böse US-Regierung nun ihre Gefangenen in Guantánamo senden mit Songs von Eminem foltert. Obwohl es da noch etwas Besseres gibt.

Im Interview mit Vera Dillier, der «letzten Überlebenden des Schweizer Jetsets» schreibt die SI nämlich: Ihr Chihuahua-Rüde Macho (12) diktiere ihr zurzeit ein Buch über sein «Leben als Mexikaner in der Schweiz». Bei ihr zuhause sehe es aus, «wie bei Saddam Hussein», so Dillier und Botox hält sie für die «genialste Erfindung aller Zeiten». Auf die Frage nach dem Alter antwortet sie: «Ich frage Sie ja auch nicht nach Ihrem Bankkonto.» und besonders treffend im gleichen Gespräch: «Wissen Sie, ich habe es nicht gerne vulgär.» Immerhin kann sie mit Fug und Recht behaupten, nicht zu heucheln. Dazu ist sie zu blöd. Als Gegenmittel unbedingt zehnmal hintereinander schnell Chihuahua sagen!

Zugegebenermassen den Vogel abgeschossen (oho!) hat im März allerdings die US-Ausgabe der ELLE: Der Schreiberin eines Leserbriefes mit dem Namen Lumiere Chieh wurde Folgendes geraten: «Mit diesem Namen sollten Sie sich in Leder kleiden und eine Karriere als Pornostar in Betracht ziehen… ». Offen bleibt, ob das tatsächlich eine Überlegung wert ist oder ob die Entschuldigung: «das war doch ironisch gemeint» nur das neue und beliebte Deckmäntelchen für Ehrlichkeit

linkRap als Folterinstrument der CIA

spionage

Arctic Sea: Russisches Fernsehen zeigt die mutmaßlichen Entführer

World Content News – So sehen echte „Piraten“ aus: durchtrainierte Muskelpakete, fit bis zum geht nicht mehr. Kleiner Scherz: Gut dass es inzwischen nicht mehr die geringsten Zweifel an der russischen Version zur Entführung der „Arctic Sea“ gibt, sonst könnte man glatt auf die Idee kommen: Hier war die Schauspielertruppe einer Spezialeinheit bei der Arbeit.

http://www.vesti.ru/i/flvplayer.swf?vid=240811&autostart=false

Im zweiten Video, sieht man, wie ein Teil der Mannschaft der Arctic Sea und zwei Entführer in einen Kleinbus verfrachtet werden, in dem sie zusammen Platz nehmen dürfen.

http://www.vesti.ru/i/flvplayer.swf?vid=240798&autostart=false

(Quelle: Westi-24)

Sechs der acht Festgenommenen sollen aus Estland stammen, die Identität der beiden anderen ist noch unklar, möglicherweise kommen sie aus Litauen. Die estnische Polizei teilte mit, die Männer wären zwischen 29 und 45 Jahre alt und hätten Vorstrafen wegen Diebstahls und wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Ein Teil der russischen Besatzung der Arctic Sea soll sich inzwischen wieder in Russland befinden: Elf der 15 Crew-Mitglieder des Schiffs und die Gefangenen seien am Vormittag mit drei Militärtransportflugzeugen vom Typ Iljuschin Il-76, die sonst nur schwere Rüstungsgüter transportieren, auf einem Militärflughafen nahe der russischen Hauptstadt gelandet.

Der Kapitän sowie drei weitere russische Seeleute seien noch immer auf dem Schiff vor dem westafrikanischen Inselstaat Kap Verde, so das russische Außenministerium. Die Arctic Sea befinde sich inzwischen auf dem Weg in das russische Noworossijsk am Schwarzen Meer, um dort abschließende Untersuchungen vorzunehmen.

In Noworossijsk findet in den kommenden Tagen auch ein Manöver mit Kriegsschiffen der Black Sea Naval Cooperation Task Group (Blackseafor) statt. Die Untersuchungen bleiben also abgeschottet fest in russischer Hand, der Rest der Welt muss sich mit hochoffiziellen Erklärungen begnügen.

Um spätere Missverständnisse auszuschließen, hier die Namen der Seeleute von der Crew der Arctic Sea. Die Daten wurden Anfang August auf einer russischen Webseite veröffentlicht, sind aber angesichts der Gefahr, in der sich die Entführten befanden, zeitweilig wieder zurückgezogen worden:

Besatzung der Arctic Sea:
Sergei Zaretsky, Shipmaster, born 1959
Eugene Фалин , Chief, born 1981
Alexander Kuznetsov, Second Assistant , born 1965
Igor Shumik, Chief Engineer, born 1963

Dmitri Kuznetsov, Second Engineer, born 1971
Oleg Deschenya, Third Engineer, born 1985
Vladimir Kashin, Engineer, born 1966
Vladimir Volov, Boatswain, born 1956
Michael Potekhin, Able Crewman, born 1968
Nicholas Kuritsyn, Able Crewman, born 1962
Sergey Petruk, Senior Minder, born 1969
Eugene Dostovalov, Fitter, born 1974
minder Alexander Lyzhin, born 1968

Paul Kok Dulov, born 1968
Dmitri Young Fazylov, born 1986
plus:
apparently fitter electrician
Youngster – the caretaker or trainee

Quelle

Der Seefahrer-Blog weiß noch: „Der Reeder ließ nicht unerwähnt, dass die Instandsetzung des Frachters seeeehr schwierig werden würde. Woher weiß er das? Und weshalb betont er es so?“

Hmmm… und das Schwesterschiff Arctic Spirit? Die ließ er leider unerwähnt. Der mit Holz beladene Frachter wäre ja wenige Tage vor dem Überfall beinahe abgesoffen. Im schönen Hafen von Loviisa. Aber das wiederum ist ein gaaanz anderes Thema.

Noch was Lustiges zur Waffenschmuggeltheorie, wie sie vom EU-Experten Tarmo Kouts vertreten wird: Holztransporte eigneten sich am besten für den Schmuggel von Waffen, Flügelraketen könne man beispielsweise gut unter den Baumstämmen verstecken. Leider, leider: Die Arctic Sea transportierte Schnittholz, soweit bisher bekannt ist. Dies wird eng gestapelt, aber vielleicht gibts auch Raketen in Scheiben geschnitten? Hihi.

War’s das? Niet. Für die nächsten Tage hat jemand Kundiges noch eine faustdicke Überraschung angekündigt. WCN hält die Luken dicht und bleibt auf der Brücke…

News:
Hier werden die Piraten abgeführt
(Express, 20.08.2009)
Mutmaßliche Piraten nach Moskau ausgeflogen
(Tagesschau, 20.08.2009)
Experten vermuten Waffenschmuggel auf „Arctic Sea“
(Salzburger Nachrichten, 19.08.2009)

siehe auch
Dokumentation: Arctic Sea meets Arctic Spirit
(WCN, 19.08.2009)

Arctic Sea: Bisherige Artikel von World.Content.News

Arctic Sea: Bisherige Artikel vom Seefahrer-Blog

Dieser Artikel erschien erstmalig bei World Content News

Krieg

Terrorists‘ Rights Versus Crime Prevention

Rachel Alexander – Civil libertarians, including prominent conservatives like Rep. Ron Paul and former Rep. Bob Barr, have made loud objections to the U.S. government’s efforts to counteract terrorism in the wake of 9-11.

In particular, they have protested the detainment and interrogation methods used on suspected terrorists at Gitmo, wiretapping, and other methods of surveillance. They don’t represent the majority of Americans, many who privately say anyone involved with terrorism should be executed.

They don’t dare say this publicly since the law has evolved over time to provide those accused of crimes certain privileges, labeling them “rights.” While some of these “rights” make sense in order to prevent the government from falsely imprisoning innocent people, at some point there is a line where these specified additional “rights” for suspected terrorists begin to infringe upon the rights of innocent Americans. How these terrorists’ “rights” have been created and defined has mostly been decided in the U.S. courts by judges, not by Congress, by overturning legislation passed by Congress and signed by the President. Considering the judiciary is controlled by the left, and considering our Founding Fathers as a representative body wrote the Constitution establishing our rights, it is disturbing that a few lone judges are now deciding what our rights – and the “rights” of terrorists – are.

Since the 1960’s, liberal activist judges have created so many new “rights” for criminals that it has become very difficult to get information out of accused terrorists or detain them for very long. It’s a vicious cycle – law enforcement is no longer permitted to get information from suspected terrorists unless they coddle them, read them their right to remain silent, and supply them with a U.S. taxpayer-funded attorney to represent them, etc. Without the ability to obtain any information from them, it becomes difficult to justify detaining them without violating their (new) “rights.” So even though we all know the Guantanamo detainees have been aiding and abetting terrorists whose sole goal in life is to kill U.S. citizens, we pretend that the U.S. Constitution includes all these additional “rights” for terrorists and their aiders and abettors, ultimately enabling them to continue their attacks upon U.S. citizens.

Many of the anti-terrorism methods being attacked by civil libertarians involve new methods and areas of communication never addressed nor contemplated by the Constitution or Congress. Claims that our freedoms are gradually being eroded by the government’s attempts to deal with terrorism are inaccurate since these new areas had never been established as constitutional rights for those accused of terrorist activity. Cell phones have only come into existence in recent years. Torture has only become broadly defined in recent years, so attempting to claim that certain interrogation measures are “unconstitutional” is nothing more than another attempt to broaden what defines “torture.” Congress has passed laws attempting to reconcile changing technologies with the Fourth Amendment’s vague general protection against “unreasonable” searches and seizures – emphasis on unreasonable. Left-leaning civil liberties activists seem to forget the word “unreasonable” in their efforts to apply the Fourth Amendment to new Congressional law in these areas.

In the legal arena generally, there are myriads of exceptions to judicially-carved out Fourth Amendment rights. For example, there is no absolute right to be free of wiretapping regardless of who you are, there is always some way to get an emergency order authorizing one.

Civil liberties activists contend that the government will abuse its power through surveillance programs, and so they demand that any surveillance authorized have a proven link between the suspect being monitored and terrorist activity or organizations. While this sounds good in theory, it does not take into account the fact that terrorists deliberately try to avoid scrutiny by disguising overt connections through the use of third parties and misleading names.

Another criticism of left wing civil liberties activists is that the surveillance is authorized to search communications within the U.S., not just overseas. Again, this doesn’t take into account reality, which is that many terrorists are now operating within the U.S. as sleeper cells, and others have friendly enablers in the U.S. helping them coordinate their attacks. All of the 9-11 hijackers were in the U.S.

A better approach would be give the laws on terrorism as drafted by Congress a chance, and then if an abuse does occur, where the government spies on someone with no connections to terrorism, revisit the law and determine what changes should be made to prevent those abuses. There will always be areas where the government can overreach, we can never get rid of the possibility of human error in any area ever. It’s simply not possible to eliminate this variable. So to proactively restrict the government’s power in this arena beyond current limitations would seriously cripple the ability of the government to protect us from terrorists. As long as the U.S. is the freest democracy in the world, there is little chance that our government is going to turn against its citizens and spy on them. As long as we have free elections and are electing free market, pro-democracy leaders, these kinds of abuses are unlikely and would be an exception should they occur.

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rachel1

Rachel Alexander ist praktizierende Anwältin für die Regierung in Phönix im U.S. Staat Arizona. Als ehemaliges Redaktionsmitglied und Kolumnistin des Arizona Daily Wildcat, gewann sie für ihre journalistischen Arbeiten drei Auszeichnungen und schreibt Kolumnen für linkIntellectualConservative.com und Nachrichten Heute.

spionage

Blackwater hired by CIA for assassinations…

Larisa Alexandrovna – I am not remotely surprised:
„WASHINGTON — The Central Intelligence Agency in 2004 hired outside contractors from the private security contractor Blackwater USA as part of a secret program to locate and assassinate top operatives of Al Qaeda, according to current and former government officials.

Executives from Blackwater, which has generated controversy because of its aggressive tactics in Iraq, helped the spy agency with planning, training and surveillance. The C.I.A. spent several million dollars on the program, which did not successfully capture or kill any terrorist suspects.

The fact that the C.I.A. used an outside company for the program was a major reason that Leon E. Panetta, the C.I.A.’s director, became alarmed and called an emergency meeting in June to tell Congress that the agency had withheld details of the program for seven years, the officials said.

It is unclear whether the C.I.A. had planned to use the contractors to actually capture or kill Qaeda operatives, or just to help with training and surveillance in the program. American spy agencies have in recent years outsourced some highly controversial work, including the interrogation of prisoners. But government officials said that bringing outsiders into a program with lethal authority raised deep concerns about accountability in covert operations.“

This of course begs the question of who else these black-booters were hired to kill or who they chose to kill without approval?